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Title:
METHOD FOR OPERATING A TRIP RECORDER OF A MOTOR VEHICLE AND TRIP RECORDER FOR PERFORMING THE METHOD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/021798
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a trip recorder (1), a memory card or a cleaning card (3) being passed by a reading device (6) by an electric motor drive (8). The trip recorder (1) attempts to establish communication with the inserted card. If no communication can be established, the reader device (6) or the memory card is dirty, or the cleaning card (3) is inserted in the trip recorder (1). In case of a failed attempt at communication, the electric motor drive (8) moves the inserted card past the reader device (6) repeatedly in any case, removing potential contamination.

Inventors:
HOFFMANN, Klaus (Bertholdstr. 5, Villingen-Schwenningen, 78050, DE)
NÄTHER, Horst (Oderstr. 81/1, Villingen-Schwenningen, 78052, DE)
Application Number:
EP2008/059212
Publication Date:
February 19, 2009
Filing Date:
July 15, 2008
Export Citation:
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Assignee:
CONTINENTAL AUTOMOTIVE GMBH (Vahrenwalder Strasse 9, Hannover, 30165, DE)
HOFFMANN, Klaus (Bertholdstr. 5, Villingen-Schwenningen, 78050, DE)
NÄTHER, Horst (Oderstr. 81/1, Villingen-Schwenningen, 78052, DE)
International Classes:
G07C5/08; G06K7/00; G06K13/08; G07C5/00; G06K7/00; G06K13/02
Attorney, Agent or Firm:
CONTINENTAL AUTOMOTIVE GMBH (Postfach 22 16 39, München, 80506, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Verfahren zum Betrieb eines Fahrtschreibers eines Kraftfahrzeuges, bei dem nach dem Einführen einer Speicherkarte in einen Schacht des Fahrtschreibers ein Antrieb zum vollständigen Einzug der Speicherkarte gestartet und anschließend der Versuch einer Kommunikation zwischen der vollständig in dem Schacht eingezogenen Speicherkarte und dem Fahrtschreiber aufgebaut wird, dadurch gekennzeichnet , dass bei einer fehlerhaften Kommunikation der Speicherkarte mit dem

Fahrtschreiber der Antrieb zur Bewegung der Speicherkarte ein Stück weit aus dem Schacht heraus und wieder hinein angesteuert wird und dass anschließend erneut eine Kommunikation zwischen der in dem Schacht eingeführten Speicherkarte und dem Fahrtschreiber aufgebaut wird und dass die Ansteuerung des Antriebs auch bei einer beliebigen Karte ohne Speicher erfolgt.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- net , dass zur Reinigung von Kontakten des Fahrtschreibers eine Reinigungskarte mit einer zur Reinigung der Leseeinrichtung entsprechend gestalteten Reinigungsoberfläche vorgesehen ist, welche eine fehlerhafte Kommunikation mit dem Fahrtschreiber erzeugt.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , dass die Ansteuerung des Antriebs zum Einzug der Speicherkarte oder Reinigungskarte aus dem Schacht heraus und wieder in den Schacht herein zweimal unmittelbar hinter- einander ausgeführt wird.

4. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass nach einer vorgesehenen Anzahl von vergeblichen Versuchen zum Aufbau der Kom- munikation zwischen der Speicherkarte und dem Gerät und anschließender Ansteuerung des Antriebs die Speicherkarte oder Reinigungskarte ausgeworfen wird.

5. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Anzahl der Versuche zum Aufbau der Kommunikation und anschließender Bewegung der Speicherkarte oder Reinigungskarte zwei beträgt.

6. Fahrtschreiber zur Durchführung des Verfahrens nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer elektronischen Einrichtung zum Sammeln und Auswerten von Daten, mit einem Schacht zur Aufnahme einer Speicherkarte oder einer Reinigungskarte und mit einer Leseeinrichtung zum Auslesen von Daten der Speicherkarte oder der Reinigungskarte, da durch gekennzeichnet , dass der Schacht (2) einen e- lektromotorischen Antrieb (8) für die Speicherkarte oder die Reinigungskarte (3) und eine Steuereinrichtung (9) für den elektromotorischen Antrieb (8) aufweist und dass die Steuereinrichtung (9) einen Speicher (10) für die Bedingungen und die Anzahl der vorgesehenen Bewegungen der Speicherkarte oder der Reinigungskarte (3) hat.

