Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR INTEGRATING AN ASSEMBLY ELEMENT FOR A MOVEMENT FITTING INTO A FURNITURE PANEL, AND FURNITURE PANEL WITH INTEGRATED ASSEMBLY ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/134938
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a furniture panel (40) with an integrated assembly element (50) for receiving a movement fitting (30) for movable furniture parts. The assembly element (50) has at least one lateral wall (51) and is inserted into a recess (411, 421) of the furniture panel (40). The furniture panel (40) is assembled from at least two sub-panels (41, 42), wherein the recess (42) extends in at least one sub-panel (41, 42) from a lateral surface (412, 422) of the sub-panel (41, 42) and from at least one end face of the furniture panel (40), and the recess (42) is aligned in the direction of the at least one other sub-panel (41, 42). At least the lateral wall (51) of the assembly element (50) is connected to a counter surface of the recess (411, 421) in a force-fitting or bonded manner, and the assembly element (50) has means for securing the movement fitting (30). The movement fitting (30) can be substantially completely inserted into the furniture panel (40), and movable parts of the movement fitting (30) can be moved out of an end face of the furniture panel. The invention additionally relates to a furniture body (10) or furniture comprising such a furniture panel (40) and to a method for integrating an assembly element (50) into a furniture panel (40).

Inventors:
SOBOLEWSKI, Uwe (Heinrich-Lübke-Str. 10, Bünde, 32257, DE)
ANDSCHUS, Stefan (Albert-Schweitzer Str. 14b, Lübbecke, 32312, DE)
TASCHE, Michael (Oetkerstrasse 3, Bielefeld, 33659, DE)
Application Number:
EP2019/050093
Publication Date:
July 11, 2019
Filing Date:
January 03, 2019
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
AMBIGENCE GMBH & CO. KG (Goebenstraße 3-7, Herford, 32052, DE)
International Classes:
A47B96/20
Domestic Patent References:
WO2009059896A12009-05-14
Foreign References:
JP2005105678A2005-04-21
DE202014105730U12016-03-02
DE102017104170A12018-08-30
Attorney, Agent or Firm:
KLEINE, Hubertus et al. (Am Zwinger 2, Bielefeld, 33602, DE)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1. Möbelplatte (40) mit einem integrierten Montageelement (50) zur Aufnah me eines Bewegungsbeschlags (30) für bewegbare Möbelteile, wobei das Montageelement (50) wenigstens eine Seitenwandung (51 ) aufweist und in eine Aussparung (41 1 , 421 ) der Möbelplatte (40) eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Möbelplatte (40) aus wenigstens zwei Teilplatten (41 , 42) zusammengefügt ist und sich die Aussparung (42) in wenigstens einer Teilplatte (41 , 42) von einer Seitenfläche (412, 422) der Teilplatte

(41 , 42) und wenigstens einer Stirnseite der Möbelplatte (40) her erstreckt und die Aussparung (42) in Richtung der wenigstens einen anderen Teil platte (41 ,42) gerichtet ist, wobei wenigstens die Seitenwandung (51 ) des Montageelement (50) kraftschlüssig oder stoffschlüssig mit einer Gegen fläche der Aussparung (41 1 , 421 ) verbunden ist und das Montageelement (50) Mittel zu Befestigung des Bewegungsbeschlags (30) aufweist, und wobei der Bewegungsbeschlag (30) im Wesentlichen vollständig in die Möbelplatte (40) einsetzbar ist, wobei bewegliche Teile des Bewegungs beschlags (30) aus einer Stirnseite der Möbelplatte herausfahrbar sind.

2. Möbelplatte (40) nach Anspruch 1 , wobei an einer Stirnseite eine Öffnung ausgebildet ist, die in die Aussparung (411 , 421 ) übergeht, wobei der Be wegungsbeschlag (30) durch diese Öffnung in das Montageelement (50) einsetzbar ist.

3. Möbelplatte (40) nach Anspruch 1 oder 2, bei der das Montageelement (50) in die Aussparung (42) stoffschlüssig eingeklebt ist.

4. Möbelplatte (40) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Seiten wandung (51 ) mehrere Formelemente z.B. Spitzen aufweist, die in die Ge genfläche der Aussparung (41 1 , 421 ) einpressbar sind.

5. Möbelplatte (40) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Stirnseite mit der Aussparung (41 1 , 421 ) mit einer Schmalseitenbeschichtung z.B. einem Kantenumleimer versehen ist.

6. Möbelplatte (40) nach Anspruch 5, bei der eine Stirnseite der Seitenwan dung (51 ) zu der mit der Aussparung (411 , 421 ) versehenen Stirnseite ausgerichtet ist und die Stirnseite der Seitenwandung (51 ) im Wesentli chen vollständig von der Schmalseitenbeschichtung verdeckt ist.

7. Möbelplatte (40) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der das Monta geelement (50) eine nach innen gewölbte Seitenwandung (51 ) aufweist, die sich beim Einsetzen des Bewegungsbeschlags (30) zu einer annä hernd ebenen Seitenwandung verformt und so durch die Vorspannung beim Verkleben eine sichere Anlage der Seitenwandung (51 ) des Monta geelements (50) an der Aussparung (41 1 , 412) einer der Teilplatten (41 , 42) gewährleistet.

8. Möbelplatte (40) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der an zumindest zwei bevorzugt gegenüberliegenden Seiten der Seitenwandung (51 ) senk recht von dieser abstehende Seitenabschnitte (52) angeordnet sind.

9. Möbelplatte (40) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der an dem Mon tageelement (50) Führungen, insbesondere in der Form von Führungsste gen (53), angeordnet oder ausgebildet sind, die ein Einschieben des Be wegungsbeschlags (30) parallel zur Seitenwandung (51 ) ermöglichen.

10. Möbelplatte (40) nach Anspruch 8 und 9, bei der die Führungen an den Seitenabschnitten (52) angeordnet oder ausgebildet sind.

1 1. Möbelplatte (40) nach Anspruch 9 oder 10, bei der Rastmittel vorgesehen sind, um den Bewegungsbeschlag (30) mit dem Montageelement (50) zu verrasten.

12. Möbelplatte (40) nach Anspruch 1 1 , bei der die Rastmittel Rastfedern (54) sind, die an der Seitenwandung (51 ) und/oder an den Seitenabschnitten (52) und/oder die an dem Bewegungsbeschlag (30) angeordnet oder aus gebildet sind.

13. Möbelplatte (40) nach Anspruch 12, bei der die Rastfedern (54) so ange ordnet und ausgebildet sind, dass durch ein Einführen einer Einsteckzunge (72) eines Entnahmewerkzeugs (70) in einen Spalt zwischen dem Monta geelement (50) und dem Bewegungsbeschlag (30) die Verrastung des Bewegungsbeschlags (30) gelöst wird.

