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Title:
METHOD FOR EARLY ACTIVATION OF A SENSOR UNIT OF A VEHICLE BEFORE STARTING THE VEHICLE, METHOD FOR EMITTING A PROXIMITY SIGNAL UPON THE APPROACH OF A MOBILE TRANSMITTING ELEMENT TO A VEHICLE, CONTROL DEVICE AND VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/005049
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for early activation of a sensor unit (110) of a vehicle (100) before a starting of the vehicle (100), wherein the method comprises a step of reading and a step of providing. In the reading step, a proximity signal (140) is read which represents an approach of a person to the vehicle (100). In the providing step, an activation signal (45) is provided to the sensor unit (110) of the vehicle (100) in response to the proximity signal (140), wherein the activation signal (145) activates a sensor function of the sensor unit (100) and additionally or alternatively activates a motor (120) of the vehicle (100) in order to bring about an early activation of the sensor unit (110) of the vehicle (100) before a starting of the vehicle (100).

Inventors:
GOEDEL KARL CHRISTOPH (DE)
GILBERGS HOLGER MARIS (DE)
RICHTER JOHANNES (DE)
BELL SIMON (DE)
Application Number:
EP2020/069108
Publication Date:
January 14, 2021
Filing Date:
July 07, 2020
Export Citation:
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Assignee:
BOSCH GMBH ROBERT (DE)
International Classes:
B60R16/023; B60S1/56
Foreign References:
EP3156291A12017-04-19
US10300869B12019-05-28
US20180050732A12018-02-22
US20180272998A12018-09-27
US20180113331A12018-04-26
US20180009418A12018-01-11
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Claims:
Ansprüche

1. Verfahren (300) zum vorzeitigen Aktivieren einer Sensoreinheit (110) eines Fahrzeugs (100) vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs (100), wobei das Verfahren (300) die folgenden Schritte umfasst:

Einlesen (305) eines Annäherungssignals (140), das ein Annähern einer Person (215) an das Fahrzeug (100) repräsentiert; und

Bereitstellen (310) eines Aktivierungssignals (145) an die Sensoreinheit (110) des Fahrzeugs (100) ansprechend auf das Annäherungssignal (140), wobei das Aktivierungssignal (145) eine Sensorfunktion der Sensoreinheit (110) und/oder einen Motor (120) des Fahrzeugs (100) aktiviert, um ein vorzeitiges Aktivieren der Sensoreinheit (110) des Fahrzeugs (100) vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs (100) zu bewirken.

2. Verfahren (300) gemäß Anspruch 1, wobei im Schritt (310) des

Bereitstellens die Sensorfunktion als eine Heizfunktion und/oder eine Reinigungsfunktion aktiviert wird und/oder eine Betriebsfunktion des Motors (120) aktiviert wird.

3. Verfahren (300) gemäß Anspruch 2, wobei im Schritt (310) des

Bereitstellens als Heizfunktion ein Heizelement in einem

Erfassungsbereich der Sensoreinheit (110) aktiviert wird und/oder als Reinigungsfunktion ein Scheibenwischelement und/oder eine

Sprüheinheit aktiviert wird.

4. Verfahren (300) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei im Schritt (310) des Bereitstellens als Sensorfunktion ein Aufwärmen einer Sensorsignalgebereinheit und/oder ein Start einer Bewegung einer Komponente der Sensoreinheit (110) aktiviert wird. 5. Verfahren (300) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei im Schritt (305) des Einlesens das Annäherungssignal (140) drahtlos über eine Schnittstelle zu einem mobilen Sendeelement (155), insbesondere einem Schlüssel (205) und/oder einem Mobilfunkgerät (210) eingelesen wird.

6. Verfahren (300) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei im Schritt (305) des Einlesens das Annäherungssignal (140) eingelesen wird, das einen Kontakt eines Schlüssels (205) in einem Zündschloss des Fahrzeugs (100) repräsentiert.

7. Verfahren (300) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei im Schritt (310) des Bereitstellens des Aktivierungssignals (145) eine weitere Sensorfunktion zumindest einer weiteren Sensoreinheit (115) und/oder ein weiterer Motor (125) des Fahrzeugs (100) aktiviert wird.

8. Verfahren (300) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei im Schritt (310) des Bereitstellens das Aktivierungssignal (145) an die Sensoreinheit (110) und/oder an zumindest eine weitere Sensoreinheit (115) bereitgestellt wird, wobei die Sensoreinheit (110) und/oder die zumindest eine weitere Sensoreinheit (115) als ein optischer Sensor ausgeformt ist.

9. Verfahren (300) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei im Schritt (305) des Einlesens das Annäherungssignal (140)

ansprechend auf ein Annäherungserkennungssignal (150) eingelesen wird.

