Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR MODERNIZING A BUILDING AND STRUCTURE WITH A LIFT SYSTEM CONSTRUCTED IN A BUILDING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/220653
Kind Code:
A1
Abstract:
In a method for modernizing a building (1), a former stairwell (3) of the building (1) is converted such that an elevator shaft (26) of an elevator system (2) to be constructed can be provided in the former stairwell (3). The elevator shaft (26) is provided in the former stairwell (3) of the building (1) such that stepless access is facilitated to specific floors of the building (1) from an elevator car (27) of the elevator system (2), which car can be provided in the elevator shaft (26). A new staircase (17) is constructed outside the former stairwell (3). In addition, a former staircase (4) is removed from the former stairwell (3). Furthermore, access bridges (24) are disposed next to the elevator shaft (26) in the former stairwell (3), thereby enabling flush access from the new staircase (17) to the specific floors.

Inventors:
SVENSSON-HILFORD, Lennart (Maxim-Gorki-Strasse 54, Teltow, 14513, DE)
MESTEMACHER, Sönke (Tannenweg 1, Coppenbrügge, 31863, DE)
Application Number:
EP2017/065241
Publication Date:
December 28, 2017
Filing Date:
June 21, 2017
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
INVENTIO AG (Seestrasse 55, 6052 Hergiswil, 6052, CH)
International Classes:
E04F11/02; B66B9/00; E04F17/00; E04G23/02
Foreign References:
DE102014114904A12015-10-29
DE102011115217A12013-03-28
DE102011052727A12013-03-07
JP2003013615A2003-01-15
JP2002012379A2002-01-15
DE102011115217A12013-03-28
DE102014114904A12015-10-29
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Verfahren zum Modernisieren eines Gebäudes (1), wobei ein vormaliges Treppenhaus (3) des Gebäudes (1) so umgebaut wird, dass ein Aufzugsschacht (26) einer zu errichtenden Aufzugsanlage (2) in dem vormaligen Treppenhaus (3) anordenbar ist, wobei der Aufzugsschacht (26) so in dem vormaligen Treppenhaus (3) des Gebäudes (1) angeordnet wird, dass ein stufenloser Zugang zu bestimmten Etagen (42 - 46) des Gebäudes (1) aus einer in dem Aufzugsschacht (26) anordenbaren Aufzugskabine (27) der Aufzugsanlage (2) ermöglicht wird, und wobei außerhalb des vormaligen

Treppenhauses (3) eine neue Treppe (17) errichtet wird,

dadurch gekennzeichnet,

dass zumindest in einem sich über die bestimmten Etagen (42 - 46) erstreckenden Bereich (61) des vormaligen Treppenhauses (3) eine vormalige Treppe (4) aus dem vormaligen Treppenhaus (3) entfernt wird und dass in dem vormaligen Treppenhaus (3) neben dem Aufzugsschacht Zugangsbrücken (24) angeordnet werden, über die ein Zugang von der neuen Treppe zu den bestimmten Etagen (42 - 46) ermöglicht wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass die neue Treppe (17) in einem neuen Treppenhaus (21) errichtet wird, das von dem vormaligen Treppenhaus (3) durch eine Wand (15, 57) des Gebäudes (1), die sich insbesondere an der Stelle einer Außenwand (15) oder einer vormaligen Außenwand (15) des Gebäudes (1) befindet, getrennt ist, und dass vorzugsweise durch Türen (22) verschließbare Durchgänge (14) in der Wand (15, 57) ausgestaltet werden, durch die ein Zugang von der neuen Treppe (17) zu den bestimmten Etagen (42 - 46) über

Zugangsbrücken (24) ermöglicht wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Zugangsbrücken (24) zumindest entlang eines an dem Aufzugsschacht (26) vorbeiführenden Zugangsabschnitts (35) zwischen der neuen Treppe (17) und einem jeweiligen Etagenabsatz (9) mit einer minimal zulässigen Zugangsbreite (36) ausgestaltet sind.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Zugangsbrücken (24) zumindest entlang eines an dem Aufzugsschacht (26) vorbeiführenden Zugangsabschnitts (35) zwischen der neuen Treppe (17) und einem jeweiligen Etagenabsatz (9) mit einer Zugangsbreite (36) ausgestaltet sind, die kleiner als eine Breite (37) eines vormaligen Treppenlaufs (6) der vormaligen Treppe (4) ist.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet,

dass die neue Treppe (17) errichtet wird, bevor die vormalige Treppe (4) zumindest über dem sich über die bestimmten Etagen (42 - 46) erstreckenden Bereich (61) des vormaligen Treppenhauses (3) aus dem vormaligen Treppenhaus (3) entfernt wird und die Zugangsbrücken (24) in dem vormaligen Treppenhaus (3) angeordnet werden. 6. Verfahren nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Zugangsbrücken (24) nacheinander von der obersten (46) der bestimmten Etagen (42 - 46) zu der untersten (42) der bestimmten Etagen (42 - 46) in dem vormaligen Treppenhaus (3) angeordnet werden.

7. Verfahren nach Anspruch 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass schrittweise jeweils eine Zugangsbrücke (24) für eine (46) der bestimmten Etagen (42 - 46) in dem vormaligen Treppenhaus (3) angeordnet und die vormalige Treppe (4) zwischen dieser bestimmten Etage (46) und der darunterliegenden bestimmten Etage (45) entfernt wird.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass eine Wandung (63) für den Aufzugsschacht (26) in dem vormaligen Treppenhaus (3) errichtet wird und dass die vormalige Treppe (4) zumindest in dem sich über die bestimmten Etagen (42 - 46) erstreckenden Bereich (61) des vormaligen Treppenhauses (3) aus dem vormaligen Treppenhaus (3) entfernt wird und die Zugangsbrücken (24) in dem vormaligen Treppenhaus (3) angeordnet werden, bevor die Wandung (63) für den Aufzugsschacht (26) in dem vormaligen Treppenhaus (3) errichtet wird.

9. Verfahren nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Wandung (63) für den Aufzugsschacht (26) von der untersten (42) der bestimmten Etagen (42 - 46) zu der obersten (46) der bestimmten Etagen (42 - 46) aus Wandungselementen (62) zusammengesetzt wird.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

dadurch gekennzeichnet,

dass an den Zugangsbrücken (24) bereits beim Anordnen in dem vormaligen Treppenhaus (3) Bauelemente für den Aufzugsschacht (26) angebracht sind.

11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,

dadurch gekennzeichnet,

dass an den Zugangsbrücken (24) spätestens nach dem Anordnen in dem vormaligen Treppenhaus (3) und zumindest bis zum Errichten einer Wandung (63) für den

Aufzugsschacht (26) ein Geländer (60) befestigt wird. 12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11,

dadurch gekennzeichnet,

dass die neue Treppe (17) so errichtet wird, dass zumindest zum Errichten der

Aufzugsanlage (2) die Zugangsbrücken (24) über die neue Treppe (17) zu den bestimmten Etagen (42 - 46) gebracht werden können, und/oder dass die

Zugangsbrücken (24) als längenverstellbare Zugangsbrücken (24) ausgestaltet sind.