14. Möbelplatte (40) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei der das Monta geelement (50) aus einem metallischen Werkstoff hergestellt ist, wobei ein Elastizitätsmodul des metallischen Werkstoffs um mindestens einen Faktor 10 höher ist als ein Elastizitätsmodul eines Möbelplattenwerkstoffs bzw. Möbelplattenverbundwerkstoffs, um eine Materialschwächung durch die Aussparung (42) auszugleichen.

15. Möbelplatten (40) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, bei der das Monta geelement (50) zwei gegenüberliegende Seitenwandungen (51 ) aufweist.

16. Verfahren zum Integrieren eines Montageelements (50) in eine aus min destens zwei Teilplatten (41 , 42) zusammengefügte Möbelplatte (40) mit den folgenden Schritten:

- Einbringen mindestens einer Aussparung (411 , 421 ) in wenigstens eine der Teilplatten (41 , 42);

- Einsetzen eines Bewegungsbeschlags (30) oder eines nicht funktions fähigen Beschlagmusters in das Montageelement (50);

- Aufbringen einer Klebstofflage (60) auf zumindest eine Seite des Mon tageelements (50), wobei die Klebstofflage (60), die zumindest eine Seite des Montageelement (50) und/oder die Aussparung (411 , 421 ) eine strukturierte Oberfläche aufweist;

- Einsetzen der Anordnung aus dem Bewegungsbeschlag (30) oder dem nicht funktionsfähigen Beschlagmuster und dem Montageelement (50) in die Aussparung (411 ) einer der Teilplatten (41 );

- Aufbringen einer weiteren Klebstofflage (60) auf zumindest eine Seiten fläche der anderen Teilplatte (42),

- Zusammenfügen der beiden Teilplatten (41 , 42), so dass die Anord nung aus dem Bewegungsbeschlag (30) oder dem nicht funktionsfähi gen Beschlagmuster und dem Montageelement (50) von den beiden Teilplatten (41 , 42) umschlossen ist; und

- Pressen der Möbelplatte (40) mit dem integrierten Montageelement (40) und dem eingesetzten Bewegungsbeschlag (30) oder dem nicht funktionsfähigen Beschlagmuster.

17. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem die Klebstofflage (60) Klebstoff in Form einer Vielzahl von Strukturelementen (61 ) aufweist.

18. Verfahren nach Anspruch 17, bei dem die Strukturelemente (61 ) 3- dimensionale Elemente sind, insbesondere Pyramiden, Pyramidenstümp fe, Kegel oder Kegelstümpfe.

19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, bei dem die Strukturelemente (61 ) beabstandet voneinander angeordnet sind, so dass nach dem Aufbringen der Klebstofflage (60) zwischen benachbarten Strukturelemente (61 ) Frei räume (62) verbleiben.

20. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 19, bei dem etwa 10 bis 300 Strukturelemente (61 ) pro Quadratzentimeter in der Klebstofflage (60) vor handen sind. 21. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 20, bei dem die Klebstofflage

(60) zwischen 50 g/m2 und 350 g/m2 Klebstoff und bevorzugt zwischen 150 g/m2 und 250 g/m2 Klebstoff aufweist.

22. Möbelkorpus (10) oder Möbel, mit einer Wand, insbesondere Seitenwand (13), die eine Möbelplatte (40) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 15 und/oder eine Möbelplatte (40) gefertigt in einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 16 bis 21 aufweist.

Description:
Verfahren zum Integrieren eines Montageelementes für einen Bewegungsbeschlag in eine Möbelplatte sowie Möbelplatte mit integriertem

Montageelement

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Integrieren eines Montageelements für einen Bewegungsbeschlag in eine Möbelplatte. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Möbelplatte mit einem integrierten Montageelement zur Aufnahme eines Bewegungsbeschlags für bewegbare Möbelteile, wobei das Montageelement wenigstens eine Seitenwandung aufweist und in eine Aussparung der Möbel platte eingesetzt ist. Weiter betrifft die Erfindung einen Möbelkorpus bzw. ein Möbel mit einer derartigen Möbelplatte.

Die Korpusse von Möbeln sind in der Regel aus Möbelplatten gebildet, die auf der Basis von Holz oder einem Holzwerkstoff, beispielsweise einer Spanplatte oder einer mitteldichten oder hochdichten Faserplatte (MDF - Medium Density Fiber, HDF - High Density Fiber), gefertigt sind. Zur Verbindung der Möbelplat ten untereinander oder zum gelenkigen Anbinden von bewegbaren Möbelteilen wie Türen oder Klappen werden Verbindungsbeschläge, Bewegungsbeschläge oder sonstige Funktionsbeschläge verwendet, die in diesem Rahmen zusam menfassend als Beschläge bezeichnet werden. Beschläge werden in der Regel aus Kunststoffen und/oder metallischen Werkstoffen gefertigt. Üblicherweise werden insbesondere größere Beschläge auf die Möbelplatten aufgesetzt und mit diesen verschraubt. Sie ragen dann in den Innenraum des Möbelkorpus hinein, wodurch sie bei geschlossener Tür oder Klappe nicht sichtbar sind, je doch die Optik des Möbelkorpus bei geöffneter Tür oder Klappe beeinträchtigen und das nutzbare Innenvolumen des Möbelkorpus reduzieren. Bei kleineren Beschlägen ist auch ein Einlassen in eine Bohrung oder Aussparung bekannt.

Die Druckschrift DE 20 2014 105 730 U1 beschreibt eine Möbelplatte, bei der in eine Materialausnehmung ein Einsetzteil von einer Seite der Möbelplatte ange ordnet ist, das einen Bewegungsbeschlag aufnehmen kann. Die Materialaus nehmung kann dabei mit hinterschnittenen Abschnitten versehen sein, um das Einsetzteil zumindest in einer Richtung senkrecht zur Oberfläche der Möbel platte zu fixieren. Weitere Details zur Befestigung des Einsetzteils an der Mö belplatte oder auch des Bewegungsbeschlags am Einsetzteil sind nicht be schrieben. Vorteilhaft an der Anordnung des Einsetzteils in der Ausnehmung in der Möbelplatte ist es, dass der eingesetzte Bewegungsbeschlag ganz oder teilweise gegenüber der Oberfläche der Möbelplatte versenkt positioniert ist, wodurch er nicht oder weniger in den Innenraum eines Möbelkorpus hinein ragt. Der Bewegungsbeschlag ist auch hierbei jedoch auf zumindest einer Seite der Möbelplatte sichtbar und verhindert eine optisch und im Hinblick auf das Material und die Beschaffenheit homogene Seitenfläche der Möbelplatte.

