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Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR OPERATING A COMPRESSOR, AND COMPRESSOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/037894
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for operating a compressor (100), wherein an ionic liquid (a) is used as an operating liquid, and wherein two different materials (c, d) of the compressor (100) are brought in contact with the ionic liquid (b) and form an electrochemical element. In order to partially balance a voltage (U) of the electrochemical element at the compressor (110), a counter voltage (UG) is applied. The invention further relates to such a compressor (100).

Inventors:
ADLER, Robert (Lorenz-Steiner-Gasse 34, 2201 Gerasdorf, AT)
DORNER, Sascha (Hauptplatz 9, 2440 Gramatneusiedl, AT)
NAGL, Christoph (Windhaag 1, 2534 Alland, AT)
FAHRTHOFER, Georg (Hauptplatz 9, 2440 Gramatneusiedl, AT)
Application Number:
EP2018/025207
Publication Date:
February 28, 2019
Filing Date:
August 01, 2018
Export Citation:
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Assignee:
LINDE AKTIENGESELLSCHAFT (Klosterhofstr. 1, München, 80331, DE)
International Classes:
F04B39/00; F04B37/18; F04B39/04; F04C19/00; F04C29/02; F04C29/04
Foreign References:
DE102011101504A12012-11-15
US20100034671A12010-02-11
DE102004046316A12006-03-30
Other References:
None
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Claims:
Patentansprüche

1 . Verfahren zum Betreiben eines Verdichters (100), bei dem eine ionische

Flüssigkeit (a) als Betriebsflüssigkeit verwendet wird, und bei dem zwei verschiedene Materialien (c, d) des Verdichters (100) mit der ionischen Flüssigkeit (b) in Kontakt gebracht werden und ein elektrochemisches Element bilden,

dadurch gekennzeichnet, dass eine Gegenspannung (UG) wenigstens zum teilweisen Ausgleich einer Spannung (U) des elektrochemischen Elements an dem Verdichter (1 10) angelegt wird. 2. Verfahren nach Anspruch 1 , wobei die Spannung (U) des elektrochemischen Elements gemessen und basierend darauf die Gegenspannung (UG) eingestellt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Gegenspannung (UG) im Rahmen einer Regelung eingestellt wird.

4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei als Verdichter (100) ein Kolbenverdichter, ein Schraubenverdichter, ein Scrollverdichter, ein

Rotationsverdichter, ein Verdichter, in dem ein Zwei-Phasengemisch anwendbar ist, und/oder ein mehrstufiger Verdichter verwendet wird.

5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei mittels des Verdichters ein Gas (b), insbesondere Wasserstoff, oder ein Gasgemisch verdichtet wird. 6. Verdichter (1 10), in dem eine ionische Flüssigkeit (a) als Betriebsflüssigkeit

vorgesehen ist, und bei dem zwei verschiedene Materialien (c, d) des Verdichters (100) mit der ionischen Flüssigkeit (a) in Kontakt stehen und ein

elektrochemisches Element bilden,

gekennzeichnet durch eine Spannungsquelle (170), mit der eine

Gegenspannung (UG) wenigstes zum teilweisen Ausgleich einer Spannung (U) des elektrochemischen Elements an dem Verdichter (U) anlegbar ist.

7. Verdichter (1 00) nach Anspruch 6, mit einer Messeinrichtung (160) zum Messen der Spannung (U) des elektrochemischen Elements, wobei die Spannungsquelle (1 70) dazu eingerichtet ist, die Gegenspannung (UG) basierend auf der gemessenen Spannung (U) einzustellen.

Verdichter (1 00) nach Anspruch 6 oder 7, mit einer Steuer- und/oder Regeleinheit zum Einstellen und/oder Regeln der Gegenspannung (UG).

Verdichter (1 00) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, der als Kolbenverdichter, Schraubenverdichter, Scrollverdichter, Rotationsverdichter, Verdichter, in dem ein Zwei-Phasengemisch anwendbar ist, und/oder mehrstufig ausgebildet ist.

Description:
Beschreibung

Verfahren zum Betreiben eines Verdichters und Verdichter

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Verdichters, bei dem eine ionische Flüssigkeit als Betriebsflüssigkeit verwendet wird, sowie einen solchen Verdichter.

Stand der Technik

Verdichter werden insbesondere zum Verdichten von gasförmigen Medien eingesetzt. Das Medium kann hierzu beispielsweise mittels einer Betriebsflüssigkeit in einem Verdrängerzylinder verdrängt werden. Solche Verdichter werden in diesem

Zusammenhang auch als kolbenlose Verdichter bezeichnet.

