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Title:
METHOD FOR OPERATING AN ELECTRONIC SOUND GENERATING DEVICE AND FOR GENERATING CONTEXT-DEPENDENT MUSICAL COMPOSITIONS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/023231
Kind Code:
A1
Abstract:
Method for operating an electronic sound generating device in which different sound sequences (acoustic output data) (22) for controlling the sound generation device and rules (control commands) (18) for selecting and/or modifying the sound sequences (22) as a function of input signals provided by external sensors are stored, and the sound generation device then selects and/or changes sound sequences (22) depending on the current input data provided by the external sensors and on the rules (18) and then plays the sequences.

Inventors:
BREIDENBRÜCKER, Michael (Hilkat 146, Bizau, A-6874, AT)
Application Number:
EP2009/061021
Publication Date:
March 04, 2010
Filing Date:
August 26, 2009
Export Citation:
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Assignee:
BREIDENBRÜCKER, Michael (Hilkat 146, Bizau, A-6874, AT)
International Classes:
G10H1/00; G10H1/14; G10H1/40
Attorney, Agent or Firm:
HANSMANN & VOGESER (Maximilianstr. 4 b, Starnberg, 82319, DE)
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Claims:
Ansprüche

[0001] Verfahren zum Betrieb eines elektronischen Klangerzeugungsgeräts

(Synthesizer), dadurch gekennzeichnet, dass in einem Klangerzeugungsgerät verschiedene Klangfolgen (akustische Ausgangsdaten) (22) zur Steuerung des Klangerzeugungsgeräts und Regeln (Steuerbefehle) (18) zur Auswahl und/oder Abwandlung der Klangfolgen (22) in Abhängigkeit von Eingangssignalen, die von externen Sensoren geliefert werden, eingespeichert werden und das Klangerzeugung sgerät danach in Abhängigkeit von den aktuell von den externen Sensoren gelieferten Eingangsdaten und den Regeln (18) Klangfolgen (22) auswählt und/oder verändert und sodann abspielt.

[0002] Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als externer Sensor ein Mikrofon zur Erzeugung der Eingangssignale verwendet wird.

[0003] Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als externer Sensor ein Beschleunigungs- oder Bewegungssensor zur Erzeugung der Eingangsdaten verwendet wird.

[0004] Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als externer Sensor ein Lichtsensor zur Erzeugung der Eingangsdaten verwendet wird.

[0005] Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als externer Sensor ein Berührungssensor (Touchpad) zur Erzeugung der Eingangsdaten verwendet wird.

[0006] Verfahren zur Erzeugung kontextabhängiger musikalischer Kompositionen (10,

12, 14), dadurch gekennzeichnet, dass die Kompositionen (10, 12, 14) mit einem Regelwerk (18) versehen werden, durch welches zum Zeitpunkt des Spielens oder Wiedergebens dieser Kompositionen (10, 12, 14) in Abhängigkeit von zum Zeitpunkt des Spielens oder Wiedergebens der Kompositionen (10, 12, 14) existierender Parameter unterschiedliche Teile oder Bestandteile (20, 22) der Kompositionen (10, 12, 14) zum Wiedergeben oder Spielen ausgewählt werden.

[0007] Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Parameter die

Umgebungslautstärke umfassen.

[0008] Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Parameter die

Beschleunigung oder Bewegung eines Wiedergabegeräts umfassen.

[0009] Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Parameter die

Umgebungshelligkeit umfassen.

[0010] Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Parameter mechanische Einwirkungen auf ein Wiedergabegerät umfassen.

[0011] Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zusammenstellung der Regeln (Kompositionen) ein Programm (Compiler) verwendet wird, welches auf verschiedene Rechner angepasst werden kann und Erstellern der Regelwerke (Komponisten) eine Benutzeroberfläche zur Verfügung stellt, mit der die Regelwerke einfach erstellt und in für die je- weiligen Klangerzeugungsgeräte geeigneter Form (Maschinencode) in einer Datenbank abgespeichert werden, aus der sie von Benutzern der Klangerzeugungsgeräte nach Bedarf abgerufen und auf das jeweilige Klangerzeugungsgerät des Benutzers geladen werden.

[0012] Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Abruf der Regelwerke über das Internet erfolgt.

[0013] Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Abruf der Regelwerke über das Mobiltelefonnetz erfolgt.

Description:
Beschreibung

Verfahren zum Betrieb eines elektronischen Klangerzeugungsgerätes und zur Erzeugung kontextabhängiger musikalischer

Kompositionen Technisches Gebiet

[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines elektronischen

Klangerzeugungsgerätes (Synthesizer) sowie zur Erzeugung entsprechender kontextabhängiger musikalischer Kompositionen.

