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Title:
METHOD FOR THE SIMPLIFIED ASSEMBLY OF A RACK-AND-PINION STEERING BOX OF A RACK-AND-PINION STEERING SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/087112
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for assembling a rack-and-pinion steering box of a rack-and-pinion steering system having a pinion shaft (13) that is connected to a steering shaft (2) and that has a steering pinion (8) which engages with a steering rack (5) mounted to move along a longitudinal axis in a housing (10), in order to pivot steerable wheels, wherein the entire assembly is accommodated in a steering box housing (10) and the rack-and-pinion steering system has an electric motor (12) which drives the pinion shaft (13) by means of a reduction gear (11). The pinion shaft (13) has a narrow section (17) between the steering pinion (8) and the end (13") furthest away from the steering shaft, the diameter of said narrow section being less than that of the steering pinion (8). The following method steps are provided: introducing the pinion shaft (13) into a housing opening, provided for this purpose, of the steering box housing (10) sufficiently far that the region of the narrow section (17) of the pinion shaft (13) is level with the steering rack (5) to be inserted; introducing the steering rack (5) into the housing opening, provided for this purpose, of the steering box housing (10), the steering rack (5) being pushed past the narrow section (17) of the pinion shaft (13) until an end position is reached; moving the pinion shaft (13) further inside the steering box housing (10) until an end position is reached, such that a toothing region (9) of the steering rack (5) engages with the toothing of the steering pinion (8).

Inventors:
STECK, Philippe (Johann-Georg-Helbert-Str. 21, 9492 Eschen, 9492, LI)
BAUMGARTNER, Patrick (Moosbruggstr. 5, 9000 St. Gallen, 9000, CH)
Application Number:
EP2017/078536
Publication Date:
May 17, 2018
Filing Date:
November 08, 2017
Export Citation:
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Assignee:
THYSSENKRUPP PRESTA AG (Essanestraße 10, 9492 Eschen, 9492, LI)
THYSSENKRUPP AG (ThyssenKrupp Allee 1, Essen, 45143, DE)
International Classes:
B62D5/04; B62D3/12
Foreign References:
US20150266506A12015-09-24
US20120233860A12012-09-20
US20130180794A12013-07-18
JP2015178295A2015-10-08
JP2009120094A2009-06-04
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
THYSSENKRUPP INTELLECTUAL PROPERTY GMBH (ThyssenKrupp Allee 1, Essen, 45143, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Verfahren zur Montage eines Zahnstangenlenkgetriebes einer Zahnstangenlenkung, welche eine mit einer Lenkwelle (2) verbundene Ritzelwelle (13) mit einem Lenkritzel (8) aufweist, welches mit einer Zahnstange (5) zur Verschwenkung von lenkbaren Rädern (7) in Eingriff steht, und wobei die Zahnstangenlenkung einen Elektromotor (12) aufweist, der die Ritzelwelle (13) über ein Untersetzungsgetriebe (11) antreibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkwelle (2), die Ritzelwelle (13) mit dem Lenkritzel (8) und das Untersetzungsgetriebe (11) eine Gesamtanordnung bilden, welche in einem Lenkgetriebegehäuse (10) aufgenommen ist, wobei die Ritzelwelle (13) zwischen dem Lenkritzel (8) und einem lenkwel- lenfernen Ende (1300) eine Verjüngung (17) aufweist, deren Durchmesser geringer ist als der des Lenkritzels (8), wobei folgende Verfahrensschritte vorgesehen sind : a) Einbringen der Ritzelwelle (13) in eine dafür vorgesehene Gehäuseöffnung des Lenkgetriebegehäuses (10) und zwar soweit, das sich der Bereich der Verjüngung (17) der Ritzelwelle (13) auf Höhe der einzusetzenden Zahnstange (5) befindet b) Einbringen der Zahnstange (5) in die dafür vorgesehene Gehäuseöffnung des Lenkgetriebegehäuses (10), wobei die Zahnstange (5) an der Verjüngung (17) der Ritzelwelle (13) bis in eine Sollposition vorbei geschoben wird c) Bewegen der Ritzelwelle (13) weiter hinein in das Lenkgetriebegehäuse (10) bis zu einer Endposition, so dass ein Verzahnungsbereich (9) der Zahnstange (5) in Eingriff mit der Verzahnung des Lenkritzels (8) kommt.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durch- messer der Verjüngung (17) geringer ist als der Durchmesser der restlichen Ritzelwelle (13).

