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Title:
METHOD FOR PRODUCING A BRAID, AND ALSO A BRAID COMPRISING A PLURALITY OF WIRES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/146928
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for producing a braid (11) comprising a plurality of wires (12) which are composed of an electrically conductive material, in which method the wires are hard-drawn to a final diameter in at least a single- or multiple-wire drawing machine (19) or drawing apparatus in a final drawing step before braiding, so that the wire or wires (12) each have a tensile strength of at least 300 N/mm2 and that the hard-drawn wires (12) or a mixture of hard-drawn wires (12) and soft-annealed wires are then braided in a braiding machine (21) to form a braid (11) without a subsequent annealing process, and also to a braid which is produced in accordance with the above method.

Inventors:
EICHELMANN, Klaus (Brunhildstrasse 38, Teltow, 14513, DE)
Application Number:
EP2009/004049
Publication Date:
December 10, 2009
Filing Date:
June 05, 2009
Export Citation:
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Assignee:
DLB Draht und Litzen GmbH (Malteserstrasse 149, Berlin, 12277, DE)
EICHELMANN, Klaus (Brunhildstrasse 38, Teltow, 14513, DE)
International Classes:
H01B7/00; H01B13/02
Attorney, Agent or Firm:
MASER, Jochen (MAMMEL & MASER, Tilsiter Straße 3, Sindelfingen, 71065, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Verfahren zur Herstellung einer Litze (11) aus mehreren Drähten (12), die aus einem elektrisch leitenden Material bestehen,

- bei welchem in zumindest einer Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine oder Ziehvorrichtung (19; 25, 28) der oder die Drähte (12) in einem oder mehreren Ziehschritten oder in einem letzten Ziehschritt vor der Verlitzung auf einen Enddurchmesser hartgezogen werden, so dass der oder die Drähte (12) jeweils eine Zugfestigkeit von wenigstens 300 N/mm 2 aufweisen und dass in einer Verlitzmaschine (21) anschließend die hartgezogenen Drähte (12) oder eine Mischung aus hartgezogenen Drähten (12) und weichgeglühten Drähten zu einer Litze (11) ohne anschließenden Glühvorgang verlitzt werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Litze (11) vorgesehene Anzahl der Drähte (12) in einem oder mehreren Ziehschritten in der Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine (19) hergestellt und ohne Glühvorgang auf die Spule (20) oder die Spulen (20) aufgewickelt werden.

3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl der aus der Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine (19; 28) gezogenen Drähte (12) und eine weitere Anzahl der aus derselben Mehrfachdrahtziehmaschine (19) oder in zumindest einer weiteren Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine (19) gezogenen Drähte nach dem Durchlaufen einer Glühvorrichtung getrennt nach hartgezogenen Drähten (12) und weichgeglühten Drähten jeweils auf zumindest eine Spule aufgewickelt und der Verlitzmaschine (21) zur Weiterverarbeitung bereitgestellt werden.

4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Drähte (12) in der Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine (19) mit einem Umformungsgrad von größer 96 % hartgezogen werden.

5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Drähte (12) in einer Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine (25) oder Ziehvorrichtung in einem oder mehreren Ziehschritten auf einen Zwischendurchmesser vorgezogen werden, dass der oder die mit einem Zwischendurchmesser vorgezogenen Drähte (12) einer Glühvorrichtung (26) zugeführt werden und diese durchlaufen, dass die vorgezogenen und weichgeglühten Drähte (12) auf der oder den Spulen (27) aufgewickelt werden und dass die Spule (27) oder Spulen (27) für den nachfolgenden Verlitzvorgang einer Verlitzma- schine (21) bereitgestellt werden, dass der oder die vorgezogenen und weichgeglühten Drähte (12) einer weiteren Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine (28) oder Ziehvorrichtung zugeführt und in einem oder mehreren Ziehschritten auf einen Enddurchmesser hartgezogen und anschließend zu einer Litze (11) in der Verlitzma- schine (21) verlitzt werden.

6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Drähte (12) in einer Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine (25) oder Ziehvorrichtung in einem oder mehreren Ziehschritten auf einen Zwischendurchmesser vorgezogen werden, dass der oder die mit einem Zwischendurchmesser vorgezogenen Drähte (12) einer Glühvorrichtung (26) zugeführt werden, dass der oder die vorgezogenen und weichgeglühten Drähte (12) einer weiteren Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine (28) oder Ziehvorrichtung zugeführt und in einem oder mehreren Ziehschritten auf einen Enddurchmesser hartgezogen werden und vorzugsweise auf die Spule (29) oder die Spulen (29) aufgewickelt und für den nachfolgenden Verlitzvorgang der Verlitzmaschine (21) bereitgestellt werden.

7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die vorgezogenen und weichgeglühten Drähte in der weiteren Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine (28) oder Ziehvorrichtung auf ein Endmaß mit einem Umformungsgrad von weniger

96 % hartgezogen werden.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die ohne Glühvorgang hartgezogenen Drähte (12) oder der oder die auf einen Zwischendurchmesser vorgezogenen und weichgeglühten und anschließend in einem oder mehreren Ziehschritten auf einen Enddurchmesser hartgezogenen Drähte (12) mit einem oder mehreren weichgeglühten Drähten in einer Verlitzmaschine (21) zu einer Litze (11) verlitzt werden.

9. Verfahren nach Anspruch 1, dass die Drähte (12) auf ein Endmaß von 0,10 mm bis 1 mm durch einen oder mehrere Ziehschritte hartgezogen werden.

10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte (12) als Einzeldrähte oder Mehrfachdrähte zur Herstellung einer Litze (11) bereitgestellt werden.

11. Litze aus mehreren Drähten (12), die insbesondere nach einem Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 10 hergestellt ist, mit einem Litzenaufbau, der mehrere Drähte (12) aus elektrisch leitfähigem Material umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass für den Litzenaufbau ein oder mehrere in einem letzten Ziehschritt vor der Verlitzung hartgezogene Drähte (12) oder eine Mischung aus solchen hartgezogenen Drähten (12) und weichgeglühten Drähten vorgesehen ist und dass der oder die hartgezogenen Drähte (12) eine Zugfestigkeit von wenigstens 300 N/mm 2 aufweisen.

12. Litze nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die hartgezogenen Drähte (12) mit einem Durchmesser von 0,10 mm bis 0,37 mm eine Zugfestigkeit von 300 N/mm 2 bis 800 N/mm 2 , bevorzugt größer 400 N/mm 2 , aufweist.

13. Litze nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die hartgezogenen Drähte (12) mit einem Durchmesser von 0,10 mm bis 0,37 mm eine Dehnungsfähigkeit von 0,1 % bis 10 %, bevorzugt weniger als 2 %, besonders bevorzugt von 0,4 % bis 1 %, aufweist.

