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Title:
METHOD FOR PREPARING BABY FOOD WITH A SET PH VALUE AND DEVICE FOR PROVIDING WATER WITH A PH VALUE IN THE ALKALINE RANGE AND KNOWN MINERAL CONTENTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/024271
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a method for preparing baby food with a set pH value, comprising the steps: (a) providing a baby food basic material having a defined composition and a known pH value property, (b) providing water with a pH value in the alkaline range and known mineral contents, (c) preparing the baby food from the baby food basic material and the water having a known pH value in a predetermined proportion, wherein the preparation in step (c) is carried out in such a way that the finished baby food has a pH value between 6.8 and 7.6. The present invention further relates to a device for preparing water with a pH value in the alkaline range and known mineral contents, comprising a container for water of any kind, at least one first sensor for determining the pH value of the water of any kind, at least one first treatment unit for physically setting the pH value of the water and at least one second sensor for determining the pH value of the water with a set pH value.

Inventors:
ENGHARD, Florian (Hugo-Wolf-Straße 11, Frankfurt am Main, 60529, DE)
ENGHARS, Armin (Habichtsweg 13C, Frankfurt, 60437, DE)
HILL, Daniel (Friedrich-Ebert-Str. 55f, Neustadt, 67433, DE)
Application Number:
DE2017/000237
Publication Date:
February 08, 2018
Filing Date:
August 03, 2017
Export Citation:
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Assignee:
ENGHARD, Florian (Hugo-Wolf-Straße 11, Frankfurt am Main, 60529, DE)
ENGHARS, Armin (Habichtsweg 13C, Frankfurt, 60437, DE)
International Classes:
A23L33/00; C02F1/461
Attorney, Agent or Firm:
VÖLGER & BEHRENS (Groß-Gerauer Weg 55, Darmstadt, 64295, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Verfahren zur Zubereitung von Babykost mit eingestelltem pH-Wert, umfassend die Schritte

a) Bereitstellen eines Babykost-Grundstoffs mit definierter Zusammensetzung und bekanntem pH-Wert- Verhalten,

b) Bereitstellen eines Wassers mit einem pH-Wert im basischen Bereich und bekannten Mineralgehalten,

c) Zubereiten der Babykost aus dem Babykost-Grundstoff und dem im pH-Wert bekannten Wasser in einem vorbestimmten Verhältnis,

wobei das Zubereiten in Schritt c) in einer Weise erfolgt, dass die fertige Babykost einen pH-Wert zwischen 6,8 und 7,6 aufweist. 2. Verfahren nach Anspruch 1 , wobei Schritt b) die Teilschritte umfasst

b1 ) Ermitteln des natürlichen pH-Wertes des Wassers,

b2) Einstellen des pH-Wertes des Wassers auf einen Wert im basischen Bereich, ohne die bekannten Mineralgehalte wesentlich zu ändern, wobei das Einstellen auf physikalischem Weg erfolgt.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei Schritt b) den Teilschritt umfasst

b3) Einstellen des ORP-Wertes des Wassers auf einen Wert von 200 mV bis - 920 mV, ohne die bekannten Mineralgehalte wesentlich zu ändern, wobei das Einstellen auf physikalischem Weg erfolgt.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Wasser in Schritt b) einen pH-Wert im basischen Bereich zwischen 8,0 und 9,0 aufweist oder das Wasser in Schritt b1) auf einen pH-Wert im basischen Bereich zwischen 8,0 und 9,0 eingestellt wird.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Babykost-Grundstoff in trockener Form als Pulver oder Granulat oder in pastöser Form vorliegt.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die fertige Babykost einen pH- Wert zwischen 7,0 und 7,4 aufweist.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 6, wobei die fertige Babykost einen ORP- Wert zwischen - 0 mV und - 100 mV aufweist. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 7, wobei die fertige Babykost einen pH- Wert zwischen 7,0 und 7,4 und einen ORP-Wert zwischen - 30 mV und - 60 mV aufweist.

9. Vorrichtung zum Bereitstellen eines Wassers mit einem pH-Wert im basischen Bereich und bekannten Mineralgehalten, umfassend

einen Behälter zur Aufnahme eines beliebigen Wassers,

mindestens einen ersten Sensor zum Bestimmen des pH-Wertes des beliebigen Wassers,

mindestens eine erste Aufbereitungseinheit zum physikalischen Einstellen des pH-Wertes des Wassers und

mindestens einen zweiten Sensor zum Bestimmen des pH-Wertes des im pH- Wert eingestellten Wassers.

