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Title:
METHOD FOR MONITORING A PEDESTRIAN DETECTING DEVICE FOR A VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/010432
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for monitoring a pedestrian detecting device for a vehicle, wherein an absorber (2) is provided on a bumper (1) of the vehicle, said absorber can deform in the event of a collision with a pedestrian, the deformation is transferred to a connecting element (3), and the connecting element actuates a sensor (4) that generates a sensor signal. In order to disclose a method, with the aid of which the functionality of a pedestrian detecting device can be monitored, according to the invention, the current sensor signal is saved as a target value every time the vehicle is parked, the current sensor signal is saved as the actual value every time the vehicle is restarted, the actual value is compared to the target value, and a deviation of the target value from the actual value is detected and/or displayed.

Inventors:
KOESTLER, Ulrich (Am Eichenberg 25, Hebertshausen, 85241, DE)
RIEDL, Wilhelm (Egerlaenderstr. 1, Pfaffenhofen, 85276, DE)
FICHTINGER, Gerhard (Eichenzaunweg 18A, Grasbrunn, 85630, DE)
Application Number:
EP2011/061510
Publication Date:
January 26, 2012
Filing Date:
July 07, 2011
Export Citation:
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Assignee:
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AKTIENGESELLSCHAFT (Petuelring 130, München, 80809, DE)
KOESTLER, Ulrich (Am Eichenberg 25, Hebertshausen, 85241, DE)
RIEDL, Wilhelm (Egerlaenderstr. 1, Pfaffenhofen, 85276, DE)
FICHTINGER, Gerhard (Eichenzaunweg 18A, Grasbrunn, 85630, DE)
International Classes:
B60R21/0136; B60R16/023; B60R19/48
Attorney, Agent or Firm:
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AKTIENGESELLSCHAFT (Patentabteilung AJ-3, München, 80788, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Verfahren zur Überwachung der Funktionsfähigkeit einer Fußgängererfassungsvorrichtung für ein Fahrzeug, bei welcher an einem Stoßfänger des Fahrzeugs ein Absorber vorgesehen ist, welcher sich bei einer Kollision mit einem Fußgänger verformen kann, die Verformung auf ein Verbindungselement übertragen wird und das Verbindungseiement einen Sensor betätigt, der ein Sensorsignal erzeugt, dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem Abstellen des Fahrzeugs das aktuelle Sensorsignal als Sollwert gespeichert wird, dass bei jedem Neustart des Fahrzeugs das aktuelle Signal als Istwert gespeichert wird, dass der Istwert mit dem Sollwert verglichen wird, und dass eine Abweichung des Sollwertes vom Istwert erfasst und/oder angezeigt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassung des Soliwertes bzw. des Istwertes jeweils bei einem Ausschalten bzw. Einschalten der Zündung erfolgt.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kalibrierung des Ist- und/oder Sollwertes während der Fahrt erfolgen kann.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kalibrierung des Ist- und/oder Sollwertes bei Stillstand des Fahrzeuges erfolgen kann.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abweichung des Istwertes vom Sollwert dem Fahrer optisch und/oder akustisch angezeigt wird.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abweichung des Istwertes vom Sollwert im Fehlerspeicher des

Fahrzeuges abgelegt wird,

Description:
Verfahren zur Überwachung einer

Fußgängererfassungsvorrichtung für ein Fahrzeug

Beschreibung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Überwachung einer Fuß- gängererfassungsvorrichfung für ein Fahrzeug, bei welcher an einem Stoßfänger des Fahrzeugs ein Absorber vorgesehen ist, weicher sich bei einer Koliision mit einem Fußgänger verformen kann, die Verformung auf ein Verbindungselement übertragen wird und das Verbindungselement einen Sensor betätigt, der ein Sensorsignal erzeugt.