Stand der Technik

[0002] Bisher wurden Kompositionen einmalig vom Komponisten festgelegt und damit der Ablauf beziehungsweise die Klangfolge eines Musikstücks festgelegt. Ausgehend davon ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung im Hinblick auf die Entwicklung der Elektronik, insbesondere die Entwicklung nunmehr hierfür geeigneter Wiedergabegeräte, wie sie beispielsweise in dem deutschen Gebrauchsmuster 20 2004 008 347.7 des Anmelders beschrieben sind, aber auch beispielsweise durch Geräte wie „iphone" von Apple realisiert werden, die technischen Möglichkeiten für neue Kompositionen zur Verfügung zu stellen, bei denen sich die Komposition nach vom Komponisten vorgegebenen Regeln im Hinblick auf bestimmte Umgebungsparameter zum Zeitpunkt der Wiedergabe der entsprechenden Klangfolgen verändert, sowie darüber hinaus den Komponisten Werkzeuge zur Erstellung und Verteilung solcher Regelwerke (Kompositionen) zur Verfügung zu stellen.

Darstellung der Erfindung

[0003] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren gelöst, bei dem im Klangerzeugung sgerät verschiedene Klangfolgen (akustische Ausgangsdaten) zur Steuerung des Klangerzeugungsgerätes und Regeln (Steuerbefehle) zur Auswahl und/ oder Abwandlung der Klangfolgen in Abhängigkeit von Eingangssignalen, die von externen Sensoren geliefert werden, eingespeichert werden und das Klangerzeugungsgerät danach in Abhängigkeit von den zum Zeitpunkt des Abspielens von den externen Sensoren gelieferten Eingangsdaten und den eingegebenen Regeln Klangfolgen auswählt und/oder verändert und sodann wiedergibt.

[0004] Vorzugsweise können dabei als externe Sensoren Mikrofone, Beschleunigungs- oder Bewegungssensoren, Lichtsensoren oder Berührungssensoren (Touchpads) zur Erzeugung der Eingangsdaten verwendet werden.

[0005] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird auch durch ein Verfahren zur Erzeugung kontextabhängiger musikalischer Kompositionen gelöst, bei dem die Komposition mit einem Regelwerk versehen wird, durch welches zum Zeitpunkt des Spielens oder Wiedergebens der Komposition in Abhängigkeit von zum Zeitpunkt des Spielens oder Wiedergebens der Komposition existierender Parameter unterschiedliche Teile oder Bestandteile der Komposition zum Wiedergeben oder Spielen ausgewählt werden.

[0006] Vorzugsweise können diese Parameter die akustische Analyse der Umgebungsgeräusche, die Beschleunigung oder Bewegung eines Wiedergabegerätes, die Umgebung shelligkeit oder mechanische Einwirkungen auf ein Wiedergabegerät sein. Außerdem können andere externe Parameter über diverse Schnittstellen (beispielsweise Bluetooth) eingelesen werden.

[0007] Bisher stellte eine Komposition stets eine einmal fixierte Klangfolge mit einem festen Ablauf dar. Die Komposition wurde zu einem Zeitpunkt in der Vergangenheit fixiert und durch die Phantasie des Komponisten vorgegeben.

[0008] Erfindungsgemäß werden dem Komponisten völlig neue Freiheitsgrade eröffnet. Der Komponist kann nun äußere Einflüsse in eine Komposition mit einarbeiten und bekommt durch die vorliegende Erfindung erstmals die dafür erforderlichen technischen Mittel an die Hand gegeben. Die tatsächliche Klangfolge, die aufgrund der Komposition wiedergegeben wird, wird daher erst zum Zeitpunkt der Wiedergabe oder des Abspielens der Komposition durch ein entsprechend geeignetes Gerät nach den von dem Komponisten geschaffenen Regeln erzeugt.

[0009] Der Komponist kann beispielsweise festlegen, dass für den Fall, dass die Lautstärke der Umgebung bei der Wiedergabe der Komposition zunimmt, statt einer bestimmten ersten Tonsequenz eine bestimmte andere Tonsequenz wiedergegeben wird. Ebenso könnte der Komponist akustische Rückäußerungen des Publikums, beispielsweise wenn jemand im Publikum hustet, so in sein Regelwerk aufnehmen, dass beispielsweise im Falle des Hustens einer Person im Publikum ein Trommelwirbel abgespielt wird.

