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Title:
METHOD FOR PRODUCING PACKAGINGS FROM PLASTIC FILM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/141087
Kind Code:
A1
Abstract:
In order to produce packagings from plastic film for packaged items, in particular for containers, two inner layers (2, 3) made of plastic film lying one over the other are welded by means of a transverse weld joint (10, 11), then a further outer layer (1) made of plastic film is laid onto the two welded inner layers (2, 3) and welded to the already welded inner layer (2) by means of a transverse weld joint (13, 13a) in order to form compartments between the inner layer (2) and the outer layer (1), wherein the two inner layers (2, 3) already welded are separated from each other using a means in order to prevent the two inner layers (2, 3) from being welded. Preferably, one outer layer (1, 4) made of plastic film is laid onto one side of each of the already welded inner layers (2, 3), wherein each outer layer (1, 4) is welded to the directly adjacent inner layer (2, 3) according to the invention so that a packaging having four layers (1, 2, 3, 4) made of plastic film is produced. The invention further relates to a device for producing packagings from plastic film for packaged items, in particular for containers, a packaging for packaged items, in particular for containers, and an external packaging for containers.

Inventors:
KETTWIG, Marco (Theodor-Körner-Str. 21, Troisdorf, 53844, DE)
ODENTHAL, Hartmut (Weidengasse 4, Troisdorf, 53844, DE)
Application Number:
EP2011/001419
Publication Date:
November 17, 2011
Filing Date:
March 22, 2011
Export Citation:
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Assignee:
LEMO MASCHINENBAU GMBH (Rheidter Straße 52, Niederkassel-Mondorf, 53859, DE)
KETTWIG, Marco (Theodor-Körner-Str. 21, Troisdorf, 53844, DE)
ODENTHAL, Hartmut (Weidengasse 4, Troisdorf, 53844, DE)
International Classes:
B65D75/00
Attorney, Agent or Firm:
THUL, Hermann (Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH, Rheinmetall Platz 1, Düsseldorf, 40476, DE)
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Claims:
P A T E N T A N S P R Ü C H E

1.

Verfahren zum Herstellen von Verpackungen aus Kunststofffolie für Verpackungsgüter, insbesondere für Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass zwei übereinander liegende innere Lagen (2, 3) aus Kunststofffolie mit zumindest einer Querschweißnaht (10, 11 ) verschweißt werden, anschließend eine weitere äußere Lage (1 ) aus Kunststofffolie auf die beiden verschweißten inneren Lagen (2, 3) aufgelegt wird und mit dieser schon verschweißten inneren Lage (2) mit einer Querschweißnaht (13, 13a) verschweißt wird, um Fächer zwischen der inneren Lage (2) und der äußeren Lage (1 ) zu bilden, wobei die beiden schon vorher verschweißten inneren Lagen (2, 3) mit Hilfe eines Mittels voneinander getrennt werden, um ein Verschweißen der beiden inneren Lagen (2, 3) zu verhindern.

2.

Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel ein Trennlack (19) verwendet wird, der auf zumindest einer der beiden schon vorher verschweißten Lagen (2, 3) aufgebracht ist, um ein Verschweißen der beiden inneren Lagen (2, 3) zu verhindern.

3.

Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel eine Trennzunge (7) verwendet wird, die zwischen die beiden schon vorher verschweißten inneren Lagen (2, 3) eingeführt wird, um ein Verschweißen der beiden inneren Lagen (2, 3) zu verhindern.

4.

Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite der inneren Lage (2) und/oder die Innenseite der zweiten inneren Lage (3) mit Trennlack (19) beschichtet sind.

5.

Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die

Querschweißnähte (10, 11 ) der inneren Lagen (2, 3) an einer Seite mit Abstand vom Längsrand enden, so dass ein Rand (9) entsteht, zwischen dem die Spitze der Trennzunge (7) bei einem Vorschub der inneren Lagen (2, 3) verbleiben kann.

6.

Verfahren nach Anspruch 3 oder Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennzunge (7) mit Teflon beschichtet ist.

7.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschub der zu verschweißenden äußeren Lage (1 ) auf Basis eines Druckrapports geregelt wird.

8.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der anderen Seite der schon verschweißten Lagen (2, 3) eine zweite weitere äußere Lage (4) aus Kunststofffolie auf die schon verschweißten inneren Lagen (2, 3) aufgelegt wird und dass die zweite weitere äußere Lage (4) mit der zweiten inneren Lage (3) verschweißt wird, um auch Fächer zwischen der zweiten inneren Lage (3) und der weiteren äußeren Lage (4) zu bilden.

9.

Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden äußeren Lagen (1 , 4) so aufgelegt werden, dass vor dem Verschweißen von äußerer Lage (1 , 4) mit zugehöriger innerer Lage (2, 3) beide äußeren Lagen (1 , 4) aufgelegt sind.

10.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest für die äußere Lage (1 , 4) eine bidirektional schrumpfbare Kunststofffolie verwendet wird.

11.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zu verschweißenden Lagen (1 , 2, 3, 4) mittels eines Querschweißbalkens (5a, 5b, 5c, 5f, 5g) verschweißt werden.

12.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Teil der äußeren Lage (1 , 4) und/oder jeweils ein Teil der inneren Lage (2, 3) als Etikett (16) für das Verpackungsgut gestaltet ist, wobei die Form der Etiketten (16) jeweils vor dem Querschweißen eingebracht wird, insbesondere eingestanzt wird, und die Etiketten (16) jeweils im Bereich der Fächer angeordnet werden, wobei beim Herausnehmen des Verpackungsgutes aus seinem Fach das Etikett (16) auf dem Verpackungsgut verbleibt.

13.

Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass am Rand eines Etiketts (16) in der äußeren Lage (1 , 4) eine Perforation (17) oder ein Vorschnitt zum Herauslösen des Etiketts (16) aus der äußeren Lage (1 , 4) eingebracht wird und die Etiketten (16) in der äußeren Lage (1 , 4) mit einem Reaktivklebstoff, vorzugsweise mit einem Hotmelt (18), auf der der inneren Lage (2, 3) zugewandten Seite der äußeren Lage (1 , 4) versehen werden und/oder dass am Rand eines Etiketts (16) in der inneren Lage (2, 3) eine Perforation (17) oder ein Vorschnitt zum Herauslösen des Etiketts (16) aus der inneren Lage (2, 3) eingebracht wird und die Etiketten (16) in der inneren Lage (2, 3) mit einem Reaktivklebstoff, vorzugsweise mit einem Hotmelt (18), auf der der äußeren Lage (1 , 4) zugewandten Seite der inneren Lage (2, 3) versehen werden. 14.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils vor dem Querschweißen in mindestens eine äußere Lage (1 , 4) und/oder in mindestens eine innere Lage (2,3) eine Perforation (17a) zum Öffnen des Fachs eingebracht wird, insbesondere eingestanzt wird.

15.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass durch alle geschweißten Lagen (1 , 2, 3, 4) eine Perforation (17b) nach einer bestimmten Anzahl von Fächern eingebracht wird, insbesondere eingestanzt wird.

16.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden übereinander liegenden inneren Lagen (2, 3) anstatt mit einer Querschweißnaht (10, 11) mit einer Doppel-Querschweißnaht (20) mittels zumindest eines Doppel-Querschweißbalkens (5d, 5e) verschweißt werden.

17.

Vorrichtung zum Herstellen von Verpackungen aus Kunststofffolie für Verpackungsgüter, insbesondere für Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 16 enthält. 18.

Verpackung für Verpackungsgüter, insbesondere für Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung mit dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 16 hergestellt ist.

19.

Umverpackung für Behälter, bestehend aus Lagen (1 ,2,3,4) von Kunststofffolie, die ein oder mehrere Fächer für Behälter bilden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der äußeren Lage (1 ,4) und/oder ein Teil der inneren Lage (2, 3) eines Fachs als Etikett (16) gestaltet ist, das beim Herausnehmen eines Behälters auf diesem verbleibt.

