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Title:
METHOD FOR PRODUCING A HEAD RESTRAINT AND HEAD RESTRAINT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/150989
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for producing a head restraint, in particular a motor vehicle head restraint, wherein the head restraint has a cover and a foam material, wherein the foam material fills out the cover at least in some areas, wherein the method comprises the following steps: producing a prototype mold, wherein the prototype mold comprises at least two parts, wherein when the parts of the prototype mold are assembled, the prototype mold has an inner surface that faces the interior of the prototype mold and an outer surface, producing the cover, assembling the parts of the prototype mold in such a way that the cover is arranged in the interior of the prototype mold, and introducing the foam material into the interior of the cover, wherein the foam material is at least partially liquid when said foam material is introduced into the interior of the cover.

Inventors:
MANDUZIO, Felix (46 route Mittelhausbergen, Strasbourg, F-67200, FR)
LANG, Nathalie (27 rue des roseaux, Wisches, F-67130, FR)
NAVARRO, Daniel (7 rue de l'Apothicaire, Haguenau, F-67500, FR)
Application Number:
EP2011/000296
Publication Date:
December 08, 2011
Filing Date:
January 25, 2011
Export Citation:
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Assignee:
JOHNSON CONTROLS GMBH (Industriestrasse 20-30, Burscheid, 51399, DE)
MANDUZIO, Felix (46 route Mittelhausbergen, Strasbourg, F-67200, FR)
LANG, Nathalie (27 rue des roseaux, Wisches, F-67130, FR)
NAVARRO, Daniel (7 rue de l'Apothicaire, Haguenau, F-67500, FR)
International Classes:
B29C44/14; B29C44/58; B60N2/70
Attorney, Agent or Firm:
SCHWÖBEL, Thilo et al. (Kutzenberger & Wolff, Theodor-Heuss-Ring 23, Köln, 50668, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Verfahren zur Herstellung einer Kopfstütze, insbesondere einer

Kraftfahrzeugkopfstütze, wobei die Kopfstütze einen Bezug und ein Schaummaterial aufweist, wobei das Schaummaterial zumindest bereichsweise den Bezug ausfüllt, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:

- Herstellen einer Prototyp-Form, wobei die Prototyp-Form wenigstens zwei Teile umfasst, wobei die Prototyp-Form in zusammengesetztem Zustand ihrer Teile eine ins Innere der Prototyp-Form weisende innere Oberfläche aufweist und eine äußere Oberfläche aufweist,

- Herstellen des Bezugs,

-- Zusammensetzen der Teile der Prototyp-Form derart, dass der Bezug im Inneren der Prototyp-Form angeordnet ist,

- Einbringen des Schaummaterials ins Innere des Bezugs, wobei das

Schaummaterial zum Zeitpunkt des Einbringens zumindest teilweise flüssig ist.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Prototyp-Form mittels eines Stereo-Lithographie-Verfahrens hergestellt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei der

Herstellung der Prototyp-Form im Bereich ihrer äußeren Oberfläche

Verstärkungsrippen ausgebildet werden.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung der Prototyp-Form Verbindungselemente zur Verbindung der einzelnen Teile der Prototyp-Form aus dem Material der Prototyp-Form hergestellt werden.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung der Prototyp-Form Ausnehmungen in der Prototypform hergestellt werden, wobei die Ausnehmungen zur Befestigung von

Verbindungselementen dienen, die zur Verbindung der einzelnen Teile der Prototyp- Form vorgesehen sind.

6. Kopfstütze, insbesondere Kraftfahrzeugkopfstütze, wobei die Kopfstütze einen Bezug und ein Schaummaterial aufweist, wobei das Schaummaterial zumindest

bereichsweise den Bezug ausfüllt, wobei die Kopfstütze derart hergestellt ist, dass 3

das Schaummaterial zum Zeitpunkt des Einbringens des Schaummaterials in den Bezug zumindest teilweise flüssig ist, wobei die Kopfstütze derart vorgesehen ist, dass der Bezug im Inneren einer Prototyp-Form angeordnet ist, bevor das Einbringen des Schaummaterials in das Innere des Bezugs vorgesehen ist.

