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Title:
METHOD FOR PRODUCING A TWISTED THREAD FOR TECHNICAL FABRIC AND PAPER MACHINE FABRIC
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2000/075407
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to technical fabric, especially improved paper machine fabric, that is based on a thread consisting of synthetic polymers. The invention also relates to a method for producing a twisted thread for technical fabric.

Inventors:
Brokmeier, Dieter (Claudiusstrasse 40 Dormagen, D-41540, DE)
Büdenbender, Jürgen (Am weissen Kreuz 11 Dormagen, D-41539, DE)
Application Number:
PCT/EP2000/004805
Publication Date:
December 14, 2000
Filing Date:
May 26, 2000
Export Citation:
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Assignee:
BAYER FASER GMBH (Dormagen, D-41538, DE)
Brokmeier, Dieter (Claudiusstrasse 40 Dormagen, D-41540, DE)
Büdenbender, Jürgen (Am weissen Kreuz 11 Dormagen, D-41539, DE)
International Classes:
D02G3/02; D02G3/26; D02G3/40; D02G3/44; D02J13/00; D03D1/00; D03D15/00; D03D15/02; D21F1/00; D21F7/08; (IPC1-7): D02G3/40
Foreign References:
EP0500480A11992-08-26
US5525410A1996-06-11
EP0934769A11999-08-11
FR2172463A61973-09-28
Attorney, Agent or Firm:
Bramer-weger, Elmar (Bayer Aktiengesellschaft Leverkusen, D-51368, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung eines Zwirnes für technisches Gewebe, insbeson dere für Papiermaschinenbespannungen undgewebe, dadurch gekenn zeichnet, dass ein in einer Drehrichtung (Soder ZRichtung) gedrehter Zwirn aus Monofilen aus synthetischem Polymer, insbesondere aus Polyamid, mit einem Durchmesser der Monofilen von 0,06 mm bis 0,60 mm, vorzugsweise von 0,08 mm bis 0,25 mm, zur Drallberuhigung bei einer Temperatur von 70°C bis 240°C thermofixiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Monofile aus der Klasse der Polyamide bestehen, vorzugsweise ausgewähit aus der Reihe Polyamid 6, Polyamid 6.6, Polyamid 6.9, Polyamid 6.10, Polyamid 6.12, Polyamid 11, Polyamid 12 oder Mischungen der genannten Polyamide oder Copolyamiden aus den Ausgangsmonomeren dieser Polyamide.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeübertragung bei der Thermofixierung auf die Monofile durch ein Heiz medium, insbesondere Heifluft, Wasser oder Wasserdampf oder durch Ein wirkung von Wärmestrahlung erfolgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Thermofixierung stationär oder kontinuierlich durchgeführt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Thermofixierung kontinuierlich zwischen zwei Lieferanordnungen mit mindestens zwei Walzen mit unterschiedlicher Umdrehungsgeschwindigkeit der Lieferanordnungen durchgeführt wird, wobei die Umdrehungsgeschwin digkeit des ersten Walzenpaars insbesondere höher ist als die des zweiten Walzenpaars und die Zulieferung zur ersten Lieferanordnung der Thermo fixierung unter leichter Fadenspannung, insbesondere von 50 bis 200 g er folgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Thermofixierung unter einem Druck von 1 bis 5 bar, vorzugsweise 1 bis 3 bar erfolgt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Thermofixierung über einen Zeitraum von 0,5 Sekunden bis 20 Minuten, vorzugsweise von 1 Sekunde bis 15 Minuten erfolgt.
8. Zwirn aus Monofilen synthetischer Polymerer, erhältlich aus einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7.
9. Technisches Gewebe, insbesondere Papiermaschinengewebe für Pressfilze, enthaltend Zwirne gemäß Anspruch 8.
10. Technisches Gewebe gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kette des Gewebes aus Zwirnen gemäß Anspruch 8 besteht.
11. Technisches Gewebe gemäß, Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuss des Gewebes aus Zwirnen gemäß. Anspruch 8 besteht.
Description:
Verfahren zur Herstellunn eines Zwirns für technisches Gewebe und Papier- maschinengewebe Erfindung betrifft technisches Gewebe, insbesondere verbesserte Papier- maschinengewebe auf Basis eines Zwirnes synthetischer Polymerer und ein Verfahren zur Herstellung eines Zwirns für technisches Gewebe.

Der Prozess zur Herstellung von Papier ist dem Fachmann grundsätzlich bekannt.

Um aus geeigneten Gemischen aus zellulosischen Fasern, Pigmenten und chemischen Zusätzen Papier herzustellen, wird eine Dispersion des Gemisches in Wasser auf ein Gewebe aus metallischen oder synthetischen Drähten aufgebracht und die Flüssigkeit mittels Schwerkraft und/oder durch Absaugen entfernt, bis sich ein selbsttragendes feuchtes Papier-"Blatt"geformt hat.