Description:
B E S C H R E I B U N G

Verfahren zum Herstellen von Verpackungen aus Kunststofffolie

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Verpackungen aus Kunststofffolie für Verpackungsgüter, insbesondere für Behälter, eine Vorrichtung zum Herstellen von Verpackungen aus Kunststofffolie für Verpackungsgüter, insbesondere für Behälter, eine Verpackung für Verpackungsgüter, insbesondere für Behälter und eine Umverpackung für Behälter, bestehend aus Lagen von Kunststofffolie, die ein oder mehrere Fächer für Behälter bilden. Bekannt sind aus der WO 2009/143248 A1 ein Verfahren zur Herstellung von Verpackungen und ein Verfahren zum Befüllen der Verpackung mit Flüssigkeitsbehältern. Die Verpackungen, die mehrere Fächer aufweist, wird dabei aus einer schrumpfbaren Kunststofffolie hergestellt, die sich um die in die Fächer gepackten Flüssigkeitsbehälter nach einer Erwärmung herum schrumpft. Die Verpackung kann auch Perforationen aufweisen, damit das verpackte Produkt aus der Verpackung entnommen werden kann.

Wenn bei mehreren übereinanderliegenden Lagen einer Kunststofffolie nur bestimmte Lagen miteinander verschweißt werden sollen, ist es möglich, ein Verschweißen von weiteren Lagen zu verhindern, indem diese Lagen lackiert werden. Nachteilig ist dabei die vorgeschaltete Prozessstufe, die für das Lackieren der Lagen benötigt wird. Alternativ oder ergänzend ist es möglich, eine Corona-Vorbehandlung durchzuführen. Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zu schaffen, mit dem mehrere einzelne Lagen aus Kunststofffolie schnell und einfach in Teilbereichen selektiv miteinander verschweißt werden können, um eine Verpackung mit Fächern zu bilden, in denen jeweils ein Verpackungsgut angeordnet werden kann.

Die Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass zwei übereinander liegende innere Lagen aus Kunststofffolie mit zumindest einer Querschweißnaht verschweißt werden, anschließend eine weitere äußere Lage aus Kunststofffolie auf die beiden verschweißten inneren Lagen aufgelegt wird und mit dieser schon verschweißten inneren Lage mit einer Querschweißnaht verschweißt wird, um Fächer zwischen der inneren Lage und der äußeren Lage zu bilden, wobei die beiden schon vorher verschweißten inneren Lagen mit Hilfe eines Mittels voneinander getrennt werden, um ein Verschweißen der beiden inneren Lagen zu verhindern.

Vorteilhaft ist, dass keine vorgeschalteten Prozessstufen mit dem Verfahren gemäß der Erfindung bei Verwendung eines Mittels in Form einer Trennzunge erforderlich sind. Des Weiteren ist ein Konterdruck, bei dem beispielsweise zwei gegeneinander bewegte Schweißelemente verwendet werden, mit Hilfe des Verfahrens gemäß der Erfindung bei Verwendung eines Mittels möglich. Die beiden Schweißelemente drücken beim Konterdruck jeweils gegeneinander und verschweißen dabei die zu verschweißenden Lagen. Des Weiteren werden mit dem Verfahren gemäß der Erfindung der Prozess der Herstellung und die Materialzufuhr vereinfacht. Auch ist ein selektives Verschweißen unterschiedlicher Folienlagen miteinander mit dem Verfahren gemäß der Erfindung durchführbar. Ferner lassen sich mittels des Verfahrens Verpackungen und Umverpackungen herstellen, die neben der Funktion des Packens von Verpackungsgut auch gleichzeitig eine Funktion als Etikett aufweisen, indem nach der Entnahme des Verpackungsgutes aus der hergestellten Verpackung oder Umverpackung auf diesem ein Etikett verbleibt, das Teil der urspünglichen Verpackung oder Umverpackung war. Dadurch werden Produktionskosten für die Herstellung von Etiketten gesenkt und zusätzliche Fertigungsschritte für die Herstellung von Etiketten reduziert. Vorteilhaft ist weiterhin, dass mittels des Verfahrens eine Verpackung mit zwei Reihen von Fächern entsteht, in die einfach und schnell Verpackungsgut packbar ist.

Als Mittel wird bevorzugt ein Trennlack verwendet, der auf zumindest einer der beiden schon vorher verschweißten Lagen aufgebracht ist, um ein Verschweißen der beiden inneren Lagen zu verhindern.

Die Innenseite der inneren Lage und/oder die Innenseite der zweiten inneren Lage sind bevorzugt mit Trennlack beschichtet. Als Mittel wird bevorzugt alternativ eine Trennzunge verwendet, die zwischen die beiden schon vorher verschweißten inneren Lagen eingeführt wird, um ein Verschweißen der beiden inneren Lagen zu verhindern. Die Querschweißnähte der inneren Lagen enden bevorzugt an einer Seite mit Abstand vom Längsrand, so dass ein Rand entsteht, zwischen dem die Spitze der Trennzunge bei einem Vorschub der inneren Lagen verbleiben kann. Die Trennzunge ist bevorzugt mit Teflon beschichtet.

Der Vorschub der zu verschweißenden äußeren Lage wird bevorzugt auf Basis eines Druckrapports geregelt. Auf der anderen Seite der schon verschweißten Lagen wird bevorzugt eine zweite weitere äußere Lage aus Kunststofffolie auf die schon verschweißten inneren Lagen aufgelegt und die zweite weitere äußere Lage wird bevorzugt mit der zweiten inneren Lage verschweißt, um auch Fächer zwischen der zweiten inneren Lage und der weiteren äußeren Lage zu bilden. Es entsteht eine Verpackung mit zwei Reihen von Fächern.

Die beiden äußeren Lagen werden bevorzugt so aufgelegt, dass vor dem Verschweißen von äußerer Lage mit zugehöriger innerer Lage beide äußeren Lagen aufgelegt sind. Es ist möglich, dass beide äußere Lagen zeitgleich aufgelegt werden. Alternativ ist es möglich, dass die beiden äußeren Lagen zeitversetzt aufgelegt werden. Zumindest für die äußere Lage wird bevorzugt eine bidirektional schrumpfbare Kunststofffolie verwendet. Dies ermöglicht die Fixierung von Verpackungsgütern in den Fächern durch Schrumpfen der Folie.

Die zu verschweißenden Lagen werden bevorzugt mittels eines Querschweißbalkens verschweißt.

Jeweils ein Teil der äußeren Lage und/oder jeweils ein Teil der inneren Lage ist bevorzugt als Etikett für das Verpackungsgut gestaltet ist, wobei die Form der Etiketten jeweils vor dem Querschweißen eingebracht wird, insbesondere eingestanzt wird, und die Etiketten jeweils im Bereich der Fächer angeordnet werden, wobei beim Herausnehmen des Verpackungsgutes aus seinem Fach das Etikett auf dem Verpackungsgut verbleibt. Am Rand eines Etiketts wird bevorzugt in der äußeren Lage eine Perforation oder ein Vorschnitt zum Herauslösen des Etiketts aus der äußeren Lage eingebracht und die Etiketten werden bevorzugt in der äußeren Lage mit einem Reaktivklebstoff, vorzugsweise mit einem Hotmelt, auf der der inneren Lage zugewandten Seite der äußeren Lage versehen und/oder am Rand eines Etiketts wird bevorzugt in der inneren Lage eine Perforation oder ein Vorschnitt zum Herauslösen des Etiketts aus der inneren Lage eingebracht und die Etiketten werden bevorzugt in der inneren Lage mit einem Reaktivklebstoff, vorzugsweise mit einem Hotmelt, auf der der äußeren Lage zugewandten Seite der inneren Lage versehen. Bei einem Vorschnitt wird die Kontur eines Etikettes bis auf wenige Haltestege ausgeschnitten.

Jeweils vor dem Querschweißen wird bevorzugt in mindestens eine äußere Lage und/oder in mindestens eine innere Lage eine Perforation zum Öffnen des Fachs eingebracht, insbesondere eingestanzt.

Durch alle geschweißten Lagen wird bevorzugt eine Perforation nach einer bestimmten Anzahl von Fächern eingebracht, insbesondere eingestanzt.

Die beiden übereinander liegenden inneren Lagen werden bevorzugt anstatt mit einer Querschweißnaht mit einer Doppel-Querschweißnaht mittels zumindest eines Doppel-Querschweißbalkens verschweißt.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung enthält bevorzugt Mittel zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens oder einer seiner bevorzugten Ausgestaltungen. Die erfindungsgemäße Verpackung ist bevorzugt mit dem erfindungsgemäßen Verfahren oder einer seiner bevorzugten Ausgestaltungen hergestellt.

