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Title:
METHOD FOR OPERATING A DOSING SYSTEM INSIDE A WATER-GUIDING HOUSEHOLD APPLIANCE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/110245
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method and device for operating a dosing system inside a water-guiding household appliance, in particular a dishwasher. Said method consists of a water-guiding household appliance comprising at least one emitter arranged on the household appliance side (Sh) and at least one receiver arranged on the household appliance side (Eh), a dosing device which can be positioned inside the water-guiding household appliance, said dosing device comprising at least one emitter arranged on the dosing side of the device (Sd) and at least one receiver arranged on the dosing side of the device (Ed). At least one receiver on the dosing side of the device (Ed) is connected in an alternating manner such that it can not capture any signals of a corresponding emitter on the household appliance side (Sh) during a first interval (ΔT1,d,e) and that it can capture signals of a corresponding emitter on the household appliance side (Sh) during a second interval (ΔT2,d,e), the first interval (ΔT1,d,e) is ≥ to the second interval (ΔT2,d,e) and at least one emitter on the household appliance side (Sh) is configured to emit a signal which can be captured by a corresponding receiver on the dosing device side (Ed). The signal has a duration (ΔT1,h,s) which is longer than the first interval (ΔT1,d,e), within which the corresponding receiver on the dosing device side (Ed) can not capture any signals from the corresponding emitter on the household appliance side (Sh).

Inventors:
BASTIGKEIT, Thorsten (Gennebrecker Str. 248, Wuppertal, 42279, DE)
KESSLER, Arnd (Humboldtstraße 53, Monheim am Rhein, 40789, DE)
NITSCH, Christian (Otto-Hahn-Str. 185, Düsseldorf, 40591, DE)
EICHHOLZ, Heinz-Dieter (Wittekindweg 8a, Iserlohn, 58642, DE)
OTT, Elmar (Kirchsteige 6, Kressbronn, 88079, DE)
Application Number:
EP2010/062236
Publication Date:
September 15, 2011
Filing Date:
August 23, 2010
Export Citation:
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Assignee:
HENKEL AG & CO. KGAA (Henkelstr. 67, Düsseldorf, 40589, DE)
BASTIGKEIT, Thorsten (Gennebrecker Str. 248, Wuppertal, 42279, DE)
KESSLER, Arnd (Humboldtstraße 53, Monheim am Rhein, 40789, DE)
NITSCH, Christian (Otto-Hahn-Str. 185, Düsseldorf, 40591, DE)
EICHHOLZ, Heinz-Dieter (Wittekindweg 8a, Iserlohn, 58642, DE)
OTT, Elmar (Kirchsteige 6, Kressbronn, 88079, DE)
International Classes:
D06F33/02; A47L15/44; A47L15/46; D06F39/02
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Claims:
Patentansprüche

1. Verfahren zum Betrieb eines Dosiersystems im Inneren eines wasserführenden

Haushaltsgeräts, insbesondere einer Geschirrspülmaschine, umfassend Ein wasserführendes Haushaltsgerät, umfassend

Wenigstens einen haushaltsgeräteseitigen Sender (Sh)und

Wenigstens einen haushaltsgeräteseitigen Empfänger (Eh)

Ein Dosiergerät, das im Inneren des wasserführenden Haushaltsgeräts positionierbar ist, umfassend

Wenigstens einen dosiergeräteseitigen Sender (Sd)und

Wenigstens einen dosiergeräteseitigen Empfänger (Ed) dadurch gekennzeichnet, dass

Wenigstens ein dosiergeräteseitiger Empfänger (Ed) abwechselnd der Art geschaltet ist, dass er in einem ersten Intervall (AT1 id,e) keine Signale eines korrespondierenden haushaltsgeräteseitigen Senders (Sh)empfangen kann und dass er innerhalb eines zweiten Intervalls (AT2,d,e) Signale eines

korrespondierenden haushaltsgeräteseitigen Senders (Sh) empfangen kann wobei das erste Intervall (AT1 id,e) ^ dem zweiten Intervall (AT2,d,e) ist und

Wenigstens ein haushaltsgeräteseitiger Sender (Sh) konfiguriert ist ein Signal auszusenden, dass von einem korrespondierenden dosiergeräteseitigen Empfänger (Ed) empfangen werden kann, wobei dass Signal eine Dauer (AT h s) aufweist, die größer ist als das erste Intervall (AT d e), innerhalb dessen der korrespondierende

dosiergeräteseitige Empfänger (Ed) keine Signale des korrespondierenden

haushaltsgeräteseitigen Senders (Sh) empfangen kann.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der dosiergeräteseitige Empfänger (Ed) in der Art geschaltet ist, dass das erste Intervall (AT1 id,e) konstant ist.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der

dosiergeräteseitige Empfänger (Ed) in der Art geschaltet ist, dass das erste Intervall (ΔΤ-i d e) kleiner als 30 Sekunden, bevorzugt kleiner als 20 Sekunden, besonders bevorzugt kleiner als 10 Sekunden ist.

4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Intervall (AT1 id,e) wenigstens doppelt, bevorzugt wenigstens dreimal, besonders bevorzugt wenigstens viermal so lang ist wie das zweite Intervall (AT2,d,e) ist.

5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der dosiergeräteseitige Empfänger (Ed) nach Empfang des haushaltsgeräteseitigen Signals (ΔΤ-i h s) in der Art beschaltet wird, dass er Signale des korrespondierenden

haushaltsgeräteseitigen Senders (Sh) empfangen kann.

6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der haushaltsgeräteseitige Sender (Sh) nach dem Aussenden des Signals (AT h s) wenigstens ein weiteres Signal (AT2ih s, ΔΤ3 h s, ΔΤ4 h s, ΔΤ5 h s), bevorzugt wenigstens zwei weitere Signale (AT2,h,s, ΔΤ3, , AT4,h,s, AT5,h,s) aussendet.

7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der dosiergeräteseitige Sender (Sd) nach Empfang des haushaltsgeräteseitigen Signals (ΔΤ-i h s) durch das Dosiergerät wenigstens ein Signal (AT1 d s, AT2,d,s, AT3 d s) aussendet, wobei das Signal (AT1 d s, AT2 d s, AT3 d s) insbesondere eine Information über den Typ und/oder die Version des Dosiergeräts und/oder den Betriebsstatus des Dosiergeräts wie beispielsweise die Anzahl der verbleibenden Dosierungen oder den Batteriestatus enthält.

8. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach Empfang des haushaltgeräteseitigen Signals (AT1 h s) durch den dosiergeräteseitigen Empfänger (Ed), der Empfänger (Ed) in der Art geschaltet bleibt, dass er Signale des korrespondierenden haushaltsgeräteseitigen Senders (Sh) empfangen kann.

9. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

wenigstens ein haushaltsgeräteseitiger Sender (Sh), wenigstens ein

haushaltsgeräteseitiger Empfänger (Eh) sowie wenigstens ein dosiergeräteseitiger Sender (Sd) und wenigstens ein dosiergeräteseitiger Empfänger (Ed) zum Aussenden bzw. zum Empfang von optischen Signalen konfiguriert sind.

10. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

wenigstens ein haushaltsgeräteseitiger Sender (Sh), wenigstens ein

haushaltsgeräteseitiger Empfänger (Eh) sowie wenigstens ein dosiergeräteseitiger Sender (Sd) und wenigstens ein dosiergeräteseitiger Empfänger (Ed) zum Aussenden bzw. zum Empfang von Licht im sichtbaren Bereich konfiguriert sind.