In der nachveröffentlichten Druckschrift DE 10 2017 104 170 A1 der Anmelde rin sind Möbelplatten beschrieben, bei denen ein kassettenförmiger Beschlag so integriert ist, dass Seitenflächen der Möbelplatte im Wesentlichen eben sind. Es wird zu diesem Zweck eine Möbelplatte aus zwei entlang einer Mittelebene getrennten Teilplatten zusammen gesetzt, wobei mit spiegelbildlicher Kontur in beide Teilplatten Aussparungen eingebracht, beispielsweise eingefräst sind, die bei zusammengesetzter Möbelplatte einen Hohlraum bilden, in den der Be schlag eingesetzt, beispielsweise eingeklebt ist. Hierbei ist keine der Seitenflä chen der Möbelplatte im Hinblick auf ihre Optik, ihre Oberflächenbeschaffenheit und/oder das Material durch den Beschlag beeinflusst.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Möbelplatte mit einem in tegrierten Montageelement zu schaffen, bei der keine der Seitenflächen der Möbelplatte im Hinblick auf ihre Optik, ihre Oberflächenbeschaffenheit und/oder das Material durch den Bewegungsbeschlag beeinflusst ist, und bei der Bewe gungsbeschlag dennoch getauscht werden kann.

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Möbelplatte und ein Verfahren zur Her stellung einer Möbelplatte mit den Merkmalen des jeweiligen unabhängigen Anspruchs. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegen stand der abhängigen Ansprüche.

Eine erfindungsgemäße Möbelplatte der eingangs genannten Art zeichnet sich dadurch aus, dass die Möbelplatte aus wenigstens zwei Teilplatten zusam mengefügt ist und sich die Aussparung in wenigstens einer Teilplatte von einer Seitenfläche der Teilplatte und wenigstens einer Stirnseite der Möbelplatte her erstreckt und die Aussparung in Richtung der wenigstens einen anderen Teil platte gerichtet ist, wobei wenigstens die Seitenwandung des Montageelement kraftschlüssig oder stoffschlüssig mit einer Gegenfläche der Aussparung ver bunden ist und das Montageelement Mittel zu Befestigung des Bewegungsbe schlags aufweist. Der Bewegungsbeschlag ist dabei im Wesentlichen vollstän dig in die Möbelplatte einsetzbar, wobei bewegliche Teile des Bewegungsbe schlags aus einer Stirnseite der Möbelplatte herausfahrbar sind. Durch das Montageelement kann der Bewegungsbeschlag durch eine stirnsei tige Öffnung der Möbelplatte eingesetzt und ggf. auch wieder entnommen wer den. Das Montageelement ist dabei bereits bei Herstellung der Möbelplatte in diese eingearbeitet. Durch das Zusammensetzen der Möbelplatte aus zwei Teilplatten kann die Aussparung, die das Montageelement aufnimmt, großflä chig von einer Seite der Teilplatte her eingebracht werden. Es wird so eine Aussparung geschaffen, die auch ein entsprechend großes Montageelement für einen großen Bewegungsbeschlag, z.B. einen Klappenbeschlag, aufneh men kann. Das Montageelement kann beispielsweise kassettenförmig ausge bildet sein und zwei gegenüberliegende Seitenwandungen aufweisen.

Dass der Bewegungsbeschlag dabei„im Wesentlichen vollständig“ in die Mö belplatte einsetzbar ist, ist so zu verstehen, dass ein eventueller geringer Über stand des Bewegungsbeschlags gegenüber der Stirnseite der Möbelplatte so klein ist, dass er ein Verschließen eines Möbelkorpus bzw. eines Möbels durch das bewegbare Möbelteil (Tür, Klappe, Front, usw.) nicht beeinträchtigt. Der eventuelle Überstand ist bevorzugt kleiner als etwa 1 -3 Millimeter (mm). Ein Überstand dieser Größenordnung liegt in der Regel innerhalb vorhandener Spaltmaße zwischen dem Möbelkorpus und dem bewegbaren Möbelteil oder kann durch eine Schmalseitenbeschichtung (z.B. einen Kantenumleimer) kom pensiert werden. Es versteht sich zudem, dass der Beschlag (nur) in seinem eingefahrenen Zustand, in dem das bewegbare Möbelteil den Möbelkorpus verschließt, sich innerhalb der Möbelplatte befindet. Beim Öffnen des Möbel teils stehen die herausfahrenden Komponenten des Bewegungsbeschlags, z.B. ein Hebelwerk, über der Stirnseite hervor.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Möbelplatte ist die Aussparung in eine der Teilplatten eingebracht, wohingegen die andere Teilplatte flach und ohne Aussparung ausgebildet ist. Alternativ sind in beiden Teilplatten (Teil-) Ausspa rungen vorgesehen, die nach dem Zusammenfügen der Teilplatten gemeinsam die Aussparung bilden. Die Teilaussparungen können dabei spiegelsymmet risch ausgebildet sein, müssen das aber nicht sein.

Die Aussparung kann bzw. die die Teilaussparungen können (nachträglich) in die Teilplatte(n) eingebracht sein, bevorzugt eingefräst oder eingeprägt sein.

Die Teilplatten können so zunächst konventionell z.B. aus Holz oder einem Holzverbundwerkstoff ohne die Aussparung hergestellt werden und die Aus sparung danach hergestellt werden. Dieses kann bevorzugt von der Seitenflä che her erfolgen. Alternativ kann die Aussparung mit der Teilplatte zusammen in einem Urformverfahren erstellt werden, z.B. in einem Schäum- oder Gießver fahren.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Möbelplatte weist die Ausspa rung eine über ihre Fläche konstante Tiefe auf. Insbesondere bei einem Einfrä sen der (Teil-) Aussparung stellt dieses eine einfach herstellbare Form der Aussparung dar. Es sind grundsätzlich jedoch auch andere Formen möglich, beispielsweise eine in der Tiefe gestufte Aussparung, wobei die Aussparung in dem Bereich des Bewegungsbeschlags, in dem bewegte Beschlagelemente wie Hebel oder dergleichen angeordnet sind, tiefer ist als in anderen Bereichen. Die Tiefe der Aussparung kann beispielsweise mindestens 14 mm betragen und die Stärke des im Bereich der Aussparung verbleibenden Materials der Möbelplatte kann zwischen etwa 1 und 10 mm betragen.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Möbelplatte ist das Monta geelement in die Aussparung stoffschlüssig eingeklebt. Eine Verklebung ist platzsparend und kann auch bei einer geringen verbleibenden Materialstärke der Möbelplatte in dem Bereich der Aussparung umgesetzt werden. Bei einer vollflächigen oder nahezu vollflächigen Verklebung der Seitenwandung des Montageelements mit der Möbelplatte kann im Bereich der Aussparung die Möbelplatte eine besonders geringe Materialstärke aufweisen, wodurch ein maximal tiefer Einbauraum für den Bewegungsbeschlag geschaffen wird.

