HOLLAND-LETZ, Günter (Antoniusstr. 17a, Paderborn, 33106, DE)
LANGHUBER, Dirk (Grimmestraße 12, Paderborn, 33098, DE)
HOLLAND-LETZ, Günter (Antoniusstr. 17a, Paderborn, 33106, DE)
| Ansprüche 1. Verfahren zum Befüllen mindestens eines dünnwandigen Transportbehälters (12) mit mindestens einem Wertge¬ genstand (20) , bei dem ein eine Öffnung (23) aufweisender Rahmen (14) durch einen Teil der Außenseite (18) eines mit nach innen gedrehter Außenseite (18) angeordneten Transportbehälters (12) kontaktiert wird, wobei ein Teil des Transportbehälters (12) durch den beim Befüllen zugeführten Wertgegenstand (20) in Zuführrichtung (Pl) des Wertgegenstandes (20) durch die Öffnung (23) des Rahmens (14) bewegt wird, so dass zu¬ mindest ein Teil der nach außen gedrehten Innenseite (16) des Transportbehälters (12) nach innen gedreht wird. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der nach innen gedrehte Teil der Innenseite (16) des Transportbehälters (12) einen Aufnahmebereich zur Aufnahme des Wertgegenstandes (20) bildet. 3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein dem Transportbehälter (12) als erster zugeführter Wertgegenstand (20) derart gegen die nach außen gekehrte Innenseite (16) des Transportbehälters (12) gedrückt wird, dass der Wert¬ gegenstand (20) und ein Teil des Transportbehälter (12) in Zuführrichtung (Pl) des Wertgegenstandes (20) zumindest durch einen Teil der Öffnung (23) des Rahmens (20) bewegt werden. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der nach außen gekehrten Innenseite (16) des Transportbehälters (12) durch die Öffnung (23) des Rahmens (14) bewegt wird, so dass ein Teil der nach außen gedrehten Innenseite (16) des Transportbehälters (12) nach innen gedreht wird, bevor ein dem Transportbehälter (12) als erster zugeführter Wertgegenstand (20) dem Transportbehälter (12) zugeführt wird. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der befüllte Transportbe¬ hälter (12) mit Hilfe des Rahmens (14) verschlossen wird. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (12) mit Hilfe einer durch mindestens ein erstes Rastelement des Rahmens und ein zweites zum ersten Rastelement komplementäres Rastele¬ ment des Rahmens gebildeten Rastverbindung verschlos¬ sen wird. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (12) auto¬ matisch verschlossen wird. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wertgegenstand (20) dem Transportbehälter (12) automatisch mit Hilfe einer Zuführeinheit zugeführt wird. 9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nur derjenige Teil des Transportbehälters (12) verschlossen wird, der mit Wertgegenständen (20) gefüllt ist. 10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (12) während des Befüllens mit Wertgegenständen (20) durch mindestens einen Stützrahmen (22) geführt wird. 11. Vorrichtung zum Transport von mindestens einem Wertge¬ genstand, mit einem mindestens eine Öffnung aufweisenden Transportbehälter (12), und mit mindestens einem eine Öffnung (23) aufweisenden Rahmen (12) , wobei der Transportbehälter (12) derart angeordnet ist, dass ein Teil der Außenseite (18) des mit nach innen gedrehten Außenseite (18) angeordneten Transportbehäl¬ ters (12) den Rahmen kontaktiert, und dass der zugeführte Wertgegenstand (20) einen Teil des Transportbehälters (12) in Zuführrichtung (Pl) des Wertgegenstandes (20) durch die Öffnung (23) des Rah¬ mens (14) bewegt und einen Teil der nach außen gedrehten Innenseite (16) des Transportbehälters (12) nach innen dreht . 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (12) ein Aufnahmebeutel, insbesondere ein Aufnahmebeutel aus Folienmaterial oder Gewebematerial, ist. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (14) beim Befül- len des Transportbehälters (12) ortsfest angeordnet ist. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (14) mindestens ein erstes Verschlussele¬ ment (14a) und ein in einem Abstand zum ersten Verschlusselement (14a) angeordnetes zweites Verschluss¬ element (14b) umfasst, das erste Verschlusselement (14a) mindestens ein ers¬ tes Rastelement umfasst und das zweite Verschlussele¬ ment (14b) mindestens ein zum ersten Rastelement kom¬ plementäres zweites Rastelement umfasst, und das erste Verschlusselement (14a) und das zweite Ver¬ schlusselement (14b) derart angeordnet sind, dass zu¬ mindest ein Teil der zum Zuführen der Wertgegenstände (20) geöffneten Öffnung des Transportbehälters (12) zwischen dem ersten Verschlusselement (14a) und dem zweiten Verschlusselement (14b) anordenbar ist und durch eine Bewegung mindestens eines Verschlusselementes (14a, 14b) mit einem zwischen den Verschlussele¬ menten (14a, 14b) angeordneten Teils des Transportbe¬ hälters (12) eine Rastverbindung zwischen dem ersten Rastelement und dem zweiten Rastelement erzeugbar ist, 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die durch das erste Rast¬ element und das zweite Rastelement gebildete Rastver¬ bindung nicht zerstörungsfrei lösbar ist. 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, da¬ durch gekennzeichnet, dass die Wertgegenstände (20) Wertscheine, insbesondere Banknoten, sind. |
Transportbehälters mit mindestens einem Wertgegenstand und Vorrichtung zur Aufbewahrung mindestens eines
Wertgegenständes
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befüllen mindestens eines dünnwandigen Transportbehälters mit mindestens einem Wertgegenstand. Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Aufbewahrung von mindestens einem Wertgegenstand. Die Vorrichtung umfasst mindestens einen mindes ¬ tens eine Öffnung aufweisenden Transportbehälter, der mit den zu transportierenden Wertgegenständen befüllt wird. Ferner hat die Vorrichtung mindestens einen eine Öffnung aufweisenden Rahmen.
