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Title:
METHOD FOR THE PRODUCTION OF ETHER CARBOXYLATES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/101336
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for producing ether carboxylates.

Inventors:
BAUMANN, Robert (Körnerstr. 42, Mannheim, 68529, DE)
BIEL, Markus, Christian (E7/3, Mannheim, 68159, DE)
DECKERS, Andreas (Schulstr. 11, Flomborn, 55234, DE)
OFTRING, Alfred (Im Röhrich 49, Bad Dürkheim, 67098, DE)
RITTIG, Frank (Hegelstr. 8, Worms, 67549, DE)
STAFFEL, Wolfgang (Nemeterstrasse 53, Otterstadt, 67166, DE)
Application Number:
EP2011/052191
Publication Date:
August 25, 2011
Filing Date:
February 15, 2011
Export Citation:
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Assignee:
BASF SE (67056 Ludwigshafen, DE)
BAUMANN, Robert (Körnerstr. 42, Mannheim, 68529, DE)
BIEL, Markus, Christian (E7/3, Mannheim, 68159, DE)
DECKERS, Andreas (Schulstr. 11, Flomborn, 55234, DE)
OFTRING, Alfred (Im Röhrich 49, Bad Dürkheim, 67098, DE)
RITTIG, Frank (Hegelstr. 8, Worms, 67549, DE)
STAFFEL, Wolfgang (Nemeterstrasse 53, Otterstadt, 67166, DE)
International Classes:
C07C51/295; C07C51/235; C07C59/305; C07C227/02
Attorney, Agent or Firm:
BASF SE (67056 Ludwigshafen, DE)
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Claims:
Patentansprüche:

1. Verfahren zur Herstellung von Ethercarboxylat der Formel I

bei dem das entsprechende Alkoxylat der Formel II

wobei jeweils unabhängig voneinander

R1 ein d- bis C5o-Alkyl, Mono-, Di-, Tri-,...Polyamin,

o

X O, COO, CH2-NH-O für q = 1 und r = 0 oder N, cN , N(CH2)tO für q = 2 und r = 0 bis 20 r eine ganze Zahl von 0 bis 50,,

R2 H oder d- bis Cio-Alkyl,

R3 H oder ein d- bis Cio-Alkyl,

R4 H oder ein d- bis Cio-Alkyl,

M H oder ein Metall, bevorzugt Alkali, Erdalkali, Ammonium, organische Ba se, n eine Zahl von 0 bis 50,

m eine Zahl von 0 bis 40 ist,

p eine Zahl von 0 bis 40 ist,

q eine Zahl von 1 bis 2 ist,

s 0 oder 1 ist t 0 bis 20 ist,

mit der Maßgabe, dass n + m + p mindestens 1 ist und

R ein d- bis C5o-Alkyl, d- bis C5o-Alkenyl, d- bis C5o- Alkinyl, C6- bis C5o-Aryl, C6- bis Cöo-Alkylaryl H oder ein Metall, bevorzugt Alkali, Erdalkali ist

mit einer Base unter Verwendung eines Übergangsmetallkatalysators umgesetzt wird und wobei der Druck im Reaktionsgefäß weniger als 10 bar beträgt

2. Verfahren zur Herstellung von Ethercarboxylat der Formel III

R2 R4

O OM

O O Jq

R3 O III bei dem das entsprechende Alkoxylat der Formel IV wobei jeweils unabhängig voneinander

R ein d- bis C5o-Alkyl, d- bis C5o-Alkenyl, d- bis C5o- Alkinyl, C6- bis C5o-Aryl,

C6- bis Cöo-Alkylaryl, H oder ein Metall, bevorzugt Alkali, Erdalkali ist

o

X O, COO, CH2-N H-O für q = 1 oder N , cN , N(CH2)tO für q = 2,

R2 H oder d- bis Cio-Alkyl,

R3 H oder ein d- bis Cio-Alkyl,

R4 H oder ein d- bis Cio-Alkyl,

M H oder ein Metall, bevorzugt Alkali, Erdalkali, Ammonium, organische Ba se, n eine Zahl von 0 bis 50,

m eine Zahl von 0 bis 40 ist,

p eine Zahl von 0 bis 40 ist,

q eine Zahl von 1 bis 2 ist,

t eine Zahl von 1 bis 10 ist,

mit der Maßgabe, dass n + m + p mindestens 1 ist

mit einer Base unter Verwendung eines Übergangsmetallkatalysators umgesetzt wird und wobei der Druck im Reaktionsgefäß weniger als 10 bar beträgt.

