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Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR THE PRODUCTION OF A THROTTLE VALVE PORT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2004/048760
Kind Code:
A1
Abstract:
Disclosed is a method for producing a throttle valve port, according to which a first half (1) and a second half (2) of a housing are produced with corresponding cavities for internal parts (4) in a casting process in a first step. The internal parts (4) are then placed within the first half (1) or the second half (2) of the housing in a second step, whereupon the first half (1) and the second half (2) of the housing are connected to each other in a third step.

Inventors:
HANNEWALD THOMAS (DE)
Application Number:
PCT/DE2003/003263
Publication Date:
June 10, 2004
Filing Date:
September 30, 2003
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG (DE)
HANNEWALD THOMAS (DE)
International Classes:
B23K17/00; F02D9/10; F02D11/10; F16K27/02; (IPC1-7): F02D9/10
Foreign References:
EP0947681A21999-10-06
US5188078A1993-02-23
US20020104510A12002-08-08
EP0964137A21999-12-15
Attorney, Agent or Firm:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (München, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung eines Drosselklappenstutzens, bei dem in einem ersten Schritt eine erste Gehäusehälfte (1) und eine zweite Gehäusehälfte (2) mit entsprechenden Aussparungen für Innenteile (4) durch einen Gießprozess hergestellt werden, anschließend in einem zweiten Schritt die Innenteile (4) in der ersten Gehäusehälfte (1) oder in der zweiten Gehäusehälfte (2) positioniert werden und anschließend die erste Gehäusehälfte (1) und die zweite Gehäusehälfte (2) in einem dritten Schritt miteinander verbunden werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Innenteile (4) im zweiten Schritt nur in der ersten Gehäusehälfte (1) oder nur in der zweiten Gehäusehälfte (2) positioniert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem die Innenteile (4) vor dem zweiten Schritt zumindest teilweise zu Teileinheiten (5) kombiniert werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem eine Teileinheit (5) aus der Drosselklappe und der Drosselklappenwelle kombiniert wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem im dritten Schritt eine Dichtung zwischen der ersten Gehäusehälfte (1) und der zweiten Gehäusehälfte (2) angeordnet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die erste Gehäusehälfte (1) oder die zweite Gehäusehälfte (2) im ersten Schritt aus Kunststoff und die jeweils andere Gehäusehälfte (1, 2) aus Aluminium hergestellt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die zweite Gehäusehälfte (2) im dritten Schritt im Bereich des Luftkanals mit einem umlaufenden Bund (2') in die erste Gehäusehälfte (1) eingreifend positioniert wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem im ersten Schritt die erste Gehäusehälfte (1) mit einer größeren ersten Aussparung (3a) und die zweite Gehäusehälfte (2) mit einer kleineren zweiten Aussparung (3b) durch einen Gießprozess hergestellt werden, wobei die erste Aussparung (3a) und die zweite Aussparung (3b) zusammen den Luftkanal bilden, und bei dem im dritten Schritt zwischen der ersten Gehäusehälfte (1) und der zweiten Gehäusehälfte (2) ein Einsatz (6) mit Innenkonus angeordnet wird, dessen Innenkonus den kontinuierlichen Übergang von der größeren ersten Aussparung (3a) zur kleineren zweiten Aussparung (3b) bildet.
Description:
Beschreibung Verfahren zur Herstellung eines Drosselklappenstutzens Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Drosselklappenstutzens. Drosselklappenstutzen sind bekannt. Dabei handelt es sich um einteilige Gehäuse, die einen Luftkanal aufweisen, in dem eine Drosselklappe an einer Drosselklappenwelle angeordnet und die Drosselklappenwelle drehbar gelagert ist. Der Drosselklappenstutzen enthält Getriebeteile und Antriebsaggregate, die für die Betätigung der Drosselklappe erforderlich sind. In der DE 40 27 269 AI wird ein Drosselklappenstutzen mit einer von einem Elektromotor und mechanisch mittels eines Stellhebels betätigbarer Drosselklappenwelle beschrieben. Bei dem Elektromotor handelt es sich um einen, ohne Zwischenschaltung einer Kupplung auf der Drosselklappenwelle, angeordneten Schrittmotor. Der Stellhebel ist dabei mittels einer Koppelfeder mit der Drosselklappenwelle verbunden. In der DE 198 25 727 AI wird ein Drosselklappenstutzen beschrieben, der eine in einem Drosselklappengehäuse drehbar gelagerte und von einem Stellantrieb über Übertragungselemente verstellbare Drosselklappe aufweist. Die Übertragungselemente sind auf oder an einem Elemententräger angeordnet, wobei der Elemententräger an dem Drosselklappengehäuse befestigt ist. Bei der Herstellung solcher Drosselklappenstutzen ist es in der Regel nachteilig, dass die im einteiligen Drosselklappengehäuse zu integrierenden Innenteile, wie beispielsweise Elektromotor, Federn, Zahnradsegmente sowie Drosselklappe und Drosselklappenwelle einseitig in einer Montagerichtung in das Gehäuse des Drosselklappenstutzens eingeführt und anschließend montiert