10. Verfahren (400) zum Aussenden eines Annäherungssignals (140) bei Annäherung eines mobilen Sendeelements (155) an ein Fahrzeug (155), wobei das Verfahren (400) die folgenden Schritte umfasst: Einlesen (405) eines Betätigungssignals (170), das ein aktives Betätigen eines Bedienelements (175) des mobilen Sendeelements (155) durch eine Person (215) repräsentiert; und

Ausgeben (410) des Annäherungssignals (140) drahtlos an ein

Steuergerät (105) des Fahrzeugs (100), um ein vorzeitiges Aktivieren einer Sensoreinheit (110, 115) des Fahrzeugs (100) vor einer

Inbetriebnahme des Fahrzeugs (100) zu bewirken.

11. Steuergerät (105, 160), das eingerichtet ist, um die Schritte eines der Verfahren (300; 400) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 9 oder 10 in entsprechenden Einheiten (130, 135, 165, 180) auszuführen und/oder anzusteuern.

12. Computerprogramm, das dazu eingerichtet ist, die Schritte eines der Verfahren (300; 400) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 9 oder 10 auszuführen und/oder anzusteuern.

13. Maschinenlesbares Speichermedium, auf dem das Computerprogramm nach Anspruch 12 gespeichert ist.

14. Fahrzeug (100) mit zumindest einer Sensoreinheit (110, 115), zumindest einem Motor (120, 125) und einem Steuergerät (105) gemäß Anspruch 11.

Description:
Beschreibung

Titel

Verfahren zum vorzeitigen Aktivieren einer Sensoreinheit eines Fahrzeugs vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs, Verfahren zum Aussenden eines

Annäherungssignals bei Annäherung eines mobilen Sendeelements an ein

Fahrzeug, Steuergerät und Fahrzeug

Stand der Technik

Die Erfindung geht von einem Verfahren zum vorzeitigen Aktivieren einer Sensoreinheit eines Fahrzeugs vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs, einem Verfahren zum Aussenden eines Annäherungssignals bei Annäherung eines mobilen Sendeelements an ein Fahrzeug, einem Steuergerät und einem

Fahrzeug nach Gattung der unabhängigen Ansprüche aus. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auch ein Computerprogramm.

Hoch- und vollautomatisierte Fahrzeuge werden zukünftig immer mehr auf den Straßen vorzufinden sein. Es existieren verschiedene Konzepte darüber, wie ein solches automatisiertes Fahrzeug realisiert werden kann. All diese Ansätze weisen dabei eine Vielzahl von Sensoren auf.

Die US 2018 0009 418 Al beschreibt eine Reinigungseinrichtung für ein Fahrzeug, die ausgebildet ist, um bei Erkennen einer mangelnden Funktionalität eines Sensors basierend auf Verunreinigungen den Sensor zu reinigen.

Offenbarung der Erfindung

Vor diesem Hintergrund werden mit dem hier vorgestellten Ansatz ein verbessertes Verfahren zum vorzeitigen Aktivieren einer Sensoreinheit eines Fahrzeugs vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs, ein verbessertes Verfahren zum Aussenden eines Annäherungssignals bei Annäherung eines mobilen Sendeelements an ein Fahrzeug, weiterhin ein verbessertes Steuergerät, das eines dieser Verfahren verwendet, ein verbessertes Fahrzeug sowie schließlich ein entsprechendes Computerprogramm gemäß den Hauptansprüchen vorgestellt. Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im unabhängigen Anspruch angegebenen Steuergeräts möglich.

Durch den hier vorgestellten Ansatz wird eine Möglichkeit geschaffen, eine Anlaufzeit des Fahrzeugs mit zumindest einer Sensoreinheit zu verkürzen und dadurch einer Person eine Wartezeit zu verkürzen, bis das Fahrzeug fahrbereit ist.

Es wird ein Verfahren zum vorzeitigen Aktivieren einer Sensoreinheit eines Fahrzeugs vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs vorgestellt, wobei das Verfahren einen Schritt des Einlesens und einen Schritt des Bereitstellens umfasst. Im Schritt des Einlesens wird ein Annäherungssignal eingelesen, das ein Annähern einer Person an das Fahrzeug repräsentiert. Im Schritt des Bereitstellens wird ein Aktivierungssignal an die Sensoreinheit des Fahrzeugs ansprechend auf das Annäherungssignal bereitgestellt, wobei das

Aktivierungssignal eine Sensorfunktion der Sensoreinheit und zusätzlich oder alternativ einen Motor des Fahrzeugs aktiviert, um ein vorzeitiges Aktivieren der Sensoreinheit des Fahrzeugs vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs zu bewirken.

Dieses Verfahren kann beispielsweise in Software oder Hardware oder in einer Mischform aus Software und Hardware beispielsweise in einem Steuergerät implementiert sein.

