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Title:
METHOD FOR ERECTING AN ELECTRICAL OVERHEAD LINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/141089
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a method for erecting an electrical overhead line in a section composed of a number of overhead line masts (6). Various vehicles and machines (22, 26) are used during several line obstructions: a) to position foundations and bed them in, b) to grip overhead line masts (6) and connect them to the foundations, c) to connect a feeder and a return wire to the overhead line masts (6), to then mount an overhead wire (24) and a messenger wire (25) which are connected to a pulley-type tensioning assembly at the end of the section.

Inventors:
THEURER, Josef (Johannesgasse 3, Wien, A-1010, AT)
FLETZER, Robert (Zum Anninger Blick 15, Vösendorf, A-2331, AT)
Application Number:
EP2011/001463
Publication Date:
November 17, 2011
Filing Date:
March 24, 2011
Export Citation:
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Assignee:
FRANZ PLASSER BAHNBAUMSCHINEN-INDUSTRIEGESELLSCHAFT MBH (Johannesgasse 3, Wien, A-1010, AT)
THEURER, Josef (Johannesgasse 3, Wien, A-1010, AT)
FLETZER, Robert (Zum Anninger Blick 15, Vösendorf, A-2331, AT)
International Classes:
B60M1/28
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Claims:
P a t e n t a n s p r u c h

1. Verfahren zur Errichtung einer elektrischen Oberleitung (28) innerhalb einer aus einer Anzahl von Fahrleitungsmasten (6) zusammengesetzten Sektion, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:

a) in einer ersten Gleissperre werden Fundamentkörper (5) für

Fahrleitungsmasten (6) seitlich neben einem Gleis (1 ) an den für eine

Errichtung eines Fahrleitungsmastes (6) vorgesehenen Mastposition (10) vorgelagert und eingerammt,

b) in einer zweiten Gleissperre werden auf einem Transportfahrzeug (11) gelagerte Fahrleitungsmasten (6) erfasst und mit den eingerammten

Fundamentkörpern (5) verbunden,

c) in einer dritten Gleissperre wird unter kontinuierlicher Vorfahrt einer ersten Verlegemaschine (18) ein Feeder (19) sowie eine Rückleitung (20) mit den Fahrleitungsmasten (6) verbunden, wonach unter kontinuierlicher

Vorfahrt einer zweiten Verlegemaschine (26) eine Montage eines

Fahrdrahtes (24) und eines Tragseiles (25) erfolgt, bis schließlich Fahrdraht (24) und Tragseil (25) am Ende der Sektion mit einem Radspannwerk verbunden werden.

Description:
Verfahren zur Errichtung einer elektrischen Oberleitung

[001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Errichtung einer elektrischen

Oberleitung innerhalb einer aus einer Anzahl von Fahrleitungsmasten zusammengesetzten Sektion.

[002] Es ist bereits durch EP 0459538 oder EP 0459537 bekannt, Fahrdraht und

Tragseil einer elektrischen Oberleitung unter kontinuierlicher Vorfahrt einer

Verlegemaschine mit einer endgültigen Verlegespannung zu verlegen.

[003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung eines

Verfahrens der eingangs genannten Art, mit dem eine besonders effiziente

Errichtung einer Fahrleitungssektion möglich ist.

[004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren der

gattungsgemäßen Art durch die im Patentanspruch angeführten

Verfahrensschritte gelöst.

[005] Durch diese Kombination von Verfahrensschritten ist es möglich, eine

komplette Sektion einer Oberleitung mit einem Minimum an Gleisbesetzung fertig zu stellen. Dadurch ist es möglich, die Montage der Oberleitung so rasch wie möglich durchzuführen und weiterhin zwischen den Gleissperren einen Gleisverkehr aufrecht zu erhalten.

[006] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der

Zeichnungsbeschreibung. [007] Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben, wobei die Fig. 1 bis 7 jeweils einen Verfahrensabschnitt mit vereinfacht dargestellten Maschinen zeigen.

[008] In Fig. 1 ist ein auf einem Gleis 1 in einer Arbeitsrichtung 2 verfahrbarer

Arbeitswagen 3 zum Transport von auf einer Ladefläche 4 gelagerten

Fundamentkörpern 5 ersichtlich. Diese werden mit Hilfe eines Kranes seitlich neben dem Gleis 1 an für eine Errichtung eines Fahrleitungsmastes 6 (s. Fig. 3) vorgesehenen Baustellen 10 mit Hilfe einer mit einem Rammgerät 7 ausgestatteten Rammmaschine 8 (s. Fig. 2) abgelegt.

