Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR IDENTIFYING A SUITABLE WIRE, CONNECTION ELEMENT FOR WIRE MESH, AND METHOD FOR PRODUCING A CONNECTION ELEMENT FOR WIRE MESH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/007576
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for identifying a suitable wire (10), which is made of a high-strength steel in particular, preferably with a tensile strength of at least 1500 N/mm2 and/or preferably with a diameter of at least 3 mm, in order to produce a connection element (12) for wire mesh (14, 16) or the like. According to the invention, the wire (10) is identified as being suitable if a test piece (18) of the wire (10) can be bent around at least one bending cylinder (20, 22) by more than 90° at least once without breaking in at least one bending test, the diameter of said cylinder being smaller than the diameter of the wire, in particular the radius of the wire (10). The invention also relates to a method for producing a connection element for wire mesh, to a connection element, to a mesh installation, and to a method for producing a mesh installation.

Inventors:
HAAS, Stefan (Hadlaubweg 15, 9320 Arbon, 9320, CH)
Application Number:
EP2018/062474
Publication Date:
January 10, 2019
Filing Date:
May 15, 2018
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
GEOBRUGG AG (8590 Romanshorn, 8590, CH)
International Classes:
E02D29/02; E01F7/04; F16B2/24
Domestic Patent References:
WO2013053604A12013-04-18
Foreign References:
CH699050B12010-01-15
DE102012205484A12013-10-10
DE202014104919U12015-10-05
CH699050B12010-01-15
Attorney, Agent or Firm:
DAUB, Thomas (Daub Patent- und Rechtsanwaltskanzlei, Bahnhofstraße 5, Überlingen, 88662, DE)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1 . Verfahren zur Identifikation eines geeigneten Drahts (10), insbesondere aus einem hochfesten Stahl, vorzugsweise mit einer Zugfestigkeit von wenigstens 1500 N/mm2 und/oder vorzugsweise mit einem Durchmesser von wenigstens 3 mm, zur Herstellung eines Verbindungselements (12) für Drahtgeflechte (14, 16) oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (10) als geeignet identifiziert wird, wenn ein Teststück (18) des Drahts (10) bei zumindest einem Biegeversuch um zumindest einen Biegezylinder (20, 22), dessen

Durchmesser kleiner ist als ein Durchmesser und insbesondere als ein Radius des Drahts (10), wenigstens einmal um mehr als 90° bruchfrei gebogen werden kann.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (10) lediglich als geeignet identifiziert wird, wenn er zusätzlich eine

Korrosionsschutzbeschichtung (24), insbesondere eine Zink- und/oder eine Zink- Aluminium-Schutzbeschichtung, mit einer Masse von mehr als 1 10 g/m2, vorteilhaft von wenigstens 130 g/m2 und besonders vorteilhaft von wenigstens

150 g/m2 aufweist.

Verfahren zur Herstellung eines Verbindungselements (12) für Drahtgeflechte (14, 16) oder dergleichen, mit zumindest einem Verbindungsbereich (26), in welchen in einem fertiggestellten Zustand des Verbindungselements (12) zu verbindende Objekte (28, 30), beispielsweise Drähte zweier zu verbindender Drahtgeflechte (14, 16), einführbar sind, wobei wenigstens ein Teil des

Verbindungselements (12) aus einem, insbesondere gemäß eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche als geeignet identifizierten, Draht (10), insbesondere aus einem hochfesten Stahl, mittels Biegens derart gefertigt wird, dass der Draht (10) den Verbindungsbereich (26) zumindest teilweise definiert, wobei der Verbindungsbereich (26) in einem unverbundenen Zustand des Verbindungselements (12) fertiggestellt wird.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest

einem Verfahrensschritt (32, 34, 36) zumindest eine Biegestelle (38, 40, 42) des Drahts (10) mittels zumindest eines Überbiegens des Drahts (10) hergestellt wird.

Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (32, 34) zumindest eine Biegestelle (40, 42) des Drahts (10), insbesondere mittels zumindest eines Überbiegens, gebogen wird, deren Biegeradius kleiner als ein Durchmesser und insbesondere als ein Radius des Drahts (10) ist.

Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (36) zumindest zwei Schenkel (44, 46) des Verbindungselements (12) mittels zumindest eines Biegens, insbesondere mittels zumindest eines Überbiegens, des Drahts (10) um zumindest einen Biegedorn (108) derart gefertigt werden, dass die Schenkel (44, 46) zueinander versetzt und/oder zumindest teilweise aneinander vorbei gebogen werden.

7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (32, 34, 36) die Schenkel (44, 46) mit jeweils zumindest einem Haken (50, 52) versehen werden und die Schenkel (44, 46) derart aneinander vorbei überbogen werden, dass zumindest nach einem Rückfedern der Schenkel (44, 46) die Haken (50, 52) zumindest einen Einführspalt (54) zu dem Verbindungsbereich (26) definieren.

8. Verbindungselement für Drahtgeflechte (14, 16) oder dergleichen, insbesondere hergestellt in einem Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 7, mit zumindest einem Verbindungsbereich (26), in welchen in einem fertiggestellten Zustand des Verbindungselements zu verbindende Objekte (28, 30), beispielsweise Drähte zweier zu verbindender Drahtgeflechte (14, 16), einführbar sind, mit zumindest einem gebogenen Draht (10), insbesondere aus einem hochfesten Stahl, der den Verbindungsbereich (26) zumindest teilweise definiert, und der bei einem

Biegeversuch um zumindest einen Biegezylinder (20, 22), dessen Durchmesser kleiner als ein Durchmesser und insbesondere als ein Radius des Drahts (10) ist, wenigstens einmal um mehr als 90° bruchfrei biegbar ist.

9. Verbindungselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (10) zumindest in einem neuwertigen Zustand eine

Korrosionsschutzbeschichtung (24), insbesondere eine Zink- und/oder Zink- Aluminium-Schutzbeschichtung, mit einer Masse von mehr als 1 10 g/m2, vorteilhaft von wenigstens 130 g/m2, besonders vorteilhaft von wenigstens

150 g/m2 aufweist.

10. Verbindungselement nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht (10) eine Bruchkraft von wenigstens 10 kN, vorteilhaft von wenigstens 20 kN, besonders vorteilhaft von wenigstens 30 kN aufweist.

1 1 . Verbindungselement nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch

gekennzeichnet, dass der Draht (10) einen Durchmesser von mehr als 4 mm aufweist.

12. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 8 bis 1 1 , dadurch

gekennzeichnet, dass der Draht (10) einen Durchmesser von weniger als 4 mm aufweist.

13. Geflechtinstallation mit zumindest einem ersten Drahtgeflecht (14) und mit

zumindest einem zweiten Drahtgeflecht (16), die mittels zumindest eines Verbindungselements (12) nach einem der Ansprüche 8 bis 12 verbunden sind.

14. Geflechtinstallation nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass

zumindest ein Belastbarkeitsparameter des Verbindungselements (12) größer ist als ein entsprechender Belastbarkeitsparameter des ersten Drahtgeflechts (14) und/oder des zweiten Drahtgeflechts (16).

15. Geflechtinstallation nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Belastbarkeitsparameter des Verbindungselements (12) kleiner ist als ein entsprechender Belastbarkeitsparameter des ersten Drahtgeflechts (14) und/oder des zweiten Drahtgeflechts (16).

16. Verfahren zur Herstellung einer Geflechtinstallation (56) nach einem der

Ansprüche 13 bis 15, wobei ein Teil des ersten Drahtgeflechts (14) und/oder ein Teil des zweiten Drahtgeflechts (16) in dem fertiggestellten Zustand des

Verbindungsbereichs (26) in den Verbindungsbereich (26) eingeführt wird.

17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (58) das erste Drahtgeflecht (14) und das zweite Drahtgeflecht (16) gegen ein Ausfädeln und/oder ein Herausrutschen aus dem Verbindungsbereich (26) gesichert werden. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem Verfahrensschritt (144) zumindest der Teil des ersten

Drahtgeflechts (14) und/oder zumindest der Teil des zweiten Drahtgeflechts (16) bei einem Einführen zwischen zumindest zwei Teilabschnitten (60, 62) des gebogenen Drahts (10) des Verbindungselements (12) hindurch entgegen einer von den Teilabschnitten (60, 62) aufgebrachten Kraft in den Verbindungsbereich (26) gedrückt und/oder gezogen wird.

Description:
Verfahren zur Identifikation eines geeigneten Drahts, Verbindungselement für Drahtgeflechte und Verfahren zur Herstellung eines Verbindungselements für Drahtgeflechte

Stand der Technik

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Identifikation eines geeigneten Drahts gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 , ein Verfahren zur Herstellung eines Verbindungselements für Drahtgeflechte nach dem Anspruch 3 sowie ein Verbindungselement für

Drahtgeflechte nach dem Anspruch 8. Aus der CH 699050 B1 ist ein Verbindungselement aus einem Stahldraht zur Verbindung zweier nebeneinander angeordneter Drahtgeflechte bekannt, welches in einem geöffneten Zustand in die zu verbindenden Drahtgeflechte eingeführt und anschließend mittels einer tragbaren Biegevorrichtung verschlossen wird.

Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich einer Montierbarkeit zu erzielen. Zudem besteht eine Aufgabe der Erfindung insbesondere darin, vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich einer mechanischen

Belastbarkeit zu erzielen. Außerdem besteht eine Aufgabe der Erfindung insbesondere darin, eine hohe Kosteneffizienz, insbesondere aufgrund einer zeiteffizienten

Handhabung, zu erzielen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Patentansprüche 1 , 3 und 8 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und

Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.

Vorteile der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Identifikation eines geeigneten Drahts, insbesondere aus einem hochfesten Stahl, vorteilhaft mit einer Zugfestigkeit von wenigstens 1500 N/mm 2 , besonders vorteilhaft von wenigstens 1600 N/mm 2 , . -

vorzugsweise von wenigstens 1700 N/mm 2 , besonders bevorzugt von 1770 N/mm 2 , insbesondere auch von wenigstens 1800 N/mm 2 oder von wenigstens 2000 N/mm 2 , und/oder vorteilhaft mit einem Durchmesser von wenigstens 3 mm, besonders vorteilhaft von wenigstens 4 mm, insbesondere auch von wenigstens 5 mm oder von wenigstens 6 mm, zur Herstellung eines Verbindungselements für Drahtgeflechte oder dergleichen.

Es wird vorgeschlagen, dass der Draht als geeignet identifiziert wird, wenn ein Teststück des Drahts bei zumindest einem Biegeversuch um zumindest einen Biegezylinder, dessen Durchmesser kleiner ist als ein Durchmesser und insbesondere als ein Radius des Drahts, wenigstens einmal, vorteilhaft wenigstens zweimal, besonders vorteilhaft wenigstens dreimal, vorzugsweise wenigstens viermal und besonders bevorzugt wenigstens fünfmal, um mehr als 90°, vorteilhaft um wenigstens 120°, besonders vorteilhaft um wenigstens 150° und bevorzugt um wenigstens 170° bruchfrei gebogen, insbesondere im Fall eines mehrmaligen Biegens vorzugsweise hin- und hergebogen, werden kann.

Durch das erfindungsgemäße Verfahren zur Identifikation eines geeigneten Drahts können vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich einer Zeit- und/oder Kosteneffizienz, insbesondere bei gleichzeitiger Erzielung einer hohen Belastbarkeit, erzielt werden.

