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Title:
METHOD FOR SUPPLYING PARTS TO A MOUNTING DEVICE, SUCH PARTS, AND PACKAGING CONTAINER FOR SHIPPING SUCH PARTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/215077
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for supplying parts (2) to a mounting device (6), wherein the parts (2) are brought into an arrangement one behind the other, wherein the parts (2) are brought into an arrangement one behind the other outside of the mounting device (6) by means of a carrier element (1), wherein furthermore the carrier element (1), together with the parts (2), is led up to or moved into the mounting device (6) and the carrier element and the parts are moved, before the mounting device (6) or through the mounting device (6) and thereafter until the separation of the parts from the carrier element (1), only together by action on the carrier element (1), the parts (2) are separated from the carrier element (1), while the carrier element (1) is removed, preferably without passing through the mounting device (6), and the separated parts (2) are mounted in accordance with the order defined by the previous association with the carrier element (1). In order to simplify a method of the type in question, according to the invention, a film strip (13), on which the parts (2) are adhesively bonded, the parts being free-standing, and on which the parts are arranged one behind the other, or a film strip (13) connected to form a tube (11), in which parts (2) are accommodated in arrangement one behind the other, is used as the carrier element (1). The invention further relates to parts (2) of a closure apparatus for an ampoule (3) having pharmaceutical substance, which parts are produced as deep-drawn metal parts and/or injection-molded plastic parts and/or molded plastic parts and/or rubber parts. The invention further relates to a packaging container (5) for shipping parts (2) of a closure apparatus for an ampoule (3) having pharmaceutical substance to a mounting device (6), which parts are produced as deep-drawn metal parts and/or injection-molded plastic parts and/or rubber parts.

Inventors:
DITTMER, Ralf (Drosselweg 14, Straubenhardt, 75334, DE)
Application Number:
EP2017/062878
Publication Date:
November 29, 2018
Filing Date:
May 29, 2017
Export Citation:
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Assignee:
DATWYLER PHARMA PACKAGING INTERNATIONAL NV (Industrieterrein Kolmen 1519, 3570 Alken, 3570, BE)
International Classes:
B65B7/16; B23P19/00; B65B3/00; B65B5/04; B65B7/28; B65B9/06; B65B15/04; B65D63/10
Domestic Patent References:
WO2006095172A12006-09-14
WO2001072467A12001-10-04
WO2006095172A12006-09-14
Foreign References:
US5214843A1993-06-01
DE959178C1957-02-28
EP1570945A22005-09-07
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Enno et al. (Rieder & Partner mbB, Corneliusstraße 45, Wuppertal, 42329, DE)
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Claims:
Ansprüche

Verfahren zur Zuführung von Teilen (2) zu einer Montagevorrichtung (6), wobei die Teile (2) in eine Hintereinanderanordnung gebracht werden, wobei die Teile (2) außerhalb der Montagvorrichtung (6) mittels eines Trägerelements (1) in eine Hintereinanderanordnung gebracht werden, wobei weiter das Trägerelement (1) mit den Teilen (2) bis an die oder bis in die Montagevorrichtung (6) herangeführt oder gefahren wird und vor der Montagevorrichtung (6) oder durch die Montagvorrichtung (6) und danach bis zu ihrer Sonderung von dem Trägerelement (1) nur zusammen durch eine Einwirkung auf das Trägerelement (1) bewegt werden, die Teile (2) von dem Trägerelement (1) gesondert werden, während das Trägerelement (1), bevorzugt ohne die Montagevorrichtung (6) zu durchsetzen, entfernt wird und die gesonderten Teile (2) entsprechend der durch die vorherige Zuordnung zu dem Trägerelement (1) vorgegebenen Reihenfolge montiert werden, dadurch gekennzeichnet, dass als Trägerelement (1) ein Folienstreifen (13), auf dem die Teile (2) freistehend haftverbunden und in Hintereinanderanordnung angeordnet werden, oder ein zu einem Schlauch (11) verbundener Folienstreifen (13), in dem Teile (2) in Hintereinanderanordnung aufgenommen sind, verwendet wird.

Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (11) einen solchen freien Durchmesser aufweist, dass die Teile (2) nur in Hintereinanderanordnung aufgenommen sein können, und/ oder, bevorzugt, dass die Teile (2) in dem Schlauch (11) lose angeordnet werden, und/ oder, bevorzugt, dass die Teile (2) an einer Schlauchwandung festgesetzt werden.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagvorrichtung (6) in Durchsetzungsrichtung der Teile (2) eine Vorbereitungseinrichtung (7) vorgeordnet ist, mit welcher auf das Trägerelement (1) zum Entnehmen der Teile (2) durch die Montagevorrichtung (6) eingewirkt wird, und/ oder, bevorzugt, dass der

Schlauch (11) in der Vorbereitungseinrichtung (7) in Längsrichtung des Schlauchs (11) aufgetrennt wird.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (1) ein Trägerstreifen (12) ist, auf welchem die Teile (2) festgesetzt werden, und/ oder, bevorzugt, dass die Teile (2) in der Vorbereitungseinrichtung (7) von dem Trägerstreifen (12) getrennt werden.

Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (2) nach ihrer Herstellung auf oder in das Trägerelement (1) auf- oder eingebracht werden, und/ oder, bevorzugt, dass die auf oder in dem Trägerelement (1) befindlichen Teile (2) in einer Endlosanordnung in einen Verpackungsbehälter (5) eingebracht werden, und/ oder, bevorzugt, dass die Teile (2) in dem Verpackungsbehälter (5) mit dem Trägerelement (1) in zeilenartiger und/ oder lagenartiger Anordnung ausgerichtet werden.

Als metallische Tief ziehteile und/ oder Kunststoff -Spritzteile und/ oder Kunststoff -Formteile und/ oder Gummiteile hergestellte Teile (2) einer Verschlusseinrichtung für eine Ampulle (3) mit pharmazeutischer Substanz, wobei die Teile (2) zur Zuführung zu einer Montagvorrichtung (6) mittels eines Trägerelements (1) sich in einer Hintereinanderanordnung befinden, wobei die Anzahl der in der Hintereinanderanordnung befindlichen Teile (2) 10 oder mehr beträgt, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (1) ein Folienstreifen (13) ist, auf dem die Teile (2) freistehend und haftverbunden in Hintereinanderanordnung angeordnet sind, oder ein aus einem Folienstreifen (13) gebildeter Schlauch (11), der eine Verbindungsnaht (14) aufweist, in dem die Teile (2) in Hintereinanderan- ordnung aufgenommen sind.

Teile nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (11) einen solchen freien Durchmesser aufweist, dass die Teile (2) nur in Hin- tereinanderanordnung aufgenommen sind, und/ oder, bevorzugt, dass die Teile (2) in dem Schlauch (11) lose angeordnet sind, und/ oder, bevorzugt, dass die Teile (2) an einer Schlauchwandung festgesetzt sind.

Verpackungsbehälter (5) zum Versand von als metallische Tiefziehteile und/ oder Kunststoff -Spritzteile und/ oder Gummiteile hergestellten Teilen (2) einer Verschlusseinrichtung für eine Ampulle (3) mit pharmazeutischer Substanz zu einer Montagvorrichtung (6), dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (2) mittels eines Trägerelements (1) in zeilenartiger und/ oder lagenartiger Anordnung ausgerichtet aufgenommen sind.

Verpackungsbehälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass alle Teile (2) in einem Verpackungsbehälter (5) auf oder in einem durchgehenden Trägerelement (1) aufgenommen sind.

Description:
Beschreibung

Verfahren zur Zuführung von Teilen zu einer Montagevorrichtung, sowie derartige Teile und Verpackungsbehälter zum Versand solcher Teile

Gebiet der Technik

[0001] Die Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren zur Zuführung von Teilen zu einer Montagevorrichtung, wobei die Teile in eine Hintereinanderanord- nung gebracht werden, wobei die Teile außerhalb der Montagevorrichtung mittels eines Trägerelements in eine Hintereinanderanordnung gebracht werden, wobei weiter das Trägerelement mit den Teilen bis an die oder bis in die Montagevorrichtung herangeführt oder gefahren wird und vor der Montagevorrichtung oder durch die Montagevorrichtung und danach bis zu ihrer Sonderung von dem Trägerelement nur zusammen durch eine Einwirkung auf das Trägerelement bewegt werden, die Teile von dem Trägerelement gesondert werden, während das Trägerelement, bevorzugt ohne die Montagevorrichtung zu durchsetzen, entfernt wird und die gesonderten Teile entsprechend der durch die vorherige Zuordnung zu dem Trägerelement vorgegebenen Reihenfolge montiert werden.