Eine Vorrichtung und ein Verfahren dieser Art werden vorzugsweise in Automaten zur Handhabung von Wertscheinen verwendet, die Wertscheine ausgeben und/oder die Wertscheine entgegennehmen können. Wertscheine sind beispielsweise Banknoten, Warengutscheine oder Wertpapiere. Es ist be ¬ kannt, Wertscheine, insbesondere Banknoten, gestapelt in Kassetten bereitzuhalten, die einem Auszahlungsgeldautomaten oder einem sogenannten Recyclingautomaten zugeführt werden können. Recyclingautomaten können zugeführte Wertscheine bei einer ersten Transaktion aufnehmen, prüfen und bei einer zweiten Transaktion wieder ausgeben. Bekannte Kassetten für Wertscheine dienen dabei als Transportbehäl ¬ ter, welche beim Transport außerhalb der Maschine durch ge ¬ eignete Sicherungsvorrichtungen verschlossen sind und nur von autorisierten Personen und geeigneten Hilfsvorrichtun- gen geöffnet werden können. Können dem Automaten Wertschei- ne zugeführt werden, ermittelt der Automat den Wert und/oder das Format jedes Wertscheins und führt den Wert ¬ schein dann abhängig von dem ermittelten Wert und/oder Format einer für den Wert oder dieses Format geeigneten Kassette zu. Ist eine Kassette mit Wertscheinen gefüllt, so kann sie aus dem Automaten entnommen werden und dient dann gleichfalls als Transportbehälter.
Als Transportbehälter für die Wertscheine werden nicht nur Kassetten, die allseitig verschlossen sind, sondern auch dünnwandige Transportbehälter, insbesondere Sicherheitsbeu ¬ tel aus Folienmaterial, verwendet. Diese sind beispielswei ¬ se dann sinnvoll, wenn für den Transport dieser Transport ¬ behälter eine gesicherte Aufbewahrungseinheit, wie eine Koffer oder ähnliches, zur Verfügung steht, so dass auf die relativ aufwendigen Kassetten verzichtet werden kann.
Sind alle zu transportierenden Wertscheine in den Beutel eingeführt, so muss der Beutel verschlossen werden. Vorteilhafterweise wird der Beutel derart verschlossen, dass der Verschluss nicht zerstörungsfrei gelöst bzw. geöffnet werden kann.
Aus dem nicht vorveröffentlichten Dokument DE 10 2008 023 900.3 ist eine Einrichtung zum Stapeln von Wertscheinen in einem Transportbehälter bekannt. Die Wertscheine werden in den Transportbehälter durch einen vorderen Eintrittsbereich zugeführt und auf einer Stapelfläche gestapelt, die mit zu ¬ nehmender Zahl eingeschobener Wertscheine so verstellbar ist, dass ein Wertscheinstapel vorgegebener Länge zwischen einer hinteren Andruckvorrichtung und einer vorderen Andruckvorrichtung entsteht. Im Eintrittsbereich ist ein ortsfester Halterahmen für einen Aufnahmebeutel angeordnet, an dessen Umfang ein Vorrat aus Aufnahmebeutelmaterial so vorhanden ist, dass der Wertscheinstapel in dem Aufnahme ¬ beutel entsteht und die Länge des Aufnahmebeutels mit der Verstellbewegung der hinteren Andruckvorrichtung der wachsenden Stapellänge angepasst wird, wobei der Vorrat verrin ¬ gert wird. Der befüllte Aufnahmebeutel wird mit Hilfe min ¬ destens zweier Elektroden verschweißt. Nachteilig hierbei ist, dass bei dem Schweißen die Wertscheinmaschine, der Transportbehälter und die Wertscheine einer hohen thermischen Belastung ausgesetzt sind. Hierdurch können die Wertscheine und/oder die Wertscheinmaschine beschädigt werden. Ferner wird für das Verschweißen einen hohe thermische Energie benötigt. Des Weiteren ist es nachteilig, dass zu ¬ sätzlich zu dem Halterahmen eine Schweißvorrichtung zum Verschließen benötigt wird, wodurch zusätzliche Kosten ent ¬ stehen und eine kompakte Bauweise erschwert wird.