10. Vorrichtung nach Anspruch 9, ferner umfassend

mindestens einen dritten Sensor zum Bestimmen des ORP-Wertes des beliebigen Wassers,

eine zweite Aufbereitungseinheit zum physikalischen Einstellen des ORP- Wertes des Wassers,

mindestens einen vierten Sensor zum Bestimmen des pH-Wertes des im ORP- Wert eingestellten Wassers.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11 , wobei die mindestens eine erste Auf bereitungseinheit und/oder die mindestens eine zweite Aufbereitungseinheit eine Elektrolysezelle zum Einbringen von freiem Wasserstoff in das beliebige Wasser ist.

12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 1 1 , wobei die mindestens eine erste Aufbereitungseinheit und/oder die mindestens eine zweite Aufbereitungseinheit eine mechanische Vorrichtung mit funktionalen Elementen ist.

13. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 1 1 , wobei die mindestens eine erste Aufbereitungseinheit und/oder die mindestens eine zweite Aufbereitungseinheit eine elektrophysikalische lonisationsvorrichtung ist.

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, ferner umfassend

eine Filtrationsvorrichtung zur mechanischen Reinigung des beliebigen Wassers und/oder

eine Sterilisationsvorrichtung zum Sterilisieren des beliebigen Wassers und/oder

eine Heizeinheit zum Erwärmen des im pH-Wert und/oder im ORP-Wert eingestellten Wassers.

15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, ferner umfassend

eine Bedieneinheit mit einem oder mehreren Bedienelementen zum Einstellen eines vorbestimmten pH-Werts und/oder eines vorbestimmten ORP-Werts und/oder

eine Speichereinheit zum Hinterlegen von physikalischen und/oder chemischen Eigenschaften von vorbestimmten Babykost-Grundstoffen und/oder von vorbestimmten Wässern.

Description:
Verfahren zur Zubereitung von Babykost mit eingestelltem pH-Wert und Vorrichtung zum Bereitstellen eines Wassers mit einem pH-Wert im basischen

Bereich und bekannten Mineralgehalten

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Zubereitung von Babykost mit eingestelltem pH-Wert und eine Vorrichtung zum Bereitstellen eines Wassers mit einem pH-Wert im basischen Bereich und bekannten Mineralgehalten. Es gibt eine große Anzahl Hersteller von Babymilchpulver, welches mit Wasser angerührt zur Fütterung von Säuglingen gebraucht wird. Bei der Weiterentwicklung der Babymilchpulver wird sich gewöhnlich auf die Verbesserung des Milchpulvers durch verschiedene Zusatzstoffe konzentriert. Was jedoch bislang nicht bedacht wird, ist der sog.„chemische Fingerabdruck" des Wassers, das für die Zubereitung verwendet wird.

Bei dem chemischen Fingerabdruck spielt einerseits der pH-Wert eine wichtige Rolle, aber auch der Gehalt an Mineralstoffen. Die beiden Komponenten Babymilchpulver und Wasser gemeinsam zubereitet ergeben einen bestimmten pH-Wert der fertigen Babymilch. Ein optimaler pH-Wert lieg zwischen 7,0 und 7,4, was der Muttermilch entspricht und für Säuglinge daher optimal ist.

Andererseits spielt beim chemischen Fingerabdruck der ORP-Wert (Oxidations- Reduktions-Potential; auch„Redoxpotential") eine wichtige Rolle. Dieser Wert ist ein Maß für die Bereitschaft des verwendeten Wassers zur Oxidation bzw. zur Reduktion eines Stoffes. Bereits 1968 wurde beschrieben, dass Nahrung, die ihre Reduktionsfähigkeit verloren hat, als tot angesehen werden kann. In jüngerer Vergangenheit hat die Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie bestätigt, dass es von der reduzierenden Eigenschaft der Lebensmittel abhängt, wie gut sie Elektronen abgeben und damit freie Radikale unschädlich machen können. Je geringer dabei der ORP-Wert (gemessen in Millivolt mV) der Lebensmittel ist, desto größer ist ihre Fähigkeit, Elektronen an andere Verbindungen abzugeben und daher mehr freie Radikale abzufangen.

Der ORP-Wert kann auf verschiedene Weisen sowohl physikalisch als auch chemisch eingestellt werden. Allerdings bleibt der ORP-Wert in Bezug auf Wasser für einen Zeitraum von ca. 30 Minuten konstant und verändert sich dann stark. Aus diesem Grund kann beispielsweise kein Wasser auf Vorrat hergestellt werden, das einen bestimmten ORP-Wert aufweist. Im Hinblick auf die Zubereitung von Babykost ist der ORP-Wert bislang völlig unberücksichtigt geblieben, obwohl er gerade für den Organismus von Säuglingen wichtig ist.