Alternativ oder zusätzlich zur Verklebung kann die Seitenwandung mehrere Formelemente, z.B. Spitzen (Spikes), aufweisen, die in die Gegenfläche der Aussparung einpressbar sind und durch die ebenfalls eine stabilisierende Ver bindung geschaffen wird.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Möbelplatte ist deren Stirnsei te mit der Aussparung mit einer Schmalseitenbeschichtung z.B. einem Kanten umleimer versehen. Bevorzugt ist eine Stirnseite der Seitenwandung zu der mit der Aussparung versehenen Stirnseite hin ausgerichtet und die Stirnseite der Seitenwandung ist - bevorzugt im Wesentlich vollständig - von der Schmalsei tenbeschichtung verdeckt.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Möbelplatte weist das Monta geelement eine nach innen gewölbte Seitenwandung auf, die sich beim Einset zen des Bewegungsbeschlags zu einer annähernd ebenen Seitenwandung ver formt und so durch die Vorspannung beim Verkleben eine sichere Anlage der Seitenwandung des Montageelements an der Aussparung einer der Teilplatten gewährleistet.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Möbelplatte sind an dem Mon tageelement Führungen, insbesondere in der Form von Führungsstegen, an geordnet oder ausgebildet sind, die ein Einschieben des Bewegungsbeschlags parallel zur Seitenwandung des Montageelements ermöglichen. Die Führungen können an der Seitenwandung, aber auch an ggf. vorhandenen, senkrecht von der Seitenwandung abstehenden Seitenabschnitten angeordnet oder ausgebil det sein. Die Führungen ermöglichen ein Einschieben des Bewegungsbe schlags von der Stirnseite her.

Bevorzugt sind dabei Rastmittel vorgesehen, durch die der Bewegungsbe schlag mit dem Montageelement verrastet. Die Rastmittel können bevorzugt Rastfedern sein, die an der Seitenwandung und/oder an den Seitenabschnitten und/oder die an dem Bewegungsbeschlag angeordnet oder ausgebildet sind. Die Rastfedern können so angeordnet und ausgebildet sein, dass durch ein Einführen einer Einsteckzunge eines Entnahmewerkzeugs in einen Spalt zwi schen dem Montageelement und dem Bewegungsbeschlag die Verrastung des Bewegungsbeschlags gelöst wird. So kann der Bewegungsbeschlag ggf. zur Reparatur oder Wartung oder zum Austausch auch wieder entnommen werden.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Möbelplatte ist das Monta geelement aus einem metallischen Werkstoff hergestellt, wobei ein Elastizi tätsmodul des metallischen Werkstoffs um mindestens einen Faktor 10 höher ist als ein Elastizitätsmodul eines Möbelplattenwerkstoffs bzw. Möbelplatten verbundwerkstoffs. Ein derartig großer Unterschied in dem Elastizitätsmodul (E-Modul), insbesondere im Hinblick auf eine Zug-Belastung, ermöglicht es, ei ne Materialschwächung der Möbelplatte durch die Aussparung mit einer relativ dünnen Seitenwandung des Montageelements auszugleichen. Auf diese Weise wird Platz für den Bewegungsbeschlag geschaffen, ohne dass die Festigkeit bzw. Stabilität der Möbelplatte abnimmt. Die E-Module von typischen Werkstof fen bzw. Verbundwerkstoffen von Möbelplatten liegen im Bereich von etwa 1000 bis etwa 6500 N/mm 2 (Newton pro Quadratmillimeter).

Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Integrieren eines Montageelements in eine aus mindestens zwei Teilplatten zusammengefügte Möbelplatte weist die folgenden Schritte auf: Es wird mindestens eine Aussparung in mindestens ei ne der Teilplatten eingebracht. Weiter wird ein Bewegungsbeschlag oder ein nicht funktionsfähiges Beschlagmuster in das Montageelement eingesetzt und es wird eine Klebstofflage auf zumindest eine Seite des Montageelements auf gebracht. Dabei weist die Klebstofflage, die zumindest eine Seite des Monta geelements und/oder die Aussparung eine strukturierte Oberfläche auf. Die Anordnung aus dem Bewegungsbeschlag oder dem nicht funktionsfähigen Be schlagmuster und dem Montageelement wird in die Aussparung einer der Teil platten eingesetzt und es wird eine weitere Klebstofflage auf zumindest eine Seitenfläche der anderen Teilplatte aufgebracht. Die beiden Teilplatten werden so zusammengefügt, dass die Anordnung aus dem Bewegungsbeschlag oder dem nicht funktionsfähigen Beschlagmuster und dem Montageelement von den beiden Teilplatten umschlossen ist. Dann wird die Möbelplatte mit dem inte grierten Montageelement und dem eingesetzten Bewegungsbeschlag oder dem nicht funktionsfähigen Beschlagmuster gepresst.

Die strukturierte Oberfläche der Klebstofflage oder einer der beiden Oberflä chen (des Montageelements oder der Aussparung), die miteinander verklebt werden sollen, ermöglicht einen Ausgleich von Fertigungstoleranzen, konkret von Fertigungstoleranzen in der Dicke des Montageelements, d.h. in einer Richtung senkrecht zu seiner flächigen Ausdehnung, und Fertigungstoleranzen in der Tiefe der Aussparung in der Möbelplatte. Der Toleranzbereich ermög licht, dass einerseits die Klebeverbindung an beiden Seiten gut haftet und sich andererseits das Montageelement beim Pressen nicht in den äußeren Oberflä chen der Möbelplatte abzeichnet.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens weist die Klebstof flage Klebstoff in Form einer Vielzahl von Strukturelementen auf. Die Struktu relemente sind z.B. 3-dimensionale Elemente, insbesondere Pyramiden, Pyra midenstümpfe, Kegel oder Kegelstümpfe. Sie sind bevorzugt beabstandet von einander angeordnet sind, so dass nach dem Aufbringen der Klebstofflage zwi schen benachbarten Strukturelemente Freiräume verbleiben. Zum Toleranz ausgleich kann so verdrängter Klebstoff in die Freiräume ausweichen. Die Klebstofflage kann auf diese Weise bis zu einer minimalen Stärke zusammen gedrückt werden, die erreicht ist, wenn der verdrängte Klebstoff die Freiräume ausfüllt.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens sind etwa 10 bis 300 Strukturelemente pro cm 2 (Quadratzentimeter) in der Klebstofflage vorhan den. Bei der genannten Anzahl lassen sich bei typischen geeigneten Viskositä ten des Klebstoffs im Bereich von ca. 15.000 mPas (Milli-Pascal-Sekunden) die Strukturelemente gut abformen und sie behalten ihre Form bis zum Verpressen bei. Ist der Klebstoff beim Aufträgen zu viskos und/oder ist die Anzahl pro Flä che der Strukturelemente zu hoch, ist eine Verformung der Strukturelemente zum Toleranzausgleich nicht möglich oder erfolgt nur unvollständig. Ist die Vis kosität oder die Anzahl pro Fläche zu gering, verlaufen die Strukturelemente und ein Toleranzausgleich kann ebenfalls nicht erfolgen.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens weist die Klebstof flage zwischen 50 g/m 2 und 350 g/m 2 (Gramm pro Quadratmeter) Klebstoff und bevorzugt zwischen 150 g/m 2 und 250 g/m 2 Klebstoff auf. Aufgetragen werden kann der Klebstoff durch eine bevorzugt strukturierte Walze.