Description:
Verfahren zur Herstellung einer Kopfstütze sowie Kopfstütze

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Kopfstütze,

insbesondere einer Kraftfahrzeugkopfstütze, wobei die Kopfstütze einen Bezug und ein Schaummaterial aufweist, wobei das Schaummaterial zumindest bereichsweise den Bezug ausfüllt. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung eine Kopfstütze, insbesondere eine

Kraftfahrzeug köpf stütze, wobei die Kopfstütze einen Bezug und ein Schaummaterial aufweist, wobei das Schaummaterial zumindest bereichsweise den Bezug ausfüllt.

Stand der Technik

Bekannt sind Verfahren zur Herstellung von Kopfstützen, wobei die Einbringung des

Schaummaterials in den Bezug der Kopfstütze zumindest teilweise in flüssigem Zustand des Schaummaterials erfolgt, sogenannte "Pour-in-Place"-Technik, d.h. das Schaummaterial ist als am Ort gegossenes Schaummaterial vorgesehen bzw. der Bezug ist eingeschäumt vorgesehen.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens zur

Herstellung einer Kopfstütze, insbesondere einer Kraftfahrzeugkopfstütze, wobei ein besonders geringer Aufwand (und damit auch geringer Zeitbedarf) vorliegt, bevor ein erster Prototyp der Kopfstütze derart hergestellt werden kann, dass der Prototyp der Kopfstütze entweder exakt identisch ist zu einer Kopfstütze, die unter Verwendung des gleichen Entwurfs mit Werkzeugen zur Serienfertigung von Kopfstützen hergestellt worden wäre.

Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung einer Kopfstütze, insbesondere einer Kraftfahrzeugkopfstütze, wobei die Kopfstütze einen Bezug und ein Schaummaterial aufweist, wobei das Schaummaterial zumindest bereichsweise den Bezug ausfüllt, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:

- Herstellen einer Prototyp-Form, wobei die Prototyp-Form wenigstens zwei Teile umfasst, wobei die Prototyp-Form in zusammengesetztem Zustand ihrer Teile eine ins Innere der Prototyp-Form weisende innere Oberfläche aufweist und eine äußere Oberfläche aufweist,

- Herstellen des Bezugs,

- Zusammensetzen der Teile der Prototyp-Form derart, dass der Bezug im Inneren der Prototyp-Form angeordnet ist,

- Einbringen des Schaummaterials ins Innere des Bezugs, wobei das Schaummaterial zum Zeitpunkt des Einbringens zumindest teilweise flüssig ist. Hierdurch ist es erfindungsgemäß in besonders vorteilhafter Weise möglich, dass zur Herstellung der Prototyp-Form ein Rapid-Prototyping-Verfahren (Verfahren zur schnellen Herstellung eines Prototypen) zur Formgebung verwendet werden kann.

Insbesondere ist es erfindungsgemäß gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform möglich, dass die Prototyp-Form mittels eines Stereo-Lithographie-Verfahrens hergestellt wird.

Durch die Verwendung eines Stereo-Lithographie-Verfahrens ist es unter Vermeidung eines sehr großen Kostenaufwandes möglich, dass die Prototyp-Form besonders schnell und trotzdem kostengünstig hergestellt werden kann.

Erfindungsgemäß ist es gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass bei der Herstellung der Prototyp-Form im Bereich ihrer äußeren Oberfläche

Verstärkungsrippen ausgebildet werden.

Durch die direkte Realisierung von Verstärkungsrippen auf der äußeren Oberfläche der Prototyp-Form ist es vorteilhaft möglich, dass sich Formveränderungen der Prototyp-Form und damit auch der in der Prototyp-Form hergestellten Kopfstütze während des Einbringens des Schaummaterials ganz oder zumindest weitgehend vermeiden lassen, so dass durch die Definition der inneren Oberfläche und der äußeren Oberfläche der Prototyp-Form auch die fertige Gestalt der in der Prototyp-Form hergestellten Kopfstütze in besonders genauer Weise bestimmen lässt.

Erfindungsgemäß ist es ferner besonders bevorzugt, wenn bei der Herstellung der Prototyp- Form Verbindungselemente zur Verbindung der einzelnen Teile der Prototyp-Form aus dem Material der Prototyp-Form hergestellt werden.

Hierdurch ist es in besonders vorteilhafter Weise möglich, dass sich die Prototyp-Form besonders einfach zusammenbauen lässt.