Bestätigungskopiel Ein Beispiel einer Produktgruppe, die am Markt bereits angeboten wird, ist„Humana Babymilchpulver" und „Humana Babywasser". Beide Komponenten zusammen nach Vorschrift zubereitet ergeben einen pH-Wert der fertigen Babymilch von 6,5, also im leicht sauren Bereich. Ein solch leicht saurer pH-Wert das mag wenig erscheinen, bedeutet aber eine mindestens fünffache Menge von sauren Anteilen bei einer pH-Wert- Differenz von 0,5 zu dem unteren zu erzielenden pH-Wert von 7,0. Auf den ORP-Wert gehen diese Produktgruppen gar nicht ein.

Die am Markt angebotenen Produktgruppen haben folglich den Nachteil, dass zwar auf die Nährstoff-Zusammensetzung sehr großer Wert gelegt wird, der pH-Wert der fertigen Babymilch jedoch ebenso außer Acht gelassen wird wir der ORP-Wert. Dies kann bei Säuglingen bereits zu Koliken und gesundheitlichen Problemen führen.

Ausgehend von den vorstehend genannten Nachteilen des Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung zum einen die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben und eine Zusammenstellung bereitzustellen, womit die Zubereitung von Babykost ermöglicht wird, die einerseits in ihrem pH-Wert der natürlichen Muttermilch entspricht und andererseits die gesetzlichen Vorgaben und allgemeinen Empfehlungen für Mineralgehalte in Babykost einhalten.

Der vorliegenden Erfindung liegt zum anderen die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zum Bereitstellen eines Wassers mit einem PH-Wert im basischen Bereich und bekannten Mineralgehalten und gegebenenfalls mit einem vorbestimmten ORP-Wert bereit zu stellen, wobei sich diese Vorrichtung dazu eigenen soll, ausgehend von einem beliebigen Wasser ein für bekannte Babykost-Grundstoffe optimiertes Wasser bereits zu stellen.

Wenn in der Beschreibung des erfindungsgemäßen Verfahrens gegenständliche Merkmale genannt werden, so beziehen sich diese insbesondere auf die erfindungsgemäße Vorrichtung. Ebenso beziehen sich Verfahrensmerkmale, die in der Beschreibung der erfindungsgemäßen Vorrichtung angeführt werden, auf das erfindungsgemäße Verfahren.

Diese Aufgabe wird in einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung durch ein Verfahren zur Zubereitung von Babykost mit eingestelltem pH-Wert gelöst, das die Schritte umfasst:

a) Bereitstellen eines Babykost-Grundstoffs mit definierter Zusammensetzung und bekanntem pH-Wert-Verhalten,

b) Bereitstellen eines Wassers mit einem pH-Wert im basischen Bereich und bekannten Mineralgehalten,

c) Zubereiten der Babykost aus dem Babykost-Grundstoff und dem im pH-Wert bekannten Wasser in einem vorbestimmten Verhältnis, wobei das Zubereiten in Schritt c) in einer Weise erfolgt, dass die fertige Babykost einen pH-Wert zwischen 6,8 und 7,6 aufweist.

Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil, dass auf einfache Weise Babykost zubereitet werden kann, die nicht nur einen pH-Wert aufweist, der im Bereich der natürlichen Muttermilch eingestellt ist, sondern die auch bzgl. der Mineralgehalte optimiert ist, vor allem keine überhöhten Werte an Magnesium und Kalzium aufweist. Damit werden gesetzlichen Vorgaben eingehalten und allgemeine Empfehlungen beispielsweise der WHO umgesetzt.

Die erfindungsgemäße Idee liegt folglich darin, das Wasser und den Babykost- Grundstoff so aufeinander abzustimmen, dass gemäß der Mengenangabe des Babykost-Grundstoffs und der Flüssigkeitsangabe des Wassers zusammen zubereitet der Ideaiwert des pH-Wert erreicht wird.

In einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens umfasst Schritt b) die Teilschritte

b1) Ermitteln des natürlichen pH-Wertes des Wassers,

b2) Einstellen des pH-Wertes des Wassers auf einen Wert im basischen Bereich, ohne die bekannten Mineralgehalte wesentlich zu ändern.

Mit dieser Weiterbildung ist es möglich, nahezu jedes saubere Wasser für die Zubereitung von Babykost einzusetzen und zumindest den optimalen pH-Wert zu erreichen.

In einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens umfasst Schritt b) ferner den Teilschritt

b3) Einstellen des ORP-Wertes des Wassers auf einen Wert von 200 mV bis - 920 mV, ohne die bekannten Mineralgehalte wesentlich zu ändern, wobei das Einstellen auf physikalischem Weg erfolgt.

