Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR PRODUCING FILM BAGS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/028513
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for producing film bags which have side folds, which are introduced in a V-shape and are recessed from the upper edge, and a resealable closure in a top-side opening, having the following method steps: a) at least one first flat film strip (3) is produced which comprises stamped-out portions (5) in edge regions; b) side folds (6) are formed by folding the edge regions in a C-shape, wherein the stamped-out portions (5) delimit in each case the upper end of the side folds (6); c) resealable closure strips (7) are attached to the film strips (3) transversely with respect to the web direction and the upper edge of the side folds (6) is closed; d) a flat film is applied to the first film strip (3) which is provided with recessed side folds (6) and resealable closure strips (7), which flat film tapers in the web direction as second film strip (4) and is connected at the edges to the side folds (6) of the first film strip (3) to form a side-fold tube (9); e) the film layers which lie on top of one another are connected by way of further sealing seams to form a bag line which comprises bag-shaped sections and from which film bags can be separated.

Inventors:
KUJAT, Marcus (Fritz-Berend-Strasse 10, Osnabrück, 49090, DE)
STÖPPELMANN, Detlef (Am Binsenpfad 5, Steinfeld, 49439, DE)
Application Number:
EP2006/008796
Publication Date:
March 13, 2008
Filing Date:
September 09, 2006
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
NORDENIA DEUTSCHLAND HALLE GMBH (Werk Steinfeld, Handorfer Strasse 98, Steinfeld, 49439, DE)
KUJAT, Marcus (Fritz-Berend-Strasse 10, Osnabrück, 49090, DE)
STÖPPELMANN, Detlef (Am Binsenpfad 5, Steinfeld, 49439, DE)
International Classes:
B31B27/00; B31B19/90; B31B37/00
Attorney, Agent or Firm:
ALBRECHT, Rainer (Andrejewski, Honke & SozienTheaterplatz 3, Essen, 45127, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche:

1. Verfahren zur Herstellung von Folienbeuteln, die V-förmig eingelegte und vom oberen Rand abgesetzte Seitenfalten sowie einen Wiederverschluss in einer kopfseitigen öffnung aufweisen, mit folgenden Verfahrensschritten:

a) es wird mindestens ein erster Folienstreifen (3) bereitgestellt, der in Randbereichen Ausstanzungen (5) enthält;

b) durch C-förmiges Falten der Randbereiche werden Seitenfalten (6) gebildet, wobei die Ausstanzungen (5) jeweils das obere Ende der Seitenfalten (6) begrenzen;

c) Wiederverschlussstreifen (7) werden quer zur Bahnrichtung auf den Folienstreifen (3) aufgebracht und der obere Rand der Seitenfalten (6) wird verschlossen;

d) auf den mit eingeformten Seitenfalten (6) und Wiederverschlussstreifen (7) versehenen ersten Folienstreifen (3) wird eine ebene Folie aufgebracht, die als zweiter Folienstreifen (4) in Bahnrichtung zuläuft und an den Rändern mit den Seitenfalten (6) des ersten Folienstreifens (3) zu einem Seitenfaltenschlauch (9) verbunden wird;

e) die aufeinander liegenden Folienlagen werden mit weiteren Siegel- nähten zu einem aus beuteiförmigen Abschnitten bestehenden Beutelstrang verbunden, von dem Folienbeutel abtrennbar sind.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand der Seitenfalten (6) mit den im Verfahrensschritt c) aufgelegten Wieder- Verschlussstreifen (7) verschlossen wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Folienbahn (1 ) von einer Rolle abgezogen und in mindestens zwei Folien-

streifen (3, 4) aufgetrennt wird, dass der erste Folienstreifen (3) in den Randbereichen entsprechend dem Verfahrensschritt b) gefaltet wird und die Wiederverschlussstreifen (7) entsprechend dem Verfahrensschritt c) auf den ersten Folienstreifen (3) aufgebracht werden und dass der zweite Folienstreifen (4) unter Verwendung von Umlenkeinrichtungen (8) räumlich von dem ersten Folienstreifen (3) getrennt, in überdeckung mit dem ersten Folienstreifen (3) gebracht und im Verfahrensschritt d) dem ersten Folienstreifen (3) zugeführt und an den Rändern mit den Seitenfalten des ersten Folienstreifens zu einem Seitenfaltenschlauch (9) verbunden wird.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstanzungen (5) in die Folienbahn (1 ) eingebracht werden, bevor die Folienbahn (1 ) in die Folienstreifen (3, 4) aufgetrennt wird.