3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Schritt c) das Untersetzungsgetriebe (11) am lenkwellenfernen Ende (1300) der Ritzelwelle (13) in das Lenkgetriebegehäuse (10) eingebracht wird .

4. Zahnstangenlenkung für ein Kraftfahrzeug, umfassend, eine mit einer Lenkwelle (2) verbundene Ritzelwelle (13), die ein Lenkritzel (8) aufweist, welches mit einer in einem Gehäuse (10) entlang einer Längsachse verschieblich gelagerten Zahnstange (5) zur Verschwenkung von lenkbaren Rädern (7) in Eingriff steht, und mit einem Elektromotor (12), der die Ritzelwelle (13) über ein Untersetzungsgetriebe (11) antreibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkwelle (2), die Ritzelwelle (13) mit dem Lenkritzel (8) und das Untersetzungsgetriebe (11) eine Gesamtanordnung bilden, welche in einem Lenkgetriebegehäuse (10) aufgenommen ist, wobei die Ritzelwelle (13) zwischen dem Lenkritzel (8) und einem lenkwellenfernen Ende (1300) eine Verjüngung (17) aufweist, deren Durchmesser geringer ist als der des Lenkritzels (8), derart, dass bei der Montage des Zahnstangenlenkgetriebes (4) die Zahnstange (5) an der Verjüngung (17) der Ritzelwelle (13) vorbei, in eine Endposition in das Lenkgetriebegehäuse (10) geschoben werden kann.

5. Zahnstangenlenkung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ritzelwelle (13) zwischen dem Lenkritzel (8) und dem Untersetzungsgetriebe (11) in einem Lager (14) drehbar in dem Lenkgetriebegehäuse (10) gelagert ist.

6. Zahnstangenlenkung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ritzelwelle (13) zwischen dem Lenkritzel (8) und dem Lager (14) die Verjüngung (17) aufweist, deren Durchmesser geringer ist als der des Lenkritzels (8) und eines Lagersitzes (140) des Lagers (14).

7. Zahnstangenlenkung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verjüngung (17) sich unmittelbar an das Lenkritzel (8) auf der Ritzelwelle (13) anschließt.

8. Zahnstangenlenkung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Verjüngung (17) geringer ist als der Durchmesser der restlichen Ritzelwelle (13).

9. Zahnstangenlenkung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (9) und das Untersetzungsgetriebe (11) auf der Unterseite des Lenkgetriebes (4) am lenkwellenfernen Ende (1300) angeordnet sind .

10. Zahnstangenlenkung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ritzelwelle (13) an ihrem lenkwellennahen Ende (130) mit einem Torsionsstab (115) verbunden ist, der die Ritzelwelle (13) mit einer Eingangswelle (113) verbindet, wobei der Torsionsstab (115) Teil eines Drehmomentsensors (114) ist, der das zur Ansteuerung des Elektromotors (9) benötigte an einem Lenkrad (3) aufgebrachte Lenkmoment bestimmt und wobei das Untersetzungsgetriebe (11) und der Elektromotor (9) auf der gegenüberliegenden Seite der Zahnstange (5) von dem Drehmomentsensor (114) angeordnet sind .

11. Zahnstangenlenkung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Untersetzungsgetriebe (11) ein Schneckengetriebe ist, wobei ein Schneckenrad (15) des Schneckengetriebes die Ritzelwelle (13) konzentrisch umgibt und mit dieser drehfest verbunden ist.

12. Zahnstangenlenkung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Lenkgetriebegehäuse (10) einteilig mit dem Antriebgetriebegehäuse, in dem das Untersetzungsgetriebe (11) aufgenommen ist, ausgestaltet ist.

Description:
Verfahren zur vereinfachten Montage eines Zahnstangenlenkgetriebes einer Zahnstangenlenkung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Montage eines Zahnstangenlenkgetriebes einer Zahnstangenlenkung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 und eine Zahnstangenlenkung für ein Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 4.