werden müssen. Diese Fertigungsweise ist relativ aufwendig, da enge Toleranzen eingehalten werden müssen. Eine hochautomatisierte Montage von Drosselklappenstutzen ist daher sehr aufwendig und mit erheblichen Investitionen verbunden.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines Drosselklappenstutzens zu schaffen, das relativ einfach und automatisiert durchgeführt werden kann.

Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch ein Verfahren zur Herstellung eines Drosselklappenstutzens gelöst, bei dem in einem ersten Schritt eine erste Gehäusehälfte und eine zweite Gehäusehälfte mit entsprechenden Aussparungen für Innenteile durch einen Gießprozess hergestellt werden, anschließend in einem zweiten Schritt die Innenteile in der ersten Gehäusehälfte oder in der zweiten Gehäusehälfte positioniert werden und anschließend die erste Gehäusehälfte und die zweite Gehäusehälfte in einem dritten Schritt miteinander verbunden werden. Die erste Gehäusehälfte und die zweite Gehäusehälfte werden waagerecht miteinander verbunden, weisen also eine Verbindung auf, die senkrecht zur Längsrichtung des Luftkanals verläuft. Sie werden beispielsweise durch Metall oder Kunststoff gefertigt, wobei beispielsweise als Gießprozess das Spritzgießen gewählt wird.

Unter den Innenteilen sind alle diejenigen technischen Bauteile zu verstehen, die im Drosselklappenstutzen angeordnet werden.

Dabei handelt es sich beispielsweise um Drosselklappe, Drosselklappenwelle, Motor, Federn, Stanzgitter, Zahnradsegmente, elektrische Bauteile und Stecker. Diese Innenteile werden in der ersten Gehäusehälfte oder in der zweiten Gehäusehälfte positioniert, was beispielsweise durch

Einlegen oder Einklemmen erfolgen kann. Das Verbinden der ersten Gehäusehälfte mit der zweiten Gehäusehälfte kann beispielsweise durch Verschrauben oder Verkleben erfolgen.

Dadurch erfolgt gleichzeitig eine Fixierung der Innenteile. Es hat sich in überraschender Weise gezeigt, dass der Drosselklappenstutzen auf diese Weise relativ schnell und einfach hergestellt werden kann, wobei auf eine relativ aufwendige und umständliche Montage durch relativ unzugängliche Öffnungen verzichtet wird. Das Verfahren ist sehr gut für eine Montage von Hand oder eine automatische Fertigung geeignet.

Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Innenteile im zweiten Schritt nur in der ersten Gehäusehälfte oder nur in der zweiten Gehäusehälfte positioniert werden. Dadurch wird eine automatisierte Herstellung vereinfacht, da eine Gehäusehälfte, die keine Innenteile aufweist, als Deckel einfach auf die komplementäre Gehäusehälfte aufgesetzt werden kann.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung werden die Innenteile vor dem zweiten Schritt zumindest teilweise zu Teileinheiten kombiniert. So ist es beispielsweise vorteilhaft möglich, den Motor aus Einzelteilen zu fertigen und eine Motoreinheit vorab herzustellen, die Kalotten-Gleitlager aufweist. Der Einsatz von Kalotten-Gleitlager ist deshalb relativ einfach und vorteilhaft durchzuführen, da die entsprechenden Aussparungen vorab im Gießprozess bei der Herstellung der ersten Gehäusehälfte und der zweiten Gehäusehälfte problemlos angeordnet werden können.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass eine Teileinheit aus der Drosselklappe und der Drosselklappenwelle kombiniert wird. Dabei ist vorteilhaft, dass die Verbindung zwischen der Drosselklappe und der Drosselklappenwelle bereits vor der Positionierung in der ersten Gehäusehälfte oder in der zweiten Gehäusehälfte vorgenommen werden kann, was nach den bekannten Verfahren wegen der erforderlichen Einhaltung von Toleranzen so nicht möglich ist.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass im dritten Schritt eine Dichtung zwischen der ersten Gehäusehälfte und der zweiten Gehäusehälfte angeordnet wird. Als Dichtungsmaterialien kommen dabei beispielsweise Kunststoffe zum Einsatz, die temperaturbeständig bis ca. 150 °C sind.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung werden die erste Gehäusehälfte oder die zweite Gehäusehälfte im ersten Schritt aus Kunststoff und die jeweils andere Gehäusehälfte aus Aluminium hergestellt. Dabei ist vorteilhaft, dass die Innenteile relativ einfach und problemlos in die Gehäusehälfte aus Kunststoff eingeklemmt werden können und die jeweils andere Gehäusehälfte aus Aluminium als Deckel aufgesetzt werden kann. Als Kunststoffe kommen Duroplaste oder Thermoplaste zum Einsatz, die eine entsprechende Temperaturbeständigkeit aufweisen.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird die zweite Gehäusehälfte im dritten Schritt im Bereich des Luftkanals mit einem umlaufenden Bund in die erste

Gehäusehälfte eingreifend positioniert. Der Luftkanal ist in der Regel kreisrund ausgebildet. Bei dem umlaufenden Bund handelt es sich um einen Vorsprung, der in die erste Gehäusehälfte im dritten Schritt eingreift. Dadurch lassen sich die erste Gehäusehälfte und die zweite Gehäusehälfte zueinander auf relativ einfache, vorteilhafte Weise fixieren, wodurch die Anordnung der Innenteile im Drosselklappenstutzen erleichtert wird.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung werden im ersten Schritt die erste Gehäusehälfte mit einer größeren ersten Aussparung und die zweite Gehäusehälfte mit einer kleineren zweiten Aussparung durch einen Gießprozess hergestellt, wobei die erste Aussparung und die zweite Aussparung zusammen den Luftkanal bilden, und im dritten Schritt zwischen der ersten Gehäusehälfte und der zweiten Gehäusehälfte ein Einsatz mit Innenkonus angeordnet, dessen Innenkonus den kontinuierlichen Übergang von der größeren ersten Aussparung zur kleineren zweiten Aussparung bildet.

Durch die Anordnung des Einsatzes mit dem Innenkonus ist es besonders vorteilhaft möglich, den Querschnitt des Luftkanals je nach Bedarf zu verkleinern. Dazu ist es lediglich erforderlich, die zweite Gehäusehälfte entsprechend auszutauschen und den Einsatz mit Innenkonus anzuordnen. Dabei ist besonders vorteilhaft, dass bereits vorhandene Drosselklappenstutzen entsprechend nachgerüstet werden können.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung (Fig. 1 bis Fig. 4) näher und beispielhaft erläutert.

Fig. 1 zeigt die erste Gehäusehälfte und die zweite Gehäusehälfte des Drosselklappenstutzens mit Innenteilen.

Fig. 2 zeigt eine aus Innenteilen kombinierte Teileinheit.

Fig. 3 zeigt die Anordnung der ersten Gehäusehälfte und der zweiten Gehäusehälfte im Bereich des Luftkanals im Querschnitt.

