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Title:
METHOD AND DEVICE FOR THE TREATMENT OF FLUIDS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2001/038226
Kind Code:
A2
Abstract:
A device and method are disclosed, with which fluids can be treated, in particular, with which their properties can be improved. The device and method use a Klein-type field coil, through which the water to be treated is fed. According to the invention, at least one Klein-type double-coil is arranged around a through-flow pipe (3), through which the water to be treated is passed.

Inventors:
Reichwein, Dietrich (Bergstrasse 6 Top 26 Zell am See, A-5700, AT)
Peters, Olaf (Holztratten 17 Dellach/Drau, A-9772, AT)
Application Number:
PCT/DE2000/004132
Publication Date:
May 31, 2001
Filing Date:
November 22, 2000
Export Citation:
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Assignee:
Reichwein, Dietrich (Bergstrasse 6 Top 26 Zell am See, A-5700, AT)
Peters, Olaf (Holztratten 17 Dellach/Drau, A-9772, AT)
International Classes:
B01J19/08; C02F1/00; C02F1/48; F02M27/04; (IPC1-7): C02F1/00
Domestic Patent References:
1998-07-16
Foreign References:
EP0357102A21990-03-07
DE19543573A11997-05-28
US4299701A1981-11-10
US5925292A1999-07-20
EP0670288A11995-09-06
Other References:
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1998, no. 04, 31. März 1998 (1998-03-31) -& JP 09 314135 A (TAKARADA MASAAKI), 9. Dezember 1997 (1997-12-09) -& DATABASE WPI Week 199808 Derwent Publications Ltd., London, GB; AN 1998-080927 XP002167142
Attorney, Agent or Firm:
PFENNING, MEINIG & PARTNER GBR (Mozartstrasse 17 München, 80336, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Vorrichtung zur Behandlung von Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch ein Durchflußrohr sowie mindestens eine Klein'sche Spule, die das Durch flußrohr umgibt.
2. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß längs des Durchfluß rohres mehrere Klein'sche Spulen hintereinander angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden An pruche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klein'schen Spulen mit einem elektrischen Span nungsversorger verbunden sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden An pruche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Durchflußrohr mindestens ein Mittel zur Erzeu gung turbulenter Strömungsverhältnisse angeord net ist.
5. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur Er zeugung turbulenter Strömungsverhältnisse in Strömungsrichtung vor der ersten der mindestens einen Klein'schen Spule angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mit tel zur Erzeugung turbulenter Strömungsverhält nisse eine Konusscheibe ist.
7. Vorrichtung nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Strö mungsrichtung vor der ersten der mindestens ei nen Klein'schen Spule mehrere Konusscheiben auf einanderfolgend und miteinander formschlüssig derart angeordnet sind, daß jede nachfolgende Konusscheibe mit der Seite ihrer größeren Off nung der Seite mit der kleineren Öffnung der vorhergehenden Konusscheibe anliegt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Steuerung turbulenter Strömungsverhältnisse meh rere Scheiben in Flußrichtung hintereinander an geordnet sind, die jeweils eine Außenwand und einen Mitteldorn aufweisen, wobei die Öffnungen zwischen Außenwand und Mitteldorn jeweils auf einander folgende Scheiben unterschiedlicher Querschnittsfläche aufweisen und/oder gegenein ander versetzt sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Durchflußrohr mehrere voneinander in Flußrichtung beabstandete Konusscheiben oder Gruppen benachbarter Konus scheiben angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden An pruche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Durchflußrohr ein oder mehrere Wirbelkörper an geordnet sind.
11. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelkörper zu mindest teilweise unterschiedliche Größen auf weisen.
12. Vorrichtung nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wir belkörper Kugeln oder Glaskugeln sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbelkörper im gesamten Durchflußrohr, gegebenenfalls dieses füllend und/oder im Abstand zwischen zwei von einander beabstandeten Konusscheiben oder Konus scheibengruppen angeordnet sind.
14. Verfahren zur Behandlung von Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit durch eine Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche geleitet und an die Klein'schen Spulen ein Strom geleitet wird.
15. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, da durch gekennzeichnet, daß an die Spule eine Gleichspannung oder eine positive Rechteckspan nung gelegt wird.
16. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, da durch gekennzeichnet, daß an die Spule eine Rechteckspannung gelegt wird, deren Frequenz der Resonanzfrequenz von Algen, Bakterien, Viren, Parasiten und dergleichen entspricht.
17. Verwendung einer Vorrichtung oder eines Verfah rens nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Erzeugung hochqualitativer Wasser, Trinkwässer, Brauchwässer, Abwässer, Oberflächen/Tiefen wässer, Nutzwässer aller Art sowie technischer Flüssigkeiten aller Art, beispielsweise der Treibund Brennstoffe.
18. Verwendung nach Anspruch 17 in der Getränkeindu strie, im Kühlwasserkreislauf eines Verbren nungsmotors, für Trinkwässer, Brauchwässer, Ab wässer, Oberflächenoder Tiefenwässer sowie Nutzwässer aller Art.
19. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der An sprüche 1 bis 13 oder eines Verfahrens nach ei nem der Ansprüche 14 bis 16 zur Behandlung von technischen Flüssigkeiten, Treiboder Brenn stoffe.
Description:
Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Flüssigkeiten Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf eine Vor- richtung sowie ein Verfahren zur Behandlung von Flüs- sigkeiten. Derartige Vorrichtungen und Verfahren wer- den überall dort benötigt, wo Flüssigkeiten im Pro- zeßablauf eingesetzt oder als Endprodukt benötigt werden. Dies ist beispielsweise der Fall im Bereich der Getränkeindustrie der Trinkwässer, der Brauchwäs- ser, der Oberflächen-/Tiefwässer, der Nutzwässer al- ler Art sowie der technischen Flüssigkeiten aller Art beispielsweise der Treib-und Brennstoffe oder auch bei der Wasserkühlung von Verbrennungsmotoren.