1 1. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

wenigstens ein haushaltsgeräteseitiger Sender (Sh), wenigstens ein

haushaltsgeräteseitiger Empfänger (Eh) sowie wenigstens ein dosiergeräteseitiger Sender (Sd) und wenigstens ein dosiergeräteseitiger Empfänger (Ed) zum Aussenden bzw. zum Empfang von Infrarotsignalen konfiguriert ist. 12. Dosiersystem, dass zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-1 1 konfiguriert ist, umfassend

Ein wasserführendes Haushaltsgerät, insbesondere eine Geschirrspülmaschine, umfassend

Wenigstens einen haushaltsgeräteseitigen Sender (Sh)und

Wenigstens einen haushaltsgeräteseitigen Empfänger (Eh)

Ein Dosiergerät, das im Inneren des wasserführenden Haushaltsgeräts positionierbar ist, umfassend

Wenigstens einen dosiergeräteseitigen Sender (Sd)und

Wenigstens einen dosiergeräteseitigen Empfänger (Ed)

13. Dosiersystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der

haushaltsgeräteseitige Sender (Sh) beispielsweise mittels einer Steuereinheit in der Art beschaltet ist, dass der haushaltsgeräteseitiger Sender (Sh) ein Signal aussendet, dass von dem korrespondierenden dosiergeräteseitigen Empfänger (Ed) empfangen werden kann, wobei dass Signal eine Dauer (AT1 h s) aufweist, die größer ist als das erste Intervall (AT1 idie), innerhalb dessen der korrespondierende dosiergeräteseitige Empfänger (Ed) keine Signale des korrespondierenden haushaltsgeräteseitigen Senders (Sh) empfangen kann.

14. Dosiersystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die haushaltsgeräte- und dosiergeräteseitigen Sender und Empfänger zum Aussenden bzw. Empfang von Licht im sichtbaren Bereich und/oder Infrarotsignalen konfiguriert sind.

15. Dosiersystem nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der

haushaltsgeräteseitige Sender (Sh) und/oder Empfänger (Eh) in einem Kombidosiergerät einer Geschirrspülmaschine integriert ist/sind.

Description:
Verfahren zum Betrieb eines Dosiersvstems im Inneren eines wasserführenden

Haushaltsgeräts

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein System zum energieoptimierten Betrieb eines insbesondere energieautarken Dosiersystems im Inneren eines wasserführenden

Haushaltsgeräts, insbesondere einer Geschirrspülmaschine.

Stand der Technik

Geschirrspülmittel stehen dem Verbraucher in einer Vielzahl von Angebotsformen zur Verfügung. Neben den traditionellen flüssigen Handgeschirrspülmitteln haben mit der Verbreitung von Haushaltsgeschirrspülmaschinen insbesondere die maschinellen

Geschirrspülmittel eine große Bedeutung. Diese maschinellen Geschirrspülmittel werden dem Verbraucher typischerweise in fester Form, beispielsweise als Pulver oder als Tabletten, zunehmend jedoch auch in flüssiger Form angeboten. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei seit geraumer Zeit auf der bequemen Dosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln und der Vereinfachung der zur Durchführung eines Wasch- oder Reinigungsverfahrens notwendigen Arbeitsschritte.

Ferner ist eines der Hauptziele der Hersteller maschineller Reinigungsmittel die

Verbesserung der Reinigungsleistung dieser Mittel, wobei in jüngster Zeit ein verstärktes Augenmerk auf die Reinigungsleistung bei Niedrigtemperatur-Reinigungsgängen bzw. in Reinigungsgängen mit verringertem Wasserverbrauch gelegt wird. Hierzu wurden den Reinigungsmitteln vorzugsweise neue Inhaltsstoffe, beispielsweise wirksamere Tenside, Polymere, Enzyme oder Bleichmittel zugesetzt. Da neue Inhaltsstoffe jedoch nur in begrenztem Umfang zur Verfügung stehen und die pro Reinigungsgang eingesetzte Menge der Inhaltsstoffe aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen nicht in beliebigem Maße erhöht werden kann, sind diesem Lösungsansatz natürliche Grenzen gesetzt. In diesem Zusammenhang sind in jüngster Zeit insbesondere Vorrichtungen zur

Mehrfachdosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln in das Blickfeld der Produktentwickler geraten. Bei diesen Vorrichtungen kann zwischen in die Geschirrspülmaschine oder Textilwaschmaschine integrierten Dosierkammern einerseits und eigenständigen, von der Geschirrspülmaschine oder Textilwaschmaschine unabhängigen Vorrichtungen andererseits unterschieden werden. Mittels dieser Vorrichtungen, welche die mehrfache der für die

Durchführung eines Reinigungsverfahrens notwendigen Reinigungsmittelmenge enthalten, werden Wasch- oder Reinigungsmittelportionen in automatischer oder halbautomatischer Weise im Verlauf mehrerer aufeinander folgender Reinigungsverfahren in den Innenraum der Reinigungsmaschine dosiert. Für den Verbraucher entfällt die Notwendigkeit der manuellen Dosierung bei jedem Reinigungs- bzw. Waschgang. Beispiele für derartige Vorrichtungen werden in der europäischen Patentanmeldung EP 1 759 624 A2 (Reckitt Benckiser) oder in der deutschen Patentanmeldung DE 53 5005 062 479 A1 (BSH Bosch und Siemens

Hausgeräte GmbH) beschrieben.

Ferner ist aus DE102008033108 ein Dosiergerät bekannt, dass im Inneren einer

Geschirrspülmaschine positioniert werden kann und welches konfiguriert ist, Signale zwischen dem Dosiergerät und der Geschirrspülmaschine auszutauschen. Dosiergeräte dieser Art verfügen jedoch üblicherweise nur über eine kapazitiv begrenzte Energiequelle, so dass es wünschenswert ist, den Betrieb des Dosiergeräts in der Art zu gestallten, dass die

Energiequelle, z.B. in Form einer Batterie, eine möglichst lange Lebensdauer aufweist. Ferner ist es aus Kostengründen wie auch Aspekten der Ressourcenschonung und des

Umweltschutzes grundsätzlich wünschenswert, dass Dosiersysteme der eingangs bezeichneten Art, möglichst wenig Energie verbrauchen. Aufgabe der Erfindung

Aufgabe der Erfindung ist es daher ein Verfahren und ein System zum Betrieb eines

Dosiergeräts der eingangs beschriebenen Art bereitzustellen, das einen möglichst geringen Energieverbrauch der Energieguelle des Dosiergeräts gewährleistet.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Betrieb eines Dosiersystems im Inneren eines wasserführenden Haushaltsgeräts, insbesondere einer Geschirrspülmaschine, gelöst, welches ein wasserführendes Haushaltsgerät, umfassend wenigstens einen

haushaltsgeräteseitigen Sender S h und wenigstens einen haushaltsgeräteseitigen Empfänger E h , sowie ein Dosiergerät, das im Inneren des wasserführenden Haushaltsgeräts

positionierbar ist, welches wenigstens einen dosiergeräteseitigen Sender S d und wenigstens einen dosiergeräteseitigen Empfänger E d umfasst, und das dadurch gekennzeichnet ist, dass wenigstens ein dosiergeräteseitiger Empfänger E d abwechselnd der Art geschaltet ist, dass er in einem ersten Intervall AT 1 id,e keine Signale eines korrespondierenden

haushaltsgeräteseitigen Senders S h empfangen kann und dass er innerhalb eines zweiten Intervalls AT 2,d,e Signale eines korrespondierenden haushaltsgeräteseitigen Senders S h empfangen kann wobei das erste Intervall AT 1 id,e ^ dem zweiten Intervall AT 2,d,e ist und wenigstens ein haushaltsgeräteseitiger Sender S h konfiguriert ist ein Signal auszusenden, dass von einem korrespondierenden dosiergeräteseitigen Empfänger E d empfangen werden kann, wobei dass Signal eine Dauer AT-i h s aufweist, die größer ist als das erste Intervall AT 1 d e, innerhalb dessen der korrespondierende dosiergeräteseitige Empfänger E d keine Signale des korrespondierenden haushaltsgeräteseitigen Senders S h empfangen kann. Hierdurch wird es möglich, das Dosiergerät bezüglich der Kommunikation mit dem

Haushaltsgerät während des Intervalls AT 1 id,e in einen Schlaf- bzw. Stand-By-Modus zu versetzen und nur intervallartig in einen Empfangsmodus AT 2,d,e zu schalten, so dass der Energieverbrauch des Dosiergeräts durch das erfindungsgemäße Verfahren reduziert werden kann.