Mit dieser Weiterbildung ist es möglich, für nahezu jedes saubere Wasser zur Zubereitung von Babykost einen optimalen ORP-Wert zu erreichen. Um den der Muttermilch zumindest ähnlichen pH-Wert zu erreichen, hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn das Wasser in Schritt b) einen pH-Wert im basischen Bereich zwischen 8,0 und 9,0 aufweist oder das Wasser in Schritt b1) auf einen pH-Wert im basischen Bereich zwischen 8,0 und 9,0 eingestellt wird. Bei der Zubereitung der Babykost aus diesem Wasser und dem (neutralen oder leicht sauren) Babykost- Grundstoff ergibt sich dann der optimaler pH-Wert. Der Babykost-Grundstoff kann dabei in trockener Form als Pulver oder Granulat oder in pastöser Form vorliegen. Diese Formen des Grundstoffs eignen sich besonders gut für eine genaue Dosierung bei der Zubereitung. Bevorzugt ist die Babykost Säuglingsmilch, insbesondere für Säuglinge bis 12 Monaten. Da Säuglinge für Babykost, insbesondere Säuglingsmilch im leicht sauren Bereich besonders anfällig sind, ergeben sich mit dem erfindungsgemäßen Verfahren gesundheitliche Vorteile. Die Babykost kann aber auch Breie und dergleichen für ältere Kinder umfassen, besonders für ältere Kinder mit Empfindlichkeiten und Unverträglichkeiten.

Es ist besonders bevorzugt, wenn die fertige Babykost einen pH-Wert zwischen 7,0 und 7,4 aufweist. Dieser Wert liegt im natürlichen Bereich der Muttermilch.

Es ist darüber hinaus besonders bevorzugt, wenn die fertige Babykost einen ORP-Wert zwischen - 30 mV und - 60 mV aufweist.

Es ist insbesondere bevorzugt, wenn die die fertige Babykost einen pH-Wert zwischen 7,0 und 7,4 und einen ORP-Wert zwischen - 30 mV und - 60 mV aufweist. Damit weist die fertige Babykost Werte in starker Anlehnung an die Natur auf.

Die vorstehend genannte Aufgabe wird in einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung durch eine Zusammenstellung für die Zubereitung von Babykost mit eingestelltem pH-Wert gelöst, die umfasst:

i) einen Babykost-Grundstoff,

ii) ein Wasser mit einem definierten pH-Wert,

iii) eine Zubereitungsanleitung umfassend das erfindungsgemäße Verfahren. Der Babykost-Grundstoff kann dabei in trockener Form als Pulver oder Granulat oder in pastöser Form vorliegen. Diese Formen des Grundstoffs eignen sich besonders gut für eine genaue Dosierung bei der Zubereitung.

Um den der Muttermilch zumindest ähnlichen pH-Wert zu erreichen, hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn das Wasser einen pH-Wert im basischen Bereich zwischen 8,0 und 9,0 aufweist. Bei der Zubereitung der Babykost aus diesem Wasser und dem (neutralen oder leicht sauren) Babykost-Grundstoff ergibt sich dann der optimaler pH-Wert. Die vorstehenden Ausführungen und Bevorzugungen im Hinblick auf das erfindungsgemäße Verfahren gelten für die nachstehend beschriebene erfindungsgemäße Vorrichtung entsprechend. Ebenso gelten die nachstehenden Ausführungen und Bevorzugungen im Hinblick auf die erfindungsgemäße Vorrichtung für das erfindungsgemäße Verfahren entsprechend.

In einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die vorstehend genannte Aufgabe durch eine Vorrichtung zum Bereitstellen eines Wassers mit einem pH-Wert im basischen Bereich und bekannten Mineralgehalten gelöst, umfassend

einen Behälter zur Aufnahme eines beliebigen Wassers,

mindestens einen ersten Sensor zum Bestimmen des pH-Wertes des beliebigen Wassers,

- mindestens eine erste Aufbereitungseinheit zum physikalischen Einstellen des pH- Wertes des Wassers und

mindestens einen zweiten Sensor zum Bestimmen des pH-Wertes des im pH-Wert eingestellten Wassers. Die Vorrichtung hat den Vorteil, dass ein beliebiges Wasser für die Zubereitung von Babykost eingesetzt werden kann, weil die erfindungsgemäße Vorrichtung zumindest den pH-Wert im basischen Bereich einstellt und die bekannten Mineralgehalte des beliebigen Wassers einhält. Somit wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung bereitgestellt, welche sich nicht nur für den Einsatz in Kinderkliniken und auf Säuglingsstationen eignet, sondern auch in Privathaushalten mit Säuglingen eingesetzt werden kann.

In einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung umfasst diese ferner

mindestens einen dritten Sensor zum Bestimmen des ORP-Wertes des beliebigen Wassers,

- eine zweite Aufbereitungseinheit zum physikalischen Einstellen des ORP-Wertes des Wassers,

mindestens einen vierten Sensor zum Bestimmen des pH-Wertes des im ORP-Wert eingestellten Wassers. Die erste Aufbereitungseinheit und/oder die zweite Aufbereitungseinheit können in einer baulich kleineren Ausführungsform als Wasserstoff-Gerät ausgestaltet sein, das eine Elektrolysezelle mit Protonen-Austausch-Membran (PEM) aufweist. In einer baulich größeren Ausführungsform weist die Elektrolysezelle eine lonen-Austausch-Membran (IEM) auf.