Der molekulare Aufbau des Wassers lautet H-O-H oder H20. Diese Formel trifft aber nur auf den dampfförmi- gen Aggregatzustand zu. Wenn Wasser zu einer Flüssig- keit kondensiert, wird die Formel viel komplexer. Man

kann sagen, daß Wasser-neben polymeren Clustergebil- den-auch Flüssigkeitskristalle mit variablen Bindun- gen enthält. Dies bedeutet, daß Wasser seine Struktur in Abhängigkeit von inneren und äußeren Kräften und Feldern ändert. Die besonderen Eigenschaften und Anomalien, wie beispielsweise seine größte Dichte bei 4 °C, seine Ausdehnung bei Abkühlung und Änderung der Oberflächenspannung in Abhängigkeit von der jeweili- gen Clusterbildung sind auf die besondere Form der Bindung zweier Wasserstoffatome an ein Sauerstoffatom zurückzuführen.

Wasser hat ein ungewöhnlich hohes Dipolmoment. Die Größe des Dipolmoments hängt dabei von der örtlichen Ladungstrennung innerhalb des Moleküls ab. Dieses Di- polmoment ist Ursache der hohen Lösungsfähigkeit ver- schiedener Stoffe, wie beispielsweise Natriumchlorid und bedingt auch die bekannten Anomalien. Durch seine stark polare Wirkung richtet sich ein Wassermolekül leicht im elektrischen Feld aus.

Das Dipolmoment von Wasser ist deshalb so hoch, weil sich H20-Moleküle über die Wasserstoffbrücke derart zu polymeren Clusterketten verbinden, daß die positiv geladenen Kerne der Wasserstoffatome exponiert offen liegen, weil deren Elektronen in den Bahnen des Sau- erstoffatoms miteingebunden sind. Dadurch entsteht eine gewaltige, positive, als Wasserstoffbrückenbin- dung bezeichnete elektrostatische Kraft.

Wasser aus verschiedenen Quellen weist einen deutli- chen Qualitätsunterschied gegenüber allgemeinen Ober- flächen-bzw. Tiefenwässern auf.

In der Natur vorkommende Quellwässer sind dadurch ge- kennzeichnet, daß die Quellwässer aus größerer Höhe

herabfallen und aus dem Gestein beim Aufprall fein- ste, nicht neutrale Kolloide herausschlagen, die sich aufgrund der Massenanziehung zwischen die beiden H- Atome einlagern und aufgrund ihrer elektrischen La- dung möglicherweise den Bindungswinkel spreizen.