3. Verfahren zur Herstellung von Ethercarboxylat der Formel V bei dem das entsprechende Alkoxylat der Formel VI

wobei jeweils unabhängig voneinander

R ein d- bis Cso-Alkyl, d- bis C5o-Alkenyl, d- bis C5o- Alkinyl, C6- bis C5o-Aryl, C6- bis Cöo-Alkylaryl, H oder ein Metall, bevorzugt Alkali, Erdalkali ist

X O ist,

R2 H oder d- bis Cio-Alkyl,

R3 H oder ein d- bis Cio-Alkyl,

R4 H oder ein d- bis Cio-Alkyl,

M H oder ein Metall, bevorzugt Alkali, Erdalkali

n eine Zahl von 0 bis 50,

m eine Zahl von 0 bis 40 ist,

p eine Zahl von 0 bis 40 ist,

mit der Maßgabe, dass n + m + p mindestens 1 ist

mit einer Base unter Verwendung eines Übergangsmetallkatalysators umgesetzt wird und wobei der Druck im Reaktionsgefäß weniger als 10 bar beträgt.

4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, bei dem unabhängig voneinander

R ein d- bis Cso-Alkyl, d- bis C5o-Alkenyl, d- bis C5o- Alkinyl, C6- bis C5o-Aryl,

C6- bis Cöo-Alkylaryl, H oder ein Metall, bevorzugt Alkali, Erdalkali ist

o

X O, c N , COO, CH2-N H-O, N(CH2)tO

R2 H oder ein C2- bis Ce-Alkyl,

R3 H oder ein C2- bis C8-Alkyl,

R4 H oder ein C2- bis C8-Alkyl,

n eine Zahl von 1 bis 30,

m eine Zahl von 1 bis 20 ist,

p eine Zahl von 1 bis 20 ist,

n + m + p mindestens 2 ist und

t eine Zahl von 1 bis 10 ist. 5. Verfahren nach Anspruch 2 bis 3, bei dem unabhängig voneinander

X O, COO R ein C2- bis Cio-Alkyl,

R2 H oder ein C3- bis C5-Alkyl,

R3 H oder ein C3- bis C5-Alkyl,

R4 H oder ein C3- bis C6-Alkyl,

n eine Zahl von 1 bis 18,

m eine Zahl von 1 bis 12 ist,

m eine Zahl von 1 bis 12 ist,

n + m + p mindestens 5 ist

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Base ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus NaOH, KOH, Mg(OH)2, Ca(OH)2, Ammoniumhydroxid, Cholinhydroxid und Hydrotalcit.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Base an 2 bis 10000 Zeitpunkten der Reaktionsmischung zugesetzt wird.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Base über einen Zeitraum von mehr als 30 Minuten der Reaktionsmischung zugesetzt wird

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Übergangsmetallkatalysator mindestens ein Metall ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Fe, Cu, Co und Ni enthält.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Reaktionstemperatur im Bereich von 140 °C bis 220 °C liegt.

1 1 . Ethercarboxylat, hergestellt nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10.

12. Verwendung eines Ethercarboxylat, das gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 hergestellt worden ist in Wasch- und Reinigungsmitteln, Textil- und Kosmetikanwendungen, zur Reinigung harter Oberflächen sowie zur Erdölförderung. 13. Zusammensetzung enthaltend ein Ethercarboxylat, das nach einem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 hergestellt worden ist.

Description:
Verfahren zur Herstellung von Ethercarboxylaten

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Ethercarboxylaten. Ethercarboxylate werden üblicherweise absatzweise hergestellt, wobei normalerweise das Alkoxylat, eine Base wie NaOH und ein Katalysator wie Raney-Kupfer vorgelegt werden und diese Reaktionsmischung unter Druck auf Reaktionstemperatur gebracht wird.

Die Klasse der Ethercarboxylate als milde anionische Tenside ist bereits seit langem bekannt. Bereits US 2,183,853 aus dem Jahre 1934 beschreibt die Herstellung von Ethercarboxylaten durch Umsetzung von Alkoxylaten mit Natrium und Chloressigsäurenatriumsalz bei Temperaturen zwischen 160 und 200 °C. Um hohe Umsätze und geringe Nebenproduktbildung zu erreichen, wird es als vorteilhaft beschrieben, die Base und Chloressigsäure unter Rühren an verschiedenen Stellen des Reaktors einzudo- sieren. Um entstehendes bzw. zugeführtes Wasser aus der Reaktionslösung zu entfernen und um eine möglichst schnelle Reaktion zu erreichen, wird die Umsetzung bei 70 bis 90 °C und einem Druck von ca. 10 bis 50 mbar durchgeführt.

DE 31 35 946 beschreibt als weitere Variante zur Herstellung von Ethercarboxylaten die direkte Oxidation der Alkoxylate mit Sauerstoff oder Sauerstoff enthaltenden Gasen in wässrig alkalischem Medium an einem Platin- bzw. Palladiumkatalysator.