5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Folienbahn (1 ) in eine Mehrzahl von Folienstreifen aufgetrennt wird, wobei einander zugeordnete erste und zweite Folienstreifen (3, 4) jeweils nebeneinander liegen.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstanzungen (5) im Taktbetrieb in einen ruhenden Bahnabschnitt der Folienbahn (1 ) eingebracht werden und dass die mit den Ausstanzungen (5) versehene Folienbahn im kontinuierlichen Durchlauf in die Folienstreifen (3, 4) aufgetrennt wird, wobei der Taktbetrieb und der kontinuierliche Betrieb unter Verwendung eines Bandspeichers (10) gekoppelt werden.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Folienstreifen (3) jeweils im kontinuierlichen Durchlauf im Verfahrensschritt b) gefaltet und im Verfahrensschritt d) mit dem zulaufenden zweiten Folienstreifen (4) verbunden wird und dass im Verfahrensschritt c) die Wiederverschlussstreifen (7) im Taktbetrieb an einem ruhenden Abschnitt des Folienstreifens (3) angebracht werden, wobei zwischen der taktweise betriebenen Arbeitsstation und den in Bahnrichtung vor- und nachgeschalteten Arbeits-

Stationen, die von dem Folienstreifen (3) kontinuierlich durchlaufen werden, Bandspeicher (10) vorgesehen werden.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkanten der Seitenfalten (6) durch Anbringen von Längssiegelnähten versteift werden.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder des Seitenfaltenschlauches (9), die von dem im Verfahrensschritt d) aufgebrachten zweiten Folienstreifen (4) gebildet werden, beschnitten werden.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Wiederverschlussstreifen (7) Druckverschlüsse verwendet werden, die aus zwei aufeinander liegenden und lösbar verbundenen Profilstreifen be- stehen, wobei die Profilstreifen jeweils einen streifenförmigen Träger und miteinander im Eingriff stehende Rastleisten aufweisen.

11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Wiederverschlussstreifen (7) Schieberverschlüsse verwendet werden, die aus zwei aufeinander liegenden und miteinander lösbar verbundenen Profilstreifen sowie einem Schieber, der Verschlusskanten der Profilstreifen reiterartig übergreift, bestehen.

Description:

Verfahren zur Herstellung von Folienbeuteln

Beschreibung:

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Folienbeuteln, die V- förmig eingelegte und vom oberen Rand abgesetzte Seitenfalten sowie einen Wiederverschluss in einer kopfseitigen öffnung aufweisen.

Der Wiederverschluss kann als Druckverschluss (Zipper) oder als Schieber- verschluss (Slider) ausgeführt sein. Ein Druckverschluss besteht aus zwei aufeinander liegenden und ohne Schieber lösbar verbundenen Profilstreifen, die jeweils einen streifenförmigen Träger und miteinander im Eingriff stehende Rastleisten aufweisen. Der das Vaterteil des Druckverschlusses bildende Profilstreifen ist zumeist mit Siegelnähten, die sich beidseits der Rastleiste erstrecken, an der Innenfläche des Folienbeutels befestigt. Der das Mutterteil bildende korrespondierende Profilstreifen ist mit zumindest einer Siegelnaht oberhalb der anderen Rastleiste mit der anderen Wandfläche des Beutels verbunden. Ein Schieberverschluss besteht ebenfalls aus zwei Profilstreifen, die an ihrem unteren Rand durch eine aufreißbare Schwächungslinie verbunden sind. Ferner ist ein Schieber vorgesehen, der Verschlusskanten der Profilstreifen reiterartig übergreift. Die zunächst flachliegenden Folienbeutel können in Beutelbefülleinrichtungen mit Füllgut beschickt werden. Die Befüllung erfolgt am Kopf der Beutel, wobei das Füllgut entweder in eine öffnung, die zunächst noch zwischen dem Wiederverschluss und einer Frontseite des Folienbeutels vorhanden ist, oder durch den geöffneten Wiederverschluss eingeführt wird. Folienbeutel mit den beschriebenen Merkmalen werden unter anderem zur Verpackung von Tierfutter verwendet.

Ein Verfahren zur Herstellung von flachliegenden Folienbeuteln mit den beschriebenen Merkmalen ist aus DE 10 2005 026 149 A1 bekannt. Bei dem bekannten Verfahren werden in eine ebene Folienbahn Ausstanzungen, welche

das obere Ende der später gebildeten Seitenfalten begrenzen, eingebracht. Anschließend werden Wiederverschlussstreifen quer zur Bahnrichtung auf die Folienbahn aufgebracht und an den Enden mit der Folienbahn verbunden. Die Folienbahn wird danach durch eine Umfaltstation geführt, in der die Folienbahn schlauchförmig gefaltet und Seitenfalten eingelegt werden. In nachfolgenden Siegelstationen werden die Wiederverschlüsse unter Einbindung des oberen Endes der Seitenfalten mit einer Frontfläche des Beutels verbunden und es werden die aufeinander liegenden Folienlagen mit Siegelnähten zu einem aus beuteiförmigen Abschnitten bestehenden Beutelstrang verbunden, von dem Folienbeutel abtrennbar sind.