Es sind zur Zeit unterschiedlichste Flüssigkeitsauf- bereitungseinrichtungen und Geräte bekannt, die sich mit mannigfaltigen Zielsetzungen, wie Feinstfilte- rung, Umkehrosmose, Vermeidung von Ablagerungen an Rohrwänden sowie Ausscheidungs-bzw. Entkeimungsauf- gaben, erfolgreich auseinandersetzen. Weiterhin sind Verfahren bekannt geworden, bei denen mittels künst- lich hergestellter ladungsbehafteter Kolloide, die dem Wasser in vorgegebener Menge beigegeben werden, der natürliche Vorgang bei Quellwässern nachgeahmt wird. Der Nachteil dieser Verfahren liegt darin, daß erstens die Herstellungskosten der Kolloide zu Buche schlagen und zweitens nicht eine exakte, der H-O-H- Menge entsprechende Anzahl von Kolloidpartikeln dem Wasser zugemengt werden kann.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Verfügung zu stel- len, mit dem Flüssigkeiten behandelt werden können.

Diese Aufgabe wird durch die Vorrichtung nach An- spruch 1 sowie das Verfahren nach Anspruch 14 sowie den Verwendungen nach Anspruch 17 bis 19 gelöst. Vor- teilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vor- richtung und des erfindungsgemäßen Verfahrens werden in den abhängigen Ansprüchen gegeben.

Die vorliegende Erfindung hat also das Ziel, die Ei- genschaften von Flüssigkeiten zu verbessern, bei- spielsweise das vorwiegend in polymeren Clustergebil-

den vorhandene Wasser. Die Lösung der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß beobachtet wurde, daß, wenn Flüssigkeiten, wie Wasser, mit vorgegebener Ge- schwindigkeit in monopolaren bzw. Quasi-Single-Pol- Magnetfeldern bewegt wird, bei richtiger Auslegung die Qualität der Flüssigkeit bzw. des Wassers, ver- mutlich aufgrund einer Strukturbeeinflussung, verän- dert wird.

Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsge- mäße Vorrichtung eignen sich zur Behandlung von Frischwässern, Brackwässern, Abwässern, Oberflächen- und Tiefwässern sowie Nutzwässern aller Art. Sie eig- nen sich auch zur Behandlung von technischen Flüssig- keiten, wie beispielsweise Treib-und Brennstoffen.

Das Verfahren bedient sich zur Strukturbeeinflussung des Wassers an sich bekannter Klein'scher Feldspulen, die die Eigenschaft aufweisen, daß sich die magneti- schen Feldlinien so verhalten, daß sie die Topologie einer Klein'schen Flasche annehmen. Derartige Klein'sche Spulen sind veröffentlicht durch Shinichi SEIKE"The Principles of Ultrarelativity", Space Research Institute, Uwajima, Ninomiya Press, JAPAN.

Werden derartige Klein'sche Spulen gegenläufig gewik- kelt, so entstehen magnetische Quasi-Single-Pole der- art, daß die beiden Spulenenden gleiche Polarität aufweisen und der Gegenpol in der Mitte der Spulen- lange zu liegen kommt. Die Feldstärkenaufteilung ist zu 2/3 an den Endpolen und zu 1/3 am Mittelpol gege- ben. Da magnetische Feldlinien sich immer schließen kann je 1/6 der Polendfelder nicht mittels dem Mit- telpol kompensiert werden und daher wie elektrische Feldlinien mit einer Divergenz unendlich (div oo) verlaufen.

Wird durch solche offene Feldlinien Wasser geleitet, so wird vermutlich dessen Struktur geändert.

Erfindungsgemäß sind daher über einem Durchflußrohr eine beliebige Anzahl, mindestens jedoch eine Klein'sche Doppelspule angeordnet. Die Formgebung der Rohre, ihre Art und die Art der Installation kann da- bei beliebig den jeweiligen Umständen angepaßt sein.

Vorteilhafterweise sind jedoch turbulente Strömungs- verhältnisse in dem Durchflußrohr Laminarströmungen vorzuziehen. Strömungsgeschwindigkeit, Feldstärke und Verweilzeit im Klein'schen Magnetfeld sind zueinander in Relation zu setzen, um alle H-0-H-Moleküle mit veränderter Struktur zu erhalten. Unterhalb der durchflußmengenabhängigen Parameter entstehen wie bei natürlichen Quellen beliebige Gemenge von polymeren Clusterketten und Flüssigkristallen.

Das Mengenverhältnis wird vorzugsweise mittels Steue- rung der Stromstärke über entsprechende elektrische bzw. elektronische Vorkehrungen nach vorgewählten Kriterien geregelt.

Um die entsprechende turbulente Strömung zu erzeugen, sind vorteilhafterweise im Fluß des Wassers in dem Strömungsrohr Konusscheiben am Einlauf der Anlage an- geordnet. Dabei ist mindestens eine Konusscheibe er- forderlich, diese können jedoch auch in größerer An- zahl seriell angeordnet sein.

