SCHLETTI, Reto (Haferweg 6, Burgdorf, CH-3400, CH)
STÖCKLI, Armin (Hausmattstrasse 9e, Ittigen, CH-3063, CH)
SCHLETTI, Reto (Haferweg 6, Burgdorf, CH-3400, CH)
| Ansprüche Verfahren zur Auszahlung von Banknoten durch Geldautomaten gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: dass zu einer bei einer Auszahlung an einen Kunden ausgegebenen Banknote ein die Banknote von anderen Banknoten unterscheidendes individuelles charakteristisches Merkmal der Banknote erfasst wird, und dass zu der an einen Kunden ausgegebenen Banknote Daten des Kunden und/ oder Daten der die Auszahlung betreffenden Transaktion erfasst und abgespeichert werden. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Banknoten vor der Ausgabe an Kunden in einer Geldkassette abgelegt werden, und dass bei der Ablage der Banknoten in der Geldkassette mindestens ein individuelles Merkmal jeder Banknote erfasst und abgespeichert wird. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein individuelles Merkmal jeder Banknote unmittelbar vor der Ausgabe an einen Kunden mittels mindestens eines Sensors bestimmt und abgespeichert wird. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als individuelles Merkmal eine Seriennummer, ein Barcode, ein Matrixcode und/ oder die in einem RFID-Chip einer Banknote enthaltenen Daten erfasst und abgespeichert werden. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Daten eines Kunden die Daten seiner Bankverbindung erfasst und abgespeichert werden. 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Daten der die Auszahlung betreffenden Trans- aktion der Ort, das Datum und die Uhrzeit der Auszahlung erfasst und abgespeichert werden. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die an einen Kunden ausgegebenen Banknoten unmittelbar nach der Ausgabe auf Wunsch des Kunden durch den Geldautomaten wieder zurückgenommen werden. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Anzeigeeinrichtung des Geldautomaten nach der Ausgabe der Banknoten eine Abfrage betreffend die Annahme oder Ablehnung der ausgegebenen Banknoten dem Kunden angezeigt wird, und dass nach Eingabe der Ablehnung die Banknoten durch den Kunden in den Geldautomaten eingegeben werden. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Ablehnung der ausgegebenen Banknote und einer Rückgabe der Banknote das individuelle charakteristische Merkmal der Banknote und/ oder die Daten des Kunden und/ oder die Daten der Transaktion dauerhaft abgespeichert werden, und dass bei einer durch den Kunden erfolgten Annahme der ausgegebenen Banknote die gespeicherten Daten betreffend das individuelle charakteristische Merkmal der Banknote, den Kunden und/ oder der Transaktion gelöscht werden. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass vor der dauerhaften Abspeicherung der Daten das Einverständnis des Kunden betreffend die Abspeicherung seiner Daten abgefragt wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Eingabe der Banknoten durch einen Sensor mindestens ein individuelles Merkmal der Banknoten ermittelt wird. 12. Geldautomat zur Auszahlung von Banknoten an einem Kunden zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mit mindestens einem ein individuelles Merkmal jeder auszugebenden Banknote erfassenden Sensor ausgestattet ist. 13. Geldautomat nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer Datenverarbeitungseinrichtung ausgestattet ist, die zu jeder an einen Kunden ausgegebenen Banknote das durch den Sensor erfasste individuelle Merkmal der Banknote mit Daten des Kunden, an den die Banknote ausgegeben wurde, und/ oder der die Transaktion der Auszahlung der Banknote betreffenden Daten verknüpft. 14. Geldautomat nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer Schnittstelle zur Ausgabe der durch den Sensor erfassten individuellen Merkmale der Banknoten an eine externe Datenverarbeitungseinrichtung ausgestattet ist. 15. Geldautomat nach Anspruch 12, 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor eine optische Kamera ist, welche die Seriennummer der Banknoten erfasst und mittels Bildverarbeitung auswertet. 16. Geldautomat nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass er mit mindestens einem Sensor ausgestattet ist, der mindestens ein Merkmal der ausgegebenen und durch einen Kunden abgelehnten Banknoten nach der erneuten Eingabe in den Geldautomaten erfasst. |