13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12,

dadurch gekennzeichnet,

dass ein Gegengewichtsraum (29) der Aufzugsanlage (2) an einer der neuen Treppe (17) zugewandten Seite (28) der Aufzugskabine (27) oder an einer von der neuen Treppe (17) abgewandten Seite (32) der Aufzugskabine (27) realisiert wird, oder

dass der Gegengewichtsraum (29) der Aufzugsanlage (2) im neuen Treppenhaus (21), vorzugsweise an einer der Aufzugskabine (27) zugewandten Seite des neuen

Treppenhauses (21) realisiert wird.

14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13,

dadurch gekennzeichnet,

dass an der Zugangsbrücke 24 zumindest ein Sprinklerkopf angebracht wird, welcher bedarfsweise von einer im neuen Treppenhaus 21 integrierten Löschwasserleitung gespeist wird, und

dass die Zugangsbrücke 24 mit zumindest einer Wasser-Ablaufrinne versehen wird, welche Löschwasser nach außen in das neue Treppenhaus ableiten kann.

15. Anordnung mit einem in einem Gebäude (1) errichteten Aufzugsanlage (2), wobei ein Aufzugsschacht (26) der Aufzugsanlage (2) in einem umgebauten vormaligen

Treppenhaus (3) des Gebäudes (1) angeordnet ist und wobei die Aufzugsanlage (2) so in dem vormaligen Treppenhaus (3) des Gebäudes (1) angeordnet ist, dass ein stufenloser Zugang zu bestimmten Etagen (42 - 46) des Gebäudes (1) aus einer in dem

Aufzugsschacht (26) angeordneten Aufzugskabine (27) der Aufzugsanlage (2) ermöglicht ist, wobei eine neue Treppe (17) vorgesehen ist, die außerhalb des vormaligen

Treppenhauses (3) errichtet ist, dadurch gekennzeichnet,

dass Zugangsbrücken (24) vorgesehen sind, die in dem vormaligen Treppenhaus (3) neben dem Aufzugsschacht (26) angeordnet sind, und dass über die Zugangsbrücken (24) ein ebener Zugang von der neuen Treppe (17) zu den bestimmten Etagen (42 - 46) ermöglicht ist.

Description:
Verfahren zum Modernisieren eines Gebäudes und Anordnung mit einer in einem

Gebäude errichteten Aufzugsanlage Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Modernisieren eines Gebäudes, wobei im Bereich eines Treppenhauses des Gebäudes ein Umbau erfolgt, der sich auch auf Bereiche außerhalb des Treppenhauses, insbesondere außerhalb des Gebäudes, bezieht und der einen Einbau einer Aufzugsanlage in das Treppenhaus ermöglicht. Ferner betrifft die Erfindung eine Anordnung mit einer in einem Gebäude errichteten Aufzugsanlage.

Ein bevorzugter Ausgangspunkt ist ein Gebäude aus dem Bestand, also ein bestehendes Gebäude, wie ein Mehrfamilienhaus, ein Bürogebäude, ein Verwaltungsgebäude oder dergleichen, bei dem ein Zugang zu bestimmten Etagen lediglich über zumindest ein Treppenhaus möglich ist. Dies schließt auch Situationen ein, bei denen beispielsweise ein moderner oder bereits modernisierter Gebäudeteil bereits über zumindest eine Aufzugsanlage verfügt, und nun ein älterer oder nicht modernisierter Gebäudeteil mit einer Aufzugsanlage ausgerüstet werden soll. Bei der Aufwertung des Gebäudes mit zumindest einer beziehungsweise zumindest einer weiteren Aufzugsanlage soll hierbei gleichzeitig eine Zugänglichkeit über eine Treppe in räumlicher Nähe zu dem errichteten Aufzug gewährleistet bleiben. Dabei sollen die einzelnen Etagen des Gebäudes so erschlossen werden, dass sie über die zu errichtende Aufzugsanlage vorzugsweise eben und vorzugsweise barrierefrei erreicht werden können.

Ein besonderer Anwendungsfall betrifft ein solches Gebäude, bei dem die einzelnen Etagen bisher nur über die bestehende Treppe erreicht werden können. Denn dann kann es durch den Umbau, insbesondere bei einem Teilabriss der Treppe, zu Einschränkungen der Zugänglichkeit des Gebäudes kommen, was den Anwendungsbereich erheblich einschränkt, wenn während des Umbaus die Benutzbarkeit des Gebäudes nicht gewährleistet werden kann.

Aus der DE 10 2011 115 217 AI ist ein Verfahren zum Umbau eines zweiläufigen Treppenhauses ohne Aufzugsschacht in ein Treppenhaus mit einer einläufigen Treppe, Brücke und vorgestelltem Aufzugsschacht bekannt. Bei diesem Verfahren wird außerhalb des bisherigen Gebäudes ein Anbau errichtet, der einen Aufzugsschacht sowie eine Erweiterung des bisherigen Treppenhauses, die zu dem bisherigen Treppenhaus hin offen ist, umfasst. Durch diese Erweiterung können Haltestellenpodeste realisiert werden, über die ein in dem Aufzugsschacht angeordneter Aufzug zugänglich wird. Ferner kann ein Treppenlauf in die Erweiterung hinein verlängert werden. Dadurch kann der jeweils andere Treppenlauf entfernt werden und es können an deren Stelle Brücken für die einzelnen Ebenen eingezogen werden.

Das aus der DE 10 2011 115 217 AI bekannte Verfahren hat den Nachteil, dass im konkreten Einzelfall eine Realisierung gegebenenfalls nicht möglich ist und sich somit ein eingeschränkter Anwendungsbereich ergibt. Problematisch ist diesbezüglich insbesondere das große umschlossene Bauvolumen des Anbaus, das für die Erweiterung des Treppenhauses sowie für den außerhalb des bisherigen Gebäudes liegenden Aufzugsschacht erforderlich ist. Zum einen kann dies im Hinblick auf den praktisch zur Verfügung stehenden Platz und auch aus ästhetischen Gründen problematisch sein. Zum anderen sind allerdings auch rechtliche Vorschriften zu beachten, die solch eine Lösung dann prinzipiell oder zumindest praktisch ausschließen. Beispielsweise können Vorschriften bezüglich zu beachtender Abstandsflächen dazu führen, dass das Bauvorhaben aus rechtlichen Gründen nicht genehmigungsfähig ist. Oder diese kann nur mit einem Aufzugsschacht erreicht werden, der kleiner als gewünscht ist. Außerdem können gegebenenfalls baurechtliche Erleichterungen oder Ausnahmegenehmigungen nicht in Anspruch genommen werden. Beispielsweise kann sich solch eine Ausnahmeregelung, die sich beispielsweise auf Erleichterungen hinsichtlich der erforderlichen Abstandsflächen bezieht, nur auf nachträglich errichtete Treppenräume, nicht aber auf umfangreiche Baukonstruktionen, die einen Aufzugsschacht einschließen, beziehen. Ein weiterer Nachteil besteht in der Verbindung beziehungsweise der unmittelbaren räumlichen Erweiterung des Treppenhauses in den zusätzlichen Anbau. Dies kann eine vollständige Einbindung des Anbaus in die Außenisolierung des Gebäudes erforderlich machen. Aus der DE 10 2014 114 904 AI ist eine Anordnung eines Fahrstuhles in das Treppenhaus eines bestehenden Gebäudes bekannt. Ausgangspunkt des Umbaus für diese bekannte Anordnung ist ein Gebäude, das ein aus einem Keller über mehrere Etagen verlaufendes Treppenhaus mit auf halber Etagenhöhe angeordneten Zwischenpodesten einschließt. Vor dem Umbau ergibt sich hierbei das Problem, dass von den Zwischenpodesten aus jeweils ein Treppenlauf zu überwinden ist, um zu einer Etage zu gelangen. Ein außerhalb des Gebäudes angeordneter Aufzug, der an den Zwischenpodesten hält, kann somit keinen barrierefreien Zutritt zu den einzelnen Etagen ermöglichen. Daher wird vorgeschlagen, einen Anbau anzubringen, der das Treppenhaus über die bisherige Außenwand hin erweitert, wobei die bisherigen Zwischenpodeste, die innerhalb des ursprünglichen Treppenhauses angeordnet sind, Bestandteile der neuen Treppe werden. Die hierdurch mögliche Entfernung eines Treppenlaufs schafft dann Platz für einen innerhalb des bisherigen Treppenhauses angeordneten Aufzug. Die aus der DE 10 2014 114 904 AI bekannte Anordnung hat den Nachteil, dass die beim Umbau erfolgende Öffnung des bisherigen Treppenhauses nach außen eine vollständige Einbindung des Anbaus in die Außenisolierung erforderlich machen kann. Ferner ist der zur Errichtung des Fahrstuhlschachtes zur Verfügung stehende horizontale Querschnitt durch die verbleibenden Zwischenpodeste und die vorhandenen Treppenläufe eingeschränkt. Somit kann gegebenenfalls trotz umfangreicher Umbaumaßnahmen nur ein kleiner Aufzug realisiert werden.