Die Konusscheiben können jedoch auch nicht nur seri- ell angeordnet sein, sondern auch längs des Stro- mungsrohres beabstandet zueinander einzeln oder auch einzelne Gruppen benachbart und beabstandet zueinan-

der längs des Strömungsrohres angeordnet sein. Das Strömungsrohr kann weiterhin zwischen den Wirbel- bzw. Konusscheiben oder auch im Falle, daß gar keine Konusscheiben vorhanden sind, teilweise oder voll- ständig Wirbelkörper enthalten. Als Wirbelkörper eig- nen sich dabei insbesondere Glaskugeln unterschiedli- cher Größe, so daß über die gesamte Wirklänge des elektromagnetischen Feldes eine turbulente Strömung bei allen vorkommenden Durchflußgeschwindigkeiten si- chergestellt ist.

Die Spule selbst kann vorteilhafterweise wahlweise mit Gleichspannung oder Wechselspannung, vorteilhaf- terweise mit positiver Rechteckspannung gespeist wer- den. Die Frequenz dieser Wechselspannung bzw. positi- ven Rechteckspannung kann vorteilhafterweise auf die jeweiligen Resonanzfrequenzen von Algen, Parasiten, Bakterien bzw. Viren oder dergleichen in dem zu be- handelnden Wasser eingestellt werden. In bevorzugter Weise sieht die elektronische Steuerung dabei vor, ein frei wählbares Breitband mittels Sweeper- Steuerung an sich bekannter Art nach frei wählbaren Zeitkriterien zu durchlaufen, um beispielsweise bei Swimmingpools im by-pass-Umwälzverfahren unerwünschte Algen-bzw. Virenbildung zu unterdrücken.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungs- gemäße Verfahren können vorteilhaft insbesondere im Bereich der Erzeugung hochqualitativen Wassers, bei- spielsweise in der Getränkeindustrie eingesetzt wer- den. Hier können nunmehr technisch die in der Natur ablaufenden Prozesse, die zu hochqualitativen Quell- wässern führen, nachgeahmt und durchgeführt werden.

Weiterhin können die erfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungsgemäße Verfahren auch im Kühlwasser- kreislauf eines Verbrennungsmotors eingesetzt werden.

Bei Verwendung des erfindungsgemäß behandelten Kühl- wassers werden Ablagerungen im Motor freigespült und im Gegensatz zu normalem Wasser keine Ablagerungen gebildet. Das wasserumspülte Volumen wird also sau- bergehalten, so daß während der gesamten Lebensdauer des Motors die Wärmeübergangszahl wie von der Kon- struktion vorgesehen, erzielt wird. Bei Anwendung von erfindungsgemäß behandelten Treib-und Brennstoffen hat sich herausgestellt, daß auf Grund einer besseren Zerstäubung die Treib-und Brennstoffausnutzung durch den Einsatz der Vorrichtung und des Verfahrens erheb- lich gesteigert wird. Andererseits wird die Schad- stoffemission des Motors stark verringert auf Grund der vollständigen Verbrennung. Dies wird auf eine Auflösung der Tropfenform des Brenn-und Treibstoffes in einen feineren Kraftstoffnebel zurückgeführt.

Im folgenden werden einige Beispiele erfindungsgemä- ßer Vorrichtungen und Verfahren beschrieben.

Es zeigen : Figur 1 den Feldverlauf einer Klein'schen Doppelspule ; Figur 2 eine erfindungsgemäße Vorrichtung ; Figur 3 eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung mit Konusscheibeneinsatz ; Figur 4 die in Figur 3 dargestellten Konusscheiben ; Figur 5 eine weitere Vorrichtung zur Erzeugung von Strömungswirbeln ; Figur 6 eine weitere Vorrichtungserzeugung von Strömungswirbeln ; Figur 7 Meßergebnisse an unbehandeltem und erfin- dungsgemäß behandeltem Wasser ;

und Figur 8 weitere Meßergebnisse an unbehandeltem und erfindungsgemäß behandeltem Wasser.

