SCHENKEL, Willi (Matthäusstrasse 10, Grevenbroich, 41515, DE)
DENKMANN, Volker (Josephine-Foerster-Strasse 8, Kempen, 47906, DE)
OETTING, Wolf (Stammstrasse 32/34, Köln, 50823, DE)
SCHENKEL, Willi (Matthäusstrasse 10, Grevenbroich, 41515, DE)
DENKMANN, Volker (Josephine-Foerster-Strasse 8, Kempen, 47906, DE)
P A T E N T A N S P R ü C H E
1. Verfahren zur Herstellung eines Absorberblechs für Sonnenkollektoren aus einem Band aus Metall, insbesondere aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s das Band unter Verwendung eines Coil-Coating-Vefahrens mit einer hochselektiven Beschichtung lackiert wird, welche sehr gute Absorptionseigenschaften für Sonnenlicht aufweist und eine sehr geringe Wärmeabstrahlung gewährleistet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die hochselektive Beschichtung unter Verwendung von mindestens einer Lackierwalze aufgetragen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s eine Mehrzahl an funktionalen Schichten aufgebracht wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die Schichtdicken der einzelnen funktionalen Schichten 0,0005 bis 0,02 mm betragen.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s eine Haftvermittlerschicht oder eine Primerschicht aufgebracht wird, welche vorzugsweise in einer Vorbehandlung aufgetragen wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die aufgetragenen Schichten funktionale Partikel, insbesondere Nanopartikel, Metallpartikel, Metalloxidpartikel und/oder Pigmente enthalten.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s eine Schicht oder mehrere Schichten auf Sol-Gel-Basis aufgebracht werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die aufgebrachte Beschichtung zumindest teilweise elastische Eigenschaften aufweist.
9. Absorberblech eines Sonnenkollektors, insbesondere hergestellt aus einem metallischen Band unter Verwendung eines Verfahrens nach Anspruch 1 bis 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s das Absorberblech eine hochselektive, unter Verwendung des Coil-Coating-Vefahrens aufgebrachte Beschichtung zur Verbesserung der Absorptionseigenschaften aufweist .
10. Absorberblech nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s das Absorberblech aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung besteht.
11. Absorberblech nach Anspruch 9 oder 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die hochselektive Beschichtung aus einer Mehrzahl funktionaler Schichten besteht, wobei die funktionalen Schichten zumindest teilweise funktionale Partikel, insbesondere Nanopartikel, Metallpartikel, Metalloxidpartikel und/oder Pigmente aufweisen.
12. Absorberblech nach einem der Ansprüche 9 bis 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die Schichtdicken der funktionalen Schichten 0,0005 bis 0,02 mm betragen.
13. Absorberblech nach einem der Ansprüche 9 bis 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s eine Haftvermittler- oder Primerschicht vorgesehen ist .
14. Absorberblech nach einem der Ansprüche 9 bis 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s mindestens eine funktionale Schicht auf Sol-Gel-Basis vorgesehen ist.
15. Absorberblech nach einem der Ansprüche 9 bis 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s das Absorberblech vor oder nach dem Beschichten eingebrachte Prägungen aufweist.
16. Verwendung eines Absorberbleches nach Anspruch 9 bis 15 für Sonnenkollektoren, insbesondere für Flachkollektoren . |
Verfahren zur Herstellung eines Absorberblechs für Sonnenkollektoren
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Absorberblechs für Sonnenkollektoren aus einem Band aus Metall, insbesondere aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Absorberblech für Sonnenkollektoren sowie eine vorteilhafte Verwendung des Absorberblechs.