Eine Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Modernisieren eines Gebäudes und eine Anordnung mit einer in einem Gebäude errichteten Aufzugsanlage anzugeben, die in verbesserter Weise ausgestaltet sind. Insbesondere kann eine konkrete Aufgabe darin gesehen werden, dass in Bezug auf die erforderlichen Umbauarbeiten eine vergleichsweise große Aufzugsanlage, insbesondere ein vergleichsweise großer horizontaler Querschnitt des Aufzugsschachtes, realisiert werden kann und zugleich ein großer Anwendungsbereich besteht, da insbesondere bauliche und baurechtliche Anforderungen einfacher erfüllt werden können. Des Weiteren kann eine konkrete Aufgabe darin gesehen werden, dass ein Einbau der Aufzugsanlage in das bestehende Gebäude und der hierfür erforderliche Umbau des Gebäudes derart ermöglicht sind, dass das Gebäude während des Umbaues zumindest weitgehend benutzbar und insbesondere zugänglich bleibt. Eine weitere konkrete Aufgabe kann darin gesehen werden, dass erforderliche Umbau- und Erweiterungsarbeiten an dem Gebäude auf relativ einfache Errichtungs- und Abrissarbeiten beschränkt sind, wobei insbesondere Eingriffe in eine Außenwand beziehungsweise Außenfassade minimiert sind.

Im Folgenden sind Lösungen für ein entsprechendes Verfahren und für eine entsprechende Anordnung mit einer in einem Gebäude errichteten Aufzugsanlage angegeben, die zumindest eine der genannten Aufgaben lösen. Des Weiteren sind vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen angegeben. Eine vorgeschlagene Lösung besteht in einem Verfahren zum Modernisieren eines Gebäudes, wobei ein vormaliges Treppenhaus des Gebäudes so umgebaut wird, dass ein Aufzugsschacht einer zu errichtenden Aufzugsanlage in dem vormaligen Treppenhaus anordenbar ist, und wobei der Aufzugsschacht so in dem vormaligen Treppenhaus des Gebäudes angeordnet wird, dass ein stufenloser Zugang zu bestimmten Etagen des Gebäudes aus einer in dem Aufzugsschacht anordenbaren Aufzugskabine der Aufzugsanlage ermöglicht wird, wobei außerhalb des vormaligen Treppenhauses eine neue Treppe errichtet wird, wobei zumindest in einem sich über die bestimmten Etagen erstreckenden Bereich des vormaligen Treppenhauses die vormalige Treppe aus dem vormaligen Treppenhaus entfernt wird und wobei in dem vormaligen Treppenhaus neben dem Aufzugsschacht Zugangsbrücken angeordnet werden, über die ein im Wesentlichen ebener Zugang von der neuen Treppe zu den jeweiligen Etagen ermöglicht wird. Die Zugangsbrücken sind im Wesentlichen Stufenfrei ausgebildet. Dies bedeutet, dass die Zugangsbrücken als horizontale Längsträger gestaltet sind, wobei im Wesentlichen heißt, dass allenfalls in Übergangs- und Türbereichen einzelne Absätze oder Schwellen vorhanden sein können. Die Verbindung von der neuen Treppe zu den jeweiligen Etagen ist somit im Wesentlichen eben. Die Zugangsbrücken sind vorzugsweise im Wesentlichen horizontal ausgerichtet.

Eine weitere Lösung besteht in einer Anordnung mit einer in einem Gebäude errichteten Aufzugsanlage, wobei ein Aufzugsschacht der Aufzugsanlage in einem umgebauten vormaligen Treppenhaus des Gebäudes angeordnet ist und wobei die Aufzugsanlage so in dem vormaligen Treppenhaus des Gebäudes angeordnet ist, dass ein stufenloser Zugang zu bestimmten Etagen des Gebäudes aus einer in dem Aufzugsschacht angeordneten Aufzugskabine der Aufzugsanlage ermöglicht ist, wobei eine neue Treppe vorgesehen ist, die außerhalb des vormaligen Treppenhauses errichtet ist, wobei Zugangsbrücken vorgesehen sind, die in dem vormaligen Treppenhaus neben dem Aufzugsschacht angeordnet sind, und wobei über die Zugangsbrücken ein Zugang, vorzugsweise ein ebener Zugang, von der neuen Treppe zu den bestimmten Etagen ermöglicht ist. Bei dem Entfernen der vormaligen Treppe aus dem vormaligen Treppenhaus ist es wesentlich, dass die funktionsgemäße Bestimmung der vormaligen Treppe, nämlich die einzelnen bestimmten Etagen über diese zu erreichen, nach der Entfernung nicht mehr gegeben ist. Das Entfernen der vormaligen Treppe kann je nach Ausgestaltung der vormaligen Treppe beispielsweise durch einen Abriss erfolgen. Hierbei ist es allerdings denkbar, dass Teile der vormaligen Treppe erhalten bleiben, um beispielsweise als Stützlager für die Zugangsbrücken oder als Befestigungsstellen für die zu errichtende Aufzugsanlage zu dienen. In vorteilhafter Weise befindet sich die neue Treppe außerhalb des vormaligen Treppenhauses. Hierdurch ist es möglich, dass eine räumliche Trennung zwischen dem vormaligen Treppenhaus und dem neuen Treppenhaus, in dem die neue Treppe errichtet ist, besteht. Insbesondere kann hierdurch die Wärmedämmung in gegebenenfalls erneuerter Form an dieser Stelle erhalten bleiben. Hierdurch kann gegebenenfalls eine kostenoptimierte Realisierung eines Anbaus erfolgen, in dem das neue Treppenhaus eingefasst ist. Dies kann im jeweiligen Anwendungsfall auch eine Ausführung als Außen- und/oder Fluchttreppe ermöglichen.