Figur 1 zeigt eine in der erfindungsgemäßen Vorrich- tung eingesetzte Klein'sche Doppelspule 1. Die Spule 1 weist einen Spulenkörper 2 auf, um den ringförmig in Art einer herkömmlichen Spule einzelne Windungen eines elektrischen Leiters gelegt sind. Allerdings werden diese einzelnen Windungen im Unterschied zum Stand der Technik in Form von"halben Schlägen"um den Spulenkörper 2 gelegt, so daß sich eine V-fcMrmige Knotenlinie 12 ausbildet. An der Spitze des V's der Knotenlinie 12 wird die Richtung der Spulenwicklung umgekehrt, so daß hier auch die Knoten nunmehr wieder in aufsteigender Weise angeordnet sind, d. h. die Klein'sche Spule ist gegenläufig gewickelt. Insgesamt ergibt sich dann der durch die Feldlinien 13 be- schriebene Feldverlauf, sofern die Spule von Strom durchflossen wird.

Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einem Durchflußrohr 3, das von insgesamt 3 Klein'schen Doppelspulen 2a, 2b und 2c umgeben ist.

Bei den entsprechenden Klein'schen Doppelspulen ist die Anordnung der magnetischen Pole eingezeichnet.

Die gesamte Anordnung ist rotationssymmetrisch um die Achse 6 der Spulen 2a, 2b und 2c sowie um die Achse 7 des Durchflußrohres, das in Richtung des Pfeiles A von Wasser durchflossen wird. Wird dieses Durchfluß- rohr 3 nun von Wasser in Richtung des Pfeiles A durchflossen und zugleich an die Klein'schen Doppel- spulen 2a, 2b und 2c eine Spannung angelegt und diese von Strom durchflossen, so wird das Wasser aufberei- tet.

Figur 3 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Anord- nung, bei der für entsprechende Elemente entsprechen- de Bezugszeichen verwendet wurden und die Erläuterung demgemäß dann weggelassen wird. Das Durchflußrohr 3 ist nunmehr von vier Klein'schen Doppelspulen 2a, 2b und 2c und 2d umgeben, die seriell in Flußrichtung A des Wassers durch das Durchflußrohr 3 angeordnet sind. Die Klein'schen Doppelspulen sind dabei mit ei- nem Schaltkasten 4 über elektrische Leitungen 9a und 9b verbunden, über die eine Spannung an die einzelnen Spulen angelegt und ein Strom durch die Spulen gelei- tet werden kann. Der Schaltkasten 4 regelt als Steu- ergerät über die Stromstärke den Umwandlungsprozeß des Wassers. An die Spule kann dabei eine Gleichspan- nung oder positive Rechteckspannung angelegt werden, wobei die Frequenz der Rechteckspannung der jeweili- gen Resonanzfrequenz von Algen, Parasiten, Bakterien, Viren und anderen schädlichen Organismen im Wasser entspricht. Die elektronische Steuerung durchläuft dabei ein frei wählbares Breitband mittels einer Sweeper-Steuerung nach frei wählbaren Zeitkriterien, so daß mit einer derartigen Vorrichtung beispielswei- se bei Swimmingpools im by-pass-Umwälzverfahren uner- wünschte Algen-bzw. Virenbildung unterdrückt wird.

Am Einlauf des Durchflußrohres 3 ist weiterhin in dem Durchflußrohr 3 eine Anordnung von Konusscheiben 5 angeordnet, die mittels Flansche 8a und 8b an dem Durchflußrohr 3 befestigt sind. Diese Anordnung von Konusscheiben ist in Figur 4 genauer dargestellt.

Diese Anordnung weist insgesamt drei Konusscheiben 5a, 5b und 5c auf, deren Außenwände 14 in Flußrich- tung A des Wassers zusammenlaufen. Wie in Figur 4 dargestellt, befindet sich in der Mittelachse 7 der Konusscheiben 5a, 5b und 5c jeweils eine kegelförmige

Anordnung 15, deren Wände in Flußrichtung A auseinan- derlaufen. Dadurch bildet sich rotationssymmetrisch um die Achse 7 der Konusscheibenanordnung 5 ein sich verengender Strömungsspalt 16 zwischen der jeweiligen kegelförmigen Anordnung und der Außenwand 14 der Ko- nusscheiben, der beim Übergang in die jeweils nächste Konusscheibe sich schlagartig erweitert. An diesen Stellen wird folglich eine turbulente Strömung er- zeugt, so daß die Aufbereitung des durchfließenden Wassers gefördert wird.

