WARZECHA, Andreas (Am Kies 35, Staufenberg, 35460, DE)
| PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Betreiben einer Solaranlage, insbesondere zur Warmwasserbereitung und/oder Heizungsunterstützung, mit mehreren Solarkollektoren in mindestens einem Kollektorfeld (1 ), wahlweise direkter Übergabe von solarer Energie über einen Plattenwärmetauscher (3) oder über einen Pufferspeicher, mindestens zwei Wärmeverbrauchern mit jeweils einem Wärmespeicher (5, 5'), jeweils mit einer lokalen Regeleinrichtung (6, 6') zum Erfassen von Energiedaten der Wärmeverbraucher, mit einer übergeordneten Regeleinrichtung (7) für das Kollektorfeld (1 ) und das Verteilnetz, welche mit den lokalen Regeleinrichtungen (6, 6') der Wärmeverbraucher vernetzt ist, und mit Verbindungsleitungen mit mindestens einer Pumpe (8) für ein Wärmeträgermedium zum Verteilen der zur Verfügung stehenden Energiemenge an die Wärmeverbraucher, dadurch gekennzeichnet, dass die lokalen Regeleinrichtungen^, 6') mit der übergeordneten Regeleinrichtung (7) über eine Kommunikationseinrichtung vernetzt sind, jeweils eine lokale Kennung aufweisen, und dass an den lokalen Regeleinrichtungen (6, 6') der Wärmeverbraucher das Volumen des jeweils zugeordneten Wärmespeichers (5, 5') eingebbar ist. 2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der lokal eingegebene Wert für das Volumen des jeweils zugeordneten Wärmespeichers (5, 5') an die übergeordnete Regeleinrichtung (7) übergeben wird, wobei die übergeordnete Regeleinrichtung (7) sowohl Einzelvolumen als auch das Gesamtvolumen auswertet und verarbeitet. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die übergeordnete Regeleinrichtung (7) für die Belade- zustände der lokalen Wärmespeicher (5, 5') charakteristische Temperaturen auswertet und verarbeitet. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die übergeordnete Regeleinrichtung (7) Werte aus dem Kollektorfeld (1 ), aus dem Wärmeverteilnetz, mindestens der Temperaturen im Bereich der lokalen Wärmeverbraucher als Entnahmestellen, und/oder die jeweiligen Beladezustände der lokalen Wärmespeicher (5, 5') auswertet und verarbeitet. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die übergeordnete Regeleinrichtung (7) mindestens eine Pumpe (8) im Wärmeverteilnetz steuert, wobei eine zum aktuellen Betriebszustand passende Betriebsart, Pumpenleistung und/oder ein Volumenstrom ermittelt, eingestellt und/oder geregelt werden. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Pumpe (8) im Wärmeverteilnetz eine modulierende betreibbare Pumpe ist, welche variabel über die übergeordnete Regeleinrichtung (7) angesteuert wird. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Pumpe (8) im Wärmeverteilnetz nach dem aktuellen Wärmebedarf der angeschlossenen Wärmeverbraucher betrieben wird. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei nicht vorhandenem Wärmebedarf der angeschlossenen Wärmeverbraucher die Temperaturen im Bereich der lokalen Wärmeverbraucher als Entnahmestellen überwacht werden und die mindestens eine Pumpe (8) im Wärmeverteilnetz so betrieben wird, dass das Wärmeverteilnetz auf einer Bereitschaftstemperatur gehalten wird, indem jeweils ein Sollwert für die Temperatur im Bereich eines lokalen Wärmeverbrauchers mit einer einstellbaren Hysterese gewählt und mit der Temperatur des Solarkreislaufes (2) oder Pufferspeichers verglichen wird, wobei bei Unterschreitung des Einschaltwertes der Hysterese und einer höheren Temperatur des Solarkreises (2) oder Pufferspeichers die mindestens eine Pumpe (8) im Wärmeverteilnetz auf niedrigster Modulationsstufe so lange betrieben wird, bis alle Temperaturen im Bereich der lokalen Wärmeverbraucher wieder auf dem Sollwert sind. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Pumpe (8) im Wärmeverteilnetz abgeschaltet bleibt, solange mindestens ein Sollwert für die Temperatur im Bereich eines lokalen Wärmeverbrauchers höher als die aus dem Solarkreislauf (2) oder dem Pufferspeicher zur Verfügung stehende Temperatur ist. |
Verfahren zum Betreiben einer Solaranlaqe
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Solaranlage, insbesondere zur Warmwasserbereitung und/oder Heizungsunterstützung, nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 .