Alternativ kann der befüllte Aufnahmebeutel durch eine Klemmverbindung verschlossen werden. Nachteilig hierbei ist ebenfalls, dass neben dem Halterahmen, auf dem der Vorrat an Aufnahmebeutelmaterial angeordnet ist, ein weiteres Klemmelement zum Verschließen des Aufnahmebeutels notwendig ist.
Es ist auch möglich, die Öffnung des Aufnahmebeutels zum Verschließen des befüllten Aufnahmebeutels zu verkleben. Nachteilig hieran ist, dass die benötigte Klebevorrichtung aufwendig und wartungsintensiv ist. Ferner kann der Aufnahmebeutel an seiner Öffnung einen Reißverschluss haben, mit dessen Hilfe der befüllte Aufnah ¬ mebeutel verschließbar ist. Der verschlossene Reißver ¬ schluss wird anschließend verplombt, um einen unautorisier ¬ ten Zugriff auf die in dem Aufnahmebeutel enthaltenen Wertscheine zu vermeiden bzw. einen solchen unautorisierten sofort erkennen zu können. Nachteilig an diesem Aufnahmebeu ¬ tel ist, dass das Aufnahmebeutelvolumen unabhängig von der Menge der in den Aufnahmebeutel eingeführten Wertscheine ist. Hierdurch wird die Handhabung beim Transport des Auf ¬ nahmebeutels erschwert. Weiterhin ist es nachteilig, dass das Schließen des Reißverschlusses und die anschließende Verplombung nur schwer automatisiert werden können, wodurch ein kostenintensives manuelles Verschließen des Aufnahme ¬ beutels notwendig ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung ein Verfahren anzugeben, bei dem ein dünnwandiger Transportbehälter auf einfache Weise mit mindestens einem Gegenstand befüllt wird. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Aufbewahrung von mindestens einem Wertgegenstand anzugeben, bei der das Volumen des Transportbehälters in Abhängigkeit von den zu transportierenden Wertgegenständen variabel ist und die auf einfache Weise verschließbar ist.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 11 gelöst. Vorteilhafte Wei ¬ terbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben. Bei dem Verfahren nach Anspruch 1 wird ein eine Öffnung aufweisender Rahmen durch einen Teil der Außenseite eines mit nach innen gedrehter Außenseite angeordneten Transportbehälters kontaktiert. Beim Befüllen des Transportbehälters durch die zugeführten Wertgegenstände wird ein Teil des Transportbehälters in Zuführrichtung des Wertgegenstandes durch die Öffnung des Rahmens bewegt, sodass zumindest ein Teil der nach außen gedrehten Innenseite des Transportbe ¬ hälters nach innen gedreht wird. Hierdurch wird erreicht, dass der Anteil der nach außen gedrehten Innenseite des Transportbehälters, der wieder nach innen gedreht wird, in Abhängigkeit von der Größe und/oder der Menge der zu trans ¬ portierenden Wertgegenstände zunimmt. Hierdurch wird ein variables Füllvolumen des Transportbehälters realisiert.
Vorteilhafterweise bildet der nach innen gedrehte Teil der Innenseite des Transportbehälters ein Aufnahmebereich zur Aufnahme des Wertgegenstandes. Der Wertgegenstand wird durch eine Zuführöffnung zugeführt, wobei die Zuführöffnung den nach innen gedrehten Teil der Innenseite des Transport ¬ behälters entgegen der Zuführrichtung der Wertgegenstände begrenzt .
Es ist vorteilhaft, wenn ein dem Transportbehälter als erster zugeführter Wertgegenstand derart gegen die nach außen gekehrte Innenseite des Transportbehälters gedrückt wird, dass der Wertgegenstand und ein Teil des Transportbehälters in Zuführrichtung des Wertgegenstandes zumindest durch ei ¬ nen Teil der Öffnung des Rahmens bewegt werden. Auf diese Weise lässt sich der Transportbehälter auf einfach Weise anordnen, indem er mit nach innen gestülpter Außenseite über den Rahmen gestülpt wird.
Alternativ kann ein Teil der nach außen gekehrten Innenseite des Transportbehälters durch die Öffnung des Rahmens be ¬ wegt werden, sodass ein Teil der nach außen gedrehten Innenseite des Transportbehälters nach innen gedreht wird, bevor ein dem Transportbehälter als erster zugeführter Wertgegenstand dem Transportbehälter zugeführt wird. Hier ¬ durch wird sichergestellt, dass der zugeführte Wertgegens ¬ tand durch den auf diese Weise gebildeten Aufnahmebereich zur Aufnahme der Wertgegenstände ohne weitere Hilfsmittel gehalten wird.