Ein Empfänger kann beispielsweise durch Stromlosschalten oder Spannungsabsenkung in einen Zustand versetzt werden, in dem er keine Signale empfangen kann. Ferner kann ein Empfänger beispielsweise durch Bestromung in einen Zustand versetzt werden, in dem er

Signale empfangen kann. Beispielsweise kann der Wechsel zwischen den beiden Zuständen durch eine on/off-Schaltung realisiert sein.

Es ist bevorzugt, dass der dosiergeräteseitige Empfänger in der Art geschaltet ist, dass das erste Intervall ΔΤ-ι d e konstant ist. Besonders bevorzugt ist es, dass der dosiergeräteseitige Empfänger in der Art geschaltet ist, dass das erste Intervall AT 1 id,e kleiner als 30 Sekunden, bevorzugt kleiner als 20 Sekunden, besonders bevorzugt kleiner als 10 Sekunden ist.

Um das Verfahren bezüglich des Energieverbrauchs besonders vorteilhaft zu gestalten, ist es bevorzugt, dass das erste Intervall AT 1 id,e wenigstens doppelt, bevorzugt wenigstens dreimal, besonders bevorzugt wenigstens viermal so lang ist wie das zweite Intervall AT 2,d,e ist.

Gemäß einer zu bevorzugenden Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahren wird der dosiergeräteseitige Empfänger E d nach Empfang des haushaltsgeräteseitigen Signals AT-i h s in der Art beschaltet, dass er Signale des korrespondierenden haushaltsgeräteseitigen Senders S h empfangen kann.

In einer bevorzugten Weiterentwicklung der Erfindung sendet der haushaltsgeräteseitige Sender S h nach dem Aussenden des Signals AT-i h s wenigstens ein weiteres Signal, bevorzugt wenigstens zwei weitere Signale aus. Durch diese sich an AT-i h s anschließenden Signale kann das Dosiergerät erkennen, dass es sich bei dem Signal um ein Signal des Haushaltsgeräts handelt und nicht um einen z.B. zufälligen Lichteinfall, wie er z.B. beim Öffnen einer Geschirrspülmaschinentür auftreten kann. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sendet der

dosiergeräteseitige Sender S d nach Empfang des haushaltsgeräteseitigen Signals AT 1 h s durch das Dosiergerät wenigstens ein Signal aus, wobei das Signal insbesondere eine Information über den Betriebsstatus des Dosiergeräts wie beispielsweise die Anzahl der verbleibenden Dosierungen oder den Batteriestatus enthält. Selbstverständlich ist es möglich, jegliche Information oder Messgröße, die im Dosiergerät vorliegt, zu mittels eines entsprechenden Signals zu übertragen.

Es ist weiterhin zu bevorzugen, dass wenigstens ein haushaltsgeräteseitiger Sender S h , wenigstens ein haushaltsgeräteseitiger Empfänger E h sowie wenigstens ein

dosiergeräteseitiger Sender S d und wenigstens ein dosiergeräteseitiger Empfänger E d zum Aussenden bzw. zum Empfang von optischen Signalen konfiguriert sind. Besonders bevorzugt ist es, dass wenigstens ein haushaltsgeräteseitiger Sender S h , wenigstens ein haushaltsgeräteseitiger Empfänger E h sowie wenigstens ein dosiergeräteseitiger Sender S d und wenigstens ein dosiergeräteseitiger Empfänger E d zum Aussenden bzw. zum Empfang von Licht im sichtbaren Bereich und/oder von Infrarotsignalen konfiguriert sind.

Es ist bevorzugt, dass das erfindungsgemäße Dosiersystem beweglich ist. Beweglich im Sinne dieser Anmeldung bedeutet, dass das Dosiersystem nicht unlösbar mit einer wasserführenden Vorrichtung wie beispielsweise einer Geschirrspülmaschine,

Waschmaschine, Wäschetrockner oder dergleichen verbunden ist, sondern beispielsweise aus einer Geschirrspülmaschine durch den Benutzer entnehmbar oder in einer

Geschirrspülmaschine positionierbar, also eigenständig handhabbar, ist

Gemäß einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist es auch denkbar, dass das Dosiergerät für den Benutzer nicht lösbar mit einer wasserführenden Vorrichtung wie beispielsweise einer Geschirrspülmaschine, Waschmaschine, Wäschtrockner oder dergleichen verbunden ist und lediglich die Kartusche beweglich ist.

Dosiersvstem

Das erfindungsgemäße Dosiersystem umfasst ein Haushaltsgerät, insbesondere einen Geschirrspüler sowie ein Dosiergerät zur Abgabe wenigstens einer Zubereitung ins Innere des Haushaltsgeräts während eines Spül-, Wasch- und/oder Trocknungsprogramms, wobei das Dosiergerät im Inneren eines Haushaltsgeräts, insbesondere eines Geschirrspülers, positionierbar ist. Das Haushaltsgerät und das Dosiergerät umfassen ferner Sender und Empfänger zur bevorzugt optischen Übermittlung von Signalen zwischen dem Haushalts- und Dosiergerät.

Dosiergerät

In dem Dosiergerät sind die zum Betrieb des Dosiergeräts notwendige Steuereinheit, dosiergeräteseitiger Sender und Empfänger sowie wenigstens ein Aktuator integriert.

Bevorzugt ist ebenfalls eine Energiequelle in dem Dosiergerät angeordnet. Das Dosiergerät ist in der Lage, wenigstens eine Zubereitung ins Innere des Haushaltsgeräts zu dosieren. Hierzu kann es insbesondere mit einer Zubereitung bevorratenden Kartusche koppelbar sein. Das Dosiergerät und die Kartusche sowie die grundsätzliche Funktionalität des Dosiergeräts sind in WO2010/006761 beschrieben, deren Offenbarungsgehalt durch diese Bezugnahme der vorliegenden Anmeldung hinzugefügt wird.

Es ist besonders bevorzugt, dass das Dosiergerät wenigstens eine erste Schnittstelle umfasst, welche in oder an ein wasserführendes Haushaltsgerät, bevorzugt eine

Geschirrspülmaschine, ausgebildeten korrespondierenden Schnittstelle in derart

zusammenwirkt, dass eine Übertragung von elektrischer Energie von dem wasserführenden Haushaltsgerät zum Dosiergerät verwirklicht ist.

In einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Schnittstellen durch Steckverbinder ausgebildet. In einer weiteren Ausgestaltung können die Schnittellen in derart ausgebildet sein, dass eine drahtlose Übertragung von elektrischer Energie bewirkt ist.

Hierbei ist es insbesondere bevorzugt, dass die Schnittstellen induktive Sender bzw.

Empfänger elektromagnetischer Wellen sind. So kann insbesondere die Schnittstelle eines wasserführenden Geräts, wie etwa einer Geschirrspülmaschine, als eine mit Wechselstrom betriebene Sender-Spule mit Eisenkern und die Schnittstelle des Dosiergeräts als eine Empfänger-Spule mit Eisenkern ausgebildet sein.

Sender und Empfänger des Dosier- und des wasserführenden Haushaltsgeräts

Sowohl das Dosiergerät als auch das wasserführende Haushaltsgerät weisen miteinander korrespondierende Sender und Empfänger auf, so dass eine Übermittlung von Informationen zwischen dem Dosier- und dem wasserführenden Haushaltsgerät ermöglicht ist.

Das Dosiergerät ist also der Art konfiguriert, dass es von einem haushaltsgeräteseitigen Sender Signale empfangen und Signale an einen haushaltsgeräteseitigen Empfänger senden kann. Der dosiergeräteseitige Sender und dosiergeräteseitiger Empfänger können an einer geeigneten Stelle am Dosiergerät positioniert sein.