Sonnenkollektoren sind Vorrichtungen zur Wärmegewinnung aus Sonnenstrahlung. Ein Sonnenkollektor sammelt und absorbiert die im Sonnenlicht enthaltene Energie, wobei im Gegensatz zu fotovoltaischen Anlagen nahezu das gesamte Strahlungsspektrum des Sonnenlichts mit hohem Wirkungsgrad ausgenutzt wird. Wichtigster Bestandteil des Kollektors ist der Absorber, der die Lichtenergie der Sonne in Wärme umwandelt und diese an ein ihn durchfließenden Wärmeträger weiterleitet. Der Absorber wird üblicherweise über ein Absorberblech realisiert, welches die direkte und die diffuse Sonnenstrahlung möglichst gut auffangen und in Wärme umwandeln soll. Das häufig aus einer Kupferlegierung oder einer Aluminiumlegierung bestehende Absorberblech muss darüber hinaus gewährleisten, dass die aufgenommene Wärme nicht wieder in Form von Strahlung abgegeben wird. Um die Energieverluste durch Emission von Wärmestrahlung durch das Absorberblech zu minimieren, weist dieses eine sogenannte hochselektive Beschichtung auf. Typischerweise betragen die Absorptionswerte der hochselektiven Beschichtung für das Sonnenlicht etwa 94 % und die
Emissionswerte weniger als 6 %. Die hochselektiven Beschichtungen bestehen aus extrem dünnen Schichten, welche üblicherweise durch ein „Physical Vapor Deposition" (PVD) -Verfahren oder ein „Chemical Vapor Deposition" (CVD) -Verfahren hergestellt werden. Bei dem PVD-Verfahren wird ein Band über Schleusensysteme in eine Vakuum- Beschichtungsanlage eingeführt und passiert dort mehrere hintereinander geschaltete Kathoden, auf die das Beschichtungsmaterial als Target montiert ist. Durch beschleunigte Argon-Ionen werden Partikel aus dem Target aus Beschichtungsmaterial herausgeschlagen und schlagen sich auf der Oberfläche des metallischen Bandes nieder, wobei sie eine feste Verbindung mit diesem metallischen Band eingehen. Anschließend wird das Band aus dem Vakuum ausgeschleust und aufgewickelt. Zwar lassen sich mit dem bekannten Verfahren geringe Schichtdicken erzielen, der Investitionsaufwand für PVD-Anlagen oder CVD-Anlagen ist jedoch sehr hoch. Dies schlägt sich auf die Kosten für das Absorberblech nieder.
Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines Absorberblechs für Sonnenkollektoren zur Verfügung zu stellen, mit welchen ein Absorberblech mit hochselektiver Beschichtung kostengünstig herstellbar ist. Darüber hinaus liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein kostengünstig herstellbares Absorberblech vorzuschlagen.
Gemäß einer ersten Lehre der vorliegenden Erfindung wird die oben aufgezeigte Aufgabe verfahrensmäßig dadurch gelöst, dass das Band unter Verwendung eines Coil-Coating- Verfahrens mit einer hochselektiven Beschichtung lackiert wird, welche sehr gute Absorptionseigenschaften für
Sonnenlicht aufweist und eine sehr geringe Wärmeabstrahlung gewährleistet.
Es hat sich gezeigt, dass unter Verwendung des Coil- Coating-Verfahrens auch sehr dünne Beschichtungen auf einem Band homogen aufgetragen werden können, so dass eine entsprechend dünne Schichten aufweisende hochselektive Beschichtung auf ein Band zur Herstellung von Absorberblechen aufgebracht werden kann. Für das erfindungsgemäße Verfahren sind im Gegensatz zu den bisher angewendeten Verfahren keine hohen Investitionskosten notwendig, da insbesondere ein Einschleusen und Ausschleusen in und aus einem Vakuum zur Beschichtung des Bandes nicht notwendig ist. Das Band kann dann beispielsweise zunächst auf ein Coil aufgewickelt und später auf Maß abgelängt werden. Denkbar ist aber auch ein unmittelbares Ablängen des Bandes nach erfolgtem Coil- Coating.
Gemäß einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Beschichtung unter Verwendung von mindestens einer Lackierwalze aufgetragen. über die Lackierwalzen kann die Schichtdicke durch deren Gravur und beispielsweise über deren
Relativgeschwindigkeit zum Band sehr genau eingestellt werden. Darüber hinaus sind aber auch andere Verfahren zum Lackieren des Bandes denkbar, beispielsweise eine Pulverbeschichtung oder ein Besprühen der Bandoberfläche.
Vorzugsweise wird eine Mehrzahl an funktionalen Schichten beim Coil-Coating-Verfahren aufgebracht, so dass die Eigenschaften der hochselektiven Beschichtung durch die Auswahl der unterschiedlichen funktionalen Schichten eingestellt werden können.
Dabei betragen die Schichtdicken der einzelnen funktionalen Schichten 0,0005 bis 0,02 mm.