Ein erfindungsgemäßer Möbelkorpus oder ein erfindungsgemäßes Möbel mit einer Wand, insbesondere Seitenwand, weist eine zuvor beschriebene Möbel platte auf. Es ergeben sich die im Zusammenhang mit der Möbelplatte oder dem Herstellungsverfahren für die Möbelplatte beschriebenen Vorteile.

Die Erfindung wird nachfolgend anhang von Ausführungsbeispielen mit Hilfe von Figuren nähert erläutert. Die Figuren zeigen:

Fig. 1 ein Möbel mit einer Seitenwand mit integriertem Klappenbe

schlag;

Fig. 2 ein Diagramm zur Verdeutlichung eines Herstellverfahrens einer

Möbelplatte mit integriertem Montageelement für einen Bewe gungsbeschlag;

Fig. 3 eine isometrische Darstellung eines Montageelements mit teilein- geschobenem Bewegungsbeschlag;

Fig. 4 eine isometrische Darstellung einer teilmontierten Möbelplatte;

Fig. 5 eine schematische isometrische Darstellung einer Klebstofflage;

Fig. 6, 7 zwei weitere isometrische Ansichten der teilmontierten Möbelplat te bzw. von Teilen der Möbelplatte während des Herstellungspro zesses;

Fig. 8 eine isometrische Ansicht der fertiggestellten Möbelplatte; Fig. 9a, 9b jeweils eine Seitenansicht zur Erläuterung eines Toleranzausglei ches durch eine Klebstofflage; und

Fig. 10 eine isometrische Ansicht des Montageelements mit eingescho benem Bewegungsbeschlag gemäß Fig. 3 sowie einem Entnah mewerkzeug.

In allen Figuren kennzeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder gleichwir kende Elemente. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in den Figuren nicht je des Element in allen Figuren mit einem Bezugszeichen versehen.

In der Beschreibung beziehen sich Begriffe wie oben, unten, links, rechts aus schließlich auf die in den jeweiligen Figuren gewählte beispielhafte Darstellung. Die Begriffe vorne und hinten sind auf eine Ausrichtung des Möbelkorpus be zogen, wobei die vordere Seite die offene und dem Benutzer in der Regel zu gewandte Seite des Möbelkorpus kennzeichnet.

Fig. 1 zeigt in einer isometrischen Darstellung einen Oberschrank beispielswei se einer Küche als Ausführungsbeispiel eines Möbels, dessen Seitenwände 13 von Möbelplatten 40 gebildet sind, die ein integriertes Montageelement 50 für einen Bewegungsbeschlag 30 aufweisen.

Der Oberschrank umfasst einen Möbelkorpus 10 mit einem Unterboden 1 1 und einem Oberboden 12 sowie zwei Seitenwänden 13. Eine Rückwand ist bevor zugt unter anderem aus Stabilitätsgründen vorhanden, in diesem Ausführungs beispiel aber nicht sichtbar.

Der Möbelkorpus 10 ist nach vorne offen, um Zugang zum Innenraum des Schrankes zu erhalten. Es ist eine Klappenanordnung 20 mit einer in diesem Beispiel einteiligen Klappe 21 vorgesehen, um die Öffnung des Möbelkorpus 10 verschließen zu können. Die einteilige Klappe 21 ist entlang ihrer oberen hori zontalen Seitenkante schwenkbar gelagert. Zu diesem Zweck sind die Bewe gungsbeschläge 30 vorgesehen, die mit einem Hebelwerk 33 im oberen Be reich der einteiligen Klappe 21 mit dieser verbunden sind.

Die Bewegungsbeschläge 30 - nachfolgend abkürzend auch als Beschläge 30 bezeichnet - sind dabei (bis auf das in der dargestellten Öffnungsstellung aus gefahrene Hebelwerk 33) innerhalb der jeweiligen Seitenwand 13 in Monta- geelementen 50 angeordnet, die in die Seitenwand 13 integriert sind. Im ge schlossenen Zustand der Klappe 21 ist das Hebelwerk 33 ggf. bis auf Monta geelemente zur Verbindung mit der Klappe 21 vollständig in die Seitenwand 13 eingefahren. Der Bereich innerhalb der Seitenwand 13, in dem sich der Be schlag 30 befindet, ist in der Fig. 1 durch eine gestrichelte Linie angedeutet.

Die Seitenwand 13 zeichnet sich durch Seitenflächen aus, die idealerweise einstückig sind und über die gesamte Fläche eine durchgängig gleiche Oberflä chenbeschaffenheit aufweisen können. Die Oberfläche der einstückigen Seiten flächen kann durch verschiedene Muster, Oberflächenbeschaffenheit oder ver schiedene Farben Designeffekte erzeugen. Dieses gilt bevorzugt sowohl für ei ne äußere der Seitenflächen, als auch für eine zum Innenraum des Möbelkor pus 10 weisende innere der Seitenflächen. Die Seitenwände 13 weisen zudem eine Stirnfläche auf, die im Bereich des Beschlags 30 eine Öffnung aufweist, in die das Hebelwerk 33 des Beschlags 30 eintaucht bzw. aus der das Hebelwerk 33 ausfährt. Im geschlossenen Zustand der Klappenanordnung 20 ist das He belwerk 33 bis auf eventuelle Befestigungsmittel, mit dem es mit der hier eintei ligen Klappe 21 verbunden ist, vollständig in die Öffnung eingetaucht.

Anmeldungsgemäß sind die Seitenwände 13 von Möbelplatten 40 gebildet, de ren Herstellung und Aufbau nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden

In Fig. 2 ist ein Verfahren zur Herstellung einer Möbelplatte 40 mit einem inte grierten Montageelement 50 zur Aufnahme eines Beschlags 30 schematisch erläutert.

Die Möbelplatte 40 wird in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei Teilplatten 41 und 42 zusammengesetzt. In die Teilplatten 41 , 42 sind in die sem Beispiel zueinander spiegelbildlich Aussparungen 41 1 , 421 eingebracht. Bei aufeinander gelegten Teilplatten 41 , 42 ergänzen sich die Aussparungen 41 1 , 421 zu einem Hohlraum, in dem das Montageelement 50 mit dem Be schlag 30 positioniert ist. Die Aussparungen 41 1 , 421 werden, da jede die Kombination aus Montageelement und Beschlag 30 nur teilweise aufnimmt, nachfolgend auch als Teilaussparungen 41 1 , 421 bezeichnet.

In einem ersten Schritt S1 wird der Beschlag 30 in das Montageelement 50 eingesetzt. In der Fig. 3 ist der teilweise in das Montageelement 50 eingescho bene Beschlag 30 detaillierter dargestellt. Das Montageelement 50 weist eine rechteckige ebene Grundplatte 51 auf und drei Seitenabschnitte 52. Die später zur Stirnseite der Möbelplatte 40 weisende Seite verbleibt offen. Die Grundplatte 51 ist bevorzugt einstückig mit den Sei tenabschnitten 52 ausgebildet und kann beispielsweise aus Stahlblech gefertigt sein, wobei die Seitenabschnitte 52 von der Grundplatte 51 abgekantet sind. Das Montageelement 50 kann so beispielsweise kostengünstig als Stanzbiege- teil gefertigt werden.

