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Patent Searching and Data


Title:
METHOD AND DEVICE FOR WOOD HANDLING, PARTICULARLY CUTTING TO LENGTH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/112465
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a method for wood handling, particularly cutting to length, having the following steps: a) gripping a number of elongated wood pieces (190); particularly tree trunks or logs, which are lying in a substantially horizontal, parallel alignment on a floor or a horizontal surface; b) orienting the wood pieces such that their longitudinal axes extend substantially vertically or perpendicularly; c) effecting that the wood pieces strike a substantially horizontally oriented stop plate by the respectively lower ends thereof due to the weight thereof, wherein they retain their substantially vertical alignment; d) cutting or sawing the wood pieces at a pre-specified distance to the stop plate to provide wood pieces or piece wood (191) in substantially uniform length.

Inventors:
BEIL, Christof (Obere Dorfstr. 18, Aying, 85653, DE)
Application Number:
EP2010/054122
Publication Date:
October 07, 2010
Filing Date:
March 29, 2010
Export Citation:
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Assignee:
BEIL, Christof (Obere Dorfstr. 18, Aying, 85653, DE)
International Classes:
B27B17/00; B27B27/02; B27B29/00
Attorney, Agent or Firm:
KUDLEK, Thomas (Kudlek & Grunert Patentanwälte, Postfach 33 04 29, München, 80064, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Verfahren zur Holzhandhabung, insbesondere -ablängung, mit folgenden Schritten: a) Greifen einer Anzahl länglicher Holzstücke (190), insbesondere Baumstämme oder Holzscheite, welche in im wesentlichen horizontaler, paralleler Ausrichtung auf einem Boden oder einer waagerechten Fläche liegen, b) Orientieren der Holzstücke derart, dass sich ihre Längsachsen im wesentlichen vertikal bzw. lotgerecht erstrecken, c) Bewirken dass die Holzstücke mit ihren jeweils unteren Enden aufgrund ihrer Gewichtskraft auf eine im wesentlichen horizontal orientierte Anschlagplatte auftreffen, wobei sie ihre im wesentlichen vertikale Ausrichtung beibehalten, d) Schneiden bzw. Sägen der Holzstücke in einem vorbestimmten Abstand zu der Anschlagplatte zur Bereitstellung von Holzstücken bzw. Stückholz (191) im wesentlichen gleicher Länge.

2. Verfahren zur Holzhandhabung, insbesondere -ablängung, mit folgenden Schritten: a) Greifen einer Anzahl länglicher Holzstücke mittels eines Greifers, b) Bewirken, dass sich die länglichen Holzstücke in Richtung einer von dem Greifer in einem festen Abstand positionierbaren Anschlagplatte bewegen, bis die länglichen Holzstücke mit einem Ende im wesentlichen an der Anschlagplatte anliegen bzw. auf diese auftreffen, und c) Schneiden bzw. Sägen der Holzstücke in einem vorbestimmten Abstand zu der Anschlagplatte zur Bereitstellung von Holzstücken bzw. Stückholz im wesentlichen gleicher Länge.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein Entfernen und/oder eine Weiterverarbeitung der abgeschnittenen Holzstücke (191), und ein wahlweises Wiederholen wenigstens einiger der Schritte, insbesondere der Schritte b) und c) des Anspruchs 2 oder der Schritte b) , c) , d) oder der Schritte c) , d) des Anspruchs 1.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Entfernen der abgeschnittenen Holzstücke (191) mittels Verschwenkens der Holzstücke in eine im wesentlichen horizontale Orientierung erfolgt, wobei insbesondere ein Greifen des Restholzes (192) beibehalten wird.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Entfernen der abgeschnittenen Holzstücke (191) ein Verschwenken der Anschlagplatte (180) vor oder nach dem Schneiden bzw. Sägen der Holzstücke umfasst, wobei ein Greifen des Restholzes beibehalten wird.

6. Vorrichtung zur Holzhandhabung mit - einem Holzgreifer (165),

- einer Einrichtung (160; 160, 110) zum Verschwenken des Holzgreifers (165) derart, dass vom Holzgreifer (165) gegriffene längliche Holzstücke (190) in im wesentlichen vertikale Ausrichtung bringbar sind, einer Sägeeinrichtung (170) mittels der vom Holzgreifer (165) gegriffene, in der vertikalen Ausrichtung befindlichen Holzstücke ablängbar sind, und einer Anschlagplatte (180), die in einem einstellbaren Abstand zu dem Holzgreifer und/oder der Sägeeinrichtung (165) positionierbar ist.

7. Vorrichtung zur Holzhandhabung mit einem Holzgreifer (165), einer Sägeeinrichtung (170) zum Sägen von vom Holzgreifer gegriffenen länglichen Holzstücken (190), und einer Anschlagplatte (180), die in einem einstellbaren Abstand zu dem Holzgreifer und/oder der Sägeeinrichtung positionierbar ist.