Ferner ist es erfindungsgemäß auch bevorzugt vorgesehen, dass bei der Herstellung der Prototyp-Form Ausnehmungen in der Prototypform hergestellt werden, wobei die

Ausnehmungen zur Befestigung von Verbindungselementen dienen, die zur Verbindung der einzelnen Teile der Prototyp-Form vorgesehen sind. Hierdurch ist es erfindungsgemäß nach dieser Ausführungsform besonders vorteilhaft möglich, dass der Zusammenbau der Prototyp-Form beispielsweise mit den gleichen Verbindungselementen bewerkstelligt werden kann.

Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Kopfstütze, insbesondere Kraftfahrzeugkopfstütze, wobei die Kopfstütze einen Bezug und ein Schaummaterial aufweist, wobei das Schaummaterial zumindest bereichsweise den Bezug ausfüllt, wobei die Kopfstütze derart hergestellt ist, dass das Schaummaterial zum Zeitpunkt des Einbringens des Schaummaterials in den Bezug zumindest teilweise flüssig ist, wobei die Kopfstütze derart vorgesehen ist, dass der Bezug im Inneren einer Prototyp-Form angeordnet ist, bevor das Einbringen des Schaummaterials in das Innere des Bezugs vorgesehen ist.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der

nachfolgenden Figurenbeschreibung näher erläutert.

Kurze Beschreibung der Figuren

Figur 1 zeigt die Einzelteile bzw. die Teile einer Prototyp-Form zur Verwendung in einem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung zur Herstellung einer Kopfstütze.

Figur 2 zeigt mehrere Strukturelemente der Kopfstütze gemäß einer ersten

Ausführungsform, die zumindest teilweise im Inneren des Bezugs der Kopfstütze bei der fertig zusammengebauten erfindungsgemäßen Kopfstütze angeordnet sind.

Figur 3 zeigt eine Prototyp-Form zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Kopfstütze in zusammengebautem Zustand, wobei sich die Strukturelemente der Kopfstütze zumindest teilweise im Inneren des Bezugs der Kopfstütze befinden.

Figur 4 zeigt die Fahrzeugkopfstütze gemäß der ersten Ausführungsform in einer

Benutzungsstellung, d.h. angebracht im Bereich des oberen Endes der Lehne eines Fahrzeugsitzes. Figur 5 zeigt mehrere Strukturelemente der Kopfstütze gemäß einer zweiten

Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kopfstütze.

Figur 6 zeigt eine Prototyp-Form zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Kopfstütze gemäß der zweiten Ausführungsform in zusammengebautem Zustand, wobei sich die Strukturelemente der Kopfstütze zumindest teilweise im Inneren des Bezugs der Kopfstütze befinden.

Figur 7 zeigt die Fahrzeugkopfstütze gemäß der zweiten Ausführungsform der

vorliegenden Erfindung in einer Benutzungsstellung, d.h. angebracht im Bereich des oberen Endes der Lehne eines Fahrzeugsitzes.

Figuren 8, 9 und 10 zeigen eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen

Kopfstütze, wobei Figur 8 Strukturelemente, Figur 9 die Prototyp-Form und Figur 10 die fertig zusammengebaute Kopfstütze zeigt.

Figurenbeschreibung

In Figur 1 ist schematisch eine Prototyp-Form 10 gemäß einer ersten Ausführungsform abgebildet, die zur Verwendung im erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren vorgesehen ist. Die Prototyp-Form 10 umfasst gemäß der ersten Ausführungsform eine Mehrzahl von verschiedenen Teilen bzw. Einzelteilen 1 1 , 12, 13, 14, 15. Hierbei ist es gemäß der ersten Ausführungsform beispielsweise vorgesehen, dass die Prototyp-Form ein erstes Teil 11 , ein zweites Teil 12, ein drittes Teil 13, ein viertes Teil 14, mehrere fünfte Teile 15 und ein sechstes Teil 16 umfasst.

Das vierte Teil 14 und die fünften Teile 15 (welche aus dem Material der Prototyp-Form hergestellt sind) sind beispielsweise dazu vorgesehen, als Verbindungselemente 14, 15 zu dienen, d.h. in zusammengebautem Zustand wird durch die Anbringung der

Verbindungselemente 14, 15 die Prototyp-Form zumindest teilweise zusammengehalten.