Bekannt sind aus dem Stand der Technik solarthermische Großanlagen, welche mehrere Verbraucher wie zum Beispiel Wohnungsinstallationen in Mehrfamilienhäusern und dergleichen, mit Solarenergie versorgen. Derartige Großanlagen weisen mindestens ein Kollektorfeld auf, welches mit einer übergeordneten Regeleinrichtung als Kollektorfeldregler geregelt Solarenergie bereitstellt. Der Verbraucher weist einen Wärmespeicher, eine Frischwasserstation und/oder eine Übergabestation auf, beispielsweise für jeden Unterverbraucher, wie einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus.
Wahlweise erfolgt eine direkte Übergabe von solarer Energie aus dem Solarkreis über einen Plattenwärmetauscher oder über einen Pufferspeicher, welcher vom Solarkreis beheizt wird, an das zugeordnete Wärm everteil netz mit mindestens einer Pumpe. Die Lösung mit einem zentralen Pufferspeicher hat sich überwiegend durchgesetzt, um eine ausreichende Wärmespeicherkapazität in einer Anlage zu erhalten und auch zu überwachen.
Um die Abnahme durch die Wärmeverbraucher zu regeln, weist jeder Verbraucher eine lokale Regeleinrichtung auf, welche zusammen mit der übergeordneten Regeleinrichtung ein Regelsystem bildet. Die lokalen Regeleinrichtungen kommunizieren mit dem Kollektorfeldregler. Unter anderem werden zum Beispiel Verbraucherdaten wie ein Wärmebedarf übermittelt. Anhand der übermittelten Daten ermittelt der Kollektorfeldregler eine mögliche Wärmeabnahme des Verbrauchers mit dem entsprechenden Temperaturbedarf. Bisher orientierte man sich allerdings nur an Temperaturwerten, welche als Verbraucher-Sollwerte vorgegeben wurden oder als aktuelle verbraucherseitige Messwerte vorlagen. Ob ein Wärmeverbraucher eine Wärmespeicherkapazität aufwies, und wie groß diese ist, war bisher nicht relevant. Es konnte daher vorkommen, dass die Solaranlage bei hoher solarer Einstrahlung in einen Stagnationszustand wegen erreichter bzw. überschrittener Systemtemperaturen oder ausgeschöpfter Speicherkapazität im zentralen Pufferspeicher kam, obwohl eventuell im nachgeschalteten System mit den angeschlossenen Wärmeverbrauchern noch Speicherkapazitäten vorhanden wären. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein optimiertes Verfahren zum Betreiben einer Solaranlage, für eine möglichst bedarfsgerechte und daher energieeffiziente Betriebsweise zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird dies mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben einer Solaranlage ist dadurch gekennzeichnet, dass die lokalen Regeleinrichtungen mit der übergeordneten Regeleinrichtung über eine Kommunikationseinrichtung vernetzt sind, jeweils eine lokale Kennung aufweisen, und dass an den lokalen Regeleinrichtungen der Wärmeverbraucher das Volumen des jeweils zugeordneten Wärmespeichers eingebbar ist.
Der jeweils lokal eingegebene Wert für das Volumen des jeweils zugeordneten Wärmespeichers wird an die übergeordnete Regeleinrichtung übergeben, wobei die übergeordnete Regeleinrichtung sowohl die Einzelvolumen als auch das Gesamtvolumen auswertet und verarbeitet. Somit stehen einzelne Werte für das verbraucherseitige Speichervolumen, aber auch eine Gesamtsumme, für die übergeordnete Regeleinrichtung zur Verfügung.
Weiterhin wertet die übergeordnete Regeleinrichtung die für Beladezustände der lokalen Wärmespeicher charakteristischen Temperaturen aus und verarbeitet diese.
Es stehen somit in der übergeordneten Regeleinrichtung Werte aus dem Kollektorfeld, aus dem Wärmeverteilnetz, mindestens der Temperaturen im Bereich der lokalen Wärmeverbraucher als Entnahmestellen, und/oder die jeweiligen Beladezustände der lokalen Wärmespeicher als Eingangsgrößen für eine Regelung zur Verfügung.