8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagplatte (180) mittels einer teleskopisch verstellbaren Stange (175) an dem Greifer befestigbar ist.

9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagplatte (180) mittels entfernbarer Stangen (175) einer gewünschten Länge mit dem Greifer (165) verbindbar, insbesondere verschraubbar ist.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor als endlos drehbarer

Drehmotor, insbesondere mit einer oder zwei doppelt wirkenden Hydraulikdurchgängen ausgebildet ist.

11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Holzgreifer (165) zwei ineinander greifende Greiferschalen (166, 167) aufweist, von denen eine mit einem durchgehenden Blech ausgebildet ist.

12. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagplatte

(180) verschwenkbar ausgebildet ist.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf der entgegen gesetzten Seite des Greifers (165), an der die Anschlagplatte (180) angeordnet ist, eine weitere Anschlagplatte vorgesehen ist.

14. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Arbeitsgerät an einem Bagger, Rückewagen, Harvester, Rückezug, Traktor, Baggerlader, Ladebagger mit Anbauarm und/oder einem Schlepperfahrzeug mit Anbauarm angebracht ist.

Description:
"Verfahren und Vorrichtung zur Holzhandhabung, insbesondere

-ablängung"

Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zur Holz-, insbesondere Brennholzhandhabung, insbesondere -ablängung.

Im Rahmen der Brennholzerzeugung werden typischerweise Baumstämme unterschiedlicher Länge in ein bis zwei Meter lange Stücke zersägt (Meterstücke) . Es sind auch Stücke einer Länge von beispielsweise 0,25 bis 1,0 m, und teilweise sogar bis 5 oder 10 cm erzeugbar. Es ist auch bekannt, Baumstämme auf beliebige Längen d. h. im wesentlichen stufenlos, zu zersägen. Diese Stücke werden anschließend zu Spaltholz gespalten. Zur Erzeugung von Brennholz, welches z. B. in üblichen Kaminöfen verwendet werden kann, ist es notwendig, dieses Spaltholz in beispielsweise 25, 33 oder 50 cm lange Stücke zu zersägen. Gegebenenfalls erfolgt anschließend eine weitere Spaltung des Spaltholzes zu Brennholzscheiten. Es ist ebenfalls bekannt, die Meterstücke in z. B. 25, 33 oder 50 cm lange Stücke zu zersägen, und erst anschließend diese Stücke zu spalten .

Insbesondere das Zersägen erweist sich als sehr arbeits- und kostenintensiv, da beim Zersägen auch gleichzeitig auf ein gleichmäßiges Ablängen der Brennholzscheite geachtet werden muss. Herkömmliches Zersägen birgt auch Gefahren für Personen, die mit Ketten- oder Kreissägen arbeiten.

Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 20 2008 005 067 Ul ist ein Sägebock zum Ablängen von Kamin- und Ofenbrennholz mit einer Handsäge bekannt, wobei dieser Sägebock mindestens zwei beabstandet zueinander angeordnete V-förmige Aufnahmen für mindestens eine Brennholzstange oder einen Baumstamm aufweist, wobei der Sägebock auf einer Trageplattform montiert ist, die zugleich eine Auffang- und

Transportplattform für die abgelenkten Holzstücke ist.

Aus der DE 10 2008 001 430 Al ist eine Vorrichtung zur Handhabung von Gebinden von stangenförmigen Brennholzstücken bekannt mit einem Aufnahmekörper, welcher in einer ersten Betriebsposition einen von oben mit Brennholzstücken mit einem Aufnahmekörper, welcher in einer ersten Betriebsposition einen von oben mit Brennholzstücken beladbaren wannenförmigen Aufnahmeraum für die Brennholzstücke in zu einer Längsrichtung parallelen Ausrichtung bildet, und in eine zweite Betriebsposition verlagerbar ist, wobei der Aufnahmekörper wenigstens zwei Teilkörper enthält, welche in der ersten Betriebsposition einander ergänzend den Aufnahmeraum nach unten und seitlich begrenzen und relativ zueinander in die zweite Betriebsposition verlagerbar sind und dabei den Aufnahmeraum nach unten öffnen.

Die DE 10 2008 001 430 Al offenbart für eine Vorrichtung zur Handhabung von konfektioniertem Brennholz in Holzscheitbündeln einen Aufnahmeraum für Meterholzscheite, welche durch einen aus zwei Teilkörpern bestehenden Aufnahmekörper gebildet ist, wobei die beiden Teilkörper voneinander weg verlagerbar an einem Rahmen angeordnet sind. Die beiden Teilkörper sind derart verschwenkbar, dass der in einer ersten Betriebsposition unten geschlossene Aufnahmeraum durch Verschwenken der beiden Teilkörper geöffnet und durch die dadurch entstehende untere Öffnung ein Holzscheitbündel in den Aufnahmeraum abgelegt werden kann. Die Teilkörper sind ferner so gestaltet, dass ein Aufteilen der Meterstücke eines Holzbündels im Bündelverbund durch vertikale Sägeschnitte mittels eines Sägeschwerts vorgenommen werden kann.

