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Patent Searching and Data


Title:
METHOD AND NEEDLE WEBBING LOOM IN ORDER TO WEAVE A RIBBON
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/038883
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a needle webbing machine which comprises two weft needles (2a, 2b) which work simultaneously and in opposite directions on both ribbon sides, in addition to knitting needles (28a, 28b) which are arranged on both ribbon sides. A yarn lifter (18a, 18b) which works individually and which is used to advance a weft thread (4a, 4b) to a weft needle (2a, 2b), which is open, is provided on each side of the ribbon in order to improve the production thereof.

Inventors:
SPEICH, Francisco (Bleumattstrasse 10, Gipf-Oberfrick, CH-5073, CH)
PROBST, Anton (Kirchrain 12, Frick, CH-5070, CH)
Application Number:
CH2006/000489
Publication Date:
April 12, 2007
Filing Date:
September 12, 2006
Export Citation:
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Assignee:
TEXTILMA AG (Kehrsitenstrasse 23, Stansstad, CH-6362, CH)
SPEICH, Francisco (Bleumattstrasse 10, Gipf-Oberfrick, CH-5073, CH)
PROBST, Anton (Kirchrain 12, Frick, CH-5070, CH)
International Classes:
D03D47/06; D03D47/38; D03D47/00; D03D47/34
Attorney, Agent or Firm:
SCHMAUDER & PARTNER AG (Patent & Markenanwälte VSP, Zwängiweg 7, Zürich, CH-8038, CH)
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Claims:

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Patentansprüche

1. Verfahren zum Weben eines Bandes auf einer Nadelbandmaschine mit zwei von beiden Bandseiten gleichzeitig und gegenläufig arbeitenden

Schussnadeln (2a,2b), dadurch gekennzeichnet, dass nur derjenige Schussfaden (4a,4b,40a,40b) eingetragen wird, der einer der beiden Schussnadeln (2a, 2b) vorgelegt wird, sodass jede beliebige Schussfolge möglich ist.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfäden (4a,4b,40a,40b) von Bandseite zu Bandseite abwechselnd eingetragen werden.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Bandseite die Schussfadenschlaufen (42a,42b) mit sich selbst verwirkt werden.

4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass an je- der Bandseite die Schussfadenschlaufen (22a, 22b) mittels eines ver- maschten Hilfsfadens (24a, 24b) abgebunden werden.

5. Nadelbandwebmaschine zur Durchführung des Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit zwei von beiden Bandseiten gleichzeitig und ge- genläufig arbeitenden Schussnadeln (2a, 2b) sowie an beiden Bandseiten angeordnete Wirknadel (28a, 28b), dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Bandseite ein individuell arbeitender Fadenheber (18a, 18b) zum Vorlegen eines Schussfadens (4a,4b,40a,40b) an eine offen ausgebildete Schussnadel (2a, 2b) vorhanden ist.

6. Nadelbandwebmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussnadel (2a, 2b) eine an einem Nadelschaft (14a, 14b) angeordnete Gabel (16a, 16b) zur Aufnahme des Schussfadens (4a,4b,40a,40b)

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sowie einen längs des Nadelschaftes (14a, 14b) bis vor die Gabel (16a, 16b) verlaufenden Führungsschlitz (20a, 20b) für den Schussfaden (4a,4b,40a,40b) aufweist.

Description:

Verfahren und Nadelbandwebmaschine zum Weben eines Bandes

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Weben eines Bandes auf einer Nadel- bandwebmaschine gemäss Oberbegriff des Anspruches 1, sowie eine Nadelbandwebmaschine zur Durchführung des Verfahrens gemäss Oberbegriff des Anspruches 5.

Stand der Technik Eine Verfahren und eine Nadelbandwebmaschine zum Weben eines Bandes der eingangs genannten Art sind aus der DE 40 09 455A bekannt. Das dort beschriebene Verfahren zur Herstellung eines Bandes auf einer Nadelbandwebmaschine erfolgt mit zwei gegenläufig arbeitenden geschlossenen Schussnadeln, wobei das Band von beiden Schussnadeln durch Eintrag in ein gemein- sames Fach gewoben wird. Die Köpfe der gegenläufig eingetragenen Schussfadenschlaufen werden an jeder Bandseite durch aus je einem Hilfsfaden gebildete Maschenreihen gesichert, die sich an den beiden Kanten des Bandes befinden. Nachteilig ist es nun, dass stets zwei Schussfadenschlaufen in ein gemeinsames Fach eingetragen werden müssen, sodass bei einem Fachwech- sei zwei Schussfadenschlaufen, das heisst vier Schussfadenabschnitte gleichzeitig eingebunden werden müssen. Dadurch wird die Stabilität des herzustellenden Bandes beeinträchtigt. Es sind auch keinerlei Variationen möglich, denn es kommen geschlossene Schussnadeln zum Einsatz, die FührungsSchlaufen aufweisen, an denen stets ein Schussfaden angeordnet ist.