Der haushaltsgeräteseitige Sender und/oder Empfänger kann an einer beliebigen, geeigneten Stelle innerhalb des Haushaltsgeräts angeordnet sein. Bevorzugt ist der

haushaltsgeräteseitige Sender und/oder Empfänger in der Tür des Haushaltsgeräts, insbesondere einer Geschirrspülmaschine, in der Art integriert, dass der

haushaltsgeräteseitige Sender und/oder Empfänger in das Innere des Haushaltsgeräts gerichtet ist. Es ist insbesondere bevorzugt, dass der der haushaltsgeräteseitige Sender und/oder Empfänger in einem Reinigungsmittelgeber, einem Abgabegerät für Klarspüler oder Salz oder einem Kombidosiergerät angeordnet ist.

Das Haushaltsgerät, insbesondere eine Geschirrspülmaschine, sowie das Dosiergerät umfassen vorteilhafter weise wenigstens jeweils einen Sender und wenigstens einen

Empfänger zur drahtlosen Übermittlung von Signalen ins Innere des Geschirrspülers bzw. zum drahtlosen Empfang von Signalen aus dem Inneren des Geschirrspülers.

Es ist besonders bevorzugt, dass die haushaltsgeräte- und dosiergeräteseitigen Sender und Empfänger zum Aussenden bzw. Empfang von optischen Signalen konfiguriert sind. Ganz besonders bevorzugt ist es, dass die haushaltsgeräte- und dosiergeräteseitigen Sender und Empfänger zum Aussenden bzw. Empfang von Licht im sichtbaren Bereich konfiguriert sind. Da üblicherweise im Betrieb einer Geschirrspülmaschine im Inneren des Spülraums

Dunkelheit vorherrscht, können Signale im sichtbaren, optischen Bereich, beispielsweise in Form von Signalimpulsen bzw. Lichtblitzen, ausgesendet und detektiert werden.

Alternativ oder zusätzlich ist es vorteilhaft, dass die haushaltsgeräte- und

dosiergeräteseitigen Sender und Empfänger zum Aussenden bzw. Empfang von

Infrarotsignalen konfiguriert sind. Insbesondere ist es von Vorteil, dass die haushaltsgeräte- und dosiergeräteseitigen Sender und Empfänger zum Aussenden bzw. Empfang von Infrarotsignalen im nahen Infrarotbereich (780nm-3.000nm) konfiguriert sind.

Insbesondere umfasst der haushaltsgeräteseitige Sender wenigstens eine LED. Besonders bevorzugt umfasst der haushaltsgeräteseitige Sender wenigstens zwei LEDs. Hierbei ist es ganz besonders vorteilhaft, dass wenigstens zwei LEDs in einem zueinander versetzten

Abstrahlwinkel angeordnet sind, der insbesondere bevorzugt bei ca. 90° liegt. Hierdurch lässt sich durch die erzeugten Mehrfachreflexionen innerhalb des Geschirrspülers die Gefahr von Signalschatten, in denen sich ein frei positionierbarer Empfänger der Signale, insbesondere ein Dosiergerät, befinden könnte, vermindern.

Auch ist es gemäß einer weiter zu bevorzugenden Ausgestaltung der Erfindung möglich, wenigstens zwei haushaltsgeräteseitige LEDs vorzusehen, die Licht in einer voneinander verschiedenen Wellenlänge aussenden. Hierdurch wird es beispielsweise möglich, unterschiedliche Signalbänder zu definieren auf denen Informationen gesendet bzw.

empfangen werden können.

Ferner ist es in einer Weiterentwicklung der Erfindung von Vorteil, dass wenigstens eine dosier - und/oder haushaltsgeräteseitige LED eine RGB-LED ist, deren Wellenlänge einstellbar ist. So können beispielsweise mit einer LED verschiedene Signalbänder definiert werden, die Signale auf unterschiedlichen Wellenlängen aussenden. So ist es beispielsweise auch denkbar, dass während des Trocknungsvorgangs, währenddessen eine hohe

Luftfeuchtigkeit (Nebel) im Spülraum herrscht, Licht in einer anderen Wellenlänge emittiert wird, als beispielsweise während eines Spülschritts.

Der haushaltsgeräteseitige Sender kann in einer Abgabevorrichtung wie beispielsweise einem Kombidosiergerät, so konfiguriert sein, dass die LED sowohl zur Aussendung von Signalen in das Innere des Geschirrspülers, insbesondere bei geschlossener

Geschirrspülmaschinentür, als auch zur optischen Anzeige eines Betriebszustandes, beispielsweise der Füllstand des Salz- oder Klarspülerbevorratungsbehältnisses einer

Geschirrspülmaschine, insbesondere bei geöffneter Geschirrspülmaschinentür vorgesehen ist.

Ferner ist es vorteilhaft, dass der haushaltsgeräteseitiger Sender derart konfiguriert ist, dass er ein optisches Signal bei geschlossener Geschirrspülmaschine aussendet, dass eine mittlere Beleuchtungsstärke E zwischen 0,01 und 100 Lux, bevorzugt zwischen 0, 1 und 50 Lux gemessen an den den Spülraum begrenzenden Wänden bewirkt.

Der dosier- und/oder haushaltsgeräteseitige Empfänger kann insbesondere eine Photodiode umfassen.

Geschirrspülmaschine

Eine für das erfindungsgemäße Verfahren geeignete Geschirrspülmaschine weist

insbesondere einen verschließbaren Spülraum auf. Üblicherweise wird der Spülraum einer Geschirrspülmaschine durch eine Tür oder Schublade geöffnet bzw. verschlossen.

Üblicherweise ist der Spülraum so vor Eintritt von Umgebungslicht geschützt.

Die Wände des Spülraums weisen insbesondere einen Glanzgrad von wenigstens 10

Glanzeinheiten, bevorzugt wenigstens 20 Glanzeinheiten, insbesondere bevorzugt wenigstens 45 Glanzeinheiten gemessen nach DIN 67530 mit einer 60°-Geometrie auf.

Hierdurch werden Mehrfachreflexionen der abgestrahlten optischen Signale an den Wänden des Spülraums ermöglicht, wodurch die Gefahr von möglichen Signalschatten, insbesondere für optische Signale im sichtbaren und/oder IR-Bereich im Inneren des Spülraums der Geschirrspülmaschine reduziert wird. Mittlerer Glanzgrad bedeutet der Glanzgrad gemittelt über die gesamte Oberfläche einer Wand. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung beträgt der mittlere Glanzgrad der Spülraumwände wenigstens 10 Glanzeinheiten, bevorzugt wenigstens 20 Glanzeinheiten, insbesondere bevorzugt wenigstens 45 Glanzeinheiten gemessen nach DIN 67530 mit einer 60°-Geometrie. Mittlerer Spülraumglanzgrad bedeutet der Glanzgrad gemittelt über die gesamte Oberfläche aller Spülraumwände. In einer ferner bevorzugten Weiterentwicklung der Erfindung beträgt der mittlere Spülraumglanzgrad wenigstens 10 Glanzeinheiten, bevorzugt wenigstens 20 Glanzeinheiten, insbesondere bevorzugt wenigstens 45 Glanzeinheiten gemessen nach DIN 67530 mit einer 60°-Geometrie.

Um die Gefahr von Signalschatten im Spülraum, insbesondere für optische Signale im sichtbaren oder IR-Bereich weiter zu reduzieren, ist es insbesondere von Vorteil, dass die Wände des Spülraums einen Reflexionsgrad von wenigstens 50% aufweisen.

Mittlerer Reflexionsgrad bedeutet der Reflexionsgrad gemittelt über die gesamte Oberfläche einer Wand. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung beträgt der mittlere Reflexionsgrad der Spülraumwände wenigstens 50%.