Gattungsgemäße Zahnstangenlenkungen weisen eine in einem Lenkgetriebegehäuse linear beweglich geführte Zahnstange und ein drehbar gelagertes Lenkritzel auf, das mit der Zahnstange in Eingriff steht. Das von einem Fahrer auf ein Lenkrad ausgeübte Lenkdrehmoment wird über eine Lenkwelle auf eine Eingangswelle des Lenkgetriebes übertragen. Die Eingangswelle des Lenkgetriebes ist mit einem Lenkritzel verbunden, das mit der Zahnstange kämmt. Eine Drehung der Eingangswelle und des Lenkritzels wird über den Zahneingriff der Zahnstange in eine Linearbewegung der Zahnstange umgewandelt. An der Zahnstange sind Spurstangen angelenkt, mit deren Hilfe die gelenkten Räder um einen Einschlagwinkel verstellt werden. Die Drehung des Lenkrades wird so in eine Lenkbewegung der gelenkten Räder umgesetzt. Bei elektrisch unterstützten Zahnstangenlenkungen ist ein Servomotor vorgesehen, der beispielsweise mittels eines mechanischen Untersetzungsgetriebes mit Schnecke und Schneckenrad auf das Lenkritzel einwirkt und somit den Fahrer bei einem Lenkmanöver unterstützt. Der Servomotor ist dabei zwischen der Eingangswelle und dem Lenkritzel angeordnet. Diese Anordnung kann sich allerdings als nachteilig erweisen, da das Lenkritzel und Zahnstange nur schwer in Wirkverbindung gebracht werden können.

Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein vereinfachtes Verfahren zur Montage eines Zahnstangenlenkgetriebes einer Zahnstangenlenkung für ein Kraftfahrzeug anzugeben. Demnach ist ein Verfahren zur Montage eines Zahnstangenlenkgetriebes einer Zahnstangenlenkung vorgesehen, wobei die Zahnstangenlenkung eine mit einer Lenkwelle verbundene Ritzelwelle mit einem Lenkritzel aufweist, welches mit einer Zahnstange zur Verschwenkung von lenkbaren Rädern in Eingriff steht, , wobei die Zahnstangenlenkung einen Elektromotor aufweist, der die Ritzelwelle über ein Untersetzungsgetriebe antreibt, wobei die Lenkwelle, die Ritzelwelle mit dem Lenkritzel und das Untersetzungsgetriebe eine Gesamtanordnung bilden, welche in einem Lenkgetriebegehäuse aufgenommen ist, und wobei die Ritzelwelle zwischen dem Lenkritzel und einem lenkwellenfernen Ende eine Verjüngung aufweist, deren Durchmesser geringer ist als der des Lenkritzels, wobei das Verfahren folgenden Verfahrensschritte umfasst: a ) Einbringen der Ritzelwelle in eine dafür vorgesehene Gehäuseöffnung des Lenkgetriebegehäuses und zwar soweit, das sich der Bereich der Verjüngung der Ritzelwelle auf Höhe der einzusetzenden Zahnstange befindet b ) Einbringen der Zahnstange in die dafür vorgesehene Gehäuseöffnung des Lenkgetriebegehäuses, wobei die Zahnstange an der Verjüngung der Ritzelwelle bis in eine Sollposition vorbei geschoben wird c ) Bewegen der Ritzelwelle weiter hinein in das Lenkgetriebegehäuse bis zu einer Endposition, so dass ein Verzahnungsbereich der Zahnstange in Eingriff mit der Verzahnung des Lenkritzels kommt.

Das Lenkgetriebe ist somit besonders einfach zu montieren, da das Ritzel und die Zahnstange nacheinander in das Gehäuse eingebracht werden können. Zudem hat dieses Verfahren den Vorteil, dass das Lenkgetriebegehäuse einstückig ausgestaltet sein kann.

Es ist bevorzugt, wenn der Durchmesser der Verjüngung geringer ist als der des Lenkritzels und der restlichen Ritzelwelle, so kann sichergestellt werden, dass die Zahnstange an der Ritzelwelle vorbei geschoben werden kann. Weiterhin vorteilhaft ist es, wenn die Verjüngung sich unmittelbar an das Lenkritzel auf der Ritzelwelle anschließt. Die Ritzelwelle kann somit bereits sehr weit in das Gehäuse in Schritt a) eingebracht werden und muss in Schritt c) nur noch geringfügig bewegt werden um den Eingriff herzustellen.