Darstellung der Erfindung

Aufgabe der Erfindung ist es, das Verfahren zum Weben eines Bandes auf einer Nadelbandmaschine mit zwei gleichzeitig und gegenläufig arbeitenden Schussnadeln zu verbessern.

Gelöst wird die Aufgabe: a. bei dem eingangs genannten Verfahren durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1;

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b. bei der eingangs genannten Nadelbandwebmaschine durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 5.

Dadurch, dass nur derjenige Schuss eingetragen wird, der einer der beiden Schussnadeln vorgelegt wird, ist jede beliebige Schussfolge möglich. Es können nicht nur zwei Schussfaden gleichzeitig in das Webfach eingebracht werden, wie dies beim Stand der Technik gegeben ist, sondern es können insbesondere nach Anspruch 2 die Schussfäden von den Bandseiten zu Bandseiten wechselnd eingetragen werden, sodass bei jedem Fachwechsel nur eine Schussfadenschlaufe eingetragen wird. Darüber hinaus ist es überdies möglich, den Schussnadeln sogar hinsichtlich Farbe und Qualität wechselnde Schussfäden vorzulegen. Dadurch ergibt sich nicht nur eine mechanisch verbesserte Qualität des hergestellten Bandes, sondern es wird auch die Mustermöglichkeit erhöht.

Gemäss Anspruch 3 können an jeder Bandseite die Schussfadenschlaufen mit sich selbst verwirkt werden oder gemäss Anspruch 4 mittels eines vermasch- ten Hilfsfadens.

Für die zur Durchführung des Verfahrens dienende Nadelbandwebmaschine ist es wesentlich, dass an jeder Bandseite ein individuell arbeitender Fadenheber zum Vorlegen eines Schussfadens an eine offen ausgebildete Schussnadel vorhanden ist.

Der Anspruch 6 beschreibt eine bevorzugte Ausbildung der Schussnadel, die eine an einem Nadelschaft angeordnete Gabel zur Aufnahme des Schussfadens aufweist, sowie einen längs des Nadelschaftes bis vor die Gabel verlaufenden Führungsschlitz für den Schussfaden aufweist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher beschrieben, die den Webbereich einer Nadelbandwebmaschine in verschiedenen Webphasen zeigen und zwar das Abbinden einer eingetrage-

ne Schussfadenschlaufen mittels eines Hilfsfadens in den Figuren 1 bis 4 und das Abbinden eingetragener Schussfadenschlaufen ohne Hilfsfaden in den Figuren 5 bis 7. Es zeigen :

Figur 1 den Webbereich beim Anschlagen einer von der linken Schussnadel eingetragenen Schussfadenschlaufe, in schaubildlicher Darstellung;

Figur 2 den Webbereich der Figur 1 beim Eintragen einer Schussfadenschlaufe mittels der rechten Schussnadel; Figur 3 den Webbereich der Figur 2 mit eingetragener Schussfadenschlaufe und vor dessen Abbinden;

Figur 4 den Webbereich der Figur 3 beim Anschlagen der von der rechten Schussnadel eingetragenen Schussfadenschlaufe und beim Vorlegen des Schussfadens an der linken Schussnadel; Figur 5 den Webbereich beim Anschlagen einer von der rechten Schussnadel eingetragenen Schussfadenschlaufe; Figur 6 den Webbereich der Figur 5 beim Eintragen einer von der linken

Schussnadel eingetragenen Schussfadenschlaufe;

Figur 7 den Webbereich der Figur 6 beim Vermaschen der eingetragenen Schussfadenschlaufe.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Die Figuren 1 bis 4 zeigen den Webbereich einer Nadelbandwebmaschine mit zwei gegenläufig angetriebenen Schussnadeln 2a, 2b, die Schussfäden 4a,4b in ein Webfach 6 eintragen. In dem aus Kettfäden 8 gebildeten Webfach 6 werden die Schussfäden an der Anschlagkante 10 mittels eines Webblattes 9 angeschlagen, worauf das Band 12 entsteht.

Die Schussnadeln 2a, 2b sind jeweils offene Nadeln, d.h. sie weisen am vorde- ren Ende eines Nadelschafts 14a, 14b eine Gabel 16a, 16b auf, in die der jeweilige Schussfaden 4a, 4b mittels eines auf- und abbewegbaren Fadenhebers 18a, 18b eingelegt wird. Die Schussnadeln 2a, 2b enthalten jeweils Führungsschlitze 20a, 20b, die längs des Nadelschaftes 14a, 14b verlaufen und bis über

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die Gabeln 16a, 16b reichen. Die Führungsschlitze 20a, 20b dienen zur Führung des Schussfadens 4a, 4b, wenn der Schussfaden nicht in das Webfach 6 eingetragen wird, und zur Erleichterung des Einlegens in die Gabel 16a, 16b mit Hilfe des jeweiligen Fadenhebers 18a, 18b. Die jeweils eingetragene Schussfadenschlaufe 22a, 22b wird mittels eines Hilfsfadens 24a, 24b gesichert, der jeweils mittels eines Fadenführers 26a, 26b Wirknadeln 28a, 28b so vorgelegt wird, dass dieser mit den Schussfadenschlaufen 22a, 22b vermascht wird.