Aus der EP 1 810 800 Bl ist ein Verfahren zum Ablängen von gebündelten Holzstücken zu Stückholz bekannt, wobei Holzstücke von einer Festhalteeinrichtung lösbar umgreifend festgehalten werden, wobei wenigstens eine an der Festhalteeinrichtung angebrachte Sägeeinrichtung gegen die Holzstücke angedruckt und senkrecht zu deren Längserstreckung geschwenkt wird, wobei die gebündelten Holzstücke nach erfolgtem Ablängen des Stückholzes nach Lösen der Festhalteeinrichtung um die vorbestimmte Länge des Stückholzes parallel zur Längserstreckung der Holzstücke gemeinsam vorgeschoben werden, worauf die Holzstücke von der Festhalteeinrichtung wieder festgehalten werden. Zum Vorschieben wird hierbei eine Vorschubeinrichtung in Form eines Einschubbodens verwendet. Die Bereitstellung eines derartigen Einschubbodens ist mit relativ hohen Kosten verbunden. Ferner ist die Länge der abzulängenden Holzstücke, welche in Stückholz einer gewünschten Länge zersägt werden sollen, begrenzt auf den maximalen Abstand zwischen Einschubboden und Sägeeinrichtung zuzüglich der vorbestimmten Länge des Stückholzes. Holzstücke mit einer größeren Länge können nicht vollständig in Stückholz mit maximal der gewünschten Stückholzlänge zersägt werden.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist eine möglichst einfache und preiswerte Bereitstellung auf eine gewünschte Länge abgelängten Brennholzes.

Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren mit den

Merkmalen der Patentansprüche 1 oder 2 bzw. eine Vorrichtung mit den Merkmalen der Patentsansprüche 6 oder 7.

Mit den erfindungsgemäßen Verfahren bzw. einer entsprechenden Vorrichtung ist die Bereitstellung von abgelängtem Brennholz in besonders effektiver und preiswerter Weise durchführbar. Die Erfindung eignet sich in gleicher Weise sowohl für Brennholz in Form von Stapelware als auch Bündelware. Eine erfindungsgemäße Vorrichtung ist in flexibler Weise, von der Bearbeitung kleinerer Mengen bis zu einem industriellen Einsatz, einsetzbar. Die erfindungsgemäße Vorrichtung baut sehr robust. Die erfindungsgemäße Vorrichtung sowie das erfindungsgemäße Verfahren sind sehr sicher in der Anwendung, da keinerlei unmittelbare manuelle Betätigung einer Säge notwendig ist. Typischerweise sitzt ein Benutzer der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. des erfindungsgemäßen Verfahrens einige Meter entfernt von der verwendeten Säge auf einen Bagger bzw. einem Fahrzeug mit Krananbau. Der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. des erfindungsgemäßen Verfahrens ermöglicht ein staubfreies und lärmarmes Arbeiten, da eine Person typischerweise vor Staub- und Lärmeinflüssen geschützt in einer Fahrerkabine sitzt. Es ist kein körperlicher Kraftaufwand, beispielsweise im Zusammenhang mit dem Halten einer Säge, notwendig.

Es ist beispielsweise möglich, die abzulängenden länglichen Holzstücke mit einem Greifer zu greifen, und mittels Bewegung des Greifers bzw. einer Maschine, welche den Greifer trägt, beispielsweise eines Kranarms, die länglichen Holzstücke mit ihrem ersten Ende so gegen eine Wand oder gegen den Boden zu drücken, dass sich die Holzstücke in ihrer Längserstreckungsrichtung durch den Greifer hindurch bewegen, bis sie mit ihrem zweiten Ende auf die in dem vorbestimmten bzw. einstellbaren Abstand von dem Greifer befindliche Anschlagplatte anstoßen. Hierbei wird das Greifen der Holzstücke mittels des Greifers derart gelockert, dass die beschriebene Relativbewegung zwischen Holzstücken und Greifer möglich ist. Durch entsprechendes Sägen der Holzstücke quer zu ihrer Längserstreckungsrichtung, insbesondere zwischen Greifer und Anschlagplatte, erhält man abgeschnittene Holzstücke bzw. Stückholz gleicher Länge. Zur Durchführung dieses Verfahrens sind insbesondere auch Greifer einsetzbar, die an Pendelgelenken angebracht sind, welche am Ende eines Baggerarms vorgesehen sind. Durch asymmetrische Bestückung mit länglichen Holzstücken ist zum Beispiel eine Schrägorientierung der länglichen Holzstücke derart möglich, dass ein Ende wenigstens einiger der Holzstücke auf dem Boden aufliegt.