14. Litze nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Litzenaufbau mit Drähten aus hartgezogenen Drähten (12) oder aus einem Zwischendurchmesser vorgezogenen und weichgeglühten und anschließend auf ein Enddurchmesser hartgezogenen Drähten (12) mit einem Litzenquerschnitt von 0,08 mm 2 , 0,13 mm 2 , 0,14 mm 2 , 0,17 mm 2 , 0,18 mm 2 , 0,22 mm 2 , 0,35 mm 2 , 0,5 mm 2 , 0,75 mm 2 oder 1,0 mm 2 in den zumindest erforderlichen Eigenschaften einem identischen Litzenaufbau mit insbesondere derselben Anzahl von Drähten aus ausschließlich weichgeglühten Drähten mit einem Litzenquerschnitt von 0,17 mm 2 , 0,18 mm 2 , 0,22 mm 2 , 0,35 mm 2 , 0,5 mm 2 , 0,75 mm 2 , 1,0 mm 2 oder 1,5 mm 2 entspricht.

15. Litze nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte (12) aus einer zähgepolten Kupfersorte, insbesondere Cu-ETP, Cu- ETPl oder Cu-FRHC oder aus einer sauerstofffreien Kupfersorte, insbesondere Cu-OFl, Cu-OF oder Cu-PHCE oder einer Kupfer- Magnesium-Legierung oder einer Kupfersorte und einer Kupfer- Magnesium-Legierung hergestellt sind.

Description:

Verfahren zur Herstellung einer Litze sowie Litze aus mehreren Drähten

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Litze aus mehreren Drähten sowie eine Litze aus mehreren Drähten, welche insbesondere als elektrische Leitung für Kraftfahrzeuge vorgesehen ist.

Der Einsatz von elektrischen Leitungen für Kraftfahrzeuge, die mehradrig ausgeführt sind und aus Kupfer bestehen, ist allgemein bekannt. Beispielsweise gehen solche elektrischen Leitungen aus der ISO 6722 hervor. Diese Litzen können beispielsweise aus 7, 12, 16, 19, 24 oder 32 Drähten bestehen. Solche Litzen können als Würgelitzen oder Aufbaulitzen ausgebildet sein. Beispielsweise umfasst eine Aufbaulitze einen zentralen Draht, um welchen eine oder mehrere Drahtlagen von Drähten konzentrisch angeordnet werden. Dabei ergibt sich beispielsweise eine

BeSTλTIGUNGSKOPIE

Anordnung von 1 + 6 oder 1 + 6 + 12 oder 1 + 6 + 12 + 18 Drähten. Aufbaulitzen, deren Drahtlagen der Drähte die gleiche Schlagrichtung haben, werden als sogenannte Unilay-Aufbaulitzen bezeichnet. Solche Aufbaulitzen mit unterschiedlicher Schlagrichtung werden als True Con- centric-Aufbaulitzen bezeichnet.

Für die Herstellung der bisherigen, insbesondere in Kraftfahrzeugen eingesetzten, Litzen werden Drähte verwendet, welche mit einer Mehrfachdrahtziehmaschine auf einen vorbestimmten Durchmesser gezogen werden. Anschließend durchlaufen diese gezogenen Drähte eine Glühe beziehungsweise eine Glühvorrichtung, wodurch eine Rekristallisation des Gefüges der gezogenen Drähte durchgeführt wird. Dabei werden die Drähte mit einem Glühstrom von beispielsweise 2.000 A bei einer Glühleistung von beispielsweise 80 KW aufgeheizt, um die durch den Ziehvorgang versprödeten Drähte wieder weich zu glühen. Die Glühbehandlung erfolgt in einer Stickstoffumgebung. Anschließend werden diese Drähte in einem Wickler auf eine Spule aufgewickelt und gespeichert, um anschließend eine Verlitzmaschine mit den weichgeglühten Drähten zu versorgen. Durch die Verlitzmaschine werden beispielsweise Aufbaulitzen mit sieben Drähten und einem Gesamtquerschnitt von beispielsweise 0,35 mm 2 hergestellt, wobei der Draht einen Durchmesser von beispielsweise 0,25 mm umfasst. Solche Aufbaulitzen werden von der Automobilindustrie gefordert, da diese Aufbaulitzen den Anforderungen an die Zugfestigkeit, die Biege-Wechselfestigkeit und den weiteren Belastungsparametern genügen. Zur übertragung der elektrischen Signale ist eine solche Aufbaulitze mit einem Querschnitt von beispielsweise 0,35 mm 2 überdimensioniert.

Aufgrund der ansteigenden Rohstoffpreise und der Möglichkeit, den Gesamtquerschnitt der Litzen zu reduzieren, wurde bereits vorgeschlagen, dass anstelle von Drähten aus Kupfer Drähte aus Messing eingesetzt werden. Diese Ausgestaltung weist den Vorteil auf, dass bei einem geringeren Querschnitt die Biege-Wechselfestigkeit und die Zugfestigkeit gegeben, jedoch die Materialkosten höher als bei Kupfer sind.

Des Weiteren wurde zur Einsparung von Kupfer in der Herstellung solcher Litzen vorgeschlagen, dass anstelle von Kupfer Aluminium eingesetzt wird. Dies ermöglicht zwar eine Einsparung an Gewicht und an Kosten, jedoch ist es aufgrund der Materialeigenschaften einer Aluminiumlegierung erforderlich, dass insgesamt der Querschnitt der Litze vergrößert wird.

Eine weitere Lösungsmöglichkeit sah vor, dass ein zentraler Draht aus Stahl ausgebildet wird und dieser Draht aus Stahl von einer Kupferum- mantelung umgeben ist. Durch diese Ausgestaltung kann wiederum ein dünnerer Querschnitt und die Einsparung von Material bei gleichzeitiger Erfüllung der Anforderung an die Zugfestigkeit, jedoch nicht die der Bie- ge-Wechselfestigkeit gegeben sein. Zudem ist das Herstellungsverfahren sehr teuer und komplex. Darüber hinaus bestehen beim Ablängen einer solchen Konstruktion aufgrund des sehr harten Kernes gegenüber der weichen Kupferummantelung Probleme. Ebenso bestehen Recyclingprobleme und Probleme durch Elektrokorrosion aufgrund der Materialpaarung.

Des Weiteren wurde die zuletzt vorgeschlagene Anordnung einer Litze dahingehend modifiziert, dass anstelle einer Kupferummantelung eine Drahtlage aus Drähten um einen Stahlkern vorgesehen ist, die aus Kupfer hergestellt sind. Dieser Aufbau weist den Nachteil auf, dass unterschiedliche Materialarten zu recyceln sind und darüber hinaus aufgrund der unterschiedlichen Härte beim Ablängen der elektrischen Leitung Schwierigkeiten auftreten. Ebenso entstehen aufgrund der Materialpaarung Probleme durch die Elektrokorrosion.