Zur weiteren Entfernung der Flüssigkeit bis zur gewünschten Restmenge wird das Blatt anschließend durch die sogenannte Presspartie und Trockenpartie der Papier- maschine transportiert.

In der Presspartie wird das noch sehr feuchte, gegen mechanische Bearbeitung empfindliche Papierblatt auf einen sogenannten Papiermaschinenfilz (PMF) gelegt und zusammen mit diesem durch gegeneinander drückende Walzen geführt. Am Berührungspunkt der Walzen, dem"Spalt", wird das Papierblatt gemeinsam mit dem Papiermaschinenfilz zusammengepresst und weiteres Wasser aus dem Papierblatt gepresst. Schließlich wird der Rest der noch vorhandenen Flüssigkeit in der nun anschließenden Trockenpartie aus dem weiter verfestigten Blatt durch Einwirkung von Wärme ausgedampft, bis der gewünschte Gehalt an Flüssigkeit im Papier erreicht ist.

Der in der Presspartie zum Auspressen der Flüssigkeit verwendeten Papier- maschinenfilz besteht im allgemeinen aus Polyamid-Fasern und Polyamid-Mono- filamenten, die nach bekannten Verfahren zu"Filzen"der gewünschten Konstruktionen zusammenführt und gewöhnlich miteinander vernadelt werden.

Typische Filze bestehen aus einem Basisgewebe aus Polyamid-Monofilamenten, das einseitig oder beidseitig mit einem Nadelvlies aus Polyamid-Spinnfasern verbunden ist.

Das Basisgewebe ist ein einlagiges oder mehrlagiges Gewebe aus Polyamid-Mono- filamenten, wobei die Monofilamente nach im Prinzip bekannten Verfahren zu Ge- weben verarbeitet werden. Die Monofilamente selbst haben üblicherweise einen Durchmesser von 0,08 mm bis 0,60 mm, in seltenen Fällen bis 1,20 mm.

Während die dickeren Monofilamente mit Durchmessern zwischen 0,25 bis 0,60 mm im allgemeinen als einzelne Monofilamente verarbeitet werden, verwenden die Papiermaschinenfilz-Hersteller die feineren Monofilamente zwischen 0,08 mm und 0,25 mm überwiegend als Zwirne.

Diese Zwirne bestehen aus drei bis 40 Monofilamenten und werden in zwei Stufen hergestellt. In der ersten Stufe wird auf üblichen Zwirnmaschinen ein sogenannter Vorzwirn herstellt, in dem zwei bis acht Monofilamente, vorzugsweise zwei bis drei Monofilamente, mit 150 bis 400 Umdrehungen pro Meter in einer Richtung, z. B. S- Drehung, zusammengedreht werden. Dieser Vorzwirn ist infolge hoher Drallneigung instabil und lasst sich nicht zu einem Gewebe verarbeiten.

Um die Drallneigung zu beseitigen, wird aus dem Vorzwirn in einem zweiten Verarbeitungsschritt ein Auszwirn hergestellt, indem zwei bis fünf Vorzwirne in ent- gegengesetzter Drehrichtung-bei dem oben genanntem Beispiel in Z-Richtung- miteinander gedreht (verzwirnt) werden. Um einen"beruhigten", d. h. einen Zwirn ohne Drallneigung herzustellen, liegt die Anzahl der Drehungen des Auszwirns unterhalb der Drehungen des Vorzwirns. Typischerweise hat der Vorzwirn Drehungen (z. B. in S-Richtung) zwischen 200 und 350 Umdrehungen pro Meter, der Auszwirn dagegen (in Z-Richtung) 150 bis 250 Umdrehungen pro Meter.

Der in zwei Stufen hergestellte Zwirn ist zwar drallberuhigt und lässt sich deshalb ohne größere Probleme verarbeiten. Einige Probleme bei der weiteren Verarbeitung zu Geweben lassen sich mit den genannten Zwirnen jedoch nicht loden bzw. voll- ständig beseitigen und erfordern aufwendige weitere Verarbeitungsschritte.

So verursachen die bei der Zwirnherstellung entstehenden, technisch bedingten Drehungsdifferenzen innerhalb eines Zwirnes oder von Zwirnspule zu Zwirnspule nach dem Weben Spannungsdifferenzen und Schrumpfschwankungen im Gewebe,

die durch aufwendige nachträgliche Thermofixierprozesse beseitigt werden müssen oder unter höherer Gewebespannung nur abgemildert werden können. Teilweise können die Schwankungen so gravierend sein, dass die Gewebe nach der Thermo- fixierung wellig bleiben und für den beabsichtigten Verwendungszweck nicht mehr brauchbar sind.

Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass man die Nachteile der bekannten Verfahren der Gewebeherstellung beseitigen kann, wenn man statt der bekannten zweistufig herstellten Zwirne für die Erzeugung von Papiermaschinenfilzen einstufig hergestellte, d. h. nur in einer Drehrichtung (d. h. S- oder Z-Richtung) gedrehte Zwirne verwendet. Um die Drallneigung der Zwirne auszuschalten, werden die Zwirne erfindungsgemäß nach dem Vorzwirnprozess in einem kontinuierlich arbeitenden Thermofixiergerät bei Temperaturen zwischen 70°C und 240°C unter definierter Spannung thermofixiert und die so behandelten Zwirne zu technischem Gewebe, insbesondere für Papiermaschinenfilze weiterverarbeitet.

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Zwirnes für tech- nisches Gewebe, insbesondere für Papiermaschinenbespannungen und-gewebe, dadurch gekennzeichnet, dass ein in einer Drehrichtung (S-oder Z-Richtung) gedrehter Zwirn aus Monofilen aus synthetischem Polymer, insbesondere aus Poly- amid, mit einem Durchmesser der Monofilen von 0,06 mm bis 0,60 mm, vor- zugsweise von 0,08 mm bis 0,25 mm, zur Drallberuhigung bei einer Temperatur von 70°C bis 240°C thermofixiert wird.

Die Monofile bestehen insbesondere aus der Klasse der Polyamide, insbesondere vorzugsweise ausgewählt aus der Reihe Polyamid 6, Polyamid 6.6, Polyamid 6.9, Polyamid 6.10, Polyamid 6.12, Polyamid 11, Polyamid 12 oder Mischungen der genannten Polyamide oder Copolyamiden aus den Ausgangsmonomeren dieser Polyamide.

Die Wärmeübertragung erfolgt bei der Thermofixierung auf die Monofile durch ein Heizmedium, insbesondere Heißluft, Wasser oder Wasserdampf oder durch Ein- wirkung von Wärmestrahlung.

Die Thermofixierung kann wahlweise stationär oder kontinuierlich durchgeführt werden.

Die Thermofixierung erfolgt insbesondere kontinuierlich zwischen zwei Lieferan- ordnungen mit mindestens jeweils zwei Walzen mit unterschiedlicher Umdrehungs- geschwindigkeit der Lieferanordnungen, wobei die Umdrehungsgeschwindigkeit des ersten Walzenpaars insbesondere höher ist als die des zweiten Walzenpaars und die Zulieferung zur ersten Lieferanordnung der Thermofixierung unter leichter Fadenspannung, insbesondere von 50 bis 200 g erfolgt.

Die Thermofixierung erfolgt bevorzugt über einen Zeitraum von 0,5 Sekunden bis 20 Minuten, vorzugsweise von 1 Sekunde bis 15 Minuten.

Gegenstand der Erfindung ist auch Zwirn aus Monofilen synthetischer Polymerer, erhältlich aus dem erfindungsgemäßen Verfahren.

Weiterer Gegenstand der Erfindung ist technisches Gewebe, insbesondere Papier- maschinengewebe für Pressfilze, enthaltend die erfindungsgemäßen Zwirne.

In einem bevorzugten technischen Gewebe ist die Kette und/oder der Schuss des Gewebes aus erfindungsgemäßem Zwirn hergestellt.

Als Transportmedium für die Wärmeenergie zur Thermofixierung dient entweder Luft oder Wasser, flüssig oder in Form von Dampf. Der Druck des umgebenden Mediums kann von 1 bis 5 bar, vorzugsweise 1 bis 3 bar betragen. Die Dauer der Wärmeeinwirkung steht in Zusammenhang mit der absoluten Höhe der Temperatur des Mediums und kann 2 Sekunden bis 20 Minuten betragen.

Den prinzipiellen Verfahrensablauf zeigt Figur 1.

Das erfindungsgemäße Verfahren weist gegenüber den bisher bekannten Verfahren eine Reihe von Vorteilen auf.

Die Zwirne haben nach der Thermofixierung einen genau definierten Schrumpf, der exakt auf die Wünsche der Weiterverarbeitung eingestellt werden kann. Dadurch

lassen sich gleichmäßige technische Gewebe herstellen, die nicht mehr so intensiver Nachbearbeitung bedürfen und deren Ausschussrate geringer ist.

Die aus den erfindungsgemäßen Zwirnen erhältlichen technischen Gewebe haben eine besser kontrollierbare Breite und Länge, weil die Schrumpfdifferenzen der Zwirne praktisch beseitigt sind und der Verarbeiter die Gewebeungleichmäßigkeiten nicht durch eine höhere Thermofixiertemperatur überkompensieren muss.

Die aus den erfindungsgemäßen Zwirnen erhältlichen technischen Gewebe sind durch die Thermofixierung der Zwirne vor dem Weben flexibler, d. h. weicher und in den folgenden Verarbeitungsstufen, insbesondere von den Papiermachern beim Einbringen in die Papiermaschine, leichter zu verarbeiten.