Im dargestellten Beispiel ist der Beschlag 30 kassettenförmig ausgebildet und weist zwei parallele Seitenplatten 31 , 32 auf, die durch einen Rahmen 34 von einander beabstandet sind. Komponenten des Beschlags 30, wie beispielswei se das in Fig. 1 gezeigte ausfahrbare Hebelwerk 33, sind über Nieten oder an dere Befestigungselemente an den Seitenplatten 31 , 32 befestigt. Dieses er folgt derart, dass die Seitenplatten 31 , 32 möglichst eben sind und insbesonde re so, dass verwendete Befestigungselemente nicht über die Seitenplatten 31 , 32 hervorstehen.

Der Rahmen 34 verläuft entlang zumindest der oberen und der unteren Seite und bevorzugt auch entlang der hinteren Seite des Beschlags 30 und bildet zu sammen mit den Seitenplatten 31 , 32 ein Gehäuse des Beschlags 30.

An der oberen und der hier nicht sichtbaren unteren Seite ist der Rahmen 34 gegenüber den Seitenplatten 31 , 32 leicht nach innen versetzt, so dass jeweils ein u-förmiges Führungsprofil gebildet wird.

Zur Befestigung des Beschlags 30 in dem Montagelement 50 ist an dem unte ren und an dem oberen Seitenabschnitt 52 jeweils ein Führungssteg 53 ange ordnet. Beim Einschieben des Beschlags 30 umgreifen die nach oben bzw. un ten leicht überstehenden Seitenplatten 31 , 32 die Seiten der Führungsstege 53, wodurch der Beschlag 30 in einer Richtung senkrecht zur Seitenfläche der Mö belplatte 40 festgelegt ist. Weiterhin sind im gezeigten Beispiel vor (in Ein schubrichtung des Beschlags 30 gesehen) den Führungsstegen 53 nach innen ausgestellte Rastfedern 54 angeordnet, mit denen der Beschlag 30 im einge schobenen Zustand verrastet. Dazu ist in dem Rahmen 34 an geeigneter Stelle eine Rastvertiefung 35 angeordnet, in die die Rastfeder 54 einrastet, so dass der Beschlag 30 nicht nur durch den Führungssteg 53 seitlich, sondern auch im Hinblick auf die Einschubrichtung festgelegt ist und nicht mehr ohne weiteres nach vorne entnommen werden kann. An dem in Einschubrichtung gesehen hinteren Seitenabschnitt 52 des Montageelements 50 sind zudem Federele mente 55 angeordnet, deren Funktion nachfolgend in Zusammenhang mit Fig. 10 noch erläutert wird.

Wie im Zusammenhang mit der Fig. 10 noch ausführlicher beschrieben wird, ist es bei der anmeldungsgemäßen Möbelplatte 40 möglich, den Beschlag 30 auch bei fertig montierter Möbelplatte 40 aus dem Montageelement 50 zu ent nehmen und wieder einzusetzen. Aus diesem Grund kann in einer alternativen Ausgestaltung des Verfahrens im Schritt S1 auch ein nicht funktionsfähiges Beschlagmuster (Dummy) anstelle des Beschlags 30 in das Montageelement 50 eingesetzt werden, das nach Beendigung des Verfahrens entnommen wird. Das Beschlagmuster sollte dabei die gleichen Außenabmessungen wie der später einzusetzende Beschlag 30 aufweisen.

In einem zweiten Schritt S2 wird die Grundplatte 51 des Montageelements 50 mit einer Klebstofflage 60 versehen. Details zu der Klebstofflage 60 werden nachfolgend in Zusammenhang mit den Fig. 5 und 9a, 9b erläutert.

In einem nächsten Schritt S3 wird die Anordnung aus Montageelement 50 und Beschlag 30 in die Teilaussparung 41 1 einer ersten der Teilplatten, vorliegend der Teilplatte 41 , eingesetzt. Die Fig. 4 gibt diese Teilplatte 41 und die Anord nung aus Montageelement 50 und Beschlag 30 vor bzw. während des Einset zens nochmals vergrößert wieder. Die Grundplatte 51 mit der Klebstofflage 60 weist dabei in Richtung der Aussparung 41 1.

In der Fig. 5 ist die Klebstofflage 60 auf der Grundplatte 51 in einer Ausschnitt vergrößerung wiedergegeben. Die Figur zeigt, dass die Klebstofflage 60 eine Vielzahl von Strukturelementen 61 aufweist, die hier die Form von Pyramiden stümpfen haben. Eine bevorzugt regelmäßige Anordnung der Strukturelemente 61 bildet die Klebstofflage 60 auf der Grundplatte 51. Die Dichte der Struktu relemente 61 liegt beispielsweise in einem Bereich zwischen etwa 10 und 300 Elemente/cm 2 .

Es wird angemerkt, dass anstelle der Ausbildung der Strukturelemente 61 als Pyramidenstümpfe auch andere, 3-dimensionale geometrische Formen wie Kegelstümpfe oder Zylinder oder tropfenähnliche Strukturen eingesetzt werden können. Auch ist es möglich, den Klebstoff in in einer Richtung ausgedehnten, linienförmigen Strukturelementen aufzubringen. Weiter ist es denkbar, dass die Klebstofflage 60 sich aus einer durchgehenden Klebstoffschicht und den auf- gesetzten Strukturelementen zusammensetzt. Relevant ist hier, dass die Höhe der Klebstofflage 60 nicht über der benetzen Fläche gleich ist, dass also keine Schicht mit homogener Schichtdicke aufgetragen ist.

Der in der Klebstofflage 60 verwendete Kleber ist bevorzugt ein Kleber mit ei ner hohen Viskosität, der nach dem Aufträgen die gezeigte Struktur beibehält und diese idealerweise auch nach dem Einsetzen der Anordnung aus dem Montageelement 50 und dem Beschlag 30 in die Teilplatte 41 durch das Eigen gewicht der Anordnung nicht verliert. Der Auftrag der Klebstofflage 60 erfolgt beispielsweise mit Hilfe von strukturierten Walzen, die die Strukturelemente 61 formen. Die eingesetzte Klebstoffmenge kann in einem Bereich zwischen 50 g/m 2 und 350 g/m 2 (Gramm pro Quadratmeter) liegen, bevorzugt in einem Be reich von 150 g/m 2 bis 250 g/m 2 .

Die Viskosität des Klebstoffs liegt bei Verarbeitungstemperatur (z.B. 120°C) bei ca. 15.000 mPas (Milli-Pascal-Sekunden). Ist der Klebstoff beim Aufträgen zu viskos, ist eine Verformung der Strukturelemente 51 zum Toleranzausgleich nicht möglich oder erfolgt nur unvollständig. Ist die Viskosität zu gering, verlau fen die Strukturelemente 51 und ein Toleranzausgleich kann ebenfalls nicht er folgen.