Ein ähnliches Verfahren zur Herstellung von wiederverschließbaren Folienbeuteln, die V-förmig eingelegte und vom oberen Rand abgesetzte Seitenfalten aufweisen, ist in WO 2006/067617 A1 beschrieben. Auch bei dem aus dieser Schrift bekannten Verfahren wird eine Folienbahn zu einem Seitenfalten- schlauch umgeformt, wobei das Aufbringen der Wiederverschlussstreifen in den Verfahrensablauf integriert werden muss.

Bei den bekannten Verfahren ist ein exakter Bahnlauf über Formschulter not- wendig, weil sonst die Gefahr besteht, dass die zuvor aufgebrachten Wiederverschlussstreifen an den Formwerkzeugen hängen bleiben und der Verfahrensablauf gestört wird. Problematisch ist ferner, dass die Seitenfalten und die Wiederverschlüsse nach der schlauchförmigen Umformung nicht mehr direkt zugänglich sind, was die nachfolgenden Verfahrensschritte erschwert.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren zur Herstellung wiederverschließbarer Seitenfaltenbeutel so abzuändern, dass die Gefahr einer Produktionsstörung in Folge eines nicht exakten Bahnlaufes möglichst gering wird.

Gegenstand und Lösung dieser Aufgabe ist ein Verfahren nach Anspruch 1 mit den folgenden Verfahrensschritten:

a) es wird mindestens ein erster Folienstreifen bereitgestellt, der in Randbereichen Ausstanzungen enthält;

b) durch C-förmiges Falten der Randbereiche werden Seitenfalten ge- bildet, wobei die Ausstanzungen jeweils das obere Ende der Seitenfalten begrenzen;

c) Wiederverschlussstreifen werden quer zur Bahnrichtung auf den Folienstreifen aufgebracht und der obere Rand der Seitenfalten wird verschlossen;

d) auf den mit eingeformten Seitenfalten und Wiederverschlussstreifen versehenen ersten Folienstreifen wird eine ebene Folie aufgebracht, die als zweiter Folienstreifen in Bahnrichtung zuläuft und an den Rändern mit den Seitenfalten des ersten Folienstreifens zu einem

Seitenfaltenschlauch verbunden wird;

e) die aufeinander liegenden Folienlagen werden mit weiteren Siegelnähten zu einem aus beuteiförmigen Abschnitten bestehenden Beutel- sträng verbunden, von dem Folienbeutel abtrennbar sind.

Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die flachliegenden Folienbeutel aus zwei Folienstreifen hergestellt, wobei der erste Folienstreifen an den Rändern C-förmig gefaltet wird und Seitenfaltenbereiche gebildet werden, die von Ausstanzungen unterbrochen sind. Die Ausstanzungen begrenzen jeweils das obere Ende der Seitenfalten. Die Ausstanzungen können in den ebenen Folienstreifen eingebracht werden, bevor dieser eine Faltstation durchläuft und die Seitenfalten gebildet werden. Denkbar ist es aber auch, dass zunächst die Seitenfalten gebildet werden und anschließend die Seitenfaltenbereiche in vorgegebenen Abständen ausgestanzt werden. Die Wiederverschlussstreifen werden auf den randseitig gefalteten Folienstreifen aufgelegt und über ihre gesamte Länge mit dem Folienstreifen verbunden. Die Verbindung erfolgt durch eine oder mehrere Siegelnähte, die den oberen Rand der Seitenfalten

verschließen. Im Rahmen der Erfindung liegt es aber auch, dass der obere Rand der Seitenfalten durch separate Maßnahmen, z. B. durch Aufbringen von Klebezetteln, verschlossen wird.