Damit steuert die übergeordnete Regeleinrichtung mindestens eine Pumpe im Wärmeverteilnetz, wobei eine zum aktuellen Betriebszustand passende Betriebsart, eine optimale Pumpenleistung und/oder ein angepasster Volumenstrom ermittelt, eingestellt und/oder geregelt werden. In einer bevorzugten Ausführungsform ist daher die mindestens eine Pumpe im Wärmeverteilnetz eine modulierende betreibbare Pumpe, welche variabel über die übergeordnete Regeleinrichtung angesteuert wird. Daher wird die mindestens eine Pumpe im Wärmeverteilnetz vorzugsweise nach dem aktuellen Wärmebedarf der angeschlossenen Wärmeverbraucher betrieben. Bei nicht vorhandenem Wärmebedarf der angeschlossenen Wärmeverbraucher werden die Temperaturen im Bereich der lokalen Wärmeverbraucher als Entnahmestellen überwacht und die mindestens eine Pumpe im Wärmeverteilnetz wird so betrieben, dass das Wärmeverteilnetz lediglich auf einer Bereitschaftstemperatur gehalten wird. Dazu wird jeweils ein Sollwert für die Temperatur im Bereich eines lokalen Wärmeverbrauchers mit einer einstellbaren Hysterese gewählt und mit der Temperatur des Solarkreises oder Pufferspeichers verglichen, wobei bei Unterschreitung des Einschaltwertes der Hysterese und einer gleichzeitig vorliegenden höheren Temperatur des Solarkreislaufs oder Pufferspeichers die mindestens eine Pumpe im Wärmeverteilnetz auf niedrigster Modulationsstufe so lange betrieben wird, bis alle Temperaturen im Bereich der lokalen Wärmeverbraucher wieder auf den Sollwert gebracht sind.
Dagegen bleibt die mindestens eine Pumpe im Wärmeverteilnetz abgeschaltet, solange mindestens ein Sollwert für die Temperatur im Bereich eines lokalen Wärmeverbrauchers höher als die aus dem Solarkreislauf oder dem Pufferspeicher zur Verfügung stehende Temperatur ist.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren stehen eine optimierte Solaranlage und ein optimiertes Verfahren zum Betreiben einer Solaranlage, insbesondere zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, zur Verfügung. Damit wird eine bedarfsgerechte und daher energieeffiziente Betriebsweise erreicht. Die Erfindung ist besonders für Solar- Großanlagen mit mehreren Verbrauchern geeignet. Dabei unterscheiden sich der Bedarf und auch das Wärmespeichervermögen der einzelnen Verbraucher in der Regel, so dass von einer heterogenen Verbraucherstruktur gesprochen wird. Auf die erfindungsgemäße Art kann die Energie zum Beispiel in einem Mehrfamilienhaus optimal und adaptiv verteilt werden. Als Gegen- bzw. Unterstation zur zentralen, übergeordneten Regeleinrichtung kann jede Wohnung beispielsweise einen Verbraucherregler erhalten, der die spezifischen Belange der Wohnung zur Integration der solaren Energie in die dezentrale Heizungsanlage und Warmwasserbereitung - also je nach Ausstattung dieser Funktionseinheit nur Warmwasserbereitung oder auch Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung - ermittelt und die Kommunikation zum übergeordneten Regeleinrichtung und zum Wohnungsregler übernimmt.
So kann auch erfindungsgemäß eine Verteilung der Wärmeenergie zu mindestens einem Energieverbraucher oder verbraucherseitigen Wärmespeicher mit dem Zweck durchgeführt werden, eine Stagnation der Solaranlage durch Dampfbildung im Kollektor zu verhindern. Dieser Fall tritt ein, wenn die Summe des Wärmebedarfs aller Verbraucher und/oder Wärmespeicher kleiner ist als die durch die Solaranlage zur Verfügung stehende Energiemenge. Es wird dabei dann versucht, möglichst viel Solarwärme in das Gesamtssystem einzubringen, um die Kollektortemperatur unterhalb der Stagnationsschwelle zu halten. Gleichzeitig wird dieser Betriebszustand, in dem quasi ein Überangebot an solarer Energie vorhanden ist, für die Durchführung einer thermischen Desinfektion der Verbindungsleitungen, der Energieverbraucher sowie der Energiespeicher genutzt. Entweder erfolgt dies parallel oder einzeln nacheinander. Ansonsten würden Anlagen gemäß dem Stand der Technik in einen Stagnations-Zustand gefahren. Es würden Kollektor und/oder Verbraucher jeweils Maximalbedingungen, zum Beispiel Maximaltemperaturen, erreichen. Die entsprechenden Anlagen müssten dann abgeschaltet werden und/oder eine Notkühlung würde aktiviert. Befinden sich die Kollektoren erst in einem Zustand mit Übertemperatur und Stagnation, so ist es nahezu unmöglich, die Anlage kurz nach Erreichen der Übertemperatur wieder anzufahren. Dies kann erst wieder erfolgen, wenn die Kollektoren ausgekühlt sind, zum Beispiel während der Nacht.