Es hat sich in einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung als vorteilhaft herausgestellt, wenn in der erfindungsgemäßen Vorrichtung die mindestens eine erste Aufbereitungseinheit und/oder die mindestens eine zweite Aufbereitungseinheit eine Elektrolysezelle zum Einbringen von freiem Wasserstoff in das beliebige Wasser ist.

Die Elektrolysezelle besteht aus mit Platin galvanisiertem Titan oder einem Element der Titan-Gruppe. Ferner können Mesh-Platinen oder glatte Platinen verwendet werden. Darüber hinaus ist die Technik der Plasmaionisation anwendbar. Die konkreten Anwendungen unterliegen zumeist der Materialienverfügbarkeit und der Einschätzung der einzelnen Hersteller. Mesh wird von einigen Herstellern als Vorteilhaft aufgrund der erzeugten Oberfläche angesehen. Es kommt jedoch seltener vor bei Großgeräten, als bei Kleingeräten oder Wasserstoffgeneratoren zum Einsatz. Die Ergebnisse der Fa. Chanson mit glatten Platinen, einem Element der Titanfamilie und sogenannter Veredlung per „Fritting-Technologie" der Platinen führte allerdings zu besseren Ergebnissen. In einer alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann die mindestens eine erste Aufbereitungseinheit und/oder die mindestens eine zweite Aufbereitungseinheit eine mechanische Vorrichtung mit funktionalen Elementen sein.

Diese mit funktionalen Elemente der mechanischen Vorrichtung sind bevorzugt multifunktionale Mineralkugeln (zur chemisch-mechanischen Optimierung), die einer mechanischen ORP-Filtration dienen, Solche Mineralkugeln können beiospeilsweise aus natürlichen nicht-metallischem Tourmalinen, Lehm und anderen biokeramischen Mineralien bestehen. Dabei werden insbesondere Mineralien enthaltend Calcium und/oder Magnesium für die pH-Wert-Anhebung sowie Tourmaline, Germanium oder andere ein Tiefinfrarot ausstrahlende Keramiken für die Anhebung des ORP-Wrtes eingesetzt.

Eine weitere alternative Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sieht vor, dass die mindestens eine erste Aufbereitungseinheit und/oder die mindestens eine zweite Aufbereitungseinheit eine elektrophysikalische lonisationsvorrichtung ist.

Dabei findet ein lonentrennungsprozess statt, so dass zwangsläufig zwei Arten von Wasser an Anode und Katode entstehen: Produktionswasser und Abfallwasser. Bei dem Prozess der Elektrolyse mit einer Protonen-Austausch-Membran entsteht kein Abfallwasser. Dafür ist die pH Wert Anhebung eingeschränkt. Hier müsste ein im pH- Wert optimaleres Wasser gewählt werden.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann in einer Weiterbildung ferner umfassen - eine Filtrationsvorrichtung zur mechanischen Reinigung des beliebigen Wassers und/oder

eine Sterilisationsvorrichtung zum Sterilisieren des beliebigen Wassers und/oder eine Heizeinheit zum Erwärmen des im pH-Wert und/oder im ORP-Wert eingestellten Wassers.

Eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung umfasst ferner eine Bedieneinheit mit einem oder mehreren Bedienelementen zum Einstellen eines vorbestimmten pH-Werts und/oder eines vorbestimmten ORP-Werts und/oder eine Speichereinheit zum Hinterlegen von physikalischen und/oder chemischen Eigenschaften von vorbestimmten Babykost-Grundstoffen und/oder von vorbestimmten Wässern.

Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von die Erfindung nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen anhand der Figuren. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Filters mit pH-Wert und ORP-Wert optimierenden Mineralien,

Fig. 2 drei schematische Darstellungen von Behältern, um das Wasser auf optimale

Temperatur zu erhitzen,

Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Heizvorrichtung, in die der Behälter optimal eingepasst und erwärmt werden kann,

Fig. 4 schematische Darstellungen von weiteren Behältern gemäß der Erfindung, Fig. 5 eine schematische Darstellung eines Behälters mit einer Station zum Adaptieren,

Fig. 6 eine schematische Darstellung eines Behälters, der als Babyflasche ausgeführt ist,

Fig. 7 eine schematische Darstellung eines Behälters, der als weitere Art von Babyflasche ausgeführt ist,

Fig. 8 eine schematische Darstellung eines Behälters, der mit einem

Mittelrohrstutzen ausgeführt ist,

Fig. 9 eine schematische Darstellung einer handelsüblichen Wasserflasche mit Barcode als,

Fig. 10 einen schematischen Ablauf zum Ermitteln des chemischen Fingerabdrucks des Wasser mittels des Barcodes,

Fig. 1 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 12 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 13 eine Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit ihrer Produktfamilie,

Fig. 14 eine erste Fließdarstellung zur Einstellung von pH-Wert und ORP-Wert, Fig. 15 eine zweite Fließdarstellung zur Einstellung von pH-Wert und ORP-Wert, Fig. 16 eine schematische Darstellung einer Wasseraufbereitungsanlage und Fig. 17 eine schematische Darstellung eines Babymilch TAB Automaten. In den Figuren 1 bis 12 ist die der Prioritätsanmeldung zugrunde liegende Erfindung dargestellt, die wie folgt beschrieben wurde.