Im Rahmen der Erfindung liegt es, den zweiten Folienstreifen von einer vorkonfektionierten Folienrolle abzuziehen. Gemäß einer bevorzugten Ausführung des Verfahrens wird jedoch in der nachfolgend beschriebenen Weise gearbeitet. Nach dem bevorzugten Verfahren wird eine Folienbahn von einer Rolle abgezogen und in mindestens zwei Folienstreifen aufgetrennt. Der erste Folienstreifen wird in den Randbereichen entsprechend dem Verfahrensschritt b) gefaltet und es werden Wiederverschlussstreifen entsprechend dem Verfahrensschritt c) aufgebracht. Der zweite Folienstreifen wird unter Verwendung von Umlenkeinrichtungen räumlich von dem ersten Folienstreifen getrennt, in überdeckung mit dem ersten Folienstreifen gebracht und im Verfahrensschritt d) dem ersten Folienstreifen zugeführt und an den Rändern mit den Seitenfalten des ersten Folienstreifens zu einem Seitenfaltenschlauch verbunden. Die Ausstanzungen, welche die Oberkante der Seitenfalten begrenzen, können in die Folienbahn eingebracht werden, bevor die Folienbahn in die Folienstreifen aufgetrennt wird. Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht ferner ohne weiteres eine doppelnutzige oder mehrnutzige Fertigung, bei der aus einer ebenen Folienbahn nach dem beschriebenen Verfahren parallel zueinander zwei oder mehr Beutelstränge hergestellt werden. Bei einer zwei- oder mehr- nutzigen Betriebsweise wird die Folienbahn in eine Mehrzahl von Folienstreifen aufgetrennt, wobei einander zugeordnete erste und zweite Folienstreifen jeweils nebeneinander liegen.

Die Ausstanzungen, welche die Seitenfaltenbereiche des ersten Folienstreifens unterbrechen, werden zweckmäßig im Taktbetrieb in einen ruhenden Bahnabschnitt der Folienbahn eingebracht. Die mit den Ausstanzungen versehene Folienbahn wird dann im kontinuierlichen Durchlauf in die Folienstreifen aufgetrennt. Der Taktbetrieb und der kontinuierliche Betrieb werden unter Verwendung eines Bandspeichers gekoppelt.

Der erste Folienstreifen wird ferner zweckmäßig jeweils im kontinuierlichen Durchlauf im Verfahrensschritt b) gefaltet und im Verfahrensschritt d) mit dem zulaufenden zweiten Folienstreifen verbunden. Das Aufbringen und Befestigen der Wiederverschlussstreifen (Verfahrensschritt c)) folgt hingegen im Takt- betrieb an einem ruhenden Abschnitt des Folienstreifens. Zwischen der taktweise betriebenen Arbeitsstation und den in Bahnrichtung vor- und nachgeschalteten Arbeitsstationen, die von dem Folienstreifen kontinuierlich durchlaufen werden, werden Bandspeicher vorgesehen.

In weiteren Verfahrensschritten, die sich an den Verfahrensschritt d) anschließen, können die Außenkanten der Seitenfalten durch Anbringen von Längssiegelnähten versteift werden. Ferner werden die Ränder des Seiten- faltenbeutels, die von dem vor dem Verfahrensschritt d) aufgebrachten zweiten Folienstreifen gebildet werden, beschnitten, um dem Beutelstrang die erforderliche Maßhaltigkeit zu verleihen.

Als Wiederverschlussstreifen können Druckverschlüsse verwendet werden, die aus zwei aufeinander liegenden und lösbar verbundenen Profilstreifen bestehen, wobei die Profilstreifen jeweils einen streifenförmigen Träger und miteinander in Eingriff stehende Rastleisten aufweisen. Als Wiederverschlussstreifen sind aber auch Schieberverschlüsse einsetzbar, die aus zwei aufeinander liegenden und mit einem lösbar verbunden Profilstreifen sowie einem Schieber, der Verschlusskante der Profilstreifen reiterartig übergreift, bestehen.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlich erläutert. Es zeigen

Fig. 1 ein Verfahrensschema zur Herstellung von Folienbeuteln, die V-förmig eingelegt und am oberen Rand abgesetzte Seitenfalten sowie einen

Wiederverschluss in einer kopfseitigen öffnung aufweisen,

Fig. 2 das Anbringen der Wiederverschlussstreifen bei dem in Fig. 1 dargestellten Verfahren und

Fig. 3 ein nach dem beschriebenen Verfahren hergestelltes Verfahrens- erzeugnis.