Bei der erfindungsgemäßen Umverpackung ist bevorzugt ein Teil der äußeren Lage und/oder ein Teil der inneren Lage eines Fachs als Etikett gestaltet, das beim Herausnehmen eines Behälters auf diesem verbleibt.

In den fünf Figuren ist sind bevorzugte Ausführungsformen gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigen

Figur 1 : Das Verschweißen mehrerer Lagen aus Kunststofffolie zur Bildung von Fächern mit Hilfe einer Trennzunge in Vorderansicht, Figur 2: Das Verschweißen mehrerer Lagen aus Kunststofffolie mit Hilfe der Trennzunge in Draufsicht,

Figur 3: Ein Ausschnitt aus einer äußeren Lage aus Kunststofffolie mit einem Etikett,

Figur 4: Das Verschweißen mehrerer Lagen aus Kunststoffolie zur Bildung von Fächern mit Hilfe von Trennlack in Seitenansicht und Figur 5: Ein Ausschnitt aus einer äußeren Lage aus Kunststofffolie mit einem Etikett.

Nachfolgend werden ein erfindungsgemäßes Verfahren einmal mit Trennzunge und einmal mit Trennlack und jeweils eine Vorrichtung zu der Durchführung näher beschrieben. Des Weiteren wird jeweils eine hergestellte Verpackung beschrieben.

Im Folgenden wird zuerst die Herstellung einer Verpackung mit Hilfe eines Mittels in Form einer Trennzunge beschrieben.

Anschließend wird die besonders bevorzugte Herstellung einer Verpackung mit Hilfe eines Mittels in Form von Trennlack beschrieben.

Bevorzugt werden bei der Herstellung einer Verpackung mit Hilfe einer Trennzunge gemäß der Erfindung zur Bildung von zwei Reihen Fächern vier Lagen 1 , 2, 3, 4 aus Kunststofffolie verwendet. So lassen sich kompakte Verpackungsetiketten mit beispielsweise sechs Fächern (2x3- Six-Packs) herstellen. Zum Herstellen der Verpackung für Verpackungsgüter, insbesondere Behälter, liegen alle vier Lagen 1 , 2, 3, 4 aus Kunststofffolie übereinander. Dadurch ergeben sich zwei äußere Lagen 1 , 4 und zwei innere Lagen 2, 3 nach Figur 1. Die vier Lagen 1 , 2, 3, 4 sind im Beispiel transparent. Alternativ können die Lagen 1 , 2, 3, 4, auch aus einer nicht transparenten Kunststofffolie bestehen. Es ist möglich, dass mindestens eine Lage 1 , 2, 3, 4 bedruckt ist. Im Beispiel sind jeweils nur die beiden äußeren Lagen 1 , 4 bedruckt. Zumindest für die äußeren Lagen 1 , 4 wird eine bidirektional schrumpfbare Kunststofffolie verwendet. Im Beispiel wird nur für beide äußeren Lagen 1 , 4 eine bidirektional schrumpfbare Kunststofffolie verwendet, um Verpackungsgüter in den Fächern zu fixieren.

Die im Beispiel hergestellte Verpackung für Flüssigkeitsbehälter ist eine Verpackung für sechs Flaschen. Dabei werden die Flaschen so in der Verpackung angeordnet, dass jeweils eine Flasche in einem Fach angeordnet ist, wobei die sechs jeweils einzelnen Flaschen in zweier Reihe zu je drei Stück in einer Reihe in einer Verpackung angeordnet sind. Alternativ können mit dem Verfahren gemäß der Erfindung auch Verpackungen für andere Gegenstände hergestellt werden, die beispielsweise dosenförmig oder eine andere Form haben.

Alternativ können die Verpackungen auch die jeweiligen Gegenstände in einer anderen Anordnung aufnehmen, d.h. die Verpackung kann so ausgebildet sein, dass die Verpackung Gegenstände beispielsweise in 4x2- Anordnungen, 2x2- Anordnungen aufnehmen kann.

Im Beispiel werden für die vier Lagen 1 , 2, 3, 4 bevorzugt jeweils Einzelfolien aus Kunststoff verwendet. Die vier Lagen 1 , 2, 3, 4 werden der Vorrichtungen zum Herstellen der Verpackungen jeweils über Rollen kontinuierlich zugeführt. Alternativ können die vier Lagen 1 , 2, 3, 4, auch aus einem Halbschlauch hergestellt sein, der in Einzelfolien geteilt wird. Alternativ können die vier Lagen 1 , 2, 3, 4 auch jeweils aus einem Kunststofffolienschlauch hergestellt werden, der jeweils in Einzelfolien geteilt wird.

Nach Figur 1 und Figur 2 ist die Vorrichtung vereinfacht dargestellt. Im Folgenden wird zuerst die Zuführung und Verarbeitung der beiden inneren Lagen 2, 3 dargestellt. Die beiden inneren Lagen 2, 3, die im Beispiel jeweils über Rollen zugeführt werden, werden jeweils mit Hilfe einer Wendeeinrichtung so in eine Vorschubrichtung 6 ausgerichtet, dass diese beiden Lagen 2, 3 übereinander liegen. Die Breite der beiden Lagen 2, 3 unterteilt sich in zwei Bereiche, einen Schweißbereich 8 und einen Rand 9. Die kontinuierliche Zuführung der beiden inneren Lagen 2, 3 wird zum Verschweißen in eine diskontinuierliche Bewegung umgewandelt. Zum Herstellen der Verpackung gemäß dem Ausführungsbeispiel werden die beiden inneren Lagen 2, 3 an bestimmten Postionen in einer Schweißstation verschweißt.

Im Folgenden wird die Verschweißung der beiden inneren Lagen 2, 3 nur an zwei beispielhaften Positionen der herzustellenden Verpackung dargestellt. Die beiden diskontinuierlich zugeführten inneren Lagen 2, 3 werden in Vorschubrichtung 6 einem Querschweißbalken 5a zugeführt (nicht dargestellt). Der Querschweißbalken 5a verschweißt die beiden inneren Lagen 2, 3 in der Ruhelage der diskontinuierlichen Bewegung mit einer Querschweißnaht 10. Dazu senkt sich der Querschweißbalken 5a über dem Schweißbereich 8 der beiden inneren Lagen 2, 3 auf die beiden inneren Lagen 2, 3 ab und verschweißt diese miteinander. Anschließend hebt sich der Querbalken 5a wieder von den beiden inneren Lagen 2, 3 ab. Die Länge des Querbalkens 5a entspricht dabei der maximalen Breite des Schweißbereichs 8. Der Querschweißbalken 5a erstreckt sich dabei quer zur Vorschubrichtung 6 der beiden inneren Lagen 2, 3. Anschließend bewegen sich die beiden inneren Lagen 2, 3 im Beispiel mit einem Vorschubweg von etwa 9 cm in Vorschubrichtung 6 weiter bis sie in einer weiteren Ruhelage stoppen. Erneut senkt sich der Querschweißbalken 5a auf die beiden inneren Lagen 2, 3 ab, sodass dieser die beiden inneren Lagen 2, 3 mit einer weiteren Querschweißnaht 11 miteinander verschweißt. Anschließend hebt sich der Querbalken 5a von den beiden verschweißten inneren Lagen 2, 3 ab. Dadurch ist es möglich, die beiden inneren Lagen 2, 3 erneut mit einem bestimmten Vorschubweg in Vorschubrichtung 6 weiterzubewegen. Die Länge des Querschweißbalkens 5a ist so gewählt, dass die Querschweißnähte 10, 1 1 der inneren Lagen 2, 3 mit Abstand vom Längsrand der inneren Lagen 2, 3 enden, so dass der Rand 9 entsteht, in dem nicht geschweißt wird.

Zwischen die beiden inneren Lagen 2, 3 wird in den Rand 9 die Spitze einer Trennzunge 7 eingeführt. Dieses Einführen findet einmalig zu Beginn der Produktion statt. Damit ist es möglich, anschließend über die Länge der eingeführten Trennzunge 7 die jeweilige äußere Lage 1 , 4 mit der ihr benachbarten Lage 2, 3 zu verschweißen, ohne dass die beiden inneren Lagen 2, 3 erneut miteinander verschweißt werden. Die Trennzunge 7 ist im Beispiel mit Teflon beschichtet.