Die oxidative Dehydrierung von Alkoholen zu Carboxylaten durch thermische Umsetzung des Alkohols mit Alkalimetallen oder Alkalimetallhydroxiden ist bereits seit 1840 bekannt (Dumas und Stag, Ann, 35, 129 bis 173). Diese Umsetzung wurde klassisch ohne Katalysator und bei Temperaturen > 200 °C durchgeführt. In US 2,384,818 aus dem Jahr 1945 wurde diese Methode zur Oxidation von Aminoalkoholen bereits angewendet. Auch die Verwendung von Katalysatoren für die oxidative Dehydrierung ist seit langem bekannt. US 2,384,817 aus dem Jahr 1942 beschreibt den positiven Einfluss von Cadmium, Kupfer, Nickel, Silber, Blei und Zinkverbindungen auf die Reaktionsgeschwindigkeit. EP 0 620 209 beschreibt einen Prozess zur Herstellung von Carbonsäuresalzen durch in Kontakt bringen einer wässrigen Lösung eines primären Alkohols mit einem Alkali- metallhydroxid in Anwesenheit einer wirksamen Menge eines speziellen und aktivierten Raney-Kupfer-Katalysators, der 50 bis 10.000 ppm eines Elements aus Chrom, Titan, Niob, Tantal, Zirkonium, Vanadium, Molybdän, Mangan, Wolfram, Kobalt und Mischun- gen hiervon enthält oder 50 bis 10.000 ppm Nickel. Der Alkohol kann aliphatisch, aromatisch oder ein Polyol sein. Es wird beschrieben, dass sowohl der Alkohol - der sich notwendigerweise durch eine gewisse Wasserlöslichkeit auszeichnet - als auch das entstehende Carboxylat in der heißen und ätzenden Lösung stabil sein müssen. Außerdem ist für die Reaktion Druck notwendig, damit die beschriebenen Reaktionstemperaturen erreicht werden können. Als Beispiele sind Aminoalkohole, aromatische Alkohole und Ethylenglykol aufgeführt.

EP 1 125 633 beschreibt die Verwendung von dotiertem Raney-Kupfer (Dotierung mit mindestens einem Element aus der Eisengruppe und oder einem Edelmetall), dessen Inaktivierung durch Agglomeration deutlich geringer und die Verwendungscyclen daher höher sind. Die Erfindung betrifft die Herstellung von Carbonsäuren aus Alkoholen. Als Beispiel wird auch hier die oxidative Dehydrierung von Diethanolamin unter stark basischen Bedingungen bei 160 °C und 10 bar Druck angeführt. Die Alkohole müssen in Wasser löslich und der Alkohol sowie die Carbonsäure gegenüber der stark basischen Lösung stabil sein. EP 1 125 634 beschreibt einen Raney-Kupfer-Festbettkatalysator (mit Dotierung aus Eisen bzw. Edelmetall), dessen einfache Filtrierbarkeit von der Reaktionslösung und dessen Verwendung im Rahmen eines kontinuierlichen Prozesses. Als Voraussetzung für die Umsetzung der Alkohole wird beschrieben, dass sowohl Edukt als auch Produkt in den stark basischen Lösungen stabil sein müssen und der Alkohol eine Wasserlös- lichkeit aufweisen muss.

US 5,916,840 beschreibt zur Herstellung von Carbonsäuresalzen einen geträgerten Katalysator bestehend aus einem alkalistabilen Trägermaterial (z. B. Aktivkohle) einem Ankermetall (z. B. Palladium) und einem punktuell aufgetragenen Aktivmetall (z. B. Kupfer). Die Umsetzung findet im batch-Autoklaven unter Wasserzusatz bei 160 bis 170 °C statt. In Fortführung dieses Prinzips beschreibt WO 03/033140 weitere Katalysatoren zur Herstellung von Iminodiessigsäure ausgehend von Diethanolamin. Als bevorzugte Reaktionsbedingung wird die Verwendung von Alkalimetallhydroxiden (äqui- molarer Einsatz), Nutzung eines Lösungsmittels und eines Katalysators (mindestens 1 Massen%) bei Temperaturen von 120 bis 220 °C unter Druck genannt.

WO 98/13140 beschreibt einen Katalysator zur Dehydrierung von Aminoalkoholen und Ethylenglykolderivaten, bestehend aus Zirkonium, Kupfer und gegebenenfalls einem weiteren Metall. Es wird die Umsetzung von Ethylenglykolen wie Triethylenglykol mit 1 eq NaOH in wässriger Lösung bei 180 °C und 10 bar Druck am beschriebenen Katalysator (30 Massen%) offenbart.