Alternativ dazu kann es jedoch auch vorgesehen sein, dass das vierte Teil 14 und die fünften Teile 15 nicht als Verbindungselemente dienen, sondern dass weitere

Verbindungselemente (nicht dargestellt), die nicht aus dem Material der Prototyp-Form hergestellt sind, zum Zusammenhalt der Prototyp-Form dienen. In Figur 2 sind mehrere Strukturelemente 21 , 22 der erfindungsgemäßen Kopfstütze 20 (vgl. Figur 4) gemäß der ersten Ausführungsform dargestellt. Ein erstes Strukturelement 21 ist beispielsweise als Kopfstützenstange ausgebildet. Ein zweites Strukturelement 22 ist beispielsweise als Halteplatte der Kopfstütze 20 gemäß der ersten Ausführungsform ausgebildet. Die Strukturelemente 21 , 22 sind zumindest teilweise im Inneren des Bezugs 25 (s. Figur 4) der Kopfstütze 20 bei der fertig zusammengebauten erfindungsgemäßen

Kopfstütze 20 angeordnet.

In Figur 3 ist eine Prototyp-Form 10 zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Kopfstütze 20 gemäß der ersten Ausführungsform in zusammengebautem Zustand dargestellt, wobei sich die Strukturelemente 21 , 22 der Kopfstütze 20 bereits im Inneren des Bezugs 25 der Kopfstütze 20 befinden.

In Figur 4 ist die Fahrzeugkopfstütze 20 gemäß der ersten Ausführungsform in einer Benutzungsstellung, d.h. angebracht im Bereich des oberen Endes der Lehne eines

Fahrzeugsitzes, dargestellt. Figur 4 zeigt auch schematisch den Bezug der Kopfstütze.

Die Figuren 5, 6 und 7 zeigen eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen

Kopfstütze 20, wobei Figur 5 wiederum mehrere Strukturelemente 21 , 22 der Kopfstütze 20 gemäß einer zweiten Ausführungsform zeigt, wobei Figur 6 die Prototyp-Form 10 zur Herstellung der erfindungsgemäßen Kopfstütze 20 gemäß der ersten Ausführungsform in zusammengebautem Zustand dargestellt, und wobei Figur 7 die fertige Kopfstütze 20 darstellt.

Figuren 8, 9 und 10 zeigen eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kopfstütze, wobei Figur 8 Strukturelemente 21 , 22, Figur 9 die Prototyp-Form 10 zur Herstellung der Kopfstütze 20 und Figur 10 die fertig zusammengebaute Kopfstütze 20 zeigt.

Zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Kopfstütze, d.h. insbesondere eines Prototypen einer Kopfstütze, die serienmäßig später mit einem Serienwerkzeug hergestellt werden soll, wird zu einem Kopfstützenentwurf ein Bezug hergestellt und mittels eines Rapid-Prototyping- Verfahrens die Teile 11 , 12, 13, 14, 15, 16 der Prototyp-Form 10 hergestellt.

Die Prototyp-Form 10 definiert in ihrem Inneren eine innere Oberfläche, in die hinein der Bezug 25 eingelegt wird. Anschließend wird die Prototyp-Form zusammengefügt. In einem nächsten Schritt wird ein in den Zeichnungen nicht dargestelltes Schaummaterial als Füllmaterial des Kopfstützenbezugs 25 in zumindest teilweise flüssigem Zustand in das Innere des Bezugs 25 und damit auch in das Innere der Prototyp-Form 10 eingebracht. Das zumindest teilweise flüssige Schaummaterial verfestigt sich und dehnt sich aus. Dieses Verfahren wird als sog. "Pour-in-Place-Technik" bezeichnet und hat den Vorteil, dass die Verbindung zwischen dem Schaummaterial und dem Bezug leichter hergestellt werden kann, weil nicht ein Bezug über einen bereits fertig hergestellten Schaumkörper gezogen werden muss.

Bezugszeichenliste

10 Prototyp-Form

11 erstes Teil

12 zweites Teil

13 drittes Teil

14 viertes Teil

15 fünftes Teil

16 sechstes Teil

0 Kopfstütze

1 erstes Strukturelement 2 zweites Strukturelement 5 Bezug