Bei dem in Fig. 1 dargestellten Verfahren wird eine Folienbahn 1 von einer Rolle 2 abgezogen und in mindestens zwei Streifen 3, 4 aufgetrennt. Der erste Folienstreifen 3 enthält in Randbereichen Ausstanzungen 5, die zuvor in die Folienbahn 1 eingebracht worden sind. Durch C-förmiges Falten der Randbereiche werden Seitenfalten 6 gebildet, wobei die Ausstanzungen 5 jeweils das obere Ende der Seitenfalten begrenzen (Fig. 2). Quer zur Bahnrichtung werden Wiederverschlussstreifen 7 auf den Folienstreifen 3 aufgebracht, welche sich über die Breite des in den Randbereichen gefalteten Folienstreifens 3 erstrecken und das obere Ende der Seitenfalten 6 einbinden und verschließen. Der von der Folienbahn abgetrennte zweite Folienstreifen 4 wird unter Verwendung von Umlenkeinrichtungen 8 räumlich von dem ersten Folienstreifen 3 getrennt und durch einen Parallelversatz in überdeckung mit dem ersten Folienstreifen 3 gebracht. Danach wird der zweite Folienstreifen 4 auf den ersten Folienstreifen 3 aufgebracht, wobei der Folienstreifen 4 in Bahnrichtung zuläuft und an den Rändern mit den Seitenfalten 6 des ersten Folienstreifens 3 zu einem Seitenfaltenschlauch 9 verbunden wird. Die Außenkanten der Seitenfalten 6 können durch Anbringen von Längssiegelnähten noch versteift werden. Ferner werden die Ränder des Seitenfaltenschlauches 9, zumindest die von dem aufgebrachten zweiten Folienstreifen 4 gebildeten Ränder, beschnitten. In weiteren Schritten, die in Fig. 1 allerdings nicht dargestellt sind, werden die aufeinander liegenden Folienlagen mit weiteren Siegelnähten zu einem aus beuteiförmigen Abschnitten bestehenden Beutelstrang verbunden, von dem Folienbeutel abtrennbar sind.

Das in Fig. 1 dargestellte Verfahren setzt sich aus taktweise betriebenen Verfahrensabschnitten und im kontinuierlichen Durchlauf betriebenen Verfahrensabschnitten zusammen. So werden die Ausstanzungen 5, welche die oberen

Ränder der Seitenfalten 6 begrenzen, im Taktbetrieb in einen ruhenden Bandabschnitt der von der Rolle 2 abgezogenen Folienbahn 1 eingebracht. Die mit den Ausstanzungen versehene Folienbahn wird dann im kontinuierlichen Durchlauf in die Folienstreifen 3, 4 aufgetrennt. Zur Ankopplung des Takt- betriebes an den kontinuierlichen Betrieb ist ein Bandspeicher 10 vorgesehen, in den die Folienbahn intermittierend einläuft und aus dem die Folienbahn mit einer vorgegebenen, gleich bleibenden Bahngeschwindigkeit abgezogen wird. Der erste Folienstreifen 3 wird jeweils im kontinuierlichen Durchlauf gefaltet und später mit dem zulaufenden zweiten Folienstreifen 4 auch im kontinuierlichen Betrieb verbunden. Das Aufbringen der Wiederverschlussstreifen 7 erfolgt taktweise an einem ruhenden Abschnitt des Folienstreifens 3. Zwischen der taktweise betriebenen Arbeitsstation zum Aufbringen und Befestigen der Wiederverschlussstreifen 7 und den in Bahnrichtung vor- und nachgeschalteten Arbeitstationen, die von dem Folienstreifen 3 kontinuierlich durchlaufen werden, sind ebenfalls Bandspeicher 10 vorgesehen.

Das in Fig. 1 dargestellte Verfahren ermöglicht eine doppelnutzige oder mehr- nutzige Fertigung, bei der aus der ebenen Folienbahn 1 nach dem beschriebenen Verfahren parallel zueinander zwei oder mehr Beutelstränge gleichzeitig hergestellt werden. Im Falle einer zwei- oder mehrnutzigen Fertigung wird die Folienbahn in eine Mehrzahl von Folienstreifen aufgetrennt, wobei einander zugeordnete erste und zweite Folienstreifen 3, 4 jeweils nebeneinander liegen.

Das in Fig. 3 dargestellte Verfahrenserzeugnis enthält im Kopfbereich einen Wiederverschlussstreifen 7 in Form eines Druckverschlusses. Dieser besteht aus zwei aufeinander liegenden und lösbar verbundenen Profilstreifen, die jeweils einen streifenförmigen Träger und miteinander in Eingriff stehende Rastleisten aufweisen. Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt ohne weiteres aber auch sowohl die Verarbeitung von Schieberverschlüssen, die aus zwei aufeinander liegenden und miteinander lösbar verbundenen Profilstreifen sowie einem Schieber, der Verschlusskanten der Profilstreifen reiterartig übergreift, bestehen, als auch von Klettverschlüssen und ähnlichen Verschlusssystemen.