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Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR PRODUCING A SPHERICAL BODY MADE OF PAPER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/190163
Kind Code:
A1
Abstract:
The blank (1) of a net, which has been punched out of paper of a spherical body unwound in the plane, is formed by means of a threading technique to form a sphere (5), in which the thread (6) is pulled so far until the tips of the isosceles triangles (3.1, 3.2) are bulged to form a sphere (5), wherein a small sliding plate (8), which is mounted on the thread (6), determines the shape.

Inventors:
MICHAELA ZIRG (Witthauergasse 13, 1180 Wien, 1180, AT)
Application Number:
AT2017/000033
Publication Date:
November 09, 2017
Filing Date:
April 11, 2017
Export Citation:
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Assignee:
MICHAELA ZIRG (Witthauergasse 13, 1180 Wien, 1180, AT)
International Classes:
B31D5/00; A63H33/16
Domestic Patent References:
WO2006091079A22006-08-31
Foreign References:
DE1239828B1967-05-03
FR2873058A12006-01-20
Other References:
None
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Claims:
Ansprüche

1. Zuschnitt (1) eines Netzes eines Kugelkörpers (5) aus einem Papierbogen ausgeschnitten, vorzugsweise lasergestanzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt (1) einen rechteckigen Papierstreifen (2) aufweist, von dessen beiden längeren Seiten jeweils eine Vielzahl unmittelbar aufeinander folgender, gleichschenkeliger Dreiecke (3.1, 3.2) spiegelgleich abragt, an deren abgestumpften Spitzen Löcher (4.1, 4.2) eingestanzt sind.

2. Verfahren zum Herstellen eines Kugelkörpers (5) aus einem Zuschnitt (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es folgende Schritte aufweist:

- Bereitstellen eines Zuschnitts (1) gemäß Anspruch 1,

- Bereitstellen eines Fadens (6), an dessen einem Ende ein Knöpfchen (7) befestigt ist,

- Bereitstellen eines Schiebeplättchens (8)

- Ziehen des Fadens (6) durch sämtliche unmittelbar aufeinander folgende Löcher (4.1) der

Dreiecksflächen (3.1) an der einen längeren Seite des Papierstreifens (2), beginnend an einer der beiden äußeren Dreiecksflächen (3.1),

- Ziehen des Fadens (6) vom Loch (4.1) der anderen äußeren Dreiecksfläche (3.1) zum und durch das Loch (4.2) der spiegelgleich gegenüber liegenden Dreiecksfläche (3.2) an der anderen längeren Seite des Papierstreifens (2),

- Ziehen des Fadens (6) durch sämtliche unmittelbar aufeinander folgende Löcher (4.2) der

Dreiecksflächen (3.2) an der anderen längeren Seite des Papierstreifens (2) in zum Ziehen des Fadens (6) durch die Löcher (4.1) entgegengesetzter Richtung,

- Aufschieben des Schiebeplättchens (8) auf den Faden (6) nach dem Ziehen des Fadens (6) durch das Loch (4.2) der letzten, äußeren Dreiecksfläche (3.2),

- Anziehen des Fadens (6) unter Halten des Schiebeplättchens (8) am Loch (4.2) der letzten, äußeren Dreiecksfläche (3.2), sodass sich die Spitzen der gleichschenkeligen Dreiecksflächen (3.1, 3.2) nach innen wölben, bis sich schließlich eine kugelige Form ergibt.

3. Kugelkörper (5), hergestellt mit einem Verfahren gemäß Anspruch 2 aus einem Zuschnitt (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er einen mit den beiden kürzeren Seiten zueinander gebogenen und dadurch einen annähernd zylinderförmigen Teil bildenden rechteckigen Papierstreifen (2) aufweist, von dessen beiden längeren, annähernd einen Kreis bildenden Seiten jeweils unmittelbar aufeinanderfolgende, gleichschenkelige Dreieckesflächen (3.1, 3.2) abragen, wobei die Spitzen der Dreieckesflächen (3.1, 3.2) jeweils einer der beiden Seiten des Papierstreifens (2) mittels eines Zugfadens (6) annähernd in jeweils einem Polpunkt zusammengezogen sind, sodass zwei annähernd halbkugelförmige Schalen gebildet werden, die gemeinsam mit dem

zylinderförmigen Teil den Kugelkörper (5) bilden, und wobei die Zusammenziehung der