Eine Fußgängererfassungsvorrichtung für ein Fahrzeug ist beispielsweise aus der DE 10 2005 011 389 B4 bekannt. Wenn der Stoßfänger eines Fahrzeuges mit einem Fußgänger kollidiert, wird der Stoßfänger eingedrückt und einer Belastung unterzogen, welche den Stoßfänger deformiert. Diese Deformation wird auf ein Verbindungselement übertragen, welches einen Sensor betätigt. Das Signal dieses Sensors kann ausgewertet und dazu benutzt werden, entspre- chende Schutzmaßnahmen einzuleiten, welche eine Verletzung des Fußgängers verringern können.

Wenn das Fahrzeug abgestellt wird, kann z. B. durch einen Parkrempier eine Verformung des Stoßfängers hervorgerufen werden, welche die Fußgängerer- fassungsvorrichtung in ihrer Funktion beeinträchtigen kann, so dass diese nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert.

Hier setzt die Erfindung ein, deren Ziel es ist, ein Verfahren anzugeben, mit dessen Hilfe die Funktionstüchtigkeit einer Fußgängererfassungsvorrichtung überwacht werden kann. Dieses Ziel wird erfindungemäß durch ein Verfahren erreicht, bei dem bei jedem Abstellen des Fahrzeugs das aktuelle Sensorsignal als Sollwert gespeichert wird, bei jedem Neustart des Fahrzeugs das aktuelle Signal als Istwert gespeichert wird, der Istwert mit dem Soliwert verglichen wird, und eine Abwei- chung des Sollwertes vom Istwert angezeigt wird.

Infolge dieser Verfahrensschritte ist es möglich zu erkennen, ob während einer Standzeit des Fahrzeuges eine Verformung des Stoßfängers statt gefunden hat. Aufgrund dieser Information kann dann das Fahrzeug beispielsweise in einer Werkstatt auf die Funktionstüchtigkeit der Fußgängererfassungsvorrich- tung überprüft und ggf. eine Reparaturmaßnahme eingeleitet werden. Somit ist eine permanente Funktionstüchtigkeit der Fußgängererfassungsvorrichtung gewährleistet. Die Unteransprüche beinhalten vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung wird der Sollwert bzw. der Istwert jeweils bei einem Ausschalten bzw. Einschalten der Zündung erfasst. Somit er- folgt eine im Wesentlichen automatisierte Erfassung der Werte, ohne dass der Fahrer in irgendeiner Weise tätig werden muss.

Um beispielsweise Temperaturdifferenzen oder absichtliche Veränderungen an dem Stoßfänger, z. B. eine Veränderung der Steifigkeit des Stoßfängers durch unterschiedlich lange Kennzeichen, ausgleichen zu können, kann eine Kalibrierung des Ist- und/oder Sollwertes während der Fahrt und/oder bei Stillstand des Fahrzeuges erfolgen. Somit können Einflüsse, die temperatur- und/oder veränderungsbedingt die Fehlererkennung beeinträchtigen könnten, bei der Überprüfung der Funktionstüchtigkeit der Fußgängererfassungsvorrichtung eliminiert werden.

Vorteilhafterweise wird eine Abweichung des Istwertes vom Sollwert dem Fahrer optisch und/oder akustisch angezeigt. Aufgrund dieser Anzeige kann dann der Fahrer eine Werkstatt zur Überprüfung der Fußgängererfassungsvorrich- tung aufsuchen.

Alternativ oder zusätzlich kann eine Abweichung des Istwertes vom Sollwert auch im Fehlerspeicher des Fahrzeuges abgelegt werden, wo sie dann in der Werkstatt ausgelesen werden kann.

Der Sensor ist vorzugsweise nahe der Außenhaut des Fahrzeuges (z, B. im Innenbereich eines vorderen Stoßfängers) untergebracht, um eine frühzeitige Signalerkennung zu gewährleisten.