[0002] Des Weiteren betrifft die Erfindung als metallische Tiefziehteile und/ oder Kunststoff spritzteile und/ oder Kunststoff -Formteile und/ oder Gummiteile hergestellte Teile einer Verschlusseinrichtung für eine Ampulle mit pharmazeutischer Substanz, wobei die Teile zur Zuführung zu einer Montage- Vorrichtung mittels eines Trägerelements sich in einer Hintereinanderanordnung befinden, wobei die Anzahl der in der Hintereinanderanordnung befindlichen Teile zehn oder mehr beträgt.

[0003] Auch betrifft die Erfindung einen Verpackungsbehälter zum Versand von als metallische Tief ziehteile und/ oder Kunststoff spritzteile und/ oder Kunststoff -Formteile und/ oder Gummiteile hergestellte Teile einer Verschlusseinrichtung für eine Ampulle mit pharmazeutischer Substanz zu einer Montagvorrichtung.

Stand der Technik

[0004] Verfahren der in Rede stehenden Art sind bekannt. Der Montagevor- richtung werden die zu montierenden und/ oder weiter zu bearbeitenden Teile geordnet zugeführt, insbesondere in einer Hintereinanderanordnung, bspw. linearer Anordnung. Hierbei sollen die Teile im Zuge der automatisierten Montage stets einer vorgegebenen Übergabeposition vor oder innerhalb der Montagevorrichtung zugeführt werden. [0005] In diesem Zusammenhang sind sogenannte Schwingförderer bekannt, mittels welcher zufolge linearer Schwingungen Teile, wie bspw. Schüttgüter, transportiert und im Laufe des Transports auf dem Transportweg in eine Hintereinanderanordnung verbracht werden. Die Teile bewegen sich hierbei auf einem in Schwingung versetzten Boden. Dieser Boden kann Teil einer insge- samt rinnenförmigen Schwingfördervorrichtung sein.

[0006] Die zu montierenden Teile werden bei solchen bekannten Schwingförderern als Loseteile der Fördervorrichtung zugeführt.

[0007] Bei einer solchen Verarbeitung von losen Teilen ergibt sich im Zuge des Transports und der Hintereinanderanordnung der losen Teile eine zufällige Reihung der losen Teile und entsprechend eine zufällige Reihenfolge der Zuführung der Teile zur Montagevorrichtung.

[0008] Die Förderung solcher lose angeordneten Teile über Schwingförderer kann zu einer Absonderung von Partikeln dieser Teile führen, welche Partikel sich ggf. an den Teilen absetzen. Dies ist insbesondere bei Teilen im medizinischen pharmazeutischen oder kosmetischen Bereich nicht erwünscht.

[0009] Ein Zuführverfahren, bei welchem die Teile in Hintereinanderanord- nung mittels eines Trägerelements herangeführt wird, ist bspw. aus der

WO 2006/095172 AI bekannt.

[0010] Teile in Form metallischer Tief ziehteile und/ oder Kunststoff -Spritzteile und/ oder Kunststoff -Formteile sind darüber hinaus bekannt bspw. als Verschlusskappen oder dergleichen für eine Ampulle mit bevorzugt pharmazeutischer Substanz. Solche kappenförmigen Teile werden einer Montagevorrich- tung zugeführt und dort auf die Ampulle montiert. Hierzu werden die kappenartigen Teile, wie auch die Ampullen, bevorzugt getrennt der Montagevorrichtung zugeführt, innerhalb welcher die Vereinigung erfolgt.

[0011] Auch sind Verpackungsbehälter der in Rede stehenden Art bekannt. In diesen können Teile, wie bspw. kappenartige Verschlussteile für Ampullen, als Schüttgut vorliegen, ggf. bspw. in Beuteln portioniert.

Zusammenfassung der Erfindung

[0012] Im Hinblick auf den bekannten Stand der Technik wird eine technische Problematik der Erfindung darin gesehen, ein Verfahren der in Rede stehenden Art zu vereinfachen.

[0013] Bezüglich der Teile einer Verschlusseinrichtung beschäftigt sich die Er- findung mit der Aufgabe solche Teile zur weiteren Verarbeitung in produktionstechnisch günstiger Weise vorzubereiten. [0014] Auch bezüglich des Verpackungsbehälters soll eine produktionstechnisch günstige Verbesserung erzielt werden.

