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Title:
METHOD FOR LENGTHENING/AUGMENTING HUMAN SCALP HAIRS THROUGH USE OF FOREIGN HAIRS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/154073
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for lengthening and/or augmenting human scalp hairs through use of foreign hairs which are secured to the scalp hairs, wherein the foreign hairs are held releasably, in particular affixed releasably, on a support, in particular a tape, in such a way that several foreign hairs are releasably held alongside one another and/or behind one another in the longitudinal direction, transverse direction or oblique direction of the support/tape, and in such a way that the foreign hairs located on the support/tape have one of their two ends secured, in particular affixed, tied, anchored or entwined, on at least one scalp hair and are released from the support/tape before, during or after the securing.

Inventors:
MINIELLO, Luigi (Merkenicher Strasse 200, Köln, 50735, DE)
Application Number:
EP2011/002179
Publication Date:
December 15, 2011
Filing Date:
May 03, 2011
Export Citation:
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Assignee:
MINIELLO, Luigi (Merkenicher Strasse 200, Köln, 50735, DE)
International Classes:
A41G5/02; A41G3/00; A41G5/00
Attorney, Agent or Firm:
COHAUSZ DAWIDOWICZ HANNIG & SOZIEN (Patent- und Rechtsanwaltskanzlei, Schumannstrasse 97-99, Düsseldorf, 40237, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Verfahren zum Verlängern und/oder Vermehren menschlicher Kopfhaare (8) durch Fremdhaare (4), die an den Kopfhaaren befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Fremdhaare (4) auf einem Träger insbesondere Band (1 ) derart lösbar gehalten insbesondere lösbar aufgeklebt werden, dass in Längs-, Quer- oder Schrägrichtung des Trägers/Bandes mehrere Fremdhaare nebeneinander und/oder hintereinander lösbar gehalten sind, und dass die auf dem Träger/Band (1) befindlichen Fremdhaare (4) mit einem Ende (4a) ihrer zwei Enden an zumindest einem Kopfhaar (8) befestigt insbesondere angeklebt, angeknotet, verankert oder verflechtet werden und vor, während oder nach dem Befestigen vom Träger/Band (1 ) gelöst werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger / das Band ( ) eine Reihe von in Bandlängs-, oder Querrichtung angeordnete kleine Öffnungen (3) aufweist, durch die zumindest ein

Fremdhaar (4) oder zwei bis 200 Fremdhaare gesteckt werden, wobei die durchgesteckten Haarenden (4a) auf der Träger-/Bandvorderseite (2) lösbar gehalten insbesondere lösbar aufgeklebt sind.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die durchgesteckten Haarenden (4a) in Träger-/Bandlängs- oder Querrichtung auf der Träger-/Bandvorderseite (2) lösbar gehalten insbesondere lösbar aufgeklebt sind.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haarenden (4a) durch eine auf der Träger-/Bandvorderseite lösbar befestigte Folie gehalten sind.

5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Träger-/Bandvorderseite zu beiden Seiten der Fremdhaarenden je ein Seitenband in Träger-/Bandlängs- oder Querrichtung befestigt ist.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, d a d u r c h

gekennzeichnet, dass die Fremdhaare (4) auf der Träger- /Bandrückseite (5) eine wesentlich größere Länge als auf der Träger- /Bandvorderseite aufweisen, insbesondere 5- bis 400-fach länger sind als auf der Vorderseite und hierbei in Träger-/Bandlängs- oder Querrichtung verlaufen.

7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der das mit Fremdhaaren (4) besetzte

Träger/Band (1) aufgerollt und bei der Haarverlängerung abgerollt wird.

8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Lagen des aufgerollten Träger/Bandes (1) eine Schutzfolie oder ein Trennpapier liegt.

9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere aufgerollte Bänder (1) als Bandrollen oder Bandkassetten parallel nebeneinander insbesondere in einer Box angeordnet werden.

10. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass während der Verlängerung der Eigenhaare jeder Träger/jedes Band (1) über eine Kante (7) gezogen abgeknickt wird, so dass hierdurch die auf dem Träger/Band befestigten Haarenden (4a) sich von der Träger-/Bandvorderseite lösen und aufrichten.