Insbesondere kann ein Draht schnell und/oder kostengünstig und/oder zuverlässig auf eine Tauglichkeit untersucht werden. Zudem kann auf zeit- und/oder kostenaufwendige Testläufe auf Produktionsanlagen zumindest weitestgehend verzichtet werden. Ferner können vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich einer, insbesondere mechanischen, Belastbarkeit erzielt werden. Insbesondere kann aufgrund eines gegenüber eines Biegeversuchs der DIN EN 10270-1 anwendungsspezifisch verschärften

Auswahlverfahrens ein Draht zuverlässig auf dessen Eignung zur Herstellung von belastbaren Verbindungselementen hin untersucht werden.

Zudem betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Verbindungselements für Drahtgeflechte oder dergleichen, mit zumindest einem Verbindungsbereich, in welchen in einem fertiggestellten Zustand des Verbindungselements zu verbindende Objekte, beispielsweise Drähte zweier zu verbindender Drahtgeflechte, einführbar sind, wobei wenigstens ein Teil des Verbindungselements aus einem, insbesondere gemäß eines erfindungsgemäßen Verfahrens als geeignet identifizierten, Draht, insbesondere aus einem hochfesten Stahl, mittels Biegens derart gefertigt wird, dass der Draht den . .

Verbindungsbereich zumindest teilweise definiert, wobei der Verbindungsbereich in einem unverbundenen Zustand des Verbindungselements, insbesondere außerhalb der zu verbindenden Drahtgeflechte und/oder vor einem Verbinden der Drahtgeflechte, fertiggestellt wird. Durch das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Verbindungselements können vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich einer kosteneffizienten und/oder präzisen Fertigung erzielt werden. Insbesondere können Abweichungen aufgrund von manuellen Arbeitsschritten vorteilhaft vermieden werden. Zudem kann ein hoher Durchsatz bei einer Fertigung erzielt werden. Außerdem kann ein Verbindungselement bereits vor einer Montage an einem Einsatzort vollständig gefertigt werden, wodurch insbesondere eine Geometrie flexibel und/oder präzise einstellbar ist.

Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verbindungselement für Drahtgeflechte oder dergleichen, insbesondere hergestellt in einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines Verbindungselements, mit zumindest einem Verbindungsbereich, in welchen in einem fertiggestellten Zustand des Verbindungselements zu verbindende Objekte, beispielsweise Drähte zweier zu verbindender Drahtgeflechte, einführbar sind, mit zumindest einem, insbesondere gemäß eines erfindungsgemäßen Verfahrens als geeignet identifizierten, gebogenen Draht, insbesondere aus einem hochfesten Stahl, der den Verbindungsbereich zumindest teilweise definiert, und der bei einem Biegeversuch um zumindest einen Biegezylinder, dessen Durchmesser kleiner als ein Durchmesser und insbesondere als ein Radius des Drahts ist, wenigstens einmal, vorteilhaft wenigstens zweimal, besonders vorteilhaft wenigstens dreimal, vorzugsweise wenigstens viermal und besonders bevorzugt wenigstens fünfmal, um mehr als 90°, vorteilhaft um wenigstens 120°, besonders vorteilhaft um wenigstens 150° und bevorzugt um wenigstens 170° bruchfrei biegbar ist.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Verbindungselements kann vorteilhaft eine einfache und/oder zeiteffiziente Montage, insbesondere an einem Einsatzort und/oder an einem Installationsort, erzielt werden. Ferner können vorteilhafte

Eigenschaften hinsichtlich einer Vermeidung von Montagefehlern erzielt werden.

Weiterhin kann ein zu einer Montage benötigter Kraftaufwand reduziert werden, wobei vorteilhaft dennoch eine hohe Zuverlässigkeit und/oder Belastbarkeit einer Verbindung erzielt werden kann. Außerdem kann eine hohe Flexibilität hinsichtlich einer Geometrie . .

und insbesondere deren Anpassung an unterschiedliche Anforderungen erzielt werden. Ferner kann ein belastbares und/oder zuverlässiges Verbindungselement bereitgestellt werden.

Unter einem„Draht" soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein länglicher und/oder dünner und/oder zumindest maschinell biegbarer und/oder biegsamer Körper verstanden werden. Es ist denkbar, dass das Drahtgeflecht aus einem identischen Draht gefertigt ist wie das Verbindungselement. Selbstverständlich ist auch denkbar, dass unterschiedlich ausgebildete Drähte für das Drahtgeflecht und das Verbindungselement verwendet werden, die sich beispielsweise hinsichtlich eines Materials und/oder eines Durchmessers und/oder einer Oberflächenbeschaffenheit und/oder einer Beschichtung und/oder einer Zugfestigkeit oder dergleichen unterscheiden. Vorteilhaft weist der Draht entlang seiner Längsrichtung einen zumindest im Wesentlichen konstanten, insbesondere kreisförmigen oder elliptischen Querschnitt auf. Besonders vorteilhaft ist der Draht als ein Runddraht ausgebildet. Es ist aber auch denkbar, dass der Draht zumindest abschnittsweise oder vollständig als ein Flachdraht, ein Vierkantdraht, ein polygonaler Draht und/oder ein

Profildraht ausgebildet ist. Beispielsweise kann der Draht zumindest teilweise oder auch vollständig aus Metall, insbesondere einer Metalllegierung, und/oder organischem und/oder anorganischem Kunststoff und/oder einem Kompositmaterial und/oder einem anorganischen nichtmetallischen Material und/oder einem keramischen Material ausgebildet sein. Es ist beispielsweise denkbar, dass der Draht als ein Polymerdraht oder ein Kunststoffdraht ausgebildet ist. Insbesondere kann der Draht als ein Verbunddraht ausgebildet sein, beispielsweise als ein Metall-organischer Verbunddraht und/oder ein Metall-anorganischer Verbunddraht und/oder ein Metall-Polymer-Verbunddraht und/oder ein Metall-Metall-Verbunddraht oder dergleichen. Insbesondere ist denkbar, dass der Draht zumindest zwei unterschiedliche Materialien umfasst, die insbesondere einer Verbundgeometrie gemäß relativ zueinander angeordnet und/oder zumindest teilweise miteinander vermischt sind. Vorteilhaft ist der Draht als ein Metalldraht, insbesondere als ein Stahldraht, insbesondere als ein Edelstahldraht, ausgebildet. Vorzugsweise weist der Draht eine insbesondere korrosionsbeständige Beschichtung und/oder Ummantelung wie beispielsweise eine Zinkbeschichtung und/oder eine Aluminium-Zink-Beschichtung und/oder eine Kunststoffbesch ichtung und/oder eine PET-Beschichtung und/oder eine Metalloxidbeschichtung und/oder eine Keramikbeschichtung oder dergleichen auf.

Vorzugsweise ist der Draht zumindest teilweise, insbesondere, zumindest abgesehen von . .

einer Beschichtung, vollständig, aus hochfestem Stahl gefertigt. Vorzugsweise ist der Draht ein hochfester Stahldraht. Beispielsweise kann es sich bei dem hochfesten Stahl um Federstahl und/oder Drahtstahl und/oder einen für Drahtseile geeigneten Stahl handeln. Insbesondere weist der Draht eine Zugfestigkeit, insbesondere eine

Nennzugfestigkeit, von wenigstens 800 N mm "2 , vorteilhaft von wenigstens 1000 N mm "2 , besonders vorteilhaft von wenigstens 1200 N mm "2 , vorzugsweise von wenigstens 1400 N mm "2 und besonders bevorzugt von wenigstens 1600 N mm "2 , insbesondere eine Zugfestigkeit von etwa 1770 N mm "2 oder von etwa 1960 N mm "2 auf. Es ist auch denkbar, dass der Draht eine noch höhere Zugfestigkeit aufweist, beispielsweise eine Zugfestigkeit von wenigstens 2000 N mm "2 , oder von wenigstens 2200 N mm "2 , oder auch von wenigstens 2400 N mm "2 . Die angegebenen Werte, Wertebereiche und Merkmale des Drahts sind dabei sowohl für einen Draht eines Verbindungselements als auch für einen Draht eines Drahtgeflechts denkbar.

Insbesondere ist das Drahtgeflecht als eine Böschungssicherung, als ein Sicherheitszaun, als ein Fangzaun, als ein Steinschlag-Schutznetz, als ein Absperrzaun, als ein

Fischfarming-Netz, als ein Raubtier-Schutznetz, als ein Gehegezaun, als eine

Tunnelsicherung, als ein Hangmurenschutz, als ein Motorsport-Schutzzaun, als ein Straßenzaun, als eine Lawinensicherung oder dergleichen oder zumindest als ein Teil hiervon ausgebildet. Insbesondere aufgrund seiner hohen Festigkeit und/oder

Belastbarkeit sind auch Anwendungen als Abdeckung und/oder Umhüllung,

beispielsweise von Kraftwerken, Fabrikgebäuden, Wohnhäusern oder anderen

Gebäuden, als Explosionsschutz, als Geschossschutz, als Abschirmung gegen fliegende Objekte, als Fangnetz, als Rammschutz oder dergleichen denkbar. Vorzugsweise weist das Drahtgeflecht mehrere miteinander verbundene und/oder ineinander geflochtene und/oder ineinander eingedrehte Wendeln auf. Das Drahtgeflecht kann beispielsweise horizontal oder vertikal oder schräg, insbesondere relativ zu einem Untergrund, ausgelegt und/oder angeordnet und/oder montiert sein. Insbesondere ist das Drahtgeflecht flächig ausgebildet. Vorteilhaft ist das Drahtgeflecht regelmäßig und/oder in zumindest eine Richtung periodisch aufgebaut. Bevorzugt ist das Drahtgeflecht einrollbar und/oder ausrollbar, insbesondere um eine Achse, welche parallel zu einer

Haupterstreckungsrichtung der Wendeln verläuft, die bevorzugt zueinander parallel angeordnet sind. Ein Drahtgeflecht ist hierbei vorteilhaft ein Geflecht aus Einzeldrähten. Grundsätzlich sind jedoch auch Drahtgeflechte denkbar, die zumindest teilweise oder - -

vollständig aus insbesondere verflochtenen Litzen, Drahtseilen, Drahtbündeln oder dergleichen ausgebildet sind.

Insbesondere weist das Teststück eine Länge auf, die wenigstens 10-mal, vorteilhaft wenigstens 15-mal, vorzugsweise wenigstens 20-mal und besonders bevorzugt wenigstens 25-mal, insbesondere auch wenigstens 30-mal oder wenigstens 40-mal so groß ist wie der Durchmesser des Drahts. Insbesondere kann das Teststück eine Länge von 75 mm aufweisen, insbesondere für einen Drahtdurchmesser von beispielsweise 2 mm. Beispielsweise kann das Teststück auch eine Länge von 85 mm aufweisen, insbesondere für einen Drahtdurchmesser von beispielsweise 3 mm. Ferner kann das Teststück eine Länge von 100 mm aufweisen, insbesondere für einen Drahtdurchmesser von beispielsweise 4 mm. Ebenso ist eine Länge des Teststücks von 1 15 mm denkbar, insbesondere für einen Drahtdurchmesser von beispielsweise 5 mm. Vorzugsweise wird der Draht bei dem Hin- und Herbiegeversuch um zwei gegenüberliegende, insbesondere identisch ausgebildete, Biegezylinder gebogen. Vorteilhaft sind die Biegezylinder dazu vorgesehen, den Hin- und Herbiegeversuch verformungsfrei und/oder beschädigungsfrei durchzuführen und/oder zu überstehen. Vorteilhaft beträgt der Durchmesser des

Biegezylinders das 0,625-fache des Radius des Drahts und/oder bevorzugt 1 ,25 mm, insbesondere im Fall eines Drahtdurchmessers von 4 mm.