Vorzugsweise ist die Ritzelwelle in einem Lager drehbar in dem Lenkgetriebegehäuse gelagert ist, wobei die Verjüngung zwischen dem Lenkritzel und dem Lager angeordnet ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass nach dem Schritt c) das Untersetzungsgetriebe am lenkwellenfernen Ende der Ritzelwelle in das Lenkgetriebegehäuse eingebracht wird . Die Montage des Untersetzungsgetriebes ist somit ebenfalls besonders einfach.

Weiterhin ist eine Zahnstangenlenkung für ein Kraftfahrzeug vorgesehen, umfassend eine mit einer Lenkwelle verbundene Ritzelwelle, die ein Lenkritzel aufweist, welches mit einer in einem Gehäuse entlang einer Längsachse verschieblich gelagerten Zahnstange zur Verschwenkung von lenkbaren Rädern in Eingriff steht, wobei die Lenkwelle, die Ritzelwelle mit dem Lenkritzel und das Untersetzungsgetriebe eine Gesamtanordnung bilden, welche in einem Lenkgetriebegehäuse aufgenommen ist, und mit einem Elektromotor, der die Ritzelwelle über ein Untersetzungsgetriebe antreibt, wobei die Ritzelwelle zwischen dem Lenkritzel und einem lenkwellenfernen Ende eine Verjüngung aufweist, deren Durchmesser geringer ist als der des Lenkritzels, derart, dass bei der Montage des Zahnstangenlenkgetriebes die Zahnstange an der Verjüngung der Ritzelwelle vorbei, in eine Endposition in das Lenkgetriebegehäuse geschoben werden kann. Wie oben bereits dargestellt, ergibt sich daraus der Vorteil, dass die Montage des Lenkgetriebes besonders einfach ist.

Vorzugsweise ist die Ritzelwelle zwischen dem Lenkritzel und dem Untersetzungsgetriebe in einem Lager drehbar in dem Lenkgetriebegehäuse gelagert. Es ist weiterhin bevorzugt, wenn die Ritzelwelle zwischen dem Lenkritzel und dem Lager die Verjüngung aufweist, deren Durchmesser geringer ist als der des Lenkritzels und eines Lagersitzes des Lagers, so wird sichergestellt, dass die Zahnstange an der Ritzelwelle vorbei in das Gehäuse geschoben werden kann. Vorzugsweise schließt sich die Verjüngung unmittelbar an das Lenkritzel auf der Ritzelwelle an. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Durchmesser der Verjüngung geringer als der Durchmesser des Lenkritzels und der restlichen Ritzelwelle.

In einer bevorzugten Ausführungsform sind der Elektromotor und das Untersetzungsgetriebe auf der Unterseite des Lenkgetriebes am lenkwellenfernen Ende der Ritzelwelle angeordnet. Dabei benötigt der Antrieb besonders wenig Bauraum.

Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn die Ritzelwelle an ihrem lenkwellennahen Ende mit einem Torsionsstab verbunden ist, der die Ritzelwelle mit einer Eingangswelle verbindet, wobei der Torsionsstab Teil eines Drehmomentsensors ist, der das zur Ansteuerung des Elektromotors benötigte an einem Lenkrad aufgebrachte Lenkmoment bestimmt und wobei das Untersetzungsgetriebe und der Elektromotor auf der gegenüberliegenden Seite der Zahnstange von dem Drehmomentsensor angeordnet sind . Das Untersetzungsgetriebe und der Elektromotor sind somit auf der lenkwellenfernen Seite der Ritzelwelle vorgesehen und liegen somit unterhalb der Zahnstange näher zur Fahrbahn, was besonders platzsparend ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Untersetzungsgetriebe ein Schneckengetriebe, wobei ein Schneckenrad des Schneckengetriebes die Ritzelwelle konzentrisch umgibt und mit dieser drehfest verbunden ist.