Description:

Beschreibung

Verfahren zum Betrieb eines Fahrtschreibers eines Kraftfahrzeuges und Fahrtschreiber zur Durchführung des Verfahrens

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Fahrtschreibers eines Kraftfahrzeuges, bei dem nach dem Einführen einer Speicherkarte in einen Schacht des Fahrtschreibers ein Antrieb zum vollständigen Einzug der Speicherkarte gestartet und anschließend der Versuch einer Kommunikation zwischen der vollständig in den Schacht eingezogenen Speicherkarte und dem Fahrtschreiber aufgebaut wird. Weiterhin betrifft die Erfindung einen Fahrtschreiber zur Durchführung des Verfahrens mit einer elektronischen Einrichtung zum Sammeln und Auswerten von Daten, mit einem Schacht zur Aufnahme einer Speicherkarte und mit einer Leseeinrichtung zum Auslesen von Daten der Speicherkarte .

Fahrtschreiber für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Last- kraftwagen, erfassen und werten Daten bezüglich einer

Fahrtstrecke und eines Fahrers des Kraftfahrzeuges aus und sind aus der Praxis bekannt. Die Speicherkarte dient unter anderem zum Abspeichern der Daten des Fahrers, die in dem Fahrtschreiber erzeugt werden, und weist einen Chip mit Kon- taktflächen auf.

Wenn die Speicherkarte verschmutzt oder beschädigt ist, können die Daten nicht mehr übertragen werden, was im ungünstigsten Fall dazu führt, dass eine größere Datenmenge verlo- ren geht.

Bei den Chip aufweisenden Speicherkarten hat man bereits daran gedacht, die übertragung der Daten auf die Speicherkarte zu überwachen und bei einem Fehler in der übertragung der Da- ten die Speicherkarte ein Stück weit aus dem Schacht herauszufahren und anschließend wieder in den Schacht einzuziehen. Hierbei reiben Federkontakte im Gerät über die Kontaktflächen

und beseitigen mögliche Verschmutzungen auf der Speicherkarte.

Man könnte daran denken, eine Speicherkarte mit einer Reini- gungsoberflache zu versehen und in den Fahrtschreiber einzuführen. Da jedoch die Leseeinrichtung nicht gleichzeitig gelesen und gereinigt werden kann, ist eine solche Speicherkarte mit Reinigungsoberfläche nur bei intakter Kommunikation zwischen der Leseeinrichtung im Fahrtschreiber und dem Spei- eher auf der Speicherkarte einsetzbar. Zudem benötigt diese

Gestaltung einen konkreten Reinigungszyklus, was zu einem erhöhten konstruktiven Aufwand führt.

Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Verfahren zum Betreiben eines Fahrtschreibers zu schaffen, mit welchem die Leseeinrichtung besonders einfach gereinigt werden kann. Weiterhin soll ein Fahrtschreiber zur Durchführung dieses Verfahrens geschaffen werden.

Das erstgenannte Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass bei einer fehlerhaften Kommunikation der Speicherkarte mit dem Fahrtschreiber der Antrieb zur Bewegung der Speicherkarte ein Stück weit aus dem Schacht heraus und wieder hinein angesteuert wird und dass anschließend erneut eine Kommunika- tion zwischen der in dem Schacht eingeführten Speicherkarte und dem Fahrtschreiber aufgebaut wird und dass die Ansteuerung des Antriebs auch bei einer beliebigen Karte ohne Speicher erfolgt.

Durch diese Gestaltung wird von dem Fahrtschreiber jede Karte, mit der keine Kommunikation aufgebaut werden kann, so behandelt, als wäre sie eine Speicherkarte. Da die in den Schacht eingeführte Karte nicht erkannt werden muss, führt das erfindungsgemäße Verfahren nicht zu einer Erhöhung des baulichen Aufwandes des Fahrtschreibers. Ein spezieller Reinigungszyklus muss dank der Erfindung nicht geschaffen wer-

den. Dies führt zu einer besonders einfachen Reinigung der Leseeinrichtung .