Vorteilhaft wird das Verbindungselement aus einem einzelnen Draht gefertigt. Besonders vorteilhaft wird das Verbindungselement, insbesondere ausschließlich, mittels Biegens und/oder mittels Ablängens des Drahts gefertigt. Vorzugsweise ist der

Verbindungsbereich, insbesondere in einer Frontalbetrachtung senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene des Verbindungselements, symmetrisch, insbesondere spiegelsymmetrisch, vorzugsweise bezüglich einer Längsachse des

Verbindungselements, ausgebildet. Bevorzugt verläuft die Längsachse des

Verbindungselements zumindest im Wesentlichen parallel zu einer

Haupterstreckungsrichtung des Verbindungselements. Unter einer

„Haupterstreckungsebene" eines Objekts soll insbesondere eine Ebene verstanden werden, welche parallel zu einer größten Seitenfläche eines kleinsten gedachten Quaders ist, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt, und insbesondere durch den Mittelpunkt des Quaders verläuft. Unter einer„Haupterstreckungsrichtung" eines Objekts soll dabei insbesondere eine Richtung verstanden werden, welche parallel zu einer . .

längsten Kante eines kleinsten gedachten Quaders verläuft, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt. Unter„zumindest im Wesentlichen senkrecht" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung, insbesondere in einer Bezugsebene, verstanden werden, wobei die Richtung und die Bezugsrichtung einen Winkel einschließen, der insbesondere weniger als 8°, vorteilhaft weniger als 5° und besonders vorteilhaft weniger als 2° von einem rechten Winkel abweicht.

Vorzugsweise ist das Verbindungselement ringartig und/oder ringförmig ausgebildet, weist aber insbesondere eine von einem Kreisring und/oder einem elliptischen Ring

abweichende Form auf. Insbesondere ist und/oder wird der Draht insgesamt um mehr als 360° gebogen. Vorzugsweise ist und/oder wird der Draht lediglich in eine Richtung, insbesondere lediglich linksherum oder lediglich rechtsherum, gebogen. Vorzugsweise bildet der Draht zumindest zwei, insbesondere mehrere, Abschnitte aus, die jeweils einen zumindest im Wesentlichen geraden Verlauf aufweisen. Besonders bevorzugt sind die beiden Abschnitte mit den zumindest im Wesentlichen geraden Verläufen durch zumindest einen gebogenen Abschnitt des Drahts, insbesondere unmittelbar, verbunden. Vorzugsweise ist das Verbindungselement einteilig ausgebildet. Insbesondere bildet der gebogene Draht das gesamte Verbindungselement aus. Darunter, dass ein Objekt einen zumindest im Wesentlichen geraden Verlauf aufweist, soll insbesondere verstanden werden, dass zumindest eine Linie mit einem zumindest im Wesentlichen geraden Verlauf existiert, die vollständig innerhalb des Objekts verläuft und die sich über wenigstens 70 %, vorteilhaft über wenigstens 80 % und besonders vorteilhaft über wenigstens 90 % einer Länge des Objekts oder bevorzugt über die Länge des Objekts erstreckt. Unter einem „zumindest im Wesentlichen geraden Verlauf" einer Linie soll dabei insbesondere verstanden werden, dass ein kleinstes die Linie umschließendes Rechteck eine lange Seite aufweist, die wenigstens 10-mal, vorteilhaft wenigstens 20-mal, besonders vorteilhaft wenigstens 50-mal, vorzugsweise wenigstens 100-mal und besonders bevorzugt wenigstens 200-mal so lang ist wie eine kurze Seite des Rechtecks und dass vorteilhaft für jeden Punkt auf der Linie gilt, dass ein Winkel zwischen einer Tangente in dem Punkt und der langen Seite des Rechtecks höchstens 10°, vorteilhaft höchstens 8°, besonders vorteilhaft höchstens 5°, vorzugsweise höchstens 3° und besonders bevorzugt höchstens 2° beträgt. . .

Vorteilhaft weist das Verbindungselement zumindest einen ersten Schenkel und zumindest einen zweiten Schenkel auf, die insbesondere einander gegenüberliegend angeordnet und vorteilhaft von dem Draht ausgebildet sind. Bevorzugt weist ein

Verbindungsabschnitt des Verbindungselements, welcher den ersten Schenkel und den zweiten Schenkel, insbesondere unmittelbar, verbindet eine, insbesondere

kreisbogenförmige, vorzugsweise halbkreisförmige, gebogene Form auf, insbesondere in der Frontalbetrachtung. Vorzugsweise ist, insbesondere in der Frontalbetrachtung, ein, insbesondere innenliegender, Krümmungsradius des Verbindungsabschnitts der Schenkel wenigstens so groß, vorzugsweise wenigstens 1 , 25-mal so groß und besonders bevorzugt wenigstens 1 , 4-mal so groß und/oder höchstens viermal, vorteilhaft höchstens dreimal und bevorzugt höchstens doppelt so groß wie der Durchmesser des Drahts.

Vorzugsweise entspricht, insbesondere in der Frontalbetrachtung, ein innenliegender Krümmungsradidus des Verbindungsabschnitts der Schenkel einem 1 ,5-fachen des Drahtdurchmessers und/oder bevorzugt 6 mm. Vorteilhaft weist der erste Schenkel zumindest einen ersten Haken auf. Besonders vorteilhaft bildet der erste Schenkel, insbesondere an einem dem Verbindungsabschnitt der Schenkel gegenüberliegenden Ende, den ersten Haken aus. Besonders vorteilhaft ist der Schenkel in einem Bereich des ersten Hakens um wenigstens 90°, vorteilhaft um wenigstens 120° und besonders vorteilhaft um wenigstens 140° und/oder um höchstens 180°, vorteilhaft um höchstens 170° und besonders vorteilhaft um höchstens 160° gekrümmt, vorzugsweise um 150°, insbesondere in dieselbe Richtung wie der

Verbindungsabschnitt der Schenkel. Insbesondere ist, vorzugweise in der

Frontalbetrachtung, ein, vorzugsweise innenliegender, Krümmungsradius des Schenkels in dem Bereich des ersten Hakens beziehungsweise dessen Krümmung höchstens so groß, vorzugsweise höchstens 0,8-mal so groß und besonders bevorzugt höchstens 0,7- mal so groß wie ein Durchmesser und vorzugsweise wie ein Radius des Drahts, vorteilhaft 0,625-mal so groß wie der Radius des Drahts. Beispielsweise im Fall eines Drahtdurchmessers von 4 mm beträgt der Krümmmungsradius vorteilhaft 1 ,25 mm.

Bevorzugt umfasst der erste Haken zwei Abschnitte mit einem zumindest im

Wesentlichen geraden Verlauf sowie besonders bevorzugt einen dieselben, insbesondere unmittelbar, verbindenden Verbindungsabschnitt, der gemäß besagter Krümmung des Hakens gekrümmt ist. Vorzugsweise ist, insbesondere in der Frontalbetrachtung, der Verbindungsabschnitt des ersten Hakens kreisbogenförmig ausgebildet und/oder um - -

einen Winkel von 150° gekrümmt. Bevorzugt ist, insbesondere in der Frontalbetrachtung, der erste Haken spiegelsymmetrisch bezüglich einer Winkelhalbierenden des

Verbindungsabschnitts ausgebildet, die insbesondere mit der Längsachse des

Verbindungselements identisch ist. Vorteilhaft weist der zweite Schenkel zumindest einen zweiten Haken auf. Besonders vorteilhaft bildet der zweite Schenkel, insbesondere an einem dem Verbindungsabschnitt der Schenkel gegenüberliegenden Ende, den zweiten Haken aus. Insbesondere ist der zweite Haken zu dem ersten Haken zumindest im Wesentlichen identisch oder identisch und/oder spiegelsymmetrisch ausgebildet.

Vorteilhaft entspricht zumindest der Krümmungsradius des ersten Hakens zumindest im Wesentlichen einem Krümmungsradius des zweiten Hakens oder ist besonders vorteilhaft mit diesem identisch. Vorzugsweise sind der erste Haken und der zweite Haken, insbesondere in der Frontalbetrachtung, zueinander deckungsgleich angeordnet.

Insbesondere sind der erste Haken und der zweite Haken einander entgegengekrümmt und/oder in der Frontalbetrachtung hintereinander angeordnet und/oder einander unmittelbar benachbart. Vorteilhaft verjüngt sich der Verbindungsbereich, insbesondere zumindest abschnittsweise linear, ausgehend von dem Verbindungsbereich der Schenkel in eine Richtung auf den ersten Haken und den zweiten Haken zu, insbesondere in der Frontalbetrachtung. Besonders vorteilhaft umgeben die Schenkel, insbesondere in der Betrachtung senkrecht zu der Haupterstreckungsebene des Verbindungselements, den Verbindungsbereich vollständig. Unter„zumindest im Wesentlichen" soll in diesem

Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass eine Abweichung von einem vorgegebenen Wert insbesondere weniger als 15 %, vorzugsweise weniger als 10 % und besonders bevorzugt weniger als 5 % des vorgegebenen Werts entspricht.

Die Erfindung umfasst ferner eine Geflechtinstallation mit zumindest einem ersten Drahtgeflecht und mit zumindest einem zweiten Drahtgeflecht, die mittels zumindest eines erfindungsgemäßen Verbindungselements verbunden sind. Die Geflechtinstallation kann beispielsweise ein Sicherheitszaun, ein Fangzaun, ein Steinschlag-Schutznetz, ein Absperrzaun, ein Fischfarming-Netz, ein Raubtier-Schutznetz, ein Gehegezaun, eine Tunnelsicherung, ein Hangmurenschutz, ein Motorsport-Schutzzaun, ein Straßenzaun, eine Lawinensicherung oder dergleichen sein.