Vorzugsweise ist das Lenkgetriebegehäuse einteilig mit dem Antriebgetriebegehäuse, in dem das Untersetzungsgetriebe aufgenommen ist, ausgestaltet. Durch ein einteiliges Gehäuse kann auf problematische Dichtungen verzichtet und Gewicht gespart werden.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Gleichartige oder gleichwirkende Bauteile werden in den Figuren mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Es zeigen : Fig . 1 : eine schematische Darstellung einer Zahnstangenlenkung,

Fig . 2 : eine räumliche Ansicht des Lenkgetriebes aus Fig . 1,

Fig . 3 : eine detaillierte Darstellung des Eingriffs Zahnstange mit einem

Lenkritzel,

Fig . 4 bis 7 : Längsschnitte der Zahnstangenlenkung zu den einzelnen Verfahrensschritten bei der Montage, sowie

Fig . 8: eine räumliche Ansicht einer Zahnstangen- Dualpinion-Lenkung .

In der Figur 1 ist schematisch eine Zahnstangenlenkung 1 eines Kraftfahrzeuges gezeigt. Eine Lenkwelle 2 dient der Übertragung der von einem Fahrer des Kraftfahrzeugs an einem Lenkrad 3 ausgeführten Lenkbewegungen auf ein Zahnstangenlenkgetriebe 4. Das Zahnstangenlenkgetriebe 4 setzt die Drehbewegung der Lenkwelle 2 in eine Bewegung einer Zahnstange 5 um, wodurch das an einer Spurstange 6 angelenkte Rad 7 des Fahrzeugs einen Lenkeinschlag ausführt. Die Drehbewegung der Lenkwelle 2 wird über ein Lenkritzel 8, dass mit der Zahnstange 5 in einem Verzahnungsbereich 9 kämmt, in eine translatorische Bewegung der Zahnstange 5 umgesetzt. Die Zahnstange 5 ist in einem Lenkgetriebegehäuse 10 axial beweglich gelagert. Auf der lenkwel- lenfernen Seite der Zahnstange 5 sind ein Untersetzungsgetriebe 11 und ein elektrischer Servomotor 12 angeordnet. Der Servomotor 12 wirkt über das Untersetzungsgetriebe 11 auf das Lenkritzel 8 zur Lenkunterstützung .

In der Figur 2 ist in einer zweiten Ansicht die Lage des Untersetzungsgetriebes 11 und des Servomotors 12 unterhalb der Zahnstange 5, also näher zur Fahrbahn 70 liegend, dargestellt.

Die Figur 3 zeigt den Eingriff des Lenkritzels 8 in den Verzahnungsbereich 9 der Zahnstange 5. Das Lenkritzel 8 ist auf einer Ritzelwelle 13 angeordnet, die ein lenkwellennahes Ende 130 und ein lenkwellenfernes Ende 1300 aufweist.

Wie Figur 7 zeigt, ist in einem montierten Zustand des Zahnstangenlenkgetrie- bes 4 das lenkwellennahe Ende 130 mit einem Torsionsstab 115 verbunden, der die Ritzelwelle 13 mit einer Eingangswelle 113 verbindet, die wiederrum mit dem Lenkrad 3 über die Lenkwelle 2 drehfest in Verbindung steht. Der Torsionsstab 115 bewirkt in Abhängigkeit vom Lenkraddrehmoment eine relative Verdrehung zwischen der Eingangswelle 113 und der Ritzelwelle 13. Der Torsionsstab 115 ist Teil eines Drehmomentsensors 114, der das zur Ansteue- rung des Elektromotors 12 benötigte am Lenkrad 3 aufgebrachte Lenkmoment bestimmt. Die Ritzelwelle 13 ist zwischen dem Lenkritzel 8 und dem lenkwel- lenfernen Ende 1300 in einem Lager 14 drehbar in dem Lenkgetriebegehäuse 10 gelagert. Am lenkwellenfernen Ende 1300 der Ritzelwelle 13 ist ein Schneckenrad 15 des Untersetzungsgetriebes 11 vorgesehen, dass die Ritzelwelle 13 konzentrisch umgibt und mit dieser drehfest verbunden ist. Der hier nicht dargestellte elektrische Servomotor treibt eine Schneckenwelle 16 an, die mit dem auf der Ritzelwelle 13 angeordneten Schneckenrad 15 kämmt. Da das Schneckengetriebe 11 am lenkwellenfernen Ende 1300 der Ritzelwelle 13 und somit unterhalb des Eingriffs zwischen der Zahnstange 5 und dem Ritzel 8 liegend angeordnet ist, kann der Servomotor ebenfalls auf der Unterseite des Lenkgetriebes 4 angebracht werden, was besonders platzsparend ist. Als Unterseite ist dabei die Seite des Lenkgetriebes 4 in Richtung der Fahrbahn 70 zu verstehen.