Es ist besonders vorteilhaft, den befüllten Transportbehäl ¬ ter mit Hilfe des Rahmens zu verschließen. Hierdurch werden weitere zusätzliche Bauteile zum Verschließen des Rahmens vermieden, wodurch eine kompakte Bauweise erreicht wird und Kosten reduziert werden.
Vorzugsweise wird der Transportbehälter mit Hilfe einer durch mindestens ein erstes Rastelement des Rahmens und ein zweites zum ersten Rastelement komplementären Rastelement des Rahmens gebildeten Rastverbindung geschlossen. Eine solche Rastverbindung lässt sich durch eine einfach einachsige Bewegung verschließen, welche leicht automatisiert werden kann. Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn die Wertgegenstände dem Transportbehälter automatisch mit Hilfe einer Zuführeinheit zugeführt werden. Eine solche Zuführeinheit kann beispielsweise ein sogenanntes Stackerrad oder ein Flügel ¬ rad sein. Durch das automatische Zuführen mit Hilfe einer Zuführeinheit können pro Zeiteinheit mehr Wertgegenstände dem Transportbehälter zugeführt werden als bei der manuellen Zuführung der Wertgegenstände. Des Weiteren ist die au ¬ tomatische Zuführung kostengünstiger.
Es ist vorteilhaft, nur denjenigen Teil des Transportbehäl ¬ ters zu verschließen, der mit Wertgegenständen befüllt ist. Auf diese Weise wird ein variables Füllvolumen des Trans ¬ portbehälters realisiert. Durch das Verschließen nur des befüllten Teils des Transportbehälters mit Wertgegenständen wird eine einfachere Handhabung des Transportbehälters beim Transport ermöglicht und Manipulationsversuche werden er ¬ schwert .
Vorteilhafterweise wird der Transportbehälter während des Befüllens mit Wertgegenständen durch mindestens einen Stützrahmen abgestützt und/oder geführt. Hierdurch wird eine kompakte Befüllung des Transportbehälters unterstützt und eventuellem Verkanten der Wertgegenstände vorgebeugt.
Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Aufbewahrung mindestens eines Wertgegenstandes. Die Vorrichtung hat mindestens einen mindestens eine Öffnung aufweisenden Transportbehälter und mindestens einen eine Öffnung aufweisenden Rahmen. Der Transportbehälter ist derart angeordnet, dass ein Teil der Außenseite des mit nach innen gedrehter Außenseite angeordneten Transportbehälters den Rahmen kon ¬ taktiert und dass ein Teil des Transportbehälters durch den zugeführten Wertgegenstand in Zuführrichtung des Wertgegenstandes durch die Öffnung des Rahmens bewegt wird, so- dass ein Teil der nach außen gedrehten Innenseite des Transportbehälters nach innen gedreht wird.
Es ist vorteilhaft, wenn der Transportbehälter ein Aufnahmebeutel ist. Es ist besonders vorteilhaft, wenn der Auf ¬ nahmebeutel aus Folienmaterial oder Gewebematerial gefer ¬ tigt ist. Ein solcher Aufnahmebeutel kann kostengünstig be ¬ schafft werden und ist einfach zu handhaben.
Es ist vorteilhaft, wenn der Rahmen beim Befüllen des Transportbehälters mit den Wertgegenständen ortsfest ange ¬ ordnet ist. Zwar bewegt sich der Transportbehälter relativ zu dem Rahmen, der Rahmen ist aber ortsfest in Bezug auf die Vorrichtung, in der der Rahmen angeordnet ist. Auf diese Weise kann eine einfache Bauweise der Vorrichtung er ¬ reicht und trotzdem ein variables Füllvolumen des Trans ¬ portbehälters realisiert werden.
Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn der Transportbehälter einen versteiften Boden aufweist, der eine Andruckfläche für die zugeführten Wertegenstände bildet. Ein solcher versteifter Boden kann beispielsweise in Form eines gefalteten Bodens ausgebildet sein. Insbesondere wird als Transportbe ¬ hälter ein Blockbodenbeutel verwendet. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst der Rahmen mindestens ein erstes Verschlusselement und ein in einem Abstand zum ersten Verschlusselement angeordnetes zweites Verschlusselement. Das erste Verschlusselement um ¬ fasst mindestens ein erstes Rastelement und das zweite Ver ¬ schlusselement umfasst mindestens ein zum ersten Rastele ¬ ment komplementäres zweites Rastelement. Das erste und das zweite Verschlusselement sind derart angeordnet, dass zu ¬ mindest ein Teil der zum Zuführen der Wertgegenstände ge ¬ öffneten Öffnung des Transportbehälters zwischen dem ersten und dem zweiten Verschlusselement angeordnet ist und durch eine Bewegung mindestens eines Verschlusselements mit einem zwischen den beiden Verschlusselementen angeordneten Teils des Transportbehälters eine Rastverbindung zwischen dem ersten Rastelement und dem zweiten Rastelement erzeugbar ist.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn die durch das erste Rastelement und das zweite Rastelement gebildete Rastver ¬ bindung nicht zerstörungsfrei lösbar ist. Hierdurch wird erreicht, dass ein unauthorisierter Zugriff auf die in dem Transportbehälter aufgenommenen Wertgegenstände vermieden bzw. erschwert wird oder ein solcher unauthorisierter Zugriff zumindest zeitnah erkannt wird.