Mittlerer Spülraumreflexionsgrad bedeutet der Reflexionsgrad gemittelt über die gesamte Oberfläche aller Spülraumwände. In einer ferner bevorzugten Weiterentwicklung der Erfindung beträgt der mittlere Spülraumreflexionsgrad wenigstens 50%. In einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung weisen die Wände des Spülraums optische Reflektionselemente auf. Die Reflektionselemente dienen einer möglichst homogenen Verteilung der optischen Signale insbesondere im sichtbaren und/oder IR-Bereich innerhalb des Spülraums, so dass durch die entsprechenden Reflektionen Zonen von optischen Signalschatten innerhalb des Spülraums reduziert bzw. vollständig vermieden werden. Es ist insbesondere bevorzugt, dass die Reflektionselemente integral mit den Spülraumwänden ausgeformt sind. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ragen die optischen

Reflektionselemente aus der Ebene der Spülraumwände heraus und in den Spülraum hinein. Es ist jedoch auch denkbar, dass die optischen Reflektionselemente als Vertiefungen in den Spülraumwänden ausgebildet sind. Die optischen Reflektionselemente können jede geeignete Raumform einnehmen, insbesondere sind die optischen Reflektionselemente beispielsweise domförmig, napfförmig, kegelstumpfförmig, quaderförmig, würfelförmig, mit abgerundeten oder spitzen Kanten und/oder aus Kombinationen hieraus ausgeformt.

Die Reflektionselemente können insbesondere in etwa mittig an einer Spülraumwand angeordnet sein. Es ist jedoch auch denkbar zusätzlich oder alternativ, Reflektionselemente an den Kanten bzw. Ecken einer Spülraumwand vorzusehen, um die Gefahr von

Signalschatten insbesondere in den hinteren, unteren und oberen Ecken des Spülraums (von der Geschirrspülmaschinentür aus betrachtet) zu reduzieren. Zubereitunq

Das erfindungsgemäße Dosiersystem umfasst wenigstens

a) eine erste wässrige tensidhaltige Zubereitung, bzw.

b) eine Zubereitung, die einen pH-Wert von kleiner 5,5, bevorzugt kleiner 4,

insbesondere bevorzugt kleiner 3,5 (10-ige Lösung, 20°C) aufweist oder c) eine wässrige Zubereitung, die sowohl Tensid enthält und einen pH-Wert von kleiner

5,5, bevorzugt kleiner 4, insbesondere bevorzugt kleiner 3,5 (10-ige Lösung, 20°C) aufweist. Durch den Einsatz von Tensid bzw. die saure Einstellung der Zubereitung können insbesondere Kalkablagerungen auf den Wänden des Spülraums verhindert werden, die den Glanzgrad und die Reflektionsfähigkeit der Wände vermindern können.

Ferner hat sich überraschend gezeigt, dass mittels einer derartigen Tensidzubereitung oder einer derartigen sauren Zubereitung die Transparenz optischer Sender- und/oder

Empfängeroberflächen des Dosiergeräts oder der Geschirrspülmaschine auch über eine Vielzahl von Spülzyklen hinweg konstant gehalten werden kann. Besonders vorteilhafte Effekte werden erzielt, wenn eine wässrige, saure Tensidzubereitung eingesetzt wird. Wie eingangs ausgeführt, wird die Sicherstellung und Verbesserung einer optischen Signalübertragung zur Steuerung der im Spülraum positionierten Dosiersysteme

erfindungsgemäß mittels

a) einer spezifischen, im Klarspülgang freizusetzenden tensidhaltigen Zubereitung oder b) einer spezifischen, im Klarspülgang freizusetzenden sauer Zubereitung oder c) einer spezifischen tensidhaltigen, sauren Zubereitung gewährleistet.

Die Verwendung der aufgeführten Zubereitungen in einem erfindungsgemäßen Dosiersystem zur Abgabe dieser Zubereitung ins Innere einer Geschirrspülmaschine umfassend

Eine Geschirrspülmaschine mit einem zur Aufnahme von Spülgut vorgesehenen, verschließbaren Spülraum,

o Wobei die Geschirrspülmaschine eine optische Sende- und/oder

Empfangseinheit umfasst, die optische Signale in den Spülraum aussendet und/oder aus dem Spülraum empfängt, o Wobei die Wände des Spülraums einen Glanzgrad von wenigstens 10 Glanzeinheiten, bevorzugt wenigstens 20 Glanzeinheiten, insbesondere bevorzugt wenigstens 45 Glanzeinheiten gemessen nach DIN 67530 mit einer 60°-Geometrie aufweisen, ein Dosiergerät, das im Inneren des Haushaltsgeräts und beabstandet von der optische Sende- und/oder Empfangseinheit der Geschirrspülmaschine angeordnet ist,

o Wobei das Dosiergerät eine optische Sende- und/oder Empfangseinheit umfasst, die optische Signale in den Spülraum aussendet und/oder von der optischen Sende- und/oder Empfangseinheit der Geschirrspülmaschine empfängt,

o wobei das Dosiergerät mit wenigstens einem Behälter, insbesondere einer Kartusche, verbunden ist, in dem diese Zubereitung bevorratet ist, o Wobei die Geschirrspülmaschine und das Dosiergerät in der Art

zusammenwirken, dass wenigstens eine Abgabe der Zubereitung aus dem Dosiergerät in den Spülraum im Klarspülprogramm der

Geschirrspülmaschine erfolgt,

ist ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Anmeldung.

Beansprucht wird weiterhin ein Verfahren zur Abgabe wenigstens einer aufgeführten Zubereitung ins Innere einer Geschirrspülmaschine, insbesondere durch ein

erfindungsgemäßes Dosiersystem, umfassend die Schritte

a. Positionierung eines Dosiergeräts im Inneren der Geschirrspülmaschine, b. Verschluss der Geschirrspülmaschinentür,

c. Auswahl und Start eines Waschprogramms an der Geschirrspülmaschine, d. Aussenden wenigstens eines optischen Signals ins Innere der Geschirrspülmaschine mittels einer mit der Geschirrspülmaschine gekoppelten optischen Sendeeinheit zumindest im Klarspülprogramm des gewählten Waschprogramms der Geschirrspülmaschine, e. Reflektion des optischen Signals an den den Spülraum begrenzenden Wänden der Geschirrspülmaschine

f. Detektion des optischen Signals an dem Dosiergerät mittels einer optischen Empfangseinheit,

g. Wandlung des optischen Signals im Dosiergerät in einen Steuerbefehl zur Abgabe wenigstens einer in den vorherigen Tabellen aufgeführten Zubereitung aus dem Dosiergerät ins Innere der Geschirrspülmaschine

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden Figuren näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 Autarkes Dosiergerät mit Zwei-Kammer-Kartusche im separierten und zusammengebauten Zustand Figur 2 Autarkes Dosiergerät mit Zwei-Kammer-Kartusche angeordnet in einer

Schublade einer Geschirrspülmaschine

Figur 3 Verfahrensablauf zur Steuerung einer Dosiervorrichtung und

Geschirrspülmaschine dargestellt anhand der zeitlichen Schaltzustände von haushaltsgeräte- und dosiergeräteseitigen Sendern und Empfängern

Figur 4 Signal- und Empfindlichkeitsverlauf an einer Empfangseinheit

Figur 5 Drei-Kammer-Kartusche mit Dosiergerät im separierten Zustand in einer perspektivischen Ansicht

Figur 6 Kombidosiergerät mit Sende- und Empfangseinheit

Figur 7 Kombidosiergerät mit Sende- und Empfangseinheit mit geöffnetem

Dosierkammerdeckel

Figur 1 zeigt ein autarkes Dosiergerät 2 mit einer Zwei-Kammer-Kartusche 1 im separierten und zusammengebauten Zustand.

