GIEGERICH, Peter (Unterm Hungerrain 21, Mömlingen, 63853, DE)
LÜBBERT, Katrin (Robert-Schneider-Str. 54, Darmstadt, 64289, DE)
MEIER-ARENDT, Guido (Margaretenstr. 2 A, Langen, 63225, DE)
MÖLL, Winfried (Burgstraße 16, Laubach, 35321, DE)
SCHNIEDERS, Heiko (Rosenstraße 18, Schaafheim, 64850, DE)
SOLTERBECK, Carmen (Kettenhofweg 100, Frankfurt, 60325, DE)
WETZEL, Stephan (Im Prinzengarten 10, Bad Homburg, 61348, DE)
CIELER, Stephan (Rotlintstr. 38, Frankfurt, 60316, DE)
GIEGERICH, Peter (Unterm Hungerrain 21, Mömlingen, 63853, DE)
LÜBBERT, Katrin (Robert-Schneider-Str. 54, Darmstadt, 64289, DE)
MEIER-ARENDT, Guido (Margaretenstr. 2 A, Langen, 63225, DE)
MÖLL, Winfried (Burgstraße 16, Laubach, 35321, DE)
SCHNIEDERS, Heiko (Rosenstraße 18, Schaafheim, 64850, DE)
SOLTERBECK, Carmen (Kettenhofweg 100, Frankfurt, 60325, DE)
WETZEL, Stephan (Im Prinzengarten 10, Bad Homburg, 61348, DE)
| Patentansprüche 1. Verfahren zum Betrieb eines Bordcomputers eines Kraftfahrzeuges, bei dem Fahrparameter erfasst und die Fahrparameter verschiedenen Zeit-/Streckenparametern zugeordnet und dargestellt werden, und mit einer Auswahl für verschiedene Betriebsprofilen, dadurch gekennzeichnet, dass der Bordcomputer die auf Zeit-/Streckenparameter ermittelten Fahrparameter in Abhängigkeit von den Betriebsprofilen be- rechnet und darstellt. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem Wechsel der Betriebsprofile die Fahrparameter für das gewählte Betriebsprofil dargestellt werden. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrparameter der einzelnen Betriebsprofile miteinander verglichen werden. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus den Fahrparametern der einzelnen Betriebsprofile Gesamtwerte oder Durchschnittswerte berechnet werden. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bordcomputer eine Festlegung von Beginn und Ende von Zeit-/Streckenparameter durch den Fahrer erfasst. 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Darstellung der Fahrparameter in Abhängigkeit von den Betriebsprofilen variiert. |
Verfahren zum Betrieb eines Bordcomputers eines
Kraftfahrzeuges
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Bordcomputers eines Kraftfahrzeuges, bei dem Fahrparameter er- fasst und die Fahrparameter verschiedenen Zeit-/Strecken- parametern zugeordnet und dargestellt werden, und mit einer Auswahl für verschiedene Betriebsprofile.
Solche Verfahren werden in Bordcomputern von heutigen Kraftfahrzeugen häufig eingesetzt, um die Fahrparameter, wie einen Kraftstoffverbrauch bezogen auf eine Strecke, eine Durch- Schnittsgeschwindigkeit, eine Fahrzeit oder Fahrstrecke darzustellen. Die Fahrparameter werden zudem häufig mit Zeit-/ Streckenparametern, wie einem Kurzzeitspeicher, einem Langzeitspeicher, einem Lebensspeicher oder einem individuell vom Fahrer einzustellenden Speicher ausgewertet und dargestellt. Der Fahrer des Kraftfahrzeuges kann zudem ein eigenes Fahrerprofil für sich selbst zusammenstellen oder ein Betriebsprofil, wie beispielsweise einen Eco-, Sport- oder Komfort-Modus auswählen . Das eingangs genannte Verfahren ist aus der Praxis bekannt.
Nachteilig bei dem bekannten Verfahren ist, dass der Bordcomputer nur eine Gesamtbetrachtung der Fahrparameter über Zeit- und Streckenparameter ermöglicht. Eine individuell auf das aktuelle Betriebsprofil angepasste Darstellung der Fahrpara- meter ist nicht möglich.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art so zu gestalten, dass es dem Fahrer des Kraftfahrzeuges Informationen über die Fahrparameter in Abhängigkeit des aktuellen Betriebsprofils zur Verfügung stellt . Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Bordcomputer die auf Zeit-/Streckenparameter ermittelten Fahrparameter in Abhängigkeit von den Betriebsprofilen berechnet und darstellt.
Durch diese Gestaltung ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren eine Erfassung von Fahrparametern wie Verbrauch und der Fahrtzeit unter Berücksichtigung der jeweiligen Betriebsprofile. Damit kann beispielsweise ausgewertet werden, wie lange und wie häufig ein Fahrer den Sportmodus gewählt hat. Zudem lassen sich Kraftstoffverbräuche in Abhängigkeit der einzelnen Fahrer oder der gewählten Betriebsprofile auswerten und darstellen. Dank der Erfindung erhält der Fahrer des Kraftfahrzeuges die Informationen über die Fahrparameter in Abhängigkeit von dem jeweiligen Betriebsprofil des Kraftfahrzeuges .