In der in Figur 1 gezeigten Stellung hat die linke Schussnadel 2a gerade eine Schussfadenschlaufe 22a in das Webfach 6 eingetragen und ist mittels des Webblattes 11 an der Anschlagkante 10 angeschlagen worden. Mittels des linken Fadenhebers 18a wird der linke Schussfaden 4a an der Gabel 16a der Schussnadel 2a durch Anheben des Fadenhebers 18a soweit angehoben, dass er nicht von der Gabel 16a der Schussnadel 2a erfasst werden kann. Auf der rechten Seite des Webfaches senkt sich der Fadenheber 18b ab und bringt den Schussfaden 4b an der Gabel 16b der Schussnadel 2b in Eingriff, so dass diese die Schussfadenschlaufe 22b in das offene Webfach 6 eintragen kann, wie dies in Figur 2 gezeigt ist. Die linke Schussnadel 2a läuft leer in das Webfach ein, wobei der Schussfaden 4a im Führungsschlitz 20a geführt ist.

Wenn die Schussfadenschlaufe 22b vollständig in das Webfach eingetragen worden ist, wie dies aus Figur 3 ersichtlich ist, erfasst die linke Wirknadel 28a den Hilfsfaden 24a und zieht diesen durch die eingetragene Schussfaden- schlaufe 22b und weiter durch die letzte Schlaufe 30a des Hilfsfadens 24a. Auf der rechten Seite wird der Hilfsfaden 24b mit sich selbst, das heisst mit seiner letzten Schlaufe 30b vermascht, ohne durch eine Schussfadenschlaufe gezogen zu sein. Nach diesem Sichern der eingetragenen Schussfadenschlaufe 22b mittels des Hilfsfadens 24a verlassen die Schussnadeln 2a, 2b das Webfach und das Webblatt 11 schlägt die so eingetragene Schussfadenschlaufe an der Anschlagkante 10 an. Nun wird der Fadenheber 18b wieder angehoben und verhindert ein Eingreifen des Schussfadens 4b an der Gabel 16b de.r Schussnadel 2b. Stattdessen wird mittels des Fadenhebers 18a der Schussfaden 4a

an der Gabel 16a der Schussnadel 2a in Eingriff gebracht, um bei der nächsten Webfachöffnung eine weitere Schussfadenschlaufe 22a in analoger Weise von der linken Bandseite einzutragen.

Die Figuren 5 bis 7 zeigen eine Nadelbandwebmaschine, die analog der Nadelbandwebmaschine der Figuren 1 bis 4 aufgebaut ist, sodass mit dem ersten Ausführungsbeispiel gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Es wird auf die diesbezüglichen Ausführungen in den Figuren 1 bis 4 verwiesen. Beim Ausführungsbeispiel der Figuren 5 bis 7 kommen jedoch keine Hilfs- fäden zum Einsatz, sondern die Schussfäden 40a, 40b werden mit sich selbst vermascht. Die Figur 6 zeigt, wie mittels der linken Schussnadel 2a die Schussfadenschlaufe 42a aus dem Schussfaden 40a in das Webfach eintragen wird. Nach dem vollständigen Eintrag erfasst die rechte Wirknadel 28b die eingetragene Schussfadenschlaufe 42a und zieht diese durch die bereits abge- schlagene Schussfadenschlaufe 42a. Während des Eintragens der Schussfadenschlaufe 42a mittels der Schussnadel 2a von der linken Seite des Bandes her bewegt sich die rechte Schussnadel 2b leer durch das Kettfach. Der Schussfaden 40b ist dabei im Führungsschlitz 20b der rechten Schussnadel 2b geführt, wie der Figur 7 zu entnehmen ist. Sobald die Schussnadeln 2a, 2b aus dem Kettfach zurückgezogen sind, erfolgt der Anschlag der eingetragenen Schussfadenschlaufe 42a mittels des Webblattes 11 an der Anschlagkante 10, wie in Figur 5 dargestellt ist. Nach dem Fachwechsel folgt das Eintragen der Schussfadenschlaufe an der rechten Seite des Bandes, wobei der Vorgang analog dem Eintrag des Schussfadens an der linken Bandseite erfolgt.

Bezuqszeichenliste

2a Schussnadel

2b Schussnadel

4a Schussfaden

4b Schussfaden

6 Webfach

8 Kettfaden 0 Anschlagkante

Webblatt 2 Band a Nadelschaft b Nadelschaft 6a Gabel 6b Gabel 8a Fadenheber b Fadenheber 0a Führungsschlitz 0b Führungsschlitz a Schussfadenschlaufe 2b Schussfadenschlaufe a Hilfsfaden b Hilfsfaden a Fadenführen b Fadenführer a Wirknadel b Wirknadel a Schussfaden b Schussfaden a Schussfadenschlaufe b Schussfadenschlaufe