Bevor die beiden äußeren Lagen 1 , 4 mit den jeweils benachbarten schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 verschweißt werden, werden die beiden äußeren Lagen 1 , 4 kontinuierlich der Vorrichtung über Rollen zugeführt. Mit Hilfe von Wendeinrichtungen werden die beiden äußeren Lagen 1 , 4 in Vorschubrichtung 6 ausgerichtet, sodass es möglich ist, die beiden äußeren Lagen 1 , 4 auf die beiden inneren Lagen 2, 3 aufzulegen.

Im Folgenden werden die beiden äußeren Lagen 1 , 4 im Detail beschrieben.

Jeweils ein Teil der äußeren Lage 1 , 4 ist periodisch als ein bedrucktes Etikett 16 für das Verpackungsgut gestaltet. Die Form der Etiketten 16 wird jeweils vor dem Querschweißen eingebracht. Im Beispiel wird die Form der Etiketten 16 eingestanzt, so dass am Rand eines Etiketts 16 eine Perforation 17 oder ein Vorschnitt zum Herauslösen des Etiketts 16 aus der äußeren Lage 1 , 4 eingebracht wird. Im Beispiel nach Figur 3 wird jeweils eine einzige Perforation 17 um die jeweiligen Etiketten 16 eingestanzt. Die in die äußeren Lagen 1 , 4 jeweils eingestanzten Etiketten 16 werden mit einem Reaktivklebstoff, im Beispiel mit einem Hotmelt 18, auf der der inneren Lage 2,3 zugewandten Seite der äußeren Lage 1 , 4 versehen. Die bedruckten Etiketten 16 sind dabei jeweils in dem Bereich der Fächer, die nach dem Querschweißen eingebracht werden, mittig bezogen auf die Lagenbreite und die Fächerbreite angeordnet. In Figur 3 ist beispielsweise ein von den Teilen einer äußeren Lage 1 gehaltenes Etikett 16, das im Beispiel eine runde Form hat, dargestellt. Identisch ist der Aufbau des Etiketts 16 der anderen äußeren Lage 4. Alternativ kann die Form der jeweiligen Etiketten 16 rechteckig sein oder eine beliebige andere Form haben.

In mindestens eine äußere Lage 1 , 4 und/oder in mindestens eine innere Lage 2,3 wird mindestens eine weitere Perforation 17a jeweils vor dem Querschweißen zusätzlich eingebracht, (m Beispiel werden ausschließlich in beide äußeren Lagen 1 , 4 zwei Perforationen 17a periodisch eingestanzt. Dabei sind die Perforationen 17a senkrecht zur Vorschubrichtung 6 der beiden äußeren Lagen 1 , 4 angeordnet. Im Beispiel werden nur die Perforationen 17a der äußeren Lage 1 für ein einziges Fach nach Figur 3 dargestellt. Für die andere äußere Lage 4 ist der Aufbau identisch. Nach Figur 3 ist jeweils eine Perforation 17a von einem der beiden Ränder der äußeren Lage 1 bis zur Perforation 17, die um das runde Etikett 16 verläuft, gradlinig verlaufend. Die beiden Perforationen 17a werden zum Öffnen des Fachs verwendet. Alternativ kann die Perforation 17a auch eine beliebige andere Form, beispielsweise eine runde Form, haben.

Zum Einstanzen der Etiketten 16 und der Perforationen 17, 17a in die beiden äußeren Lagen 1 , 4 wird im Ausführungsbeispiel die kontinuierliche Zuführung der beiden äußeren Lagen 1 , 4 in eine diskontinuierliche Bewegung umgewandelt. Der Vorschub der zu verschweißenden äußeren Lagen 1 , 4 wird dabei auf Basis eines Druckrapports geregelt.

Zum rapportgenauen Positionieren der jeweils beiden äußeren Lagen 1 ,4 zu den schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 wird deren Position mittels einer Sensorik jeweils erfasst (nicht dargestellt). Die Position der äußeren Lagen 1 ,4 wird im Beispiel jeweils mittels eines optischen Sensors, der im Beispiel die Position einer Druckmarke, die sich mehrfach auf der jeweiligen äußeren Lage 1 , 4 befinden, detektiert. Die Position der schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 wird im Beispiel mittels eines weiteren optischen Sensors, der die Position einer Druckmarke und/oder eines produktspezifischen Merkmals, insbesondere einer Schweißnaht, detektiert. Im Beispiel wird mittels des optischen Sensors jeweils die Position der Querschweißnähte 10, 11 der schon verschweißten inneren Lagen 2,3 detektiert.

Bei einer Abweichung von der Relativposition der jeweiligen äußeren Lage 1 , 4 zu den beiden schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 wird die Position der jeweiligen äußeren Lage 1 , 4 zu der Position der schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 im Ausführungsbeispiel durch eine durch Dehnen oder Entspannen verursachten Längenänderung korrigiert. Dazu sind die jeweiligen äußeren Lagen 1 , 4 jeweils um eine auslenkbare Schwinge umschlungen (nicht dargestellt). Die Auslenkung der Schwinge erfolgt dabei mittels eines Pneumatikzylinders, der über ein Proportionalventil steuerbar ist. Mit Hilfe der Auslenkung der jeweiligen Schwinge wird die jeweilige äußere Lage 1 ,4 bei einer Abweichung von der Relativposition jeweils gedehnt oder entspannt und die kontinuierliche Bewegung der äußeren Lagen 1 , 4 in eine diskontinuierliche Bewegung umgewandelt.

Alternativ ist es möglich, dass bei einer Abweichung von der Relativposition der jeweiligen äußeren Lage 1 , 4 zu den beiden schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 die Position der jeweiligen äußeren Lage 1 , 4 zu der Position der schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 durch eine Veränderung des Vorschubs der jeweiligen äußeren Lage 1 , 4 und / oder der beiden schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 korrigiert wird. Nach der Korrektur bewegen sich die vier Lagen 1 , 2, 3, 4 wieder rapportgenau. Eine Veränderung des Vorschubs ist beispielsweise mittels zumindest eines Vorzugswalzenpaares möglich, wobei jeweils ein Vorzugswalzen paar die beiden inneren Lagen 2, 3 und jeweils eine äußere Lage 1 , 4 in Vorschubrichtung 6 vorzieht. Bei einer Veränderung des Vorschubs mittels eines Vorzugswalzenpaares wird keine Schwinge verwendet. Die kontinuierliche Bewegung der äußeren Lagen 1 , 4 wird für die weiteren Bearbeitungsschritte in eine diskontinuierliche Bewegung umgewandelt.

Die mit Hilfe der Schwinge im Ausführungsbeispiel rapportgenau zugeführten äußeren Lagen 1 , 4 werden auf die beiden schon verschweißten Lagen 2, 3 aufgelegt. Die vier Lagen 1 , 2, 3, 4 bewegen sich anschließend gemeinsam diskontinuierlich und rapportgenau.

Dabei wird jeweils eine der beiden äußeren Lagen 1 , 4 auf jeweils eine Seite der schon verschweißten Lagen 2, 3 aufgelegt. Nach Figur 1 wird im Beispiel auf die innere Lage 2 die eine äußere Lage 1 und auf der anderen Seite der schon verschweißten inneren Lagen 2, 3, das heißt auf die innere Lage 3, die äußere Lage 4 aufgelegt. Wie oben beschrieben sind die Querschweißnähte 10, 11 der schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 ausschließlich im Schweißbereich 8 verschweißt worden, sodass die Querschweißnähte 10, 11 an einer Seite mit Abstand vom Längsrand enden. Zwischen dem Rand 9 verbleibt die Spitze der Trennzunge 7 bei einem Vorschub der inneren Lagen 2, 3, da nach Figur 2 im Rand 9 keine Querschweißnaht 10, 11 geschweißt ist. Der Rand 9 wird später mittels eines Längschnitts abgetrennt.