[009] Wie in Fig. 2 ersichtlich, sind zwei parallel arbeitende Rammmaschinen 8 vorgesehen, die nach Beendigung des Rammvorganges gemeinsam zur jeweils übernächsten Baustelle 10 vorgefahren werden.

[010] Wie in Fig. 3 dargestellt, sind insgesamt zwei Fahrzeuge 9 für die

Verbindung der Fahrleitungsmasten 6 mit dem jeweiligen Fundamentkörper 5 vorgesehen. Diese beiden Fahrzeuge 9 arbeiten ebenfalls parallel und werden nach Fixierung des Fahrleitungsmastes 6 gemeinsam zur jeweils übernächsten Baustellen 10 vorgefahren. Jedem Fahrzeug 9 ist ein

Transportfahrzeug 11 mit einer Ladefläche 12 zur Lagerung einer Anzahl von Fahrleitungsmasten 6 zugeordnet.

[01 1] Gemäß Fig. 4 sind zwei Montagefahrzeuge 13 vorgesehen, die jeweils mit einer Hubarbeitsbühne 14, einer Ladefläche 15 zum Transport von Auslegern 16 und einem Kran 17 ausgestattet sind. [012] In Fig. 5 ist eine erste Verlegemaschine 18 dargestellt, die für eine kontinuierliche Verlegung eines Feeders 19 sowie einer Rückleitung 20 in der Arbeitsrichtung 2 auf dem Gleis 1 verfahrbar ist. Feeder 19 und Rückleitung 20 werden jeweils von einer Vorratsrolle 21 abgewickelt. Bezüglich der Arbeitsrichtung 2 hinter der ersten Verlegemaschine 8 ist ein weiteres Montagefahrzeug 22 mit einer Hubarbeitsbühne 23 vorgesehen.

[013] Zur Verlegung eines Fahrdrahtes 24 und eines Tragseiles 25 ist eine in Fig. 6 ersichtliche zweite Verlegemaschine 26 vorgesehen. Dabei werden

Fahrdraht 24 und Tragseil 25 kontinuierlich von entsprechenden

Vorratsrollen 27 abgewickelt und unter vorgeschriebener endgültiger

Zugspannung verlegt. Nachfolgend sind drei weitere Montagefahrzeuge 22 (s. Fig. 6, 7) mit Hubarbeitsbühnen 23 vorgesehen, um Fahrdraht 24 und Tragseil 25 mit den Auslegern 16 zur Bildung einer elektrischen Oberleitung 28 zu verbinden.

[014] Im folgenden wird nun das erfindungsgemäße Verfahren näher beschrieben.

Im Rahmen einer ersten Sperre des Gleises 1 wird bei jeder für die Montage eines Fahrleitungsmastes 6 vorgesehenen Baustelle 10 ein

Fundamentkörper 5 abgeladen. Dies erfolgt derart, dass der

Fundamentkörper 5 ohne zusätzlichen Aufwand vom nachfolgenden

Rammgerät 7 eingerammt werden kann.

[015] Parallel dazu werden die beiden Rammmaschinen 8 eingesetzt, die jeweils nur jede zweite Baustelle bzw. Mastposition 10 anfahren, um den bereitgestellten Fundamentkörper 5 mit Hilfe des Rammgerätes 7 in das Fundament zu rammen.

[016] In einer zweiten Gleissperre werden die beiden Fahrzeuge 9 für die Montage des Fahrleitungsmastes 6 am eingerammten Fundamentkörper 5 eingesetzt. Dabei wird wiederum nur jede zweite Mastposition 10 angefahren.

[017] Die beiden Montagefahrzeuge 13 können in der zweiten bzw. in einer dritten Gleissperre eingesetzt werden, um die Ausleger 16 zu montieren.

[018] In einer Gleissperre wird unter kontinuierlicher Vorfahrt der ersten

Verlegemaschine 18 der Feeder 19 sowie die Rückleitung 20 mit den

Fahrleitungsmasten 6 verbunden, wonach unter kontinuierlicher Vorfahrt der zweiten Verlegemaschine 26 eine Montage des Fahrdrahtes 24 und des Tragseiles 25 erfolgt. Am Ende einer Sektion werden schließlich Fahrdraht 24 und Tragseil 25 mit einem nicht näher dargestellten Radspannwerk verbunden.