Es ist auch möglich, das Greifen der Holzstücke im Anschluss an ihre vertikale Orientierung so zu lockern, dass die Holzstücke mit ihrem jeweils unteren Ende aufgrund ihrer Gewichtskraft auf die Anschlagplatte auftreffen. Das anschließende Sägen kann hierbei in diesem gelockerten Greifzustand, oder nach einem erneuten festeren Greifen bewerkstelligt werden. In letzterem Falle erweist es sich als besonders günstig, die Anschlagplatte vor dem Sägen weg zu schwenken, so dass abgesägte Holzstücke unmittelbar (mittels Gewichtskraft) auf den Boden oder einen Sammelbehälter fallen können. Auch ist es möglich, das Schneiden bzw. Sägen der Holzstücke durchzuführen, nachdem die Holzstücke wieder in eine im wesentlichen horizontale oder schräge Orientierung geschwenkt wurden. Dieses Verschwenken wird typischerweise bei festerem bzw. festem Greifen der Holzstücke erfolgen, wobei es gegebenenfalls auch möglich ist, die Holzstücke im Zustand des gelockerten Greifens zu verschwenken.

Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche .

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erfolgt nach dem Schneiden bzw. Sägen der Holzstücke ein Entfernen und/oder ein Weiterverarbeiten der abgeschnittenen Holzstücke bzw. des Stückholzes von der Vorrichtung, und ein wahlweises Wiederholen sämtlicher oder einiger der erfindungsgemäßen Schritte.

Die wahlweise Wiederholung der erfindungsgemäßen Schritte wird vorzugsweise so lange durchgeführt, bis die gegriffenen Baumstämme bzw. Holzstücke über ihre ganze Länge auf Holzstücke bzw. Stückholz gewünschter Länge abgelängt sind.

In vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt das Entfernen der abgeschnittenen Enden der zu zersägenden länglichen Holzstücke, welche in einer vertikalen Orientierung geschnitten bzw. zersägt werden, mittels Verschwenkens der Holzstücke in eine im wesentlichen horizontale Orientierung. Hierbei fallen die abgeschnittenen Enden bzw. Holzstücke aus einem verwendeten Greifer heraus, während die Reststücke bzw. das Restholz nach wie vor vom Greifer gehalten werden bzw. wird. Hiermit ist eine besonders einfache und robuste Ausführung der erfindungsgemäß vorgesehenen Anschlagplatte realisierbar, da keinerlei mechanische Beweglichkeit der Anschlagplatte vorgesehen sein muss.

Ebenfalls vorteilhaft ist, dass das Entfernen der abgeschnittenen Enden der länglichen Holzstücke ein Verschwenken der Anschlagplatte vor oder nach dem Sägen umfasst. Die Bereitstellung einer verschwenkbaren Anschlagplatte ermöglicht insofern eine besonders einfache Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens, als die Holzstücke ohne nochmaliges Verschwenken bzw. horizontale Orientierung durch einfaches Herausfallen aus der Vorrichtung entfernbar sind. Dadurch wird insbesondere auch die Arbeitsgeschwindigkeit gesteigert.

Die Verschwenkung der Anschlagplatte kann in einer durch die Anschlagplatte definierten Schwenkebene erfolgen, wobei die Anschlagplatte im Wesentlichen in horizontaler Ausrichtung verbleibt. Die Verschwenkung erfolgt hierbei also um eine Schwenkachse Wesentlichen senkrecht zur Schwenkebene und damit im Wesentlichen senkrecht zur Anschlagplatte. Es ist aber auch möglich, die Anschlagplatte von einer horizontalen in eine im Wesentlichen senkrechte Ausrichtung zu verschwenken. Dies wird durch ein Verschwenken um eine Achse parallel zur Schwenkebene erzielt. Die Anschlagplatte führt vorteilhafterweise während des Verschwenkens auch eine lineare (senkrechte oder schräge) Bewegung nach unten, beispielsweise entlang eines Langlochs, aus. Hierdurch kann die Wechselwirkung zwischen aufliegenden Holzstücken und der Anschlagplatte während des Verschwenkens minimiert werden, so dass z. B. Reibungseffekte zwischen Holzstücken und Anschlagplatte, welche zu Verkantungen führen können, vermeidbar sind. Diese gleichzeitige lineare Bewegung ist sowohl bei der Verschwenkung in der (horizontalen) Ebene der Anschlagplatte, sowie auch der zur Verschwenkung in einer vertikalen Ausrichtung einsetzbar.