Vorzugsweise sind ein Randbereich des ersten Drahtgeflechts und ein Randbereich des zweiten Drahtgeflechts, insbesondere zumindest ein Draht, denkbarer Weise jedoch auch - -

beispielsweise eine Litze, ein Drahtbündel, ein Drahtseil oder dergleichen, zumindest einer randständigen Masche des ersten Drahtgeflechts und zumindest ein Draht, denkbarer Weise jedoch auch beispielsweise eine Litze, ein Drahtbündel, ein Drahtseil oder dergleichen, zumindest einer randständigen Masche des zweiten Drahtgeflechts, innerhalb des Verbindungsbereichs des Verbindungselements angeordnet und

insbesondere in diesen eingeführt. Vorteilhaft sind die Drahtgeflechte mittels einer Mehrzahl von, insbesondere nebeneinander und/oder in regelmäßigen Abständen angeordneten, insbesondere zumindest im Wesentlichen identisch ausgebildeten

Verbindungselementen miteinander verbunden. Es ist auch denkbar, dass

unterschiedliche Verbindungselemente, die sich beispielsweise hinsichtlich einer

Geometrie und/oder einer Belastbarkeit und/oder eines Drahtdurchmessers und/oder eines Materials oder dergleichen unterscheiden, für eine Verbindung der Drahtgeflechte verwendet sind. Vorzugsweise sind jeweils zwei zu verbindende Maschen mittels genau eines Verbindungselements verbunden. Es ist aber auch denkbar, dass zwei zu verbindende Maschen mit einer Mehrzahl von Verbindungselementen verbunden sind, beispielsweise mit zwei oder drei oder vier oder noch mehr, vorzugsweise mit zwei insbesondere identisch zueinander ausgebildeten Verbindungselementen. Es können vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich einer belastbaren und/oder flexibel anpassbaren Verbindung erzielt werden. Zudem kann eine einfach und/oder kostengünstig herstellbare Geflechtinstallation bereitgestellt werden, wobei insbesondere deren Teile zuverlässig und/oder einfach miteinander verbindbar sind. Unter„zumindest im Wesentlichen identischen" Objekten sollen insbesondere Objekte verstanden werden, die derart konstruiert sind, dass sie jeweils eine gemeinsame Funktion erfüllen können und sich in ihrer Konstruktion abgesehen von Fertigungstoleranzen höchstens durch einzelne Elemente unterscheiden, die für die gemeinsame Funktion unwesentlich sind, und vorteilhaft Objekte, die abgesehen von Fertigungstoleranzen und/oder im Rahmen fertigungstechnischer Möglichkeiten identisch ausgebildet sind, wobei unter identischen Objekten insbesondere auch zueinander symmetrische Objekte verstanden werden sollen. Ferner wird vorgeschlagen, dass der Draht lediglich als geeignet identifiziert wird, wenn er zusätzlich eine Korrosionsschutzbeschichtung, insbesondere eine Zink- und/oder eine Zink-Aluminium-Schutzbeschichtung, mit einer Masse, insbesondere mit eine

Nennmasse, vorteilhaft zumindest in einem fabrikneuen und/oder unbearbeiteten - -

Zustand, von mehr als 1 10 g/m 2 , vorteilhaft von wenigstens 130 g/m 2 , besonders vorteilhaft von wenigstens 150 g/m 2 aufweist. Vorteilhaft enthält die Zink-Aluminium- Schutzbeschichtung 95 % Zink und 5 % Aluminium, wobei aber auch andere

Mischungsverhältnisse denkbar sind. Alternativ ist beispielsweise auch eine

Kunststoffbeschichtung und/oder eine Metalloxidbeschichtung und/oder eine

Keramikbeschichtung oder dergleichen denkbar. Vorteilhaft weist der Draht des

Verbindungselements eine entsprechend beschaffene Korrosionsschutzbeschichtung auf. Hierdurch kann ein hoher Grad an Zuverlässigkeit erzielt und/oder Beschädigungen aufgrund von Korrosion an installierten Verbindungselementen vermieden werden. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass der Draht zumindest abschnittsweise und/oder zumindest teilweise, vorteilhaft zu wenigstens einem Großteil und besonders vorteilhaft vollständig aus einem korrosionsbeständigen und/oder edlen Material ausgebildet ist, beispielsweise aus Edelstahl, aus Titan, aus einer rostfreien Legierung, aus einem rostfreien Kompositmaterial oder dergleichen. Unter dem Ausdruck„zu wenigstens einem Großteil" soll dabei insbesondere zu wenigstens 55 %, vorteilhaft zu wenigstens 65 %, vorzugsweise zu wenigstens 75 %, besonders bevorzugt zu wenigstens 85 % und besonders vorteilhaft zu wenigstens 95 %, vorzugsweise bezogen auf ein Volumen und/oder auf ein Gewicht, insbesondere aber auch vollständig verstanden werden.

Es wird außerdem vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt zumindest eine Biegestelle des Drahts mittels zumindest eines Überbiegens des Drahts hergestellt wird. Insbesondere wird der Draht um wenigstens 2°, vorteilhaft um wenigstens 5°, besonders vorteilhaft um wenigstens 10° und bevorzugt um wenigstens 15° und/oder um wenigstens 5 %, vorteilhaft um wenigstens 10 %, besonders vorteilhaft um wenigstens 20 % und bevorzugt um wenigstens 30 %, insbesondere bezogen auf einen Biegewinkel der Biegestellte, überbogen. Die Biegestelle kann beispielsweise der

Verbindungsabschnitt des ersten Schenkels und des zweiten Schenkels sein.

Vorzugsweise werden zumindest der erste Haken und/oder der zweite Haken mittels Überbiegens gefertigt. Hierdurch kann vorteilhaft eine Geometrie auch unter Verwendung eines hochfesten Drahts präzise gefertigt werden. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt zumindest eine Biegestelle des Drahts, insbesondere mittels zumindest eines Überbiegens, gebogen wird, deren Biegeradius kleiner als ein - -

Durchmesser und insbesondere als ein Radius des Drahts ist. Hierdurch kann vorteilhaft ein hoher Grad an mechanischer Belastbarkeit, insbesondere im Fall einer Zugbelastung, des Verbindungselements erzielt werden. Insbesondere wird der erste Haken und/oder der zweite Haken mittels Biegens, insbesondere mittels Überbiegens, des Drahts um einen Biegeradius, der dem Krümmungsradius des ersten Hakens und/oder des zweiten Hakens zumindest im Wesentlichen entspricht, gebogen. Vorteilhaft wird der erste Haken und/oder der zweite Haken um wenigstens 120° und vorzugsweise um wenigstens 150°, insbesondere zuzüglich eines entsprechenden Überbiegens, gebogen. Besonders vorteilhaft werden der erste Haken und der zweite Haken gegensinnig und bevorzugt um denselben Krümmungsradius gebogen.

Zudem wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt zumindest zwei Schenkel des Verbindungselements, insbesondere der erste Schenkel und der zweite Schenkel, des Verbindungselements mittels zumindest eines Biegens, insbesondere mittels zumindest eines Überbiegens, des Drahts um zumindest einen Biegedorn derart gefertigt werden, dass die Schenkel zueinander versetzt und/oder zumindest teilweise aneinander vorbei gebogen werden. Hierdurch kann vorteilhaft eine kostengünstige Herstellung erzielt werden. Zudem kann in einem einzigen Arbeitsschritt der

Verbindungsabschnitt der Schenkel präzise gefertigt werden. Vorzugsweise wird der Draht dem Biegedorn senkrecht zu dessen Längsachse zugeführt. Insbesondere in diesem Fall wird zumindest einer der Schenkel bei dem Biegen derart seitlich gebogen, insbesondere um einen Winkel von höchstens 15°, vorteilhaft von höchstens 10° und bevorzugt um 8° relativ zu dem entsprechend anderen Schenkel, dass die Schenkel aneinander vorbeigebogen werden können. Es ist auch denkbar, dass der Draht dem Biegedorn unter einem von 90° verschiedenen Winkel, insbesondere verschieden um den Betrag eines Winkels zwischen den Schenkeln, zugeführt und die Schenkel anschließend in eine Richtung senkrecht zu der Längsachse des Biegedorns gebogen werden.

Vorzugsweise schließen der erste Schenkel und der zweite Schenkel, insbesondere in einer Betrachtung parallel zu der Haupterstreckungsebene des Verbindungselements und/oder senkrecht zu einer Längsachse des Verbindungselements, einen Winkel von höchstens 15°, vorteilhaft von höchstens 10° und bevorzugt von 8° ein.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Schenkel mit jeweils zumindest einem Haken, insbesondere der erste Schenkel mit dem ersten - -

Haken und/oder der zweite Schenkel mit dem zweiten Haken, versehen werden und die Schenkel derart aneinander vorbei überbogen werden, dass zumindest nach einem Rückfedern der Schenkel die Haken zumindest einen Einführspalt zu dem

Verbindungsbereich definieren. Vorzugsweise weist der Einführspalt eine Breite, insbesondere senkrecht zu der Haupterstreckungsebene des Verbindungselements und/oder zwischen Biegestellen der Haken und/oder zwischen geraden Abschnitten der Haken, auf, die kleiner ist als ein Durchmesser des Drahts und/oder als ein Durchmesser von zu verbindenden Drähten, sodass vorteilhaft ein Herausrutschen aus dem

Verbindungsbereich nach einer Verbindung von Drahtgeflechten mittels des

Verbindungselements verhindert ist. Insbesondere entspricht die Breite des Einführspalts höchstens einem 0,7-fachen, vorteilhaft höchstens einem 0,5-fachen, besonders vorteilhaft höchstens einem 0,3-fachen und bevorzugt einem 0,275-fachen des

Drahtdurchmessers. Insbesondere beträgt die Breite des Einführspalts, beispielsweise für einen Drahtdurchmesser von 4 mm, vorteilhaft 1 ,1 mm. Vorteilhaft ist ein minimaler Abstand zwischen einer Oberfläche des ersten Hakens und einer Oberfläche des zweiten Hakens, insbesondere entlang deren Verläufe, zumindest im Wesentlichen konstant und entspricht vorteilhaft der Breite des Einführspalts.

In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der Draht, insbesondere in einem fertiggestellten Zustand des Verbindungselements, und/oder das Verbindungselement eine Bruchkraft von wenigstens 10 kN, vorteilhaft von wenigstens 20 kN, besonders vorteilhaft von wenigstens 30 kN aufweist, insbesondere im Fall eines Drahtdurchmessers von 4 mm. Die Bruchkraft kann insbesondere von einem Durchmesser des Drahts und/oder von einem Durchmesser von Drähten zu verbindender Geflechte abhängen. Insbesondere sind für kleinere Drahtdurchmesser kleinere

Bruchkräfte und für größere Drahtdurchmesser größere Drahtdurchmesser denkbar.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Draht einen Durchmesser von mehr als 4 mm aufweist. Beispielsweise kann der Draht einen Durchmesser von wenigstens 4,25 mm, von wenigstens 4,5 mm, von wenigstens 5 mm, von wenigstens 6 mm oder auch von wenigstens 7 mm aufweisen. Hierdurch kann ein Verbindungselement mit einer hohen Belastbarkeit bereitgestellt werden, das beispielsweise zur Verbindung von Geflechten mit entsprechend dicken Drähten, für Litzengeflechte und/oder für Geflechte mit mehreren und/oder mehrfach gewickelten Drähten verwendbar ist. - -

Alternativ wird vorgeschlagen, dass der Draht einen Durchmesser von weniger als 4 mm aufweist. Beispielsweise kann der Draht einen Durchmesser von höchstens 3,75 mm oder von höchstens 3,5 mm oder von höchstens 3 mm oder von höchstens 2 mm oder auch von höchstens 1 ,5 mm aufweisen. Hierdurch kann ein kostengünstig und/oder einfach herstellbares Verbindungselement bereitgestellt werden, das insbesondere zur

Verbindung von Geflechten aus dünnen und/oder nicht hochfesten Drähten verwendbar ist. Zudem kann ein Verbindungselement bereitgestellt werden, das bei einer Verbindung hochfester Geflechte eine Sollbruchstelle bilden kann.