Das Dosiergerät 2 weist zwei Dosierkammereinlässe 21a, 21 b zur wiederholt lösbaren Aufnahme der korrespondierenden Auslassöffnungen 5a, 5b der Kammern 3a, 3b der Kartusche 1 auf. An der Vorderseite befinden sich Anzeige- und Bedienelemente 37, die den Betriebszustand des Dosiergeräts 2 anzeigen bzw. auf diesen einwirken.

Die Dosierkammereinlässe 21a, 21 b weisen ferner Mittel auf, die beim Aufstecken der Kartusche 1 auf das Dosiergerät 2 die Öffnung des Auslassöffnungen 5a, 5b der Kammern 3a, 3b bewirken, so dass im gekoppelten Zustand von Dosiergerät 2 und Kartusche 1 das Innere der Kammern 3a, 3b kommunizierend mit den Dosierkammereinlässen 21a, 21 b verbunden ist.

Die Kartusche 1 kann aus einer oder mehreren Kammern 3a, 3b bestehen. Die Kartusche 1 kann einstückig mit mehreren Kammern 3a, 3b oder mehrstückig ausgebildet sein, wobei dann die einzelnen Kammern 3a, 3b zu einer Kartusche 1 zusammengefügt werden, insbesondere durch stoffschlüssige, formschlüssige oder kraftschlüssige Verbindungsmethoden.

Insbesondere kann die Fixierung durch eine oder mehrere der Verbindungsarten aus der Gruppe der Snap-In Verbindungen, Pressverbindungen, Schmelzverbindungen,

Klebverbindungen, Schweißverbindungen, Lötverbindungen, Schraubverbindungen, Keilverbindungen, Klemmverbindungen oder Prellverbindungen erfolgen. Insbesondere kann die Fixierung auch durch einen Schrumpfschlauch (sog. Sleeve) ausgebildet sein, der in einem erwärmten Zustand zumindest abschnittsweise über die Kartusche gezogen wird und die Kartusche im abgekühlten Zustand fest umschließt.

Um vorteilhafte Restentleerungseigenschaften der Kartusche 1 bereitzustellen, kann der Boden der Kartusche 1 trichterförmig zur Abgabeöffnung 5a, 5b hin geneigt sein. Des Weiteren kann die Innenwand der Kartusche 1 durch geeignete Materialwahl und/oder Oberflächenausgestaltung in derart ausgebildet sein, dass eine geringe Materialanhaftung des Produkts an der inneren Kartuschenwand realisiert ist. Auch durch diese Maßnahme lässt sich die Restentleerbarkeit der Kartusche 1 weiter optimieren.

Die Kammern 3a, 3b der Kartusche 1 können gleiche oder voneinander verschiedene Füllvolumina aufweisen. Bei einer Konfiguration mit zwei Kammern 3a, 3b beträgt das

Verhältnis der Kammervolumina bevorzugt 5:1 , bei einer Konfiguration mit drei Kammern bevorzugt 4: 1 : 1 , wobei diese Konfigurationen insbesondere zur Verwendung in

Geschirrspülmaschinen geeignet sind. Eine Verbindungsmethode kann auch darin bestehen, dass die Kammern 3a, 3b in einen der korrespondierenden Dosierkammereinlässen 21a, 21 b des Dosiergeräts 2 gesteckt und so gegeneinander fixiert werden.

Die Verbindung zwischen den Kammern 3a, 3b kann insbesondere lösbar ausgebildet sein, um ein separates Austauschen einer Kammer zu erlauben.

Die Kammern 3a, 3b beinhalten jeweils eine Zubereitung 40a, 40b. Die Zubereitung 40a,40b können gleiche oder unterschiedliche Zusammensetzung aufweisen. Vorteilhafter Weise sind die Kammern 3a, 3b aus einem transparenten Material gefertigt, so dass der Füllstand der Zubereitungen 40a, 40b von Außen durch den Benutzer sichtbar ist. Es kann jedoch auch von Vorteil sein, wenigstens eine der Kammern aus einem opaken Material zu fertigen, insbesondere dann, wenn die in dieser Kammer befindliche Zubereitung lichtsensitive Inhaltsstoffe enthält. Die Auslassöffnungen 5a, 5b sind so ausgestaltet, dass sie mit den korrespondierenden Dosierkammereinlässen 21a, 21 b eine form- und/oder kraftschlüssige, insbesondere flüssigkeitsdichte, Verbindung ausbilden.

Besonders vorteilhaft ist es, dass jede der Auslassöffnungen 5a, 5b so ausgebildet ist, dass sie nur auf einen der Dosierkammereinlässe 21a, 21 b passt, wodurch verhindert wird, dass eine Kammer versehentlich auf einen falschen Dosierkammereinlass gesteckt wird. Dies kann beispielsweise durch unterschiedlich große oder bezüglich der Grundform verschiedene Auslassöffnungen 5a, 5b und/oder Dosierkammereinlässe 21a,21 b realisiert sein.

Die Kartusche 1 weist üblicherweise ein Füllvolumen von <5.000 ml, insbesondere <1.000 ml, bevorzugt <500ml, besonders bevorzugt <250 ml, ganz besonders bevorzugt < 50 ml auf. Die Dosiereinheit 2 und die Kartusche 1 können im zusammengefügten Zustand

insbesondere den Geometrien der Geräte an oder in denen sie angewendet werden angepasst sein um einen möglichst geringen Nutzvolumenverlust zu gewährleisten. Zur Verwendung der Dosiereinheit 2 und der Kartusche 1 in Geschirrspülmaschinen ist es besonders vorteilhaft, die Dosiereinheit 2 und die Kartusche 1 in Anlehnung an in

Geschirrspülmaschinen zu reinigendem Geschirr auszuformen. So kann die Dosiereinheit 2 und die Kartusche 1 beispielsweise plattenförmig, in etwa in den Abmessungen eines Tellers, ausgebildet sein. Hierdurch kann die Dosiereinheit Platz sparend im Unterkorb positioniert werden, (siehe auch Figur 4) Die Auslassöffnungen 5a, 5b der Kartusche 1 sind bevorzugt auf einer Linie bzw. in einer Flucht angeordnet, wodurch eine schlanke, tellerförmige Ausbildung des Dosierspenders ermöglicht ist.

Das Dosiergerät weist ferner einen dosiergeräteseitigen Sender S d und einen

dosiergeräteseitigen Empfänger E d auf, die jeweils in der Mantelfläche der Dosiereinheit 2 angeordnet sind. Der dosiergeräteseitige Sender S d ist bevorzugt eine Lichtquelle, wie beispielsweise eine LED oder eine Laserdiode, welche Licht bevorzugt im sichtbaren und/oder Infrarotbereich aussendet. Der dosiergeräteseitigen Empfänger E d ist bevorzugt ein Lichtsensor, wie beispielsweise eine Photodiode, welche Licht bevorzugt im sichtbaren und/oder Infrarotbereich empfangen kann.