Zu diesem Zweck kann jedoch mit besonderem Vorteil auch eine Anordnung gewählt werden, bei der die Verschwenkung der Anschlagplatte um eine Achse erfolgt, die leicht von einer Vertikalen zur Anschlagplatte abweicht. Wird die Anschlagplatte um diese leicht schräge Achse bewegt, schwenkt sie seitwärts aus und wird gleichzeitig entsprechend dem Achswinkel gegenüber ihrer ursprünglichen Lage schräggestellt, so dass sich ein Abstand zwischen der Anschlagplatte und gegebenenfalls hierauf aufliegendem Holz ergibt .

Diese Verschwenkung kann vor oder nach dem Sägevorgang erfolgen. Bei Verschwenkung vor dem Sägevorgang fallen die abgesägten Holzstücke unmittelbar auf den Boden bzw. in einen hierfür vorgesehenen Behälter.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Anschlagplatte mittels einer teleskopisch verstellbaren Stange (Teleskopstange) an dem Greifer befestigbar. Die Verwendung einer derartigen teleskopisch verstellbaren Stange ermöglicht in einfacher und flexibler Weise eine gewünschte Ablängung der Holzstücke. Greiferseitig und/oder anschlagplattenseitig ist die Stange vorteilhaft abnehmbar ausgebildet. Eine derart teleskopisch verstellbare Stange kann auch dazu verwendet werden, die oben erwähnte Bewegung der Anschlagplatte nach unten während des Verschwenkens zu realisieren .

Es ist gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung möglich, die Anschlagplatte mittels entfernbarer bzw. auswechselbarer Stangen einer gewünschten Länge mit dem Greifer zu verbinden, insbesondere zu verschrauben . Durch wahlweisen Einsatz einer Stange mit einer gewünschten Länge ist eine gewünschte Ablängung in besonders einfacher und robuster Weise erzielbar. Die Stangen können mit einem Knick oder einer Krümmung ausgebildet sein, wodurch eine Anschlagplattenschwenkachse definiert werden kann, die leicht von der Vertikalen zur Anschlagplatte abweicht. Wie erwähnt lässt sich bei entsprechend orientierter Dreh- bzw. Schwenkachse ebenfalls eine Verschwenkbarkeit bei gleichzeitiger Entfernung von den Holzstücken realisieren.

Zweckmäßigerweise ist der eingesetzte Motor als endlos drehbarer Drehmotor ausgebildet, insbesondere mit einer oder zwei doppelt wirkenden Hydraulikdurchgängen. Die Endlosdrehbarkeit des Motors erlaubt eine besonders einfache Handhabung der erfindungsgemäßen Vorrichtung.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung weist der Holzgreifer zwei ineinander greifende Greiferschalen auf, von denen eine (d. h. eine Greiferschalenseite) mit einem durchgehenden Blech ausgestattet ist. Die Bereitstellung eines derartigen durchgehenden Bleches erleichtert die Handhabung von länglichen Holzstücken wie etwa Baumstämmen oder Scheitholz, wobei hier insbesondere auf eine verbesserte Führung zu verweisen ist. Die Greifschalen können z. B. einen leicht unterschiedlichen Radius aufweisen, um ein derartiges Ineinandergreifen zu realisieren. Es ist ebenfalls möglich, die Greifschalen mit gleichem Radius auszubilden, und lediglich die jeweiligen Greifzähne axial versetzt anzuordnen, womit ebenfalls ein Ineinandergreifen realisierbar ist.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist auf der entgegen gesetzten Seite des Greifers, an der die Anschlagplatte angeordnet ist, eine weitere teleskopierbare Platte vorgesehen. Hiermit können die zu zersägenden länglichen Holzstücke auch bei horizontaler Orientierung durch den Greifer geschoben werden. Die Anschlagplatte und/oder die weitere Platte können mit einem Rüttelmechanismus ausgebildet sein. Durch z. B. leichtes Rütteln der Platten können z. B. Verkeilungen der länglichen Holzstücke in dem Greifer aufgelöst werden.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in besonders vorteilhafter Weise einsetzbar als Arbeitsgerät an einem Bagger, Baggerlader, Ladebagger, Rückewagen, Harvester, Rückezug, Traktor mit Anbauarm und/oder einem Schlepperfahrzeug mit Anbauarm. Die Erfindung ist auch vorteilhaft bei Radladern und Frontladern einsetzbar. Figurenbeschreibung

Die Erfindung wird nun anhand bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnung näher erläutert.

In dieser zeigt

Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Baggers, der mit einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung bestückt ist,

Figur 2 eine vergrößerte, teilweise schematische Ansicht der Komponenten Greifer, Säge, Motor, Stange und Anschlagplatte gemäß einer bevorzugten

Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,

Figur 3 einige schematische Ansichten zur Darstellung bevorzugter Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens .

Ein Bagger, der mit einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung bestückt ist, ist in Figur 1 mit 100 bezeichnet. Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Holzhandhabung ist in den Figuren 1 und 2 mit 150 bezeichnet .