Bei den Wertgegenständen handelt es sich vorzugsweise um Wertscheine, insbesondere Banknoten.
Die durch den unabhängigen Vorrichtungsanspruch spezifizierte Vorrichtung kann in gleicher Weise weitergebildet werden, wie das erfindungsgemäße Verfahren. Insbesondere kann die Vorrichtung mit den in den auf das Verfahren rückbezogenen abhängigen Patentansprüchen angegebenen Merkmalen bzw. entsprechenden Vorrichtungsmerkmalen weitergebildet werden .
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, welche in Verbindung mit den beigefügten Figuren die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Darstellung eines Schnitts durch eine Vorrichtung zur Aufbewahrung von mindestens einem Wertgegenstand in einem unbefüllten Zustand;
Figur 2 eine schematische Darstellung einer Vorderansicht der Vorrichtung nach Figur 1;
Figur 3 eine schematische Darstellung eines Schnitts durch die Vorrichtung nach den Figuren 1 und 2 in einem teilbefüllten Zustand; Figur 4 eine schematische Darstellung eines Schnitts der Vorrichtung nach den Figuren 1 bis 3 in einem befüllten Zustand;
Figur 5 eine schematische Darstellung eines Schnitts durch die Vorrichtung nach Figur 2 im teilbefüll- ten Zustand ohne Stützrahmen; und
Figur 6 eine perspektivische schematische Darstellung der Vorrichtung nach Figur 5.
In Figur 1 ist eine schematische Darstellung eines Schnitts einer Vorrichtung 10 zur Aufbewahrung von mindestens einem Wertgegenstand 20 gezeigt. Die Vorrichtung 10 ist in Längs ¬ richtung mittig geschnitten.
Die Vorrichtung 10 umfasst einen Transportbehälter 12 und einen Rahmen. Der Rahmen umfasst zwei Verschlusselemente 14a, 14b. Die beiden Verschlusselemente 14a, 14b können bei einer bevorzugten Ausführungsform über zwei nicht dargestellte Verbindungselemente miteinander verbunden sein. Die beiden Verschlusselemente 14a, 14b und die nicht darge ¬ stellten Verbindungselemente bilden vorzugsweise einen ge ¬ schlossenen Rahmen. Dieser Rahmen wird im Folgenden mit dem Bezugszeichen 14 bezeichnet. Der Rahmen 14 hat eine Öffnung 23, die mindestens so groß wie der größte zu transportie ¬ rende Wertgegenstand 20 ist. Bei dem Transportbehälter 12 handelt es sich um einen dünnwandigen flexiblen Transportbehälter 12. Vorteilhafterweise ist der Transportbehälter 12 ein Aufnahmebeutel. Der Aufnahmebeutel ist insbesondere aus Folienmaterial oder Gewe ¬ bematerial hergestellt. Der Aufnahmebeutel 12 hat eine In ¬ nenseite 16 und eine Außenseite 18. Als Innenseite 16 wird diejenige Seite bezeichnet, die im befüllten Zustand innen, also den Wertgegenständen zugewandt ist. Als Außenseite wird diejenige Seite bezeichnet, die im befüllten Zustand nach außen gewandt ist, also von den Wertgegenständen abgewandt ist.
Der Transportbehälter 12 ist derart angeordnet, dass ein Teil der Außenseite 18 des mit nach innen gedrehter Außenseite 18 angeordneten Transportbehälters den Rahmen 14 kontaktiert. Hierzu wird der Transportbehälter 12 umgestülpt bevor er über den Rahmen 14 gezogen wird. Beim Umstülpen des Transportbehälters 12 wird die Innenseite 16 des Trans ¬ portbehälters 12 nach außen gewendet und die Außenseite 18 nach innen gewendet. Dieses Umstülpen lässt sich anschau ¬ lich als ein auf links drehen des Transportbehälters 12 auffassen. Vorteilhafterweise wird der Transportbehälter 12 der Vorrichtung 10 derart zugeführt, dass die Innenseite 16 bereits nach außen gekehrt ist und ein Umstülpen des Trans ¬ portbehälters 12 bei der Montage des Transportbehälters 12 nicht mehr notwendig ist.