Grundsätzlich ist denkbar, dass zumindest ein Belastbarkeitsparameter, insbesondere eine Bruchkraft, des Verbindungselements größer ist als ein entsprechender

Belastbarkeitsparameter, insbesondere eine Bruchkraft, des ersten Drahtgeflechts und/oder des zweiten Drahtgeflechts, vorteilhaft um wenigstens 5 %, besonders vorteilhaft um wenigstens 10 %, bevorzugt um wenigstens 20 %, besonders bevorzugt um wenigstens 50 % aber auch beispielsweise um wenigstens 100 % oder um wenigstens 200 %. Der Belastbarkeitsparameter kann beispielsweise auch eine

Korrosionsbeständigkeit, eine Temperaturbeständigkeit, eine Biegesteifigkeit oder dergleichen sein. Hierdurch kann vorteilhaft ein Verbindungselement bereitgestellt werden, das eine zuverlässige Verbindung von Geflechten ermöglicht, insbesondere dergestalt, dass in einem Belastungsfall eine Beschädigung zunächst in einem

Geflechtbereich auftritt.

Alternativ ist ebenso denkbar, dass zumindest ein Belastbarkeitsparameter, insbesondere eine Bruchkraft, des Verbindungselements kleiner ist als ein entsprechender

Belastbarkeitsparameter, insbesondere eine Bruchkraft, des ersten Drahtgeflechts und/oder des zweiten Drahtgeflechts, vorteilhaft um wenigstens 5 %, besonders vorteilhaft um wenigstens 10 %, bevorzugt um wenigstens 20 %, besonders bevorzugt um wenigstens 50 % aber auch beispielsweise um wenigstens 80 % oder um wenigstens 90 %. Der Belastbarkeitsparameter kann beispielsweise auch eine

Korrosionsbeständigkeit, eine Temperaturbeständigkeit, eine Biegesteifigkeit oder dergleichen sein. Hierdurch kann vorteilhaft ein Verbindungselement bereitgestellt werden, das eine Sollbruchstelle ausbilden kann. Insbesondere tritt vorteilhaft in einem Belastungsfall eine Beschädigung zunächst in einem Verbindungsbereich von

Drahtgeflechten auf. - -

Insbesondere in dem Fall, dass das erste Drahtgeflecht und das zweite Drahtgeflecht sich bezüglich des Belastbarkeitsparameters unterscheiden ist zudem denkbar, dass der Belastbarkeitsparameter des Verbindungselements größer ist als der

Belastbarkeitsparameter des ersten Drahtgeflechts aber kleiner als der des zweiten Drahtgeflechts oder umgekehrt. Hierdurch kann beispielsweise sichergestellt werden, dass in einem Belastungsfall eine Beschädigung zunächst in einem bestimmten

Drahtgeflecht auftritt.

Vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich einer kosteneffizienten und/oder wenig

fehleranfälligen Montage können insbesondere mittels eines Verfahrens zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Geflechtinstallation erzielt werden, wobei ein Teil, vorzugsweise zumindest ein Draht, denkbarer Weise jedoch auch beispielsweise eine Litze, ein

Drahtbündel, ein Drahtseil oder dergleichen, zumindest einer, insbesondere

randständigen, Masche, des ersten Drahtgeflechts, und/oder ein Teil, vorzugsweise zumindest ein Draht, denkbarer Weise jedoch auch beispielsweise eine Litze, ein

Drahtbündel, ein Drahtseil oder dergleichen, zumindest einer, insbesondere

randständigen, Masche, des zweiten Drahtgeflechts in dem fertiggestellten Zustand des Verbindungsbereichs in den Verbindungsbereich eingeführt wird. Vorzugsweise wird zu einem Einführen das Verbindungselement über den Draht der Masche des ersten

Drahtgeflechts und/oder über den Draht der Masche des zweiten Drahtgeflechts geschoben.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem

Verfahrensschritt das erste Drahtgeflecht und das zweite Drahtgeflecht gegen ein

Ausfädeln und/oder ein Herausrutschen aus dem Verbindungsbereich gesichert werden. Insbesondere sichern der erste Haken und der zweite Haken, vorzugsweise aufgrund des Einführspalts, zumindest einen in dem Verbindungsbereich angeordneten Draht des ersten Drahtgeflechts und einen in dem Verbindungsbereich angeordneten Draht des zweiten Drahtgeflechts gegen ein Ausfädeln und/oder Herausrutschen. Hierdurch kann vorteilhaft ein hoher Grad an Zuverlässigkeit einer Verbindung erzielt werden.

In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass in zumindest einem Verfahrensschritt zumindest der Teil des ersten Drahtgeflechts und/oder zumindest der Teil des zweiten Drahtgeflechts bei einem Einführen zwischen zumindest zwei Teilabschnitten, insbesondere zwischen dem ersten Haken und dem zweiten Haken, des - -

gebogenen Drahts des Verbindungselements, vorzugsweise durch den Einführspalt, hindurch entgegen einer von den Teilabschnitten aufgebrachten Kraft in den

Verbindungsbereich gedrückt und/oder gezogen wird. Insbesondere drückt der Draht des ersten Drahtgeflechts und/oder der Draht des zweiten Drahtgeflechts die Haken bei dem Einführen temporär auseinander, insbesondere in dem Fall, dass der Draht des ersten Drahtgeflechts und/oder der Draht des zweiten Drahtgeflechts einen Durchmesser aufweisen, der größer ist als die Breite des Einführspalts. Vorteilhaft erfolgt das Einführen durch eine einzelne Person. Insbesondere ist das Verbindungselement dazu vorgesehen, ein werkzeugloses Einführen von Drähten in den Verbindungsbereich zu ermöglichen. Vorzugsweise ist eine von den Haken und/oder den Schenkeln aufgebrachte Kraft bei dem Einführen, insbesondere zumindest eines Drahts mit einem Durchmesser von höchstens 7 mm, vorzugsweise von höchstens 5 mm, beispielsweise von 4 mm oder von 3 mm, derart beschaffen, dass das Einführen von einer Person werkzeuglos durchführbar ist. Die erfindungsgemäßen Verfahren, das erfindungsgemäße Verbindungselement sowie die erfindungsgemäße Geflechtinstallation müssen hierbei nicht auf die oben

beschriebenen Anwendungen und Ausführungsformen beschränkt sein. Insbesondere können die erfindungsgemäßen Verfahren, das erfindungsgemäße Verbindungselement und die erfindungsgemäße Geflechtinstallation zu einer Erfüllung einer hierin

beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen und/oder Bauteilen und/oder Einheiten und/oder Verfahrensschritten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung

angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten. Zeichnungen

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. Die

Zeichnungen veranschaulichen mehrere mögliche Ausführungsbeispiele und -Varianten der Erfindung. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale

zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen. - -

Es zeigen:

Ein Verbindungselement für Drahtgeflechte oder dergleichen in einer schematischen Frontansicht,

das Verbindungselement in einer schematischen Seitenansicht, eine Testvorrichtung zur Durchführung eines Biegetests eines Drahts, ein schematisches Ablaufdiagramm eines Verfahrens zur Identifikation eines geeigneten Drahts,

eine Biegevorrichtung zur Herstellung des Verbindungselements in einer schematischen Darstellung,

ein schematisches Ablaufdiagramm eines Verfahrens zur Herstellung des Verbindungselements,

eine Geflechtinstallation in einer schematischen Darstellung,

ein schematisches Ablaufdiagramm eines Verfahrens zur Herstellung der Geflechtinstallation und

eine weitere Geflechtinstallation in einer schematischen Darstellung.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Die Figur 1 zeigt ein Verbindungselement 12 für Drahtgeflechte 14, 16 (vgl. Figur 7) oder dergleichen in einer schematischen Seitenansicht. Die Figur 2 zeigt das

Verbindungselement 12 in einer schematischen Seitenansicht. Das Verbindungselement 12 ist zu einer Verbindung von Rändern von Drahtgeflechten 14, 16 vorgesehen. Im vorliegenden Fall ist das Verbindungselement 12 als ein

Drahtgeflechtverbindungselement, insbesondere als ein Verbindungsclip, vorteilhaft als ein Drahtgeflechtverbindugnsclip ausgebildet.

Das Verbindungselement 12 weist zumindest einen, im vorliegenden Fall genau einen, Verbindungsbereich 26 auf, in welchen in einem fertiggestellten Zustand des

Verbindungselements 12 zu verbindende Objekte 28, 30, beispielsweise Drähte zweier zu verbindender Drahtgeflechte 14, 16(vgl. Figur 7) einführbar sind. Das

Verbindungselement 12 weist zumindest einen gebogenen Draht 10 auf, der den

Verbindungsbereich 26 zumindest teilweise definiert. Der Draht 10 ist bei einem

Biegeversuch um zumindest einen Biegezylinder 20, 22 (vgl. Figur 3) dessen - -

Durchmesser kleiner als ein Durchmesser des Drahts 10 ist, wenigstens einmal um mehr als 90° bruchfrei biegbar.

Im vorliegenden Fall ist der Draht 10 mehrmals, beispielsweise zumindest zweimal, um einen Biegezylinder 20, 22 bruchfrei biegbar, dessen Durchmesser kleiner ist als ein Radius des Drahts 10 und der insbesondere einem 0,625-fachen des Radius' des Drahts 10 entspricht. Zudem ist der Draht 10 dabei jeweils um mehr als 120° bruchfrei biegbar.

Der Draht 10 ist im vorliegenden Fall aus einem hochfesten Stahl ausgebildet.

Insbesondere ist der Draht 10 ein hochfester Stahldraht. Der hochfeste Stahl weist insbesondere eine Zugfestigkeit von wenigstens 800 N mm "2 und vorteilhaft von wenigstens 1600 N mm "2 auf. Im vorliegenden Fall ist die Zugfestigkeit des Drahts 10 beispielsweise 1770 N mm "2 . Grundsätzlich sind jedoch, wie insbesondere oben erwähnt, andere Zugfestigkeiten, insbesondere auch noch größere Zugfestigkeiten, denkbar.

Des Weiteren weist der Draht 10 im vorliegenden Fall einen Durchmesser von 4 mm auf.

Grundsätzlich sind jedoch andere Durchmesser denkbar, wie insbesondere oben erwähnt. Beispielsweise kann in einer ersten Abwandlung der Draht 10 einen Durchmesser von weniger als 4 mm aufweisen, beispielsweise einen Durchmesser von 3 mm oder von

2 mm. Ferner kann in einer zweiten Abwandlung der Draht 10 einen Durchmesser von mehr als 4 mm aufweisen, beispielsweise einen Durchmesser von 5 mm oder von 6 mm.

Über den Durchmesser des Drahts 10, insbesondere in Kombination mit dessen

Zugfestigkeit, ist eine Belastbarkeit und/oder eine Bruchkraft des Verbindungselements 12 einstellbar. Diese kann beispielsweise an unterschiedliche Anforderungen anpassbar sein.