Figur 5 zeigt eine weitere Vorrichtung zur Erzeugung von turbulenter Strömung, die alternativ zu den in den Figuren 3 und 4 dargestellten Konusscheiben ver- wendet werden kann. Bei dieser Vorrichtung sind meh- rere Scheiben Sa, 5b und 5c hintereinander angeord- net, die jeweils eine Außenwand 14 und einen Mittel- dorn 15 aufweisen. Rotationssymmetrisch um die Mittelachse dieser Scheiben 5a bis 5c ergibt sich zwischen dem Dorn 15 und der Außenwand 14 ein Volumen 16, in dem die Flüssigkeit in Richtung der Pfeile A strömen kann. Die Radien der Mitteldorne 15 und die Innenradien der Außenwände 14 sind dabei so gewählt, daß der Querschnitt der Volumina 16 sind von einer Scheibe 5a zur nächsten Scheibe 54b bzw. von 5b nach 5c ändert. An den Ubergangsstellen entstehen nun Wir- bel, die eine turbulente Strömung verursachen. Auch durch diese Anordnung, die in Figur 5 dargestellt ist, kann folglich die Aufbereitung des Wassers ge- fördert werden.

Figur 6 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Vorrich- tung mit einem Strömungsrohr 3, das von einer Klein'schen Spule 1 bzw. 2 wie oben um- schlossen ist. Auch diese Spule 1 ist wiederum von einem äußeren Schutzrohr 19 umschlossen. Innerhalb

des DurchfluBrohres finden sich zwei Gruppen von Ko- nusscheiben 5,15, wobei jede der Gruppen drei einan- der formschlüssig benachbarte Konusscheiben mit Mit- teldorn 15 aufweist, so daß diese ringförmige Durch- lasse 16 ausbilden. Die beiden Dreiergruppen Konus- scheiben 5,15 sind beabstandet voneinander. Der Zwi- schenraum zwischen diesen beiden Konusscheibengruppen in dem Strömungsrohr 3 ist gefüllt von Wirbelkörper, beispielsweise in diesem Falle Glaskugeln 18,18'un- terschiedlicher Größe. Diese Wirbelkörper stellen si- cher, daß bei allen vorkommenden Durchflußgeschwin- digkeiten über die gesamte Länge des Strömungsrohres zwischen den Wirbelscheiben 5 der beiden Gruppen eine turbulente Strömung auftritt.

Figur 7 zeigt Messungen in Figur 7A und Figur 7B an unbehandeltem Leitungswasser (Leitungswasser der Ge- meinde Neuss), hierzu die Meßkurven 20, sowie von Wasser, das mit einer Vorrichtung gemäß Figur 6 be- handelt wurde. Hierzu siehe Meßkurven 21 und 22. Ge- messen wurde dabei mit einem Elektroluminiszenzgerät PMS 2, die Biophotonenemission mit einem Fotomulti- plier. Dazu wurden 102 ml des zu untersuchenden Was- sers in eine aus optischem Glas hergestellte Flasche gefüllt und in die Dunkelkammer des Meßgerätes ge- stellt. Nach der Dunkeladaption erfolgte eine elek- trische Anregung über zwei in die Probenlösung einge- tauchte Platinelektroden. Die Dunkeladaption wurde für eine Minute durchgeführt, das Meßintervall dauer- te 100 msec, die Anregungsdauer für die elektrische Anregung 4 s mit einer Anregungsspannung von 50 V.

Figur 7A zeigt dabei eine lineare Darstellung der Biophotonenemission nach einer derartigen Anregung für unbehandeltes Wasser (Meßkurve 20) und für Was- ser, das mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung behan- delt wurde (Meßkurven 21 und 22). Figur 7B zeigt die-

selben Messungen in logarithmischer Darstellung.

Für jede Messung wurde die Probe dreimal hintereinan- der angeregt.

Zwischen den unbehandelten und behandelten Wasserpro- ben zeigen sich deutliche Unterschiede. Das behandel- te Wasser hat eine höhere Biophotonenemission als das unbehandelte Wasser. Hieraus läßt sich schließen, daß in dem Wasser, das mit der erfindungsgemäßen Vorrich- tung behandelt wurde, eine Veränderung hervorgerufen wurde.

Die Figuren 8A und 8B zeigen Dunkelfeldfotografien von unbehandeltem Londoner Leitungswasser (Figur 8A) und erfindungsgemäß behandeltem Londoner Leitungswas- ser (Figur 8B). Die Fotografien wurden als 2000-fache Dunkelfeldfotografien im Phasenkontrast und mit einem Probenwinkel von 3,4° gemessen. Hierdurch können Wechselwirkungen von Photonen und Kolloiden bestimmt werden.

Es ist deutlich zu sehen, daß das behandelte Wasser eine andere Struktur aufweist, was sich in den voll- kommen anders strukturierten Druckfeldphasenkontra- sten der Figur 8B zeigt.