Maier, Peter (Postweg 19 4, Steisslingen, 78256, DE)
| 1. | Verfahren zum Herstellen eines Turmes (1) aus Pfosten (3) und weiteren Verbindungselementen (4,5, 6,7), dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten etagenweise aufeinandergesetzt werden, wobei ein Hebezeug (19) auf einen ersten Pfosten jeder Etage aufgesetzt und damit weitere Pfosten und Verbindungselemente auf diese Etage angehoben werden. |
| 2. | Verfahren zum Herstellen eines Turmes (1) aus Pfosten (3), die über Querstreben (4) miteinander verbunden sind, Treppen (5), Zwischenstegen (6) und zumindest einer oberen Plattform (7) od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (3) aus untereinander identischen Teilabschnitten (3.1 bis 3.4) gebildet und diese etagenweise aufeinander gesetzt werden. |
| 3. | 3 Verfahren zum Herstellen eines Turmes (1) aus Pfosten (3), die über Querstreben (4) miteinander verbunden sind, Treppen (5), Zwischenstegen (6) und zumindest einer oberen Plattform (7) od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Elemente des Turmes (1) aus untereinander identischen Teilen gebildet werden. |
| 4. | Verfahren zum Herstellen eines Turmes (1) aus Pfosten (3), die über Querstreben (4) miteinander verbunden sind, Treppen (5), Zwischenstegen (6) und zumindest einer oberen Plattform (7) od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Elemente des Turmes (1) aus Metall, insbesondere aus stranggepresstem Aluminium hergestellt werden. |
| 5. | Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Turm (1) etagenweise hergestellt wird, indem für eine Etage (2.1) Zumindest ein Pfosten (3.13. 4) aufgestellt, auf diesen ein Hebezeug (19) aufgesetzt, die Pfosten durch Querstreben (4.1, 4.2) verbunden, eine Treppe (5.1) an einer oberen Querstrebe (4.2) angeordnet, zumindest zwei weitere Querstreben (4.3, 4.4) auf die eine obere Querstrebe (4.2) aufgelegt, und die zwei oberen Querstreben (4.3, 4.4) über einen Zwischensteg (6.1) verbunden werden. |
| 6. | Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede weitere Etage (2) nach dem gleichen Verfahren hergestellt wird. |
| 7. | Turm aus Pfosten (3) und weiteren Verbindungselementen (4,5, 6,7), dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (3) etagenweise aufeinandergesetzt und auf einen Pfosten (3) einer Etage ein Hebezeug (19) aufgesetzt ist. |
| 8. | Turm aus Pfosten (3), die über Querstreben (4) miteinander verbunden sind, Treppen (5), Zwischenstegen (6) und zumindest einer oberen Plattform (7) od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (3) aus untereinander identischen Teilabschnitten (3.13. 4) gebildet und diese etagenweise aufeinander gesetzt sind. |
| 9. | Turm aus Pfosten (3), die über Querstreben (4) miteinander verbunden sind, Treppen (5), Zwischenstegen (6) und zumindest einer oberen Plattform (7) od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Elemente des Turmes (1) aus untereinander identischen Teilen gebildet sind. |
| 10. | Turm aus Pfosten (3), die über Querstreben (4) miteinander verbunden sind, Treppen (5), Zwischenstegen (6) und zumindest einer oberen Plattform (7) od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Elemente des Turmes (1) aus Metall, insbesondere aus stranggepresstem Aluminium hergestellt sind. |
| 11. | Turm nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Turm (1) aus einzelnen Etagen (2) besteht, welche untereinander identisch sind. |
| 12. | Turm nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzelne Etage (2.1) aus vier Pfosten (3.13. 4) besteht, welche durch zwei Querstreben (4.1, 4.2) verbunden sind, wobei eine Treppe (5. 1) an einer oberen Querstrebe (4.2) angeordnet wird und zumindest zwei weitere Querstreben (4.3, 4.4) auf die eine obere Querstrebe (4.2) gelegt und die zwei oberen Querstreben (4.3, 4.4) über Zwischenstege (6) verbunden sind. |