Das Fahrzeug kann beispielsweise ausgeformt sein, um Personen und zusätzlich oder alternativ Gegenstände zu transportieren. Das Fahrzeug kann dabei beispielsweise als ein hochautomatisiertes oder als ein vollautomatisiertes Fahrzeug realisiert sein, das beispielsweise eine oder mehrere Sensoreinheiten aufweist. Die Sensoreinheiten können dabei als optische Sensoren, aber auch als Kontaktsensoren realisiert sein, sodass eine Fahrsicherheit gewährleistet werden kann. Durch das hier vorgestellte Verfahren wird für eine Person eine Wartezeit bei einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs verkürzt, die das Fahrzeug zum Hochfahren oder Starten benötigt. Dazu wird das Annäherungssignal eingelesen, das beispielsweise ein zeitnahes Annähern der Person an das Fahrzeug repräsentiert. Beispielsweise kann das bedeuten, dass die Person sich innerhalb oder auch außerhalb eines Erfassungsradius um das Fahrzeug befindet. Zusätzlich oder alternativ kann dies auch bedeutet, dass die Person sich innerhalb von einer Zeitspanne an das Fahrzeug annähert. Weiterhin kann im Schritt des Bereitstellens das Aktivierungssignal bereitgestellt werden, das beispielsweise als die Sensorfunktion eine Betriebsfunktion der Sensoreinheit aktiviert. Zusätzlich oder alternativ kann durch das Aktivierungssignal ein Motor des Fahrzeugs angesteuert werden, der beispielsweise eine

Fahrzeugkomponente, wie beispielsweise einen Scheibenwischer, aktiviert, und zusätzlich oder alternativ ein Fahrzeugmotor zum Antreiben des Fahrzeugs.

Gemäß einer Ausführungsform kann im Schritt des Bereitstellens die

Sensorfunktion als eine Heizfunktion, eine Reinigungsfunktion und zusätzlich oder alternativ eine Betriebsfunktion des Motors aktiviert werden. Das bedeutet, dass beispielsweise ein Innenraum des Fahrzeugs vorgeheizt und zusätzlich oder alternativ Scheiben des Fahrzeugs gereinigt und zusätzlich oder alternativ ein optischer Sensor des Fahrzeugs gereinigt werden können. Weiterhin kann beispielsweise die Betriebsfunktion des Motors aktiviert werden. Das bedeutet, dass beispielsweise Heizfunktion, Reinigungsfunktion und zusätzlich oder alternativ die Betriebsfunktion des Motors zumindest hochgefahren werden, sodass das Fahrzeug vorteilhafterweise in betriebsbereitem Zustand ist, wenn die Person in das Fahrzeug einsteigt.

Im Schritt des Bereitstellens kann als Heizfunktion ein Heizelement in einem Erfassungsbereich der Sensoreinheit aktiviert werden und zusätzlich oder alternativ kann als Reinigungsfunktion ein Scheibenwischelement und zusätzlich oder alternativ eine Sprüheinheit aktiviert werden. Das bedeutet, dass beispielsweise eine Deckscheibe vor der Sensoreinheit beheizt ist, sodass eine etwaige Eisschicht vorteilhafterweise geschmolzen und zusätzlich oder alternativ Verschmutzungen auf den Scheiben des Fahrzeugs bereits beseitigt wurden, wenn die Person einsteigt. Gemäß einer Ausführungsform kann im Schritt des Bereitstellens als

Sensorfunktion ein Aufwärmen einer Sensorsignalgebereinheit und zusätzlich oder alternativ ein Start einer Bewegung einer Komponente der Sensoreinheit aktiviert werden. Die Sensorsignalgebereinheit kann beispielsweise als eine Laserdiode realisiert sein, die vor Fahrtbeginn aufgewärmt wird, um als betriebsbereit zu gelten. Durch den hier vorgestellten Ansatz kann die

Sensorsignalgebereinheit daher vorteilhafterweise erwärmt werden, bevor die Person in das Fahrzeug einsteigt, sodass auch dadurch entstehende

Verzögerungen verringert werden können. Die Komponente der Sensoreinheit kann beispielsweise als ein Empfangsmodul mit einem Rotor realisiert sein, wie sie im Zusammenhang mit beispielsweise Makroscannern einsetzbar sind.

Vorteilhafterweise kann auch hier eine Verzögerung bei beispielsweise einem Hochfahren des Scanners und damit die Wartezeit durch eine Beschleunigung des Rotors für die Person reduziert werden.

Weiterhin kann im Schritt des Einlesens das Annäherungssignal drahtlos über eine Schnittstelle zu einem mobilen Sendeelement eingelesen werden, insbesondere einem Schlüssel und zusätzlich oder alternativ einem

Mobilfunkgerät. Das mobile Sendeelement kann beispielsweise Teil eines Autoschlüssels sein. Das Mobilfunkgerät kann beispielsweise als ein Handy oder als eine so genannte Smartwatch realisiert sein. Vorteilhafterweise ist es dadurch nicht zwangsweise notwendig, dass die Person sich innerhalb eines Radius um das Fahrzeug befindet. Der Radius kann beispielsweise eine Reichweite von 5 m bis 50 m betragen. Stattdessen kann die Person vorteilhafterweise von zu Hause aus das Fahrzeug oder die Sensoreinheit aktivieren.

Gemäß einer Ausführungsform kann im Schritt des Einlesens das

Annäherungssignal eingelesen werden, das einen Kontakt eines Schlüssels in einem Zündschloss des Fahrzeugs repräsentiert. Das bedeutet, dass das Aktivieren der Sensoreinheit ab dem Moment des Öffnens des Fahrzeugs beginnt.