Somit ist es vorteilhaft, dass die neue Treppe in einem neuen Treppenhaus errichtet wird, das von dem vormaligen Treppenhaus durch eine Wand des Gebäudes getrennt ist, und dass vorzugsweise durch Türen verschließbare Durchgänge in der Wand ausgestaltet werden, durch die ein Zugang von der neuen Treppe zu den bestimmten Etagen, respektive zu den Zugangsbrücken ermöglicht wird. Die als Option zu betrachtende Maßnahme, Durchgänge in der Wand durch Türen zu verschließen, ermöglicht insbesondere mit geringem Aufwand eine Wärmeisolierung zu realisieren, wie sie an der Außenseite des Gebäudes erforderlich ist. Hierbei ist es vorteilhaft, dass sich die Wand des Gebäudes an der Stelle einer Außenwand oder einer vormaligen Außenwand des Gebäudes befindet. Zudem können die Türen als Brandschutztüren ausgeführt sein, so dass im Brandfall das neue Treppenhaus als Evakuationstreppe benutzt werden kann. Dadurch kann allenfalls auf Stellplätze verzichtet werden, die sonst zum Platzieren von Evakuationsleitern oder ähnlichem erforderlich sein können.

Sofern der Zugang von der neuen Treppe zu den Zugangsbrücken beziehungsweise zu den bestimmten Etagen durch verschließbare Durchgänge in der Wand erfolgt, kann ein unterer Zugang zum neuen Treppenhaus offen sein. Alternativ kann natürlich auch der Zugang von der neuen Treppe zu den Zugangsbrücken offen gestaltet sein und lediglich der untere Zugang ist durch eine Haupttüre verschließbar oder, sofern Zugangstüren zu den einzelnen Wohnungen einer Etage als Außentüren gestaltet sind, kann auf jegliche verschließbare Türe im Bereich des neuen Treppenhauses verzichtet werden.

Somit kann bei einer vorteilhaften Ausgestaltung die neue Treppe in einem neuen Treppenhaus errichtet werden, das als angebauter kalter Treppenraum ausgestaltet ist. Hierbei ergibt sich der Vorteil, dass das gewissermaßen zusätzlich angebaute neue Treppenhaus die neue Treppe ganz aufnimmt, dass das von dem Anbau umschlossene Volumen aber zugleich auf den im jeweiligen Anwendungsfall minimal erforderlichen Raum beschränkt werden kann. Dadurch kann beispielsweise eine baurechtliche Sonderregelung für einen nachträglich angebauten Treppenraum in Anspruch genommen werden, die nur reduzierte Abstandsflächen erforderlich macht. Hierbei können Stahlbetonfertigteile und/oder mit Fensterglas ausgestattete Fertigteile und/oder andere Fertigteile zum Einsatz kommen, so dass mit geringem Arbeitsaufwand ein Witterungsschutz für die Treppe realisiert werden kann. Die Konstruktion und die Abmessungen der neuen Treppe können hierbei auf gewünschte Eigenschaften abgestimmt werden. Beispielsweise kann der Anforderung Rechnung getragen werden, dass im Brandfall über die Treppe eine Krankentrage transportiert werden kann. Ferner kann es erforderlich sein oder erwünscht sein, dass für den Umbau Elemente, insbesondere Zugangsbrücken, über die neue Treppe an ihre Position im vormaligen Treppenhaus gebracht werden. Über die neue Treppe bedeutet nicht, dass die Zugangsbrücken durch das Treppenhaus hochgetragen werden müssen. An der Treppenkonstruktion der neuen Treppe können beispielsweise Tragpunkte ausgestaltet sein, die eine Befestigung eines Hebezeugs zum Anheben der Zugangsbrücken ermöglichen, so dass die Zugangsbrücke entlang der Treppenfassade der neuen Treppe hochgehoben und auf der Höhe der entsprechenden Etage ins Gebäude gebracht werden kann. Andererseits können die Zugangsbrücken natürlich auch mittels eines mobilen Hebekrans angehoben werden.

Das neue Treppenhaus, welches auf die Etagenlagen der bestimmten Etagen ausgerichtet ist, kann in vorteilhafter Weise am Beginn des Umbaus hochgezogen werden. Das neue Treppenhaus kann hier in vorteilhafter Weise sowohl die Treppenstruktur für die Treppe als auch einen Wandabschluss zum Gebäude umfassen. Der Wandabschluss zum Gebäude kann hierbei eine Wärmedämmung, eine Tragstruktur für die zu montierenden Zugangsbrücken und dergleichen aufweisen. Vorzugsweise von oben beginnend können die Treppenläufe sowie gegebenenfalls Teile der alten Gebäudeaußenwand etagenweise entfernt und an der jeweiligen Etage eine Zugangsbrücke eingebracht werden. Die Zugangsbrücke führt dann eben, im Wesentlichen horizontal, von dem neuen Treppenhaus zur jeweiligen Etage. Vorteilhaft ist es, dass die Zugangsbrücken zumindest entlang eines an dem Aufzugsschacht vorbeiführenden Zugangsabschnitts zwischen der Treppe und einem jeweiligen Etagenabsatz mit einer minimal zulässigen Zugangsbreite ausgestaltet sind. Speziell können die Zugangsbrücken auf ein minimales Zugangsmaß von beispielsweise von 0,9 m bis 1,0 m ausgelegt sein. Das minimale Zugangsmaß ist vorzugsweise derart bestimmt, dass eine Benutzung der Zugangsbrücke als Fluchtweg gewährleistet ist. Die Auslegung der Zugangsbrücke auf das minimale Zugangsmaß ermöglicht einen möglichst großen Freiraum für die zukünftige Aufzugsanlage zu schaffen, um eine möglichst große Aufzugskabine einbauen zu können. Nach der Montage einer Zugangsbrücke ist die entsprechende Etage gleich wieder zugänglich. In Abhängigkeit von den erforderlichen Umbaumaßnahmen, insbesondere dem Zeitbedarf für den Abriss eines Treppenlaufs, ist es möglich, dass der Zugang zu einer einzelnen betreffenden Etage nur für wenige Stunden verwehrt ist. Dadurch ist auch während der Umbauarbeiten das Gebäude bis auf kurzzeitige Einschränkungen, die je nach Ausführung der Umbauarbeiten jeweils nur auf eine Etage bezogen sein können, im Wesentlichen durchgehend zugänglich. Hierbei kann während der Entfernung des betreffenden Treppenlaufs und beim Einbau der entsprechenden Zugangsbrücke zum Schutz von untenliegenden Treppen beziehungsweise zur Ermöglichung des Zugangs über solch eine unterliegende Treppe eine temporäre Schutzdecke montiert werden. Fallweise können auch untenliegende Treppenläufe aus Sicherheitsgründen kurzzeitig gesperrt werden.

Vorteilhaft ist es ferner, dass die Zugangsbrücken zumindest entlang eines an dem Aufzugsschacht vorbeiführenden Zugangsabschnitts zwischen der Treppe und einem jeweiligen Etagenabsatz mit einer Zugangsbreite ausgestaltet sind, die kleiner als eine Breite eines vormaligen Treppenlaufs der vormaligen Treppe ist. Dadurch kann der zur Verfügung stehende Raum für den Aufzugsschacht entsprechend größer ausgestaltet werden. Insbesondere kann sich der Aufzugsschacht dann horizontal über einen Querschnitt erstrecken, der über einen horizontalen Querschnitt eines einzelnen Treppenlaufs hinausragt.