Die Gewebe haben eine gleichmäßigere Oberfläche, wodurch die Markierung des Papiermaschinenfilz im Papier reduziert wird.

Nicht zu vernachlässigen ist auch der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahren hinsichtlich seines niedrigeren Energieeinsatzes und seiner Einfachheit.

Während der Prozess der Herstellung des Auszwirnes sehr langsam unter hohem Energieverbrauch der Zwirnmaschinen durchgeführt werden muss, erfordert die Thermofixierung nur einen Bruchteil der zum Zwirnen notwendigen Energie.

Weitere bevorzugte Ausführungsfomen der Erfindung sind, soweit nicht oben ge- nannt, den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.

Die Erfindung wird nachstehend anhand von Figur 1 näher erläutert.

Figur 1 zeigt ein Verfahrensschema zur Darstellung des erfindungsgemäßen Ver- fahrens Die folgenden Beispiele dienen der näheren Erläuterung der Erfindung, ohne sie selbst einzugrenzen. Die Prozentangaben beziehen sich, wenn nicht anders vermerkt, auf das Gewicht.

Nicht zu vernachlässigen ist auch der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahren hin- sichtlich seines niedrigeren Energieeinsatzes und seiner Einfachheit.

Während der Prozess der Herstellung des Auszwirnes sehr langsam unter hohem Energieverbrauch der Zwirnmaschinen durchgeführt werden muss, erfordert die Thermofixierung nur einen Bruchteil der zum Zwirnen notwendigen Energie.

Weitere bevorzugte Ausführungsfomen der Erfindung sind, soweit nicht oben ge- nannt, den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.

Die Erfindung wird nachstehend anhand von Figur 1 näher erläutert.

Figur 1 zeigt ein Verfahrensschema zur Darstellung des erfindungsgemäßen Ver- fahrens Die folgenden Beispiele dienen der näheren Erläuterung der Erfindung, ohne sie selbst einzugrenzen. Die Prozentangaben beziehen sich, wenn nicht anders vermerkt, auf das Gewicht.

Beispiele Beispiel 1 : Vier kommerzielle Monofile aus Polyamid 6, Typ X 201,0,20 mm Durchmesser (Hersteller Bayer Faser GmbH), werden auf einer Zwirnmaschine, Typ AZB-T 200 der Fa. Allma-Saurer, Kempten zu einem Zwirn mit 260 Umdrehungen pro Meter verarbeitet. Der Zwirn hat im entspannten Zustand einen starken Drall und 1,'Asst sich nur unter Spannung in eine Richtung orientieren.

Der so hergestellte Zwirn wird in einer geeigneten, kontinuierlich arbeitenden Thermofixiereinrichtung drallberuhigt. Dazu wird der Zwirn 5 unter leichter Faden- spannung (100 bis 120 g) von der Zwirnspule 1 über ein Lieferwerk 2 aus fünf Walzen (Lieferwerk 2) durch ein wässriges Thermofixierbad 3 mit einer Länge von 3 m und einer Temperatur von 96°C geführt und von einem Abzugswerk mit aber- mals fünf Walzen (Lieferwerk 6) abgezogen, über eine Absaugeinrichtung (nicht ge- zeichnet) zur Entfernung des auf dem Zwirn vorhandenen Wassers geführt und auf einem Wickelwerk 4 auf Scheibenspulen aufgewickelt. Die Abzugsgeschwindigkeit des Lieferwerks 2 beträgt 50 m/min, die des Lieferwerks 6 ist 45,5 m/min.

Ermittluna des Kochschrumpfes Der thermofixierte Zwirn hat im entspannten Zustand keinen Drall. Zur Ermittlung des Kochschrumpfes wurde der Zwirn zunächst zwei Tage bei 20°C und 65 rel.

Luftfeuchte klimatisiert. Nach Markierung der Länge wurden die Proben spannungslos fünf Minuten in kochendes Wasser bei Atmosphärendruck gelegt und abermals 48 Stunden bei 20°C und 65 % rel. Feuchte klimatisiert. Die Einkürzung des Zwirnes beträgt 3,0 %, bezogen auf die ursprüngliche Länge des bereits fixierten Zwirnes.

Der resultierende Schrumpf lässt sich durch die Höhe der Fixiertemperatur der Heizluft, durch die Verweildauer im Thermofixiermedium und durch die relative Ge- schwindigkeit des Abzugswerkes im Vergleich zum Lieferwerk beim Fixieren auf einen beliebigen, für die Weiterverarbeitung zum technischen Gewebe gewünschten Wert von 0 bis 15 % einstellen.