| 13. | Turm nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Pfosten (3.1, 3.2) im unteren Bereich durch die Querstreben (4.1) verbunden sind. |
| 14. | Turm nach wenigstens einem der Ansprüche 7 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Pfosten (3.3, 3.4) im oberen Bereich durch die Querstrebe (4.2) verbunden sind. |
| 15. | Turm nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstreben (4.1, 4.2) parallel zueinander angeordnet sind. |
| 16. | Turm nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstreben (4.1, 4.2) einends etwa bündig mit den Pfosten (3.1, 3.4) und andernends über Pfosten (3.2, 3.3) überstehend angeordnet sind. |
| 17. | Turm nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass auf die überstehenden Abschnitte der Querstreben (4.1, 4.2) die Treppe (5.1) angeordnet ist. |
| 18. | Turm nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppe (5.1) eine Einhängevorrichtung (13) aufweist. |
| 19. | Turm nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhängevorrichtung (13) mit einer Ausnehmung (14) zur Aufnahme der oberen Querstrebe (4.2) versehen ist. |
| 20. | Turm nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Querstreben (4.3, 4.4) auf gleicher Höhe parallel zueinander angeordnet sind. |
| 21. | Turm nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstreben (4.3, 4.4) einends etwa bündig mit den Pfosten (3.1, 3.2) und andernends über die Pfosten (3.3, 3.4) hinausragend angeordnet sind. |
| 22. | Turm nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zwischensteg (6.1) auf den überstehenden Abschnitten der Querstreben (4.3, 4.4) angeordnet ist. |
| 23. | Turm nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Zwischensteg (6.1) die Treppe (5.1) mit einer weiteren Treppe der nächsten Etage verbunden ist. |
| 24. | Turm nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (3.13. 4) an ihren jeweiligen Enden Platten (12,18) aufweisen. |
| 25. | Turm nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (12,18) mit Bohrungen (15) für Verschraubungselemente versehen sind. |
| 26. | Turm nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (12) der Pfosten (3.13. 4) mit Fussplatten (18) weiterer Pfosten (3.53. 8) verbunden sind. |
| 27. | Turm nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (3. 5, 3. 6) durch eine Querstrebe (4.6) im oberen Bereich über der Querstrebe (4.1) verbunden sind. |
| 28. | Turm nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (3.7, 3.8) durch eine Querstrebe (4.5) im unteren Bereich direkt über der Querstrebe (4.2) verbunden sind. |
| 29. | Turm nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschluss des Turmes (1) eine Plattform (7) ist. |
| 30. | Turm nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform {7) aus einzelnen Planken (8) zusammengesetzt ist. |
| 31. | Turm nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass auf den oberen Pfosten (3) weitere, schräggestellte Stützpfosten (9) angeordnet sind. |
| 32. | Turm nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Enden der Stützpfosten (9) eine Plane (10) befestigt ist. |
| 33. | Turm nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 32 dadurch gekennzeichnet, dass auf den Aussenseiten der Treppe (5), der Zwischenstege (6) und um die Plattform (7) herum ein Geländer (11) angeordnet ist. |
Derartige Türme sind bereits in vielfältiger Form und Ausführung bekannt. Die meisten Türme dienen technischen Zwecken, z. B. als Fernmeldeturm, Förderturm, Kühlturm, Leuchtturm, Bohrturm oder Wasserturm, aber auch als Aussichtsturm oder als Bestandteil militärischer Anlagen, z. B. als Wachturm oder Festungsturm.