US 4,1 10,371 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von Dicarbonsäuresalzen ausgehend von Verbindungen bestehend aus 2 bis 6 Ethylenglykoleinheiten mit wässriger Alkalilauge bei Temperaturen von 200 bis 300 °C unter Verwendung eines Katalysators bestehend aus Nickel, Kupfer und Chrom. US 3,717,676 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen von Oxypoly- carboxylaten in dem ein oxysubstituierter oder polyoxysubstituierter primärer Alkohol mit Alkalimetallhydroxid, 20 bis 60 % Wasser bei 190 bis 230 °C, einem Druck von 7 bis 14 bar und einem Cadmium-Katalysator umgesetzt wird.

JP 10 277 391 schließlich beschreibt die Verwendung von ultra-feinen Kupfer- Katalysatoren mit Korngrößen von 1 bis 20 microns zur Herstellung von Alkylethercar- boxylaten ausgehend von Polyoxyethylenalkylethern und deren Verwendung als anionisches Tensid in Seifen- und Kosmetik-Anwendungen. Die feine Katalysatorverteilung zeigt gegenüber klassischen Raney-Kupfer bzw. Kupfer-Zirkonium-Katalysatoren eine deutlich höhere Aktivität (Vergleichsbeispiel mit Raney-Kupfer von Degussa zeigt unter ansonsten äquivalenten Bedingungen lediglich einen Umsatz von 15 statt 98%).

All die beschriebenen Verfahren weisen demnach eine Reihe von Nachteilen auf, die trotz der langen Zeit, die auf diesem Gebiet bereits geforscht worden ist, nicht überwunden werden konnten. So ist immer noch unter einer Kombination aus Druck, hohen Temperaturen und stark alkalischen Bedingungen zu arbeiten, was das verwendete Material stark belastet (Spannungsrisskorrosion), die Reaktivität ist ebenso begrenzt wie die Selektivität, die verwendeten Katalysatoren sind teuer, da sie aufwändig dotiert werden müssen und verklumpen während des Verfahrens, es sind nur wasserlösliche und somit häufig eher kurzkettige Alkohole verwendbar, zudem müssen sowohl verwendeter Alkohol als auch entstehendes Produkt basenstabil sein und Vinylether, die häufig als Spaltprodukte entstehen, sind im entstehenden Produkt nicht erwünscht dabei aber analytisch nur schlecht nachweisbar. Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren bereitzustellen, das die genannten Nachteile verringert bzw. beseitigt.

Es wurde überraschend gefunden, dass ein Verfahren zur Herstellung von Ethercarbo- xylat der Formel I

bei dem das entsprechende Alkoxylat der Formel II

wobei jeweils unabhängig voneinander

R1 ein d- bis C 5 o-Alkyl, Mono-, Di-, Tri-

X O, COO, CH2-N H-O für r = 0 und q = 1 oder N , c N , N(CH 2 )tO für r = 0 bis und q = 2,

r eine ganze Zahl von 0 bis 50,

R2 H oder d- bis Cio-Alkyl,

R3 H oder ein d- bis Cio-Alkyl,

R4 H oder ein d- bis Cio-Alkyl,

M H oder ein Metall, bevorzugt Alkali, Erdalkali, Ammonium, organische Ba se, n eine Zahl von 0 bis 50,

m eine Zahl von 0 bis 40 ist,

p eine Zahl von 0 bis 40 ist,

q eine Zahl von 1 bis 20 ist,

s 0 oder 1 ist,

t 0 bis 20 ist,

mit der Maßgabe, dass n + m + p mindestens 1 ist und

R ein d- bis C 5 o-Alkyl, d- bis C 5 o-Alkenyl, d- bis C50- Alkinyl, C 6 - bis C 5 o-Aryl, C6- bis Cöo-Alkylaryl H oder ein Metall, bevorzugt Alkali, Erdalkali istmit einer Base unter Verwendung eines Übergangsmetallkatalysators umgesetzt wird und wobei der Druck im Reaktionsgefäß weniger als 10 bar beträgt, die gestellte Aufgabe löst.

Es gibt verschiedene bevorzugte Ausführungsformen, wobei in der einen, wenn s 0 ist, R ein d- bis C 5 o-Alkyl, d- bis C 5 o-Alkenyl, d- bis C50- Alkinyl, C 6 - bis C 5 o-Aryl oder C6- bis Cso-Alkylaryl ist und in der anderen, wenn s 1 ist, R H oder ein Metall, bevorzugt Alkali, Erdalkali ist.