Beispiel 2 : Sechs kommerzielle Monofile aus Polyamid 6, Typ X 201,0,20 mm Durchmesser (Hersteller Bayer Faser GmbH), werden auf einer Zwirnmaschine, Typ AZB-T 200 der Fa. Allma-Saurer, Kempten zu einem Zwirn mit 240 Umdrehungen pro Meter verarbeitet. Der Zwirn hat im entspannten Zustand einen starken Drall und tässt sich nur unter Spannung in eine Richtung orientieren.

Der so hergestellte Zwirn wird in einer geeigneten, kontinuierlich arbeitenden Thermofixiereinrichtung drallberuhigt. Dazu wird der Zwirn unter leichter Faden- spannung (100 bis 120 g) von der Zwirnspule über ein Lieferwerk aus fünf Walzen (Lieferwerk 2) durch ein wässriges Thermofixierbad 3 mit einer Länge von 3 m und einer Temperatur von 96°C geführt und von einem Abzugswerk mit abermals fünf Walzen (Lieferwerk 6) abgezogen, über eine Absaugeinrichtung zur Entfernung des auf dem Zwirn vorhandenen Wassers geführt und auf einem Wickelwerk 4 auf Scheibenspulen aufgewickelt. Die Abzugsgeschwindigkeit des Lieferwerks 2 beträgt 50 m/min, die des Lieferwerks 6 ist 45,5 m/min.

Der thermofixierte Zwirn hat im entspannten Zustand keinen Drall. Der Schrumpf beträgt 3,5 %, ermittelt nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren.

Beispiel 3 : 32 kommerzielle Monofile aus Polyamid 6, Typ X 201,0,10 mm Durchmesser (Hersteller Bayer Faser GmbH), werden auf einer Zwirnmaschine, Typ AZB-T 200 der Fa. Allma-Saurer, Kempten zu einem Zwirn mit 220 Umdrehungen pro Meter verarbeitet. Der Zwirn hat im entspannten Zustand einen starken Drall und lasst sich nur unter Spannung in eine Richtung orientieren.

Der so hergestellte Zwirn wird in einer geeigneten, kontinuierlich arbeitenden Thermofixiereinrichtung drallberuhigt. Dazu wird der Zwirn unter leichter Faden- spannung (100 bis 120 g) von der Zwirnspule über ein Lieferwerk aus fünf Walzen (Lieferwerk 2) durch ein wässriges Thermofixierbad 3 mit einer Länge von 3 m und einer Temperatur von 96°C geführt und von einem Abzugswerk mit abermals fünf

Walzen (Lieferwerk 6) abgezogen, über eine Absaugeinrichtung zur Entfernung des auf dem Zwirn vorhandenen Wassers geführt und auf einem Wickelwerk 4 auf Scheibenspulen aufgewickelt. Die Abzugsgeschwindigkeit des Lieferwerks 2 beträgt 50 m/min, die des Lieferwerks 6 ist 45,5 m/min.

Der thermofixierte Zwirn hat im entspannten Zustand keinen Drall. Der Schrumpf beträgt 2,7 %, ermittelt nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren.

Beispiel 4 : Vier kommerzielle Monofile aus Polyamid 6, Typ X 201,0,20 mm Durchmesser (Hersteller Bayer Faser GmbH), werden auf einer Zwirnmaschine, Typ AZB-T 200 der Fa. Allma-Saurer, Kempten zu einem Zwirn mit 260 Umdrehungen pro Meter verarbeitet. Der Zwirn hat im entspannten Zustand einen starken Drall und lasst sich nur unter Spannung in eine Richtung orientieren.

Der so hergestellte Zwirn wird in einer geeigneten, kontinuierlich arbeitenden Thermofixiereinrichtung drallberuhigt. Dazu wird der Zwirn unter leichter Faden- spannung (100 bis 120 g) von der Zwirnspule über ein Lieferwerk aus fünf Walzen (Lieferwerk 2) durch einen Heißluftofen mit einer Länge von 6 m und einer Tempe- ratur von 180°C geführt, von einem Abzugswerk mit abermals fünf Walzen (Liefer- werk 6) abgezogen und auf einem Wickelwerk 4 auf Scheibenspulen aufgewickelt.

Die Abzugsgeschwindigkeit des Lieferwerks 2 beträgt 50 m/min, die des Lieferwerks 6 ist 45,5 m/min.

Der thermofixierte Zwirn hat im entspannten Zustand keinen Drall. Der Schrumpf beträgt 3,8 %, ermittelt nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren.

Beispiel 5 : Sechs kommerzielle Monofile aus Polyamid 6, Typ X 201,0,20 mm Durchmesser (Hersteller Bayer Faser GmbH), werden auf einer Zwirnmaschine, Typ AZB-T 200 der Fa. Allma-Saurer, Kempten zu einem Zwirn mit 240 Umdrehungen pro Meter

verarbeitet. Der Zwirn hat im entspannten Zustand einen starken Drall und ! ässt sich nur unter Spannung in eine Richtung orientieren.