Die Vorrichtung 150 ist am Ende eines Armes 110, welcher seinerseits an einem Ausleger 120 des Baggers gelagert ist, angebracht. Ausleger und Arm des Baggers 100 sind in üblicher Weise bewegbar. Die Vorrichtung 150 weist eine Schnellwechseleinrichtung 155 auf, welche mit ihrer Oberseite an dem Arm 110 befestigt ist. An der Unterseite der Schnellwechseleinrichtung 155 ist ein Drehmotor 160 angebracht. Der Drehmotor 160 ist bevorzugt endlos drehbar mit einer oder zwei doppeltwirkenden Hydraulikdurchgängen ausgebildet (nicht dargestellt) .

Der Drehmotor beaufschlagt einen Greifer bzw. Holzgreifer 165, dessen Greiferschalen 166, 167 um Drehachsen 166a bzw. 167a verschwenkbar ausgebildet sind. Der Greifer ist an dem Drehmotor bevorzugt starr, d. h. nicht pendelnd, angebracht. An dem Greifer 165 ist eine um eine Drehachse 170a verschwenkbare Kettensäge 170 befestigt. Die Sägeebene 171 ist in Figur 2 gestrichelt dargestellt.

Die Greiferschalen 166, 167 des Greifers 165 greifen in an sich bekannter Weise ineinander, d. h. dass die Greiferschale 167 etwas größer (d. h. mit einem etwas größeren Radius bzw. Drehradius um ihren Drehpunkt) als die Greiferschale 166 ausgebildet ist. Zwischen den (nicht dargestellten) Zähnen der kleineren Greiferschale kann bevorzugt ein durchgehendes Blech eingeschweißt werden, um eine bessere Führung des zu greifenden Holzes zu gewährleisten. Die Greiferschalen können auch mit dem gleichen Drehradius um den Drehpunkt ausgebildet sein, wobei in diesem Fall die jeweiligen Zähne der Greiferschalen entsprechend axial versetzt ausgebildet sind.

Mittels einer bevorzugt als Zapfwellenrohr, Pendelrohr oder Welle ausgebildeten starren Verbindungsstange 175 ist eine Anschlagplatte 180 an dem Greifer 165 angebracht. Die Fläche der Anschlagplatte 180 erstreckt sich hierbei im wesentlichen parallel zu der Sägeebene 171.

Die Länge der Verbindungsstange 175 ist einstellbar, so dass ein gewünschter Abstand zwischen der Anschlagplatte 180 und dem Greifer bzw. der Säge- oder Schwenkebene 171 der Säge 170 gewählt werden kann. Dies ist beispielsweise durch eine teleskopische Ausbildung der Stange 175 bewerkstelligbar. Insbesondere sind auch stufenlos einstellbare Gewindestangen verwendbar. Als besonders einfach und robust erweist es sich jedoch auch, die Stange 175 austauschbar auszubilden, so dass Stangen verschiedener Länge wahlweise einsetzbar sind.

Anstelle der Schnellwechseleinrichtung 155 ist es auch denkbar, den Drehmotor 160 fest mit dem Arm 110 zu verbolzen .

Es sei betont, dass bei beiden Ausführungsformen der

Greifer mittels des Drehmotors 160 und/oder an sich bekannter Hydraulikzylinder von Ausleger 120 und Arm 110

(nicht dargestellt) um verschiedene Raumachsen drehbar ist.

Es handelt sich somit nicht um ein klassisches Pendelgelenk, so dass vorliegend durch entsprechende Drehung des Drehmotors 160 und/oder beispielsweise des Baggerarmes 110 die Sägeebene 171 der Säge 170 wahlweise senkrecht (wie in Figur 1 dargestellt) , oder auch waagerecht orientiert werden kann. Es sei bemerkt, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung auch zusammen mit einem Pendelgelenk genutzt werden kann. Die Sägeeinheit 170 ist vorzugsweise eine hydraulisch betriebene Sägeeinheit, beispielsweise eine Kettensäge oder eine Motorsäge, oder eine Elektrosäge.

Bevorzugt ist die Sägeeinheit 170 mit einer (nicht dargestellten) Schutzeinrichtung ausgebildet, welche beim Normalbetrieb Sägespäne zurückhält, jedoch auch im Falle eines Kettenrisses bei einer Kettensäge die Sicherheit für den Benutzer oder auch umstehende Beobachter erhöht (Spritzschutz) .