Auch gibt es bevorzugte Bereiche für r. Es weist vorzugsweise Werte von 1 bis 20 und besonders bevorzugt von 2 bis 10 auf. Bevorzugt ist ein Verfahren zur Herstellung von Ethercarboxylat der Formel III

bei dem das entsprechende Alkoxylat der Formel IV

wobei jeweils unabhängig voneinander

R ein d- bis C 5 o-Alkyl, d- bis C 5 o-Alkenyl, d- bis C 5 o- Alkinyl, C 6 - bis C 5 o-Aryl,

Ce- bis C 5 o-Alkylaryl, H oder ein Metall, bevorzugt Alkali, Erdalkali ist,

o

X O, COO, CH2-NH-O für q = 1 oder N, c N , N(CH 2 )tO für q = 2,

R2 H oder Cr bis Cio-Alkyl,

R3 H oder ein d- bis Cio-Alkyl,

R4 H oder ein C1- bis Cio-Alkyl,

M H oder ein Metall, bevorzugt Alkali, Erdalkali, Ammonium, organische Base, n eine Zahl von 0 bis 50,

m eine Zahl von 0 bis 40 ist,

p eine Zahl von 0 bis 40 ist,

q eine Zahl von 1 bis 2 ist,

t eine Zahl von 1 bis 10 ist,

mit der Maßgabe, dass n + m + p mindestens 1 ist

mit einer Base unter Verwendung eines Übergangsmetallkatalysators umgesetzt wird und wobei der Druck im Reaktionsgefäß weniger als 5 bar beträgt.

Ein Verfahren zur Herstellung von Ethercarboxylat der Formel V

R2 R4 R 3 0 V bei dem das entsprechende Alkoxylat der Formel VI wobei jeweils unabhängig voneinander R ein d- bis Cso-Alkyl, d- bis C50- Alkenyl, d- bis C50- Alkinyl, C 6 - bis C 5 o-Aryl, C 6 - bis C 5 o-Alkylaryl, H oder ein Metall, bevorzugt Alkali, Erdalkali ist

X O ist,

R2 H oder d- bis Cio-Alkyl,

R3 H oder ein d- bis Cio-Alkyl,

R4 H oder ein d- bis Cio-Alkyl,

n eine Zahl von 0 bis 50,

m eine Zahl von 0 bis 40 ist,

p eine Zahl von 0 bis 40 ist, vorzugsweise von 1 bis 20, besonders bevorzugt von 5 bis 10,

mit der Maßgabe, dass n + m + p mindestens 1 ist

mit einer Base unter Verwendung eines Übergangsmetallkatalysators umgesetzt wird und wobei der Druck im Reaktionsgefäß weniger als 2 bar beträgt

In Bezug auf die eingesetzten Alkoxylate gibt es bevorzugte Varianten, so ist ein Verfahren bevorzugt, bei dem unabhängig voneinander

R ein d- bis Cso-Alkyl, d- bis C 5 o-Alkenyl, d- bis C50- Alkinyl, C 6 - bis C 5 o-Aryl,

Ce- bis C 5 o-Alkylaryl, H oder ein Metall, bevorzugt Alkali, Erdalkali ist

X O ist,R2 H oder ein C 2 - bis Ce-Alkyl,

R3 H oder ein C 2 - bis Ce-Alkyl,

R4 H oder ein C 2 - bis C 8 -Alkyl,

n eine Zahl von 1 bis 30,

m eine Zahl von 1 bis 20 ist,

p eine Zahl von 1 bis 20 ist,

n + m + p mindestens 2 ist.

Besonders bevorzugt ist ein Verfahren, bei dem unabhängig voneinander

X o, coo

R ein C 2 - bis Cio-Alkyl,

R2 H oder ein C 3 - bis C 5 -Alkyl,

R3 H oder ein C 3 - bis Ce-Alkyl,

R4 H oder ein C 3 - bis Ce-Alkyl,

n eine Zahl von 1 bis 18,

m eine Zahl von 1 bis 12 ist,

m eine Zahl von 1 bis 12 ist, n + m + p mindestens 5 ist.

R ist dabei insbesondere Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl, Octyl, 2-Ethylhexyl und 2-Propylheptyl, Dodecyl, Tridecyl, Mystryl, Lauryl, i-C17, Tallölfett (C16,18), Behe- nyl.

R2, R3, R4 sind dabei, soweit vorhanden, unabhängig voneinander insbesondere Wasserstoff, Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Pentyl und iso-Butyl wobei Wasserstoff, Methyl und Ethyl besonders und Methyl und Ethyl ganz besonders bevorzugt sind.

Für n liegen die am meisten bevorzugten Werte im Bereich von 3 bis 20.

Auch für m gibt es besonders bevorzugte Werte, diese liegen im Bereich von 3 bis 20. Ebenso gibt es für p besonders bevorzugte Werte, diese liegen im Bereich von 3 bis 20.