Bei einer weiteren Ausführungsform einer Litze mit weichgeglühten Drähten werden eine oder mehrere Kevlarfasern eingearbeitet, um die Zugfestigkeit zu erhöhen. Diese Ausführungsform weist den Nachteil auf, dass die Herstellung durch den Einsatz von Kevlarfasern teuer ist. Darüber hinaus entstehen Probleme beim Recyceln und beim Ablängen der Leitungen.

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Litze zu schaffen, welche eine Materialeinsparung und vorzugsweise eine Reduzierung des Querschnitts ermöglicht und zumindest die mechanischen und elektrischen Eigenschaften der bisherigen Litzen mit weichgeglühten Drähten aus Kupfer beibehalten werden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 und eine Litze gemäß den Merkmalen des Anspruchs 11 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den weiteren jeweiligen abhängigen Ansprüchen angegeben.

Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer Litze aus mehreren Drähten, bei welchem ein oder mehrere durch zumindest eine Ein- und/oder Mehrfachdrahtziehmaschine und/oder Ziehvorrichtung in einem oder mehreren Ziehschritten hartgezogene Drähte und/oder ein oder mehrere weitere in einem letzten Ziehschritt vor der Verlitzung hartgezogenen Drähte und/oder ein oder mehrere weitere, mit einem Glühvorgang behandelten Drähte zu einer Litze verlitzt werden, bei welchem der oder die hartgezogenen Drähte eine Zugfestigkeit von wenigstens 300 N/mm 2 aufweisen, weist den Vorteil auf, dass eine solche Litze im Vergleich zu einer Litze, die ausschließlich aus weichgeglühten Drähten aufgebaut ist, einen kleineren Gesamtquerschnitt und zumindest dieselben mechanischen Eigenschaften hat. Erstaunlicherweise hat sich gezeigt, dass der oder die durch die Ein- und/oder Mehrfachdrahtziehmaschine beziehungsweise Ein- und/oder Mehrfachdrahtziehmaschinen in zumindest einem letzten Ziehschritt vor der Verlitzung hartgezogenen Drähte zwar eine erhöhte Sprödigkeit aufweisen, jedoch diese Sprödig- keit nach dem Verlitzen der hartgezogenen Drähte oder des oder der hartgezogenen ungeglühten Drähte mit dem oder den weiteren weichgeglühten Drähten zu einer Litze nicht zum vorzeitigen Bruch in der Litze führt. Eine solche Litze, die insbesondere ausschließlich aus hartgezogenen Drähten besteht, genügt überraschenderweise den Anforderungen an die mechanischen Eigenschaften, wie beispielsweise die Biege- Wechselfestigkeit oder Zugfestigkeit. Durch diese völlig überraschende Erkenntnis kann somit ein Verfahren zur Herstellung von Drähten für die

Litze geschaffen werden, welches auf die bisherige Technologie aufbaut und eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit ermöglicht ist. Diese erstaunliche Erkenntnis führt auch dazu, dass durch den Einsatz von kleineren Gesamtquerschnitten der Litze nicht nur eine erhebliche Materialeinsparung und somit Kosteneinsparung, sondern auch ein Gewinn an Bauraum ermöglicht ist.

Nach einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, dass die für die Litze vorgesehene Anzahl von Drähten in einem oder mehreren Ziehschritten in zumindest einer Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine oder Ziehvorrichtung hergestellt und ohne Glühvorgang auf einen Wickler oder einer Spule beziehungsweise Spulen aufgewickelt werden. Dadurch wird eine Reduzierung der Herstellungskosten aufgrund der vollständigen Einsparung der Glühvorrichtung des während dem Glühvorgang verwendeten Stickstoffs und des hohen Stromverbrauchs für den Glühprozess ermöglicht. Gleichzeitig kann eine Verkürzung der Verfahrensdauer zur Herstellung solcher hartgezogenen und ungeglühten Drähte erzielt werden. Darüber hinaus kann sichergestellt werden, dass die gleiche Qualität der Drähte für den Verlitzvorgang bereitgestellt und zu einer Litze verarbeitet wird. Somit kann es aufgrund der gleichen Materialeigenschaften der Drähte zu einer homogenen Verarbeitung kommen. Auch kann sichergestellt werden, dass während auftretenden Belastungen auf die Litze die Drähte sich gegenüber den weiteren verlitzten Drähten nicht herausarbeiten.

Nach einer alternativen Ausgestaltung des Verfahrens ist bevorzugt vorgesehen, dass eine Anzahl der in der Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine oder Ziehvorrichtung hartgezogenen Drähte ungeglüht und eine weitere Anzahl der in derselben Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine gezogenen Drähte nach dem Durchlaufen einer Glühvorrichtung getrennt nach weichgeglühten und ungeglühten hartgezogenen Drähten jeweils auf zumindest eine Spule aufgewickelt werden. Dadurch wird ermöglicht, dass die für einen Litzenaufbau verwendeten Drähte aus demselben Vorziehdrahtmaterial und derselben Mehrfachdrahtziehmaschine hergestellt werden können.

Eine alternative Abwandlung des vorstehenden Verfahrens sieht bevorzugt vor, dass der oder die in zumindest einer Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine oder Ziehvorrichtung hartgezogenen Drähte ungeglüht auf zumindest eine Spule aufgewickelt werden und getrennt dazu der oder die in zumindest einer weiteren Ein- und/oder Mehrfachdrahtziehmaschine gezogenen Drähte nach dem Durchlaufen der Glühvorrichtung auf zumindest eine Spule aufgewickelt werden. Eine solche Ausführungsform mit mehreren Ein- und/oder Mehrfachdrahtziehmaschinen wird insbesondere bei einer hohen Anzahl von Drähten für den benötigten Litzenaufbau eingesetzt, so dass beispielsweise mehrere Drahtziehmaschinen oder eine Mehrfachdrahtziehmaschine zur Herstellung von ungeglühten, hartgezogenen Drähten und zumindest eine weitere Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine zur Herstellung von weichgeglühten Drähten eingesetzt wird und die jeweiligen Drähte unabhängig voneinander hergestellt werden können.

Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass der oder die Drähte in der zumindest einen Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine oder Ziehvorrichtung mit einem Umformungsgrad von > 96 % hartgezogen werden. Diese Ausführungsform des Verfahrens ist insbesondere dann vorgesehen, wenn aus einem Vorziehmaterial ohne einen Glühvorgang, in dem die Drähte in einem oder mehreren Ziehschritten, welche eine oder mehrere Ziehstufen umfassen kann, auf ein Endmaß beziehungsweise einen Enddurchmesser hartgezogen werden, der für die anschließende Verlitzung zu einer Litze vorgesehen ist. Dadurch können besonders gute Biege- Wechselfestigkeiten und Zugfestigkeiten erzielt werden.