[0010] Eine andere sehr vorteilhafte Möglichkeit der vorliegenden Erfindung ist es beispielsweise Joggern die Möglichkeit zu geben, die Musik, die sie während des Laufens hören, auf ihre Laufgeschwindigkeit, beziehungsweise den Takt ihrer Schritte oder auch auf den entsprechenden Puls zu beziehen. Wenn der Jogger also schneller läuft oder eine schnellere Schrittfolge wählt, werden andere Musiksequenzen abgespielt, als wenn er langsamer läuft. Gleiches könnte man sogar erfindungsgemäß mit einer Art „Biofeedback" auf den Puls des Joggers beziehen. Auf diese Weise könnte auch durch geeignete Erstellung eines erfindungsgemäßen Verfahrens eine Kontrolle des Joggers dahingehend erfolgen, dass er eine gesundheitlich optimale Laufgeschwindigkeit, Schrittfrequenz oder Pulsfrequenz wählt, da nur dann seine Begleitmusik in einer subjektiv angenehmen Weise wiedergegeben wird.

[0011] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren können erstmals musikalische Kompositionen geschaffen und wiedergegeben werden, die von äußeren Einflüssen (Umgebungsgeräusche, Bewegung, Lichtverhältnisse, Berührungen) abhängig sind. Dazu wird erfindungsgemäß nicht nur wie bei einer klassischen Komposition ein Verfahren zur akustischen Wiedergabe einer Tonfolge angegeben, sondern zusätzlich ein Regelwerk vorgesehen, welches in Abhängigkeit von den äußeren Einflüssen, die wiedergegebenen Tonfolgen zum Zeitpunkt des Abspielens beeinflusst beziehungsweise diese Tonfolgen auch erst erzeugt. Erfindungsgemäß wird Form und Art einer akustischen Wiedergabe durch das Abspielgerät erst zum Zeitpunkt des Abspielens in Abhängigkeit von äußeren Einflüssen (Umgebungsgeräusche, Bewegung, etc.) zum Zeitpunkt der akustischen Wiedergabe, also in Echtzeit, erzeugt.

[0012] Erfindungsgemäß werden tonverarbeitende Geräte dergestalt gesteuert, dass die Generierung, Wiedergabe, Veränderung, Aufnahme oder Wiedergabe von Tönen oder Tonsequenzen durch diese Geräte abhängig von äußeren Einflüssen und dem dem tonverarbeitenden Gerät vorgegebenen Regelwerk zum Abspielzeitpunkt in Echtzeit erfolgt. Entsprechende äußere Einflüsse können dabei Bewegungen, Arten der Bewegungen, Umgebungslautstärke, Art des akustischen Umfeldes, Umgebungshelligkeit, Berührung des Gerätes (Touchpad) etc. sein.

[0013] Erfindungsgemäß wird weiterhin die Aufgabe, den Komponisten Werkzeuge zur Erstellung und Verteilung solcher Regelwerke zur Verfügung zu stellen, dadurch gelöst, dass zur Zusammenstellung der Regeln (Kompositionen) ein Programm (Compiler) verwendet wird, welches auf verschiedene Rechner angepasst werden kann und den Erstellern der Regelwerke (Komponisten) eine Benutzeroberfläche zur Verfügung stellt, mit der die Regelwerke einfach erstellt und in für die jeweiligen Klangerzeugungsgeräte geeigneter Form (Maschinencode) in einer Datenbank abgespeichert werden, aus der sie von Benutzern der Klangerzeugungsgeräte nach Bedarf abgerufen und auf das jeweilige Klangerzeugungsgerät des Benutzers geladen werden.

[0014] Vorzugsweise erfolgt diese Verteilung der Regelwerke auf die Klangerzeugungsgeräte über das Internet oder das Mobiltelefonnetz.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

[0015] Der Ablauf eines erfindungsgemäßen Verfahrens wird im Folgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:

[0016] Fig. 1 einen Programmablaufplan für ein erfindungsgemäßes Verfahren;

[0017] Fig. 2 das erfindungsgemäße Verfahren zur Erstellung und Verteilung der Regelwerke auf die Klangerzeugungsgeräte der Benutzer; und

[0018] Fig. 3 eine weitere schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Verteilung der Regelwerke.

Bester Weg zur Ausführung der Erfindung

[0019] Der Programmablaufplan 8 besteht aus einzelnen Phasen 10, 12, 14 und Übergängen

16 zwischen diesen Phasen. [0020] Dabei wird in jeder Phase, hier für die Phase 10 dargestellt, zuerst festgelegt, welche

Eingangsdaten von welchen Sensoren berücksichtigt werden sollen (Definitions:

Sensors). [0021] Sodann wird ein Regelwerk 18 vorgegeben, welches entweder unter bestimmten Be- dingungen den Übergang in eine andere Phase vorschreiben kann oder die Wiedergabe bestimmter akustischer Elemente 22, die in dem Bereich 20 detailliert beschrieben oder abgespeichert werden. Diese Elemente 22 können Melodien sein oder Aufnahmen irgendwelcher Geräusche (Samples) oder Klangeffekte, die aktuell von einem Toneingang aufgenommen werden. Dabei können auch mehrere Kanäle (Bus 1, Bus 2 ... Bus X) vorgesehen sein. Damit kann der Komponist mehrere Optionen vorgeben, die das System dann anhand des Regelwerkes 18 und der von den Sensoren erhaltenen Eingangsdaten zum Zeitpunkt des Abspielens selbsttätig wählt.