Die Summe aus n, m und p liegt besonders bevorzugt bei 3 bis 20. Dabei können die einzelnen Alkoxideinheiten in verschiedener weise angeordnet sein, z. B. statistisch, in Blockform oder mit einem Gradienten. Besonders bevorzugt sind Verfahren, bei denen zuerst ein höheres Oxid, wie z. B. Propylenoxid und dann EO verwendet wird.

Es können in dem erfindungsgemäßen Verfahren neben verschiedenen Alkylenoxiden auch verschiedene Alkoxylate a, b, c, z gleichzeitig oder zeitversetzt eingesetzt werden. So können vorteilhaft Verbindungen eingesetzt werden, bei denen Ra = C12, u bis C20 und Rb = C2 bis C10 ist.

Als Base kommen grundsätzlich alle Verbindungen in Frage, die in der Lage sind, das eingesetzte Alkoxylat zu deprotonieren. Hierzu gehören auch die Basen im Sinne der Bjerrumschen Säure-Base Definition. Es gibt dabei bestimmte bevorzugte Basen und so stellt ein Verfahren, bei dem die Base ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus NaOH, KOH, Mg(OH)2, Ca(OH) 2 , Ammoniumhydroxid, Cholinhydroxid und Hydrotalcit, eine besonders bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Hydrotalcit ist besonders bevorzugt, wenn das Produkt enge Molmassenverteilungen aufwei- sen soll.

Die Zugabe der Base zu der Reaktionsmischung erfolgt dabei während der Reaktion entweder absatzweise oder kontinuierlich. Das bedeutet, dass die Base oder Teile der Base der Reaktionsmischung zu einem Zeitpunkt zugesetzt werden, an dem Reakti- onsbedingungen vorliegen. Eine bevorzugte Ausführungsform ist danach ein Verfahren, bei dem die Base an 2 bis 10000 Zeitpunkten der Reaktionsmischung zugesetzt wird. Die Zugabe erfolgt vorzugsweise an 3 bis 1000, besonders bevorzugt an 4 bis 100 Zeitpunkten und ganz besonders bevorzugt an 5 bis 20 Zeitpunkten.

Eine andere bevorzugte Ausführungsform stellt ein Verfahren dar, bei dem die Base über einen Zeitraum von mehr als 30 Minuten der Reaktionsmischung zugesetzt wird. Dabei ist die Zugabe über einen Zeitraum im Bereich von mehr als 2 h bis 10 h, bevorzugt im Bereich von 5 h bis 9 h und ganz besonders bevorzugt im Bereich von 6 h bis 8 h besonders vorteilhaft.

In beiden Fällen, also sowohl bei der kontinuierlichen als auch bei der absatzweisen Zugabe der Base, kann diese an verschiedenen Stellen in die Reaktionsmischung gegeben werden. Es ist besonders bevorzugt, wenn die Base an 2 bis 10 Stellen, vor- zugsweise 3 bis 5 Stellen dem Reaktor zugegeben wird. Durch diese Vorgehensweise kann die lokale Konzentration der Base in der Reaktionsmischung noch weiter verringert und so die Bildung von Nebenprodukten weiter unterbunden werden.

Als Katalysator kommen sowohl als Haupt- als auch als Nebenbestandteil die Metalle der Gruppen der Gruppen 4 bis 12 also von Ti bis Zn und darunter stehende in Frage, wobei die der Gruppen 8 bis 1 1 also Fe - Cu und darunter stehende bevorzugt sind. Und so ist ein Verfahren, bei dem der Übergangsmetallkatalysator mindestens ein Metall ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Fe, Cu, Co und Ni enthält, bevorzugt. Das Übergangsmetall kann in verschiedensten Formen vorliegen wie als reines Metall oder als Metalloxid, es liegt vorzugsweise in aktivierter Form, als Raney-Metall vor. Besonders bevorzugt ist Raney-Kupfer. Dieses kann auch noch weiter modifiziert sein, z. B. durch eine Dotierung mit anderen Metallen. Es ist ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens, dass eine derartige Dotierung zur Erreichung eines guten Synthe- seergebnisses nicht erforderlich ist, gleichwohl kann sie zur weiteren Verbesserung des Syntheseergebnisses vorteilhaft sein. Die Herstellung von geeigneten Übergangsmetallkatalysatoren ist z. B. in EP 1 125 634 (Degussa) beschrieben, in der ein einfacher Raney-Cu -fixed bed Katalysator offenbart wird. EP 1 125 633 (Degussa) in beschreibt Raney-Cu mit verschiedenen Dotierungen [Bsp: 1 % Pt, 3% Fe, 2000 ppm Cr oder 1 % V auf Raney Cu], wobei gezeigt wird, dass die dotierten Katalysatoren im Vergleich zum herkömmlichen Raney-Cu (Degussa BFX 31 13W) weniger deaktivieren. WO 96/01 146 (Monsato) schließlich beschreibt C support mit einem Edelmetall, z. B. Pt als Ankermetall auf dem Cu aufgebracht ist. Diese Technik soll ebenfalls das Sintern des Cu verhindern. Eine besonders bevorzugte Kombination von Übergangsmetallen ist die von Kupfer und Eisen. Insbesondere bevorzugt sind DMC-Katalysatoren. Der Katalysator verbleibt beim vorliegenden Verfahren nur in geringen Mengen im Produkt. Es ist ein Verfahren bevorzugt, bei dem das Produkt M im Bereich von 0,1 ppm bis 1 %, vorzugsweise im Bereich von 1 bis 500 ppm und besonders bevorzugt im Bereich von 10 bis 50 ppm aufweist.