Geldautomat zur Durchführung des Verfahrens
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Auszahlung von Banknoten durch einen Geldautomaten und von einem Geldautomat zur Durchführung des Verfahrens. Ein Geldautomat ist eine Vorrichtung zur automatisierten Aus- und/ oder
Einzahlung von Bargeld bevorzugt in Form von Banknoten. Geldautomaten werden auch als Bankautomaten bezeichnet, sofern sie zur Tätigung von Bankgeschäften eingesetzt werden. Darüber hinaus können Geldautomaten auch an Tankstellen oder in Selbstbedienungswarenhäusern zur automatischen Abwicklung eines Bezahlvorgangs eingesetzt werden. Es sind verschiedene
Arten von Geldautomaten bekannt: Geldausgabeautomaten, Geldeinzahlungsautomaten und Cash Recycling Automaten. An Geldausgabeautomaten kann ein Kunde Bargeld von seinem Bankkonto abheben. Es erfolgt daher eine Ausgabe von Banknoten an einen Kunden. An Geldeinzahlungsautomaten kann ein Kunde Bargeld einzahlen, beispielsweise auf sein Bankkonto oder zur
Abwicklung eines Bezahlvorgangs. Es erfolgt daher eine Eingabe von Banknoten durch einen Kunden in den Geldeinzahlungsautomaten. Bei Cash Recycling Automaten kann ein Kunde sowohl Geld abheben als auch Geld einzahlen. Es erfolgt daher sowohl eine Eingabe als auch eine Ausgabe von Banknoten.
Bei der Einzahlung von Banknoten werden in der Regel mittels eines oder mehreren in den Geldautomaten integrierten Sensoren die Banknoten auf Ihre Echtheit sowie auf Fälschungen überprüft. Wird dabei eine Fälschung ermittelt, so wird diese ausgesondert, so dass sie nicht mehr in den Zahlungsverkehr gelangt.
BESTÄTIGUNGSKOPIE Es kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass eine gefälschte oder eine anderweitig ungültige Banknote nicht erkannt wird. Zu ungültigen Banknoten zählen nicht nur Fälschungen sondern auch Banknoten, die aufgrund einer speziellen Kennzeichnung, beispielsweise einer Färbung oder eines Stempels ungültig sind. Wird eine ungültige Banknote bei der Eingabe in einen Geldautomaten nicht festgestellt und daher nicht ausgesondert, so kann sie durch einen Geldausgabeautomaten oder einen Cash Recycling Automaten erneut an einen Kunden ausgegeben werden. Als nachteilig erweist sich, dass ein Kunde, der eine derartige ungültige Banknote erhält, die Ausgabe durch den Geldautomaten nicht nachweisen kann. Ferner kann ein Kunde fälschlicherweise behaupten, eine ungültige Banknote bei der Auszahlung durch einen Geldautomaten erhalten zu haben. In beiden Fällen hat der Betreiber des Geldautomaten keine Möglichkeit, die durch den Geldautomaten ausgegebenen Banknoten zurückzuverfolgen und einem Kunden zuzuordnen. Er ist mit einer Behauptung eines Kunden konfrontiert, die er nicht überprüfen kann. Auch der Kunde hat mit Ausnahme eines Zeugen keine Möglichkeit, seine Behauptung nachzuweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Auszahlung von Banknoten an Geldautomaten sowie einen Geldautomaten zur Durchführung des Verfahrens zur Verfügung zu stellen, welche die Rückverfolgung der an Kunden ausgegebenen Banknoten ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch einen Geldautomaten mit den Merkmalen des Anspruchs 12 gelöst. Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass zu einer bei einer Auszahlung an einen Kunden ausgegebenen Banknote ein die Banknote von anderen Banknoten unterscheidendes individuelles charakteristisches Merkmal der Banknote erfasst wird. Die Erfassung der Merkmale bedeutet, dass die Merkmale entweder vorgegeben sind, oder dass die Merkmale mittels eines oder mehreren Sensoren ermittelt werden. Bei einem derartigen individuellen Merkmal kann es sich beispielsweise um die Seriennummer handeln. Jede Banknote ist mit einer Seriennummer ausgestattet. Dabei weist jede Banknote eine andere Seriennummer auf als andere Banknoten. Anhand der Seriennummer kann daher eine Banknote von anderen Banknoten unterschieden werden. Andere individuelle Merkmale von Banknoten können beispielsweise die intrinsisch individuelle Faserstruktur, die Ausrichtung und die
Position bestimmter Erkennungsmerkmale, ein Druckversatz, eine Beschädigung, ein Barcode, ein Matrixcode oder ein RFID-Chip sein.