Gemäß einer nächsten weitergebildeten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines Absorberblechs wird eine Haftvermittlerschicht oder eine Primerschicht auf die Bandoberfläche aufgebracht, welche vorzugsweise in einer Vorbehandlung aufgetragen wird. über die Haftvermittlerschicht bzw. die Primerschicht werden die Hafteigenschaften der Bandoberfläche für nachfolgende funktionale Schichten deutlich verbessert. Die Haftvermittlerschicht aber auch die Primerschicht wird vorzugsweise in einer Vorbehandlung aufgetragen, so dass das Auftragen der hochselektiven Beschichtung nicht durch das Aufbringen der Haftvermittler- oder Primerschicht gestört wird. Darüber hinaus können dann die verbesserten Hafteigenschaften der Bandoberfläche beim Auftragen der anderen Schichten ausgenutzt werden. Auch die Haftvermittlerschicht kann hierbei bereits als funktionale Beschichtung (hochselektiv) ausgelegt werden.
Enthalten die aufgetragenen Schichten funktionale Partikel, insbesondere Nanopartikel, Metallpartikel, Metalloxidpartikel und/oder Pigmente, können durch die einzelnen aufgetragenen Schichten unterschiedliche Funktionen realisiert werden. Beispielsweise können dadurch Antireflexeigenschaften oder
Absorptionseigenschaften einer Schicht über die Wahl der funktionalen Partikel bestimmt werden.
Besonders geringe Schichtdicken können dadurch erzielt werden, dass eine oder mehrere Schichten auf Sol-Gel-Basis aufgebracht werden. Bei Verwendung einer Beschichtung auf
Sol-Gel-Basis erfolgt zunächst das Auftragen eines flüssigen Sol-Films, welcher sich nach kurzer Trocknung in einen festen Gel-Film transformiert. Durch eine weitere Wärmebehandlung werden dann die organischen Bestandteile des metallorganischen Polymers entfernt, so dass beispielsweise ein Metalloxid-Film auf der Oberfläche zurückbleibt. Dies kann beispielsweise zur Herstellung einer Absorptionsschicht durch Abscheiden von Titandioxid- Partikeln auf der Bandoberfläche oder beim Auftragen einer Antireflexschicht durch Abscheiden eines Siliziumdioxid- Films auf dem Band genutzt werden. Die erzielten Schichtdicken können dabei sehr gering sein. Die Funktionalität von Partikeln kann dabei erst durch den Trocknungsprozess hergestellt werden.
Schließlich ergeben sich weitere Vorteile daraus, dass die aufgebrachte Beschichtung zumindest teilweise elastische Eigenschaften aufweist. In diesem Fall ist es möglich, auch nach der Beschichtung das Absorberblech mit Prägungen zu versehen, um die Absorptionsoberfläche zu vergrößern, ohne dass Risse in der Beschichtung entstehen.
Gemäß einer zweiten Lehre der vorliegenden Erfindung wird die oben aufgezeigte Aufgabe durch ein Absorberblech dadurch gelöst, dass das Absorberblech eine hochselektive, unter Verwendung des Coil-Coating-Verfahrens aufgebrachte Beschichtung zur Verbesserung der Absorptionseigenschaften aufweist .
Wie bereits oben ausgeführt, kann die unter Verwendung des Coil-Coating-Verfahrens aufgebrachte Beschichtung wesentlich kostengünstiger erzeugt werden als bei den bisher notwendigen PVD- oder CVD-Verfahren, da die Investitionskosten für die kostenintensive
Vakuumtechnologie entfallen und deutlich höhere Beschichtungsgeschwindigkeiten erreicht werden können.
Ein weiterer Kosten- aber auch Gewichtsvorteil kann bei dem erfindungsgemäßen Absorberblech gemäß einer nächsten weiteren Ausgestaltung dadurch erzielt werden, dass das Absorberblech aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung besteht. Aluminium weist gegenüber Kupfer ein deutlich geringeres Gewicht bei ähnlichen Wärmeleiteigenschaften auf. Darüber hinaus ist Aluminium als Werkstoff deutlich kostengünstiger als Kupfer.
Ein im Hinblick auf die Absorptionseigenschaften optimiertes Absorberblech kann darüber hinaus dadurch zur Verfügung gestellt werden, dass die hochselektive Beschichtung aus einer Mehrzahl funktionaler Schichten besteht, wobei die funktionalen Schichten zumindest teilweise funktionale Partikel, insbesondere Nanopartikel, Metallpartikel, Metalloxidpartikel und/oder Pigmente aufweisen. Hierdurch ist es möglich durch die Auswahl der funktionalen Partikel die einzelnen Schichten im Hinblick auf ihre Funktion zu optimieren. Beispielsweise kann eine funktionale Schicht die Eigenschaft aufweisen, dass diese kurzwellige Sonnenstrahlung absorbiert und gleichzeitig transparent für langwellige Wärmestrahlung ist. Hierdurch wird eine Weiterleitung der in langwellige Wärmestrahlung umgewandelten kurzwelligen Sonnenstrahlung erzielt, so dass das Absorberblech entsprechend erwärmt wird. Gleichzeitig können die äußeren Schichten reflektiv für Wärmestrahlung sein, so dass die Absorptionsschicht nach Außen kaum Wärmestrahlung emittiert. Darüber hinaus sind weitere Aufgaben ein Oberflächenschutz gegen Korrosion, beispielsweise durch Feuchtigkeit- und Temperaturbeständigkeit, oder
Haftvermittlungseigenschaften, welche die Beschichtung des metallischen Substrats deutlich verbessern.