Im Schritt des Bereitstellens des Aktivierungssignals kann eine weitere

Sensorfunktion zumindest einer weiteren Sensoreinheit und zusätzlich oder alternativ ein weiterer Motor des Fahrzeugs aktiviert werden. Das bedeutet, dass beispielsweise eine Mehrzahl von Sensoreinheiten und zusätzlich oder alternativ eine Mehrzahl von in dem Fahrzeug verbauten Motoren aktiviert werden können. Vorteilhafterweise kann auf diese Art und Weise eine vorzeitige

Betriebsbereitschaft des Fahrzeugs vor einer Fahrt erreicht werden, sodass die Wartezeit für die Person weiterhin verkürzt wird.

Ferner kann im Schritt des Bereitstellens das Aktivierungssignal an die

Sensoreinheit und zusätzlich oder alternativ an die zumindest eine weitere Sensoreinheit bereitgestellt werden, wobei die Sensoreinheit und zusätzlich oder alternativ die zumindest eine weitere Sensoreinheit als ein optischer Sensor ausgeformt sein kann. Das bedeutet, dass die Sensoreinheit und zusätzlich oder alternativ die weitere Sensoreinheit beispielsweise als eine Kamera oder ein Lidarsensor realisiert sein kann. Vorteilhafterweise kann dadurch beispielsweise eine Umgebung um das Fahrzeug erkannt werden, wodurch beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionen des Fahrzeugs, wie beispielsweise ein

Notbremsassistent des Fahrzeugs, aktiviert werden können.

Gemäß einer Ausführungsform kann im Schritt des Einlesens das

Annäherungssignal ansprechend auf ein Annäherungserkennungssignal eingelesen werden. Das Annäherungserkennungssignal kann beispielsweise eine Statusabfrage repräsentieren, sodass ein Austausch in Form des

Annäherungserkennungssignals und des Annäherungssignals entsteht.

Beispielsweise kann dies als Kommunikation zwischen dem Fahrzeug und beispielsweise dem mobilen Sendeelement bezeichnet werden, sodass ein Erkennen der Annäherung aus Sicht der Person passiv erfolgen kann.

Weiterhin wird ein Verfahren zum Aussenden eines Annäherungssignals bei Annäherung eines mobilen Sendeelements an ein Fahrzeug vorgestellt, wobei das Verfahren einen Schritt des Einlesens und einen Schritt des Ausgebens umfasst. Im Schritt des Einlesens wird ein Betätigungssignal eingelesen, das ein aktives Betätigen eines Bedienelements des mobilen Sendeelements durch eine Person repräsentiert. Im Schritt des Ausgebens wird das Annäherungssignal drahtlos an ein Steuergerät des Fahrzeugs ausgegeben, um ein vorzeitiges Aktivieren einer Sensoreinheit des Fahrzeugs vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs zu bewirken.

Dieses Verfahren kann beispielsweise in Software oder Hardware oder in einer Mischform aus Software und Hardware beispielsweise in einem weiteren

Steuergerät implementiert sein.

Der Signalgeber kann beispielsweise das zuvor erwähnte mobile Sendeelement sein, das beispielsweise als Schlüssel oder Mobilfunkgerät realisiert sein kann. Das Betätigungssignal wird beispielsweise dann ausgegeben, wenn die Person beispielsweise ein Bedienelement des mobilen Sendeelements betätigt. Das Bedienelement kann beispielsweise eine Handyapp und zusätzlich oder alternativ auch ein Knopf sein, der an dem Schlüssel angeordnet ist. Das aktive Betätigen kann dem entsprechend ein Knopfdruck sein. Vorteilhafterweise kann die Person beispielsweise von zu Hause aus das Betätigungssignal auslösen.

Der hier vorgestellte Ansatz schafft ferner ein Steuergerät, das ausgebildet ist, um die Schritte einer Variante des der hier vorgestellten Verfahrens zum vorzeitigen Aktivieren einer Sensoreinheit eines Fahrzeugs vor einer

Inbetriebnahme des Fahrzeugs in entsprechenden Einrichtungen durchzuführen, anzusteuern bzw. umzusetzen. Auch durch diese Ausführungsvariante der Erfindung in Form eines Steuergeräts kann die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe schnell und effizient gelöst werden.

Hierzu kann das Steuergerät zumindest eine Recheneinheit zum Verarbeiten von Signalen oder Daten, zumindest eine Speichereinheit zum Speichern von Signalen oder Daten, zumindest eine Schnittstelle zu einem Sensor oder einem Aktor zum Einlesen von Sensorsignalen von dem Sensor oder zum Ausgeben von Steuersignalen an den Aktor und/oder zumindest eine

Kommunikationsschnittstelle zum Einlesen oder Ausgeben von Daten aufweisen, die in ein Kommunikationsprotokoll eingebettet sind. Die Recheneinheit kann beispielsweise ein Signalprozessor, ein Mikrocontroller oder dergleichen sein, wobei die Speichereinheit ein Flash-Speicher, ein EEPROM oder eine magnetische Speichereinheit sein kann. Die Kommunikationsschnittstelle kann ausgebildet sein, um Daten drahtlos und/oder leitungsgebunden einzulesen oder auszugeben, wobei eine Kommunikationsschnittstelle, die leitungsgebundene Daten einiesen oder ausgeben kann, diese Daten beispielsweise elektrisch oder optisch aus einer entsprechenden Datenübertragungsleitung einiesen oder in eine entsprechende Datenübertragungsleitung ausgeben kann.