Eine alternative Ausgestaltung des Verfahrens sieht bevorzugt vor, dass der oder die Drähte in einer Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine oder einer Ziehvorrichtung in einem oder mehreren Ziehschritten auf einem Zwischendurchmesser vorgezogen werden und anschließend der oder die mit einem Zwischendurchmesser vorgezogenen Drähte einer Glühvorrichtung zugeführt werden und diese durchlaufen und auf der oder den Spulen aufgewickelt werden, anschließend die Spule oder Spulen für einen nachfolgenden Verlitzvorgang bereitgestellt werden, wobei der oder die vorgezogenen Drähte einer weiteren Ein- oder Mehrfachdrahtziehma-

schine zugeführt und in einem oder mehreren Ziehschritten auf ein Endmaß hartgezogen und in der Verlitzmaschine zu einer Litze verlitzt werden. Diese Ausführungsform weist den Vorteil auf, dass der Ziehvorgang von einem Vorziehmaterial mit einem Ausgangsdurchmesser auf einen Enddurchmesser des zu verlitzenden Drahtes zumindest in zwei Ziehschritten erfolgt, wobei zwischen zwei Ziehschritten zumindest ein Glühvorgang durchgeführt wird. Dadurch können für die Drähte Zugfestigkeiten von wenigstens 300 N/mm 2 , vorzugsweise von mehr als 400 N/mm 2 , erzielt werden.

Nach einer weiteren alternativen Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, dass der oder die Drähte in zumindest einer Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine oder Ziehvorrichtung in einem oder mehreren Ziehschritten auf einen Zwischendurchmesser vorgezogen werden, der oder die mit einem Zwischendurchmesser vorgezogenen Drähte eine Glühvorrichtung durchlaufen, anschließend der oder die vorgezogenen und weichgeglühten Drähte einer weiteren Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine zugeführt und in einem oder mehreren Ziehschritten auf einen Enddurchmesser hartgezogen werden und vorzugsweise auf die Spule oder die Spulen aufgewickelt und insbesondere zum nachfolgenden Verlitzvorgang der Verlitzmaschine bereitgestellt werden. Dieses Verfahren weist prinzipiell dieselben Vorteile wie das vorstehende Verfahren auf und unterscheidet sich dadurch, dass der Hartziehvorgang der vorgezogenen und weichgeglühten Drähte sich unmittelbar an den Glühvorgang anschließt. Somit kann der anschließende Verlitzvorgang vollständig wie bislang beibehalten werden. Bei dem vorstehend beschriebenen Verfahren kann die bisherige Herstellung von weichgeglühten Drähten prinzipiell beibehalten werden, wobei der Verlitzvorgang durch einen vorgeschaltenen Ziehvorgang mit einem oder mehreren Ziehschritten modifiziert wird.

Eine bevorzugte Weiterbildung des zumindest aus zwei Ziehschritten mit einem dazwischen liegenden Glühvorgang umfassenden Verfahrens sieht vor, dass der oder die auf einem Zwischendurchmesser vorgezogenen und weichgeglühten Drähte in der Ein- oder Mehrfachdrahtziehmaschine oder Ziehvorrichtung in einem oder mehreren Ziehschritten auf einen

Enddurchmesser mit einem Umformgrad von weniger als 96 % hartgezogen werden. Die Drähte können mit einem oder mehreren Ziehschritten auf den Zwischendurchmesser vorgezogen werden. Dadurch können wiederum Drähte hergestellt werden, welche eine Zugfestigkeit von wenigstens 300 N/mm 2 , insbesondere eine Zugfestigkeit von wenigstens 400 N/mm 2 , aufweisen.

Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung des Verfahrens sieht vor, dass der oder die ausschließlich beziehungsweise ohne Glühvorgang hartgezogenen Drähte oder der oder die vorgezogenen und weichgeglühten und anschließend mit zumindest einem Ziehschritt auf einen Enddurchmesser hartgezogenen Drähte und weichgeglühten Drähte in einer Ver- litzmaschine zu einer Litze verlitzt werden. Dadurch kann eine flexible Anpassung der mechanischen Eigenschaften der Litze in Abhängigkeit der jeweils für den Litzenaufbau verwendeten Anzahl von verschiedenen Verfahren seh ritten hergestellten Drähte ermöglicht werden.

Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass die Drähte auf einen Enddurchmesser von 0,10 mm bis 1 mm durch einen oder mehrere Ziehschritte mit einer oder mehreren Ziehstufen eines jeden Ziehschrittes hartgezogenen werden. Solche Durchmesser sind insbesondere bei Drähten vorgesehen, die für eine Litze im Automobilbau oder dergleichen eingesetzt werden.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, dass die Drähte alle aus dem gleichen Material hergestellt werden. Dies ermöglicht ein einfaches Ablängen der Litzen bzw. der fertig isolierten Leitung sowie ein einfaches recyceln solcher Litzen bzw. der fertig isolierten Leitung.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird des Weiteren durch eine Litze, insbesondere als elektrische Leitung für Kraftfahrzeuge, gelöst, welche einen Litzenaufbau aus einem oder mehreren hartgezogenen Drähten oder einem oder mehreren in einem letzten Ziehschritt vor der Verlitzung hartgezogenen Drähte oder einer Mischung aus einem oder mehreren solchen hartgezogenen Drähten oder einem oder mehre-

ren weichgeglühten Drähten aufweist und dass solche hartgezogenen Drähte eine Zugfestigkeit von wenigstens 300 N/mm 2 aufweisen. Dadurch kann eine spezifische Anpassung an die jeweiligen erforderlichen mechanischen Eigenschaften erfolgen, wobei insbesondere durch die in einem letzten Ziehschritt hartgezogenen Drähte oder ohne Glühvorgang gezogenen Drähte ein reduzierter Gesamtquerschnitt der Litze gegenüber einem analogen Aufbau mit ausschließlich weichgeglühten Drähten und somit auch eine Gewichtsreduzierung erzielt werden kann.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass die hartgezogenen Drähte mit einem Durchmesser von 0,10 mm bis 0,37 mm vorgesehen sind, die eine Zugfestigkeit von 300 N/mm 2 bis 800 N/mm 2 bevorzugt größer 400 N/mm 2 aufweisen. Solche hartgezogenen Drähte weisen gegenüber weichgeglühten Drähten eine höhere Zugfestigkeit auf. Weichgeglühte Drähte mit gleichem Durchmesser, die aus gleichem Material wie die ungeglühten Drähte bestehen, umfassen beispielsweise eine Zugfestigkeit von 200 N/mm 2 bis 300 N/mm 2 .

Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass die hartgezogenen Drähte mit einem Durchmesser von 0,10 mm bis 0,37 mm eine Dehnungsfähigkeit von 0,1 % bis 10 %, bevorzugt weniger als 2 %, besonders bevorzugt von 0,4 % bis 1 %, aufweisen. Diese Dehnungsfähigkeit ist im Vergleich zu weichgeglühten Drähten geringer. Die weichgeglühten Drähte weisen beim identischen Durchmesser aus dem gleichen Material eine Dehnungsfähigkeit von mehr als 10 % auf.

Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass ein Litzenaufbau mit beispielsweise sieben Einzeldrähten aus hartgezogenen Drähten einen Litzenquerschnitt von 0,22 mm 2 umfasst und in den Eigenschaften einem identischen Litzenaufbau mit sieben Drähten aus weichgeglühten Drähten entspricht, welcher einen Litzenquerschnitt von 0,35 mm 2 umfasst. Dadurch kann bei nahezu ähnlichen mechanischen Eigenschaften aufgrund dem Aufbau der erfindungsgemäßen Litze mit hartgezogenen Drähten eine Reduzierung von beispielsweise 0,13 mm 2 erzielt werden. Dies stellt eine Einsparung von circa 37 % der Querschnittsfläche dar. Darüber hinaus kann in Analogie eine entsprechende Einsparung an Ge-

wicht und somit an Materialkosten erzielt werden. Eine analoge Reduzierung eines Querschnitts von 0,5 mm 2 einer Litze mit hartgezogenen Drähten ist beim Einsatz von ungeglühten Drähten auf einen Querschnitt von 0,35 mm 2 möglich. Weitere analoge Reduzierungen ergeben sich entsprechend mit den anderen Querschnitten.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass für die ungeglühten als auch geglühten Drähte zähgepolte Kupfersorten, also sauerstoffhaltige Kupfersorten, wie beispielsweise Cu- ETPl, Cu-ETP oder Cu-FRHC oder sauerstofffreie Kupfersorten, wie beispielsweise Cu-OFl, Cu-OF oder Cu-PHCE oder eine Kupfer-Magnesium- Legierung, eingesetzt werden. Bei solchen vorgenannten Kupfersorten wurde erstaunlicherweise festgestellt, dass die Auslassung des Glühvorganges oder ein Zwischenglühen zur Herstellung von Drähten und eine anschließende Verlitzung dieser Drähte der erfindungsgemäßen Litze zu einem reduzierten Querschnitt und einer Gewichtseinsparung führt. Bevorzugt ist eine Kupferlegierung zur Herstellung aller Drähte vorgesehen, die für den Litzenaufbau einer Litze erforderlich sind. Die Verwendung einer Kupfer-Magnesium-Legierung, insbesondere nach der DIN 17666 weist den Vorteil auf, dass eine erhöhte Festigkeit gegeben ist. Darüber hinaus können analog zum Einsatz von Drähten aus Kupfer die Querschnittsreduzierungen beim Aufbau einer Litze erzielt werden. Bevorzugt werden CuMg 0,1- bis CuMg 0,4-Legierungen eingesetzt. Diese weisen Zugfestigkeit von größer 300 N/mm 2 auf.

Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Litze ist vorgesehen, dass für den Litzenaufbau nur Drähte aus demselben Material vorgesehen sind. Durch die Verwendung von gleichen Materialien ist die Gefahr der Elekt- rokorrosion nicht gegeben. Darüber hinaus ist eine Vereinfachung bei der Arbeitsvorbereitung gegeben, da dieselben Vorziehdrähte bearbeitet werden.

Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben werden im Folgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Beispiele näher beschrieben und erläutert. Die der Beschreibung und den Zeichnungen zu entnehmenden Merkmale können

einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt werden. Es zeigen:

Figuren Ia und b eine schematische Schnittdarstellung und Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Litze,

Figuren 2a und b eine schematische Schnittdarstellung und Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform zu den Figuren Ia und b,

Figuren 3a und b eine schematische Schnittdarstellung und Seitenansicht einer weiteren alternativen Ausführungsform zu den Figuren Ia und b,

Figur 4 eine schematisch vereinfachte Darstellung von Verfahrensschritten zur Herstellung einer ersten Ausführungsform einer Litze,

Figur 5 eine schematisch vereinfachte Darstellung von Verfahrensschritten zur Herstellung einer weiteren Ausführungsform der Litze,

Figur 6 eine schematisch vereinfachte Darstellung von alternativen Verfahrensschritten zur Herstellung der Litze gemäß Figur 5 und

Figur 7 eine schematisch vereinfachte Darstellung von weiteren alternativen Verfahrensschritten zur Herstellung der Litze gemäß Figur 5.

In den Figuren Ia und b ist eine schematische Schnittdarstellung und eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer Litze 11 dargestellt. Diese Litze 11 umfasst mehrere Drähte 12. Bei dieser Ausführungsform handelt es sich um eine Aufbaulitze mit einem Litzenaufbau, welche einen Draht 12 mit einer zentralen oder mittigen Lage umfasst.

Dieser Draht 12 in zentraler Lage wird von einer ersten Drahtlage 14 aus mehreren Drähten 12 umgeben, die beispielsweise sechs Drähte 12 um- fasst. Diese erste Drahtlage 14 ist durch eine zweite Drahtlage 16 mit beispielsweise zwölf Drähten 12 umgeben. Bei dieser Aufbaulitze ist die Schlagrichtung zwischen der ersten Drahtlage 14 und der zweiten Drahtlage 16 entgegengesetzt. Dies geht beispielsweise aus Figur Ib hervor. Sofern die Anforderungen gegeben sind, dass ein größerer Leitungsquerschnitt für eine solche Aufbaulitze erforderlich ist, wird beispielsweise eine dritte Drahtlage wiederum in entgegengesetzter Schlagrichtung auf die zweite Drahtlage 16 aufgewickelt, wobei dann beispielsweise achtzehn Drähte 12 eingesetzt werden.

Bei Litzen 11, die insbesondere als elektrische Leitungen für Kraftfahrzeuge eingesetzt werden, umfasst die Litze 11 neben der als Aufbaulitze dargestellten Litze 11 mit neunzehn Drähten 12 gemäß den Figuren Ia und b auch Litzen 11, welche einen Draht 12 in zentraler Lage und eine erste Drahtlage 14 aus sechs Drähten 12 umfasst, so dass insgesamt sieben Drähte 12 verlitzt sind. Eine solche Ausführungsform wird beispielsweise in Fahrzeugen als isolationsreduzierte Fahrzeugleitung eingesetzt, die die Kurzbezeichnung FLRY aufweist. Diese Ausführungsform mit sieben Drähten können Leitungsquerschnitte von 0,22 mm 2 und 0,35 mm 2 umfassen. Des Weiteren werden isolationsreduzierte Fahrzeugleitungen unter der Bezeichnung FLRY aus neunzehn Drähten angeboten, welche einen Aufbau beispielsweise gemäß den Figuren Ia und b umfassen. Diese werden bezogen auf den Litzenquerschnitt als FLRY 0,5, FLRY 0,75 und FLRY 1,0 bezeichnet. Darüber hinaus wird eine alternative weitere Ausführungsform der Litze 11 eingesetzt, welche 12, 16, 24 und 32 Drähte umfasst und mit FLRY 0,35, FLRY 0,5, FLRY 0,75 und FLRY 1,0 bezeichnet werden. Des Weiteren werden bevorzugt Fahrzeugleitungen mit weiteren Anforderungen eingesetzt, die die Bezeichnung FLY 0,5, FLY 0,75 und FLY 1,0 mit einer Anzahl von 16, 24 und 32 Drähten umfasst. Analoges gilt für wärmebeständige Fahrzeugleitungen, die die Bezeichnung FLYW oder FLRYW umfassen. Die erfindungsgemäße Ausführungsform der Litze 11 sowie deren alternativen Ausführungsformen können anstelle der zuvor zitierten Fahrzeugleitungen eingesetzt werden.

Die erfindungsgemäße Litze 11 kann auch als sogenannte Würgelitze ausgebildet sein. Die Drähte 12 werden bei einer solchen Würgelitze zur Litze gewürgt, d. h. die Drähte 12 haben alle die gleiche Schlagrichtung und Schlaglänge, jedoch kein definierte Lage der Drähte 12 in der Litze 11. Es können auch mehrere Bündel von Drähten 12 zu einer Litze 11 gewürgt werden, um eine Würgelitze herzustellen.

In den Figuren 2a und b ist eine alternative Ausführungsform einer Litze 11 als Aufbaulitze zu den Figuren Ia und b dargestellt. Diese Ausführungsform wird also sogenannte „Unilay-konzentrische Ausführungsform" bezeichnet. In den Figuren 3a und b ist eine weitere alternative Ausführungsform dargestellt, welche als sogenannte „Auto-Unilay- konzentrische Ausführungsform" bezeichnet wird. Diese Ausführungsformen unterscheiden sich in der Lage der Drähte 12 innerhalb der Drahtlage 14, 16 zur benachbarten Drahtlage 16, 14.

Die erfindungsgemäßen Litzen 11, also Aufbaulitzen und Würgelitzen werden aus Kupferlegierungen hergestellt, die der DIN EN13602, Tabelle Nr. 1 entsprechen. Diese Kupferlegierungen umfassen zum einen zähge- polte Kupfersorten, also sauerstoffhaltige Kupfersorten, sowie sauerstofffreie Kupfersorten. Des Weiteren kann eine Kupfer-Magnesium- Legierung gemäß DIN 17666 vorgesehen sein.

Die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Litze 11, die als Aufbaulitze in den Figuren 1 bis 3 dargestellt ist oder als Würgelitze aufgebaut sein können, weisen gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung einen Litzenaufbau auf, der ausschließlich hartgezogene Drähte 12 umfasst. In einer alternativen erfindungsgemäßen Ausführungsform der Litze 11 kann vorgesehen sein, dass die vorstehend beschriebenen Litzen 11 zumindest einen hartgezogenen Draht 12 und zumindest einen weichgeglühten Draht 12 umfassen, so dass eine Kombination von zumindest einem weichgeglühten und zumindest einem hartgezogenen Draht 12 vorgesehen ist.

Bei einem Litzenaufbau, der aus zumindest einem hartgezogenen und zumindest einem weichgeglühten Draht 12 besteht, können vielfältige

Kombinationsmöglichkeiten, insbesondere bei einer Aufbaulitze, vorgesehen sein. Beispielsweise kann eine Litze 11 gemäß den Figuren Ia und Ib einen Draht 12 in zentraler Lage aus weichgeglühtem Draht 12 und sechs Drähten 12 in der ersten Drahtlage 14 aus ungeglühten oder hartgezogenen Drähten 12 umfassen. Die zweite Drahtlage 16, welche die erste Drahtlage 14 umgibt, wird mit weichgeglühten Drähten 12 ausgebildet. Ebenso kann vorgesehen sein, dass bspw. der Draht 12 in zentraler Lage als hartgezogener Draht 12 und in der ersten Drahtlage 14 aus hartgezogenen Drähten 12 sowie in der zweiten Drahtlage 16 aus weichgeglühten Drähten 12 besteht. Diese Ausführungsbeispiel gilt auch in vertauschter Anordnung der weichgeglühten und hartgezogenen Drähten 12. Bevorzugt ist bei einer Kombination von weichgeglühten und hartgezogenen Drähten 12 für eine Litze 11 vorgesehen, dass die einzelnen Drahtlagen 14, 16 homogen aufgebaut sind, das heißt, dass für eine Drahtlage 14, 16 entweder weichgeglühte oder hartgezogene Drähte 12 verwendet werden. Es kann aber auch eine Mischung der Drähte 12 innerhalb einer Drahtlage vorgesehen sein.

Beim Aufbau der Litze 11 als Würgelitze ist insbesondere vorgesehen, dass mehrere Bündel von Drähten 12 zu einer Würgelitze verlitzt werden, wobei jedes Bündel aus einem oder mehreren Drähten 12 besteht. Jedes Bündel kann weichgeglühte und/oder hartgezogene Drähte 12 aufweisen. Unter „hartgezogenen Drähten" 12 werden die nachfolgend durch das in den Figuren 4 bis 7 beschriebene Verfahren hergestellten Drähte 12 verstanden.