Zur weiteren Vereinfachung des erfindungsgemäßen Verfahrens trägt es bei, wenn zur Reinigung von Kontakten des Fahrtschreibers eine Reinigungskarte mit einer zur Reinigung der Leseeinrichtung entsprechend gestalteten Reinigungsoberfläche vorgesehen ist, welche eine fehlerhafte Kommunikation mit dem Fahrtschreiber erzeugt. Die fehlerhafte Kommunikation wird dank der Erfindung genutzt, um den Antrieb der Karte anzusteuern und damit die Leseeinrichtung und/oder die Speicherkarte zu reinigen. Wenn die Speicherkarte als Speicherkarte ausgebildet ist und die Leseeinrichtung entsprechend Federkontakte hat, werden die Kontakte der Speicherkarte durch Reibung gereinigt. Anstelle der Kontakte der Speicherkarte kann die Reinigungskarte auch mit einem Schleifmittel versehen werden, um die Federkontakte der Leseeinrichtung zu reinigen. Dabei führt die Ansteuerung des Antriebs zur Reinigung der Leseeinrichtung.

Bei starken Verschmutzungen ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren eine besonders gründliche Reinigung der Leseeinrichtung, wenn die Ansteuerung des Antriebs zum Einzug der Speicherkarte oder der Reinigungskarte aus dem Schacht heraus und wieder in den Schacht herein zweimal unmittelbar hintereinander ausgeführt wird. Sofern eine Reinigung der Leseeinrichtung des Fahrtschreibers mit einer einzigen Bewegung nicht ausreichend ist, ist die Reinigung durch die zweimalige Bewegung schneller als wenn nach der ersten Bewegung der Speicherkarte oder der Reinigungskarte versucht wird, eine Kommunikation aufzubauen.

Eine endlose Bewegung der Speicherkarte oder der Reinigungskarte, bei der keine Kommunikation aufgebaut werden kann, lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach vermeiden, wenn nach einer vorgesehenen Anzahl von vergeblichen Versuchen zum Aufbau der Kommunikati-

on zwischen der Speicherkarte und dem Gerät und anschließender Ansteuerung des Antriebs die Speicherkarte oder Reinigungskarte ausgeworfen wird.

Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht eine ausreichende Reinigung von gewöhnlich verschmutzten Leseeinrichtungen, wenn die Anzahl der Versuche zum Aufbau der Kommunikation und anschließender Bewegung der Speicherkarte oder Reinigungskarte zwei beträgt.

Das zweitgenannte Problem, nämlich die Schaffung eines Fahrtschreibers der eingangs genannten Art zur Durchführung des Verfahrens mit einer elektronischen Einrichtung zum Sammeln und Auswerten von Daten, mit einem Schacht zur Aufnahme einer Speicherkarte oder einer Reinigungskarte und mit einer Leseeinrichtung zum Auslesen von Daten der Speicherkarte oder der Reinigungskarte, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Schacht einen elektromotorischen Antrieb für die Speicherkarte oder die Reinigungskarte und eine Steuereinrichtung für den elektromotorischen Antrieb aufweist und wenn die

Steuereinrichtung einen Speicher für die Bedingungen und die Anzahl der vorgesehenen Bewegungen der Speicherkarte oder der Reinigungskarte hat.

Durch diese Gestaltung weist der Fahrtschreiber alle Bauteile auf, mit denen die Speicherkarte eingezogen und wieder heraus bewegt wird. Die Bewegung wird von der ohnehin vorhandenen Steuereinrichtung gesteuert. In dem Speicher werden die Bedingungen für das Verfahren und die Anzahl der Bewegungen ab- gelegt. Eine zusätzliche Einrichtung zur Unterscheidung der Speicherkarte von der Reinigungskarte ist dank der Erfindung nicht erforderlich. Der Fahrtschreiber ist hierdurch besonders einfach aufgebaut und ermöglicht eine besonders zuverlässige übertragung der Daten.

Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine davon in

der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Diese zeigt in

Fig. 1 schematisch einen Fahrtschreiber mit einer Reini- gungskarte,

Fig. 2 ein Flussdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Reinigung einer Leseeinrichtung aus Figur 1.

Figur 1 zeigt schematisch einen Fahrtschreiber 1 in einer Schnittdarstellung mit einem Schacht 2 zur Aufnahme einer Speicherkarte oder einer Reinigungskarte 3. Die Reinigungskarte 3 weist einen Filz 4 mit einer Reinigungsoberfläche 5 auf. Gegen die Reinigungsoberfläche 5 ist eine Leseeinrichtung 6 mit Federkontakten 12 des Fahrtenschreibers vorgespannt. Zur Vereinfachung der Zeichnung ist nur einer der Federkontakte 12 dargestellt. Die Federkontakte 12 sind mit einer elektronischen Einrichtung 7 zum Sammeln und Auswerten von Daten verbunden. Die Reinigungskarte 3 lässt sich von einem elektromotorischen Antrieb 8 in den Schacht 2 einziehen und aus diesem herausfahren. Das Vorhandensein einer beliebigen, in den Schacht eingeführten Karte wird von einem Kontaktschalter 11 erfasst. In der Zeichnung strichpunktiert dargestellt ist die Reinigungskarte 3 in einem ein Stück weit aus dem Schacht 2 herausgefahrenen Stellung, in der der Kontaktschalter 11 gerade betätigt wird. Der elektromotorische Antrieb 8 wird von einer Steuereinrichtung 9 angesteuert. Die Steuereinrichtung 9 weist einen Speicher 10 für Bedingungen und einer Anzahl von vorgesehenen Bewegungen der Reinigungskarte 3 durch den elektromotorischen Antrieb 8 auf.

Figur 2 zeigt ein Flussdiagramm zur Durchführung eines Verfahrens zur Reinigung der Leseeinrichtung 6 mittels der Rei- nigungskarte 3 aus Figur 1. Das Verfahren wird durch Einführen der Reinigungskarte 3 in den Schacht 2 des Fahrtschreibers 1 gestartet. In einem ersten Schritt wird die Stellung

des Kontaktschalters 11 geprüft. Gleichzeitig wird ein Zählwerk auf null gesetzt. Wenn der Kontaktschalter 11 von der Reinigungskarte 3 betätigt wurde, wird die Reinigungskarte 3 in einem zweiten Schritt eingezogen. Anschließend wird in ei- nem dritten Schritt die Kommunikation des elektronischen Antriebs 8 mit der Reinigungskarte 3 aufgebaut. Da die Reinigungskarte 3 im Gegensatz zu einer Speicherkarte jedoch keine Kommunikation aufzubauen vermag, erfolgt in einem vierten Schritt die Reinigung der Leseeinrichtung 6, indem der elekt- romotorische Antrieb 8 aus Figur 1 angesteuert wird und die

Reinigungskarte beispielsweise zweimal ein Stück weit aus dem Schacht 2 herausbewegt und wieder einzieht. Dabei wird ein Wiederholungszähler um den Betrag 1 erhöht. Anschließend erfolgt erneut der dritte Verfahrensschritt mit dem versuchten Aufbau der Kommunikation. Die Reinigungskarte 3 erzeugt einen weiteren Fehlschlag der Kommunikation wodurch erneut die Reinigung der Leseeinrichtung 6 erfolgt und der Wiederholungszähler um den Betrag 1 erhöht wird. Anschließend wird erneut die Kommunikation getestet und bei dem erneuten Fehlschlag die Reinigungskarte 3 in einem letzten Schritt ausgeworfen.

Wird anstelle der Reinigungskarte 3 eine Speicherkarte in den Schacht 2 eingeführt, entsteht bei einer verschmutzten Leseeinrichtung 6 oder einer verschmutzten Speicherkarte eben- falls ein Fehler in der Kommunikation. Die Speicherkarte wird daher wie die Reinigungskarte 3 nach dem Einziehen und Herausschieben ausgeworfen oder die Verschmutzung auf der Leseeinrichtung 6 oder der Speicherkarte hat sich hierdurch gelöst und die Speicherkarte kann ausgelesen werden.