Als Betriebsflüssigkeit kann eine ionische Flüssigkeit verwendet werden. Diese ist dann insbesondere in einem eigentlichen Hydraulikölkreis sowie einem Gaskreislauf vorhanden. Ionische Flüssigkeiten haben den Vorteil, dass sie keinen oder zumindest keinen messbaren Dampfdruck aufweisen. Daher kann auf die beschriebene Weise Gas verdichtet werden, ohne dass in dem verdichteten Gas anschließend Bestandteile der Betriebsflüssigkeit verbleiben, wie dies bei herkömmlichen Betriebsflüssigkeiten wie Hydrauliköl der Fall ist.

Bei ionischen Flüssigkeiten handelt es sich insbesondere um flüssiges Salz, welches daher einen Elektrolyt innerhalb des Verdichters bzw. des Verdichtersystems bildet. Da in einem solchen Verdichter in aller Regel verschiedene Materialien für verschiedene Komponenten bzw. Bauteile des Verdichters verwendet werden, mit denen die ionische Flüssigkeit auch in Kontakt steht, kommt es zur Bildung eines elektrochemischen Elements. Hier geht das in Bezug auf die elektrochemische Spannungsreihe unedlere Material bzw. Element in der ionischen Flüssigkeit in Lösung und wird abgebaut bzw. verbraucht. An anderer Stelle wird dieses Material entsprechend angelagert. Insgesamt führt dies zu einer reduzierten Lebensdauer bzw. Laufzeit des Verdichters.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Aufgabe, eine Möglichkeit bereitzustellen, bei einem solchen ionischen Verdichter Lebensdauer bzw. Laufzeit zu verlängern. Offenbarung der Erfindung

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Betreiben eines Verdichters sowie einen Verdichter mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche sowie der nachfolgenden Beschreibung.

Vorteile der Erfindung

Die vorliegende Erfindung geht aus von einem Verfahren zum Betreiben eines Verdichters, bei dem eine ionische Flüssigkeit als Betriebsflüssigkeit verwendet wird. Wenn ein solcher Verdichter zwei verschiedene Materialien aufweist, die mit der ionischen Flüssigkeit in Kontakt gebracht werden, wird automatisch ein

elektrochemisches Element gebildet.

Als ionische Flüssigkeit kommen dabei vorzugsweise Zusammensetzung in Betracht, die einen der folgenden Stoffe aufweisen:

- eine Verbindung gemäß Formel (I)

wobei Ri und R 2 unabhängig voneinander Wasserstoff oder ein substituiertes oder unsubstituiertes C1 -C8 Alkyl sein können, insbesondere ein substituiertes oder unsubstituiertes C1 -C4 Alkyl, wobei die Verbindung nach Formel (I) insbesondere ein 1 -Ethyl-3-Methylimidazolium ist. - eine quartäre Ammoniumverbindung, insbesondere eine Verbindung der Formel

N + R 4 (II), wobei jedes R unabhängig voneinander ein substituiertes oder unsubstituiertes C1 -C4 Alkyl sein kann, wobei das Alkyl insbesondere durch OH substituiert sein kann, wobei die Verbindung nach Formel (II) insbesondere ein Ν,Ν,Ν-Trimethylethylammonium oder ein Tris(2-hydroxyethyl)-Methylammonium ist.

Ebenso kann die Zusammensetzung ein Gegenion, insbesondere Cl " aufweisen.

Als relevante Komponenten oder Bauteile des Verdichters, die hier betroffen sein können, kommen insbesondere Zylinderköpfe, Rohrleitungen, Kolben, Ventilgehäuse und Ventile in Frage. Als Materialien kommen beispielsweise Eisen (bzw. Stahl), Aluminium und Zink in Frage.

Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, dass eine Gegenspannung wenigstens zum teilweisen Ausgleich einer Spannung des elektrochemischen Elements an dem

Verdichter angelegt wird. Besonders zweckmäßig ist es, die Spannung möglichst vollständig, wenigstens aber beispielsweise zu 80%, insbesondere 90%,

auszugleichen.

Durch das Anlegen einer solchen Gegenspannung wird also von extern Strom (also Fremdstrom) in den Verdichter eingeleitet und so der Auflösung des entsprechend unedleren Materials bzw. Elements entgegengewirkt oder diese sogar gestoppt. Es versteht sich, dass eine solche Gegenspannung nicht nur einmal zwischen zwei Materialien angelegt werden kann, sondern im Falle weiterer verschiedener Materialien auch zwischen weiteren Paaren von Materialien. Die Gegenspannung kann dabei durch eine geeignete Spannungsquelle erzeugt und an geeigneten Punkten im

Verdichter bzw. den entsprechenden Komponenten bzw. Bauteilen angelegt werden.