Das erfindungsgemäße Verfahren kann erfreulicherweise auch im großen Maßstab durchgeführt werden. So ist ein Verfahren bevorzugt, bei dem mehr als 1 kg, vorzugsweise mehr als 10 kg, besonders bevorzugt mehr als 100 kg und ganz besonders bevorzugt mehr als 1 t Alkoxylat verwendet wird.

Das erfindungsgemäße Verfahren, bei dem die Reaktionstemperatur im Bereich von 140 °C bis 220 °C liegt, ist bevorzugt. Noch bevorzugter sind Verfahren, die im Temperaturbereich von 160 bis 200 °C und insbesondere im Bereich von 160 bis 190 °C, wie z. B. bei 180 °C durchgeführt werden.

Als Lösungsmittel für das erfindungsgemäße Verfahren kommen grundsätzlich alle Lösungsmittel in Frage, die unter den Reaktionsbedingungen stabil sind und weder mit den Reaktanden noch mit den Produkten reagieren. Bevorzugt sind daher Lösungsmittel ausgewählt aus der nachfolgenden Liste.

Name

~NMP

Diethylenglykoldimethylether

Triethylenglykoldimethylether

Tetraethylenglykoldimethylether

Diethylenglykoldiethylether

2-(2-Methoxy-ethoxy)-ethoxy]-säure

slatriumsalz

{2-[2-(2-Methoxyethoxy)-ethoxy]- ethoxy}-acetic acid

Decan

Decalin

Dodecan

Weißöl

1 ,1 ,3,3-Tetramethylharnstoff

Tributylamin

γ-Butyrolacton

Undecan

tert.Butylbenzol

Dipropylcarbonat

2.5- Dimethylpyrrol

2.6- Dimethylanisol

3,4-Dimethylanisol

1 ,2-Dimethylimidazol

4-tert.-Butyl1 ,2-dimethylbenzol

Und besonders bevorzugt sind die folgenden Lösungsmittel bzw. Suspensionsmittel: N- Methylpyrrolidon, Triethylenglykoldimethylether, [2-(2-Methoxy-ethoxy)-ethoxy]-säure Natriumsalz und Weißöl. Dabei gibt es auch einen bevorzugten Druckbereich. Es ist ein Verfahren bevorzugt, bei dem der Druck im Reaktionsgefäß weniger als 10 bar, vorzugsweise weniger als 5 bar, besonders bevorzugt weniger als 2 bar beträgt. Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist, dass es auch unter Normaldruck durchgeführt werden kann, hierbei handelt es sich um die am meisten bevorzugte Ausführungsform.

Ebenso geschützt sind die nach diesem Verfahren herstellbaren und nach diesem Verfahren hergestellten Ethercarboxylate. Die Verwendung dieser Ethercarboxylate in Reinigungs-, Pflanzenschutz- und Kosmetikanwendungen sowie als Löslichkeitsvermittler stellt einen weiteren Gegenstand der vorliegenden Erfindung dar.

Auch Zusammensetzungen, die nach diesem Verfahren hergestellte Ethercarboxylate umfassen, sind Gegenstand der vorliegenden Erfindung.

Weitere gängige Bestandteile derartiger Zusammensetzungen sind z. B. in der WO 2008 / 071582 genannt. Die vorliegende Erfindung wird durch die folgenden, den Bereich der Erfindung nicht einschränkenden Beispiele näher erläutert:

Beispiele: Beispiel 1 : Synthese des nichtionischen Ethoxilates (Tensid A)

300 g eines Ci 2 ,i4-Alkoholgemisches aus C 8 < 0,3 Gew.-%, Co < 1 ,0 Gew.-%, Ci 2 > 65,0 Gew.-%, CM 21 ,0 bis 28,0 Gew.-%, Ci 6 4,0 bis 8,0 Gew.-%, Ci 8 < 0,5 Gew.-%, zum Beispiel Radianol Ci 2 -Ci 6 1 26 der Fa. Oleon, wurden mit 2,6 g KOH (45 Gew.-% in Wasser) vor- gelegt und zusammen bei 80 °C und reduziertem Druck (ca. 20 mbar) entwässert.