Unter einem Steuergerät kann vorliegend ein elektrisches Gerät verstanden werden, das Sensorsignale verarbeitet und in Abhängigkeit davon Steuer- und/oder Datensignale ausgibt. Das Steuergerät kann eine Schnittstelle aufweisen, die hard- und/oder softwaremäßig ausgebildet sein kann. Bei einer hardwaremäßigen Ausbildung können die Schnittstellen beispielsweise Teil eines sogenannten System-ASICs sein, der verschiedenste Funktionen des

Steuergeräts beinhaltet. Es ist jedoch auch möglich, dass die Schnittstellen eigene, integrierte Schaltkreise sind oder zumindest teilweise aus diskreten Bauelementen bestehen. Bei einer softwaremäßigen Ausbildung können die Schnittstellen Softwaremodule sein, die beispielsweise auf einem Mikrocontroller neben anderen Softwaremodulen vorhanden sind.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung erfolgt durch das Steuergerät eine Steuerung eines Verfahrens zum vorzeitigen Aktivieren einer Sensoreinheit eines

Fahrzeugs vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs. Hierzu kann das

Steuergerät beispielsweise auf Sensorsignale wie das Annäherungssignal, das ein Annähern einer Person an das Fahrzeug repräsentiert, und das

Aktivierungssignal, das eine Sensorfunktion der Sensoreinheit und/oder einen Motor des Fahrzeugs aktiviert, zugreifen. Die Ansteuerung erfolgt über Aktoren wie eine Einleseeinheit, die ausgebildet ist, um ein Annäherungssignal einzulesen, und eine Bereitstelleinheit, die ausgebildet ist, um ein

Aktivierungssignal bereitzustellen.

Ferner wird ein Fahrzeug mit zumindest einer Sensoreinheit, zumindest einem Motor und dem vorangehend beschriebenen Steuergerät vorgestellt. Das Fahrzeug kann beispielsweise ausgeformt sein, um Personen und zusätzlich oder alternativ Gegenstände zu transportieren.

Der hier vorgestellte Ansatz schafft ferner ein weiteres Steuergerät, das ausgebildet ist, um die Schritte des hier vorgestellten Verfahrens zum Aussenden eines Annäherungssignals bei Annäherung eines mobilen Sendeelements an ein Fahrzeug in entsprechenden Einrichtungen durchzuführen, anzusteuern bzw. umzusetzen. Auch durch diese Ausführungsvariante der Erfindung in Form eines weiteren Steuergeräts kann die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe schnell und effizient gelöst werden.

Hierzu kann das weitere Steuergerät zumindest eine Recheneinheit zum

Verarbeiten von Signalen oder Daten, zumindest eine Speichereinheit zum Speichern von Signalen oder Daten, zumindest eine Schnittstelle zu einem Sensor oder einem Aktor zum Einlesen von Sensorsignalen von dem Sensor oder zum Ausgeben von Steuersignalen an den Aktor und/oder zumindest eine Kommunikationsschnittstelle zum Einlesen oder Ausgeben von Daten aufweisen, die in ein Kommunikationsprotokoll eingebettet sind. Die Recheneinheit kann beispielsweise ein Signalprozessor, ein Mikrocontroller oder dergleichen sein, wobei die Speichereinheit ein Flash-Speicher, ein EEPROM oder eine

magnetische Speichereinheit sein kann. Die Kommunikationsschnittstelle kann ausgebildet sein, um Daten drahtlos und/oder leitungsgebunden einzulesen oder auszugeben, wobei eine Kommunikationsschnittstelle, die leitungsgebundene Daten einiesen oder ausgeben kann, diese Daten beispielsweise elektrisch oder optisch aus einer entsprechenden Datenübertragungsleitung einiesen oder in eine entsprechende Datenübertragungsleitung ausgeben kann.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung erfolgt durch das weitere Steuergerät eine Steuerung eines Verfahrens zum Aussenden eines Annäherungssignals bei Annäherung eines Signalgebers an ein Fahrzeug. Hierzu kann das weitere Steuergerät beispielsweise auf Sensorsignale wie ein Betätigungssignal, das ein aktives Betätigen eines Bedienelements des Signalgebers durch eine Person repräsentiert, und das Annäherungssignal zugreifen. Die Ansteuerung erfolgt über Aktoren wie eine Einleseeinheit, die ausgebildet ist, um das

Betätigungssignal einzulesen, und eine Ausgabeeinheit, die ausgebildet ist, um ein Annäherungssignal auszugeben, das drahtlos an ein Steuergerät des

