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Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR OPERATING A CONVERTER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/040524
Kind Code:
A1
Abstract:
In a method for operating a converter (1), in which the converter (1) is mounted in a carrying ring (3) by means of carrying journals (2), a gear mechanism (4) is mounted in a floating manner on the carrying journals (2), the converter (1) is configured, as a result, such that it can tilt about its horizontal axis and the gear mechanism (4) is connected rigidly to a pedestal (6) by a torque support (5), the torque support (5) connects the gear mechanism (4) to the pedestal (6) during the tilting operation of the converter (1), and the torque support (5) is released from the pedestal (6) or from the gear mechanism (4) or from both during operation of the converter (1).

Inventors:
IMIELA, Christian (Josefstrasse 22, Düsseldorf, 40227, DE)
SCHULZE, Stephan (Zur Heide 10, Ratingen, 40880, DE)
SIX, Stephan (Schameder Str.3, Emdtebrück, 57339, DE)
SUNDERMANN, Christoph (Carl-Kraemer-Weg 5, Hilchenbach, 57271, DE)
HERTEL, Jörg (Auf der Hütte 15, Hilchenbach, 57271, DE)
BEST, Rolf (Partnerschaftsweg 23, Gladbeck, 45966, DE)
Application Number:
EP2007/008543
Publication Date:
April 10, 2008
Filing Date:
October 02, 2007
Export Citation:
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Assignee:
SMS DEMAG AG (Eduard-Schloemann-Strasse 4, Düsseldorf, 40237, DE)
IMIELA, Christian (Josefstrasse 22, Düsseldorf, 40227, DE)
SCHULZE, Stephan (Zur Heide 10, Ratingen, 40880, DE)
SIX, Stephan (Schameder Str.3, Emdtebrück, 57339, DE)
SUNDERMANN, Christoph (Carl-Kraemer-Weg 5, Hilchenbach, 57271, DE)
HERTEL, Jörg (Auf der Hütte 15, Hilchenbach, 57271, DE)
BEST, Rolf (Partnerschaftsweg 23, Gladbeck, 45966, DE)
International Classes:
C21C5/50; C21C5/46
Attorney, Agent or Firm:
KLÜPPEL, Walter (Hemmerich & Kollegen, Hammerstr. 2, Siegen, 57072, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Verfahren zum Betreiben eines Konverters (1 ), bei dem der Konverter (1 ) mittels Tragzapfen (2) in einem Tragring (3) gelagert ist, auf den Tragzapfen (2) ein Getriebe (4) fliegend gelagert ist, der Konverter (1 ) da- durch um seine Horizontalachse kippbar ausgebildet ist und das Getriebe

(4) durch eine Momentenstütze (5) mit einem Fundament (6) starr verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Momentenstütze (5) beim Kippvorgang des Konverters (1 ) das Getriebe (4) mit dem Fundament (6) verbindet und dass die Momentenstütze (5) beim Betrieb des Konverters (1 ) vom Fundament (6) oder vom Getriebe (4) oder von beiden gelöst wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Momentenstütze (5) beim Betrieb des Konverters (1 ) ein Stossdämpfer eingesetzt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Momentenstütze (5) ein Federpaket zur Einstellung des Kippwinkels während des Betriebes vorgesehen wird.

Description:

Verfahren zum Betreiben eines Konverters

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Konverters, bei dem der Konverter mittels Tragzapfen in einem Tragring gelagert ist, auf den Trag- zapfen ein Getriebe fliegend gelagert ist, der Konverter dadurch um seine Horizontalachse kippbar ausgebildet ist und das Getriebe durch eine Momentenstütze mit einem Fundament starr verbunden ist,

In einem Konverter wird durch Zuführung von Sauerstoff in das verflüssigte Roheisen überschüssiger Kohlenstoff herausoxidiert. Das Roheisen wird so zu Stahl.