Die Schichtdicken der genannten funktionalen Schichten des Absorberblechs betragen vorzugsweise 0,0005 bis 0,02 mm.
Wie bereits zuvor ausgeführt, kann ein Absorberblech mit verbesserten Hafteigenschaften für funktionale Schichten dadurch zur Verfügung gestellt werden, dass eine Haftvermittler- oder Primerschicht vorgesehen ist.
Besonders dünne Schichtdicken können bei einer nächsten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Absorberblechs dadurch zur Verfügung gestellt werden, dass mindestens eine funktionale Schicht auf Sol-Gel-Basis vorgesehen ist.
Die Wärmeabsorptionseigenschaften des erfindungsgemäßen Absorberblechs können darüber hinaus ferner dadurch weiter verbessert werden, dass das Absorberblech vor oder nach dem Beschichten eingebrachte Prägungen aufweist. Durch die Prägungen wird die zur Absorption zur Verfügung stehende Oberfläche des Blechs vergrößert.
Schließlich wird die oben aufgezeigte Aufgabe durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Absorberbleches für Sonnenkollektoren, insbesondere für Flachkollektoren gelöst. Das kostengünstig hergestellte Absorberblech kann, wie bereits ausgeführt, dazu beitragen, dass die Kosten der Sonnenkollektoren bzw. Flachkollektoren bei gleich bleibendem Wirkungsgrad deutlich verringert werden.
Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Absorberblechs für Sonnenkollektoren sowie das
erfindungsgemäße Absorberblech und dessen Verwendung auszugestalten und weiterzubilden. Hierzu wird verwiesen einerseits auf die den Patentansprüchen 1 und 9 nachgeordneten Patentansprüche, andererseits auf die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung.
Die einzige Zeichnung zeigt eine schematische Schnittansicht der Oberfläche eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Absorberblechs.
Fig. 1 zeigt die Oberfläche des Absorberblechs 1, welche eine Beschichtung aus insgesamt drei funktionalen Schichten 2, 3, 4 aufweist. Die funktionale Schicht 2 ist vorliegend als Haftvermittlungsschicht oder Primerschicht ausgebildet und vorzugsweise in einer Vorbehandlung bereits auf die Bandoberfläche aufgebracht. Die funktionale Schicht 3 besteht bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Absorberblechs aus einer auf Sol-Gel-Basis bestehenden Absorptionsschicht, welche Nanopartikel, beispielsweise Titannitrit oder Titandioxidpartikel aufweist. Die Absorptionsschicht 3 ist vorzugsweise für langwellige Wärmestrahlung transparent und ermöglicht somit durch Umwandlung der kurzwelligen Sonnenstrahlung in langwellige Sonnenstrahlung die Weiterleitung der Wärmeenergie an die Oberfläche des Absorberblechs 1. Die ebenfalls über ein Coil-Coating-Verfahren aufgetragene und auf einer Sol-Gel- Basis basierende Antireflexschicht 4 ermöglicht, dass der Reflektionskoeffizent des beschichteten Absorberblechs sehr gering ist, da über die Antireflexschicht eine Brechungsindexanpassung erfolgt. Hierdurch wird ebenfalls die Erhöhung der Absorption des Sonnenlichts erzielt. Alle genannten funktionalen Schichten 2, 3, 4 sind
erfindungsgemäß über ein Coil-Coating-Verfahren aufgebracht worden, bei welchem vorzugsweise Lackierwalzen verwendet werden. Die Sol-Gel-Schichten können auf einfache Weise durch diese Auftragswalzen aufgetragen werden. Allerdings sind auch andere Auftragsverfahren beim Coil-Coating-Verfahren, beispielsweise die Verwendung von Aufsprühwerken oder Pulverbeschichtungen denkbar.