Zwischen Lenkritzel 8 und Lager 14 weist die Ritzelwelle 13 eine Verjüngung 17 auf, deren Durchmesser geringer ist als der des Lenkritzels 8 und eines Lagersitzes 140 des Lagers 14. Der Durchmesser der Verjüngung 17 ist weiterhin kleiner als die restliche Ritzelwelle 13. Die Verjüngung 17 schließt sich bevorzugt unmittelbar an das Lenkritzel 8 an.

Die Figuren 4 bis 7 zeigen die Montage des Zahnstangenlenkgetriebes 4 in mehreren Schritten. In einem ersten Schritt wird die Eingangswelle 113 mit Torsionsstab 115 und Lenkritzel 13 in eine dafür vorgesehene Gehäuseöffnung des Lenkgetriebegehäuses 10 geschoben und zwar soweit, das sich der Bereich der Verjüngung 17 der Ritzelwelle 13 auf Höhe der einzusetzenden Zahnstange 5 befindet und das lenkwellenferne Ende 1300 der Ritzelwelle 13 vom Lager 14 umgeben ist. In einem zweiten Schritt wird die Zahnstange 5 in die entsprechend dafür vorgesehene Gehäuseöffnung eingeschoben. Die Zahn- Stange 5 kann an der Verjüngung 17 der Ritzelwelle 13 vorbei geschoben werden bis in eine Sollposition. Die Ritzelwelle 13 wird anschließend nach unten, weiter hinein in das Lenkgetriebegehäuse 10 bis zu einer Endposition gedrückt, so dass der Verzahnungsbereich 9 der Zahnstange 5 in Eingriff mit der Verzahnung des Lenkritzels 8 kommt. Das Lager 14 befindet sich somit auf dem Lagersitz 140 der Ritzelwelle 13 und an dem lenkwellenfernen Ende 1300 der Ritzelwelle 13 kann das Schneckenrad 15 befestigt werden. Der Zahnstangen-Ritzelmechanismus kann so besonders einfach in dem Lenkgetriebegehäuse 10 montiert werden. Nachdem das Lenkgetriebe montiert ist, wird die Schnecke 16 in eine dafür vorgesehene Öffnung des Antriebsgetriebegehäuses eingebracht. Anschließend wird das Lager 14 auf den Lagersitz 140 der Ritzelwelle 13 angeordnet und das Schneckenrad 15 auf der Ritzelwelle 13 drehfest befestigt. Nachfolgend wird der Drehmomentsensor 114 von oben in das Lenkgetriebegehäuse 10 eingesetzt.

Das Lenkgetriebegehäuse 10 ist bevorzugt einteilig mit dem Antriebsgetriebegehäuse, in dem das Untersetzungsgetriebe aufgenommen ist, ausgestaltet und aus Aluminium oder Magnesium hergestellt. Das einteilige Design hat den Vorteil, dass die Dichtstelle von Antriebsgetriebegehäuse zu Lenkgetriebegehäuse entfällt. Zudem ist ein einteiliges Gehäuse sehr kosteneffizient herzustellen und es bringt deutliche Gewichtsersparnis.

Es kann auch vorgesehen sein, dass Untersetzungsgetriebe, wie herkömmlicherweise vorgesehen, oberhalb der Zahnstange bzw. auf der lenkwellennahen Seite des Ritzels 8 anzuordnen, wobei der Servomotor üblicherweise zwischen der Eingangswelle und dem Lenkritzel angeordnet ist.

Es kann auch vorgesehen sein, wie in Figur 8 dargestellt, dass in dem Getriebegehäuse 10 die Zahnstange 5 mit einem zweiten Lenkritzel 80 einer zweiten Ritzelwelle 30 kämmt.