Frühere Türme bestanden vor allem aus Holz oder Mauerwerk, heute machen Stahl-und Stahlbeton Höhen von einigen
hundert Metern möglich. Nachteilig bei diesen Türmen ist, dass sie, wenn sie einmal erbaut oder aufgestellt worden sind, an ihrem jeweiligen Platz stehenbleiben und nicht mehr versetzt werden können. Desweiteren ist ihr Bau oftmals sehr schwierig und kompliziert, vor allem, wenn der Turm mehrere Meter an Höhe haben soll. Oftmals muss, damit der Turm hinterher auch stehenbleibt, ein Fundament gegossen werden, in welches die Hauptträger des Turmes eingesetzt werden. Für den Bau eines Turmes sind weiterhin eine grössere Anzahl an Personen erforderlich, was, neben den ohnehin schon hohen Kosten für das Baumaterial und die Werkzeuge, weitere hohe Kosten verursacht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, die o. g.
Nachteile zu beseitigen und einen Turm zu schaffen, dessen Herstellung einfach und durch wenige Personen erfolgen kann, und welcher gerade durch seine Leichtigkeit und seine leichte Herstellungsweise an beliebige Orte versetzt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass die Pfosten aus untereinander identischen Teilabschnitten gebildet und diese etagenweise aufeinandergesetzt werden.
Ferner wird Schutz begehrt dafür, dass die einzelnen Elemente des Turmes aus untereinander identischen Teilen gebildet werden und die einzelnen Elemente des Turmes aus Metall, insbesondere aus stranggepresstem Aluminium hergestellt werden.
Durch die Identität der einzelnen Elemente untereinander und durch die bevorzugte Herstellung aus stranggepresstem Aluminium, ist ihre Herstellung sehr einfach, geht schnell
vonstatten und ist kostengünstig. Obwohl Aluminium auch das Gewicht erheblich vermindert, kann statt dem stranggepresstem Aluminium auch jedes andere beliebige Metall verwendet werden, so dass sich die vorliegende Erfindung nicht nur auf Elemente aus stranggepresstem Aluminium beschränkt.
Zur Herstellung einer Etage des Turmes sind im bevorzugten Ausführungsbeispiel lediglich vier Pfosten, vier Querstreben, eine Treppe, ein Zwischensteg und eine obere Plattform erforderlich. Die Anzahl der an sich für den Bau des Turmes benötigten Elemente ist also gering, wobei sich die Menge der jeweiligen Elemente nach der gewünschten Höhe des Turmes bzw. der Anzahl der Etagen richtet. Selbstverständlich können für eine Etage und damit für den Turm auch beispielsweise mehrere Querstreben verwendet werden, dies würde die Herstellungskosten des Turmes jedoch unnötig in die Höhe treiben.
Das Aufstellen des Turmes erfolgt auf einem festen Fundament oder auf Platten, wobei nicht die gesamte Grundfläche des Turmes mit Platten ausgelegt werden muss. Es genügen Platten unter den jeweiligen Pfosten. Jede beliebige andere Aufstellfläche kann hier verwendet werden und soll von der vorliegenden Erfindung umfasst sein. Es besteht sogar die Möglichkeit der Aufstellung des Turmes auf unebenem Gelände, da die Pfosten zum Verbinden mit den Querstreben mit Nuten versehen sind, welche eine Ausrichtung des Turmes nach dem Gelände ermöglichen, wobei dann die Pfosten eine unterschiedliche Höhe erreichen.
Auf dem jeweils gewählten Grund erfolgt die Aufstellung der Pfosten und die Verbindung der Pfosten miteinander durch
Querstreben. Zwei der bevorzugt vier Querstreben für eine Etage des Turmes werden dabei versetzt angeordnet, d. h., eine Querstrebe verbindet die Pfosten im unteren. Bereich der Pfosten und eine verbindet die Pfosten im oberen Bereich.
Da diese beiden Querstreben auf einer Seite über die Pfosten hinausragen, kann eine Treppe auf diese beiden herausragenden Abschnitte der Querstreben aufgesetzt werden. Die anderen zwei Querstreben werden auf die obere Querstrebe gelegt und ragen ebenfalls einseitig über die Pfosten hinaus.