DE 38 27 329 A1 zeigt eine Drehmomentabstützung für auf Wellenzapfen reitende Antriebe, insbesondere für Konverterkippantriebe, auf deren anzutreiben- dem Wellenzapfen das Getriebegehäuse gelagert ist, wobei jeweils an ein Untersetzungsgetriebe, das in das auf dem Wellenzapfen drehfest angeordnete Großzahnrad mit einem Ritzel eingreift, ein Antriebsmotor angeflanscht oder angeschraubt ist, bestehend aus symmetrisch zur Drehachse des anzutreibenden Wellenzapfens am Getriebegehäuse mittels Gelenklagern befestigten Len- kerstangen, deren untere Enden jeweils mit parallel verlaufenden, mit auf Flurhöhe fest angeordneten Gelenklagen in Verbindung stehen und über einen Stab miteinander verbunden sind. Dabei sind die Lenkerstangen zweiteilig ausgebildet, die den Gelenklagern mit Abstand gegenüberliegenden freien Enden der Lenkerstangen sind durch auf Zug und Druck wirkenden Federelemente verbunden und die Federn der Federelemente sind durch mechanische Mittel auf einen vorgegebenen Wert vorspannbar.

WO 03 / 023 072 A1 zeigt ein Konvertergetriebe, umfassend einen mit der Schwenkachse eines Konvertergefäßes verbundenen Zahnkranz im Eingriff mit wenigstens einem Antriebs-Zahnritzel des Konvertergetriebes, und wenigstens eine in die Verzahnung des Zahnkranzes ein- oder ausschwenkbare Blockier-

Vorrichtung in Form eines an einer horizontalen Welle angeordneten, mit einer Verzahnung ausgebildeten Blockierarmes. Dieses Konvertergetriebe ist dadurch gekennzeichnet, dass die Welle des Blockierarms in wenigstens einem endständigen Lager gelagert ist und der Blockierarm mittels Kraftmitteln, beispielsweise Hydraulikzylindern, in die Verzahnung des Zahnkranzes kraft- schlüssig einrückbar, bzw. aus dem Eingriff der Verzahnung ausrückbar ist und dass die Welle des Blockierarmes mit jeweils zwei ineinander frei drehbar angeordneten Exzenterbuchsen an ihren Wellenenden im Gehäuse des Konvertergetriebes gelagert ist, derart, dass durch unabhängiges Verdrehen derselben eine gegenseitige ideale Eingriffsposition der beiden zusammenwirkenden Ver- zahnungsbereiche der Blockiervorrichtung sowie des Zahnkranzes einstellbar ist.

DE 26 54 907 A1 zeigt eine Einrichtung an einem Konverter mit einem Kippantrieb, der an einem Kippzapfen des Konverters aufgehängt ist, und einer Dreh- momentenstütze, die sich federnd am Fundament abstützt. Dabei ist der Kippantrieb während des Blasvorganges mittels eines Stellgerätes gegen das Fundament fixierbar.

EP 003 108 A1 zeigt eine Drehmomentenstütze für ein um eine Schwenkachse beweglich gelagertes Getriebe, insbesondere für einen Konverterantrieb, wobei das Getriebegehäuse gegen das Fundament beiderseits der Schwenkachse mit einer elastischen Abstützeinrichtung abgestützt ist. Dabei ist als elastische Abstützeinrichtung ein mit Druckgas beaufschlagter Druckmittel-Kolbenzylinder vorgesehen, dessen Lage gegenüber dem Fundament mittels einer Stelleinrich- tung verstellbar ist.

DE 30 07 916 C2 zeigt eine Drehmomentenabstützung für einen reitenden Antrieb, insbesondere für Konverterantriebe, auf dessen anzutreibenden und ein Großrad drehfest tragenden Wellenzapfen das Getriebegehäuse gelagert ist, an dem mehrere das Großrad antreibende Untersetzungsgetriebe mit jeweiligen Antriebsmotoren angeflanscht sind und an dem über Gelenke auf gegenüber-

liegenden Seiten von der Drehachse des Wellenzapfens gleich beabstandete erste Parallelhebel angebracht sind, die über Gelenke mit zweiten gleichen, ortsfest angelenkten Parallelhebeln verbunden sind, mit mindestens einer die Parallelhebel, von denen einer schräg verläuft, verbindenden und mit einer Feder versehenen Koppel, wobei alle Gelenke sphärische Gelenklager aufweisen. Diese Drehmomentabstützung ist dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Parallelhebel in Normalstellung schräg verlaufen, dass die Koppel zumindest zwei jeweils mit einer Lücke versehene Längenabschnitte enthält und dass die Koppel an den die beiden Parallelhebel verbindenden Gelenken angelenkt ist.