Dreiecksspitzen beider halbkugelförmigen Schalen mittels eines einzigen Fadens (6) bewirkt ist, der die Polpunkte der beiden halbkugelförmigen Schalen im Kugelinneren verbindet und der an einem dieser Polpunkte mit Hilfe eines Knöpfchens (7) und am anderen mittels eines Schiebeplättchens (8) an der äußeren Kugeloberfläche fixiert ist. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Description:
Beschreibung

VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES KUGELKÖRPERS AUS PAPIER

[0001] Die Erfindung betrifft einen Kugelkörper aus Papier, insbesondere die wiederholte

Möglichkeit, den Kugelkörper wieder zu einem platzsparenden Flachkörper zu bringen.

[0002] Es sind Kugelkörper bekannt, die aus einer zylindrischen Form geschnitten, geformt und mittels Achsenhalterung in Kugelform gebracht werden. Als nachteilig erweist sich, dass solche Formen in der Aufbewahrung entsprechend Platz einnehmen.

[0003] Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, einen Kugelkörper nach der eingangs erwähnten Art entstehen zu lassen, dass die oben genannten Nachteile nicht zum Tragen kommen.

[0004] Dies wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 und des Anspruchs 2 erreicht.

[0005] Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Fig. 1-3 erläutert.

[0006] Fig. 1 zeigt einen Zuschnitt 1 eines in die Ebene abgewickelten Netzes eines Kugelkörpers. Der Zuschnitt 1 besteht aus einem rechteckigen Papierstreifen 2, wobei von den beiden

gegenüberliegenden längeren Seiten eine Vielzahl unmittelbar aufeinander folgende gleich- schenkelige Dreiecksflächen 3.1 und 3.2 über dessen gesamte Länge abragen. Je eine Dreiecksfläche 3.1 liegt dabei einer Dreiecksfläche 3.2 an der gegenüberliegenden Seite des Rechtecks spiegelgleich gegenüber. Die Spitzen sämtlicher Dreiecksflächen 3.1 und 3.2 sind abgestumpft und weisen eingestanzte Löcher 4.1 und 4.2 auf.

[0007] Fig.2 zeigt den Papierstreifen 2 des Zuschnitts 1 gemäß Fig. 1 mit einem durch die gestanzten Löcher 4.1 und 4.2 gefädelten Faden 6, an dessen Ende ein Knöpfchen 7 und ein Schiebeplättchen 8 am Austritt aus den Löchern befestigt ist.

[0008] Im Folgenden wird das Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen Kugelkörpers 5 unter Bezugnahme der beigefugten Zeichnung Fig.2 erläutert.

[0009] Bereitstellung eines Zuschnitts 1 gemäß Fig. 1

[0010] Bereitstellung eines Fadens 6 an dessen einem Ende ein Knöpfchen 7 befestigt ist.

Bereitstellung eines Schiebeplättchens 8.

[0011] Ein Faden 6 wird wie in Fig. 2 gezeigt, durch die gestanzten Löcher 4.1 beginnend an einer der äußeren Dreiecksflächen 3.1 und entlang einer der Längsseiten durch sämtliche unmittelbar aufeinander folgenden Löcher 4.1 der Dreiecksflächen 3.1 gefädelt. Ist das Ende dieser Längsseite erreicht, wird der Faden 6 zum Loch 4.2 der gegenüberliegenden Dreiecksfläche 3.2 geführt und durch sämtliche unmittelbar aufeinander folgenden Löcher 4.2 der gegenüberliegenden Längsseite in entgegengesetzter Richtung gefädelt. Es ergibt sich eine durchgängige Fädelung des Fadens 6 an 3 Seiten des Zuschnitts 1 beginnend mit Längsseite, kurze Seite, Längsseite. Das Schiebeplättchen 8 wird nach dem Austritt des Fadens 6 unmittelbar nach dem letzten durchfädelten Loch 4.2 aufgezogen. [0012] Fig.3 zeigt den erfindungsgemäßen Kugelkörper 5. Durch Ziehen des Fadens 6 wölben sich die Spitzen der gleichschenkligen Dreiecke 3.1 und 3.2 des Zuschnitts 1 bis zur Kugelform, welche vom Schiebeplättchen 8 fixiert wird. Der gestraffte Faden 6 vom Knöpfchen 7 bis zum Schiebeplättchen 8 entspricht dem Durchmesser der Kugel 5, welcher in Fig.3 gestrichelt gekennzeichnet ist.