Die Treppe ist mit einer Einhängevorrichtung versehen, welche eine Aussparung aufweist, mittels welcher sie leicht in die obere Querstrebe eingehängt werden kann. Das Unterteil der Treppe ruht ohne Verbindungselement auf der unteren Querstrebe. Es ist hier jedoch durchaus denkbar, die Treppe mittels Haken oder ähnlichen Elementen an der oberen Querstrebe zu befestigen und auch ähnliche Befestigungselemente für die untere Querstrebe vorzusehen. Die verschiedenen Möglichkeiten sollen von der vorliegenden Erfindung umfasst sein.
Auf die herausragenden Abschnitte der beiden oberen, auf die obere Querstrebe gelegten Querstreben wird ein Zwischensteg angeordnet. Der Zwischensteg besteht bevorzugt aus wenigen Planken bzw. Strangpressabschnitten und dient lediglich als Verbindungsgang zwischen einer Treppe und der anderen. Es ist jedoch auch denkbar, den Zwischensteg mit mehreren Planken auszubauen, so dass die gesamte Bodenfläche der Etage ausgelegt ist. Dies würde die Möglichkeit bieten, in dieser Etage beispielsweise Werkzeug oder Geräte od. dgl. unterzubringen, bedeutet auf der
anderen Seite jedoch erneut zusätzliches Baumaterial und damit höhere Materialkosten.
Die Pfosten sind an ihren jeweiligen Enden mit quadratischen Platten versehen, welche Bohrungen aufweisen.
Bei einem Aufeinandersetzen der einzelnen Pfosten können diese somit mittels geeigneter Verschraubungselemente verschraubt werden. Andere Befestigungsmöglichkeiten der einzelnen Pfosten aufeinander sind durchaus denkbar und sollen von der vorliegenden Erfindung umfasst sein.
Während dem Bau des Turmes kann auf einem der Pfosten jeweils eine Etage auch eine Art Kranarm als Hebezeug aufgesetzt werden, welcher dem Heraufziehen von Lasten, Werkzeugen od. dgl. dient, und welcher mit dem Turm nach oben wandert. Es ist auch möglich, den Kranarm in den Nuten der Pfosten zu führen, falls diese ganz nach oben mitlaufen. Am oberen Ende des Turmes angekommen, kann ebenfalls ein Suchscheinwerfer od. dgl. auf einem Eckpfosten angeordnet werden.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel laufen die Treppen an jeweils gegenüberliegenden Seiten nach oben. Es ist jedoch auch denkbar, die Treppe wendeltreppenförmig um den Turm herum anzubauen oder sie beispielsweise helixartig in sich gewunden anzuordnen, so dass die Möglichkeit besteht, auf einer Wendel nach oben, auf der anderen nach unten zu gehen. Jede andere Anordnung der Treppe um den Turm herum ist denkbar und soll von der vorliegenden Erfindung umfasst sein.
Es ist ebenfalls denkbar, die Aussenseiten der Treppen und der Zwischenstege sowie die Plattform mit Geländern zu
versehen, welche ein Herunterfallen einer Person verhindern sollen. t Über der oberen Plattform kann desweiteren eine Art Plane vorgesehen sein, welche an vorgesehenen Stützpfeilern befestigt ist, und welche beispielsweise bei Regen oder schlechtem Wetter eine Abschirmung bietet. Statt einer Plane kann auch eine andere Abdeckung Anwendung finden.
Mit der vorliegenden Erfindung wurde ein Turm geschaffen, dessen Herstellungsweise einfach und kostengünstig vonstatten geht und dessen Aufbau nur eine geringe Anzahl von Personen erfordert. Da für die Herstellung des Turmes nur wenige Elemente benötigt werden und auch der Zusammenbau keine Schwierigkeiten bereitet, lässt sich der Turm auch wieder einfach auseinanderbauen und damit an jeden beliebigen Ort versetzen. Dies macht ihn beispielsweise besonders für militärische Zwecke geeignet und interessant.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung ; diese zeigt in Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines fertig hergestellten Turmes gemäss der vorliegenden Erfindung ; Figur 2 eine Seitenansicht des Turmes in Figur 1 ; Figuren 3 bis 19 perspektivische Ansichten der einzelnen Verfahrensschritte zum Herstellen des Turmes gemäss der vorliegenden Erfindung ; Figur 20 eine perspektivische Ansicht einer Treppe zur Verwendung in dem Turm ; und Figur 21 eine perspektivische Ansicht einer Einhängevor- richtung zum Einhängen der Treppe in dem Turm.