In Figur 2 erkennt man ferner einen Zylinder oder Hydraulikdrehmotor 196, mittels dessen ein Kolben 197 antreibbar ist. Diese Kolben-Zylindereinheit kann dazu verwendet werden, die Anschlagplatte 180 bei Bedarf, beispielsweise vor oder während eines Sägevorgangs, um einige Zentimeter von den Holzenden weg zu verschieben. Hierdurch wird das Risiko einer Verklemmung von Holz während des Sägens minimiert. Die Verschiebung erfolgt hierbei bevorzugt in der Ebene der Anschlagplatte (Verschwenkung um die Achse der Verbindungsstange 175) oder senkrecht hierzu. Mittels einer gleichzeitigen Verschiebung der Anschlagplatte weg von den Enden der Holzstücke kann auch die Reibung zwischen Anschlagplatte und Holz während des Verschwenkens vermieden werden.

Ist die Verbindungsstange 175 leicht schräg zur Vertikalen zur Anschlagplatte 180 an der Anschlagplatte 180 angebracht oder weist die Verbindungsstange 175 einen leichten Knick auf, kann die Anschlagplatte 180 um eine Achse geschwenkt werden, die leicht von der Vertikalen zur Anschlagplatte 180 abweicht. Hierdurch kann, wie oben erläutert, die Anschlagplatte 180 seitwärts ausschwenken und wird gleichzeitig entsprechend dem Achswinkel gegenüber ihrer ursprünglichen Lage schräggestellt. Durch die Schrägstellung wird ein Abstand zwischen der Anschlagplatte und gegebenenfalls hierauf aufliegendem Holz vergrößert.

Auch eine vollständige oder teilweise Verschwenkbarkeit der Anschlagplatte kann mittels einer derartigen Zylinder- Kolbeneinheit oder Hydraulikdrehmotors bewerkstelligt werden, um beispielsweise zu ermöglichen, dass abgeschnittene Holzstücke (Stückholz) frei nach unten fallen kann.

Bei entsprechender Dimensionierung einer derartigen Kolben- Zylindereinheit kann diese auch zur Bereitstellung einer Teleskopierbarkeit der Anschlagplatte dienen.

Zweckmäßigerweise sind die Sägeeinrichtung 170 sowie die Verbindungsstange 175 mit der Anschlagplatte 180 mit dem Greifer 165 verschraubt, so dass der Greifer wahlweise auch ohne diese Komponenten verwendet werden kann. Hiermit kann beispielsweise ein Roden von Bäumen oder Sträuchern durchgeführt werden.

Eine erste bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nun anhand der Figur 3 in Zusammenschau mit den Figuren 1 und 2 erläutert.

Auf dem Boden in im wesentlichen paralleler Ausrichtung liegende Baumstämme oder bereits gespaltene Meterholzware (Spaltholzlänge typischerweise 1 bis 2 Meter oder mehr) wird mittels des Greifers 165 in an sich bekannter Weise erfasst und zwischen den Greifarmen 166, 167 eingeklemmt

(schematisch in Figur 3a dargestellt) . Mittels Verschwenkens des Drehmotors 160 und/oder des Baggerarms 110 wird der Greifer 165 derart verschwenkt, dass die Baumstämme oder die Meterware 190 im Wesentlichen in eine vertikale bzw. lotrechte Ausrichtung kommen bzw. kommt (Figur 3b) .

In den Figuren 3a) und 3b) erkennt man, dass die einzelnen Baumstämme unterschiedliche Längen aufweisen, bzw. ihre Enden nicht miteinander fluchten. Ein Schnitt durch den Endbereich der jeweiligen Baumstämme 190 würde somit zu Holzstücken (Stückholz) unterschiedlicher Länge führen. Dies kann dadurch vermieden werden, dass, wie in Figur 3c) dargestellt, durch leichtes Lösen der Beaufschlagung der Holzstämme durch den Greifer 165 die einzelnen Holzstämme aufgrund ihres Eigengewichts nach unten fallen und auf die Anschlagplatte 180 auftreffen. Schneidet man nun mittels der Sägeeinrichtung 170 entlang der in Figur 3c) gestrichelt dargestellten Sägelinie 171, erhält man Baumstammstücke bzw. Holzstücke (Stückholz) gleicher Länge (mit 191 bezeichnet).

Durch nochmaliges Verschwenken in die Ausgangsposition (Figur 3d) ) wird bewirkt, dass die abgeschnittenen Holzstücke 191 aus der Vorrichtung herausfallen (mittels Pfeil 192 schematisch dargestellt). Wie bereits erwähnt, kann hierbei oder bereits während des Sägens die Anschlagplatte um einen kleinen Abstand von den anliegenden Enden des Holzes entfernt werden.

Anschließend hieran wird die Vorrichtung wieder in die in Figur b) dargestellte Stellung gebracht, wobei jetzt die unteren Enden der Baumstämme bzw. Holzstücke auf der gleichen Höhe liegen.