Als Klebstoff wird bevorzugt ein reaktiver Polyurethan-Schmelzklebstoff ver wendet. Die Polymere reagieren mit der Luftfeuchtigkeit/Feuchtigkeit und ver netzen zu Polyurethan. Durch Abkühlung erstarrt der Klebstoff und lässt keine weitere Verarbeitung zu, daher muss eine Verarbeitung innerhalb der soge nannten„offenen Zeit“ des Klebstoffs erfolgen. Grundsätzlich kann das be schriebene Verfahren auch mit anderen Arten von Klebstoffen durchgeführt werden.

Wieder mit Bezug auf Fig. 2 wird in einem nächsten Verfahrensschritt S4 die zweite der Teilplatten, die Teilplatte 42, ebenfalls mit einer Klebstofflage verse hen, wobei es sich dabei um eine durchgehende Klebstofflage oder auch um eine Klebstofflage 60 handeln kann, die ebenfalls Strukturelemente 61 auf weist. Bedingt durch den Auftrag des Klebstoffs auf die zweite Teilplatte 42 mit Hilfe einer Walze bleibt der Bereich der Teilaussparung 421 klebstofffrei. Die mit der Klebstofflage 60 versehene zweite Teilplatte ist in der Fig. 6 nochmals vergrößert dargestellt. Es ist gut die Vielzahl der regelmäßig angeordneten Strukturelemente 61 zu erkennen. In einem Schritt S5 werden die erste Teilplatte 41 mit der eingesetzten Anord nung aus Montageelement 50 und Beschlag 30 und die zweite Teilplatte 42 aufeinander gefügt und in einem Schritt S6 die so entstandene Möbelplatte 40 durch Aufbringen von Druck in einer Presse, beispielsweise einer Laminier presse, gepresst, bis die Klebstofflage 60 aushärtet.

Ggf. kann das Pressen unter Wärmezufuhr und/oder Kühlung erfolgen, um das Aushärten des Klebers zu unterstützen oder zu initiieren. Beispielsweise kann durch Wärmezufuhr re-aktivierbarer Klebstoff in Verbindung mit einer Presse mit Wärmezufuhr eingesetzt werden, wodurch erreicht wird, dass Warte- oder Lagerzeiten zwischen den Schritten S4 und S5 eingefügt werden können.

Die Presse kann beispielsweise als Stempelpresse mit zwangsgeführtem Stempel ausgebildet sein, sodass ein Verrutschen der Teilplatten 41 , 42 zuei nander vermieden wird. Alternativ oder zusätzlich ist es denkbar, die beiden Teilplatten 41 , 42 beim Pressen in ihrer Position zu halten, um ein Verrutschen insbesondere der vorderen Kanten zueinander zu unterbinden. Zum Erzielen einer ansprechenden Optik sollten gerade die vorderen Kanten bündig zuei nander sein.

Die Fig. 7 zeigt das Zusammenfügen der beiden Teilplatten 41 , 42 und der An ordnung aus Montageelement 50 und Beschlag 30 und die Fig. 8 schließlich die zusammengefügte und durch Pressen fertiggestellte Möbelplatte 40. Die ggf. leicht sichtbare Fuge zwischen den Teilplatten 41 , 42 kann als Designele ment eingesetzt werden. Insbesondere kann eine der Teilplatten, beispielhaft die Teilplatte 41 , aus zwei Lagen oder mehr bestehen, z.B. einer äußeren Lage aus einem Holzwerkstoff (ggf. mit außen auflaminierter Dekorschicht) und einer innen aufgelegten Glas, Plexiglas oder Metall. Die entsprechende Teilausspa rung 41 1 durchdringt die innere Lage und erstreckt sich bis in die äußere Lage. Die andere Teilplatte 42 ist wiederum aus dem Holzwerkstoff in der Stärke der äußeren Lage der Teilplatte 41 gefertigt. Es ergibt sich eine zusammengesetz tes Möbelplatte 40 mit einer mittleren Lage aus dem Glas, Plexiglas oder Me tall, durch die die Fuge zwischen den Teilplatten kaschiert ist. Wird eine mittlere Lage aus einem transparenten oder zumindest durchscheinenden Material ein gesetzt, kann seitlich Licht eingestrahlt werden, das sich durch innere Reflexion so ausbreitet, dass es an den Kanten austritt, was ein zusätzliches Designele ment darstellen kann. In den Fig. 9a und 9b ist jeweils in Form einer schematischen Seitenansicht das Zusammenwirken der Klebstofflage 60 mit der Grundplatte 51 und der Teilplatte 41 näher erläutert.

Die Fig. 9a zeigt einen maximalen Abstand d ma x zwischen der mit der Klebstoff lage 60 benetzten Grundplatte 51 und der aufgesetzten Teilplatte 41 . Dieser maximale Abstand d ma x ist unwesentlich kleiner als eine Höhe h, die die Struk turelemente 61 der Klebstofflage 60 nach dem Aufträgen aufweisen. Ein gewis ser Druck zwischen der Anordnung aus Beschlag 30 und Montageelement 50 und der Teilplatte 41 , der zu der gezeigten Verformung der Strukturelemente 61 führt, wird benötigt, um den Klebstoff der Klebstofflage 60 gut benetzend mit der Oberfläche der Teilplatte 41 zu verbinden. Härtet die Klebstofflage 60 in der in Fig. 9a gezeigten Situation aus, liegt trotz des verbleibenden Abstands d max eine belastbare Klebeverbindung vor. Zwischen den Strukturelementen 61 ver bleiben Freiräume 62, die die Festigkeit der ausgehärteten Klebstofflage 60 je doch nicht beinträchtigen.

Fig. 9b zeigt die Klebstofflage 60 wenn die Teilplatte 41 maximal auf die

Grundplatte 51 zubewegt wird und sich folglich in einem minimalen Abstand d mi n zu der Grundplatte 51 befindet. Die ursprüngliche Form der Strukturele mente 61 mit der Höhe h ist in der Fig. 9b (ebenso wie in der Fig. 9a) zur Ver anschaulichung angegeben. In dem dargestellten Zustand ist von der Teilplatte 41 verdrängter Klebstoff 63 in die nunmehr gefüllten Freiräume 62, die in Fig.

9a ungefüllt waren, gedrückt worden. Der bei der Klebstofflage 60 minimal mögliche Abstand d min zwischen der Grundplatte 51 und der Teilplatte 41 ist gegeben, wenn der verdrängte Klebstoff 63 vollständig die Freiräume 62 aus füllt.