A9) eine Vorrichtung mit 1.1 Wasseroptimierer in ORP und pH-Wert, sowie eine Vorrichtung 1.2 mit Heizelement 1.4 und UV-Lampe zum Abtöten von Keimen und Bakterien etc. in dem Wasser, welches sich im Behälter 3 befindet. 1.2 und 1 sind beide, mindestens aber 1 Element, abnehmbar, um Wasser einzufüllen.

A10) Flasche 1 mit Barcode 2 (vorzugsweise auch andere Codes, wie z.B. OR, möglich). Dieser Barcode wird mit einer App und einem Handy gelesen und ausgewertet. In der App hinterlegt ist die Wasserqualität des Anbieters. Die Wasserqualität wird mit Bluetooth oder einer anderen Verbindung an die Vorrichtung weitergegeben um die optimale Wasserbehandlung zu garantieren (der Wasseraufbereiter hat die Möglichkeit, auf verschiedene Wasserqualitäten zu reagieren).

A11) Die App greift auf den Ort zu, wo Wasser der Leitung entnommen wird. Diese Informationen gehen wie in A10 beschrieben, an den Wasseraufbereiter.

Mechanische ORP Filtration durch multifunktionale Mineralkugeln. Keramische ORP Kugeln bestehend aus natürlichen nichtmetallischem Tourmaline, Lehm und anderen gesundheitlich wirksamen Bestandteilen des Germaniumpulvers etc..

Hierdurch entstehen pH Optimierung und ORP Erniedrigung zum Ausgleich an Erfahrungswerte natürlicher Muttermilch.

Waserstoffinfusionierung durch Elektrolysezelle (portables Gerät 70$)

Erhöhung der Konzentration von freiem Wasserstoff und dadurch Erniedrigung derORP- Werte sowie leichte Erhöhung der pH-Werte, ohne Zufuhr von weiteren Stoffen.

Elektrophysikalische Ionisation (Durchflussgerät Premium 1000-1500 $).

Die Optimierung des Wassers geschiet auf Basis der Elektrolyse und gewährleistet eine Wasseroptimierung der pH-Werte und ORP, ohne Zusatz von weiteren Stoffen.

Liefert zudem optimierte Molekülstruktur und vermindert saure Bestandteile des Basiswassers durch die Aufbereitung und führt somit zu weniger Zufuhr sauerer Bestandteile. Die Figuren werden nachstehend weiter beschrieben.

Figur 1 stelklt mit Zeichnung A einen Filter 4 mit in 1 pH-Wert und ORP-Wert optimierenden Mineralien und Zusätzen nach X3 (chemische Optimierung) und einem Kohlefilter 2 zur Säuberung des Wassers dar.

In Figur 2 werden drei verschiedene Behälter gezeigt, in die der Filter 4 optimal in die Behälteröffnung oben passt. A1/A2/A3/A4 sind verschiedene Möglichkeiten der Beheizung, um das Wasser auf optimale Temperatur zu erhitzen: A1 innere Heizspirale; A2 äußere Heizwände; A3 untere Heizwand.

In Figur 3 ist mit A4 eine Heizvorrichtung gezeigt, in der der Behälter A optimal eingepasst und erwärmt werden kann.

Die in Figur 4 dargestellten A41 und A42 sind grundsätzlich ähnliche Behälter wie A1 sowie A2/A3/A4, nur mit dem Unterschied, dass die Eionheit zur pH-Wert-Optimierung in physikalischrn Aufschraubvorrichtungen besteht, welche physikalisch durch X1 oder X2 funktionieren.

Figur 5 zeigt einen Behälter mit einer Station zum Adaptieren. Die Station ist mit einem Stecker die Stromquelle für den Behälter.

Der Behälter 1 kann aus Plastik, Stahl, Glas gefertigt sein. 2 bezeichnet einen aufschraubaren Deckel mit integrierter Heizspirale. 2.1 ist ein„ON/OFF Button" für die Heizspirale. 3 Stellt eine Adaptierung mit physikalischer Wasseroptimierung nach X1 oder X2 ausgerichtet dar. 4 sind Bedienungsknöpfe (Bedieneinheit mit einem oder mehreren Bedienelementen) für die Baby Milch Stages 1, 2, 3, d.h. jeweils ein Knopf. Somit ist in dem Gerät hinterlegt, welche Wasseroptimierung in pH-Wert und ORP-Wert gebraucht wird, denn je nach chemischem Fingerabdruck (1 , 2, 3) ist dieser unterschiedlich.