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Zeichnungen. In den Figuren 1 bis 3 ist das erfindungsgemäße Verfahren im Zusammenhang mit einem Parkrempler an einem Stoßfänger 1 eines nicht dargestellten Fahrzeugs erläutert.

Der Stoßfänger 1 umfasst einen Absorber 2, ein Verbindungselement 3 und einen Sensor 4. Der Absorber 2 kann im vorliegenden Fall aus Blech oder einem Schaum bestehen, das Verbindungselement 3 wird von Federelementen gebildet, und der Sensor 4 ist als Sensorleiste ausgebildet. Der Sensor 4 kann direkt am Absorber 2 angeordnet sein. Alternativ kann er auch auf der Außenhaut, wie z. B. der Stoßfängerverkleidung angeordnet sein.

Wird das Fahrzeug beispielsweise auf einem Parkplatz abgestellt, schaltet der Fahrer üblicherweise die Zündung aus, Dabei wird erfindungsgemäß das aktuelle Sensorsignal des Sensors 4 als Sollwert gespeichert. In Figur 1 ist ein Parkrempler dargestellt, den exemplarisch eine Anhängerkupplung 5 an dem Stoßfänger 1 des parkenden Fahrzeugs erzeugt. Die Anhängerkupplung 5 deformiert dabei den Absorber 2, wie in Figur 2 zu sehen ist. Diese Deformierung erzeugt eine bleibende Verformung des Absorbers 2, die auch dann noch bleibt, wenn die Anhängerkupplung 5 nicht mehr auf den Absorber 2 einwirkt, wie in Figur 3 zu sehen ist. Jedoch wird durch die anhaltende Verformung des Absorbers 2 der Sensor 4 weiterhin mit Druck beaufschlagt, wodurch sich das Sensorsignal ändert. Damit auch bei relativ leichten Parkrempiern eine sichere Signalerzeugung für den Sensor gewährleistet ist, kann der Sensor mit Vorspannung befestigt werden. Dies würde auch bei nahezu unsichtbaren Parkrempiern eine zuverlässige Signalerzeugung garantieren. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Sensor nahe oder auch auf der Außenhaut des Fahrzeuges, beispielsweise im Innen- bereich eines vorderen Stoßfängers, angeordnet ist, da dies eine frühzeitige, schnelle und sichere Detektierung eines Parkrernplers gewährleistet.

Wird nun bei dem angerempelten Fahrzeug die Zündung betätigt, wird das jetzt aktuelle Signal als Istwert gespeichert und mit dem beim Abstellen des Fahr- zeuges ermittelten Sollwert verblichen. Sind beide Signale verschieden voneinander, wird eine akustische und/oder optische Anzeige ausgelöst, welche dem Fahrer den Parkrempler signalisiert. Dieser kann dann in einer Werkstatt die Fußgängererfassungsvorrichtung auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüfen lassen. Alternativ oder zusätzlich kann das Ergebnis des Vergleich von Soll- und Istwert auch im Fehlerspeicher des Fahrzeugs abgelegt werden.

Wenn Sollwert und Istwert übereinstimmen, erfolgt keine Anzeige, da in einem solchen Fall von einer Funktionstüchtigkeit der Fußgängererfassungsvorrichtung auszugehen ist.

Um Temperatureinflüsse und/oder absichtliche Veränderungen an dem Stoßfänger 1 , z. B. eine Veränderung der Steifigkeit des Stoßfängers 1 durch unterschiedlich lange Kennzeichen, ausgleichen zu können, kann eine Kalibrierung des Ist- und/oder Sollwertes während der Fahrt und/oder bei Stillstand des Fahrzeuges erfolgen.

Die vorhergehende Beschreibung der vorliegenden Erfindung dient nur zu illustrativen Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung. Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich, ohne den Umfang der Erfindung sowie ihrer Äquivalente zu verlassen.

Bezugszeichenliste

1 Stoßfänger

2 Absorber

3 Verbindungselement 4 Sensor

5 Anhängerkupplung