Zum Verschweißen der beiden äußeren Lagen 1 , 4 mit den inneren Lagen 2, 3 werden die beiden Querschweißnähte 10, 11 so positioniert, dass es möglich ist, die Trennzunge 7 mit einer Bewegung 15 im Bereich zwischen zwei Querschweißnähten 10, 11 zwischen die inneren Lagen 2, 3 einzuführen, um ein Verschweißen der beiden inneren Lagen 2, 3 zu verhindern. Dazu bewegt sich die Trennzunge 7 aus dem Rand 9 in Richtung Schweißbereich 8. Vorzugsweise wird die Trennzunge 7 pneumatisch, mittels eines Servoantriebs oder mittels eines Linearantriebs bewegt.

Nach Figur 1 wird die äußere Lage 1 mit der benachbarten inneren Lage 2 und die äußere Lage 4 mit der benachbarten inneren Lage 3 verschweißt, in dem jeweils ein Querschweißbalken 5b, 5c mit jeweils einer Hubbewegung 12 auf die Lagen 1 , 2, 3, 4 abgesenkt wird.

Im Folgenden wird nur eine einzige Verschweißung der beiden Lagen 1 , 2 dargestellt. Die Verschweißung der Lagen 3, 4 ist identisch.

Der Querschweißbalken 5b senkt sich mit der Hubbewegung 12 aus der Ruhelage in Richtung Trennzunge 7 auf die beiden Lagen 1 , 2 ab, die so in den Schweißbereich 8 geführt sind, dass sich der Querschweißbalken 5b mit der Trennzunge 7 mittig im Bereich zwischen zwei Querschweißnähten 10, 11 befindet. Mit Hilfe der Trennzunge 7 werden somit die beiden schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 voneinander beim Verschweißen der Lage 1 und Lage 2 getrennt, um ein Verschweißen der beiden inneren Lagen 2, 3 zu verhindern.

Nach dem Verschweißen der Lagen 1 , 2 mit einer Querschweißnaht 13 hebt sich der Querschweißbalken 5b wieder von den verschweißten Lagen 1 , 2 mit der Hubbewegung 12 ab. Die zwischen die inneren Lagen 2, 3 eingelegte Trennzunge 7 verhindert ein Verschweißen der beiden inneren Lagen 2, 3, wenn der jeweilige Querschweißbalken 5b, 5c die jeweilige äußere Lage 1 , 4 mit der jeweiligen benachbarten inneren Lage 2, 3 verschweißt. Mit Hilfe der Trennzunge 7 werden die beiden schon verschweißten Lagen 2, 3 voneinander beim Verschweißen getrennt. Die Trennzunge 7 ist dabei auch als Schweißauflage anzusehen, auf die die beiden Querschweißbalken 5b, 5c beim Verschweißen drücken.

Anschließend wird die Trennzunge 7 aus dem Schweißbereich 8 zurück in den Rand 9 mit der Bewegung 15 geführt, wobei nur die Spitze der Trennzunge 7 in dem Rand 9 verbleibt. Die beiden anderen Lagen 3, 4 werden gemäß dem gleichen Verfahren mit dem anderen Querschweißbalken 5c mit einer Querschweißnaht 14 verschweißt. Anschließend bewegen sich die Lagen 1 , 2, 3, 4 aus der Ruhelage mit einem Vorschub in Vorschubrichtung 6 diskontinuierlich weiter und der oben beschriebene Vorgang kann sich erneut wiederholen.

Beispielhaft wurden nur vier Querschweißnähte 10, 11 , 12, 13 dargestellt.

Durch das Verschweißen der vier Lagen 1 , 2, 3, 4 mit weiteren Querschweißnähten gemäß der Erfindung bilden sich zwischen der inneren Lage 2 und der äußeren Lage 1 beziehungsweise zwischen der inneren Lage 3 und der äußeren Lage 4 jeweils Fächer in der Verpackung.

Anschließend wird der Rand 9 von den verschweißten Lagen 1 , 2, 3, 4 abgetrennt.

Durch alle geschweißten Lagen 1 , 2, 3, 4 wird anschließend eine weitere Perforation 17b nach einer bestimmten Anzahl von Fächern eingebracht. Im Beispiel wird jeweils nach drei, auf einer Seite liegenden Fächern die Perforation 17b jeweils eingestanzt. Entlang der Perforation 17b können jeweils Verpackungen mit beispielsweise sechs Fächern abgerissen werden.

Die Bewegung der hergestellten Verpackungen wird im Beispiel anschließend wieder in eine kontinuierliche Bewegung umgewandelt und die Verpackungen werden zu einer Rolle aufgerollt. Mit dem Verfahren gemäß der Erfindung in der Vorrichtung hergestellten Verpackung werden anschließend mit den Flaschen befüllt, indem die Flaschen zwischen die durch die Querschweißnähte 10,11 ,13,14 gebildeten Fächer eingeführt werden. Anschließend werden die mit Flaschen gefüllten und mittels der Perforation 17b, die durch alle geschweißten Lagen 1 , 2, 3, 4 geht, separierten Verpackungen erwärmt, so dass die Kunststofffolie der Verpackung sich um die Flaschen herum schrumpft und so diese fixiert. Zusätzlich wird der Hotmelt 18 auf den jeweiligen Etiketten 16 durch die Erwärmung aktiviert und haftet auf den jeweiligen Flaschen.

Durch die Anordnung der Etiketten 16 auf den äußeren Lagen 1 , 4 sind diese jeweils so auf der Verpackung angeordnet, dass diese von der Verpackung her gesehen nach außen zeigen und mittig in dem jeweiligen Fach angeordnet sind. Dadurch ist auch eine Ausrichtung der Flaschen beim Befüllen in die Verpackung nicht notwendig, da die Etiketten 16 passend auf die Flaschen geklebt werden, da die Etiketten 16 in den jeweiligen Fächern jeweils nach außen zeigen und damit unverdeckt sind. Einzelne Flaschen können anschließend aus der Verpackung entnommen werden, indem eine Flasche aus ihrem Fach gezogen wird, wobei die Verpackung nach Figur 3 entlang der Perforation 17a im Fach, und auch entlang der Perforation 17 um das Etikett 16, einreißt. Das mit Hotmelt 18 an die Flasche geklebte Etikett 16 wird dabei mit aus der restlichen Verpackung gerissen, da es an der Flasche haften bleibt.

Unter gewissen Umständen ist es auch möglich, dass in dem Schweißbereich der Lagen mehrere Reihen an Etiketten und Perforationen eingebracht sind. Dabei sind die Etiketten und Perforationen jeweils bezogen auf die Breite der Lage nacheinander in Reihe eingebracht. Dadurch ist es möglich, mehrere Verpackungen gleichzeitig beim Verschweißen im Schweißbereich herzustellen. Die jeweiligen Reihen werden anschließend quer zur Reihe voneinander getrennt, so dass Verpackungen gemäß dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel entstehen.

Unter gewissen Umständen ist es auch möglich, dass ein Teil der inneren Lage 2, 3 periodisch als ein Etikett für ein Verpackungsgut, beispielsweise für eine Flasche, gestaltet ist. Am Rand eines Etiketts in der inneren Lage 2, 3 wird dabei bevorzugt eine Perforation oder ein Vorschnitt zum Herauslösen des Etiketts aus der inneren Lage 2, 3 eingebracht. Die Etiketten in der inneren Lage 2, 3 werden dabei bevorzugt mit einem Reaktivklebstoff, vorzugsweise mit einem Hotmelt, auf der der äußeren Lage 1 , 4 zugewandten Seite der inneren Lage 2, 4 versehen. Die Form der Etiketten wird dabei jeweils vor dem Querschweißen eingebracht, insbesondere eingestanzt, und die Etiketten werden jeweils im Bereich der Fächer angeordnet. Beim Herausnehmen einer Flasche aus ihrem Fach verbleibt das Etikett dabei auf dem Verpackungsgut. Im Ausführungsbeispiel nach Figur 1 bis 3 ist in die beiden inneren Lagen 2, 3 kein Etikett eingestanzt.

Es ist auch möglich die Verpackung als Umverpackung, bestehend aus Lagen von Kunststofffolie, für Behälter zu vewenden (nicht dargestellt). Die Lagen bilden ein oder mehrere Fächer für Behälter. Beispielweise ist es möglich, dass gemäß dem vorherigen Ausführungsbeispiel die Umverpackung beispielsweise aus vier Lagen von Kunststofffolie besteht. Dabei ist ein Teil der äußeren Lage und/oder ein Teil der inneren Lage eines Fachs periodisch als Etikett gestaltet ist, das beim Herausnehmen eines Behälters auf diesem verbleibt.