Figur 6 ist von der Funktion gleich mit Figur 4, nur mit dem Unterschied, dass der Behälter eine Babyflasche ist, auf die ein Auschraub-Wasseroptimierer passt (in 3 nach X1 oder X2) (in 3.1 nach x1 oder x2 aber mit Heizelement). In 4 ist zu sehen, dass der Deckel die Babyflasche standfest macht. So sind der Optmierungsprozess für pH-Wert und ORP-Wert nach X1/2 und das Erwämen optimaler.

In Figur 7 istin A8 ist eine Babyflasche zu sehen mit einem Korpus 2 der nach oben 2.1 und unten 2.2 offen ist. Oben in 2.1 wird der Sauger mit Saugerring aufgeschraubt. Unten in 2.2 wird der Wasseroptimierer aufgeschraubt. Für A81 findet der Prozess nach X1/2 (1.1) und für A82 der Prozess nach X1/ 2 mit Heizstab (1.2) statt. Figur 8 stellt eine Ausführungsform dar, in der ein Mittelrohrstutzen beidseitig offen ist und als Behälter 3 dient. Der Behlter wird durch zwei auschraubbare Deckel mit Funktion geschlossen. Die Funktion sind wie folgt: 1.1 ist für den Prozess X1/2 zuständig, 1.2 ist ein Heizstab, 1.4 ist eine UV Lampe zum Abtöten von Keimen.

Figur 9 zeigt eine am Markt erhältliche Wasserflasche, die Wasser aus nur einer Quelle bezieht oder bei der die Quelle bekannt ist durch den Barcode als auch als Babywasser tauglich ist.

Figur 10 stellt einen schematischen Ablauf dar. Der Barcode wird eingescannt und rin Mobiltelefon öffnet in einer spezielle Application („flori baby app") die Auswahl 1 , 2, 3. Die App erkennt das Wasser und kennt damit den chemischen Fingerabdruck im pH- Wert. Somit wird die optimale Wasser-Aufbereitung für die entsprechende Babykost- Formulierung (z.B. „flori Formula") angeboten. Wird z.B. Stage 1 gedrückt, wird die entsprechende Information an den Wasseraufbereiter per Bluetooth übertragen. Er weiss dann, welche spezielle Babykost (z.B.„flori Babymilch") gewählt wurde, und da auch das Wasser bekannt ist, kann er dieses Wasser optimal im pH-Wert und ORP-Wert einstellen, um dann angerührt den Optimalwert für die Babykost zu erhalten.

Figur 11 stellt eine Vorrichtung ähnlich wie der Wasser-Ionisierer der Fa. Chanson dar, nur mit den zusätzlichen Funktionen einer Heizspirale und von Knöpfen zur Auswahl der Babymlich-Stages. Das Wasser ist bekannt, da nur flori Wasser empfohlen wird (oder nach Figur 9 und10) verfahren wird.

Erfindungsgemäß wurden weitere Funktionsmermale hinzugefüht, welche die Aufbereitung für Babybilch optimieren. 5 ist ein Sensor zum Messen des pH-Werts sowei ggf. des ORP-Werts. 2 bezeichnet Behälter für das verwendete Wasser, dort wird das Wasser nach X1/2 in ORP-Wert und pH-Wert opimiert, danach durch einen Filter 4 in den Behälter 2 transportiert. In Behälter 1 wird das Wasser durch Heizelemente, d.h. entweder eine Heizspirale 3 oder aussenheizwände, auf die optimale Temperatur von 40 °C gebracht Figur 12 stellt schematisch eine erfindungsgemäße Vorrichtung nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung dar.

In den Figuren 13, 14 und 15 wird eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit ihrer Produktfamilie dargestellt und zwei Fließdarstellungen zur Einstellung von pH-Wert und ORP-Wert angegeben. Wasser O und Milch Θ sind beide von ihrem chemischen Fingerabdruck so eingestellt, dass sie, unter Bezugnahme der Anrührinformation bzgl. Löffel- und mit ml-Angabe Θ, im angerührten Zustand die Optimalwerte in O ORP-Wert (- 30 bis - 60) und pH-Wert (6,8 bis7,6) erreichen.

Das Wasser wird in ORP-Wert und pH-Wert physikalisch durch einen Wasseraufbereiter Θ auf das benötigte Niveau optimiert, um später ein optmales Ergebnis in der angerührten Babymilch Nahrung O zu erzielen. Die Optimierung des Wassers geschieht unter Bezugnahme des chemischen Fingerbadrucks des Milchpulvers Θ sowie der Löffel- und ml-Angabe Θ auf der Verpackung.