Figur 22 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines fertig hergestellten Turmes.
Gemäss den Figuren 1 und 2 setzt sich ein Turm 1 aus mehreren Etagen 2 zusammen, welche wiederum im wesentlichen aus Pfosten 3, Querstreben 4, Treppen 5 und Zwischenstegen 6 zusammengesetzt sind.
Im Einzelnen setzt sich eine einzelne Etage 2.1 eines Turmes 1 aus vier Pfosten 3.1 bis 3.4 zusammen, welche bevorzugt in einem Quadrat aufgestellt und mittels Querstreben 4.1 bis 4.4 verbunden sind, wobei die
Befestigungselemente zwischen Pfosten und Querstreben nicht näher gezeigt sind.
Zwei Querstreben 4.1 und 4.2 verbinden dabei jeweils zwei Pfosten in der einen Richtung und zwei Querstreben 4.3 und 4.4 verbinden jeweils zwei Pfosten in der anderen Richtung, wobei die Querstreben 4.1 und 4.2 bzw. die Querstreben 4.3 und 4.4 jeweils parallel zueinander verlaufen.
Von den einzelnen Querstreben 4.1 und 4.2 verbindet die eine Querstrebe 4.1 die Pfosten 3.1 und 3. 2 im unteren Bereich, während die andere Querstrebe 4.2 die Pfosten 3.3 und 3.4 im oberen Bereich verbindet. Die beiden Querstreben 4.1 und 4.2 schliessen dabei einends etwa bündig mit den Pfosten 3.1 und 3.4 ab. Auf der gegenüberliegenden Seite jedoch ragen die beiden Querstreben 4.1 und 4.2 über die Pfosten 3.2 und 3.3 hinaus. Die überhängenden Bereiche der beiden Querstreben 4.1 und 4.2 bilden damit eine Auflage für eine Treppe 5.1, welche in jeder Etage 2 vorgesehen ist und die jeweiligen Etagen 2 miteinander verbindet.
Die obere Querstrebe 4.2 dient weiterhin als Auflage für jeweils ein Ende der beiden Querstreben 4.3 und 4.4. Die jeweils gegenüberliegenden Enden der beiden Querstreben 4.3 und 4.4 sind mit den Pfosten 3.1 und 3.2 verbunden und schliessen mit diesen etwa bündig ab. Die Enden der beiden Querstreben 4.3 und 4.4, welche auf der oberen Querstrebe 4.1 aufliegen, ragen, wie auch die Enden der Querstreben 4.1 und 4.2, über die Pfosten 3.3 und 3.4 hinaus. Auf diese hinausragenden Bereiche der beiden Querstreben 4.3 und 4.4 ist ein Zwischensteg 6.1 gelegt, um einen Zugang zu einer weiteren Treppe 5.2 zu ermöglichen. Jeder Zwischensteg 6, 6.1 besteht aus mehreren Strangpressabschnitten 16.
Ist die gewünschte Anzahl an Etagen 2 fertiggestellt, so bildet eine Plattform 7 den oberen Abschluss des Turmes.
Die Plattform 7 ist dabei ebenfalls aus einzelnen Planken 8 zusammengesetzt.
Soll die Plattform 7 bzw. sich darauf befindliche Personen vor Regen, Sonnenschein od. dgl. geschützt werden, so werden auf die oberen, einzelnen Pfosten 3 noch weitere, schräggestellte Stützpfosten 9 befestigt, zwischen deren oberen Enden beispielsweise eine Plane 10 angeordnet ist.