Werden in einen Geldautomat Geldkassetten mit Banknoten eingesetzt, so können die Seriennummern der abgelegten Banknoten und/ oder andere individuelle Merkmale in einer Speichereinrichtung der Geldkassette abgelegt sein. Die individuellen Merkmale sind damit bereits im Geldautomat vorgegeben und müssen nicht ermittelt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass der Geldautomat mit einem Sensor ausgestattet ist, der unmittelbar vor der Ausgabe einer Banknote an einen Kunden das zugehörige individuelle
Merkmal der Banknote bestimmt. Dabei kann es sich beispielsweise um einen optischen Sensor handeln. Dieser ist in der Lage, mittels optischer Zeichenerkennung die Seriennummer einer Banknote zu erfassen. Andere individuelle Merkmale von Banknoten können ebenfalls optisch ermittelt werden. Darüber hinaus sind auch Sensoren einsetzbar, die anhand bestimmter elektrischer oder magnetischer Eigenschaften individuelle Merkmale von Banknoten ermitteln. Der Sensor hängt von dem individuellen Merkmal ab, das zu den Banknoten erfasst werden soll. Handelt es sich bei einer Banknote um eine Fälschung, so kann deren
Seriennummer mit der Seriennummer einer echten Banknote identisch sein. Um beide Banknoten voneinander zu unterscheiden, kann es sinnvoll sein, mindestens ein weiteres individuelles Merkmal der Banknoten zu erfassen, wie beispielsweise die Faserstruktur, eventuelle Beschädigungen oder fehlende Sicherheitsmerkmale. Um eine exakte Rekonstruktion zu gewährleisten können dabei sämtliche durch den Sensor erfassten Signale, sogenannte Rohsignale, gespeichert werden. Hierzu zählen beispielsweise durch den Sensor erfasste Scan-Bilder in voller oder reduzierter Auflösung.
Die individuellen Merkmale der an dem Geldautomat ausgegebenen Banknoten werden mit den Daten einer Transaktion verknüpft. Hierzu zählen die Daten der Kunden, an die die Banknoten ausgegeben wurden oder die Daten der Transaktion der Auszahlung oder beide. Dabei kann es sich beispielsweise um die Bankverbindung der Kunden, insbesondere um die Kontonummer und die Bankleitzahl, um den Namen, den Ort des Geldautomaten, das Datum und die Uhrzeit der Transaktion handeln. Diese Daten ermöglichen entweder in Alleinstellung oder in Kombination mit weiteren in Datenbanken abgelegten Daten die eindeutige Zuordnung einer Banknote zu einem Kunden. Auf diese Weise ist die Rückverfolgung einer Banknote möglich. Behauptet ein Kunde, an einem Geldautomaten eine ungültige Banknote erhalten zu haben, so kann dies anhand der ermittelten und abgespeichert Daten gegebenenfalls unter Vorlage der betreffenden Banknote überprüft werden.