11.Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Haarenden (4a) durch eine Schneide (20) von dem Träger/Band (1) abgehoben werden.

12. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass auf der Träger-/Bandrückseite (5) die

Fremdhaare (4) durch Trennfolien oder Trennpapiere (6) voneinander getrennt sind.

13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfolien der Trennpapiere (6) mit einem Rand an der Träger- /Bandrückseite insbesondere lösbar befestigt sind. 4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass auf der Träger-/Bandvorderseite (2) eine Schutzfolie angeordnet ist.

15. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die zu befestigenden Enden (4a) der Fremdhaare (4) bereitös auf dem Träger/Band (1) mit einem aktivierbarem Klebstoff versehen sind.

16. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass als Fremdhaare (4) Synthetikhaare und/oder Fibrillen verwendet werden.

17. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das Kopfhaar (8) und das Ende des

Fremdhaares (4) in eine Ausnehmung (9) derart geführt werden, dass sie nahe beieinander liegen, und dass in dieser Lage eine Menge an Klebstoff auf die beiden Haare in der Ausnehmung und/oder nahe der Ausnehmung aufgetragen wird oder dort die Haare aneinander geklebt werden.

18. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass ein Befestigen der Fremdhaare (4) an das Kopfhaar (8) in einem der Kopfhaut nahem Bereich (8a) des Kopfhaares erfolgt.

19. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfhaar (8) im Befestigungsbereich von zwei Haltevorrichtungen (12) gehalten und zwischen beiden

Haltevorrichtungen gerade gestreckt wird.

20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtungen (12) Halte- oder Rastausnehmungen (13) aufweisen, in denen die Kopfhaare eingeklemmt einliegen.

21.Verfahren nach einem der Ansprüche 19 oder 20, d a d u r c h

gekennzeichnet, dass vor der Haltevorrichtung (12) eine

kammähnliche oder kammförmige Führungsvorrichtung (14) angeordnet ist, deren Zwischenräume (15) in die Halte- oder Rastausnehmungen (13) münden.

22. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 21 , d a d u r c h

gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (9) von einer

verschwenkbaren Lagereinrichtung gehalten und geführt wird, durch die die Ausnehmung in die Stellung bewegt wird, in der Kopfhaar und Fremdhaar von der Ausnehmung aufgenommen werden.

23. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass durch einen Rückhaltebalken (10) Kopfhaare an den Kopf angedrückt werden.

24. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 23, d a d u r c h

gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung(en) (12) einen parallelen dazu angeordneten seitlichen Schieber (17) mit Ausnehmungen (16) aufweisen/aufweist, wobei die Haare auch in den Ausnehmungen (16) einliegen, und durch Verschieben des Schiebers (17) festgeklemmt werden.

25. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach einem der vorherigen

Ansprüche, zum Verlängern und/oder Vermehren menschlicher Kopfhaare (8) durch Fremdhaare (4), die an den Kopfhaaren befestigt werden mit einem Träger insbesondere Band (1), auf dem Fremdhaare lösbar gehalten sind.

Description:
Verfahren zum Verlängern/Vermehren menschlicher Kopfhaare durch Fremdhaare

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verlängern und/oder Vermehren menschlicher Kopfhaare durch Fremdhaare, die an den Kopfhaaren befestigt werden.

Es sind die unterschiedlichsten Verfahren zum Verlängern oder Vermehren menschlicher Kopfhaare durch Fremdhaare bekannt. Diesen bekannten

Verfahren ist gemeinsam, dass bei vertretbarem Zeitaufwand stets nur eine größere Anzahl von Haaren befestigt wird und ein späteres Durchkämmen vom Haaransatz aus nicht möglich ist. Auch verbleiben bei dem bekannten Verfahren stets Bänder, Netze oder ähnliche Teile am Kopf, insbesondere am Haaransatz, die beim späteren Kämmen und Bearbeiten der Kopfhaare und ästhetisch und das Empfinden stören.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass bei geringem Arbeits- und Zeitaufwand einzelne, wenige oder mehrere Fremdhaare pro Arbeitsschritt befestigt werden können und hiemach ein Durchkämmen weiterhin möglich ist. Auch ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Verfügung zu stellen, bei dem neben den Eigenhaaren und Fremdhaaren keine zusätzlichen Teile wie Bänder oder Netze am Kopf verbleiben. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Fremdhaare auf einem Träger insbesondere Band derart lösbar gehalten insbesondere lösbar aufgeklebt werden, dass in Längs-, Quer- oder Schrägrichtung des