Zur Absicherung einer nach oben gehenden Person ist weiterhin ein Geländer 11 sowohl an den Treppen 5 als auch an den Zwischenstegen 6 angeordnet.
Die Seitenansicht gemäss Figur 2 verdeutlicht die Anordnung der Treppen 5, der seitlichen Zwischenstege 6 und die Anordnung der Stützpfosten 9 mit der Plane 10.
Gemäss den Figuren 3 bis 19 wird nun im folgenden die Herstellungsweise des Turmes näher erläutert : Gemäss Figur 3 werden die vier Pfosten 3.1 bis 3.4 auf einem nicht näher gezeigten Boden bzw. einer Bodenplatte, bspw. aus Beton, aufgestellt. Gemäss Figur 4 werden anschliessend zwei Pfosten 3.1 und 3.2 mittels der Querstrebe 4.1 in ihrem unteren Bereich verbunden, während die anderen beiden Pfosten 3.3 und 3.4 mittels der Querstrebe 4.2 in ihrem oberen Bereich verbunden werden.
Einends schliessen die Querstreben 4.1 und 4.2 dabei etwa bündig mit den Pfosten 3.1 und 3.4 ab, während die jeweils gegenüberliegenden Enden über die Pfosten 3.2 und 3.3
hinausragen. Die obere Querstrebe 4.2 wird ferner so angeordnet, dass sie einen Abstand a zu einer, das Ende des Pfostens 3 bildenden Platte 12 der Pfosten 3.3 und 3.4 einhält.
Der Abstand a dient der Aufnahme der beiden weiteren Querstege 4.3 und 4. 4 gemäss Figur 5, welche auf die obere Querstrebe 4.2 so aufgelegt werden, dass sie einends etwa bündig mit den Pfosten 3.1 und 3.2 abschliessen, während die jeweils gegenüberliegenden Enden der Querstreben 4.3 und 4.4 seitlich über die Pfosten 3.3 und 3.4 hinausragen.
Nach Befestigung der Querstreben 4. 1 bis 4.4 wird die Treppe 5.1 gemäss Figur 6 auf die seitlich hinausragenden Enden der Querstreben 4.1 und 4.2 gelegt, wobei eine Einhängevorrichtung 13 an der Treppe 5.1 zum Einsatz kommt.
Die Einhängevorrichtung 13 ist in den Figuren 20 und 21 an einem Holm 17 der Treppe 5 verdeutlicht dargestellt. Sie weist eine Ausnehmung 14 auf, mittels welcher die Einhängevorrichtung 13 in die obere Querstrebe 4.2 eingehängt wird und die Treppe 5.1 somit gegen ein Verrutschen oder Herunterfallen sichert. Der untere Bereich der Treppe 5.1 ruht lediglich auf der Querstrebe 4.1 oder kann eine ähnliche Einhängevorrichtung besitzen.
Gemäss Figur 8 werden, nachdem der Zwischensteg 6.1 aus Strangpressabschnitten 16 gemäss Figur 7 auf die über die Pfosten 3.3 und 3.4 hinausragenden Enden der Querstreben 4.3 und 4.4 gelegt wurde, vier weitere Pfosten 3.5 bis 3. 8 auf die bereits stehenden Pfosten 3.1 bis 3.4 aufgesetzt, um eine weitere Etage 2.2 zu errichten. Dabei kommen die oberen Platten 12 der Pfosten 3.1 bis 3.4 mit unteren
Fussplatten 18 der Pfosten 3.5 bis 3.8 in Kontakt, die miteinander verbunden werden können. Hierzu weisen die Platten 12,18 Bohrungen 15 auf, in welche nicht näher gezeigte Verschraubungselemente eingesetzt werden.