Die Vorrichtung 10 kommt vorzugsweise in Wertscheinmaschinen, insbesondere in automatisierten Tresorkassen, Einzah- lungs- und Recyclinggeldautomaten zum Einsatz. Bei den zu transportierenden Wertgegenständen handelt es sich in die- sem Fall um Wertscheine, insbesondere Banknoten. Eine die ¬ ser Banknoten ist beispielhaft mit dem Bezugszeichen 20 bezeichnet .
Die Banknoten 20 werden durch einen Benutzer des Geldautomaten in ein Eingabefach des Geldautomaten eingegeben, mit Hilfe einer Vereinzelungseinrichtung vereinzelt und über einen Transportmechanismus dem Tresor des Geldautomaten zugeführt. Die Vorrichtung 10 zum Transport von Wertgegens ¬ tänden ist in dem Tresor des Geldautomaten angeordnet. Die Banknoten 20 werden der Vorrichtung 10 vorzugsweise einzeln mit Hilfe eines Stackerrads in Zuführrichtung Pl zugeführt.
In dem in Figur 1 dargestellten unbefüllten Zustand der Vorrichtung 10 ist der Transportbehälter 12 derart angeordnet, dass ein Boden 24 des Transportbehälters 12 vollstän ¬ dig außerhalb der Öffnung 23 des Rahmens 14 angeordnet ist. Der Boden 24 des Transportbehälters 12 ist mit seiner In ¬ nenseite den zugeführten Banknoten 20 zugewandt. Eine erste zugeführte Banknote 20 wird mit Hilfe einer Zuführeinrich ¬ tung gegen die nach außen gedrehte Innenseite 16 des Trans ¬ portbehälters 12 gedrückt. Hierdurch wird die Banknote 20 und ein Teil des Transportbehälters 12 zumindest durch ei ¬ nen Teil der Öffnung 23 des Rahmens 14 bewegt.
Eine zweite zugeführte Banknote 20 wird gegen die als ers ¬ tes zugeführte Banknote 20 gedrückt, wodurch die erste und zweite Banknote sowie ein Teil des Transportbehälters 12 zumindest durch einen Teil der Öffnung 23 des Rahmens 14 in Zuführrichtung Pl weiter bewegt werden. Dieser Vorgang wird durch Zuführung weiterer Banknoten 20 schrittweise weitergeführt. Auf diese Weise wird die nach außen gekehrte In ¬ nenseite 16 des Transportbehälters 12 schrittweise wieder nach innen gedreht. Anders ausgedrückt wird der Transport ¬ behälter 12 somit wieder auf rechts gedreht. Bei einer ho ¬ hen Zuführgeschwindigkeit der Banknoten 20 in Zuführrichtung Pl kann die nach außen gedrehte Innenseite 16 des Transportbehälters 12 auch in einer kontinuierlichen Bewegung nach innen gedreht werden.
Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann im unbefüllten Zustand ein Teil der nach außen gedrehten Innenseite 16 des Transportbehälters 12 nach innen gedreht sein, bevor eine erste Banknote 20 dem Transportbehälter 12 zugeführt wird. Auf diese Weise wird erreicht, dass die als erstes zugeführte Banknote 20 sich unten auf der nach innen gedrehten Innenseite 16 des Transportbehälters 12 abstützen kann .
In Figur 2 ist eine schematische Darstellung einer Vorderansicht der Vorrichtung 10 nach Figur 1 gezeigt. Elemente mit gleichem Aufbau oder gleicher Funktion haben dieselben Bezugszeichen. Der Rahmen 14 ist innerhalb des mit der Innenseite nach außen angeordneten Transportbehälters 12 an ¬ geordnet und somit durch den Transportbehälter 12 verdeckt. Der Rahmen 14 ist deshalb durch Strichlinien dargestellt. Bei dem in Figur 2 gezeigten unbefüllten Zustand ist dem Transportbehälter 12 noch keine Banknote 20 zugeführt. Ein solcher mit der Innenseite nach außen angeordneter Transportbehälter 12 wird auch als auf links gedrehter oder als umgekrempelter Transportbehälter 12 bezeichnet. In Figur 3 ist eine schematische Darstellung eines Schnitts der Vorrichtung 10 nach den Figuren 1 und 2 in einem teil- befüllten Zustand gezeigt. In diesem teilbefüllten Zustand sind dem Transportbehälter 12 bereits eine Vielzahl von Banknoten 20 zugeführt. Die zugeführten Banknoten 20 sind in einem durch die nach innen gedrehte Innenseite 16 des Transportbehälters 12 gebildeten Aufnahmebereich aufgenommen. Mit jeder weiteren zugeführten Banknote 20 wird der Aufnahmebereich des Transportbehälters 12 vergrößert, indem der Boden 24 des Transportbehälters 12 weiter in Zuführrichtung Pl der Banknoten 20 bewegt wird und ein Teil der nach außen gedrehten Innenseite 16 des Transportbehälters 12 nach innen gedreht wird. Das Zuführen der Banknoten 20 in den Aufnahmebereich des Transportbehälters 12 erfolgt durch eine Zuführöffnung 26.