Vorteilhaft ist es, dass die neue Treppe errichtet wird, bevor die vormalige Treppe zumindest in dem sich über die bestimmten Etagen erstreckenden Bereich des vormaligen Treppenhauses aus dem vormaligen Treppenhaus entfernt wird und die Zugangsbrücken in dem vormaligen Treppenhaus angeordnet werden. Insbesondere kann die neue Treppe also gleich zu Beginn oder zumindest nachdem erforderliche Durchbrüche in der Wand, insbesondere der Außenwand, durchgeführt worden sind, errichtet werden. Dadurch ist über die neue Treppe dann sowohl ein Zugang zu den einzelnen Etagen, die bereits über Zugangsbrücken angebunden sind, als auch ein Zugang zur Durchführung von Arbeiten ermöglicht. Beispielsweise können die Zugangsbrücken dann über die neue Treppe transportiert werden, wenn die neue Treppe in einer entsprechend geeigneten Weise errichtet worden ist.

Vorteilhaft ist es auch, dass die Zugangsbrücken nacheinander von der obersten der bestimmten Etagen zu der untersten der bestimmten Etagen in dem vormaligen Treppenhaus angeordnet werden. Dadurch kann beispielsweise von einer ebenerdigen Etage aus ein Teil der bestimmten Etagen weiterhin zugänglich sein, während nach und nach von oben nach unten weitere Etagen über die Zugangsbrücken an die neue Treppe angeschlossen werden. Abgesehen von kurzzeitigen Unterbrechungen, die beispielsweise wenige Stunden dauern können und gegebenenfalls jeweils nur eine Etage betreffen, sind dann auch während der Umbauarbeiten alle Etagen des Gebäudes weiterhin zugänglich. Somit kann ein Umbau im laufenden Betrieb beziehungsweise bei durchgehender Bewohnbarkeit gewährleistet werden. Somit ist es hierbei auch vorteilhaft, dass schrittweise jeweils eine Zugangsbrücke für eine der bestimmten Etagen in dem vormaligen Treppenhaus angeordnet und die vormalige Treppe zwischen dieser bestimmten Etage und der darunterliegenden bestimmten Etage entfernt wird. Zur Entfernung des Treppenabschnitts kann gegebenenfalls eine Schutzdecke temporär eingezogen werden. Bei der Entfernung des Treppenabschnitts können beispielsweise zwei Treppenläufe und ein zwischen diesen angeordnetes Zwischenpodest, das sich beispielsweise auf halber Etagenhöhe befindet, entfernt werden. Alternativ können natürlich, vor allem wenn das Gebäude während der Umbauphase nicht bewohnt ist, die Zugangsbrücken in umgekehrter Reihenfolge nacheinander von der untersten der bestimmten Etagen zu der obersten der bestimmten Etagen in dem vormaligen Treppenhaus angeordnet, respektive eingebaut werden. Fallweise können dabei in einem ersten Schritt auch alle vormaligen Treppen ausgebaut werden, so dass das Treppenhaus leer ist und es können dann die Zugangsbrücken allenfalls zusammen mit der Wandung für den Aufzugsschacht ins Treppenhaus eingebracht und installiert werden.

Vorteilhaft ist es, dass eine Wandung für den Aufzugsschacht in dem vormaligen Treppenhaus errichtet wird und dass die vormalige Treppe zumindest in dem sich über die bestimmten Etagen erstreckenden Bereich des vormaligen Treppenhauses aus dem vormaligen Treppenhaus entfernt wird und die Zugangsbrücken in dem vormaligen Treppenhaus angeordnet werden, bevor die Wandung für den Aufzugsschacht in dem vormaligen Treppenhaus errichtet wird. Speziell kann nach dem Errichten der neuen Treppe und dem Einbringen sämtlicher geplanter Zugangsbrücken zunächst ein dahingehender Umbau erfolgen, dass alle Etagen, soweit erforderlich, über die neue Treppe angebunden sind. Dabei kann natürlich insbesondere eine ebenerdige Etage über den Hauseingang zugänglich sein. Dadurch können die wesentlichen Beeinträchtigungen durch die Umbauarbeiten, die durch den entstehenden Schmutz und die Lärmbelästigung bei Abrissarbeiten gegeben sind, auf einen kurzen Zeitraum, insbesondere wenige Tage, beschränkt werden. Anschließend können dann zumindest im Wesentlichen die zur Errichtung der Aufzugsanlage erforderlichen Arbeiten durchgeführt werden. Dies erleichtert auch die Planung und Koordinierung der einzelnen Gewerke.

Die Wandung für den Aufzugsschacht, die in dem vormaligen Treppenhaus errichtet wird, kann in vorteilhafter Weise aus Wandungselementen zusammengesetzt werden. Hierbei können die Wandungselemente so ausgestaltet sein, dass diese zwischen jeweils zwei übereinander angeordnete Zugangsbrücken eingefügt werden können. Hierbei können die Zugangsbrücken entsprechend vorbereitet sein, um die Montage der Wandungselemente zu vereinfachen. Speziell ist es hierbei vorteilhaft, dass die Wandung für den Aufzugsschacht von der untersten der bestimmten Etagen zu der obersten der bestimmten Etagen aus solchen Wandungselementen zusammengesetzt wird. Dadurch können bei der Montage die einzelnen Wandungselemente nach und nach aufeinander abgestützt werden. Ferner kann jeweils eine Verbindung mit den Zugangsbrücken hergestellt werden. Die Wandungsbrücken können insbesondere ein im horizontalen Querschnitt U-förmiges Winkelprofil aufweisen und zu einer Wand des vormaligen Treppenhauses hin offen sein. Die Wandungselemente werden vorzugsweise auch an dieser Wand befestigt. Die Wandungselemente können teilweise aus transparentem Material, wie beispielsweis Glas hergestellt sein. Damit wird eine Lichtdurchflutung des Etagenraums verbessert. In einer Ausführung können die Wandungselemente für die Wandung des Aufzugsschachts auch von oben beginnend montiert werden. Dabei kann ein freier unterer Raum im Treppenhaus, der durch den neben den Zugangsbrücken liegenden Raum gegeben ist, für den Transport der Wandungselemente genutzt werden. Die Wahl der geeigneten Montagereihenfolge hängt beispielsweise von einer Ausgestaltung der Wandungselemente ab.

Vorteilhaft ist es, dass an den Zugangsbrücken bereits beim Anordnen in dem vormaligen Treppenhaus Bauelemente für den Aufzugsschacht angebracht sind. Solche Bauelemente können beispielsweise Teile der zukünftigen Wandung des Aufzugsschachts, Türanbauteile oder Befestigungsstrukturen zur Befestigung von Führungsschienen sein. Hierdurch ist es beispielsweise möglich, dass wesentliche Vorarbeiten bereits vor der Anlieferung der Zugangsbrücken an die Baustelle durchgeführt werden. Dadurch verkürzt sich die Zeit für den Einbau in das Gebäude. Außerdem können die Gefahr von herabfallenden Werkzeugen und Bauelementen sowie eine Sturzgefahr für einen Monteur beziehungsweise Bauarbeiter verringert werden, da Teile bereits an den Zugangsbrücken befestigt sind.