Der so hergestellte Zwirn wird in einer geeigneten, kontinuierlich arbeitenden Thermofixiereinrichtung drallberuhigt. Dazu wird der Zwirn unter leichter Faden- spannung (100 bis 120 g) von der Zwirnspule über ein Lieferwerk aus fünf Walzen (Lieferwerk 2) durch ein wässriges Thermofixierbad 3 mit einer Länge von 3 m und einer Temperatur von 96°C geführt und von einem Abzugswerk mit abermals fünf Walzen (Lieferwerk 6) abgezogen, über eine Absaugeinrichtung zur Entfernung des auf dem Zwirn vorhandenen Wassers geführt und auf einem Wickelwerk 4 auf Scheibenspulen aufgewickelt. Die Abzugsgeschwindigkeit des Lieferwerks 2 beträgt 50 m/min, die des Lieferwerks 6 ist 45,5 m/min.

Der thermofixierte Zwirn hat im entspannten Zustand keinen Drall. Der Schrumpf beträgt 4,1 %, ermittelt nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren.

Beispiel 6 : Vier kommerzielle Monofile aus Polyamid 6, Typ X 201,0,20 mm Durchmesser (Hersteller Bayer Faser GmbH), werden auf einer Zwirnmaschine, Typ AZB-T 200 der Fa. Allma-Saurer, Kempten zu einem Zwirn mit 260 Umdrehungen pro Meter verarbeitet. Der Zwirn hat im entspannten Zustand einen starken Drall und lässt sich nur unter Spannung in eine Richtung orientieren.

Der so hergestellte Zwirn wird in einer geeigneten, kontinuierlich arbeitenden Thermofixiereinrichtung drallberuhigt. Dazu wird der Zwirn unter leichter Faden- spannung (100 bis 120 g) von der Zwirnspule über ein Lieferwerk aus fünf Walzen (Lieferwerk 2) durch einen Thermofixierofen mit einer Wasserdampfatmosphäre von 100°C geführt und von einem Abzugswerk mit abermals fünf Walzen (Lieferwerk 6) abgezogen, über eine Absaugeinrichtung zur Entfernung des auf dem Zwirn vorhandenen Wassers geführt und auf einem Wickelwerk 4 auf Scheibenspulen aufgewickelt. Die Abzugsgeschwindigkeit des Lieferwerks 2 beträgt 50 m/min, die des Lieferwerks 6 ist 45,5 m/min.

Der thermofixierte Zwirn hat im entspannten Zustand keinen Drall. Der Schrumpf beträgt 3,1 %, ermittelt nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren.

Beispiel 7 : Vier kommerzielle Monofile aus Polyamid 6, Typ X 201,0,20 mm Durchmesser (Hersteller Bayer Faser GmbH), werden auf einer Zwirnmaschine, Typ AZB-T 200 der Fa. Allma-Saurer, Kempten zu einem Zwirn mit 260 Umdrehungen pro Meter verarbeitet. Der Zwirn hat im entspannten Zustand einen starken Drall und iässt sich nur unter Spannung in eine Richtung orientieren.

Der so hergestellte Zwirn wird in einer geeigneten, kontinuierlich arbeitenden Thermofixiereinrichtung drallberuhigt. Dazu wird der Zwirn unter leichter Faden- spannung (100 bis 120 g) von der Zwirnspule über ein Lieferwerk aus fünf Walzen (Lieferwerk 2) durch einen Thermofixierofen mit einer Wasserdampfatmosphäre von 100°C geführt und von einem Abzugswerk mit abermals fünf Walzen (Lieferwerk 6) abgezogen, über eine Absaugeinrichtung zur Entfernung des auf dem Zwirn

vorhandenen Wassers geführt und auf einem Wickeiwerk 4 auf Scheibenspulen aufgewickelt. Die Abzugsgeschwindigkeit des Lieferwerks 2 beträgt 50 m/min, die des Lieferwerks 6 ist 50 m/min.

Der thermofixierte Zwirn hat im entspannten Zustand keinen Drall. Der Schrumpf beträgt 8,5 %, ermittelt nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren.

Beispiel 8 : Vier kommerzielle Monofile aus Polyamid 6, Typ X 201,0,20 mm Durchmesser (Hersteller Bayer Faser GmbH), werden auf einer Zwirnmaschine, Typ AZB-T 200 der Fa. Allma-Saurer, Kempten zu einem Zwirn mit 260 Umdrehungen pro Meter verarbeitet. Der Zwirn hat im entspannten Zustand einen starken Drall und lässt sich nur unter Spannung in eine Richtung orientieren.