Fahrzeugs ausgegeben wird, um ein vorzeitiges Aktivieren einer Sensoreinheit des Fahrzeugs vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs zu bewirken. Von Vorteil ist auch ein Computerprogrammprodukt oder Computerprogramm mit Programmcode, der auf einem maschinenlesbaren Träger oder Speichermedium wie einem Halbleiterspeicher, einem Festplattenspeicher oder einem optischen Speicher gespeichert sein kann und zur Durchführung, Umsetzung und/oder Ansteuerung der Schritte des Verfahrens nach einer der vorstehend

beschriebenen Ausführungsformen verwendet wird, insbesondere wenn das Programmprodukt oder Programm auf einem Computer oder einem Steuergerät ausgeführt wird.

Ausführungsbeispiele des hier vorgestellten Ansatzes sind in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 eine schematische Seitendarstellung eines Fahrzeugs mit einem

Steuergerät gemäß einem Ausführungsbeispiel;

Fig. 2 eine schematische Seitendarstellung eines Fahrzeugs gemäß einem Ausführungsbeispiel;

Fig. 3 ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum vorzeitigen Aktivieren einer Sensoreinheit eines Fahrzeugs vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs gemäß einem Ausführungsbeispiel; und

Fig. 4 ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Aussenden eines

Annäherungssignals bei Annäherung eines Signalgebers an ein Fahrzeug gemäß einem Ausführungsbeispiel.

In der nachfolgenden Beschreibung günstiger Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden für die in den verschiedenen Figuren

dargestellten und ähnlich wirkenden Elemente gleiche oder ähnliche

Bezugszeichen verwendet, wobei auf eine wiederholte Beschreibung dieser Elemente verzichtet wird.

Fig. 1 zeigt eine schematische Seitendarstellung eines Fahrzeugs 100 mit einem Steuergerät 105 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Das Fahrzeug 100 ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel ausgeformt, um Personen und/oder Gegenstände zu transportieren. Weiterhin ist das hier dargestellte Fahrzeug 100 in Hinblick auf hochautomatisiertes und vollautomatisiertes Fahren als

hochautomatisiertes und/oder vollautomatisiertes Fahrzeug 100 zu verstehen. Daraus folgt, dass das Fahrzeug 100 gemäß diesem Ausführungsbeispiel neben dem Steuergerät 105 eine Mehrzahl von Sensoren aufweist, mindestens aber eine Sensoreinheit 110 und optional zumindest eine weitere Sensoreinheit 115. Weiterhin ist zu erwarten, dass ein solches Fahrzeug 100 einen Motor 120 und optional zumindest einen weiteren Motor 125 aufweist.

Das Steuergerät 105 ist ausgebildet, um die Schritte eines Verfahrens zum vorzeitigen Aktivieren der Sensoreinheit 110 des Fahrzeugs 100 vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs 100 anzusteuern oder durchzuführen. Das Steuergerät 105 weist eine Einleseeinheit 130 und eine Bereitstelleinheit 135 auf. Die Einleseeinheit 130 ist dabei ausgebildet, um ein Annäherungssignal 140 einzulesen, das ein Annähern einer Person an das Fahrzeug 100 repräsentiert. Das Annäherungssignal 140 zeigt optional einen Kontakt beispielsweise eines Schlüssels in einem Zündschloss des Fahrzeugs 100 an. Die Bereitstelleinheit 135 ist ausgebildet, um ansprechend auf das Annäherungssignal 140 ein

Aktivierungssignal 145 bereitzustellen und somit zumindest eine Sensorfunktion der Sensoreinheit 110 und/oder der weiteren Sensoreinheit 115 und/oder den Motor 120 und/oder den weiteren Motor 125 zu aktivieren, um ein vorzeitiges Aktivieren der Sensoreinheit 110 des Fahrzeugs 100 vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs 100 zu bewirken. Ein gemäß diesem Ausführungsbeispiel von dem Steuergerät 105 ausgehendes Annäherungserkennungssignal 150 repräsentiert eine Statusabfrage, die beispielsweise mittels des

Annäherungssignals 140 beantwortet wird, wenn sich die Person gemäß diesem Ausführungsbeispiel mit einem mobilen Sendeelement 155 an das Fahrzeug 100 annähert.

Das mobile Sendeelement 155 ist dabei beispielsweise als ein Schlüssel und/oder als ein Mobilfunkgerät realisiert, wie beispielsweise als ein Handy oder Smartphone oder eine Smartwatch. Das mobile Sendeelement 155 weist dabei ein weiteres Steuergerät 160 auf, das ausgebildet ist, um die Schritte eines Verfahrens zum Aussenden des Annäherungssignals 140 bei Annäherung des mobilen Sendeelements 155 an das Fahrzeug 100 durchzuführen oder anzusteuern. Das weitere Steuergerät 160 weist gemäß diesem Ausführungsbeispiel eine Einleseeinheit 165 auf, die ausgebildet ist, um ein Betätigungssignal 170 einzulesen, das ein aktives Betätigen eines

Bedienelements 175 des mobilen Sendeelements 155 durch eine Person repräsentiert. Weiterhin weist das weitere Steuergerät 160 eine Ausgabeeinheit 180 auf, die ausgebildet ist, um das Annäherungssignal 140 drahtlos an das Steuergerät 105 des Fahrzeugs 100 auszugeben, um ein vorzeitiges Aktivieren der Sensoreinheit 110 und/oder der weiteren Sensoreinheit 115 und/oder des Motors 120 und/oder des weiteren Motors 125 vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs 100 zu bewirken.