Der dosiergeräteseitige Sender S d und dosiergeräteseitige Empfänger E d sind in der Dosiereinheit 2 mit der Steuereinheit und einem elektrischen Energiespeicher wie beispielsweise einer Batterie bzw. Akkumulator (nicht abgebildet) verbunden. Die Steuereinheit schaltet den dosiergeräteseitigen Sender S d und dosiergeräteseitigen

Empfänger E d entsprechend dem noch nachfolgend beschriebenen Verfahren stromlos oder bestromt. Figur zeigt ein autarkes Dosiergerät mit einer Zwei-Kammer-Kartusche 1 in der

Geschirrschublade 1 1 bei geöffneter Geschirrspülmaschinentür 39 einer

Geschirrspülmaschine 38. Man erkennt, dass das Dosiergerät 2 mit der Kartusche 1 prinzipiell an einer beliebigen Stelle innerhalb der Geschirrschublade 1 1 positionierbar ist, wobei es von Vorteil ist, ein teller- oder becherartig ausgeformtes Dosiersystem 1 ,2 in einer entsprechenden Teller- oder Becheraufnahme der Geschirrschublade 1 1 vorzusehen. In der Geschirrspülmaschinentür 39 befindet sich eine Dosierkammer 53, in die eine

Geschirrspülmaschinenreinigerzubereitung gegeben werden kann, beispielsweise in Form einer Tablette. Befindet sich das Dosiersystem 1 ,2 im betriebsbereiten Zustand im Inneren des Geschirrspülers 38, so ist eine Reinigungszubereitungszugabe für jeden Spülzyklus über die Dosierkammer 53 nicht notwendig, da eine Reinigungsmittelabgabe für eine Mehrzahl von Spülgängen über das Dosiersystem 1 ,2 realisiert ist, was nachfolgend noch näher erläutert wird. Vorteilhaft ist bei dieser Ausführung der Erfindung, dass bei Anordnung des autarken Dosiersystems 1 ,2 in der unteren Geschirrschublade 1 1 die Abgabe der Zubereitungen 40a, 40b aus der Kartusche 1 direkt über die bodenseitig am Dosiergerät angeordneten Auslassöffnungen in die Spülwasserflotte erfolgt, so dass eine schnelle Lösung und gleichmäßige Verteilung der Spülzubereitungen im Spülprogramm gewährleistet ist.

Die Geschirrspülmaschine 38 weist ferner einen haushaltsgeräteseitigen Sender S h und einen haushaltsgeräteseitigen Empfänger E h auf, die jeweils in der Tür 39 der

Geschirrspülmaschine 38 angeordnet sind. Der haushaltsgeräteseitige Sender S h ist bevorzugt eine Lichtquelle, wie beispielsweise eine LED oder eine Laserdiode, welche Licht bevorzugt im sichtbaren und/oder Infrarotbereich aussendet. Der haushaltsgeräteseitigen Empfänger E h ist bevorzugt ein Lichtsensor, wie beispielsweise eine Photodiode, welche Licht bevorzugt im sichtbaren und/oder Infrarotbereich empfangen kann.

Der haushaltsgeräteseitige Sender S h und haushaltsgeräteseitige Empfänger E h sind in der Geschirrspülmaschine 38 mit der Steuereinheit und einem elektrischen Anschluss oder Energiespeicher (nicht abgebildet) verbunden. Die Steuereinheit der Geschirrspülmaschine 38 schaltet den dosiergeräteseitigen Sender S d und dosiergeräteseitigen Empfänger E d entsprechend dem noch nachfolgend beschriebenen Verfahren.

Figur 3 zeigt den Verfahrensablauf zur Steuerung der aus Figur 1-2 bekannten

Dosiervorrichtung und Geschirrspülmaschine 38 anhand der zeitlichen Schaltzustände von haushaltsgeräte- und dosiergeräteseitigen Sendern und Empfängern. lm oberen Bereich der Abbildung, oberhalb der gestrichelten Linie, sind die Schaltzustände von dosiergeräteseitigem Empfänger E d und dosiergeräteseitigen Sender S d gegen eine Zeitachse aufgetragen. Im unteren Bereich der Abbildung, unterhalb der gestrichelten Line, sind die Schaltzustände des haushaltsgeräteseitigen Senders S h und haushaltsgeräteseitigen Empfängers E h gegen eine Zeitachse aufgetragen.

Man erkennt, dass der dosiergeräteseitige Empfänger E d zunächst in konstanten, periodischen ersten Intervallen AT 1 id,e so geschaltet ist, dass er keine Signale eines korrespondierenden haushaltsgeräteseitigen Senders S h empfangen kann. Bevorzugt wird dies durch ein stromlos schalten des Empfängers E d oder durch ein Absenken der am Empfänger E d anliegenden Spannung bewirkt. Man kann in diesem Zusammenhang auch von einem Stand-By oder Sleep-Modus des dosiergeräteseitigen Empfängers E d sprechen. Zwischen diesen ersten Stand-by oder Sleep-Modus Intervallen ΔΤ-ι d e wird der

dosiergeräteseitige Empfänger E d während eines zweiten Intervalls AT 2,d,e so geschaltet, dass er Signale eines korrespondierenden haushaltsgeräteseitigen Senders S h empfangen kann, sich der Empfänger E d also in einem Wake-up- oder Überwachungs-Modus mit einer hohen Empfindlichkeit befindet. Bevorzugt wird dies durch eine Bestromung des Empfängers E d oder durch eine Erhöhung der am Empfänger E d anliegenden Spannung bewirkt. Man erkennt dies durch die rechteckige Sprungfunktion in dem dosiergeräteseitigen Empfänger E d zugeordneten Graphen. Man erkennt ferner, dass das erste Intervall ΔΤ-ι d e deutlich länger ist als das zweite Intervall AT 2id e . Um nun sicher ein Signal des korrespondierenden haushaltsgeräteseitigen Senders S h empfangen zu können, muss dieses Signal mindestens eine Dauer AT 1 h s aufweisen, die größer ist als die Dauer des ersten Intervalls AT 1 id,e , so dass sicher gestellt ist, dass die Signaldauer AT 1 h s zumindest abschnittsweise in das zweite Intervall AT 2,d,e fällt, innerhalb dessen der dosiergeräteseitige Empfänger E d Signale eines korrespondierenden

haushaltsgeräteseitigen Senders S h empfangen kann.

Wird ein haushaltgeräteseitiges Signal AT 1 h s vom dosiergeräteseitigem Empfänger E d empfangen, so bleibt der Empfänger Ed im Überwachungsmodus geschaltet. Man erkennt dies in der Fig.4 am Zeitintervall AT 3 di e, das größer ist als das zweite Zeitintervall AT 2,d,e , in dem der dosiergeräteseitige Empfänger E d sich im Überwachungsmodus befindet.

Während sich der dosiergeräteseitige Empfänger Ed also im Überwachungsmodus befindet, sendet der haushaltsgeräteseitige Sender S h nach dem Aussenden des Signals AT-i h s zwei weitere Signale AT 2 h s und AT 3ih s aus. Hierdurch kann das Dosiergerät erkennen, dass es sich um Signale des Haushaltsgerät handelt und nicht um z.B. zufälligen Lichteinfall durch Öffnen der Geschirrspülmaschinentür. Daher kann man die Signale AT 2,h,s und AT 3ih s auch als Prüf- bzw. Verifikationssignale bezeichnen. Nach dem Aussenden des haushaltsgeräteseitigen Signals AT 1 h s , wird der

haushaltsgeräteseitige Empfänger E h aus einem Stand-by- oder Sleep-Modus heraus in der Art geschaltet, dass er Signale des dosiergeräteseitigen Senders E d empfangen kann. Der dosiergeräteseitige Senders E d bleibt für das Zeitintervall ATi ,h,e in seinem

Überwachungsmodus, wobei das Intervall AT 1 hie nach dem Empfang eines entsprechenden Ausschaltsignals AT 3id s vom dosiergeräteseitigen Sender S d endet.

Als Antwort des Dosiergeräts auf die Signale des Haushaltsgeräts sendet der

dosiergeräteseitige Sender S d nach Empfang des haushaltsgeräteseitigen Signals AT 1 h s und der Prüf.- bzw. Verifikationssignale AT 2,h,s und AT 3 h s zwei aufeinander folgende Signale

AT-i d s und AT 2,d,s aus, wobei die Signale AT-i d s und AT 2,d,s insbesondere eine Information über den Typ und/oder die Version des Dosiergeräts und/oder den Betriebsstatus des

Dosiergeräts wie beispielsweise die Anzahl der verbleibenden Dosierungen oder den Batteriestatus enthält. Nachfolgend werden vom haushaltsgeräteseitigen Sender S h Signale AT 4ih s ausgesendet, die insbesondere Steuerbefehle, Zustandsinformationen, Counter- und/oder Timer-Informationen, Messwerte, Programmupdates oder dergleichen repräsentieren.