In Figur 4 ist eine schematische Darstellung einzelner Verfahrensabschnitte zur Herstellung einer ersten Ausführungsform der Litze 11 dargestellt. Für die Herstellung eines Drahtes 12 werden einzelne Rohdrähte beziehungsweise sogenannte Vorziehdrähte auf Spulen 18 oder Körben oder Spulen 18 mit aufgewickelten Mehrfachdrähten als Vorziehdrähte bereitgestellt, die beispielsweise einer Mehrfachdrahtziehmaschine 19 zugeführt werden. Alternativ kann jeder Draht 12 auch einer Einfachdrahtziehmaschine oder einer Ziehvorrichtung zugeführt werden. In dieser Mehrfachdrahtziehmaschine 19 werden die Vorziehdrähte in beispielsweise einem Ziehschritt mit mehreren Ziehstufen auf einen End-

durchmessen gezogen und auf der oder den Spulen 20 dynamisch oder statisch aufgewickelt. In dieser Mehrfachdrahtziehmaschine 19 erfolgt beispielsweise ein Ziehschritt, in dem ein Vorziehdraht mit einem Durchmesser von beispielsweise 1,8 mm auf einen Enddurchmesser von 0,20 mm gezogen wird. Ein Glühvorgang ist bei diesem Verfahren nicht vorgesehen. Vielmehr werden die ohne Glühvorgang hartgezogenen Drähte 12, welche auf der oder den Spulen 20 aufgewickelt werden, für einen Verlitzvorgang bereitgestellt. Dabei werden die Spulen 20 einer Verlitzmaschine 21 zugeführt. In Abhängigkeit der Anzahl der Drähte 12 für die Litze 11 werden eine entsprechende Anzahl von Drähten 12 von den Spulen 20 abgezogen und in der Verlitzmaschine 21 verlitzt. Die hergestellte Litze 11 wird auf einer Spule 23 aufgewickelt. Nach dem Verlitzen der Drähte 12 zu einer Litze 11 in der Verlitzmaschine 21 wird dieses Produkt zu einer Leitung weiterverarbeitet und dann für weitere Bearbeitungsschritte, wie beispielsweise ein Ablängen oder Anbringen einer Krimpe oder dergleichen, bereitgestellt. Bei diesem Verfahren ist vorgesehen, dass der Umformungsgrad des Vorziehdrahtes zum hartgezogenen Enddraht 12 für die Verarbeitung zu einer Litze 11 größer 96 % ist. Dies bedeutet, dass die Durchmesserreduzierung des Vorziehdrahtes zum hartgezogenen Draht 12 größer 96 % liegt. Die bei diesem Verfahren hergestellten Drähte 12 als auch die mit solchen Drähten 12 hergestellte Litze 11 erfährt keine Glühbehandlung zur Rekristallisation der Versprödung der Drähte 12.

Alternativ kann vorgesehen sein, dass bei einer höheren Anzahl von Drähten 12, die anstelle von einer Aufbaulitze zur Würgelitze verlitzt werden sollen, eine Teilmenge der Drähte 12 auf einer ersten Spule 20 und zumindest eine weitere Teilmenge der Drähte 12 auf eine zweite Spule 20 usw. aufgewickelt werden, bis die Anzahl der Drähte 12, die für den Litzenaufbau erforderlich sind, auf den Spulen 20 aufgewickelt sind. Anschließend werden die Drähte 12 aller Spulen 20 gleichzeitig abgewickelt und der Verlitzmaschine 21 zugeführt, so dass alle Teilmengen von Drähten 12 zu einer Würgelitze verlitzt werden.

Durch den Einsatz solcher Drähte 12 wird beispielsweise ermöglicht, dass eine Litze 11 im Querschnitt um mindestens eine Stufe gegenüber

den Querschnitten einer Litze mit herkömmlichen weichgeglühten Drähten reduziert werden kann. Bei einer klassischen Abstufung von bislang eingesetzten Litzenquerschnitten von 0,22 mm 2 , 0,35 mm 2 , 0,5 mm 2 , 0,75 mm 2 und 1,0 mm 2 kann somit der Nennquerschnitt jeweils zum Beispiel um eine oder mehrere Stufen verringert werden, so dass bei ähnlichen oder gleichen mechanischen Eigenschaften und hinreichenden elektrischen Eigenschaften nunmehr Querschnitte von 0,08 mm 2 , 0,13 mm 2 , 0,14 mm 2 , 0,17 mm 2 , 0,18 mm 2 , 0,22 mm 2 , 0,35 mm 2 , 0,5 mm 2 und 0,75 mm 2 eingesetzt werden können.

Nach einer weiteren alternativen Ausgestaltung der Litze 11 ist vorgesehen, dass für den Litzenaufbau zumindest ein hartgezogener Draht 12 und zumindest ein weichgeglühter Draht verwendet wird. Zur Herstellung solcher Litzen 11 werden einer Verlitzmaschine 21 eine oder mehrere Spulen 20 mit hartgezogenen Drähten 12 und eine oder mehrere Spulen aus weichgeglühten Drähten bereitgestellt. Bei dieser Ausführungsform kann bereits schon der Vorteil erzielt werden, dass eine Querschnittsreduzierung und somit auch eine Materialeinsparung ermöglicht wird. Diese Kombination von weichgeglühten und hartgezogenen Drähten 12 für eine Litze 11 wird insbesondere bei einem Litzenaufbau mit einer höheren Anzahl von Drähten 12 eingesetzt.

In Figur 5 ist eine weitere alternative Ausgestaltung des Verfahrens zur Herstellung einer Litze 11 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist vorgesehen, dass auf Spulen 18 oder Körben bereitgestellte Vorziehdrähte einer Mehrfachdrahtziehmaschine 25 zugeführt werden. In dieser Mehrfachdrahtziehmaschine 25 werden in einem oder mehreren Ziehschritten mit einer oder mehreren Ziehstufen der Vorziehdraht auf einen Zwischendurchmesser vorgezogen. Dieser vorgezogene Draht 12 wird anschließend einer Glühvorrichtung 26 zugeführt, so dass das Gefüge des vorgezogenen Drahtes 12 rekristallisieren kann. Anschließend werden diese vorgezogenen und weichgeglühten Drähte 12 auf einer oder mehreren Spulen 27 aufgewickelt. Diese Spule 27 oder Spulen 27 werden für einen Weiterverarbeitungsprozess einer Verlitzmaschine 21 bereitgestellt, wobei vor dem Verlitzen die vorgezogenen und weichgeglühten Drähte 12 einer weiteren Mehrfachdrahtziehmaschine 28 oder Zieh-

Vorrichtung zugeführt werden, welche in einem oder mehreren Ziehschritten mit einer oder mehreren Ziehstufen den vorgezogenen und weichgeglühten Draht 12 auf einen Enddurchmesser zieht, wobei dieser Draht 12 in der weiteren Mehrfachdrahtziehmaschine 28 oder Ziehvorrichtung hartgezogenen wird. Dieser hartgezogene Draht 12 wird der Verlitzmaschine 21 zugeführt, so dass eine Litze 11 hergestellt und auf der Spule 23 aufgewickelt werden kann.

Die durch das Verfahren gemäß Figur 5 hergestellten Drähte 12 weichen insoweit von den Drähten 12 gemäß dem Herstellungsverfahren in Figur 4 ab, dass zumindest zwei Ziehschritte vorgesehen sind und zwischen den zumindest zwei Ziehschritten eine Glühbehandlung des auf einen Zwischendurchmesser vorgezogenen Drahtes 12 erfolgt. Somit wird der vorgezogene und weichgeglühte Draht 12 von einem Zwischendurchmesser auf einen Enddurchmesser hartgezogen. Dabei ist bevorzugt vorgesehen, dass der Umformungsgrad im letzten Ziehschritt kleiner 96 % liegt. Der oder die zuvor erfolgten Ziehschritte vor dem Glühvorgang werden in Abhängigkeit des Ausgangsdurchmessers und des erforderlichen Zwischendurchmessers bestimmt. Dieser geringe Umformungsgrad von weniger als 96 % genügt, um den oder die Einzeldrähte zu einem hartgezogenen Draht oder Drähten überzuführen, der eine Zugfestigkeit von wenigstens 300 N/mm 2 , bevorzugt von mehr als 400 N/mm 2 , aufweist.

Das in Figur 5 dargestellte Herstellungsverfahren weist den Vorteil auf, dass die Herstellung des auf einen Zwischendurchmesser vorgezogenen und weichgeglühten Drahtes durch bereits vorhandene Drahtziehanlagen für weichgeglühte Drähte hergestellt werden können, wobei lediglich eine Anpassung der Ziehstufen, also eine angepasste Auswahl der Ziehstufe, zu erfolgen hat um den anschließend hartgezogenen Einzeldrahtdurchmesser herzustellen.

In Figur 6 ist eine alternative Ausführungsform des Verfahrens zu Figur 5 dargestellt. Diese Ausführungsform unterscheidet sich dadurch, dass die weitere Mehrfachdrahtziehmaschine 28 oder Ziehvorrichtung unmittelbar der Glühvorrichtung 26 nachgeschalten ist, so dass auf die Spule 29 o-

der Spulen 29 Drähte 12 aufgewickelt werden, welche in einem oder mehreren Ziehschritten nach dem Glühvorgang auf ein Endmaß hartgezogen und auf die Spule 29 beziehungsweise Spulen 29 aufgewickelt werden. Der Umformgrad dieser Mehrfachdrahtziehmaschine 28 oder Ziehvorrichtung ist kleiner als 96 %. Ausgehend hiervon ist entsprechend der Umformgrad der Mehrfachdrahtziehmaschine oder Mehrfachdrahtziehmaschinen 25 auszulegen, um den Vorziehdraht auf das gewünschte Endmaß des Drahtes 12 zu verjüngen, der zur Verlitzung in der Verlitzmaschine 21 vorgesehen ist.

Das in Figur 7 dargestellte Herstellungsverfahren weist denselben chronologischen Ablauf wie das in den Figuren 5 und 6 beschriebene Verfahren auf. Das in Figur 7 dargestellte Verfahren weicht gegenüber dem in Figur 6 dargestellten Verfahren dadurch ab, dass in Analogie zu Figur 5 nach einem ersten Ziehschritt in der Mehrfachdrahtziehmaschine 25 oder der Ziehvorrichtung und einer Glühvorrichtung 26 die auf einen Zwischendurchmesser gezogenen Drähte 12 auf Spulen 27 aufgewickelt werden. Diese können anschließend für eine oder mehrere Mehrfachdrahtziehmaschinen 28 oder Ziehvorrichtungen bereitgestellt werden, so dass der Ziehschritt mit einem Umformungsgrad von weniger als 96 % in einer separaten Arbeitsstation erfolgt. Anschließend werden die auf den Enddurchmesser hartgezogenen Drähte 12 auf Spulen 29 aufgewickelt, die, wie in den Figuren 4 und 6 beschrieben, einer Verlitzmaschine 21 zur Herstellung einer Litze 11 bereitgestellt werden.

Eine solche Unterbrechung des Online-Verfahrens, wie dies in Figur 7 zwischen der Glühvorrichtung 26 und der Mehrfachdrahtziehmaschine 28 erfolgt ist, kann alternativ auch zwischen der Mehrfachdrahtziehmaschine 25 und der Glühvorrichtung 26 erfolgen. In Abhängigkeit der Modula- rität können solche Unterbrechungen vorgesehen sein.

Bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen gemäß den Figuren 4 bis 7 können anstelle einer Mehrfachdrahtziehmaschine 19, 25, 28 auch mehrere Mehrfachdrahtziehmaschinen oder eine oder mehrere Einfachdrahtziehmaschinen oder eine oder mehrere Ziehvorrichtungen oder eine Kombination hiervon vorgesehen sein.

Die in den Figuren 4 bis 6 beschriebenen Herstellungsverfahren von Drähten 12 für eine Litze 11 betreffen einen Litzenaufbau aus ausschließlich hartgezogenen Drähten 12 oder aus vorgezogenen und weichgeglühten und anschließend hartgezogenen Drähten 12.

Eine beliebige Kombination der hartgezogenen Drähte 12 mit den vorgezogenen und weichgeglühten und anschließend hartgezogenen Drähten 12 ist zur Herstellung einer Litze möglich. Dementsprechend werden die Spulen 20 oder 29 entsprechend der jeweiligen erforderlichen Anzahl der Drähte für eine Litze 11 der Verlitzmaschine 21 zugeordnet. Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass ein hartgezogener Draht 12 und ein aus dem Stand der Technik bekannter weichgeglühter Draht verlitzt werden. Ebenso kann zumindest ein vorgezogener und weichgeglühter und anschließend hartgezogener Draht 12 mit einem aus dem Stand der Technik bekannten weichgeglühten Draht verlitzt werden. Ebenso kann auch eine Kombination der beiden vorgenannten Alternativen gegeben sein.

Sofern eine Mischung der Drähte 12 aus hartgezogenen Drähten 12 und/oder weichgeglühten Drähten erfolgen soll, können diese weichgeglühten Drähte benachbart zur Mehrfachdrahtziehmaschine 28 oder Ziehvorrichtung der Verlitzmaschine 21 direkt zugeführt werden, so dass auch eine solche beliebige Kombination der Drähte 12 zur Herstellung einer Litze 11 ermöglicht ist.

In Abhängigkeit der Zuordnung der einzelnen Spulen 20, 27 und/oder 29 und/oder der Spulen der mit auf Endmaß gezogenen und weichgeglühten Drähten können verschiedenen Kombinationen einer Aufbaulitze oder Würgelitze ermöglicht werden.

Die in der vorstehenden Beschreibung und in den Ansprüchen beschriebenen Drähte können sowohl als Einzeldrähte auf Spulen oder Körben sowie auch als Mehrfachdrähte auf Spulen oder Körben bereitgestellt werden.

Weitere Kombinationen und Varianten in Abhängigkeit des Litzenaufbaus sind ebenfalls möglich.




 
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