Im Folgenden wird die besonders bevorzugte Herstellung einer Verpackung mit Hilfe von Trennlack beschrieben. Gleiche Bauteile sind in den Figuren 4 und 5 mit gleichen Bezugsziffern versehen und neue Bauteile sind in den Figuren 4 und 5 mit neuen Bezugsziffern versehen.

Bevorzugt werden bei der Herstellung einer Verpackung mit Hilfe von Trennlack gemäß der Erfindung zur Bildung von zwei Reihen Fächern vier Lagen 1 , 2, 3, 4 aus Kunststofffolie verwendet. So lassen sich kompakte Verpackungsetiketten mit beispielsweise sechs Fächern (2x3-Six-Packs) herstellen.

Zum Herstellen der Verpackung für Verpackungsgüter, insbesondere Behälter, liegen alle vier Lagen 1 , 2, 3, 4 aus Kunststofffolie übereinander. Dadurch ergeben sich zwei äußere Lagen 1 , 4 und zwei innere Lagen 2, 3 nach Figur 4. Die vier Lagen 1 , 2, 3, 4 sind im Beispiel transparent. Alternativ können die Lagen 1 , 2, 3, 4, auch aus einer nicht transparenten Kunststofffolie bestehen. Es ist möglich, dass mindestens eine Lage 1 , 2, 3, 4 bedruckt ist. Im Beispiel sind jeweils nur die beiden äußeren Lagen 1 , 4 bedruckt. Zumindest für die äußeren Lagen 1 , 4 wird eine bidirektional schrumpfbare Kunststofffolie verwendet. Im Beispiel wird nur für beide äußeren Lagen 1 , 4 eine bidirektional schrumpfbare Kunststofffolie verwendet, um Verpackungsgüter in den Fächern zu fixieren.

Die im Beispiel hergestellte Verpackung für Flüssigkeitsbehälter ist eine Verpackung für sechs Flaschen. Dabei werden die Flaschen so in der Verpackung angeordnet, dass jeweils eine Flasche in einem Fach angeordnet ist, wobei die sechs jeweils einzelnen Flaschen in zweier Reihe zu je drei Stück in einer Reihe in einer Verpackung angeordnet sind. Alternativ können mit dem Verfahren gemäß der Erfindung auch Verpackungen für andere Gegenstände hergestellt werden, die beispielsweise dosenförmig oder eine andere Form haben. Alternativ können die Verpackungen auch die jeweiligen Gegenstände in einer anderen Anordnung aufnehmen, d.h. die Verpackung kann so ausgebildet sein, dass die Verpackung Gegenstände beispielsweise in 4x2- Anordnungen, 2x2- Anordnungen aufnehmen kann. Im Beispiel werden für die vier Lagen 1 , 2, 3, 4 bevorzugt jeweils Einzelfolien aus Kunststoff verwendet. Die vier Lagen 1 , 2, 3, 4 werden der Vorrichtungen zum Herstellen der Verpackungen jeweils über Rollen kontinuierlich zugeführt. Alternativ können die vier Lagen 1 , 2, 3, 4, auch aus einem Halbschlauch hergestellt sein, der in Einzelfolien geteilt wird. Alternativ können die vier Lagen 1 , 2, 3, 4 auch jeweils aus einem Kunststofffolienschlauch hergestellt werden, der jeweils in Einzelfolien geteilt wird. Nach Figur 4 ist die Vorrichtung vereinfacht dargestellt. Im Folgenden wird zuerst die Zuführung und Verarbeitung der beiden inneren Lagen 2, 3 dargestellt. Die beiden inneren Lagen 2, 3, die im Beispiel jeweils über Rollen zugeführt werden, werden jeweils mit Hilfe einer Wendeeinrichtung so in eine Vorschubrichtung 6a ausgerichtet, dass diese beiden Lagen 2, 3 übereinander liegen. Gemäß Figur 4 ist die Innenseite der inneren Lage 2 und die Innenseite der anderen, zweiten inneren Lage 3 mit Trennlack 19 beschichtet. Der Trennlack 19 ist dabei in Form von mehreren sich mit Abstand zueinander befindenden Streifen auf die jeweilige Lage 2, 3 quer zur Vorschubrichtung 6a der Lagen 2, 3 über die gesamte Breite der Lagen 2, 3 gemäß Figur 4 aufgebracht. Die Streifen aus Trennlack 19 sind im Ausführungsbeispiel periodisch aufgebracht. Die kontinuierliche Zuführung der beiden inneren Lagen 2, 3 wird zum Verschweißen in eine diskontinuierliche Bewegung umgewandelt. Zum Herstellen der Verpackung gemäß dem Ausführungsbeispiel werden die beiden inneren Lagen 2, 3 an bestimmten Postionen in einer Schweißstation verschweißt. Im Folgenden wird die Verschweißung der beiden inneren Lagen 2, 3 nur an zwei beispielhaften Positionen der herzustellenden Verpackung dargestellt. Die beiden diskontinuierlich zugeführten inneren Lagen 2, 3 werden in Vorschubrichtung 6a zwei Doppel-Querschweißbalken 5d, 5e zugeführt. Die beiden Doppel-Querschweißbalken 5d, 5e verschweißen die beiden inneren Lagen 2, 3 in der Ruhelage der diskontinuierlichen Bewegung mit einer Doppel-Querschweißnaht 20. Bei einer Doppel- Querschweißnaht 20 werden zwei Querschweißnähte mit geringem Abstand zueinander mittels der beiden Doppel-Querschweißbalken 5d, 5e geschweißt. Dazu senken sich die beiden gegenläufigen Doppel- Querschweißbalken 5d, 5e jeweils auf die beiden inneren Lagen 2, 3 ab und verschweißen diese miteinander. Anschließend heben sich die beiden Doppel-Querschweißbalken 5d, 5e wieder von den beiden inneren Lagen 2, 3 jeweils in entgegengesetzte Richtung ab. Die beiden Doppel- Querschweißbalken 5d, 5e erstrecken sich dabei quer zur Vorschubrichtung 6a der beiden inneren Lagen 2, 3 über deren gesamte Breite der beiden Lagen 2, 3.

Anschließend bewegen sich die beiden inneren Lagen 2, 3 im Beispiel mit einem Vorschubweg von etwa 9 cm in Vorschubrichtung 6a weiter bis sie in einer weiteren Ruhelage stoppen. Erneut senken sich die beiden Doppel-Querschweißbalken 5d, 5e auf die beiden inneren Lagen 2, 3 ab, sodass diese die beiden inneren Lagen 2, 3 mit einer weiteren Doppel- Querschweißnaht 20 miteinander verschweißen.

Anschließend heben sich die beiden Doppel-Querschweißbalken 5d, 5e von den beiden verschweißten inneren Lagen 2, 3 jeweils wieder ab. Dadurch ist es möglich, die beiden inneren Lagen 2, 3 erneut mit einem bestimmten Vorschubweg in Vorschubrichtung 6a weiterzubewegen.

Mittels der beiden gegenläufigen Doppel-Querschweißbalken 5d, 5e werden die beiden übereinander liegenden Lagen 2, 3 mit Doppel- Querschweißnähten 20 verschweißt, wobei die eine geschweißte Doppel- Querschweißnaht 20 einen gewissen Abstand zur nachfolgend geschweißten Doppel-Querschweißnaht 20 gemäß Figur 4 aufweist.

Bevor die beiden äußeren Lagen 1 , 4 mit den jeweils benachbarten schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 verschweißt werden, werden die beiden äußeren Lagen 1 , 4 kontinuierlich der Vorrichtung über Rollen zugeführt. Mit Hilfe von Wendeinrichtungen werden die beiden äußeren Lagen 1 , 4 in Vorschubrichtung 6a ausgerichtet, sodass es möglich ist, die beiden äußeren Lagen 1 , 4 auf die beiden inneren Lagen 2, 3 aufzulegen.

Im Folgenden werden die beiden äußeren Lagen 1 , 4 im Detail beschrieben.