Das charakteristische Merkmal und die Daten eines Kunden oder der zugehörigen Transaktion können zu jeder Banknote oder nur zu bestimmten Banknoten erfasst und abgespeichert werden. Erfolgt die Erfassung und Abspeicherung nur zu bestimmten Banknoten, so kann dies beispielsweise auf Fälle beschränkt werden, in denen der Kunde die an ihn ausgegebenen Banknoten ablehnt und erneut in den Geldautomat eingibt. Werden die an einen Kunden ausgegebenen Banknoten dagegen nicht durch den Kunden beanstandet, so kann eine Datenerfassung und/ oder Datenabspeicherung unterbleiben. Auf diese Weise kann die Datenmenge insgesamt reduziert werden. In den Fällen, in denen ausgegebene Banknoten dagegen abgelehnt werden, können einen Vielzahl von Daten erfasst und abgespeichert werden, zum Beispiel Scan-Bilder eines optischen Sensors in voller Auflösung.
Das Verfahren kann sowohl bei reinen Geldausgabeautomaten als auch bei Cash Recycling Automaten angewandt werden. Cash Recycling Automaten sind häufig mit mindestens einem Sensor ausgestattet, der charakteristische Merkmale der eingegebenen Banknoten ermittelt, um die Rückverfolgung von ungültigen Banknoten bereits bei der Eingabe zu ermöglichen. Werden diese Merkmale in eine Speichereinrichtung eingegeben, so sind die betreffenden Merkmale bei der Ausgabe dieser Banknoten an einen Kunden bereits bekannt und vorgegeben. Sie müssen daher nicht erneut ermittelt werden. Werden jedoch bei der Eingabe andere Merkmale der Banknoten erfasst als bei der Ausgabe, so ist ein zusätzlicher Sensor notwendig. Durch den zusätzlichen Sensor und die Überprüfung der Banknoten auf individuelle Merkmale bei der Ausgabe wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, Fälschungen festzustellen.
Bei dem Kunden kann es sich um einen Kunden der den Geldautomaten betreibenden Bank oder um einen Bankangestellten handeln. Die Auszahlung von Geld erfolgt meist auch dann durch einen Geldautomaten, wenn der Bankkunde durch einen Bankangestellten bedient wird. In diesem Fall können einer ausgezahlten Banknote nicht nur die Daten des Bankkunden sondern auch des Bankangestellten zugeordnet werden. Diese Daten zählen zu den Daten der Transaktion. Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden die Banknoten vor der Ausgabe an Kunden in einer Kassette abgelegt. Bei der Ablage der Banknoten in der Kassette wird mindestens ein individuelles Merkmal jeder Banknote erfasst und abgespeichert, so dass die individuellen Merkmale der Banknoten bei der Auszahlung bekannt und vorgegeben sind. In diesem Fall ist ein Sensor, der individuelle Merkmale der Banknoten ermittelt, möglich, jedoch nicht zwingend notwendig. Handelt es sich bei dem Geldautomat um einen Geldausgabeautomat, so werden die Banknoten in Geldkassetten in den Geldautomat eingesetzt. Die Erfassung und Abspeicherung des individuellen Merkmals der Banknoten erfolgt daher außerhalb des Geldautomaten bei der Befüllung der Geldkassette. Handelt es sich bei dem Geldautomaten dagegen um einen Cash Recycling Automaten, so befindet sich eine Geldkassette in dem Geldautomaten, welche durch die an dem Geldautomaten eingezahlten Banknoten gefüllt und durch die an dem Geldautomat ausgezahlten Banknoten entleert wird. In diesem Fall erfolgt die Erfassung und Abspeicherung der Daten betreffend das individuelle Merkmal von Banknoten in dem Cash Recycling Automat. Wird dagegen eine gefüllte Geldkassette in den Cash Recycling Automat eingesetzt, so kann die Erfassung und Abspeicherung wie bei