Des Weiteren ist es vorteilhaft, dass an den Zugangsbrücken spätestens nach dem Anordnen in dem vormaligen Treppenhaus und zumindest bis zum Errichten einer Wandung für den Aufzugsschacht ein Geländer befestigt wird, das einen Sturz in den Aufzugsschacht verhindert. Dieses Geländer kann nach dem Errichten der Wandung für den Aufzugsschacht ganz oder teilweise entfernt werden. Je nach Anwendungsfall kann solch ein Geländer gegebenenfalls auch schon ganz oder teilweise an den Zugangsbrücken vormontiert sein. In einer Ausführung kann das Geländer auch ein Bestandteil der Wandung für den Aufzugsschacht sein. Das Geländer kann beispielsweise eine feste Balustrade sein, auf welche bei der anschließenden Fertigstellung der Wandung Glaswände aufgesetzt werden. Somit können die Zugangsbrücken bereits Anbauteile des zukünftigen Aufzugs beziehungsweise für die zukünftige Wandung oder zumindest Elemente für ein Geländer aufweisen.

Vorteilhaft ist es auch, dass die neue Treppe so errichtet wird, dass zumindest zum Errichten der Aufzugsanlage die Zugangsbrücken über die neue Treppe zu den bestimmten Etagen gebracht werden können. Hierbei können zumindest temporär im neuen Treppenhaus Vorrichtungen eingebaut werden, die ein Hochheben der Zugangsbrücken erleichtern. Ferner kann das neue Treppenhaus hierfür noch zumindest teilweise geöffnet sein, so dass ein Hochheben der Zugangsbrücken beispielsweise neben der neuen Treppe erfolgen kann. Insbesondere kann eine von dem vormaligen Treppenhaus abgewandte Front des neuen Treppenhauses erst dann geschlossen werden, wenn die Zugangsbrücken in das vormalige Treppenhaus eingebracht sind.

Insbesondere hierbei ist es auch vorteilhaft, dass die Zugangsbrücken als längenverstellbare Zugangsbrücken ausgestaltet sind. Beispielsweise können die Zugangsbrücken entsprechend einem Teleskopaufbau längenverstellbar ausgestaltet sein. Dies ermöglicht zum einen eine genaue Längeneinstellung am Einbauort. Zum anderen wird dadurch gegebenenfalls ein Transport der Zugangsbrücken an den Einbauort erleichtert.

Vorteilhaft ist es auch, dass ein Gegengewichtsraum, der für die Fahrt des Gegengewichts im Aufzugsschacht reserviert ist, an einer der neuen Treppe zugewandten Seite der Aufzugskabine oder an einer von der neuen Treppe abgewandten Seite der Aufzugskabine realisiert wird. Dadurch kann der für die Aufzugskabine zur Verfügung stehende horizontale Querschnitt optimiert werden.

In einer alternativen Anordnung ist der Gegengewichtsraum der Aufzugsanlage im neuen Treppenhaus eingebaut. Der Gegengewichtsraum kann beispielsweise an einer der Aufzugskabine zugewandten Seite des neuen Treppenhauses angeordnet sein. Der Gegengewichtsraum kann somit bereits bei der Montage des neuen Treppenhauses mit aufgebaut werden. Im Wesentlichen ist dabei lediglich im obersten Bereich des Treppenhauses ein Durchlass durch die Zonen der ehemaligen Außenwand des Gebäudes vorgesehen, durch den ein Tragmittel, welches das Gegengewicht mit der Aufzugskabine verbindet, durchgeführt werden kann. In diesem obersten Bereich kann allenfalls ergänzend auch ein Antrieb der Aufzugsanlage oder Umlenkrollen angeordnet sein. Im neuen Treppenhaus können Inspektionsöffnungen vorgesehen sein, die eine Wartung des Gegengewichts ermöglichen. Diese Alternative ermöglicht eine Vormontage des Gegengewichts beim Anbau des neuen Treppenhauses an das Gebäude. Dadurch kann eine Montagezeit im Gebäude selbst verkürzt werden.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen sich entsprechende Elemente mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1A und 1B ein Flussdiagramm zur Erläuterung eines Ausführungsbeispiels der

Erfindung sowie

Fig. 2A bis 2F ein Gebäude in einer auszugsweisen, schematischen, räumlichen

Darstellung in unterschiedlichen Zuständen gemäß einem möglichen Umbau mit einer Errichtung einer Aufzugsanlage entsprechend einer möglichen Ausgestaltung der Erfindung.

Fig. 1A und 1B zeigen ein Flussdiagramm zur Erläuterung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung. Das Flussdiagramm ist hierbei in zwei Teilen dargestellt, wobei eine Verbindung an dem Verbinder A-B besteht. Das Flussdiagramm beginnt mit einem Zustand ZI, in dem sich ein Gebäude 1 in einem Ausgangszustand befindet. Das Gebäude 1 weist ein vormaliges Treppenhaus 3 mit einer vormaligen Treppe 4 auf. Das vormalige Treppenhaus 3 und die vormalige Treppe 4 werden hier als„vormalig" bezeichnet, um eine durchgehend konsistente Bezeichnung zu ermöglichen. Im Rahmen geplanter Umbauarbeiten des Gebäudes 1 wird die vormalige Treppe 4 zumindest in wesentlichen Teilen entfernt, so dass diese keine Funktion als Treppe mehr hat.

Die vormalige Treppe 4 weist Treppenläufe 5, 6, 7 auf. Die Darstellung des Zustands ZI zeigt die Treppenläufe 5, 6. Die Treppenläufe 5, 6 sind über ein Zwischenpodest 8 der vormaligen Treppe 4 miteinander verbunden. Ferner ist ein Etagenabsatz 9 vorgesehen, der hier als unabhängig von der vormaligen Treppe 4 betrachtet wird. Dies bedeutet, dass der Etagenabsatz 9 im Rahmen der Umbauarbeiten zumindest im Wesentlichen erhalten bleibt, auch wenn der Etagenabsatz 9 die Funktion eines Treppenabsatzes der vormaligen Treppe 4 hat.

Von dem Etagenabsatz 9 aus sind über Türen 10, 11 Räume 12, 13 im Inneren des Gebäudes 1 zugänglich. Für den Zugang für die Räume 12, 13 ist also ein Zugang zu dem Etagenabsatz 9 wesentlich.

Das Gebäude 1 weist eine Wand 15 auf, bei der es sich in diesem Ausführungsbeispiel um eine Außenwand 15 handelt. In die Außenwand 15 ist in diesem Ausführungsbeispiel ein Fenster 16 eingesetzt, damit Tageslicht in das vormalige Treppenhaus 3 gelangen kann.

Im Zustand Z2 wird außerhalb des vormaligen Treppenhauses 3 eine neue Treppe 17 errichtet. Die neue Treppe 17 ist hierbei durch die Wand 15 von dem vormaligen Treppenhaus 3 getrennt. Hierbei kann die neue Treppe 17 durch Seitenwände 18, 19, 20, von denen sich die Seitenwände 18, 19 an die Wand 15 anschließen, vor Witterungseinflüssen geschützt sein. Die Seitenwände 18 bis 20 umgeben dann ein neues Treppenhaus 21 für die neue Treppe 17. Gegebenenfalls ist es allerdings auch möglich, dass ein oder mehrere der Seitenwände 18 bis 20 erst zu einem späteren Zeitpunkt angebracht werden. Insbesondere kann die Seitenwand 20 zunächst offenbleiben, um mittels einer geeigneten Hebeeinrichtung benötigtes Baumaterial oder Bauelemente über die neue Treppe 17 auf die einzelnen Etagen zu bringen.