Der so hergestellte Zwirn wird in einer geeigneten, kontinuierlich arbeitenden Thermofixiereinrichtung drallberuhigt. Dazu wird der Zwirn unter leichter Faden- spannung (100 bis 120 g) von der Zwirnspule über ein Lieferwerk aus fünf Walzen (Lieferwerk 2) durch einen Thermofixierofen mit einer Wasserdampfatmosphäre von 100°C geführt und von einem Abzugswerk mit abermals fünf Walzen (Lieferwerk 6) abgezogen, über eine Absaugeinrichtung zur Entfernung des auf dem Zwirn vor- handenen Wassers geführt und auf einem Wickelwerk 4 auf Scheibenspulen aufge- wickelt. Die Abzugsgeschwindigkeit des Lieferwerks 2 beträgt 50 m/min, die des Lieferwerks 6 ist 42 m/min.

Der thermofixierte Zwirn hat im entspannten Zustand keinen Drall. Der Schrumpf beträgt 1,5 %, ermittelt nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren.

Beispiel 9 : Vier kommerzielle Monofile aus Polyamid 6.6, Typ ATF 2366,0,20 mm Durch- messer (Hersteller Bayer Faser GmbH), werden auf einer Zwirnmaschine, Typ AZB- T 200 der Fa. Allma-Saurer, Kempten zu einem Zwirn mit 260 Umdrehungen pro

Meter verarbeitet. Der Zwirn hat im entspannten Zustand einen starken Drall und lässt sich nur unter Spannung in eine Richtung orientieren.

Der so hergestellte Zwirn wird in einer geeigneten, kontinuierlich arbeitenden Thermofixiereinrichtung drallberuhigt. Dazu wird der Zwirn unter leichter Faden- spannung (100 bis 120 g) von der Zwirnspule über ein Lieferwerk aus fünf Walzen (Lieferwerk 2) durch einen Thermofixierofen mit einer Wasserdampfatmosphäre von 100°C geführt und von einem Abzugswerk mit abermals fünf Walzen (Lieferwerk 6) abgezogen, über eine Absaugeinrichtung zur Entfernung des auf dem Zwirn vorhandenen Wassers geführt und auf einem Wickelwerk 4 auf Scheibenspulen aufgewickelt. Die Abzugsgeschwindigkeit des Lieferwerks 2 beträgt 50 m/min, die des Lieferwerks 6 ist 45,5 m/min.

Der thermofixierte Zwirn hat im entspannten Zustand keinen Drall. Der Schrumpf beträgt 4,2 %, ermittelt nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren.

Beispiel 10 : Vier kommerzielle Monofile aus Polyamid 6.10, Type ATF 2311,0,20 mm Durch- messer (Hersteller Bayer Faser GmbH), werden auf einer Zwirnmaschine, Typ AZB- T 200 der Fa. Allma-Saurer, Kempten zu einem Zwirn mit 260 Umdrehungen pro Meter verarbeitet. Der Zwirn hat im entspannten Zustand einen starken Drall und tässt sich nur unter Spannung in eine Richtung orientieren.

Der so hergestellte Zwirn wird in einer geeigneten, kontinuierlich arbeitenden Thermofixiereinrichtung drallberuhigt. Dazu wird der Zwirn unter leichter Faden- spannung (100 bis 120 g) von der Zwirnspule über ein Lieferwerk aus fünf Walzen (Lieferwerk 2) durch einen Thermofixierofen mit einer Wasserdampfatmosphäre von 100°C geführt und von einem Abzugswerk mit abermals funf Walzen (Lieferwerk 6) abgezogen, über eine Absaugeinrichtung zur Entfernung des auf dem Zwirn vor- handenen Wassers geführt und auf einem Wickelwerk 4 auf Scheibenspulen aufge- wickelt. Die Abzugsgeschwindigkeit des Lieferwerks 2 beträgt 50 m/min, die des Lieferwerks 6 ist 45,5 m/min.

Der thermofixierte Zwirn hat im entspannten Zustand keinen Drall. Der Schrumpf beträgt 2,8 %, ermittelt nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren.

Beispiel 11 : Vier kommerzielle Monofile aus Copolyamid 6/6.6, Typ X 130,0,20 mm Durch- messer (Hersteller Bayer Faser GmbH), werden auf einer Zwirnmaschine, Typ AZB- T 200 der Fa. Allma-Saurer, Kempten zu einem Zwirn mit 260 Umdrehungen pro Meter verarbeitet. Der Zwirn hat im entspannten Zustand einen starken Drall und lässt sich nur unter Spannung in eine Richtung orientieren.

Der so hergestellte Zwirn wird in einer geeigneten, kontinuierlich arbeitenden Thermofixiereinrichtung drallberuhigt. Dazu wird der Zwirn unter leichter Faden- spannung (100 bis 120 g) von der Zwirnspule über ein Lieferwerk aus fünf Walzen (Lieferwerk 2) durch einen Thermofixierofen mit einer Wasserdampfatmosphäre von 100°C geführt und von einem Abzugswerk mit abermals fünf Walzen (Lieferwerk 6) abgezogen, über eine Absaugeinrichtung zur Entfernung des auf dem Zwirn vorhandenen Wassers geführt und auf einem Wickelwerk 4 auf Scheibenspulen aufgewickelt. Die Abzugsgeschwindigkeit des Lieferwerks 2 beträgt 50 m/min, die des Lieferwerks 6 ist 45,5 m/min.