Durch die Vergrößerung des Aufnahmebereich des Transportbehälters 12 mit dem Zuführen einer jeden weiteren Banknote 20 lässt sich ein variables Füllvolumen des Transportbehäl ¬ ters 12 realisieren. Das Volumen des Transportbehälters 12 ist immer nur so groß, wie es für die Aufnahme der zuge ¬ führten Banknoten 20 notwendig ist.
Vorteilhafterweise ist der Boden 24 des Transportbehälters 12 verstärkt, um somit eine stabile Andruckfläche für die zugeführten Banknoten 20 zu bilden. Bei dem Boden 24 handelst es sich insbesondere um einen rechteckig gefalteten Boden . Bei dem in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel wird der befüllte bzw. zu befüllende Transportbe ¬ hälter 12 durch einen durch eine Strichlinie dargestellten Stützrahmen 22 während des Zuführens der Banknoten 20 abge ¬ stützt und geführt. Hierdurch wird verhindert, dass der dünnwandige Transportbehälter 12 aufgrund des Eigengewichtes der zugeführten Banknoten 20 nach unten wegknickt, so- dass die durch den Transportbehälter 12 aufgenommenen Banknoten 20 nicht mehr parallel zu den zugeführten Banknoten 20 sind und/oder alleine durch das Eigengewicht der bereits zugeführten Banknoten 20 ein Teil der nach außen gedrehten Innenseite 16 des Transportbehälters 12 nach innen gedreht wird, obwohl keine weitere Banknote 20 dem Transportbehäl ¬ ter 12 zugeführt wird. Bei anderen Ausführungsformen kann jedoch auf den Stützrahmen 22 verzichtet werden. Deshalb ist der Stützrahmen in den Figuren 1, 3 und 4 als Strichlinie dargestellt.
In Figur 4 ist eine schematische Darstellung eines Schnitts durch die Vorrichtung 10 nach den Figuren 1 bis 3 in einem befüllten Zustand gezeigt. In dem befüllten Zustand sind alle zu transportierenden Banknoten 20 dem Transportbehälter 12 zugeführt. Die Innenseite 16 des Transportbehälters 12 ist vorzugsweise vollständig nach innen gedreht. Die letzte dem Transportbehälter 12 zugeführte Banknote 20 ist mit Hilfe der Zuführeinheit vollständig durch die Öffnung 23 des Rahmens 14 in Zuführrichtung Pl in Richtung des Bodens 24 des Transportbehälters 12 bewegt.
Der Transportbehälter 12 wird mit Hilfe des Rahmens 14 verschlossen, indem das erste Verschlusselement 14a und das zweite Verschlusselement 14b in Richtung der Pfeile P2, P3 aufeinander zubewegt werden. Hierbei wird nur derjenige Teil des Transportbehälters 12 verschlossen, der auch mit Banknoten 20 befüllt ist. Hierdurch wird ein variables Füllvolumen des Transportbehälters 12 erreicht und eine einfachere Handhabung des Transportbehälters 12 ermöglicht
Während des Befüllens des Transportbehälters 12 mit den Banknoten 20 ist der Rahmen 14 ortsfest angeordnet. Der Transportbehälter 12 bewegt sich relativ zu dem Rahmen 14 während des Zuführens der Banknoten 20 in den Transportbe ¬ hälter 12. Da der Rahmen 14 ortsfest ist, ist auch die Zuführöffnung 26 ortsfest. Hierdurch kann das Zuführen der Banknoten 20 in den Transportbehälter 12 auf einfache Weise automatisiert durchgeführt werden. Ferner kann auch das Verschließen des Transportbehälters 12 mit Hilfe des Rah ¬ mens 14 einfach automatisiert durchgeführt werden.