Aus der DE 600 04 714 T2 ist ein Feststellorgan eines Elementes einer kinematischen Kette, wie zum Beispiel ein Element einer Zahnradübersetzung bekannt. Ein derartiges Feststellorgan ist beispielsweise an einer Pfanne eines Stahlwerkkonverters angebracht.

Es ist somit bekannt, dass die Konverter zum Entleeren durch ein fliegend gelagertes Getriebe gekippt werden. Dabei erfolgt die Abstützung des Kippmomentes permanent durch eine starre Momentenstütze, die an einem Ende an einem Fundament und an der anderen Seite an dem Getriebe befestigt ist. Konverter mit Unterbadspiegeldüsen sind im Betrieb, d.h. beim Zuführen von Sauerstoff, heftigen Schwingungen durch das bewegte Stahlbad ausgesetzt. Diese Anregung erfolgt breitbandig in alle Richtungen, also auch in Kipprichtung. Um das Getriebe von den sehr hohen Stößen zu entlasten wird in das Großrad ein Blockierarm eingerastet, der dafür sorgt, dass die Stöße nicht mehr über das Großrad und die Ritzel abgetragen werden, sondern direkt über das Getriebegehäuse in die Momentenstütze abgeleitet werden. Hierbei wirken hohe Kräfte auf das Fundament der Gießbühne und der Momentenstütze, die zu Schäden an der der Gießbühne und weiteren Anlagenteilen führt.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, mit dem die o.g. Nachteile vermieden werden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass bei einem Verfahren gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 die Momentenstütze beim Kippvorgang des Konverters das Getriebe mit dem Fundament verbindet und beim Betrieb des Konverters vom Fundament oder vom Getriebe oder von beiden gelöst wird.

Weitere Ausgestaltungen des Bauteils ergeben sich aus den diesbezüglichen Unteransprüchen.

Der entscheidende Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, dass der Konverter, wenn die Momentenstütze abgekoppelt ist, während des Betriebes freie Schwingungen ausführen kann. Die Amplitude der freien Schwingungen wird begrenzt bleiben. Durch das Zulassen der freien Drehbewegung werden die beim Betrieb eingebrachten Kräfte nicht mehr in das Fundament abgeleitet, sondern in Bewegungsenergie umgewandelt. Das Fundament und die Momentenstütze werden entlastet.

In einer Weiterentwicklung ist vorgesehen, dass anstelle der Momentenstütze ein Stossdämpfer eingekuppelt wird. Der Konverter führt dann gedämpfte Schwingungen aus. Der eingekuppelte Stossdämpfer ist so ausgelegt, dass er die maximalen Amplituden des Konverters beim Betrieb begrenzt, allerdings ohne die Wirkung einer starren Momentenstütze zu erreichen.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer sehr schematischen Zeichnung näher beschrieben.

Fig. 1 zeigt in Seitenansicht einen Konverter mit einem Tragzapfen in einem Tragring.

In der einzigen Figur ist in Seitenansicht ein Konverter 1 mit Tragzapfen 2 dar- gestellt. Die auf gegenüberliegenden Seiten des Konverters 1 angebrachten

Tragzapfen 2 sind in einem Tragring 3 gelagert. Hierdurch wird ein Kippen des Konverters 1 um seine Horizontalachse ermöglicht.

Auf dem Tragzapfen 2 ist fliegend ein Getriebe 4 zum Kippen des Konverters 1 angeordnet. Das Getriebe 4 wird zur Abstützung des Kippmomentes über eine Momentenstütze 5 mit einem Fundament 6 verbunden. Das Fundament 6 ist beispielsweise die Gießbühne. Während eines Kippvorganges verbindet die Momentenstütze 5 das Getriebe 4 mit dem Fundament 6, um das Kippmoment abzustützen.

Während des Betriebes des Konverters 1 , d.h. in der Zeit, in dem Sauerstoff in den Konverter eingebracht wird, wird die Momentenstütze 5 entweder von dem Getriebe 4 oder dem Fundament 6 oder von beiden abgekoppelt und der Konverter 1 kann frei schwingen. Alternativ kann parallel zur Momentenstütze 5 ein Stossdämpfer in der Zeit des Betriebes eingebaut werden, durch den die Schwingungen des Konverters gedämpft werden.

Bezugszeichenliste

1 Konverter

2 Tragzapfen

3 Tragring

4 Getriebe

5 Momentenstütze

6 Fundament