Jeweils ein Teil der äußeren Lage 1 , 4 ist periodisch als ein bedrucktes Etikett 16 für das Verpackungsgut gestaltet. Die Form der Etiketten 16 wird jeweils vor dem Querschweißen eingebracht. Im Beispiel wird die Form der Etiketten 16 eingestanzt, so dass am Rand eines Etiketts 16 eine Perforation 17 oder ein Vorschnitt zum Herauslösen des Etiketts 16 aus der äußeren Lage 1 , 4 eingebracht wird. Im Beispiel nach Figur 5 wird jeweils eine einzige Perforation 17 um die jeweiligen Etiketten 16 eingestanzt. Die in die äußeren Lagen 1 , 4 jeweils eingestanzten Etiketten 16 werden mit einem Reaktivklebstoff, im Beispiel mit einem Hotmelt 18, auf der der inneren Lage 2,3 zugewandten Seite der äußeren Lage 1 , 4 versehen. Die bedruckten Etiketten 16 sind dabei jeweils in dem Bereich der Fächer, die nach dem Querschweißen eingebracht werden, mittig bezogen auf die Lagenbreite und die Fächerbreite angeordnet.

In Figur 5 ist beispielsweise ein von den Teilen einer äußeren Lage 1 gehaltenes Etikett 16, das im Beispiel eine runde Form hat, dargestellt. Identisch ist der Aufbau des Etiketts 16 der anderen äußeren Lage 4. Alternativ kann die Form der jeweiligen Etiketten 16 rechteckig sein oder eine beliebige andere Form haben.

In mindestens eine äußere Lage 1 , 4 und/oder in mindestens eine innere Lage 2,3 wird mindestens eine weitere Perforation 17a jeweils vor dem Querschweißen zusätzlich eingebracht. Im Beispiel werden ausschließlich in beide äußeren Lagen 1 , 4 zwei Perforationen 17a periodisch eingestanzt. Dabei sind die Perforationen 17a senkrecht zur Vorschubrichtung 6a der beiden äußeren Lagen 1 , 4 angeordnet. Im Beispiel werden nur die Perforationen 17a der äußeren Lage 1 für ein einziges Fach nach Figur 5 dargestellt. Für die andere äußere Lage 4 ist der Aufbau identisch. Nach Figur 5 ist jeweils eine Perforation 17a von einem der beiden Ränder der äußeren Lage 1 bis zur Perforation 17, die um das runde Etikett 16 verläuft, gradlinig verlaufend. Die beiden Perforationen 17a werden zum Öffnen des Fachs verwendet. Alternativ kann die Perforation 17a auch eine beliebige andere Form, beispielsweise eine runde Form, haben.

Zum Einstanzen der Etiketten 16 und der Perforationen 17, 17a in die beiden äußeren Lagen 1 , 4 wird im Ausführungsbeispiel die kontinuierliche Zuführung der beiden äußeren Lagen 1 , 4 in eine diskontinuierliche Bewegung umgewandelt. Der Vorschub der zu verschweißenden äußeren Lagen 1 , 4 wird dabei auf Basis eines Druckrapports geregelt. Zum rapportgenauen Positionieren der jeweils beiden äußeren Lagen 1 ,4 zu den schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 wird deren Position mittels einer Sensorik jeweils erfasst (nicht dargestellt). Die Position der äußeren Lagen 1 ,4 wird im Beispiel jeweils mittels eines optischen Sensors, der im Beispiel die Position einer Druckmarke, die sich mehrfach auf der jeweiligen äußeren Lage 1 , 4 befinden, detektiert. Die Position der schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 wird im Beispiel mittels eines weiteren optischen Sensors, der die Position einer Druckmarke und/oder eines produktspezifischen Merkmals, insbesondere einer Schweißnaht, detektiert. Im Beispiel wird mittels des optischen Sensors jeweils die Position der Doppel-Querschweißnähte 20 der schon verschweißten inneren Lagen 2,3 detektiert.

Bei einer Abweichung von der Relativposition der jeweiligen äußeren Lage 1 , 4 zu den beiden schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 wird die Position der jeweiligen äußeren Lage 1 , 4 zu der Position der schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 im Ausführungsbeispiel durch eine durch Dehnen oder Entspannen verursachten Längenänderung korrigiert. Dazu sind die jeweiligen äußeren Lagen 1 , 4 jeweils um eine auslenkbare Schwinge umschlungen (nicht dargestellt). Die Auslenkung der Schwinge erfolgt dabei mittels eines Pneumatikzylinders, der über ein Proportionalventil steuerbar ist. Mit Hilfe der Auslenkung der jeweiligen Schwinge wird die jeweilige äußere Lage 1 ,4 bei einer Abweichung von der Relativposition jeweils gedehnt oder entspannt und die kontinuierliche Bewegung der äußeren Lagen 1 , 4 in eine diskontinuierliche Bewegung umgewandelt.

Alternativ ist es möglich, dass bei einer Abweichung von der Relativposition der jeweiligen äußeren Lage 1 , 4 zu den beiden schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 die Position der jeweiligen äußeren Lage 1 , 4 zu der Position der schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 durch eine Veränderung des Vorschubs der jeweiligen äußeren Lage 1 , 4 und / oder der beiden schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 korrigiert wird. Nach der Korrektur bewegen sich die vier Lagen 1 , 2, 3, 4 wieder rapportgenau. Eine Veränderung des Vorschubs ist beispielsweise mittels zumindest eines Vorzugswalzenpaares möglich, wobei jeweils ein Vorzugswalzenpaar die beiden inneren Lagen 2, 3 und jeweils eine äußere Lage 1 , 4 in Vorschubrichtung 6 vorzieht. Bei einer Veränderung des Vorschubs mittels eines Vorzugswalzenpaares wird keine Schwinge verwendet. Die kontinuierliche Bewegung der äußeren Lagen 1 , 4 wird für die weiteren Bearbeitungsschritte in eine diskontinuierliche Bewegung umgewandelt.

Die mit Hilfe der Schwinge im Ausführungsbeispiel rapportgenau zugeführten äußeren Lagen 1 , 4 werden auf die beiden schon verschweißten Lagen 2, 3 aufgelegt. Die vier Lagen 1 , 2, 3, 4 bewegen sich anschließend gemeinsam diskontinuierlich und rapportgenau.

Dabei wird jeweils eine der beiden äußeren Lagen 1 , 4 auf jeweils eine Seite der schon verschweißten Lagen 2, 3 aufgelegt. Die beiden äußeren Lagen 1 , 4 werden somit so aufgelegt, dass vor dem Verschweißen von äußerer Lage 1 , 4 mit zugehöriger innerer Lage 2, 3 beide äußeren Lagen

1 , 4 aufgelegt sind. Nach Figur 4 wird im Beispiel auf die innere Lage 2 die eine äußere Lage 1 und auf der anderen Seite der schon verschweißten inneren Lagen 2, 3, das heißt auf die innere Lage 3, die äußere Lage 4 aufgelegt.

Zum Verschweißen der beiden äußeren Lagen 1 , 4 mit den inneren Lagen

2, 3 werden zwei benachbarte Doppel-Querschweißnähte 20 so positioniert, dass es möglich ist, zwei gegenläufige Querschweißbalken 5f,

5g mittig zwischen den beiden benachbarten Doppel-Querschweißnähten 20 zum Verschweißen gemäß Figur 4 abzusenken. Dabei ist ein jeweiliger Streifen aus Trennlack 19 auf den beiden inneren Lagen 2, 3 zwischen den beiden Querschweißbalken 5f, 5g aufgrund der vorher durchgeführten Positionierung der jeweiligen äußeren Lage 1 , 4 zu den beiden inneren Lagen 2, 3 mittig angeordnet.

Nach Figur 4 wird die äußere Lage 1 mit der benachbarten inneren Lage 2 und die äußere Lage 4 mit der benachbarten inneren Lage 3 verschweißt, in dem jeweils ein Querschweißbalken 5f, 5g mit jeweils einer Hubbewegung 12a auf die Lagen 1, 2, 3, 4 gemäß Figur 4 abgesenkt wird.

Im Folgenden wird nur eine einzige Verschweißung der beiden Lagen 1 , 2 dargestellt. Die Verschweißung der Lagen 3, 4 ist identisch.