Denkbar ist es nun, die Höhe der Gegenspannung vorab zu ermitteln, beispielsweise basierend auf der elektrochemischen Spannungsreihe und der daraus ableitbaren Spannung der betreffenden Materialien. Für den Fall von Aluminium (E 0 = -1 ,66 V) und Zink (E 0 = -0,76 V) ergibt sich beispielsweise eine Spannung von (betragsmäßig) 0,9 V. Für den Fall von Zink und Eisen (E 0 = -0,44 V) ergibt sich beispielsweise eine

Spannung von (betragsmäßig) 0,32 V. Die Gegenspannung kann dann entsprechend vorgegeben werden. Besonders bevorzugt ist es jedoch, wenn die Spannung des elektrochemischen Elements gemessen und basierend darauf die Gegenspannung eingestellt wird. Hierzu kann eine geeignete Messeinrichtung vorgesehen sein, die beispielsweise an geeigneten Punkten der verschiedenen Materialien die anliegende Spannung abgreift. Dies ermöglicht dann eine besonders genaue Einstellung bzw. Vorgabe der

Gegenspannung und somit eine möglichst weitgehende Kompensation der durch das elektrochemische Element hervorgerufenen Spannung. Dies führt letztlich zu einem möglichst geringen Verschleiß der Materialien des Verdichters und damit des

Verdichters insgesamt.

Bevorzugt ist es zudem auch, wenn Gegenspannung im Rahmen einer Regelung eingestellt wird. Auf diese Weise können eventuelle Abweichungen während eines Betriebs des Verdichters ausgeglichen werden. Vorzugsweise wird als Verdichter ein Kolbenverdichter und/oder ein mehrstufiger Verdichter verwendet, insbesondere also beispielsweise ein mehrstufiger

Kolbenverdichter. Solche Verdichter sind verhältnismäßig einfach im Aufbau, profitieren aber dennoch von den Vorteilen der ionischen Flüssigkeit als

Betriebsflüssigkeit. Außerdem kommen Schraubenverdichter, Scrollverdichter, Rotationsverdichter, oder Verdichter, in denen Zwei-Phasengemische anwendbar sind, in Betracht.

Es ist von Vorteil, wenn mittels des Verdichters ein Gas, insbesondere Wasserstoff, oder ein Gasgemisch verdichtet wird. Wie bereits erwähnt, ergibt sich durch die Verwendung der ionischen Flüssigkeit der Vorteil, dass keine Rückstände dieser Flüssigkeit in verdichtetem Gas verbleiben und damit ein besonders reines, verdichtetes Gas erhalten werden kann. Dies ist gerade bei Wasserstoff von besonderem Interesse, da Wasserstoff beispielsweise für Antriebe, insbesondere mit Brennstoffzellen, verwendet wird.

Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Verdichter, in dem eine ionische Flüssigkeit als Betriebsflüssigkeit vorgesehen ist, und bei dem zwei verschiedene Materialien des Verdichters mit der ionischen Flüssigkeit in Kontakt stehen und ein elektrochemisches Element bilden. Dabei handelt es sich insbesondere um einen sog. ionischen

Verdichter. Zudem ist nun eine Spannungsquelle vorgesehen, mit der eine Gegenspannung wenigstes zum teilweisen Ausgleich einer Spannung des elektrochemischen Elements an dem Verdichter anlegbar ist.

Vorzugsweise ist zudem eine Messeinrichtung zum Messen der Spannung des elektrochemischen Elements vorgesehen, wobei die Spannungsquelle dazu eingerichtet ist, die Gegenspannung basierend auf der gemessenen Spannung einzustellen.

Es ist von Vorteil, wenn eine Steuer- und/oder Regeleinheit zum Einstellen und/oder Regeln der Gegenspannung vorgesehen ist. Ebenfalls von Vorteil ist, wenn der Verdichter als Kolbenverdichter und/oder mehrstufig ausgebildet ist.

Hinsichtlich der näheren Erläuterung sowie weiterer bevorzugter Ausgestaltungen und Vorteile des erfindungsgemäßen Verdichters sei zur Vermeidung von Wiederholungen auf obige Ausführungen zum erfindungsgemäßen Verfahren, das anhand eines Verdichters erläutert wird, verwiesen, die hier entsprechend gelten.

Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

Figur 1 zeigt schematisch einen erfindungsgemäßen Verdichter in bevorzugter

Ausführungsform, der sich zur Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens eignet.