Alternativ hierzu ist es auch möglich, die Anschlagplatte verschwenkbar auszubilden, und z. B. in eine der in Figur 3c) gestrichelt dargestellten Schwenkpositionen 180a oder 180b zu bringen. Auch durch eine derartige Verschwenkung der Anschlagplatte kann bewirkt werden, dass die Holzstücke (Stückholz) 191 aus der Vorrichtung herausfallen, zweckmäßigerweise in einen (nicht dargestellten) Auffangbehälter, oder auf eine (nicht dargestellte) Fördereinrichtung. Dieses Verschwenken erfolgt vorzugsweise vor dem Sägen mittels der Sägeeinrichtung 170, so dass die abgesägten Holzstücke unmittelbar beim Sägen aus der Vorrichtung herausfallen. Hiermit können auch Verkantungen minimiert werden.

Zur Optimierung eines Verschwenkens der Anschlagplatte in der Anschlagplattenebene, d. h. senkrecht zur Erstreckungsrichtung der Verbindungsstange, ist es möglich, die Anschlagplatte auf einem exzentrischen Bolzen oder einem Exzentergelenk vorzusehen. Eine Verschwenkung zur Vermeidung oder Lösung einer Holzverklemmung würde dann in kontrollierter Weise ablaufen können, da gleichzeitig eine (je nach Exzentersteigung) einstellbare Bewegung senkrecht zur Ebene der Platte bereitstellbar ist. Die Schwenkgeschwindigkeit kann vorteilhafterweise stufenlos mittels eines Drosselventils eingestellt werden. Ein derartiges Wegschwenken kann, wie erwähnt, vorteilhafterweise dazu dienen, dass die Anschlagplatte in dem weggeschwenkten Zustand gehalten werden kann. Damit ist es möglich, auch andere Arbeiten mit dem Greifer durchzuführen, ohne die Anschlagplatte vollständig entfernen zu müssen.

Vor der Verschwenkung der Platte 180 in die Stellung 180a oder 180b, bzw. vor Orientierung der Vorrichtung gemäß Figur 3d) , oder bereits vor dem Sägen gemäß Figur 3c) wird die Verklemmung der Restlängen der Baumstämme bzw. Holzstücke (mit 192 dargestellt) im Greifer 165 wieder hergestellt.

Nach dem Herausfallen sämtlicher abgeschnittener Holzstücke wird die Anschlagplatte von der Position 180a oder 180b wieder in die Ausgangsposition unter dem Greifer 165 geschwenkt. Durch anschließendes Lockern des Greifers fallen die Enden der Restholzstücke wieder auf die Anschlagplatte. Nach erneutem festen Greifen durch den Greifer 165 kann die Platte 180 wieder verschwenkt, beim anschließenden Sägen fallen die abgeschnittenen Enden wieder aus der Vorrichtung heraus. Dieser Vorgang wird entsprechend der Länge der Holzstücke wiederholt.

Insgesamt erhält man auf sehr einfache und effektive Weise Baumstämme bzw. Holzstücke (Stückholz) einheitlicher Länge, welche in einfacher Weise gestapelt werden können, oder auch an den Endkunden ausgeliefert werden können.

Es sei bemerkt, dass das dargestellte Verfahren mit zwischenzeitlicher senkrechter bzw. lotrechter Ausrichtung der länglichen Holzstücke zwar das bevorzugte, jedoch nicht das einzig mögliche erfindungsgemäße Verfahren ist. Beispielsweise bei Einsatz eines an einem Baggerarm vorgesehenen Pendelgelenks, an welchem der Greifer befestigt ist, ist auch eine Realisierung des weiteren erfindungsgemäßen Verfahrens ohne zwischenzeitliche vertikale Orientierung der länglichen Holzstücke möglich. Hierzu ist es notwendig, dass der Greifer die länglichen Holzstücke relativ locker greift, sodass bei Beaufschlagung beispielsweise einer Wand oder eines Bodens mit ersten Enden der länglichen Holzstücke eine Relativbewegung zwischen Holzstücken und Greifer verursacht wird. Diese Relativbewegung wird so lange durchgeführt, bis die länglichen Holzstücke mit ihren zweiten Enden an die Anschlagplatte stoßen. Ist dieser Zustand erreicht, kann durch entsprechendes Sägen quer zur Längserstreckung der länglichen Holzstücke ebenfalls ein gleichmäßiges Ablängen erzielt werden. Im Anschluss an ein Absägen und Entfernen der abgesägten Holzstücke (Stückholz) kann die beschriebene Relativbewegung zwischen Greifer und länglichen Holzstücken durch erneute Beaufschlagung der Wand oder des Bodens fortgesetzt werden, bis die länglichen Holzstücke vollständig in der gewünschten Weise abgelängt sind.

Besonders vorteilhaft ist der Einsatz von Druckfolgeventilen für den Greifer 165 und die Anschlagplatte 180: Wenn der Greifer mit Maximaldruck beaufschlagt ist öffnet sich das Druckfolgeventil, so dass die Anschlagplatte automatisch verschwenkt werden kann.