Trägers/Bandes mehrere Fremdhaare nebeneinander und/oder hintereinander lösbar gehalten sind, und dass die auf dem Träger/Band befindlichen

Fremdhaare mit einem Ende ihrer zwei Enden an zumindest einem Kopfhaar befestigt insbesondere angeklebt, angeknotet, verankert oder verflechtet werden und vor, während oder nach dem Befestigen vom Träger/Band gelöst werden.

Vorteilhafte Ausführungen des erfindungsgemäßen Verfahren, des verwendeten Bandes und der Vorrichtung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.

Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt und werden im Folgenden mit weiteren Alternativen beschrieben. Es zeigen

Fig. 1a eine perspektivische Darstellung des Bandes, Fig. 1 b das Band ohne Seitenbänder,

Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Band, während es über eine Kante

gezogen wird,

Fig. 3 eine alternative Ausführung zu Fig. 2,

Fig. 4 eine weitere alternative Ausführung,

Fig. 5 eine ausschnittsweise Darstellung der Haltevorrichtung mit Halte- oder

Rastausnehmungen und einer davor angeordneten kammähnlichen Führungsvorrichtung,

Fig. 6 die Haltevorrichtung mit seitlichem Schieber. Für das erfindungsgemäße Verfahren wird ein Band 1 als Träger benutzt, das ein Tragband 1a mit einer Breite B von 0,5 bis 100 mm, insbesondere von 15 bis 60 mm aufweist. Auf der Vorderseite 2 des Bandes 1 sind zwei Seitenbänder 1 b in Längsrichtung derart befestigt, dass sie sich über die gesamte Länge des Bandes 1 erstrecken und zwischen sich einen Freibereich 1c von 0,1 bis 5 mm insbesondere von 0,4 mm Breite frei lassen. Band 1 und Seitenbänder 1 b bestehen vorzugsweise aus Kunststofffolie. Sie können auch von Papier gebildet sein.

Die Seitenbänder 1 b können aber auch fehlen, wie dies Figur 1 b zeigt.

Im Band 1 insbesondere im Freibereich 1 c befinden sich in regelmäßigen

Abständen zahlreiche Öffnungen 3, durch die Haarenden 4a von Fremdhaaren 4 gesteckt sind. Die kurzen Haarenden 4a sind auf dem Band 1 insbesondere auf dem mindestens ein Haar breiten Freibereich 1c lösbar aufgeklebt. Hierzu ist das Band 1 insbesondere der Freibereich 1c mit einer dauerklebenden Schicht versehen, die als nicht härtender Haftklebstoff als Film auf der Vorderseite des Tragbandes 1a aufgetragen ist und neben den Haarenden 4a auch die

Seitenbänder 1 b festhält, falls diese vorhanden sind. Alternativ ist auf der Vorderseite des Trägers/Bandes 1 eine Folie lösbar befestigt, die alle Enden 4a überdeckt und dort festhält bis sie abgezogen wird.

Durch jede Öffnung 3 ist ein Haar oder sind mehrere Haare oder Haarsträhnen mit bis zu 200 Haaren von der Rückseite nach vorne hindurchgezogen, so dass die Haarenden 4a auf dem Freibereich 1c lösbar befestigt sind. Der wesentlich längere Teil der Fremdhaare 4 befindet sich auf der Träger- oder Bandrückseite 5 und ist dort nicht befestigt. Vielmehr liegen die auf der Rückseite angeordneten Fremdhaare vorzugsweise zwischen Trennfolien 6, deren Breite die Breite B des Bandes 1 nicht überschreitet und die dort parallel auf der Rückseite des Bandes 1 liegen und mit ihren oberem Rand jeweils an der Bandrückseite 5 lösbar befestigt sind. Damit liegen die an der Bandrückseite angeordneten Fremdhaare 4, die jeweils durch eine Öffnung 3 hindurch treten, zwischen zwei Trennfolien bzw. Trennpapieren 6, so dass die Fremdhaare 4, die durch verschiedene Öffnungen verlaufen, miteinander sich nicht verwirren können. Das/die am Kopfhaar zu befestigenden Ende oder Enden der Fremdhaare sind in einer weiteren Ausführung bereits auf dem Träger mit Klebstoff versehen, so dass beim Anbringen an die Kopfhaare keine weiterer Klebstoff angebracht werden muss. Stattdessen braucht der auf dem Fremdhaarenden aufgebrachte Klebstoff nur aktiviert insbesondere erwärmt zu werden.