Im Zustand Z3 ist die Wand 15 dahingehend umgebaut worden, dass das Fenster 16 entfällt und entsprechend teilweise verschlossen ist und dass an einem in die Wand 15 eingebrachten Durchgang 14 eine Tür 22 in die Wand 15 eingebaut ist, über die ein Zugang von der neuen Treppe 17 in das vormalige Treppenhaus 3 ermöglicht ist. Ferner ist zwischen der neuen Treppe 17 und dem Etagenabsatz 9 eine horizontal verlaufende Zugangsbrücke 24 angeordnet. Bei geöffneter Tür 22 ist dann über die neue Treppe 17, den Durchgang 14 und die Zugangsbrücke 24 ein im Wesentlichen ebener Zugang von der neuen Treppe 17 zu dem Etagenabsatz 9 möglich. Im Wesentlichen gleichzeitig können die beiden Treppenläufe 5, 6 abgerissen werden. Die Zugangsbrücke 24 ist an einem Ende mit dem im Wesentlichen bestehenden Etagenabsatz 9 verbunden und das andere Ende kann mit einem Treppenabsatz 23 der neuen Treppe 17 verbunden sein oder sie kann alternativ, beispielsweise an bestehende seitliche Wände des vormaligen Treppenhauses 3 abgestützt sein.

Die anhand der Zustands Z3 beschriebene Maßnahme werden entsprechend für jede Etage wiederholt, bis die vormalige Treppe 4 vollständig abgerissen ist. Dadurch kann sich beispielsweise im Zustand Z4 ein Freiraum 25 ergeben, der unter anderem für den Einbau einer Aufzugsanlage 2 genutzt werden kann.

Im Zustand Z5 ist der Freiraum 25 teilweise durch die Aufzugsanlage 2 genutzt, wobei in einem Aufzugsschacht 26 der Aufzugsanlage 2 eine Aufzugskabine 27 der Aufzugsanlage 2 angeordnet ist. Ferner ist an einer der neuen Treppe 17 zugewandten Seite 28 ein Gegengewichtsraum 29 vorgesehen, in dem ein Gegengewicht 30 der Aufzugsanlage 2 angeordnet ist. Ferner ist die Zugangsbrücke 24 noch um ein Podest 31 erweitert.

Bei einer abgewandelten Ausgestaltung kann der Gegengewichtsraum 29 auch an einer von dem neuen Treppenhaus 21 abgewandten Seite 32 der Aufzugskabine 27 angeordnet sein.

Wie im Zustand Z5 dargestellt, weist die Zugangsbrücke 24 einen an dem Aufzugsschacht 26 vorbeiführenden Zugangsabschnitt 35 auf. Der Zugangsabschnitt 35 ist hierbei mit einer minimal zulässigen Zugangsbreite 36 ausgestaltet. Zusätzlich oder alternativ kann der Zugangsabschnitt 35 auch mit einer Zugangsbreite 36 ausgestaltet sein, die kleiner als eine Breite 37 eines vormaligen Treppenlaufs 6 der vormaligen Treppe 4 ist, wie es im Zustand Z3 dargestellt ist. Hierdurch kann insbesondere eine Breite 38 des Aufzugsschachtes 26 optimal groß ausgestaltet sein.

Aus der Aufzugskabine 27 ist ein stufenloser und vorzugsweise barrierefreier Zugang zu den Räumen 12, 13 über die Zugangsbrücke 24 und den Etagenabsatz 9 gewährleistet.

Bei der in den Fig. 1A und 1B dargestellten Ausgestaltung kann eine Aufzugskabinentür an der Seite 32, die dem Etagenabsatz 9 zugewandt ist, oder an einer Seite 39 vorgesehen sein, die der Zugangsbrücke 24 zugewandt ist. Bei ausreichenden Platzverhältnissen kann eine Anordnung der Aufzugskabinentür an der Seite 32 vorteilhaft sein, da diese näher an den Türen 10, 11 zu den Räumen 12, 13 liegt. Bei einer Anordnung an der Seite 39 ergibt sich hingegen in der Regel der Vorteil, dass eine größere Türöffnung durch eine entsprechend große Aufzugskabinentür möglich ist. In einer speziellen Anordnung können die Türblätter einer Aufzugskabinentür auch über eine Ecke der Aufzugskabine

27 angeordnet sein, die vorzugsweise die Seiten 32, 39 betrifft, so dass ein sehr breiter Zugang zur Aufzugskabine 27 ermöglicht wird.

Bei einer abgewandelten Ausgestaltung, bei der das Gegengewicht 30 beispielsweise an der Seite 32 der Aufzugskabine 27 angeordnet ist, kann auch ein Ausstieg über die Seite

28 zu dem Podest 31 realisiert werden. Dies erleichtert den Zugang zur Aufzugskabine 27 im Erdgeschoß.

Die Struktur und Anordnung des neuen Treppenhauses 21 kann Brandanforderungen berücksichtigen, indem entsprechende Abstände zu benachbarten Fenstern 40, 41 des Gebäudes 1 eingehalten werden. Außerdem können im neuen Treppenhaus 21 und/oder im vormaligen Treppenhaus 3 auch weitere Modernisierungselemente, wie eine Löschwasser-Steigleitung, Kommunikationsleitungen und dergleichen, angeordnet werden.

Brandtechnische Hilfsmittel können in das neue Treppenhaus 21 und die Zugangsbrücke 24 integriert sen. So kann die Zugangsbrücke 24 mit Sprinkleranlagen beziehungsweise mit Sprinklerköpfen ausgerüstet sein, welche von in das neue Treppenhaus 21 integrierten Löschwasserleitungen gespeist werden. Zugleich können die Zugangsbrücken 24 auch mit Wasser-Ablaufrinnen versehen sein, die allfälliges Löschwasser nach außen in das neue Treppenhaus 21 ableiten. Im Grundsatz kann so die Zugangsbrücke 24 als Schutzzone ausgebildet werden.

Somit kann eine raumsparende Ausführung der Aufzugsanlage 2 bei gleichzeitig großen Kabinenabmessungen der Aufzugskabine 27 beziehungsweise des Aufzugsschachtes 26 erreicht werden. Gleichzeitig können weitere Sicherheitsanforderungen an Gebäude, wie beispielsweise brandtechnische Anforderungen einfach erfüllt werden. Fig. 2A bis 2F zeigen das Gebäude 1 in einer auszugsweisen, schematischen, räumlichen Darstellung in unterschiedlichen Zuständen gemäß einem möglichen Umbau mit einer Errichtung einer Aufzugsanlage 2 entsprechend einer möglichen Ausgestaltung. Hierbei sei angemerkt, dass in Bezug auf die in den Fig. 1A und 1B gezeigte Ausführung Abwandlungen dargestellt sind.