Die Pfosten 3.5 bis 3.8 werden nun gemäss Figur 9 parallel zu den Querstreben 4.1 und 4.2 ebenfalls mit zwei Querstreben 4.5 und 4.6 verbunden, wobei die Querstrebe 4.5 die Pfosten 3.7 und 3.8 im unteren Bereich direkt über der Querstrebe 4.2 und die Querstrebe 4.6 die Pfosten 3.5 und 3.6 im oberen Bereich über der Querstrebe 4.1 verbindet.
Somit wird gewährleistet, dass die nächste Treppe so angeordnet werden kann, dass ihr unteres Ende an den Zwischensteg 6.1 anschliesst.
Auf der der Treppe 5.1 gegenüberliegenden Seite ragen die Querstreben 4.5 und 4.6 über die Pfosten 3.5 und 3.8 hinaus, wohingegen die Enden der Querstreben 4.5 und 4.6, welche der Treppe 5.1 zugewandt sind, etwa bündig mit den Pfosten 3.6 und 3.7 abschliessen.
Die Figuren 10 bis 13 stellen nun lediglich Wiederholungen der Figuren 3 bis 9 dar und werden hier nicht näher erläutert. Zu sagen bleibt lediglich, dass die Zwischenstege 6 und auch die Treppen 5 auf sich jeweils gegenüberliegenden Seiten den Turm entlang in vertikaler Richtung angeordnet werden.
Ist eine gewünschte Höhe des Turmes 1 erreicht, so werden statt einem weiteren Zwischensteg mehrere Planken 8 nebeneinandergelegt (siehe Figuren 14 bis 16), bis die beiden oberen Querstege 4.7 und 4.8 vollständig mit Planken 8 bedeckt sind und die Plattform 7 entsteht.
Anschliessend wird, gemäss den Figuren 17 bis 19, zum einen ein Geländer 11 angebracht und zum anderen werden auf den Pfosten 3 weitere, schräggestellte Stützpfosten 9 angeordnet. Die Befestigung der Stützpfosten 9 erfolgt auf die gleiche Art und Weise wie die Befestigung der einzelnen Pfosten 3 untereinander. Die Enden dieser Stützpfosten 9 dienen als Befestigung für die Plane 10.
In Figur 22 ist ein verbessertes Ausführungsbeispiel eines Turmes gezeigt. Dieser wird im wesentlichen mit Hilfe eines Hebezeugs 19 errichtet. Das Hebezeug 19 wandert zusammen mit dem Turm von Etage zu Etage nach oben, wobei es in der Regel auch auf den ersten Pfosten aufgesetzt wird.
Selbstverständlich kann es auch an den ersten Pfosten oder auch an einen zweiten oder dritten Pfosten auf-bzw. angesetzt werden. Wesentlich ist allein, dass mit Hilfe des Hebezeugs 19 die einzelnen Elemente des Turmes von Etage zu Etage befördert werden können. Dieses Hebezeug 19 macht schweres Gerät oder einen Aussenkran unnötig, so dass die Herstellung des Turms wesentlich vereinfacht ist.
Letztendlich bleibt das Hebezeug 19 bevorzugt, wie in Figur 22 gezeigt, auf der letzten Etage, so dass bspw. auch nach Erstellung des Turmes noch Werkzeug oder andere Gegenstände auf die oberste Plattform gehieft werden können, ohne dass die Treppen benutzt werden.
Positionszahlenliste 1 Turm 34 67 2 Etage 35 68 3 Pfosten 36 69 4 Querstrebe 37 70 5 Treppe 38 71 6 Zwischensteg 39 72 7 Plattform 40 73 8 Planke 41 74 9 Pfosten 42 75 10 Plane 43 76 11 Geländer 44 77 12 Platte 45 78 13 Einhängevorrichtung 46 79 14 Ausnehmung47 15 Bohrung 48 16 Strangpressabschnitt 49"a Abstand 17 Holm 50 18 Fussplatte 51 19 Hebezeug 52 20 53 21 54 22 55 23 56 24 57 25 58 26 59 27 60 28 61 29 62 30 63 31 164 32 65 33 66