Die Sensoreinheit 110 und/oder optional die weitere Sensoreinheit 115 sind gemäß diesem Ausführungsbeispiel als optische Sensoren realisiert, wie beispielsweise Kameras oder Lidarsensoren. Der Motor 120 und optional der weitere Motor 125 sind gemäß diesem Ausführungsbeispiel jeweils als ein in dem Fahrzeug 100 verbauter Motor realisiert, der beispielsweise eine

Fahrzeugkomponente bewegt. Die Fahrzeugkomponente ist dabei beispielsweise als Scheibenwischer realisiert oder aber als Fahrzeugmotor, der das Fahrzeug 100 betreibt.

In anderen Worten wird ein Ansatz vorgestellt, um ein vorzeitiges Hochfahren, Reinigen und/oder Enteisen von beispielsweise optischen Sensoren in einem Fahrzeug 100, insbesondere in hochautomatisierten Fahrzeugen und im Hinblick auf autonome Fahrzeuge, zu ermöglichen. Kurzum wird eine schnelle

Verfügbarkeit der Sensoreinheiten 110, 115 erzielt, um unangenehme

Wartezeiten zu Beginn der automatisierten Fahrt zu vermeiden. Das Fahrzeug 100 fährt sich, umgangssprachlich formuliert, gemäß diesem

Ausführungsbeispiel selbst hoch, um eine Anlaufzeit der jeweiligen Funktionen zu verkürzen und somit ein schnelleres Losfahren zu ermöglichen, als es bisher möglich war. Sensoreinheiten 110, 115, besonders optische Sensoren, sind sehr anfällig für Sichtbeeinträchtigungen, wie beispielsweise Schnee, Eis oder Verschmutzungen, da ein Deckglas der Sensoreinheit 110, 115 beispielsweise eine sensitive Beschichtung aufweisen kann. Um beispielsweise Schäden durch Freikratzen des Deckglases vorzubeugen und zeitgleich das schnellere

Losfahren zu ermöglichen, werden durch den hier vorgestellten Ansatz gemäß diesem Ausführungsbeispiel durch das Aktivierungssignal 145 ein Anlaufen, Enteisen und/oder Reinigen der Sensoreinheit 110, 115 aktiviert, bevor die Person das Fahrzeug 100 betritt. Dadurch wird gemäß diesem

Ausführungsbeispiel eine Wartezeit bis zu dem Losfahren in sofern verkürzt, dass die Sensoreinheiten 110, 115 beispielsweise vor einem Starten des

Fahrzeugs 100, etwa vor der Fahrt hochfahren, gereinigt und/oder enteist werden. Das Starten der Sensoreinheiten 110, 115 ist dabei gemäß diesem Ausführungsbeispiel nicht zwangsweise an das Starten des Motors 120, 125 gekoppelt, kann dies aber voraussetzen.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel werden die Sensoreinheiten 110, 115 und/oder die Motoren 120, 125 beispielsweise durch ein Aufschließen des Fahrzeugs 100 mit dem Schlüssel, durch Annäherung der Person an das Fahrzeug 100 mit einem entsprechend ausgerüsteten mobilen Sendeelement 155 und/oder durch aktives Betätigen eines Befehls durch die Person mit Hilfe des mobilen Sendeelements 155 aktiviert.

Fig. 2 zeigt eine schematische Seitendarstellung eines Fahrzeugs 100 und zumindest eines mobilen Sendeelements 155 gemäß einem

Ausführungsbeispiel. Das hier dargestellte Fahrzeug 100 kann dem in Fig. 1 beschriebenen Fahrzeug 100 entsprechen. Weiterhin kann das hier dargestellte mobile Sendeelement 155 dem in Fig. 1 beschriebenen Sendeelement 155 entsprechen. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist deutlich, dass das mobile Sendeelement 155 beispielsweise als Schlüssel 205 mit dem Bedienelement 175 oder als Mobilfunkgerät 210 drahtlos mit dem Fahrzeug 100 kommuniziert, das bedeutet, das Annäherungssignal als Funksignal 200 an das Fahrzeug 100 ausgibt. Gemäß einem Ausführungsbeispiel weist das Mobilfunkgerät 210 ebenfalls ein dem Bedienelement 175 funktionsähnliches Bedienelement auf, das beispielsweise über ein berührungsempfindliches Display betätigt wird. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel kann eine Person 215 das mobile Sendeelement 155 mit sich mitführen, sodass eine Position dessen variabel ist. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist die Sensoreinheit 110 und/oder die weitere Sensoreinheit 115 auf einem Dach des Fahrzeugs 100 angeordnet oder anordenbar. In anderen Worten ist die Sensoreinheit 110, 115 beispielsweise als Lidarsensor realisiert, die beispielsweise auf so genannten Makroscannern verwendet werden. Bei diesen sind beispielsweise ein Sendemodul und/oder ein