[0015] Die Aufgabe ist zunächst und im Wesentlichen nach einem ersten Erfindungsgedanken bei einem Verfahren gelöst, bei welchem darauf abgestellt ist, dass als Trägerelement ein Folienstreifen, auf dem die Teile freistehend haftverbunden und in Hintereinanderanordnung angeordnet werden, oder ein zu einem Schlauch verbundener Folienstreifen, in dem die Teile in Hintereinanderanordnung aufgenommen sind, verwendet wird.

[0016] Die Teile können metallische Tief ziehteile und/ oder Kunststoff spritz- teile und/ oder Kunststoff -Formteile und/ oder Gummiteile, etwa zugehörig zu oder bildend eine Verschlusseinrichtung für ein Gefäß mit pharmazeutischer Substanz, bspw. eine Ampulle, sein.

[0017] Bei als metallische Tief ziehteile und/ oder Kunststoff -Spritzteile und/ oder Gummiteile hergestellten Teilen, wie sie auch zuvor angesprochen sind, ergibt sich ein Lösungsgedanke, bei welchem darauf abgestellt ist, dass das Trägerelement ein Folienstreifen ist, auf dem die Teile freistehend und haftverbunden in Hintereinanderanordnung angeordnet sind, oder ein aus einem Folienstreifen gebildeter Schlauch, der eine Verbindungsnaht aufweist, in dem die Teile in Hintereinanderanordnung aufgenommen sind. [0018] Hinsichtlich eines Verpackungsbehälters der in Rede stehenden Art wird vorgeschlagen, dass die Teile mittels eines Trägerelements in zeilenartiger und/ oder lagenartiger Anordnung ausgerichtet in dem Verpackungsbehälter aufgenommen sind. [0019] Die Hintereinanderanordnung der Teile auf und/ oder in dem Trägerelement kann einreihig vorgesehen sein, darüber hinaus jedoch auch mehrreihig, so dass mehrere, bspw. zwei, Reihen nebeneinander angeordnet sein können. Im Zuge des Transports insbesondere von dem Verpackungsbehälter zur Montagevorrichtung sind die Teile geordnet. Es bedarf in bevorzugter Ausgestaltung keiner gesonderten Vorrichtung, zur Ordnung und/ oder Ausrichtung der Teile. Die bevorzugt bereits in dem Verpackungsbehälter vorgegebene Ordnung der Teile bleibt bis zur Übergabe der Teile an die Montagevorrichtung bestehen. [0020] Die Teile verlassen in bevorzugter Ausgestaltung den Verpackungsbehälter bereits geordnet, insbesondere in reihenartiger Hintereinanderanordnung. Die Anordnung an oder in dem Trägerelement kann über eine gesonderte Festlegung oder auch allein durch Halterung über das Trägerelement zumindest so fixiert seien, dass die Teile ihre vorgegebene Reihenfolge in der Hin- tereinanderanordnung nicht verlieren.

[0021] In bevorzugter Ausgestaltung werden die Teile zumindest bis zur Montagevorrichtung allein nur in Verbindung mit dem Trägerelement bewegt, weiter bevorzugt aus dem Verpackungsbehälter heraus bis hin zur Montagevorrichtung. Hierbei kann das Trägerelement zugleich ein Transportelement für die Teile sein. Eine Antriebseinrichtung kann bspw. an dem Trägerelement angreifen.

[0022] Die Teile liegen in bevorzugter Ausgestaltung in entsprechender Montageausrichtung auf oder in dem Trägerelement vor, so dass seitens der Montagevorrichtung in bevorzugter Ausgestaltung keine weitere Ausrichtungsände- rung des zu montierenden Teiles vorgenommen werden muss. Auch kann eine entsprechende, der Montagevorrichtung vorgeordnete Vorrichtung zur Ausrichtung etwaiger nicht montagerichtig ausgerichteter Teile entfallen.

[0023] Es reicht in vorteilhafter Ausgestaltung allein eine Vorrichtung, insbesondere ein Teil der Montagevorrichtung, die das nächste zu montierende Teil erfasst und bewegt. Hierzu kann in üblicher Weise ein Greifarm dienen.

[0024] Entsprechend der Reihenfolge der Mehrzahl an Teilen auf oder in dem Trägerelement erfolgt in der Montagevorrichtung die Montage der Teile bspw. an einer Ampulle oder dergleichen.