Statt einer Verlängerung von Kopfhaaren werden auch Wimpernhaare verlängert. In diesem Fall sind die Fremdhaare auf der Bandrückseite sehr kurz, oder nur auf der Vorderseite angeordnet. In einer weiteren Alternative sind auch für die

Kopfhaarverlängerungen keine Öffnungen 3 im Band 1 vorgesehen und die Fremdhaare liegen vollständig auf der Vorderseite und sind mit einem Ende 4a auf der Vorderseite lösbar befestigt.

Das Band 1 wird zusammen mit den Trennfolien/Trennpapieren und den dazwischen liegenden Fremdhaaren zu einer Rolle aufgerollt, um zur

Anwendung zur Verfügung zu stehen. Beim Abrollen oder Einziehen des Bandes 1 wird dieses mit seiner Rückseite 5 über eine Kante 7 gezogen. Dies führt dazu, dass die Haarenden 4a der Haare insbesondere der Haarsträhnen sich von der Bandvorderseite 2 und dem Freibereich 1c abheben, um damit leicht gefasst werden zu können, bzw. leicht in die Ausnehmungen 9 gelangen, die weiter unten beschrieben werden. Sind an der Bandrückseite 5

Trennfolien/Trennpapiere 6 befestigt, so werden diese vorzugsweise vor dem Führen des Bandes 1 über die Kante 7 von der Rückseite des Bandes 1 entfernt.

Zusätzlich oder alternativ ist eine Schneide 20 vorgesehen, durch die Haarenden 4a sicher abgehoben werden.

Vorzugsweise werden mehrere aufgerollte Bänder als Bandrollen oder

Bandkassetten parallel nebeneinander insbesondere in einer Box angeordnet, so dass mehrere Bänder 1 gleichzeitig über eine Kante 7 gezogen werden, um jeweils die Haarenden 4a zu ergreifen und an den Kopfhaaren zu befestigen. Stattdessen kann aber auch ein breites Band verwendet werden, auf dem mehrere Fremdhaare 4 nebeneinander angeordnet sind. In einer nicht dargestellten Ausführung ist die Bandvorderseite 2 von einer Schutzfolie bedeckt, die damit bei aufgerolltem Band zwischen den einzelnen Windungen liegt und dafür sorgt, dass die Windungen nicht aneinander ankleben.

Als Fremdhaare können Echthaare und die unterschiedlichsten Materialien verwendet werden insbesondere auch Kunststoff oder Fibrillen.

Statt eines flachen Bandes 1 wird alternativ ein Band mit rundem, ovalem oder rechteckigem Querschnitt verwendet werden. Ferner wird das fertige,

Fremdhaare tragende Band statt von Hand von einer Maschine verwendet, die Haarteile und/oder Perücken herstellt.

Fig. 4 zeigt schematisch eine weitere alternative Ausführung mit einem

Trägerband 1 mit mehreren parallel nebeneinander lösbar befestigen

Fremdhaaren 4, deren freie Enden 4a beim Umbiegen des Bandes sich unten vom Band lösen, um in eine Ausnehmung insbesondere eine Längsausnehmung 9 (in Form eines Kanals, einer Rinne, einer Nut) einzutreten. In der

Längsausnehmung 9 liegt ferner ein Bereich 8a des Kopfhaares 8 ein, der der Kopfhaut nahe ist, so dass in der Längsausnehmung das Fremdhaar 4 und das Kopfhaar 8 (vorzugsweise parallel) dicht nebeneinander liegen. Auf diese Haare 4, 8 wird dann in jeder Längsausnehmung eine kleine Menge insbesondere ein kleiner Tropfen flüssigen Klebstoffs Pfeil 11 aufgebracht, so dass das Fremdhaar mit einem Ende an dem Kopfhaar insbesondere nahe der Kopfhaut fest ist. Zu jeder Längsausnehmung 9 kann noch eine weitere insbesondere schalenförmige Ausnehmung bestehen, in die das Eigenhaar 8 gelangt, wobei durch ein

Aneinanderdrücken von Längsausnehmungen 9 und schalenförmigen

Ausnehmungen die Haare aufeinander gelangen.