Der Querschweißbalken 5f senkt sich mit der Hubbewegung 12a aus der Ruhelage in Richtung Querschweißbalken 5g auf die beiden Lagen 1 , 2 ab, die so geführt sind, dass sich der Querschweißbalken 5f mittig im Bereich zwischen zwei Doppel-Querschweißnähten 20 und über zwei Streifen aus Trennlack 19 der beiden inneren Lagen 2, 3 gemäß Figur 4 befindet. Nach dem Verschweißen der Lagen 1 , 2 mit einer Querschweißnaht 13a hebt sich der Querschweißbalken 5f wieder von den verschweißten Lagen 1 , 2 mit der Hubbewegung 12a ab.

Die beiden anderen Lagen 3, 4 werden gemäß dem gleichen Verfahren mit dem anderen Querschweißbalken 5g mit einer Querschweißnaht 14a verschweißt. Der als Mittel verwendete Trennlack 19 auf den beiden inneren Lagen 2, 3 verhindert ein Verschweißen der beiden inneren Lagen 2, 3, wenn der jeweilige Querschweißbalken 5f, 5g die jeweilige äußere Lage 1 , 4 mit der jeweiligen benachbarten inneren Lage 2, 3 verschweißt. Mit Hilfe des Trennlacks 19 werden somit die beiden schon verschweißten inneren Lagen 2, 3 voneinander beim Verschweißen der Lage 1 und Lage 2 sowie bei dem Verschweißen von Lage 3 mit Lage 4 getrennt, um ein Verschweißen der beiden inneren Lagen 2, 3 zu verhindern. Anschließend bewegen sich die Lagen 1 , 2, 3, 4 aus der Ruhelage mit einem Vorschub in Vorschubrichtung 6a diskontinuierlich weiter und der oben beschriebene Vorgang kann sich erneut wiederholen. Beispielhaft wurden nur zwei Querschweißnähte 13a und 14a und zwei Doppel-Querschweißnähte 20 im Ausführungsbeispiel beispielhaft beschrieben.

Durch das Verschweißen der vier Lagen 1 , 2, 3, 4 mit weiteren Querschweißnähten und Doppel-Querschweißnähten 20 gemäß der Erfindung bilden sich zwischen der inneren Lage 2 und der äußeren Lage 1 beziehungsweise zwischen der inneren Lage 3 und der äußeren Lage 4 jeweils Fächer in der Verpackung. Durch alle geschweißten Lagen 1 , 2, 3, 4 wird anschließend eine weitere Perforation 17b nach einer bestimmten Anzahl von Fächern eingebracht. Im Beispiel wird jeweils nach drei, auf einer Seite liegenden Fächern die Perforation 17b jeweils eingestanzt. Entlang der Perforation 17b können jeweils Verpackungen mit beispielsweise sechs Fächern abgerissen werden.

Die Bewegung der hergestellten Verpackungen wird im Beispiel anschließend wieder in eine kontinuierliche Bewegung umgewandelt und die Verpackungen werden zu einer Rolle aufgerollt.

Mit dem Verfahren gemäß der Erfindung in der Vorrichtung hergestellten Verpackung werden anschließend mit den Flaschen befüllt, indem die Flaschen zwischen die durch die Querschweißnähte 13a, 14b und durch die Doppel-Querschweißnähte 20 gebildeten Fächer eingeführt werden. Anschließend werden die mit Flaschen gefüllten und mittels der Perforation 17b, die durch alle geschweißten Lagen 1 , 2, 3, 4 geht, separierten Verpackungen erwärmt, so dass die Kunststofffolie der Verpackung sich um die Flaschen herum schrumpft und so diese fixiert. Zusätzlich wird der Hotmelt 18 auf den jeweiligen Etiketten 16 durch die Erwärmung aktiviert und haftet auf den jeweiligen Flaschen.

Durch die Anordnung der Etiketten 16 auf den äußeren Lagen 1 , 4 sind diese jeweils so auf der Verpackung angeordnet, dass diese von der Verpackung her gesehen nach außen zeigen und mittig in dem jeweiligen Fach angeordnet sind. Dadurch ist auch eine Ausrichtung der Flaschen beim Befüllen in die Verpackung nicht notwendig, da die Etiketten 16 passend auf die Flaschen geklebt werden, da die Etiketten 16 in den jeweiligen Fächern jeweils nach außen zeigen und damit unverdeckt sind.

Einzelne Flaschen können anschließend aus der Verpackung entnommen werden, indem eine Flasche aus ihrem Fach gezogen wird, wobei die Verpackung nach Figur 5 entlang der Perforation 17a im Fach, und auch entlang der Perforation 17 um das Etikett 16, einreißt. Das mit Hotmelt 18 an die Flasche geklebte Etikett 16 wird dabei mit aus der restlichen Verpackung gerissen, da es an der Flasche haften bleibt.

Unter gewissen Umständen ist es auch möglich, dass mehrere Reihen an Etiketten und Perforationen in die Lagen eingebracht sind. Dabei sind die Etiketten und Perforationen jeweils bezogen auf die Breite der Lage nacheiander in Reihe eingebracht. Dadurch ist es möglich, mehrere Verpackungen gleichzeitig beim Verschweißen mit Hilfe des Trennlacks herzustellen. Die Streifen aus Trennlack sind dabei mit Abstand zueinander über die Breite der jeweiligen inneren Lagen auf der jeweiligen inneren Lage aufgebracht. Die jeweiligen Reihen werden anschließend quer zu Reihe voneinander getrennt, so dass Verpackungen gemäß dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel entstehen. Unter gewissen Umständen ist es auch möglich, dass ein Teil der inneren Lage 2, 3 periodisch als ein Etikett für ein Verpackungsgut, beispielsweise für eine Flasche, gestaltet ist. Am Rand eines Etiketts in der inneren Lage 2, 3 wird dabei bevorzugt eine Perforation oder ein Vorschnitt zum Herauslösen des Etiketts aus der inneren Lage 2, 3 eingebracht. Die Etiketten in der inneren Lage 2, 3 werden dabei bevorzugt mit einem Reaktivklebstoff, vorzugsweise mit einem Hotmelt, auf der der äußeren Lage 1 , 4 zugewandten Seite der inneren Lage 2, 4 versehen. Die Form der Etiketten wird dabei jeweils vor dem Querschweißen eingebracht, insbesondere eingestanzt, und die Etiketten werden jeweils im Bereich der Fächer angeordnet. Beim Herausnehmen einer Flasche aus ihrem Fach verbleibt das Etikett dabei auf dem Verpackungsgut. Im Ausführungsbeispiel nach Figur 4 und 5 ist in die beiden inneren Lagen 2, 3 kein Etikett eingestanzt.

Es ist auch möglich die Verpackung als Umverpackung, bestehend aus Lagen von Kunststofffolie, für Behälter zu vewenden (nicht dargestellt). Die Lagen bilden ein oder mehrere Fächer für Behälter. Beispielweise ist es möglich, dass gemäß dem vorherigen Ausführungsbeispiel die Umverpackung beispielsweise aus vier Lagen von Kunststofffolie besteht. Dabei ist ein Teil der äußeren Lage und/oder ein Teil der inneren Lage eines Fachs periodisch als Etikett gestaltet ist, das beim Herausnehmen eines Behälters auf diesem verbleibt.

Bezugszeichenliste

1. äußere Lage

2. innere Lage

3. innere Lage

4. äußere Lage

5a. Querschweißbalken

5b. Querschweißbalken

5c. Querschweißbalken

5d. Doppel-Querschweißbalken

5e. Doppel-Querschweißbalken

5f. Querschweißbalken

5g. Querschweißbalken

6. Vorschubrichtung

6a Vorschubrichtung

7. Trennzunge

8. Schweißbereich

9. Rand

10. Querschweißnaht

11. Querschweißnaht

12. Hubbewegung

12a. Hubbewegung

13. Querschweißnaht

13a. Querschweißnaht

14. Querschweißnaht

14a. Querschweißnaht

15. Bewegung

16. Etikett

17. Perforation (Etikett)

17a. Perforation (zum Öffnen des Fachs)

17b. Perforation (nach einer bestimmten Anzahl von Fächern)

18. Hotmelt

19. Trennlack

20. Doppel-Querschweißnaht