Fig. 4 zeigt eine alternative Ausgestaltung der ersten Gehäusehälfte und der zweiten Gehäusehälfte im Bereich des Luftkanals im Querschnitt.

In Fig. 1 ist die erste Gehäusehälfte 1 und die zweite Gehäusehälfte 2 des Drosselklappenstutzens dargestellt. Bei dem Verfahren zur Herstellung des Drosselklappenstutzens werden die erste Gehäusehälfte 1 und die zweite Gehäusehälfte 2 in einem ersten Schritt mit den entsprechenden Aussparungen für Innenteile 4 durch einen Gießprozess hergestellt. In einem zweiten Schritt werden die Innenteile 4 in der ersten Gehäusehälfte 1 positioniert. Dies erfolgt in Pfeilrichtung.

Dabei ist es in der Regel vorteilhaft, einige Innenteile 4 vor dem zweiten Schritt zumindest teilweise zu einer Teileinheit 5 zu kombinieren. Die erste Gehäusehälfte 1 weist eine erste Aussparung 3a und die zweite Gehäusehälfte 2 eine zweite Aussparung 3b auf, die den Luftkanal bilden. Die erste Gehäusehälfte 1 und die zweite Gehäusehälfte 2 werden in einem dritten Schritt des Verfahrens zur Herstellung des Drosselklappenstutzens miteinander verbunden. Dies kann beispielsweise durch Verschrauben oder Verkleben erfolgen.

In Fig. 2 ist eine Teileinheit 5 dreidimensional dargestellt, die aus mehreren Innenteilen besteht. Es handelt sich dabei um den Elektromotor, der in der ersten Gehäusehälfte 1 angeordnet ist. Die Zusammenfassung von Innenteilen zu jeweils einer Teileinheit 5 ermöglicht die vorteilhafte Anordnung von Kalotten-Gleitlager 4', die auf relativ einfache Weise in die Aussparungen der ersten Gehäusehälfte 1 oder der zweiten Gehäusehälfte (nicht dargestellt) eingesetzt werden können.

In Fig. 3 ist die erste Gehäusehälfte 1 und die zweite Gehäusehälfte 2 im Bereich des Luftkanals mit der ersten Aussparung 3a und der zweiten Aussparung 3b im Querschnitt dargestellt. Die zweite Gehäusehälfte 2 weist dabei einen umlaufenden Bund 2'auf. Im dritten Schritt des Verfahrens zur Herstellung des Drosselklappenstutzens wird die zweite Gehäusehälfte 2 im Bereich des Luftkanals mit dem umlaufenden Bund 2'in die erste Gehäusehälfte 1 eingreifend positioniert.

Dies verbessert die Verbindung zwischen der ersten Gehäusehälfte 1 und der zweiten Gehäusehälfte 2 und verbessert gleichzeitig die Fixierung der Innenteile (nicht dargestellt).

In Fig. 4 ist eine alternative Anordnung der ersten Gehäusehälfte 1 und der zweiten Gehäusehälfte 2 im Bereich des Luftkanals im Querschnitt dargestellt. Im ersten Schritt des Verfahrens zur Herstellung des Drosselklappenstutzens werden die erste Gehäusehälfte 1 mit einer größeren ersten Aussparung 3a und die zweite Gehäusehälfte 2 mit einer kleineren zweiten Aussparung 3b durch einen Gießprozess hergestellt. Die erste Aussparung 3a und die zweite Aussparung 3b bilden zusammen den Luftkanal. Im dritten Schritt des Verfahren wird zwischen der ersten Gehäusehälfte 1 und der zweiten Gehäusehälfte 2 ein

Einsatz 6 mit Innenkonus angeordnet, dessen Innenkonus den kontinuierlichen Übergang von der größeren ersten Aussparung 3a zur kleineren zweiten Aussparung 3b bildet. Dabei ist vorteilhaft, dass der Durchmesser des Luftkanals auch nachträglich noch durch die Anordnung einer anderen zweiten Gehäusehälfte 2 und dem Einsatz 6 nachträglich verkleinert werden kann, was in einigen Fällen erwünscht ist.