Geldausgabeautomaten extern erfolgen.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird mindestens ein individuelles Merkmal jeder Banknote unmittelbar vor der Ausgabe an einen Kunden mittels mindestens eines Sensors bestimmt und abgespeichert. Erfolgt die Feststellung der individuellen Merkmale unmittelbar vor der Ausgabe der Banknoten, so ist die Wahrscheinlichkeit von Übermittlungsfehlern oder von falschen Zuordnungen zwischen Banknote und individuellem Merkmal nicht gegeben oder zumindest reduziert.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung werden als individuelles Merkmal eine Seriennummer, ein Barcode, ein Matrixcode und/ oder die in einem RFID-Chip einer Banknote enthaltenen Daten erfasst und abgespeichert. Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden die an einen Kunden ausgegebenen Banknoten unmittelbar nach der Ausgabe auf Wunsch des Kunden durch den Geldautomaten wieder zurückgenommen. Der Kunde kann somit die an ihn durch einen Geldautomaten ausgegebenen Banknoten nach eigener visueller Überprüfung wieder in den Geldautomaten eingeben. Stellt er fest, dass sich unter den an ihn ausgegebenen Banknoten eine Fälschung oder zumindest eine von ihm vermutete Fälschung befindet, so kann er die Annahme der Banknoten verweigern und die Banknoten wieder in den Geldautomat eingeben. In diesem Fall sollte eine Überprüfung der eingegebenen Banknoten auf Übereinstimmung mit den zuvor ausgegebenen Banknoten durchgeführt werden. Die in den Geldautomat eingegebenen
Banknoten werden nur dann durch den Geldautomaten angenommen, wenn sie mit den zuvor an den Kunden ausgegebenen Banknoten in den individualisierenden Merkmalen übereinstimmen.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird auf einer Anzeigeeinrichtung des Geldautomaten nach der Ausgabe der Banknoten eine
Abfrage betreffend die Annahme oder Ablehnung der ausgegebenen Banknoten dem Kunden angezeigt. Nach Eingabe der Ablehnung werden die Banknoten durch den Kunden in den Geldautomaten eingegeben. Der Kunde kann dann entscheiden, ob er den Vorgang der Auszahlung von Banknoten abbrechen möchte oder ob er gegebenenfalls andere Banknoten ausgezahlt haben möchte.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird bei der Eingabe der Banknoten durch einen Sensor mindestens ein individuelles Merkmal der Banknoten ermittelt. Dadurch wird die Überprüfung der durch einen Kunden abgelehnten Banknoten nach der erneuten Eingabe in den Geldautomaten ermöglicht. Stimmen die Banknoten nicht mit den zuvor durch den Geldautomaten ausgegebenen Banknoten überein, werden sie erneut an den Kunden ausgegeben. In diesem Fall werden sie trotz der Ablehnung von dem Konto des Kunden abgebucht.
Der erfindungsgemäße Geldautomat zur Auszahlung von Banknoten an einen Kunden und zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass er mit mindestens einem ein individuelles Merkmal jeder auszugebenden Banknote erfassenden Sensor ausgestattet ist. Vorteilhafterweise ist er ferner mit einer Datenverarbeitungseinrichtung ausgestattet, die zu jeder an einen Kunden ausgegebenen Banknote das durch den Sensor erfasste individuelle Merkmal mit den Daten des Kunden und/ oder der die Auszahlung betreffenden Transaktion verknüpft. Auf diese Weise ist eine eindeutige Zuordnung zwischen einer Banknote und einem Kunden, an den die Banknote an dem Geldautomat ausgegeben wurde, möglich. Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Geldautomat mit einer Schnittstelle ausgestattet, um die durch den Sensor erfassten individuellen Merkmale der Banknoten an eine externe Datenverarbeitungseinrichtung auszugeben. Auf diese Weise kann die Verknüpfung zwischen einer an einem Geldautomaten ausgegebenen Banknote und einem Kunden, an den die Banknote am Geldautomaten ausgegeben wurde, außerhalb der Geldautomaten stattfinden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Geldautomat mit mindestens einem Sensor ausgestattet. Dieser erfasst mindestens ein Merkmal der ausgegebenen und durch einen Kunden abgelehnten Banknoten nach der erneuten Eingabe in den Geldautomaten. Auf diese Weise können ausgegebene und in den Geldautomat wieder eingegebene Banknoten auf Übereinstimmung überprüft werden.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Ansprüchen zu entnehmen.
Sämtliche Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