Ausführliche Beschreibung der Zeichnung

In Figur 1 ist ein erfindungsgemäßer Verdichter 100 in einer bevorzugten

Ausführungsform dargestellt. Der Verdichter weist hier fünf Zylinder 1 10, 1 1 1 , 1 12, 1 13 und 1 14 auf sowie eine weitere Kammer 150. Der Zylinder 1 10 weist einen beweglichen Kolben 120 auf sowie ein Einlassventil 140 und ein Auslassventil 141 , wobei diese beiden Ventile jeweils in einem Zylinderkopf 130 angeordnet sind. Die weiteren vier Zylinder sind gleichartig ausgebildet, der Übersichtlichkeit halber sind hier jedoch keine Bezugszeichen dargestellt. Anzumerken ist noch, dass die weiteren Zylinder 1 11 bis 114 kleiner sind als der Zylinder 1 10, um eine entsprechende, stufenartige Verdichtung zu ermöglichen. Die jeweiligen Kolben können dabei beispielsweise über einen geeigneten (hier nicht dargestellten) Antrieb nach Stand der Technik bewegt werden.

Über einen Einlass 121 kann nun ein Gas b, beispielsweise Wasserstoff, in den Zylinder 1 10 eingebracht werden. Über eine Rohrleitung 120 (oder eine andere geeignete Verbindung) kann in dem Zylinder 1 10 verdichtetes Gas dann in den nächsten Zylinder 1 1 1 geleitet werden. Über weitere solche Rohrleitungen kann das immer weiter verdichtete Gas schließlich in die Kammer 150 und von dort über einen Auslass 122 wieder aus dem Verdichter 100 herausgeführt werden. Zusätzlich ist eine verschließbare Verbindungsleitung 123 vom Einlass 121 zu der Kammer 150 vorgesehen. Die Kammer 150 dient dabei der Abscheidung der ionischen Flüssigkeit aus dem Gasstrom, die Verbindungsleitung 123 erlaubt bedingt durch die

Druckdifferenz zwischen der ersten und letzten Verdichterstufe einen

Flüssigkeitsstrom, infolgedessen eine gezielte Einspritzung von ionischer Flüssigkeit in den Gasstrom möglich ist.

In jedem der Zylinder 1 10 bis 1 14 sowie in der Kammer 150 ist nun eine ionische Flüssigkeit a, wie sie eingangs erwähnt wurde, als Betriebsflüssigkeit vorgesehen. Neben einer Wirkung als Kühlung und/oder Schmierung des Verdichters ist es eine Eigenschaft dieser ionischen Flüssigkeit, dass bei der Verdichtung des Gases b keine Rückstände in dem Gas verbleiten. Dies liegt - wie eingangs bereits erwähnt - daran, dass eine ionische Flüssigkeit keinen oder zumindest keinen messbaren Dampfdruck besitzt.

Weiterhin ist nun eine Messeinrichtung 160 vorgesehen, mittels welcher hier beispielhaft eine Spannung U zwischen dem Kolben 120 und dem Zylinder 1 10 bzw. dessen Wandung gemessen wird. Sofern nun der Kolben 120 und der Zylinder 1 10 bzw. dessen Wandung aus verschiedenen Materialien gefertigt sind, so bilden diese beiden Materialien eine elektrochemische Zelle mit einer - hier mittels der

Messeinrichtung 160 - messbaren Spannung U. Beispielsweise kann der Zylinder 1 10 bzw. dessen Wandung aus Stahl (mit c bezeichnet) gefertigt sein, der Kolben 120 hingegen aus Aluminium (mit d bezeichnet). Dies führt an sich - wie ebenfalls bereits erwähnt - dazu, dass sich eines der Materialien in der ionischen Flüssigkeit b löst und insbesondere an dem anderen Material abscheidet. Weiterhin ist nun eine Spannungsquelle 170, die insbesondere auch Teil einer Steuer- und/oder Regeleinheit sein kann, vorgesehen. Mittels dieser Spannungsquelle 170 ist es nun möglich, eine Gegenspannung UG an den Verdichter, hier zwischen dem Kolben 120 und dem Zylinder 1 10 bzw. dessen Wandung anzulegen, sodass ein Strom IG fließt. Die Gegenspannung kann nun möglichst genau auf die gemessene Spannung abgestimmt werden, sodass resultierend keine oder zumindest eine deutlich geringere Spannung zwischen den entsprechenden Komponenten bzw. Bauteilen des

Verdichters vorliegt, was somit eine Lösung des einen Materials in der ionischen Flüssigkeit verhindert oder zumindest verringert. Dies erhöht entsprechend die Lebensdauer des Verdichters 1 10.

Es versteht sich, dass auch weitere solcher Messeinrichtungen und Spannungsquellen (bzw. Steuer- und/oder Regeleinheiten) vorgesehen sein können und zwar jeweils zwischen anderen zwei Komponenten bzw. Bauteilen mit verschiedenen Materialien. Insbesondere kommen hierbei die zuvor erwähnten Komponenten bzw. Bauteile in Frage. Insgesamt kann auf diese Weise die Lebensdauer des Verdichters 1 10 deutlich erhöht werden.