Dann wurden bei 150 °C 462 g Ethylenoxid zudosiert und bei dieser Temperatur abreagiert. Das Ende der Reaktion wurde über den Druckabfall ermittelt. Nach Spülen mit Inertgas und Abkühlen auf Raumtemperatur wurde der Katalysator durch Zugabe von 1 ,25 g konzentrierter Essigsäure neutralisiert.

Beispiel 2: Oxidative Dehydrierung unter Normaldruck im semi-batch Verfahren

In einem 2 I Mehrhalskolben mit Innenthermometer, Tropftrichter und Destillationsbrü- cke mit Kolonne wurden 498 g Tensid A sowie 30 g Raney-Kupfer vorgelegt und unter Rühren auf 180 °C erhitzt. Über einen Zeitraum von 8 h wurden 152 g Natronlauge (25 %ig) zugetropft und das Wasser aus dem Reaktionsgemisch abdestilliert. Nach der vollständigen Zugabe der Natronlauge wurde noch weitere 30 Minuten nachgerührt. Nach Abkühlen auf 140 °C wurde über eine Fritte filtriert und der Austrag analysiert. Titration starke Base:

7 mg KOH/g

Titration schwache Base:

95 mg KOH/g

OH-Zahl Analytik:

Edukt: 1 19 mg KOH/g

Austragt 3 mg KOH/g, korrigiert mit starker Base 6 mgKOH/g; daraus ergab sich ein Umsatz von 95 %.

NMR (DMSO, CDC = 1/1 ); 1 H-NMR, 3 C entkoppelt:

δ = 0,85 (t, 3H, -CH 3 ), 1 ,25 (s, 20H, CH 2 ), 1 ,55 (m, 2H, -CH 2 CH 2 -0), 3,4 (m, 2H, CH 2 - O), 3,6 (m, 24H, 0-CH 2 -CH 2 -0 sowie CH 2 -OH vom Edukt), 3,75 (s, 1 ,77H, CH 2 -COO). Daraus ergab sich ein Umsatz von 89 %.

HPLC: Die Probe wurde in einem System getrennt, das für die Bestimmung von freiem Polyethylenglykol in nichtionischen Tensiden entwickelt wurde. Das Prinzip der Analyse beruht darauf, dass Moleküle mit aliphatischen Resten an einer Umkehrphase zurückgehalten werden, während polare Substanzen die Säule ohne Retention passie- ren. Mit Hilfe eines Schaltventils wurde die nicht retardierte Fraktion auf eine Größen- ausschluss-Säule transferiert, auf der die polymeren Bestandteile von niedermolekularen Nebenkomponenten abgetrennt wurden. Der Gehalt an Spaltprodukten bei der untersuchten Probe lag unter 0,5 g/100 g.

Beispiel 3: Oxidative Dehydrierung unter Druck im batch-Verfahren

In einen 1 , 2 1 Autoklaven mit Druckhaltung bei 15 bar wurden 249 g Tensid A zusammen mit 15 g Raney-Kupfer (Degussa) und 76 g Natronlauge (25%ig) vorgelegt und unter Rühren für 10 h auf 180 °C erwärmt. Nach Abtrennung des Katalysators durch Filtration wurde die organische Phase separiert und mittels Titration auf schwache Base (6 mg KOH/g) untersucht bzw. mit Hilfe einer OH-Zahl-Messung (1 13 mg KOH/g) der Umsatz (6 %) bestimmt.

Beispiel 4: Oxidative Dehydrierung unter Druck im semi-batch Verfahren

In einen 1 ,2 I Autoklaven mit Druckhaltung bei 15 bar wurden 249 g Tensid A zusammen mit 15 g Raney-Kupfer (Degussa) vorgelegt und unter Rühren auf 180 °C er- wärmt. Im Verlauf von 7 h wurden mittels einer HPLC Pumpe insgesamt 76 g Natronlauge (25%ig) in den Autoklaven dosiert und abschließend noch 30 Minuten nachgerührt. Nach Abtrennung des Katalysators durch Filtration wurde die organische Phase separiert und mittels Titration auf schwache Base (9 mg KOH/g) untersucht bzw. mit Hilfe einer OH-Zahl-Messung (1 15 mg KOH/g) der Umsatz (3,5%) bestimmt.