Die Fig. 9a und 9b zeigen, dass die Klebstofflage 60 durch die Strukturelemen te 61 in der Lage ist, Toleranzen - insbesondere bedingt durch die (Holz-) Be arbeitung der Teilplatten 41 , 42, durch eine variable Dicke der ausgehärteten Klebstofflage 60 zwischen d min und d max auszugleichen. Durch den großen To leranzbereich wird sichergestellt, dass einerseits die Klebeverbindung an bei den Seiten gut haftet (bei zu tiefen Teilaussparungen 41 1 , 421 ) und anderer seits die Anordnung aus dem Beschlag 30 und dem Montageelement 50 sich beim Pressen nicht in der äußeren Oberfläche der Teilplatten 41 , 42 drückt (bei Teilaussparungen 41 1 , 421 mit einer zu geringen Tiefe). Da sich die korrekte Position des Montageelements 50 im Schritt des Verpressens der beiden Teil platten 41 , 42 ergibt, wird das im Zusammenhang mit Fig. 2 beschriebene Ver- fahren mit eingesetztem Beschlag 30 bzw. eingesetztem Beschlagmuster durchgeführt.

Es wird angemerkt, dass alternativ oder zusätzlich auch die Oberfläche des Montageelement 50 eine strukturierte Oberfläche aufweisen kann. Eine aufge tragene Klebstofflage 60, die in sich dann eine gleichmäßige Dicke aufweisen kann, kann in dem Fall ebenso Toleranzen ausgleichen, da überschüssiger Klebstoff in die Strukturierung der Oberfläche des Montageelements 50 aus- weichen kann. Vergleichbares gilt, wenn die zu verklebende Oberfläche der Teilaussparungen 41 1 , 421 strukturiert ist.

Der eingeschobene Zustand des Beschlags 30 in dem Montageelement 50 ist in der Fig. 10 wiedergegeben. Weiter zeigt die Fig. 10 das Ansetzen eines Ent nahmewerkzeugs 70, das ein vorderes Griffteil 71 und zwei davon senkrecht abstehende und zueinander parallel ausgerichtete streifenförmige Einsteck zungen 72 aufweist. Die Einsteckzungen 72 werden anliegend am Rahmen 34 zwischen die Seitenabschnitte 52 der Montageplatte 50 und den Beschlag 30 eingeschoben und hebeln die Rastfeder 54 aus der Rastvertiefung 35. Nach Einschieben des Entnahmewerkzeugs 70 ist somit die Verriegelung der Rast federn 54 in den Rastvertiefungen 35 aufgehoben und der Beschlag 30 kann nach vorne entnommen werden, um ihn ggf. zu reparieren oder zu ersetzen.

Das Entnehmen des Beschlags 30 wird durch die in Fig. 3 sichtbaren Fe derelemente 55 unterstützt. Die Federelemente 55 werden beim Einschieben des Beschlags 30 gespannt und federn nach dem Aufheben der Verrastung zwischen der Rastfeder 54 und der Rastvertiefung 35 aus und schieben den Beschlag 30 so weit in Entnahmerichtung vor, dass er dann von einem Benut zer gut gegriffen werden kann.

Die gezeigte Möbelplatte 40 erlaubt somit einen Austausch des Beschlags 30 bei montiertem Möbelkorpus oder Möbel.

Alternativ ist für das Montageelement 50 auch die Verwendung anderer Materi alien wie beispielsweise Kunststoff oder Leichtmetall möglich. Bei Verwendung von Kunststoff kann insbesondere ein Biopolymer-Material eingesetzt werden, wodurch ein Recycling der Möbelplatte 40 vereinfacht wird. Das Montageele ment 50 kann auch mehrteilig hergestellt sein, wobei die Rastfedern 54 und Federelemente 55 aus einem elastischen federnden Material separat ausgebil det sein können. In einer Weiterbildung der Möbelplatte 40 kann vorgesehen sein, dass das Montageelement 50 eine Aufnahme aufweist, an der eine z.B. rahmenartige Abdeckung befestigt werden kann, die Ränder des Beschlags 30 verdecken, so dass diese durch die stirnseitige Öffnung der Möbelplatte 40 möglichst nicht sichtbar sind. Die Abdeckung kann dabei beispielsweise durch clipsen, klem men, stecken oder schrauben an der Aufnahme befestigt werden.

In den dargestellten Ausführungsbeispielen besteht die stirnseitige Öffnung der Möbelplatte 40 bereits bei dem Verbinden der beiden Teilplatten 41 , 42, da die Aussparungen 41 1 , 421 bis in die Seitenflächen 412, 422 hineinragen. In einer alternativen Ausgestaltung können die Aussparungen 41 1 , 421 so ausgebildet sein, dass sie nicht bis in die Seitenflächen 412, 422 hineinragen, sondern dass zwischen dem Montageelement 50 und der Seitenflächen 412, 422 der Teilplat ten 41 , 42 und damit auch der Stirnseite der Möbelplatte 40 Material verbleibt. Das Montageelement 50, ggf. mit bereits eingesetztem Beschlag 30, ist dann zunächst vollständig in der Möbelplatte 40 aufgenommen. Die stirnseitige Öff nung wird in dem Fall nachträglich von der Stirnseite her in die Möbelplatte 40 eingebracht, insbesondere eingefräst. Zu diesem Zweck kann das Monta geelement 50 einen Abschnitt aus geeignet zerspanbarem Material aufweisen, in den hineingefräst wird, so dass ein definierter Rand gebildet wird. Wenn eine Abdeckung für den Rand des Beschlags vorgesehen ist, die an dem Monta geelement 50 festgelegt wird, kann diese nach dem Auffräsen der Öffnung ein gesetzt werden.

Als weitere Ausführung weist das Montageelement 50 eine nach innen zum einzusetzenden Beschlag 30 weisende gewölbte Grundplatte 51 auf. Beim Ein setzen des Beschlages 30 in das Montageelement 50 verformt sich dabei die dem Beschlag zuweisende Wölbung elastisch nach außen, so dass die Grund platte sich zu einer annähernd ebenen Form verformt. Beim Verkleben des Montageelements in die Aussparung 41 1 einer der Teilplatten 41 wird durch die Vorspannung gewährleistet, dass eine annähernd spielfreie Lagerung und An lage des Beschlages 30 zum Montageelement 50 sowie des Montageelements 50 zur Teilplatte 41 entsteht. Bezugszeichen

10 Möbelkorpus

11 Unterboden

12 Oberboden

13 Seitenwand

20 Klappenanordnung

21 einteilige Klappe

30 Bewegungsbeschlag

31 , 32 Seitenplatte

33 Hebelwerk

34 Rahmen

35 Rastvertiefung

40 Möbelplatte

41 , 42 Teilplatte

41 1. 421 Aussparung

412. 422 Seitenfläche

50 Montageelement

51 Seitenwandung

52 Seitenabschnitt

53 Führungssteg

54 Rastfeder

55 Federelement

60 Klebstofflage

61 Strukturelement

62 Frei raum

63 überschüssige Klebstoffmenge

70 Entnahmewerkzeug

71 Griffteil

72 Einsteckzunge

S1 - S6 Verfahrensschritt h Höhe der Strukturelemente d min minimale Dicke der ausgehärteten Klebstofflage d max maximale Dicke der ausgehärteten Klebstofflage