Der thermofixierte Zwirn hat im entspannten Zustand keinen Drall. Der Schrumpf beträgt 3,6 %, ermittelt nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren.

Vergleichsbeispiel Vier kommerzielle Monofile aus Polyamid 6, X 201,0,20 mm Durchmesser (Hersteller Bayer Faser GmbH) werden auf einer Zwirnmaschine Typ AZB-T 200 der Fa. Allma-Saurer, Kempen in einem 2stufigen Prozess zu einem Zwirn der Konstruktion 0,20 mm x 2 x 2,300 S/220 Z Drehungen verarbeitet. Das bedeutet, zunächst werden nach bekanntem Verfahren zwei Monofile zu einem"Vorzwirn"der Konstruktion 0,20 x 2 mit 300 S-Drehungen pro Meter gezwirnt. Der Vorzwirn hat eine starke Drallneigung und tässt sich nicht spannungslos gerade ausrichten.

In der zweiten Stufe werden zwei Vorzwirnspulen auf der gleichen Zwirnmaschine nach ebenfalls bekanntem Verfahren zum"Auszwirn"mit 220 S-Drehungen ver- arbeitet.

Der so hergestellte Zwirn aus vier Monofilamenten zeigt keinerlei Drallneigung und ! ässt sich im spannungslosen Zustand problemlos gerade ausrichten.

Zur Ermittlung des Schrumpfes wird der Zwirn zunächst zwei Tage bei 20°C und 65 % rel. Luftfeuchte klimatisiert. Nach Markierung der Länge werden die Proben fünf Minuten in kochendes Wasser bei Atmosphärendruck gelegt und abermals 48 Stunden bei 20°C und 65 % rel. Feuchte klimatisiert. Die Einkürzung beträgt 9,9 %, bezogen auf die ursprüngliche Länge.

Beispiel 12 Aus einfach gedrehten Zwirnen gemäß Beispiel 1 und konventionell hergestellten Zwirnen gemäß dem oben genannten Vergleichsbeispiel wird in an sich bekannter Weise je ein Gewebe in Köperbindung 1/3 hergestellt.

Die Kette enthält neun Zwirnfäden pro Zentimeter, der Schuss zehn Fäden pro Zentimeter. Beide Gewebe haben eine verwerfungsfreie Oberfläche.

Ein Quadratmeter des jeweiligen Gewebes wird zur Untersuchung der Fromstabilität des Gewebes auf einem Stahirahmen in Schussrichtung an den gegenüberliegenden Gewebekanten zwischen zwei Metallplatten eingeklemmt und in einem HeiRluftofen zehn Minuten einer Temperatur von 160°C ausgesetzt.

Das Gewebe aus den Vergleichszwirnen ist in Kettrichtung um 6 % eingesprungen und zeigte eine deutliche Welligkeit.

Das Gewebe aus den erfindungsgemäßen Zwirnen ist dagegen nur um 0,5 % eingesprungen und bleibt völlig glatt.

Beispiel 13 Vier kommerzielle Monofile aus Polyamid 6, Typ X 201,0,20 mm Durchmesser (Hersteller Bayer Faser GmbH), werden auf einer Zwirnmaschine, Typ AZB-T 200 der Fa. Allma-Saurer, Kempten zu einem Zwirn mit 260 Umdrehungen pro Meter verarbeitet. Der Zwirn hat im entspannten Zustand einen starken Drall und lässt sich nur unter Spannung in eine Richtung orientieren.

Der so hergestellte Zwirn wird in einer geeigneten, kontinuierlich arbeitenden Thermofixiereinrichtung drallberuhigt. Dazu wird der Zwirn unter leichter Faden- spannung (100 bis 120 g) von der Zwirnspule über ein Lieferwerk aus fünf Walzen (Lieferwerk 2) durch einen Thermofixierofen (Länge 2 m) mit einer Wasserdampf- atmosphäre von 100°C geführt und von einem Abzugswerk mit abermals fünf Walzen (Lieferwerk 6) abgezogen, über eine Absaugeinrichtung zur Entfernung des auf dem Zwirn vorhandenen Wassers geführt und auf einem Wickelwerk 4 auf Scheibenspulen aufgewickelt. Die Abzugsgeschwindigkeit des Lieferwerks 2 beträgt 100 m/min, die des Lieferwerks 6 beträgt 100 m/min.

Der thermofixierte Zwirn hat im entspannten Zustand keinen Drall. Der Schrumpf beträgt 4,2 %, ermittelt nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren.