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Title:
METHOD FOR PRODUCING A DAMPED MANHOLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2001/098591
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for producing a damped manhole top by positively positioning a closing element (3) in a frame (2), such as a manhole cover in a manhole frame pertaining to a manhole top, a damping intermediary layer (4) being inserted between the closing element and the frame. The invention also relates to a manhole top with accessories for carrying out said method. The inventive method is characterised in that a cold-setting liquid plastic which hardens quickly is used as an intermediary layer, the liquid plastic is applied to the bearing surface of the closing element and/or frame in the form of a paste, and the closing element is then placed in a closing position.

Inventors:
Beck, Erhard (Im Sigmantel 6 Bad Rappenau, 74906, DE)
Application Number:
PCT/EP2001/006911
Publication Date:
December 27, 2001
Filing Date:
June 19, 2001
Export Citation:
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Assignee:
Beck, Erhard (Im Sigmantel 6 Bad Rappenau, 74906, DE)
International Classes:
B65D81/32; E02D29/14; (IPC1-7): E02D29/14; B65D81/32
Foreign References:
DE1658229A11970-03-19
CH446210A1967-10-31
DE1951075U1966-12-01
EP0751198A11997-01-02
EP0594449A11994-04-27
DE4027863A11992-03-05
DE19842348A12000-03-23
Attorney, Agent or Firm:
Neugebauer, Bernhard (Tölzer Strasse 17 Heilbronn, 74078, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. : Verfahren zum Herstellen einer gedämpften Schachtab deckung durch formschlüssiges Lagern eines Verschluss stückes in einem Rahmen, wie eines Schachtdeckels in einem Schachtrahmen einer Schachtabdeckung, wobei zwi schen dem Verschlussstück und dem Rahmen eine dämpfende Zwischenlage eingelegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenlage ein rasch aushärtender und kalt abbindender Flüssigkunststoff verwendet, der Flüssig kunststoff in teigigem Zustand auf die Lagerfläche von Verschlussstück und/oder Rahmen aufgebracht und dann das Verschlussstück in die Verschlussposition gebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Flüssigkunststoff ein Einoder Mehrkompo nentenMaterial verwendet wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass ein ZweikomponentenMaterial verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkunststoff in teigigem Zustand strang förmig auf die Lagerfläche aufgebracht bzw. gespritzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkunststoff in die Ecke zwischen den beiden rechtwinklig zueinander liegenden Lagerflächen des Rahmens eingelegt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Flüssigkunststoff ein solcher mit einer Topfzeit von etwa 3 bis 5 Minuten verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Flüssigkunststoff ein Granulat einge mischt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Granulat ein solches mit einer harten Körnung verwendet wird.
9. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass das Granulat in eine der Komponenten des Flüssigkunststoffs eingemischt oder bei der Montage zugegeben wird.
10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Granulat Kugeln mit etwa 1 mm Durchmesser verwendet werden.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Lagerfläche des Verschlussstückes vor dem Einbau ein Trennmittel aufgetragen wird.
12. Schachtabdeckung für Schächte oder ähnliche Öffnungen, bestehend aus einem in einem Rahmen eingesetzten Ver schlussstück und einer zwischen Rahmen und Verschluss stück angeordneten dämpfenden Zwischenlage, hergestellt nach dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (4) aus Kunststoff aus ausgehärtetem Flüssigkunststoff besteht.
13. Schachtabdeckung nach Anspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Zwischenlage (4) ein Granulat (15) enthalten ist.
14. Schachtabdeckung nach Anspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Lagerung des Flüssigkunststoffs Behälter vorgesehen sind, welche zum verarbeitungsge rechten Zubereiten des Flüssigkunststoffs und dessen strangförmiges Auftragen auf die Lagerfläche (14) ausgebildet ist.
15. Schachtabdeckung nach Anspruch 14, dadurch gekenn zeichnet, dass der Behälter als schlauchförmiger, allseitig verschlossener und aus flexiblem Material bestehender Beutel (5) ausgebildet ist.
16. Schachtabdeckung nach Anspruch 15, dadurch gekenn zeichnet, dass in einem Beutel (5) die zum Verlegen eines Verschlussstückes (3) benötigte Menge des Flüs sigkunststoffs enthalten ist.
17. Schachtabdeckung nach Anspruch 15, dadurch gekenn zeichnet, dass der Beutel (5) zur getrennten Aufnahme von MehrkomponentenMaterial Teilbeutel (5', 5") auf weist und dass zum Abdichten zwischen benachbarten Teilbeuteln (5', 5") eine lösbare Sperre (6,22) vorgesehen ist.
18. Schachtabdeckung nach Anspruch 17, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sperre als scherenartige Sperrklam mer (6) ausgebildet ist.
19. Schachtabdeckung nach Anspruch 17, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sperre als schwache, durch Druck auf einen Teilbeutel (5'oder 5") lösbare Schweiß naht (22) ausgebildet ist.
20. Schachtabdeckung nach Anspruch 17, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Aufnahme von Trennmittel ein weite rer Behälter vorgesehen ist.
21. Schachtabdeckung nach Anspruch 20, dadurch gekenn zeichnet, dass der Behälter als durch eine Schweiß naht (21) getrennter Teilbeutel (5"') des Beutels (5) ausgebildet ist.
22. Schachtabdeckung nach Anspruch 15, dadurch gekenn zeichnet, dass der Beutel (5) aus Folie besteht.
23. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle von Kunststoff Bitumen vorgesehen ist.
Description:
Verfahren zum Herstellen einer gedämpften Schachtabdeckung.

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer gedämpften Schachtabdeckung durch formschlüssiges Lagern eines Verschlussstückes in einem Rahmen, wie eines Schacht- deckels in einem Schachtrahmen einer Schachtabdeckung, wo- bei zwischen dem Verschlussstück und dem Rahmen eine dämp- fende Zwischenlage eingelegt wird und eine Schachtabdeckung mit Zubehör zum Durchführen des Verfahrens.

Bei Schachtabdeckungen, insbesondere solchen, die durch darüber fahrende Fahrzeuge wiederholt und kurzzeitig be- lastet werden, besteht das Bedürfnis, die durch die zahl- reichen stoßartigen Belastungen entstehende Abnutzung und Lärmbelästigung zu reduzieren. So ist aus der DE 40 27 863 C2 ein Einlegering für Schachtabdeckungen bekannt geworden, welcher zwischen Schachtdeckel und Schachtrahmen gelegt wird und am Rand lamellenartige Fortsätze ausweist, die beim Einbau rechtwinklig umgelenkt werden und so am verti- kalen Rand des Schachtrahmens anliegen. Es wird damit eine axiale und radiale Dämpfung des Schachtdeckels erreicht.

Nachteilig bei diesem Einlegering ist es, dass die radialen, für die Bedienung des Schmutzfangeimers notwendigen Ausneh- mungen im Schai : iora'ornen überdeckt werden, wodurch es not- wendig wird, den Einlegering vor der Herausnahme des Schmutz- fangeimers zu entfernen. Dies bedeutet nicht nur mehr Ar-

beitsaufwand, sondern auch meist den Einbau eines neuen Einlegeringes, da der ausgebaute nicht meht in eine ein- wandfrei wirkende Lage eingebracht werden kann. Diesen Nachteil beseitigt der Rahmen für eine Schachtabdeckung nach der DE 198 42 348 A1, in dem auf der waagerechten Randfläche des Schachtrahmens segmentartige Dämpfungsstrei- fen aufgelegt werden. Hierdurch werden die radialen Ausneh- mungen für den Schmutzfangeimer zwar ausgespart, jedoch fehlt jegliche radiale Dämpfung. Das Lärmproblem ist damit nicht gelöst.

Nachteilig bei den bekannten Dämpfungen für den Schacht- deckel ist es ferner, dass vorgefertigte Ringe oder Ring- segmente verwendet werden, die dem Durchrnesser bzw. der Form der jeweiligen Schachtabdeckung angepasst sind. Für jede Größe und Form der Abdeckung muss daher eine eigene Dämpfungseinlage hergestellt werden. Dies bedeutet erhöhte Kosten und eine umfangreiche Lagerhaltung. Weiterhin kann eine derart vorgefertigte Scheibendämpfung nicht die unter- schiedlichen, bei der Fertigung der Schachtabdeckung und durch Abrieb oder Verschleiß vorhandenen bzw. sich ergeben- den Toleranzen ausgleichen. Der Schachtdeckel wird daher weiterhin beim Überfahren durch Kraftfahrzeuge ständig in beiden Richtungen ruckartig radial verschoben, was eine hohe Abnutzung von Schachtdeckel und-rahmen sowie auch des Dämpfungsringes bedingt. Diese Abnutzung wird noch ver- schärft durch den in den Ringspalt zwischen Rahmen und Deckel eingedrungenen und einen Schmirgeleffekt erzeugen- den körnigen Schmutz.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine gedämpfte Schacht- abdeckung so herzustellen, dass die genannten Nachteile vermieden werden und das Verschlussstück unabhängig von der Größe und Form der Schachtabdeckung spielfrei gelagert ist.

Diese Aufgabe wird durch das Verfahren nach der Erfindung dadurch gelöst, dass als Zwischenlage ein rasch aushärten- der und kaltabbindender Flüssigkunststoff verwendet, der Flüssigkunststoff in teigigem Zustand auf die Lagerfläche von Verschlussstück und/oder Rahmen aufgebracht und dann das Verschlussstück in die Verschlussposition gebracht wird.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbe- sondere darin, dass durch die Verwendung von Flüssigkunst- stoff dieser in einfacher Weise strangförmig auf die Lager- fläche aufgebracht bzw. gespritzt werden kann. Infolge der Druckwirkung beim Auflegen des Verschlussstückes verteilt sich der Flüssigkunststoff gleichmäßig auf die radiale und axiale Lagerfläche. Es entsteht dadurch ein radialer und axialer spielfreier Formschluss zwischen Verschlussstück und Rahmen, und zwar unabhängig sowohl von Größe und Form der Schachtabdeckung, als auch von der Spaltgröße zwischen Verschlussstück und Rahmen. Gleichzeitig werden Unebenhei- ten zwischen den beiden Lagerflächen automatisch ausgegli- chen. Damit ist jede Bewegung des Schachtdeckels, z. B. beim Überfahren eines Kraftfahrzeuges, ausgeschlossen, wodurch auch jede Abnutzung durch Reibung von Guss auf Guss vermie- den bzw. mindestens minimiert wird und auch jegliche Lärm- belästigung unterbleibt. Beim Aufbringen des Flüssigkunst- stoffs kann der zu legende Strang nicht nur jeder Form der Abdeckung angepasst, sondern auch für die zur Bedienung des Schmutzfangeimers erforderlichen Aussparungen unterbrochen werden. Vorteilhaft wirkt sich ferner aus, dass ein rasch aushärtender Flüssigkunststoff verwendet wird. Dadurch er- übrigen sich längere Aushärtphasen nach der Fertigstellung der Schachtabdeckung, weil sie bereits nach kurzer Zeit wieder benutzbar und befahrbar ist. Da der verwendete Flüs- sigkunststoff schließlich kaltabbindend ist, wird weder Ausrüstung noch Arbeitsaufwand zum vorherigen Erhitzen des Dämmstoffs benötigt. Das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen einer gedämpften Schachtabdeckung ergibt somit

eine Reihe von Vorteilen, wodurch die Qualität und so auch die Lebensdauer der Schachtabdeckung nicht nur erhöht, son- dern auch deren Verlegung vereinfacht wird. Da schließlich die Deckeloberfläche der Umgebungsebene stufenlos angepasst werden kann, besteht auch keine Gefahr des Herausspringens des Schachtdeckels beim überfahren durch ein Kraftfahrzeug und eine Lärmbelästigung der Umgebung ist ausgeschlossen.

Zweckdienliche Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Ver- fahrens und der nach diesem Verfahren hergestellten Schacht- abdeckung sowie dem Zubehör sind Gegenstand von Unteransprü- chen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher erläutert.

Es zeigen : Fig. 1 eine Schnittansicht der Schachtabdeckung ; Fig. 2 einen Teilausschnitt des Rahmens ; Fig. 3 einen Teilausschnitt der Schachtabdeckung ; Fig. 4 die Draufsicht auf einen Doppelbeutel für Flüssig- kunststoff ; Fig. 5 die Ansicht einer Sperrklammer am Beutel ; Fig. 6 einen Querschnitt durch die Sperrklammer gem.

Linie VI-VI in Fig. 5 ; Fig. 7 die Seitenansicht eines Dreifachbeutels ; Fig. 8 die Draufsicht auf den Dreifachbeutel ; Fig. 9 einen Teilausschnitt der Schachtabdeckung.

Schachtabdeckungen dienen zum Verschließen von beliebigen Schachtöffnungen. Sie weisen einen Schachtdeckel als Ver- schlussstück auf, welches in einen Rahmen eingesetzt ist.

Die Erfindung wird am Beispiel ihrer Verwendung an einer Schachtabdeckung erläutert, wie sie zum Abdecken eines Schachtes auf Straßen, Plätzen oder Wegen verwendet wird.