Der Umbau betrifft im allgemeinen bestimmte Etagen 42 bis 46, die in der Regel durch eine Planung des Umbauvorhabens bestimmt sind. Dementsprechend ergibt sich ein sich über die bestimmten Etagen 42 bis 46 erstreckender Bereich 61 des vormaligen Treppenhauses 3, in dem entsprechend der Planung die vormalige Treppe 4 aus dem vormaligen Treppenhaus 3 entfernt wird. Hier sind beispielsweise alle dargestellten Etagen 42 bis 46 bestimmt, und der Bereich 61 betrifft die gesamte vormalige Treppe 4. Fig. 2A zeigt das Gebäude 1 als Gebäude 1 des Bestands beziehungsweise als Bestandsgebäude 1. Hierbei ist eine Eingangstür 50 vorgesehen, über die das vormalige Treppenhaus 3 zugänglich ist. Im Rahmen des Umbaus kann die Eingangstür 50 barrierefrei umgebaut oder an anderer Stelle solch eine barrierefreie Eingangstür 50 realisiert werden. Das vormalige Treppenhaus 3 ist bei dieser Ausgestaltung oben durch eine Dachschräge 51 abgeschlossen.

Fig. 2B zeigt eine erste Umbaumaßnahme. Hierbei wird zum einen ein neues Treppenhaus 21 vor der Außenwand 15 des Gebäudes 1 erstellt. Das neue Treppenhaus 21 wird durch Seitenwände 18, 19, 20 und ein neues Dachelement 52 vor Witterungseinflüssen geschützt. Aufgrund der geöffneten Darstellung ist die Seitenwand 19 nicht dargestellt, diese ist aber gegenüberliegend zu der Seite 18 entsprechend der in den Fig. 1A und 1B gezeigten Darstellung realisiert. In die Seitenwände 18 bis 20 können in vorteilhafter Weise Glaselemente integriert werden, um einen Einfall von Tageslicht in das neue Treppenhaus 21 zu ermöglichen. Ferner kann teilweise eine Ausführung aus einem entsprechend feuerbeständigen Werkstoff vorgenommen werden, um einen Brandschutz zu erfüllen. Das Dachelement 52 dient nach dem Umbau des Gebäudes 1 dann zugleich als oberer Abschluss des vormaligen Treppenhauses 3. Hierbei können an das Dachelement 52, das als Fertigbauteil angeliefert werden kann, bereits Bauelemente 53, 54, insbesondere Befestigungselemente 53, 54, befestigt sein, die für die Errichtung der Aufzugsanlage 2 dienen.

In dem neuen Treppenhaus 21 wird die neue Treppe 17 errichtet. Ferner erfolgt an der Wand 15 ein Umbau, wobei Fenster 16 bei dieser Ausgestaltung durch Kombinationselemente 55 mit einer Tür 22 und einem Fenster 56 ersetzt werden. Dies erfolgt in diesem Ausführungsbeispiel dadurch, dass vor der bisherigen Außenwand 15 eine zusätzliche Wand 55 errichtet wird. Die Außenwand 15 kann dann im Bereich des vormaligen Treppenhauses 3 ganz oder teilweise eingerissen werden. Es sind allerdings auch andere Umbaumaßnahmen denkbar.

Im Rahmen des Umbaus wird ferner die Dachschräge 51 zumindest teilweise entfernt.

Fig. 2C zeigt einen Zustand des Gebäudes 1 während des Umbaus, wobei die

Dachschräge 51 bereits abgerissen und die Zugangsbrücke 24 in das vormalige Treppenhaus 3 eingebracht ist. An der Zugangsbrücke 24 ist außerdem ein Geländer 60 montiert, so dass Personen nicht in den entstehenden Aufzugsschacht 26 stürzen können.

In diesem Zustand ist ein Zugang zu allen Etagen 42 bis 46 des Gebäudes 1 möglich.

Dieser Zugang ist nämlich entweder über die vormalige Treppe 4 oder bezüglich der

Ebene am Etagenabsatz 9 über die neue Treppe 17 und die Zugangsbrücke 24 möglich. Somit kommt es nur bezüglich der am Etagenabsatz 9 liegenden Ebene des Gebäudes 1 zu kurzzeitigen Zugangsbeschränkungen aufgrund der Umbauarbeiten.

Anschließend werden die Treppenläufe 5, 6 sowie das Zwischenpodest 8 der vormaligen Treppe 4 abgerissen.

Fig. 2D zeigt das Gebäude 1, wobei bereits eine weitere Zugangsbrücke 24A bezüglich einer tieferliegenden Etage eingebracht ist. Über die Zugangsbrücke 24A ist ein Zugang zu einem Etagenabsatz 9A von der neuen Treppe 17 möglich. Entsprechend werden anschließend schrittweise die weiteren Treppenläufe, insbesondere der Treppenlauf 7, der vormaligen Treppe 4 von oben nach unten abgerissen und diesbezügliche Zugangsbrücken 24B, 24C in das vormalige Treppenhaus 3 eingebracht.

Fig. 2E zeigt das Gebäude 1, nachdem geschoßweise die vormalige Treppe 4 abgerissen worden ist. Der Bereich 61, über den die vormalige Treppe 4 abgerissen wird, erstreckt sich hier über die gesamte vormalige Treppe 4. Der Bereich 61 kann sich allerdings auch nur über einen Teil der vormaligen Treppe 4 erstrecken. Beispielsweise kann die vormalige Treppe 4 auch zu einem Kellergeschoß führen, wobei der diesbezügliche Abschnitt der vormaligen Treppe 4 erhalten bleibt. Bei dem Kellergeschoß handelt es sich dann um eine Etage, die nicht betroffen ist und somit nicht zu den bestimmten Etagen, also hier den Etagen 42 bis 46, gehört.

Ferner können Wandungselemente 62 vorzugsweise von unten nach oben in dem vormaligen Treppenhaus 3 angeordnet und insbesondere mit den Zugangsbrücken 24, 24A bis 24C verbunden werden.

Fig. 2F zeigt das umgebaute Gebäude 1 mit der schematisch dargestellten, errichteten Aufzugsanlage 2. Hierbei setzen sich die Wandungselemente 62 zu einer Wandung 63 zusammen. Innerhalb des Aufzugsschachtes 26, der von der Wandung 63 und einer Gebäudewand 64 (siehe Fig. 1B) umgeben ist, werden dann die Aufzugskabine 27 und das Gegengewicht 30 an zumindest einem Tragmittel 65 aufgehängt. An den Bauelementen 53, 54 kann dann eine schematisch dargestellte Antriebsmaschineneinheit 66 mit einer Treibscheibe 66 befestigt werden, um die das zumindest eine Tragmittel 65 geführt wird.

Des Weiteren können in dem Aufzugsschacht 26 Führungsschienen für das Gegengewicht 30 und die Aufzugskabine 27 angeordnet werden. Bauelemente, insbesondere entsprechend dimensionierte Teile der Wandungselemente 62, Türanbauteile oder Befestigungsstrukturen zur Befestigung von Führungsschienen, können auch bereits beim Anordnen der Zugangsbrücken 24, 24A bis 24C in dem vormaligen Treppenhaus 3 an den Zugangsbrücken 24, 24A bis 24C angebracht sein. So kann beispielsweise das Geländer 60 als ein Teil der Wandung 62 Aufzugsschachts 26 ausgeführt sein oder an der Zugangsbrücke kann beispielsweise eine Türschwelle einer Schachttür angebaut sein.

Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel, die beschriebene mögliche Ausgestaltung und die genannten Abwandlungen beschränkt.