Weiterhin vorteilhaft ist der Verzicht auf einen zentralen Pufferspeicher, weil die Einzelvolumen sowie der aktuelle Beladungszustand der verbraucherseitigen Wärmespeicher erfindungsgemäß der übergeordneten Regeleinrichtung vorliegen.
Alternativ oder ergänzend dazu kann das Regelsystem auch auf andere Optimierungsfunktionen ausgelegt sein. Dies wäre erstens die solare Deckungsrate, nämlich indem angeschlossenen Wärmeverbraucher bzw. Wohneinheiten die zugesagte Energiemenge erhalten. Zweitens die Einsparung von fossiler Energie, insbesondere mit fossil befeuerten Zusatzwärmeerzeugern. Dabei soll das Heizgerät so wenig wie möglich starten bzw. betrieben werden.
Drittens die Überladung, nämlich die tägliche Aufheizung auf mindestens 60 °C, um eine thermische Desinfektion sicherzustellen. Diese Energie kann durch eine reversible Beladung, d. h. eine Entladung der Überkapazität, dem verbraucherseitigen Hydraulik-Netzwerk dann wieder zur Verfügung gestellt werden, wenn Bedarf besteht.
Als vierte Optimierungsfunktion ist es möglich, ein wohnungsspezifisches Nutzerverhalten zu ermitteln, um davon abhängig vorausschauend die jeweils zugeordneten Wärmespeicher zu beladen. Fünftens lassen sich die jeweiligen verbraucherspezifischen Heizmedium- Volumenströme einregeln und aufeinander abstimmen. Dadurch kann eine Solarenergie- Verteilung erreicht werden, welche proportional zu den einzelnen Speichervolumina sowie zu den Speicher-Ladezuständen ist.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und zeigt in einer einzigen Figur schematisch eine Solaranlage bzw. ein Solarsystem zur Warmwasserbereitstellung an zwei schematisch dargestellten Verbrauchsstellen, wobei die Zahl der Verbrauchsstellen beliebig erweiterbar ist.
Die Solaranlage besteht im Wesentlichen aus mehreren Solarkollektoren in einem Kollektorfeld 1 mit direkter Übergabe von solarer Energie aus einem Solarkreislauf 2 über einen Plattenwärmetauscher 3.
Dargestellt sind zwei Wärmeverbraucher in Form von Warmwasserzapfstellen 4, 4' mit jeweils einem Wärmespeicher 5, 5', jeweils mit einer lokalen Regeleinrichtung 6, 6' zum Erfassen von Energiedaten der Wärmeverbraucher. Eine übergeordnete Regeleinrichtung 7 für das Kollektorfeld 1 und das Wärmeverteilnetz für ein Wärmeträgermedium mit Pumpe 8 ist mit den lokalen Regeleinrichtungen 6, 6' der Wärmeverbraucher vernetzt und bildet die Hauptregelung.
Eine lokale Regeleinrichtung 6, 6' dient jeweils zur Überwachung der Wärmeübergabe aus dem Wärmeverteilnetz an die jeweiligen Wärmeverbraucher über jeweils einen Plattenwärmetauscher 9, 9', welcher sekundärseitig jeweils einem Wärmespeicher 5, 5' zugeordnet ist. Dazu benutzt die Regeleinrichtung 6, 6' unter anderem auch einen Temperaturfühler 10, 10' für die Temperatur im Wärmespeicher 5, 5' sowie einen Temperaturfühler 1 1 , 1 1 ' für die aus dem Wärmeverteilnetz primärseitig am Plattenwärmetauscher 9, 9' ankommende Vorlauftemperatur.
Die Leitung zur Warmwasserzapfstelle 4, 4' geht vom oberen Bereich des Wärmespeichers 5, 5' aus und ist über ein sogenanntes Backup-Heizgerät 12, 12' geführt, welches zur Warmwassererwärmung beiträgt, sobald aus dem solaren Wärmeverteilnetz zu wenig Energie eingetragen wird.
Next Patent: PETRI DISH WITH MEANS THAT PROVIDE EVIDENCE OF USE