In Figur 16 ist eine Wasseraufbereitungsanlage zu sehen, mit am Markt bekannter Filterung (2.2), um die Kategorie„Babywasser" zu erhalten. Da ein bestimmter pH- Wert zum Anrühren von Babymilch gefordert ist, aber nach WHO Obergrenzen für Mineralstoffe gesetzt sind, diese Mineralien aber den pH-Wert optimieren, ist eine weitere Anlage (2.1) vorgesehen, die den pH-Wert physikalisch anhebt. Dies wird erreicht durch:

A) ein Wasserstoff-Gerät besitzt eine Elektrolysezelle mit Protonen-Austausch- Membran (PEM),

B) ein Groß-Gerät besitzt eine Elektrolysezelle mit lonen-Austausch-Membran (IEM) ].

In Figur 16 ist 1 die Wasserquelle, 3 die Abfüllung des Wassers in Flaschen und 4 ein Band mit fertigen Flaschen.

Figur 7 zeigt einen Babymilch TAB Automaten ähnlich dem von Nestle„Babyness". Hier ist 1 der TAB, 1.1 die Aufnahme des TAB, 1.2 der Spender der fertigen Milch, 4 der Wassertank, 4.3 ggf. ein Sensor zum Messen des pH-Werts und ggf. des ORP- Werts .(nicht nötig, wenn nur ein bekanntes Wasser verwendet wird). 4.1 ist der Wasser-Kanal zum TAB, 4.2 der Filter für das Wasser (auswechselbar), 5 doe physikalische Wasseraufbereitung in Bezugnahme auf das verwendete Wasser und das gewählte Milchpulver Stage (1 , 2 ,3). In 3 sind die drei Feeding Stages des Milchpulvers hinterlegt, somit ist für die physikalische Wasseroptimierung der chemische Fingerabdruck bekannt.

Die gezeigte Funktionsanordnung ist lediglich eine Ausführungsform, kann aber auch anders angeordnet sein, wenn alle Funktionsprozesse eingebunden sind. Die Bedienelemente an der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind insbesondere dazu vorgesehen, dass auf einfache und schnelle Art unterschiedliche Babykost-Grundstoffe beispielsweise für die Nahrungsstufen Pre1 , Pre2 und Pre3 ausgewählt werden können, die vorher im internen Speicher der Vorrichtung hinterlegt wurden. So können beispielsweise über einen Barcode oder einen QR-Code auf der Packung eines Babykost-Grundstoffs (z.B. Milchpulver) die jeweiligen chemischen Zusammensetzungen hinterlegt werden. Darüber hinaus ist es möglich, verschiedene gewöhnlicherweise erhältliche Wässer ebenfalls zu hinterlegen, so dass auf Grundlage der bekannten chemischen Zusammensetzung die Vorrichtung betrieben werden kann.

An der Vorrichtung kann ferner eine Schnittstellt vorgesehen sein, welche mittels einer Smartphone-App und/oder einer Bluetooth-Verbindung Daten empfängt. So ist es beispielweise vorgesehen, dass über die QR-Code-Erkennung auf einem Smartphone die chemische Zusammensetzung ermittelt und dann an die erfindungsgemäße Vorrichtung übertragen wird.

Bei der praktischen Zubereitung von Babykost wird zunächst ein geeignetes Behältnis zur Hand genommen, beispielsweise eine Babytrinkflasche zur Fütterung von Säuglingsmilch. Dort hinein wird zur Erreichung einer bestimmten Menge der Babykost (z.B. 100 ml) eine gemäß Zubereitungsanleitung vorgesehene Menge des Babykost- Grundstoffs (z.B. Milchpulver) eingefüllt. Die vorgesehene Menge kann beispielsweise mittels eines Messlöffels abgemessen werden.

Anschließend wird die gemäß Zubereitungsanleitung erforderliche Menge an Wasser abgemessen. Besonders bevorzugt wird dieses Wasser in der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorbehandelt, um es auf einen definierten pH-Wert sowie vorteilhafterweise auf einen optimierten ORP-Wert zu bringen. Idealerweise wird das Wasser ferner auf eine für die Babykost optimale Temperatur erwärmt. Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, beispielsweise auf eine Temperatur von 40 °C zu erwärmen, so dass nach dem Zubereiten, d.h. Mischen von Babykost-Grundstoff und Wasser, mit leichtem Abkühlen eine Endtemperatur der Babykost im Bereich von ca. 37 °C erreicht wird, was der normalen Körpertemperatur entspricht.

Schließlich wird die Babykost durch sorgfältiges Mischen von Babykost-Grundstoff und Wasser fertig zubereitet.