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Title:
A METHOD FOR THE DISPOSAL OF HAZARDOUS WASTE CONTAINING HEAVY METALS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/068062
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for the disposal of hazardous waste containing heavy metals, especially sludges from steel plants and blast furnaces which contain cadmium (Cd), lead (Pb), zinc (Zn), copper (cu), iron (Fe), chrome (Cr), cobalt (Co), nickel (Ni) and the like, wherein the waste is mixed with a clastic material containing a psammitic-psephitic fraction and a material having pozzolanic and buffering properties to produce a mass that cannot be washed away in which the heavy metals are bound chemically and physically in the form of insoluble hydroxides.

Inventors:
Slivka, Vladimír (V zahradách 2231/8 00 Ostrava Poruba, 193 70, CZ)
Application Number:
PCT/CZ2002/000011
Publication Date:
September 06, 2002
Filing Date:
February 25, 2002
Export Citation:
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Assignee:
Adamec, Zdenek (Razová 1 Razová, 793 64, CZ)
International Classes:
B09B3/00; A62D3/33; C04B18/04; C04B18/14; C04B28/02; A62D101/24; (IPC1-7): A62D3/00; C04B18/04
Attorney, Agent or Firm:
Herman, Václav (Hlavní 43 Pruhonice, 252 43, CZ)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zur Entsorgung gefährlichen Abfalls mit Schwermetallengehalt, insbesondere Stahlwerkund Hochofenschlämme mit einem Gehalt von Kadmium (Cd), Blei (Pb), Zink (Zn), Kupfer (Cu), Eisen (Fe), Chrom (Cr), Kobalt (Co), Nickel (Ni) u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Schlamm mit einem klastischen Material mit einer psammit psephitischer Fraktion und einem Material mit Puzzolanund Puffereigenschaften unter Entstehen einer unzerwaschbaren Masse vermischt wird.
2. Verfahren zur Entsorgung gefährlichen Abfalls nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als das klastische Material ein Gießereisand, ein Flotationstaube, eine Herdasche u. dgl. verwendet wird.
3. Verfahren zur Entsorgung gefährlichen Abfalls nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als das Material mit Puzzolanund Puffereigenschaften, das als ein Stabilisator und Abbindungsmittel der Pollutante in der Schlämme wirkt, Flugaschen von Verbrennungsvorgänge von Kohlen und/oder Koks, Entstaubmaterialle aus Zementwerk oder auch Zement u. dgl. verwendet werden.
4. Verfahren zur Entsorgung gefährlichen Abfalls nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das entstandene Gemisch mit den unlösbaren Hydroxiden von Schwermetallen in eine solidifizierte Matrize fixiert und als ein Versatz eines Grubenraumes gelagert und/oder als eine Sanationsrekultivierungsmasse verwendet wird.
Description:
Verfahren zur Entsorgung gefährlichen Abfalls mit Schwermetallengehalt Erfindungsgebiet Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entsorgung von gefährlichen Abfällen, insbesondere Stahlwerk-und Hochofenschlämmen, deren Zusammensetzung relativ veränderlich ist, die jedoch Pollutante enthalten, wie Schwermetalle sind, z. B. Kadmium (Cd), Blei (Pb), Zink (Zn), Kupfer (Cu), Eisen (Fe), Chrom (Cr), Kobalt (Co), Nickel (Ni) u. dgl.

Bisheriger Stand der Technik Derzeit werden die Stahlwerk-und Hochofenschlämme in der Weise entsorgt, daß sie in gesicherten Ablageplätzen gefährlicher Abfälle hintergelegt werden. Es handelt sich eigentlich um keine Entsorgung, und insbesondere handelt es sich um keinen vollständigen Ausschluß der Möglichkeit eines zukünftigen, negativen Einflusses dieser Abfälle auf die Umwelt, z. B. bei einer Havarie des Ablageplatzes. Darüber hinaus ist die Kapazität des Ablageplatzes immer beschränkt, und eine Rekultivierung solchen Ablageplatzes ist bisher praktisch ausgeschlossen, was selbstverständlich einen Einfluß auf das Aussehen der Landschaft hat.