Bei einer bevorzugt Ausführungsform der Erfindung umfasst das erste Verschlusselement 14a des Rahmens 14 ein erstes Rastelement und das zweite Verschlusselement 14b des Rah ¬ mens ein zweites zum ersten Rastelement komplementäres Rastelement. Das erste Verschlusselement 14a und zweite Verschlusselement 14b sind derart angeordnet, dass zumin ¬ dest ein Teil der zum Zuführen der Banknoten 20 geöffneten Zuführöffnung 26 des Transportbehälters 12 zwischen dem ersten Verschlusselement 14a und dem zweiten Verschlussele ¬ ment 14b angeordnet ist und durch eine Bewegung mindestens eines Verschlusselements 14a, 14b mit einem zwischen dem Verschlusselement 14a, 14b angeordneten Teil es Transport ¬ behälters 12 eine Rastverbindung zwischen dem ersten Rast- element und dem zweiten Rastelement erzeugbar ist. Die durch das erste Rastelement und das zweite Rastelement ge ¬ bildete Rastverbindung ist nicht zerstörungsfrei lösbar. Auf diese Weise wird ein unauthorisierter Zugriff auf die im Transportbehälter aufgenommenen Banknoten 20 verhindert bzw. zumindest erschwert oder ein unauthorisierter Zugriff wird zumindest zeitnah erkannt. Alternativ kann der Trans ¬ portbehälter 12 auch mit Hilfe thermischer Verfahren, insbesondere Schweißen oder Schrumpfen, mit Hilfe eines Klemmelements und/oder durch Kleben verschlossen werden.
In Figur 5 ist eine schematische Darstellung eines Schnitts durch eine Vorrichtung 10 nach den Figuren 1 bis 4 in dem teilbefüllten Zustand nach Figur 2 ohne Stützrahmen 22 gezeigt .
In Figur 6 ist eine schematische perspektivische Darstel ¬ lung der Vorrichtung 10 nach Figur 5 gezeigt. Der Rahmen 14 ist durch eine Strichlinie dargestellt.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind das erste Verschlusselement 14a und das zweite Verschlusselement 14b über zwei Verbindungselemente 28a, 28b miteinander verbunden. Die Längsachse des ersten Verschlusselements 14a und des zweiten Verschlusselements 14b sind parallel zueinander angeordnet. Das erste Verbindungs ¬ element 28a und das zweite Verbindungselement 28b sind ach ¬ sensymmetrisch zu einer Achse angeordnet, die orthogonal zu der Längsachse des ersten Verschlusselements 14a und des zweiten Verschlusselements 14b verläuft und die durch die Mittelpunkte des ersten Verschlusselements 14a und des zweiten Verschlusselements 14b verläuft. Die Verbindungs ¬ elemente 28a, 28b sind in Form von Filmscharnieren ausge ¬ bildet. Alternativ können auch andere Verbindungselemente verwendet werden.
Die Verschlusselemente 14a und 14b und die Verbindungsele ¬ mente 28a und 28b bilden zusammen einen geschlossenen Rahmen 14. Vorzugsweise sind die Verschlusselemente 14a, 14b, die Verbindungselemente 28a, 28b einteilig ausgebildet.
Beim Verschließen der Vorrichtung 10 werden die Verschlusselemente 14a, 14b aufeinander zu bewegt. Hierbei knicken die Verschlusselemente 28a, 28b weiter in Richtung des Transportbehälters 12 ein, bis sie nahezu parallel zu den Verschlusselementen 14a, 14b angeordnet sind. Hierbei wird der Transportbehälter 12 mit Hilfe der Verbindungselemente 28a, 28b an den den Verbindungselementen 28a, 28b zugewandten Seiten eingefaltet. Hierdurch wird der Zugriff auf die in dem Transportbehälter 12 aufgenommenen Banknoten bei einem Manipulationsversuch erschwert. Ferner wird durch die Verbindungselemente 28a, 28b eine Führung des Transportbe ¬ hälters 12 an den Seiten, die den Verbindungselementen 28a, 28b zugewandt sind, erreicht. Hierdurch wird verhindert, dass beim Zusammenführen der Verschlusselemente 14a, 14b ein Teil des Transportbehälters 12 seitlich neben die zu ¬ sammengeführten Verschlusselemente 14a, 14b herausgedrückt wird, wodurch ein unautorisierter Zugriff auf die im Transportbehälter 12 aufgenommen Wertgegenstände erleichtert werden würde. Die Verbindungselemente 28a, 28b umfassen an ihren Enden an der dem Transportbehälter 12 zugewandten Seite jeweils ein nicht dargestelltes Führungselement. Die Führungselemente sind an der dem Transportbehälter 12 zugewandten Seite abgerundet. Die Führungselemente dienen dazu, den Transport ¬ behälter 12 auf Abstand zu den Kanten von an den Verschlusselementen 14a, 14b angeordneten Schienen (nicht gezeigt) zu halten und somit Beschädigungen des Transportbe ¬ hälters 12 beim Vorbeiführen zu verhindern. Des Weiteren wird durch die Führungselemente vermieden, dass der Trans ¬ portbehälter 12 zwischen den Verbindungselementen 28a, 28b und den Schienen beim Vorbeiführen des Transportbehälters 12 während des Befüllens des Transportbehälters 12 einge ¬ klemmt und somit eventuell beschädigt wird.
Bezugszeichenliste
Vorrichtung Transportbehälter Rahmen a, 14b Verschlusselemente Innenseite Außenseite Banknote Stützrahmen Öffnung Boden Zuführöffnung a, 28b Verbindungselemente