Am oberen Ende eines vertikalen Schachtes 1 ist gem. Fig. 1

ebenerdig ein Rahmen 2 eingelassen, in den ein Verschluss- stück 3 eingesetzt ist. Um eine Lärmentwicklung und Abnut- zung durch Reibung an den Lagerflächen beim Überfahren des Verschlussstückes 3 durch Fahrzeuge zu verhindern, ist zwi- schen dem Rahmen 2 und dem Verschlussstück 3 eine dämpfende Zwischenlage 4 gelegt.

Erfindungsgemäß besteht diese Zwischenlage 4 aus Kunst- stoff, der vor dem Einsetzen des Verschlussstückes 3 in teigiger Form aufgebracht bzw. aufgespritzt worden ist. Das Grundmaterial hierfür besteht aus Bitumen oder einem Flüs- sigkunststoff aus Ein-oder Mehrkomponenten-Material, z. B. aus einem Zweikomponenten-Material. Zum getrennten Lagern und Transportieren dieses Materials dienen allseitig ver- schlossene Behälter, deren Inhalt kurz vor dem Verarbeiten vermischt wird. Gem. Fig. 4 sind diese Behälter in einem Beutel 5 aus flexibler, vorzugsweise durchsichtiger Folie angeordnet. Der Beutel 5 ist z. B. als an beiden Enden durch Schweißnähte 17 und 18 dicht verschweißter Schlauch ausge- bildet. Im Längsbereich ist der Beutel 5 durch eine lösbare Sperrklammer 6 in zwei Teilbeutel 5'und 5"unterteilt. Im Teilbeutel 5'kann die aus der Masse des Kunststoffs, z. B.

Polyurethan, bestehende Teilmenge 7 einer Komponente A un- tergebracht sein, während im anderen Teilbeutel 5"die Komponente B, wie die aus Härter bzw. Beschleuniger beste- hende Teilmenge 8 gelagert ist. Die Sperrklammer 6 kann gem.

Fig. 5 als Schere ausgebildet sein, deren Arme in der zu- sammengeklappten Sperrstellung durch einen Verschluss 9 in der Schließstellung gehalten werden. In dieser greift zusätzlich ein Steg 10 des einen Scherenarmes 6'in eine Nut 11 des anderen Scherenarmes 6", um eine undurchlässige Trennung der beiden Komponenten A und B zu erreichen, wie aus Fig. 6 zu ersehen ist. Anstelle der Sperrklammer 6 kann auch eine schwache, jedoch dichte Schweißnaht 22 vorgesehen sein, die durch Druck auf eine der Teilmengen 7 oder 8 zu deren Vermischung gelöst werden kann (Fig. 8).

Im Verfahren zum Herstellen einer gedämpften Schachtab- deckung werden zunächst die Lagerflächen von Verschluss- stück 3 und Rahmen 2 von Staub und Schmutz gereinigt. Nach dieser Vorbereitung wird der Verschluss 9 der Sperrklammer 6 gelöst und die Schere gem. Pfeil 16 (Fig. 5) aufgeklappt, um anschließend durch Walken oder Ziehen des Beutels 5 über eine Kante die Teilmengen 7 und 8 innig miteinander zu ver- mischen. Sodann wird der Beutel 5 an einer Ecke gem. Schnitt- linie 12 aufgeschnitten und aus der so gebildeten Öffnung der Flüssigkunststoff in teigigem, also nicht verlaufendem Zustand als z. B. 7 mm dicker Strang 13 auf die Lagerfläche 14 des Rahmens 2, zweckmäßigerweise in die Ecke zwischen den rechtwinklig zueinander liegenden Teilflächen 14'und 14"aufgetragen bzw. aufgespritzt (Fig. 2). Anschließend wird das Verschlussstück 3 bei noch weichem Strang 13 auf- gesetzt, wobei sich der Flüssigkunststoff in den sich bil- denden Spalt zwischen Rahmen 2 und Verschlussstück 3 ver- teilt, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Dadurch bildet sich die den Spalt voll ausfüllende Zwischenlage 4, wobei auch Uneben- heiten an der Lagerfläche 14 automatisch ausgeglichen wer- den. Da als Flüssigkunststoff einer mit einpr Tropf zeit von etwa 3 bis 5 Minuten gewählt ist, erfolgt die Aushärtung entsprechend kurzzeitig, so dass die Schachtabdeckung, z. B. eine von Fahrzeugen zu befahrende Schachtabdeckung, bereits nach wenigen Minuten freigegeben und befahren werden kann.