Der Draht 10 weist zumindest in einem neuwertigen Zustand, insbesondere zumindest in einem ungebogenen Zustand vor dessen Biegen zu dem Verbindungselement 12, eine Korrosionsschutzbeschichtung 24 mit einer Masse von mehr als 1 10 g/m 2 auf. Im vorliegenden Fall weist die Korrosionsschutzbeschichtung 24 beispielweise eine Masse von etwa 150 g/m 2 auf. Ferner ist im vorliegenden Fall die Korrosionsschutzbeschichtung 24 eine Zink-Aluminium-Schutzbeschichtung, wobei, wie oben erwähnt, auch andere Materialien denkbar sind. Der Draht 10 weist eine Bruchkraft von wenigstens 10 kN auf. Im vorliegenden Fall beträgt die Bruchkraft des Drahts 10, insbesondere bei einem Zugversuch parallel zu der - -

Längsachse 64, wenigstens 20 kN und vorteilhaft wenigstens 30 kN. Insbesondere im Fall eines Durchmessers des Drahts 10 von mehr als 4 mm sind auch größere

Bruchkraftwerte denkbar. Ebenso sind, beispielsweise im Fall eines Durchmessers des Drahts 10 von weniger als 4 mm, kleinere Bruch kraftwerte denkbar. Das Verbindungselement 12 weist im vorliegenden Fall genau einen Draht 10 auf. Der Draht 10 bildet das Verbindungselement 12, insbesondere vollständig, aus. Das

Verbindungselement 12 ist als ein gebogenes Drahtstück ausgebildet. Das

Verbindungselement 12 ist einteilig ausgebildet.

Das Verbindungselement 12 ist ringartig ausgebildet. Der Draht 10 umgibt den

Verbindungsbereich 26, insbesondere in einer Frontalbetrachtung senkrecht zu einer

Haupterstreckungsebene des Verbindungselements 12, vollständig. Der Draht 10 verläuft um den Verbindungsbereich 26 herum.

Das Verbindungselement 12 weist eine Längsachse 64 auf. Im vorliegenden Fall ist die Längsachse 64 des Verbindungselements 12 zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Haupterstreckungsrichtung 66 des Verbindungselements 12 angeordnet. Der

Verbindungsbereich 26 ist spiegelsymmetrisch ausgebildet. Im vorliegenden Fall ist der Verbindungsbereich 26 in der Frontalbetrachtung spiegelsymmetrisch bezüglich der Längsachse 64 des Verbindungselements 12.

Das Verbindungselement 12 weist einen ersten Schenkel 44 und einen zweiten Schenkel 46 auf. Der Draht 10 bildet den ersten Schenkel 44 und/oder den zweiten Schenkel 46 aus. Zumindest in der Frontalbetrachtung umschließen der erste Schenkel 44 und der zweite Schenkel 46 den Verbindungsbereich 26 vollständig. Der erste Schenkel 44 und der zweite Schenkel 46 sind miteinander verbunden, insbesondere an einer Unterseite 68 des Verbindungselements 12. Der erste Schenkel 44 und der zweite Schenkel 46 bilden gemeinsam einen

Verbindungsabschnitt 78 aus. In einem Bereich des Verbindungsabschnitts 78 ist der Draht 10 umgebogen. Im vorliegenden Fall ist der Verbindungsabschnitt 78 um 180° gebogen. Zudem ist der Verbindungsabschnitt 78 mit einem konstanten

Krümmungsradius gebogen. Ein innerer Krümmungsradius des Verbindungsabschnitts 78 beträgt im vorliegenden Fall etwa 6 mm. - -

An den Verbindungsabschnitt 78 schließt im vorliegenden Fall zumindest ein gerader Abschnitt 70 des ersten Schenkels 44 an. Der gerade Abschnitt 70 des ersten Schenkels 44 weist im vorliegenden Fall eine Länge von etwa 24 mm auf. Zudem schließt an den Verbindungsabschnitt 78 ein gerade Abschnitt 72 des zweiten Schenkels 46 an, der im vorliegenden Fall identisch zu dem geraden Abschnitt 70 des ersten Schenkels 44 ausgebildet ist. Der gerade Abschnitt 70 des ersten Schenkels 44 verläuft parallel zu dem geraden Abschnitt 72 des zweiten Schenkels 46 und/oder parallel zu der Längsachse 64 des Verbindungselements 12.

An den geraden Abschnitt 70 des ersten Schenkels 44 schließt ein zweiter gerader Abschnitt 74 des ersten Schenkels 44 an, der zu dem geraden Abschnitt 70 des ersten Schenkels 44 winklig angeordnet ist, im vorliegenden Fall unter einem Winkel von 15°. Der zweite Schenkel 46 weist einen analog ausgebildeten zweiten geraden Abschnitt 76 auf.

Der erste Schenkel 44 bildet einen ersten Haken 50 aus. Der erste Haken 50 ist an einer Oberseite 80 des Verbindungselements 12 angeordnet. Der erste Haken 50 ist auf einer dem Verbindungsabschnitt 78 gegenüberliegenden Seite des Verbindungselements 12 angeordnet. Der erste Haken 50 ist nach innen gekrümmt. In der Frontalbetrachtung sind der erste Haken 50 und der Verbindungsabschnitt 78 in demselben Drehsinn gekrümmt.

Der erste Haken 50 weist einen ersten geraden Abschnitt 82 und einen zweiten geraden Abschnitt 84 auf. Der erste gerade Abschnitt 82 und der zweite gerade Abschnitt 84 sind über eine Biegestelle 86 des Hakens 50 miteinander verbunden. Der erste gerade Abschnitt 82 des Hakens 50 geht nahtlos in den zweiten geraden Abschnitt 74 des ersten Schenkels 44 über und/oder ist einteilig mit diesem ausgebildet. Der erste Schenkel 44 endet in dem ersten Haken 50. Insbesondere endet der erste Schenkel 44 in dem zweiten geraden Abschnitt 84 des ersten Hakens 50.

Die Biegestelle 86 des Hakens 50 weist einen konstanten Biegeradius auf, der im vorliegenden Fall einem 0,625-fachen des Radius' des Drahts 10 entspricht. Im vorliegenden Fall beträgt der Biegeradius 1 ,25 mm. Ferner beschreibt im vorliegenden Fall die Biegestelle 86 des Hakens 50 eine Biegung um 150°. Der zweite Schenkel 46 weist einen zweiten Haken 52 auf. Der zweite Haken 52 ist in der Frontalbetrachtung spiegelsymmetrisch zu dem ersten Haken 50 ausgebildet, - -

insbesondere bezüglich der Längsachse 64 des Verbindungselements 12. Der erste Haken 50 und der zweite Haken 52 sind in der Frontalbetrachtung deckungsgleich zueinander. Im vorliegenden Fall sind der erste Haken 50 und der zweite Haken 52 zumindest im Wesentlichen identisch zueinander ausgebildet. In der Frontalbetrachtung verjüngt sich der Verbindungsbereich 26 entlang der

Längsachse 64 des Verbindungselements 12 auf den Haken 50 zu. Der

Verbindungsabschnitt 78 begrenzt den Verbindungsbereich 26 zu der Unterseite 68 des Verbindungselements 12 hin. Der Haken 50 und der zweite Haken 52 begrenzen den Verbindungsbereich 26 zu der Oberseite 80 des Verbindungselements 12 hin. Der Schenkel 44 und der zweite Schenkel 46 umgeben gemeinsam den Verbindungsbereich 26 vollständig.

Das Verbindungselement 12 weist einen Einführspalt 54 auf, der zu dem

Verbindungsbereich 26 führt. Der Einführspalt 54 ist zwischen den Haken 50, 52 gebildet. Die Haken 50, 52 definieren den Einführspalt 54. Im vorliegenden Fall sind die Haken 50, 52 in einem konstanten Abstand zueinander angeordnet. Ferner verlaufen die Haken 50, 52 parallel zueinander, insbesondere in einer Betrachtung in der Haupterstreckungsebene des Verbindungselements 12.

Der Einführspalt 54 weist eine Breite auf, die kleiner ist als ein Durchmesser des Drahts 10 und/oder als ein Durchmesser von zu verbindenden Objekten 28, 30 wie insbesondere Drähten, Litzen, Drahtbündeln oder anderen Längselementen zu verbindender

Drahtgeflechte 14, 16. Im vorliegenden Fall weist der Einführspalt 54 eine Breite von etwa 1 ,1 mm auf. Objekte 28, 30 sind durch den Einführspalt 54 hindurch in den

Verbindungsbereich 26 einführbar. Die Haken 50, 52 können hierbei temporär

auseinandergedrückt werden, beispielsweise indem ein einzuführendes Drahtstück durch den Einführspalt 54 gedrückt wird.

Die Figur 3 zeigt eine Testvorrichtung 88 zur Durchführung eines Biegetests. Mittels der Testvorrichtung 88 kann ein Biegeversuch für den Draht 10 durchgeführt werden.

Vorzugsweise wird der Biegeversuch mit einem Teststück 18 des Drahts 10 durchgeführt. Das Teststück 18 ist beispielsweise einem Drahtvorrat entnommen, welchem zu einer Herstellung des Verbindungselements 12 auch der Draht 10 entnommen ist.

Insbesondere ist das Teststück 18 zunächst ein gerades Drahtstück. Das Teststück 18 ist - -

zumindest abschnittsweise identisch zu dem Draht 10 in dessen unverbogenen Zustand ausgebildet.

Die Testvorrichtung 88 weist zumindest einen Biegezylinder 20 auf, um welchen das Teststück 18 des Drahts 10 bei dem Biegeversuch biegbar ist. Im vorliegenden Fall weist die Testvorrichtung 88 zumindest einen zweiten Biegezylinder 22 auf. Der Biegezylinder 20 und der zweite Biegezylinder 22 sind zumindest im Wesentlichen identisch zueinander ausgebildet. Der Biegezylinder 20 und der zweite Biegezylinder 22 sind einander gegenüberliegend angeordnet. Die Testvorrichtung 88 weist Spannbacken 90, 92 auf, die zu einem Einspannen des Teststücks 18 des Drahts 10 vorgesehen sind. Die

Testvorrichtung 88 weist einen Biegehebel 94 auf, welcher hin- und herschwenkbar gelagert ist. Der Biegehebel 94 weist Mitnehmer 96, 98 für das Teststück 18 des Drahts 10 auf.

Bei dem Biegeversuch ist das Teststück 18 des Drahts 10 zwischen den Biegezylindern 20, 22 angeordnet. Ferner wird bei dem Biegeversuch das Teststück 18 des Drahts 10 abwechselnd um den Biegezylinder 20 und um den zweiten Biegezylinder 22 gebogen, beispielsweise jeweils um wenigstens 90°, vorteilhaft jeweils um wenigstens 120° und besonders vorteilhaft jeweils um wenigstens 150°.

Das Teststück 18 des Drahts 10 weist im vorliegenden Fall eine Länge von etwa 100 mm auf. Vorteilhaft wird für einen Drahtdurchmesser von 2 mm eine Teststücklänge von etwa 75 mm gewählt. Vorteilhaft wird für einen Drahtdurchmesser von 3 mm eine

Teststücklänge von etwa 85 mm gewählt. Vorteilhaft wird für einen Drahtdurchmesser von 4 mm eine Teststücklänge von etwa 100 mm gewählt. Vorteilhaft wird für einen

Drahtdurchmesser von 5 mm eine Teststücklänge von etwa 1 15 mm gewählt.