[0022] Das Regelwerk 18 kann somit die jeweiligen Abhängigkeiten beschreiben und

Befehle enthalten, wie beispielsweise wenn die Lautstärke der Umgebung über 6OdB liegt, dann spiele Bus 1, ansonsten spiele Bus X. Das Regelwerk 18 kann aber auch die Anweisung enthalten, gewisse Tonsequenzen aus der Umgebung in Zeit oder Frequenz versetzt, in die Wiedergabeelemente einzuführen (Routing). Ebenso ist es möglich, beispielsweise beim Vorliegen bestimmter Beschleunigungsdaten sogleich zu einer anderen Phase 12, 14 zu springen.

[0023] Jeder dieser Phasen 10, 12, 14 kann dabei eine völlig neue Zusammensetzung der Komponenten 18, 20 haben und in jeder Phase kann der Komponist dem erfindungsgemäßen Verfahren vorgeben, ob die Phase ausgeführt (gespielt) wird, oder ob zu einer anderen Phase gesprungen wird. Dies erfolgt jeweils in Abhängigkeit der diesbezüglich vom Komponisten gewählten Eingangsdaten der jeweiligen von dem Komponisten ausgewählten Sensoren.

[0024] Nun verbleibt noch die Aufgabe zu lösen, wie entsprechende Regelwerke

(Kompositionen) beziehungsweise geeignete Programmablaufpläne für die Klangerzeugung sgeräte erstellt und in die Klangerzeugungsgeräte nach Bedarf der Benutzer eingespeichert werden sollen.

[0025] Die erfindungsgemäße Lösung dieses Problems ist in den Figuren 2 und 3 dargestellt.

[0026] Figur 2 zeigt das diesbezügliche Vorgehen generell.

[0027] Die Komponisten 20 (hier bezeichnet als „Artist") benutzen ein Programmsystem aus Editoren und Compilern 22 (scene composition suit), um entsprechende Programmablaufpläne 8 oder Regelwerke 18 zu erstellen und in einen für das jeweilige Klangerzeugung sgerät ausführbaren Code (Maschinencode) umzusetzen.

[0028] Über das Internet oder Mobiltelefonnetze 24 (Distribution) werden die entsprechenden Programmablaufpläne 8 beziehungsweise Regelwerke 18 sodann an die Benutzer 26 der Klangerzeugungsgeräte (Consumer) verteilt, sodass die Benutzer die entsprechenden Programmablaufpläne beziehungsweise Regelwerke auf deren jeweilige Klangerzeugungsgeräte laden können.

[0029] Nachdem Figur 2 mehr den organisatorischen Ablauf dieses Vorgangs erläutert hat, wird anhand der Figur 3 der mehr technische Ablauf dieser Erstellung und Verteilung der Regelwerke für die Klangerzeugungsgeräte erläutert.

[0030] Die einzelnen Programmablaufpläne 8 werden mittels eines geeigneten Pro- grammsystems aus Editoren und Compilern (Composition Software) 28 erstellt und in einen für das jeweilige Klangerzeugungsgerät ausführbaren Code umgesetzt. Es ist dabei zu beachten, dass für verschiedene Klangerzeugungsgeräte wie beispielsweise den Apple I-Phone etc. natürlich auch jeweils unterschiedliche Compiler Verwendung finden müssen und dadurch letztlich verschiedene übersetzte Regelwerke den Benutzern der Klangerzeugungsgeräte zur Verfügung gestellt werden müssen. Zu diesem Zweck ist eine Datenbank 30 vorgesehen (RJDJ Distribution Plattform), in die verschiedene Komponisten ihre jeweiligen Regelwerke beziehungsweise Programmablaufpläne einspeichern können, und aus der die einzelnen Benutzer die zu ihrem jeweiligen Klangerzeugungsgerät und ihren Wünschen passenden Regelwerke beziehungsweise Programmablaufpläne auf ihr jeweiliges Klangerzeugungsgerät 32 herunterladen können. Dieser Herunterladevorgang kann beispielsweise über das Internet oder über die inzwischen auch zur digitalen Datenübertragung ertüchtigten Mobilfunknetze erfolgen.