Empfangsmodul auf einem großen Rotor mit etwa 10 cm montiert, der typischerweise mit einer Frequenz von 8-22 Hz, idealerweise 10-20Hz, rotiert. Ein Beschleunigen des Rotors zu seiner vollen Rotationsfrequenz kann dabei beispielsweise eine signifikante Verzögerung im Hochfahren der Sensoreinheit 110, 115 darstellen. Bei manchen Lidar-Systemen ist auch eine Temperierung einiger aktiver Komponenten notwendig, wie beispielsweise ein Aufwärmen einer Laserdiode. Vor diesem Hintergrund ermöglicht der hier vorgestellte Ansatz vorteilhafterweise ein Reduzieren der Wartezeit für die Person.

Fig. 3 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens 300 zum vorzeitigen Aktivieren einer Sensoreinheit eines Fahrzeugs vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs gemäß einem Ausführungsbeispiel. Dieses Verfahren 300 ist von dem

Steuergerät ansteuerbar oder durchführbar, wie es in Fig. 1 oder 2 beschrieben wurde. Das Verfahren 300 ist dabei in einem Fahrzeug durchführbar, wie es in Fig. 1 und 2 beschrieben wurde. Das Verfahren 300 umfasst dabei einen Schritt 305 des Einlesens eines Annäherungssignals, das ein Annähern einer Person an das Fahrzeug repräsentiert, und einen Schritt des Bereitstellens eines

Aktivierungssignals an die Sensoreinheit des Fahrzeugs ansprechend auf das Annäherungssignal. Dabei aktiviert das Aktivierungssignal eine Sensorfunktion der Sensoreinheit und/oder einen Motor vor einer Inbetriebnahme des

Fahrzeugs.

Optional wird im Schritt 305 des Einlesens das Annäherungssignal ansprechend auf ein Annäherungserkennungssignal eingelesen. Weiterhin wird beispielsweise das Annäherungssignal drahtlos über eine Schnittstelle zu einem mobilen Sendeelement, insbesondere einem Schlüssel und/oder einem Mobilfunkgerät eingelesen. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird das Annäherungssignal eingelesen, das einen Kontakt eines Schlüssels in einem Zündschloss des Fahrzeugs repräsentiert. Im Schritt 310 des Bereitstellens wird weiterhin optional die Sensorfunktion als eine Heizfunktion, eine Reinigungsfunktion und/oder eine Betriebsfunktion des Motors aktiviert. Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird im Schritt 310 des Bereitstellens als die Heizfunktion ein Heizelement in einem Erfassungsbereich der Sensoreinheit und/oder als die Reinigungsfunktion ein Scheibenwischelement und/oder eine Sprüheinheit aktiviert. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird im Schritt 310 des Bereitstellens als Sensorfunktion ein Aufwärmen einer Sensorsignalgebereinheit und/oder ein Start einer Bewegung einer Komponente der Sensoreinheit aktiviert.

Fig. 4 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens 400 zum Aussenden eines Annäherungssignals bei Annäherung eines Signalgebers an ein Fahrzeug gemäß einem Ausführungsbeispiel. Das Verfahren 400 kann beispielsweise für ein Fahrzeug durchgeführt werden, wie es in Fig. 1 und 2 beschrieben wurde. Weiterhin ist das Verfahren 400 beispielsweise in dem weiteren Steuergerät eines mobilen Sendeelements ansteuerbar oder durchführbar und wird gemäß einem Ausführungsbeispiel beispielsweise komplementär zu dem in Fig. 3 beschriebenen Verfahren zum vorzeitigen Aktivieren einer Sensoreinheit eines Fahrzeugs durchgeführt. Das Verfahren 400 umfasst dabei einen Schritt 405 des Einlesens und einen Schritt 410 des Ausgebens. Im Schritt 405 des Einlesens wird ein Betätigungssignal eingelesen, das ein aktives Betätigen eines

Bedienelements des mobilen Sendeelements durch eine Person repräsentiert. Im Schritt 410 des Ausgebens wird das Annäherungssignal drahtlos an eine Steuereinheit des Fahrzeugs ausgegeben, um ein vorzeitiges Aktivieren einer Sensoreinheit des Fahrzeugs vor einer Inbetriebnahme des Fahrzeugs zu bewirken.

Umfasst ein Ausführungsbeispiel eine„und/oder“-Verknüpfung zwischen einem ersten Merkmal und einem zweiten Merkmal, so ist dies so zu lesen, dass das Ausführungsbeispiel gemäß einer Ausführungsform sowohl das erste Merkmal als auch das zweite Merkmal und gemäß einer weiteren Ausführungsform entweder nur das erste Merkmal oder nur das zweite Merkmal aufweist.