Es ist also die Aufgabe der Erfindung, die oben angeführten Mängel des beschriebenen Stands der Technik zu eliminieren und solcheines Verfahren zur Entsorgung der gefährlichen Abfälle mit Schwermetallengehalt vorzuschlagen, das sowohl ökonomisch als auch technologisch anspruchslos wäre und die Möglichkeit der negativen Einflüsse dieser die Umwelt praktisch völlig ausschließen würde.

Das Wesen der Erfindung Erfindungsgemäß werden die oben angeführten Mängel des bekannten Standes der Technik in erheblichem Maße durch das Verfahren zur Entsorgung des gefährlichen Abfalles mit Schwermetallengehalt, besonders Stahlwerk-und Hochofenschlämme mit einem Gehalt von Kadmium (Cd), Blei (Pb), Zink (Zn), Kupfer (Cu), Eisen (Fe), Chrom (Cr), Kobalt (Co), Nickel (Ni) u. dgl., beseitigt. Das Wesen des Verfahrens besteht darin, daß der gefährliche als Bindemittel verwendete Abfall der angeführten Art zur Homogenisierung des Gemisches mit einem klastischen, eine psammit-psephetische Fraktion enthaltenden Material und mit einem Material mit Puzzolan-und Puffereigenschaften unter Entstehen einer unzerwaschbaren Masse vermischt wird.

Gemäß der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn ein Gießereisand, ein Flotationstaube, eine Herdasche u. dgl. als das klastische Material verwendet wird.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausbildung der Erfindung werden als das Material mit Puzzolan-und Puffereigenschaften, das als Stabilisator und Abbindungsmittel der Pollutante in der Schlämme wirkt, Flugaschen von Verbrennungsvorgänge von Kohlen und/oder Koks, Entstaubmaterialle aus Zementwerk oder auch Zement u. dgl. ausgenützt.

Einer der zweckmäßigen Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß das entstehende Gemisch mit den angeführten unlösbaren Hydroxiden der Schwermetalle in eine solidifizierte Matrize, anders Beton, fixiert und als ein Versatz eines Grubenraumes gelagert wird.

Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß die Pollutante respektive die Schwermetalle von den Stahlwerk-und/oder Hochofenschlämmen gegebenenfalls andere Materiale ähnlicher Zusammensetzung, welche für die Umwelt sehr gefährliche Abfälle vorstellen, in dem resultierenden Gemisch in Form von unlöslichen Hydroxiden sowohl chemisch als auch physikalisch gebunden sind.

Ausführungsbeispiele Für bessere Verständlichkeit wird nun das Wesen der Erfindung anhand geeigneter, konkreter Ausführungsbeispiele näher erläutert.

Beispiel 1 Nach dieser Applikation des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein für die Sanations-rekultivierungsmasse geeignetes resultierendes Gemisch so hergestellt, daß 40 Gewichtsteile von Flugaschen mit 40 Gewichtsteilen von Gießereisanden und mit 20 Gewichtsteilen von Stahlwerk-und/oder Hochofenschlämmen vermischt werden.

Beispiel II Nach dieser vorteilhaften Ausführungsform, die für das unzerwaschbare Versatzgemisch zum Auffüllen von ausgebrochenen Grubenräumen geeignet ist, werden 40 Gewichtsteile von Flugaschen mit 20 Gewichtsteilen von Gießereisanden und mit 40 Gewichtsteilen von Stahlwerk- und/oder Hochofenschlämmen vermischt.

Es ist evident, daß der Schutzumfang der Erfindung nicht nur auf die angeführten Ausführungsbeispiele beschränkt wird, sondern sich auf die ganze allgemeine Lösung bezieht, wie sie im Rahmen der technischen Äquiwalenz aus dem Erfindungswesen und den Patentansprüchen folgt.

Aus dem Angeführten ist es klar, daß das Verfahren zur Entsorgung gefährlichen Abfalls und das Material, das durch die Applikation dieses Verfahrens entsteht, insbesondere als ein sekundärer Rohstoff für die Grubenbaumassen und/oder die Sanations-rekultivierungsmassen zur Geltung kommt, welche gerade an den Entstehungsörtern dieser gefährlichen Abfälle zweckmäßig verwendbar sind.