In der Regel genügt dafür die Zeit, die zum Aufräumen und Verladen des Werkzeuges benötigt wird.

Um zu verhindern, dass sich Rahmen 2 und Verschlussstück 3 direkt berühren, kann als Sicherung hierfür in den Flüssig- kunststoff, z. B. in die Teilmenge 7 der Komponente A, ein Granulat 15 beigemischt werden. Dieses Granulat 15 besteht aus Kugeln mit etwa 1 mm Durchmesser und einer harten Kör- nung, wie z. B. aus PCV-Granulat oder Quarzsand. Im Extrem- fall bilden die Kugeln des Granulats 15 einen Trennspalt zwischen den Lagerflächen von Rahmen 2 und Verschlussstück

3, wodurch eine direkte Berührung verhindert wird. Da die Räume zwischen den Kugeln mit Flussigkunststoff ausgefüllt sind, entsteht trotzdem eine geschlossene Zwischenlage 4 aus Kunststoff, die das Verschlussstück 3 formschlüssig und ohne Spiel im Rahmen 2 hält. Das Granulat 15 kann bei der Herstellung der Teilmengen 7 und/oder 8 beigemischt oder auch nachträglich bei der Montage zugegeben werden.

Zweckmäßigerweise ist der Flüssigkunststoff im Beutel 5 so portionsweise abgepackt, dass der Inhalt eines Beutels 5 für das Verlegen einer Schachtabdeckung ausreichend ist.

Weiterhin lässt sich die Menge so abstimmen, dass der Spalt zwischen Rahmen 2 und Verschlussstück 3 vollständig ausge- füllt wird, wie Fig. 3 zu entnehmen ist. Damit wird das Eindringen von Schmutz und Staub in diesen Spalt und deren schädlicher Einfluss auf die Gussteile ausgeschlossen. Um das nachträgliche Ausbauen des Verschlussstückes 3 zu er- leichtern, kann auf dessen Lagerfläche ein Trennmittel aufgetragen werden.

Das Trennmittel wird in einem separaten Behälter, Beutel oder dgl. mitgeführt. Zweckmäßigerweise ist das Trennmittel jedoch in einem weiteren Teilbeutel 5"'enthalten, der am Beutel 5 angeschlossen ist, wie die Fig. 7 und 8 zeigen.

Damit steht die gesamte Ausstattung für das Einsetzen einer Schachtabdeckung immer zur Verfügung. Zur Anwendung wird nach dem Reinigen der Lagerflächen am Verschlussstück 3 der Teilbeutel 5"'an einer Ecke gem. Schnittlinie 19 aufge- schnitten und das herausgepresste Trennmittel mit einem Lappen auf die Lagerflächen als Trennschicht 20 gleichmäßig verteilt (Fig. 9). Der Zeitraum zum nachträglichen Auftra- gen des Stranges 13 auf den Rahmen 2 dient als Einwirkzeit, wonach das Verschlussstück 3 in den Rahmen 2 eingesetzt werden kann. Als Trennung zum benachbarten Teilbeutel 5' oder 5"dient eine zusätzliche Schweißnaht 21.

Durch das erfindungsgemäße Verfahren und die damit entste- hende Schachtabdeckung wird nicht nur eine einfache und sichere Arbeitsweise, sondern auch eine gedämpfte, also lärmfreie und sicher liegende Schachtabdeckung erreicht, die zudem in kurzer Zeit herstellbar ist. Damit wird ohne lange Aushärtzeiten eine nicht nachfedernde und radial spiel- freie Lagerung des Verschlussstückes erzielt. Es ist ferner ersichtlich, dass die aus pastenförmig aufgetragenem Flüs- sigkunststoff bestehende Zwischenlage 4 in ihrer Herstellung unabhängig von der Größe und Form der Abdeckung ist. Zudem kann die Zwischenlage 4 beliebig an den zum Einhängen eines Schmutzfangeimers notwendigen radialen Ausnehmungen im Rah- men 2 unterbrochen werden. Ahnliche Unterbrechungen können auch an anderen Stellen vorgesehen werden. Natürlich können anstelle des Beutels 5 auch andere Behälter vorgesehen wer- den, die zum verarbeitungsgerechten Zubereiten, wie Mischen, und zum strangförmigen Ausgeben auf die Lagerflächen geeig- net sind.




 
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