Die Handhabung des nach dem erfindungsgemäßen Verfahren betriebenen Bordcomputers gestaltet sich besonders einfach, wenn bei jedem Wechsel der Betriebsprofile die Fahrparameter für das gewählte Betriebsprofil dargestellt werden. Durch diese Gestaltung erhält der Fahrer des Kraftfahrzeuges durch eine einfache Wahl des Betriebsprofils automatisch die Informationen der dieses Betriebsprofil betreffenden Fahrparame- ter . Schaltet der Fahrer beispielsweise von einem ökonomischen Betriebsprofil auf ein sportliches Betriebsprofil um, erhält der Fahrer bei der Auswahl des Kraftstoffverbrauchs den für den sportlichen Fahrmodus abgespeicherten Wert des Kraftstoffverbrauchs. Die Darstellung der Fahrparameter der den Fahrer betreffenden Betriebsprofile kann einfach über den Start des Kraftfahrzeuges mit einem individuellen Schlüssel oder Zugangscode des Fahrers aktiviert werden.
Die Betriebsprofile lassen sich gemäß einer anderen vorteil- haften Weiterbildung der Erfindung einfach mit anderen abgespeicherten Betriebsprofilen vergleichen, wenn die Fahrparameter der einzelnen Betriebsprofile miteinander verglichen werden. Die Fahrparameter sind hierdurch über verschiedene Betriebsprofile miteinander verknüpft und können weiter verarbeitet oder auf den Wunsch des Fahrers hin dargestellt werden. Durch diese Gestaltung können beispielsweise Ranglisten von Fahrern mit dem geringsten Kraftstoffverbrauch erstellt werden .
Zur weiteren Vereinfachung des Vergleichs der Betriebsprofile trägt es gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bei, wenn aus den Fahrparametern der einzelnen Betriebsprofile Gesamtwerte oder Durchschnittswerte berechnet werden. Damit kann der Fahrer durch die Auswahl der berechneten Durchschnittswerte erkennen, ob der eigene Kraftstoffverbrauch relativ hoch oder niedrig ist. Auch besteht für den Fahrer des Kraftfahrzeuges die Möglichkeit zu erkennen, wie groß der Einfluss der Wahl des sportlichen Fahrmodus, beispielsweise auf den Durchschnittsverbrauch des Kraftstoffs ist . Die Fahrparameter lassen sich neben festgelegten Zeit-/ Streckenparametern gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung auch individuell erfassen, wenn der Bordcomputer eine Festlegung von Beginn und Ende von Zeit-/ Streckenparameter durch den Fahrer erfasst.
Die Darstellung der Fahrparameter für das abgespeicherte Fahrerprofil oder in direkter Abhängigkeit von dem gewählten Fahrmodus gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders einfach, wenn die Dar- Stellung der Fahrparameter in Abhängigkeit von den Betriebsprofilen variiert. Hierdurch ist es beispielsweise möglich, den Fahrparameter Fahrzeit in einem Komfort-Modus in Minuten und in einem Sportmodus in 1/100 Sekunden darzustellen. Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Diese zeigt in
Fig. 1 schematisch ein Kraftfahrzeug mit einem Bordcom- puter,
Fig. 2 schematisch ein erfindungsgemäßes Verfahren zum
Betrieb des Bordcomputers . Figur 1 zeigt ein Kraftfahrzeug mit einem Bordcomputer 1, mit einer Brennkraftmaschine 2 und mit einer Anzeigeeinheit 3 zur Darstellung von Informationen für den Fahrer. Der Bordcomputer 1 ist mit einem Radsensor 4 und mit einem Motorsensor 5 der Brennkraftmaschine 2 verbunden. Weiterhin hat der Bord- Computer 1 eine Verbindung mit einer Uhr 6 und mit einem Bedienteil 7 zur Eingabe von Informationen durch den Fahrer. Über das Bedienteil 7 kann der Fahrer Informationen in den Bordcomputer 1 eingeben oder sich selbst identifizieren, so dass der Bordcomputer 1 ein von dem Fahrer bevorzugtes Fahr- profil aktiviert.
Figur 2 zeigt das Verfahren zum Betrieb des Bordcomputers 1. Der Bordcomputer 1 erfasst über den Radsensor 4 Fahrparameter 8, wie Daten zur Geschwindigkeit (v) und der gefahrenen Stre- cke (s) . Weitere Fahrparameter 8 wie den Kraftstoffverbrauch (B) erhält der Bordcomputer 1 von dem Motorsensor 5 der Brennkraftmaschine 2. Über die Uhr 6 ermittelt der Bordcomputer 1 die Fahrzeit (t) . Die Fahrparameter 8 werden Zeit-/Streckenparametern 9 zugeordnet, so dass die Fahrparameter 8 mit einem Kurzzeitspeicher Tl, einem Langzeitspeicher T2, einem LebensdauerSpeicher T3 und einer Wegstrecke Sl verrechnet werden können. Hierdurch lässt sich beispielsweise der Kraftstoffverbrauch B wahlweise über die Wegstrecke Sl oder einen vorgesehenen
Zeitraum, beispielsweise dem Kurzzeitspeicher Tl berechnen. Mittels des Bedienteils 7 kann der Fahrer des Kraftfahrzeuges ein Betriebsprofil 10 auswählen, was von dem Bordcomputer 1 ebenfalls erfasst wird. Als Betriebsprofil 10 ist beispielsweise ein Eco-Modus (E-M) , ein Sport-Modus (S-M) oder ein Komfort-Modus (C-M) auswählbar.
Der Bordcomputer 1 bildet aus den Fahrparametern 8, dem Zeit-/Streckenparameter 9 und dem Betriebsprofil 10 eine dreidimensionale Matrix und ermöglicht damit beispielsweise eine Darstellung des Kraftstoff erbrauchs (B) in Abhängigkeit von dem gewählten Betriebsprofil 10 oder den Zeit-/Strecken- parametern 9 oder einer vom Fahrer ausgewählten Verknüpfung von Betriebsprofil 10 und Zeit-/Streckenparametern 9.