Die Figur 4 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm eines Verfahrens zur Identifikation eines geeigneten Drahts 10 zur Herstellung eines Verbindungselements 12. Mittels des Verfahrens ist ein Draht 10 identifizierbar, der zur Herstellung des Verbindungselements 12 und/oder zu einem bruchfreien Biegen zu demselben geeignet ist. Vorteilhaft ist ein geeigneter Draht 10 aus einem hochfesten Stahl ausgebildet. Zudem weist ein geeigneter Draht 10 vorzugsweise eine Zugfestigkeit von wenigstens 800 N/mm 2 und besonders bevorzugt von wenigstens 1500 N/mm 2 auf. Je nach Anwendung weist ein geeigneter Draht 10 zudem einen bestimmten Durchmesser auf, beispielsweise einen Durchmesser . -

von 4 mm. Ebenso kann ein geeigneter Draht 10, wie oben erwähnt, einen Durchmesser von weniger als 4 mm oder von mehr als 4 mm aufweisen, insbesondere in Abhängigkeit von einer gewünschten Belastbarkeit eines aus dem geeigneten Draht 10 zu fertigenden Verbindungselements 12. In dem Verfahren wird der Draht 10 als geeignet identifiziert, wenn ein Teststück 18 des Drahts 10 bei zumindest einem Biegeversuch um zumindest einen Biegezylinder 20, 22, dessen Durchmesser kleiner ist als ein Durchmesser und insbesondere als ein Radius des Drahts 10, wenigstens einmal um mehr als 90° bruchfrei gebogen werden kann.

Im vorliegenden Fall wird der Biegeversuch mittels der Testvorrichtung 88 durchgeführt (vgl. Figur 3). Vorzugsweise wird der Draht 10 als geeignet identifiziert, wenn dieser um die Biegezylinder 20, 22 wenigstens zweimal und vorteilhaft wenigstens fünfmal jeweils um wenigstens 150° bruchfrei gebogen werden kann.

In zumindest einem Verfahrensschritt 100 wird das Teststück 18 des Drahts 10 entnommen. In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt 102 wird der Biegeversuch, im vorliegenden Fall mittels der Testvorrichtung 88, mit dem Teststück 18 des Drahts 10 durchgeführt.

Übersteht das Teststück 18 des Drahts 10 den Biegeversuch bruchfrei, wird der Draht 10 in einem zusätzlichen Verfahrensschritt 104 als geeignet identifiziert. Bricht das Teststück 18 des Drahts 10 bei dem Biegeversuch, wird der Draht 10 als ungeeignet identifiziert. Grundsätzlich ist denkbar, dass mehrere Teststücke 18 des Drahts 10 untersucht werden, insbesondere mit unterschiedlichen Biegeparametern wie Biegewinkel, Biegehäufigkeit, Biegeradius und dergleichen.

Im vorliegenden Fall wird der Draht 10 zusätzlich lediglich dann als geeignet identifiziert, wenn er zusätzlich eine Korrosionsschutzbeschichtung 24 mit einer Masse von mehr als 1 10 g/m 2 , vorteilhaft von wenigstens 130 g/m 2 und besonders vorteilhaft von wenigstens 150 g/m 2 aufweist.

Die Figur 5 zeigt eine Biegevorrichtung 106 zur Herstellung des Verbindungselements 12 in einer schematischen Darstellung. Die Biegevorrichtung 106 ist dazu vorgesehen, das Verbindungselement 12 mittels Biegens aus dem Draht 10 herzustellen. Die

Biegevorrichtung 106 ist zu einem Biegen hochfester Stahldrähte vorgesehen. . -

Die Biegevorrichtung 106 weist einen Biegedorn 108 auf. Im vorliegenden Fall entspricht ein Radius des Biegedorns 108 zumindest im Wesentlichen dem Biegeradius des

Verbindungsabschnitts 78.

Die Biegevorrichtung 106 weist eine Drahtzuführung 1 10 auf, die vor einem Biegen des Drahts 10 denselben dem Biegedorn 108 seitlich zuführt. Im vorliegenden Fall führt die Drahtzuführung 1 10 dem Biegedorn 108 den Draht 10 senkrecht zu einer Längsachse des Biegedorns 108 zu, wobei, wie oben erwähnt, auch ein schräges Zuführen denkbar ist. Nach einem Zuführen des Drahts 10 wird dieser in geeigneter Weise abgelängt.

Die Biegevorrichtung 106 weist zwei Biegeauflagen 1 12, 1 14 auf, um welche der Draht 10 zu einer Ausbildung der geraden Abschnitte 70,72, 74, 76 der Schenkel 44, 46 sowie der Haken 50, 52 gebogen wird. Im vorliegenden Fall sind die Biegeauflagen 1 12, 1 14 und der Biegedorn 108 zu einem Einschießen des Drahts 10 und/oder zu einem Auswerfen des fertiggestellten Verbindungselements 12 parallel zu der Längsachse des Biegedorns 108 beweglich gelagert. Die Biegeauflagen 1 12, 1 14 weisen jeweils einen vorderen Endbereich 1 16, 1 18 auf, der einen Biegeradius für die Haken 50, 52 bereitstellt. Zu einer Fertigung der Haken 50, 52 wird der Draht 10 um die vorderen Endbereiche 1 16, 1 18 der Biegeauflagen 1 12, 1 14 gebogen. Eine Geometrie der Biegeauflagen 1 12, 1 14 ist abschnittsweise einer

Geometrie des Verbindungsbereichs 26 nachempfunden. Die Biegevorrichtung 106 weist ferner mehrere beweglich gelagerte Biegeelemente 120- 130 sowie Halteelemente 132, 134 auf, die den Draht 10 um den Biegedorn 108 und/oder um die Biegeauflagen 1 12, 1 14 biegen. Die Biegeelemente 120-130 sind hierzu jeweils um ihre Längsachsen verschiebbar gelagert. Zu einem Biegen drücken die

Biegeelemente 120-130 gegen den Draht 10. Im vorliegenden Fall sind die

Biegeelemente 120-130 als Stößel ausgebildet. Grundsätzlich sind alternativ jedoch auch beispielsweise rotierend und/oder auf Kurvenbahnen bewegliche Biegeelemente denkbar.

Die Figur 6 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm eines Verfahrens zur Herstellung des Verbindungselements 12. Bei dem Verfahren wird wenigstens ein Teil des

Verbindungselements 12 aus dem Draht 10 mittels Biegens derart gefertigt, dass der Draht 10 den Verbindungsbereich 26 zumindest teilweise definiert. Zudem wird der

Verbindungsbereich 26 in einem unverbundenen Zustand des Verbindungselements 12, - -

insbesondere außerhalb zu verbindender Drahtgeflechte 14,16, fertiggestellt. Vorteilhaft wird das Verbindungselement 12 aus einem als geeignet identifizierten Draht 10 hergestellt.

Bei der Herstellung des Verbindungselements 12 wird zumindest eine Biegestelle 38, 40, 42 des Drahts 10 mittels zumindest eines Überbiegens des Drahts 10 hergestellt. Im vorliegenden Fall entspricht eine erste mittels Überbiegens hergestellte Biegestelle 38 dem Verbindungsabschnitt 78 der Schenkel 44, 46. Ferner entspricht eine zweite mittels Überbiegens hergestellte Biegestelle 40 der Biegestelle 86 des ersten Hakens 50. Des Weiteren entspricht eine dritte mittels Überbiegens hergestellte Biegestelle 42 einer Biegestelle des zweiten Hakens 52.

Im vorliegenden Fall wird das gesamte Verbindungselement 12 aus dem Draht 10 gefertigt. Zudem wird das Verbindungselement 12 lediglich mittels Ablängens und Biegens des Drahts 10 gefertigt. Zudem wird im vorliegenden Fall das

Verbindungselement 12 mittels der Biegevorrichtung 106 gefertigt (vgl. Figur 5). Im Folgenden wird teilweise auch auf die Figur 5 Bezug genommen.

In einem ersten Verfahrensschritt 1 19 wird der Draht 10 dem Biegedorn 108 zugeführt und abgelängt.

In einem zweiten Verfahrensschritt 32 wird zumindest eine Biegestelle 40 des Drahts 10 gebogen, deren Biegeradius kleiner als ein Durchmesser und insbesondere als ein Radius des Drahts 10 ist. Vorzugsweise wird der Draht 10 um einen Biegeradius gebogen, der einem 0,625-fachen des Radius' des Drahts 10 entspricht. Im vorliegenden Fall wird die erste Biegestelle 40 mittels eines Biegens um den Endbereich 1 16 einer ersten Biegeauflage 1 12 der Biegeauflagen 1 12, 1 14 gebogen.

In analoger weise wird die zweite Biegestelle 42 in einem dritten Verfahrensschritt 34 gefertigt. Der zweite Verfahrensschritt 32 und der dritte Verfahrensschritt 34 werden hierbei vorteilhaft zumindest teilweise gleichzeitig durchgeführt.

In dem zweiten Verfahrensschritt 32 und in dem dritten Verfahrensschritt 34 werden die Schenkel 44, 46 jeweils mit einem der Haken 50, 52 versehen. . -

In einem vierten Verfahrensschritt 36 werden zumindest zwei Schenkel 44, 46 des Verbindungselements 12 mittels zumindest eines Biegens, insbesondere mittels zumindest eines Überbiegens, des Drahts 10 um zumindest einen Biegedorn 108 derart gefertigt, dass die Schenkel 44, 46 zueinander versetzt und/oder zumindest teilweise aneinander vorbei gebogen werden. Im vorliegenden Fall werden die Schenkel 44, 46 mittels der Biegeelemente 120-130 um den Biegedorn 108 gebogen und aneinander vorbei überdrückt. Die Schenkel 44, 46 werden dabei leicht schräg bezüglich der

Längsachse des Biegedorns 108 derart gedrückt, dass diese sich aneinander vorbei bewegen können. In dem vierten Verfahrensschritt 36 werden die Schenkel 44, 46 derart aneinander vorbei überbogen, dass zumindest nach einem Rückfedern der Schenkel 44,46 die Haken 50, 52 den Einführspalt 54 zu dem Verbindungsbereich 26 definieren. Vorzugsweise kommen die Haken 50, 52 nach dem Rückfedern deckungsgleich nebeneinander zum Liegen, insbesondere in einem konstanten Abstand. Die Figur 7 zeigt eine Geflechtinstallation 56 in einer schematischen Darstellung. Die Geflechtinstallation 56 kann beispielsweise ein Sicherheitszaun, ein Fangzaun, ein Steinschlag-Schutznetz, ein Absperrzaun, ein Fischfarming-Netz, ein Raubtier- Schutznetz, ein Gehegezaun, eine Tunnelsicherung, ein Hangmurenschutz, ein

Motorsport-Schutzzaun, ein Straßenzaun, eine Lawinensicherung oder dergleichen sein. Die Geflechtinstallation 56 umfasst zumindest ein erstes Drahtgeflecht 14 und zumindest ein mit diesem verbundenes zweites Drahtgeflecht 16. Selbstverständlich kann die Geflechtinstallation 56 eine Vielzahl von miteinander verbundenen Drahtgeflechten 14, 16 umfassen.

Das erste Drahtgeflecht 14 und das zweite Drahtgeflecht 16 sind mit zumindest einem Verbindungselement 12 miteinander verbunden. Im vorliegenden Fall sind die

Drahtgeflechte 14, 16 entlang ihrer Ränder mit einer Mehrzahl von Verbindungselementen 12, 136, 138 verbunden. Im vorliegenden Fall werden zur Verbindung der Drahtgeflechte 14, 16 identisch zueinander ausgebildete Verbindungselemente 12, 136, 138 verwendet, wobei jedoch auch eine Verwendung unterschiedlicher Verbindungselemente denkbar ist, die sich beispielsweise hinsichtlich einer Größe, generell einer Geometrie, eines - -

Drahtdurchmessers, eines Biegewinkels von Haken oder dergleichen unterscheiden können.