Stattdessen werden in einer weiteren Ausführung die Haare 4, 8 an dieser Stelle insbesondere innerhalb der Längsausnehmung 9 nicht aneinander geklebt, sondern aneinander geknotet. Die Längsausnehmungen 9 sind an einer verschwenkbaren Lagereinrichtung insbesondere verschieblich gehalten, durch die die Längsausnehmungen 9 in die Position bewegt werden, in der sie die Haare aufnehmen.

Damit das Kopfhaar 8 in einem geraden, gestreckten Zustand in die

Längsausnehmungen 9 gelangt, besteht eine Streckeinrichtung mit mindestens zwei Haltevorrichtungen 12, die Halte- oder Rastausnehmungen 13 aufweisen, in denen die Kopfhaare 8 insbesondere klemmend gehalten sind und beim

Auseinanderfahren zumindest im Haarbereich 8a gestreckt und von den übrigen Eigenhaaren separiert werden (Fig. 5). In Einführungsrichtung vor den

Ausnehmungen 13 liegt eine kammähnliche Führungsvorrichtung 14, durch deren längliche Zwischenräume (Spalten) 15 die Haare 8 in die Ausnehmungen 13 hineingeführt werden. Die Ausnehmungen 13 liegen zueinander in den selben Abständen und Lagen wie die Ausnehmungen 9, so dass nachdem die Haare in den Ausnehmungen 13 liegen, die Haare von den Ausnehmungen 9 ergriffen werden können, da die Haare jetzt gestreckt liegen und in einer Position sind, die ein Erfassen durch die Ausnehmungen 9 ermöglichen. Hierbei können statt eines Kopfhaares 8 auch zwei oder mehrere Kopfhaare in den Ausnehmungen 9 und 3 einliegen und mit den Fremdhaaren 4 verklebt, verknotet, verankert oder verflechtet werden.

Um die in den Ausnehmungen 13 befindlichen Haare dort sicher zu halten, besteht in einer weiteren, in Figur 6 dargestellten Ausführung, neben der

Haltevorrichtung 12 ein zur Haltevorrichtung 12 parallel und dicht angeordneter insbesondere berührender Schieber 17 mit Ausnehmungen 16, die quer zu den Haarlängsrichtungen breiter sind als die Breite der Ausnehmung 13. Sobald die Haare in den Ausnehmungen 13 einliegen, wird der Schieber 17 verschoben gegenüber der Haltevorrichtung 12, so dass die Haare zwischen 12 und 17 festgeklemmt werden. Dies ermöglicht, dass die ergriffenen Haare gestreckt werden, um von den Längsausnehmungen 9 sicher erfasst werden zu können.

Um ein besonders sicheres Spannen der Haare in ihrem separierten Zustand zu erreichen, wird neben der Haltevorrichtung 12 eine weitere zweite

Haltevorrichtung 12 angeordnet, die vorzugsweise auch einen Schieber 7 besitzt. Damit werden die Haare zwischen beiden Vorrichtungen 12, 17 gespannt, so dass die gespannten Haare sicher von den Längsausnehmungen 9 ergriffen werden können.

Im Gegensatz zu Figur 5 weist die längliche Haltevorrichtung 12 eine solch geringe Tiefe T auf, dass sie von einer Klinge insbesondere aus Metall gebildet wird.

Ferner können die Ausnehmungen 13 eine geringere Tiefe aufweisen, als in Figur 5 dargestellt. Hierzu kann der Querschnitt U-förmig oder halbkreisförmig sein.

Ferner ist ein Rückhaltebalken 10 angeordnet, der parallel zur Reihe der Längsausnehmungen 9 liegt und durch den die Kopfhaare, die momentan nicht zur Verlängerung anstehen, von den zu befestigenden Kopfhaaren getrennt werden, damit sie nicht im Wege stehen.