Zum Abschluss der Informationsübertragung vom Haushalts- an das Dosiergerät sendet der haushaltgeräteseitige Sender S h ein Ausschaltsignal AT 5ih s welches den dosiergeräteseitigen Empfänger E d nach Empfang wieder in seinen Stand-By- bzw- Sleep-Modus versetzt.

Wie die Signale, insbesondere die Signale zur Übertragung Informationen wie beispielsweise Typ und/oder Version des Dosiergeräts, den Betriebsstatus des Dosiergeräts wie

beispielsweise die Anzahl der verbleibenden Dosierungen oder den Batteriestatus,

Steuerbefehle, Messwerte, Programmupdates oder dergleichen, ausgebildet sein können, wird exemplarisch nachfolgend an Hand von Fig. 4 näher erläutert.

Im unteren Abschnitt von Fig. 4 ist der zeitliche Signalverlauf an einer im Inneren einer Geschirrspülmaschine positionierten Dosiereinheit mit einem Empfänger dargestellt. Der dosiergeräteseitige Empfänger besteht aus wenigstens einer Photodiode, die zur Detektion von Lichtimpulsen im sichtbaren Bereich geeignet ist. Zum Zeitpunkt (1 ) empfängt der dosiergeräteseitige Empfänger einen Lichtimpuls I·, , der eine feste und vordefinierte

Impulsdauer l M aufweist. Der Lichtimpuls endet zum Zeitpunkt (2). Der Lichtimpuls wird durch einen haushaltsgeräteseitigen Sender ins Innere der Geschirrspülmaschine abgegeben, wobei der Sender eine LED umfasst, die Licht im sichtbaren Bereich abstrahlt. Wie der Fig. 4 weiter gut zu entnehmen ist, weist ein Lichtimpuls stets die gleiche Dauer l t i auf. Durch den Empfang des Lichtimpulses wird eine Zeitmessung gestartet. Hierauf wird nachfolgend noch näher eingegangen.

Der dosiergeräteseitige Empfänger ist unmittelbar vor dem Empfang des Lichtimpulses auf eine hohe Empfindlichkeit eingestellt, so dass der ausgesendete Lichtimpuls gut empfangen werden kann. Dies ist im oberen Abschnitt von Fig. 4 gezeigt, in dem die Empfindlichkeit der Empfangseinheit parallel zum Zeit-, bzw. Signalverlauf aufgetragen ist. Man erkennt, dass die Empfindlichkeit zum Zeitpunkt (1 ) auf eine hohe Empfindlichkeit eingestellt ist.

Nach Empfang des Lichtimpulses l-i zum Zeitpunkt (2) steigt das Ausgangssignal des

Empfängers aufgrund der noch hohen Empfindlichkeit des Empfängers zunächst langsam in Richtung Ruhepegel an. Durch Umschalten der Empfangseinheit nach dem Empfang des Lichtimpulses von einer hohen zu einer geringen Empfindlichkeit zum Zeitpunkt (3), wird erreicht, dass das Ausgangssignal der Empfangseinheit schneller wieder auf den Ruhepegel ansteigt. Die Dauer der geringen Empfindlichkeit ist so gewählt, dass das Ausgangssignal der Empfangseinheit wieder sicher den Ruhepegel erreicht. In dieser festen Sendepause, deren Zeitdauer t p zwischen den Zeitpunkten (2) und (4) beträgt, werden keine Lichtimpulse ins Innere der Geschirrspülmaschine ausgesendet.

Zum Zeitpunkt (4), also nach der festen Sendepause t p wird die Empfindlichkeit der

Empfangseinheit wieder auf die hohe Empfindlichkeit umgeschaltet.

Die Zeitdauer t v zwischen den Zeitpunkten (4) und (5) ist variabel, was u.a. auch durch die unterbrochene Bemaßungslinie angedeutet ist. Durch die variable Pause, in der ebenfalls keine Lichtimpulse ausgesendet werden, können eine oder mehrere Informationen kodiert werden. Die Zeitdauer der variablen Pause enthält also die zu übertragende Information.

Nach der variablen Pause t v startet der zweite Lichtimpuls l 2 des Senders, den der Empfänger aufgrund der wieder hohen Empfindlichkeit gut detektieren kann. Zu diesem Zeitpunkt (5) wird die zum Zeitpunkt (1 ) begonnene Zeitmessung beendet und die Zeitdifferenz zwischen dem Empfang des ersten Lichtimpulses und des zweiten Lichtimpulses l 2 bestimmt.

Da die feste Impulsdauer l t des ersten Lichtimpulses l-i und der sich daran zeitlich

anschließenden festen Pause t p , in der keine Lichtimpulse ausgesendet werden, bekannt sind, kann aus der Zeitdifferenz t| 2 -t M die übertragene Information kodiert bzw. dekodiert werden. Figur 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Kartusche 1 und des Dosiergeräts 2 zur Durchführung des eingangs erläuterten Verfahrens im nicht miteinander gekoppelten Zustand..

Figur 5 zeigt die Kartusche 1 in einer perspektivischen Ansicht. Am Kartuschenboden 4 sind abwechselnd voneinander Auslassöffnungen 5 und Belüftungsöffnungen 81 angeordnet. Für jede der Kammern in der Kartusche 1 ist jeweils eine Auslassöffnung 5 und eine

Belüftungsöffnung 81 vorgesehen. Die Breite (B) ist wesentlich größer als die Tiefe (T) der Kartusche 1. Das Verhältnis der Tiefe (T) zur Breite (B) der Kartusche 1 beträgt in etwa 1 :20.

Figur 6 zeigt eine Dosierkammer 53 in die eine Sendeeinheit 87 und eine Empfangseinheit 91 integriert ist. Eine derartige Dosierkammer 53 wird auch als Kombidosiergerät bezeichnet. Die Dosierkammer 53 weist eine durch einen angelenkten Verschlussdeckel verschließbare Aufnahme für ein Geschirrspülmittel auf. Figur 7 zeigt den Verschlussdeckel in seiner Öffnungsposition. Zusätzlich kann die Dosierkammer 53 noch eine Aufnahme für einen Klarspüler aufweisen, was durch den kreisrunden Verschluss rechts neben dem

Verschlussdeckel in den Figuren 6 und 7 angedeutet ist.

Die Sendeeinheit 87 umfasst ein Leuchtmittel, dass in der Sendeeinheit 87 derart angeordnet ist, dass das Leuchtmittel ins Innere der Geschirrspülmaschine hineinstrahlt. Bei dem

Leuchtmittel kann es sich insbesondere um eine LED oder eine Laserdiode handeln. Die LED ist so angeordnet, dass sie aus der Ebene der Sendeeinheit 87 herausragt, so dass die LED einen möglichst großen Abstrahlwinkel erzeugt.

Die Sendeeinheit 87 kann so konfiguriert sein, dass die LED sowohl zur Aussendung von Signalen in Innere des Geschirrspülers 38, insbesondere bei geschlossener

Geschirrspülmaschinentür 39, als auch zur optischen Anzeige eines Betriebszustandes, beispielsweise der Füllstand des Salz- oder Klarspülerbevorratungsbehältnisses einer Geschirrspülmaschine, insbesondere bei geöffneter Geschirrspülmaschinentür 39 vorgesehen ist.

Die Empfangseinheit 91 besteht bevorzugt aus einer Photodiode, die geeignet ist,

Lichtsignale aus dem Inneren der Geschirrspülmaschine zu detektieren. Wie die Sendeeinheit 87, kann auch die Photodiode der Empfangseinheit 91 aus der Ebene der Empfangseinheit herausragen um einen möglichst optimale Einstrahlcharakteristik auf die Photodiode zu erzielen. Es ist ferner möglich, dass die Dosierkammer 53 eine Aufnahme 107 aufweist, mittels derer ein bewegliches Dosiersystem bestehend aus Dosiergerät 2 und Kartusche 1 lösbar oder fest mit der Dosierkammer 53 gekoppelt werden kann