In das Verbindungselement 12 sind Objekte 28, 30 eingeführt, im vorliegenden Fall Drahtabschnitte der Drahtgeflechte 14, 16. Ein erstes Objekt 28 der Objekte 30 ist im vorliegenden Fall ein Teil, insbesondere ein begrenzender Drahtabschnitt, einer randständigen Masche 140 des ersten Drahtgeflechts 14. Zudem ist im vorliegenden Fall ein zweites Objekt 30 der Objekte 28, 30 ein Teil, insbesondere ein begrenzender Drahtabschnitt, einer randständigen Masche 142 des zweiten Drahtgeflechts 16.

Selbstverständlich können auch nicht randständige Maschen verbunden werden, beispielsweise falls ein Überlapp zwischen den Drahtgeflechten 14, 16 erzeugt sein soll. Das Verbindungselement 12 verbindet die randständige Masche 140 des ersten

Drahtgeflechts 14 mit der randständigen Masche 142 des zweiten Drahtgeflechts 16. Mittels der Verbindungselemente 12, 136, 138 können mehrere Drahtgeflechte 14, 16 zu einem gemeinsamen Geflecht kombiniert werden. Wie oben erwähnt ist denkbar, dass zumindest ein Belastbarkeitsparameter des

Verbindungselements 12 größer ist als ein entsprechender Belastbarkeitsparameter des ersten Drahtgeflechts 14 und/oder des zweiten Drahtgeflechts 16. Beispielsweise kann der Belastbarkeitsparameter eine Bruchkraft sein. Im vorliegenden Fall ist beispielsweise der Durchmesser des Drahts 10 größer als ein Drahtdurchmesser des ersten

Drahtgeflechts 14 und des zweiten Drahtgeflechts 16. Alternativ oder zusätzlich zu einem abweichenden Durchmesser könnte auch eine Zugfestigkeit, eine Stahlart, eine

Materialbeschaffenheit oder dergleichen zwischen dem Verbindungselement 12 und den Drahtgeflechten 14, 16 variierend gewählt sein. In einem Belastungsfall wie

beispielsweise bei einem Steinschlag hält eine Verbindung zwischen den Drahtgeflechten 14, 16 daher einer größeren Belastung stand als die Drahtgeflechte 14, 16 selbst, sodass eine Beschädigung vorteilhaft zunächst in dem ersten Drahtgeflecht 14 und/oder in dem zweiten Drahtgeflecht 16 auftritt.

Ebenso ist denkbar, dass zumindest ein Belastbarkeitsparameter des

Verbindungselements 12 kleiner ist als ein entsprechender Belastbarkeitsparameter des ersten Drahtgeflechts 14 und/oder des zweiten Drahtgeflechts 16. Beispielsweise kann gezielt eine Sollbruchstelle in einem Bereich einer Verbindung zwischen den

Drahtgeflechten 14, 16 ausgebildet sein. . -

Die Figur 8 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm eines Verfahrens zur Herstellung der Geflechtinstallation 56. Im Folgenden wird zudem teilweise auf die Figuren 1 , 2 und 7 Bezug genommen. Zur Herstellung der Geflechtinstallation 56 wird ein Teil des ersten Drahtgeflechts 14, insbesondere das erste Objekt 28, und ein Teil des zweiten

Drahtgeflechts 16, insbesondere das zweite Objekt 30, in den Verbindungsbereich 26 eingeführt. Im vorliegenden Fall erfolgt ein Einführen beider Objekte 28, 30 durch den Einführspalt 54 hindurch, insbesondere nacheinander.

In zumindest einem Verfahrensschritt 144 wird der Teil des ersten Drahtgeflechts 14 in den Verbindungsbereich 26 eingeführt. Hierfür wird beispielsweise das

Verbindungselement 12 über den Teil des ersten Drahtgeflechts 14 geschoben. In analoger Weise wird der Teil des zweiten Drahtgeflechts 16 in den Verbindungsbereich 26 eingeführt.

In dem Verfahrensschritt 144 wird zumindest der Teil des ersten Drahtgeflechts 16 bei dem Einführen zwischen zwei, insbesondere die Schenkel 44, 46 umfassenden,

Teilabschnitten 60, 62 des gebogenen Drahts 10 des Verbindungselements 12, insbesondere zwischen den Haken 50, 52, hindurch entgegen einer von den

Teilabschnitten 60, 62 aufgebrachten Kraft in den Verbindungsbereich 26 gedrückt und/oder gezogen. Bei dem Einführen werden die Haken 50, 52 auseinandergedrückt. Die Kraft wird insbesondere von dem Verbindungsabschnitt 78 der Schenkel 44, 46 aufgrund dessen mit dem Einführen einhergehender Verwindung und/oder Verbiegung aufgebracht. In analoger Weise wird der Teil des zweiten Drahtgeflechts 16 entgegen einer

aufgebrachten Kraft eingeführt.

In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt 58 wird das erste Drahtgeflecht 14 gegen ein Ausfädeln und/oder ein Herausrutschen aus dem Verbindungsbereich 26 gesichert. Das Verbindungselement 12 wird nach dem Einführen um etwa 90° gedreht, sodass dessen Haupterstreckungsebene zumindest vorübergehend senkrecht zu einer

Haupterstreckungsebene des ersten Drahtgeflechts 14 oder zumindest der randständigen Masche 140 des ersten Drahtgeflechts 14 angeordnet ist. Im vorliegenden Fall sichern die Haken 50, 52 nach dem Einführen das erste Drahtgeflecht 14 gegen ein Ausfädeln und/oder ein Herausrutschen. Im Fall einer Bewegung des Verbindungselements 12 relativ zu dem ersten Drahtgeflecht 14, insbesondere in einem Belastungsfall, in welchem dieses auf Zug belastet ist, fädeln die Haken 50, 52 um das erste Objekt 28 herum derart - -

ein, dass das erste Objekt 28 gegen die Biegestellen 86, 42 der Haken 50, 52 gedrückt wird. Aufgrund des engen Biegeradius der Biegestellen 86, 42 wird hierbei das

Verbindungselement 12 unter Umständen erneut derart gedreht, dass dessen

Haupterstreckungsebene zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der

Haupterstreckungsebene des ersten Drahtgeflechts 14 oder zumindest der randständigen Masche 140 des ersten Drahtgeflechts 14 angeordnet ist. Eine Längsachse des ersten Objekts 28 verläuft hierbei zumindest im Wesentlich senkrecht zu der

Haupterstreckungsebene des Verbindungselements 12, sodass sich insbesondere die Haken 50, 52 um die Längsachse des ersten Objekts 28 herum krümmen. Eine Sicherung erfolgt hierbei vorteilhaft zudem aufgrund der im Vergleich zu einem Drahtdurchmesser des ersten Drahtgeflechts kleineren Breite des Einführspalts 54. In analoger weise wird das zweite Drahtgeflecht 16, insbesondere das zweite Objekt 30, gegen ein Ausfädeln und/oder ein Herausrutschen gesichert.

Zur Einbringung weiterer Verbindungselemente 136, 138 werden die Verfahrensschritte 144, 58 entsprechend wiederholt für die weiteren Verbindungselemente 136, 138 durchgeführt.

Die Figur 9 zeigt eine weitere Geflechtinstallation 56' in einer schematischen Darstellung. Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zu den Ausführungsformen der Figuren 1 bis 8, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung dieser Figuren verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung sind die Bezugszeichen in dem Ausführungsbeispiel der Figur 9 mit einem Hochkomma gekennzeichnet.

Die Geflechtinstallation 56' umfasst zumindest ein erstes Drahtgeflecht 14' und zumindest ein mit diesem verbundenes zweites Drahtgeflecht 16'. Selbstverständlich kann die Geflechtinstallation 56' eine Vielzahl von miteinander verbundenen Drahtgeflechten 14', 16' umfassen.

Das erste Drahtgeflecht 14' und das zweite Drahtgeflecht 16' sind mit zumindest einem Verbindungselement 12' miteinander verbunden. Im vorliegenden Fall sind die

Drahtgeflechte 14', 16' entlang ihrer Ränder mit einer Mehrzahl von

Verbindungselementen 12', 136', 138', 146', 148', 150' verbunden. Im vorliegenden Fall werden zur Verbindung der Drahtgeflechte 14, 16 identisch zueinander ausgebildete . .

Verbindungselemente 12', 136', 138', 146', 148', 150' verwendet, wobei jedoch auch eine Verwendung unterschiedlicher Verbindungselemente denkbar ist, die sich beispielsweise hinsichtlich einer Größe, generell einer Geometrie, eines Drahtdurchmessers, eines Biegewinkels von Haken oder dergleichen unterscheiden können. Zu verbindende Maschen 140', 142' der Drahtgeflechte 14', 16' sind im vorliegenden Fall jeweils mit mehreren Verbindungselementen 12', 136', 138', 146', 148', 150' verbunden. Im vorliegenden Fall weist die Geflechtinstallation 56' beispielsweise jeweils zwei

Verbindungselemente 12', 136', 138', 146', 148', 150' je zweier zu verbindender Maschen 140', 142' auf. Ebenso ist denkbar, dass unterschiedliche Anzahlen an

Verbindungselementen 12', 136', 138', 146', 148', 150' für unterschiedliche zu

verbindende Maschen 140', 142' verwendet werden. Beispielsweise ist denkbar, dass in Randbereichen und/oder in Bereichen mit zu erwartender höherer Belastung mehr als ein Verbindungselement 12', 136', 138', 146', 148', 150' je zu verbindender Masche 140', 142' verwendet wird. Zudem ist denkbar, dass einige insbesondere benachbarte Maschen der Drahtgeflechte 14', 16' nicht mittels eines Verbindungselements verbunden sind.

Grundsätzlich können die Verbindungselemente 12', 136', 138', 146', 148', 150' gleichsinnig oder gegensinnig angeordnet sein. Vorteilhaft können einige zwei

benachbarte Maschen 140', 142' verbindende Verbindungselemente 12', 136', 138', 146', 148', 150' in eine erste Richtung und andere diese Maschen 140', 142' verbindende Verbindungselemente 12', 136', 138', 146', 148', 150' in eine hierzu entgegengesetzte Richtung orientiert sein.

Hierbei ist denkbar, dass ein einzelnes Verbindungselement 12', 136', 138', 146', 148', 150' eine geringere Belastbarkeit aufweist als das erste Drahtgeflecht 14' und/oder als das zweite Drahtgeflecht 16', wobei vorteilhaft mehrere, beispielsweise zwei,

Verbindungselemente 12', 136', 138', 146', 148', 150' gemeinsam eine höhere

Belastbarkeit aufweisen als das erste Drahtgeflecht 14' und/oder als das zweite

Drahtgeflecht 16'. Eine Verwendung mehrerer Verbindungselemente 12', 136', 138', 146', 148', 150' ist beispielsweise im Fall von stärkeren Drahtgeflechten 14', 16' denkbar, beispielsweise aus Einzeldrähten mit einem Durchmesser von mehr als 5 mm oder von mehr als 6 mm und/oder im Fall von Einzeldrähten aus einem höchstfesten Stahl oder ebenso im Fall von Litzengeflechten.