[0025] Auch können zufolge einer oder auch mehrerer der vorgeschlagenen Lösungen unterschiedliche, bevorzugt in einer vorgegebenen Reihenfolge in der Montagevorrichtung zu montierende Teile in oder an dem Trägerelement angeordnet seien, bspw. Kappenteile oder Stopfen aus Metall, Gummi oder Kunststoff, welche in der Montagevorrichtung ggf. zunächst zusammengesetzt werden, um sie hiernach der Ampulle zuordnen. So können in oder auf dem Trägerelement bspw. hintereinander abwechselnd Metallkappen und Kunststoffkappen als Teile angeordnet sein.

[0026] Es können je Trägerelement zehn bis mehrere Hundert, bspw. 500 oder 1.000, darüber hinaus bis hin zu 5.000 Teile oder mehr vorgesehen sein.

[0027] Ein Verpackungsbehälter kann nur ein Trägerelement mit einer Viel- zahl von Teilen aufweisen. So kann mittels eines erfassten Trägerelements der gesamte Inhalt eines Verpackungsbehälters abgearbeitet werden.

[0028] Es können aber auch mehrere Trägerelemente mit jeweils mehreren Teilen bestückt in einem Verpackungsbehälter vorgesehen sein. [0029] Die mäanderartige Anordnung des mit den Teilen bestückten Trägerelementes bietet eine günstige Nutzung des in dem Verpackungsbehälter gegebenen Raumes. Hierbei kann eine lagenweise, entsprechend bevorzugt horizontale Abarbeitung einzelner Lagen nacheinander erfolgen. [0030] Durch die vorteilhafte Anordnung der Teile auf einem Trägerelement ist eine günstige Belieferung der Montagevorrichtung mit den Teilen erreichbar. Es kann sich hierbei um ein lediglich das Trägerelement erfassendes Einrichtungsteil der Montagevorrichtung handeln, bspw. eine das im Wesentlichen endlos gestaltete Trägerelement aufwickelnden Welle. Diese ist bevorzugt mo- torisch, insbesondere elektromotorisch angetrieben.

[0031] Es ist eine, in einer Ausführungsform allein begrenzt durch das Volumen des Verpackungsbehälters gegebene, Endloszufuhr von Teilen zu der Montagevorrichtung ermöglicht, welche sich aufgrund der einfachen Transportmöglichkeit zwischen dem Sammelort der Teile, bspw. dem Verpackungs- behälter, und der Montagevorrichtung kostengünstig erweist.

[0032] Das Trägerelement kann ein Trägerstreifen sein, auf welchem die Teile festgesetzt werden. Der Trägerstreifen kann ein Kunststoffstreifen, weiter insbesondere ein Folienstreifen sein, wobei zur Festsetzung weiter bspw. eine Klebeschicht einseitig des Trägerstreifens vorgesehen sein kann. [0033] Als Trägerelement kann ein Schlauch verwendet werden. Hierbei handelt es sich in bevorzugter Ausgestaltung um einen Kunststoffschlauch, beispielsweise hergestellt im Kunststoff -Blasverfahren. Weiter kann es sich um einen thermoplastischen Kunststoff handeln. Durch Umschlagen von Randbereichen des Folienstreifens und abschließender Erstellung einer Verbindungs- naht ist ein die Teile umfassender Schlauch herstellbar. Die Verbindungsnaht kann durch punktuelle oder linienartige Verschweißung oder auch Klebung gebildet sein. Eine Verschweißung kann durch Ultraschall oder Laser erfolgen.

[0034] Der Schlauch kann in einem Querschnitt quer zur Längserstreckung des Schlauches betrachtet, kreisrund gebildet sein. Die Querschnittsform kann sich durch die in dem Schlauch aufgenommenen Teile abweichend von einer Kreisform bilden. So kann die Schlauchwandung partiell, über den Umfang eines Teiles im Querschnitt zumindest über 30 Prozent des Umfangmaßes, an dem Teil anliegen und so bspw. einen annähernd rechteckigen Querschnitt formen.

[0035] Zudem kann auch eine im Querschnitt das zu tragende Teil umfassen- de Folie mit einer Schweißnaht oder Klebenaht oder dergleichen versehen sein. So können die Teile bspw. zunächst auf eine Endlos-Kunststoffbahn aufgesetzt werden, wonach die Folie quer zu ihrer Längserstreckung eingeschlagen wird. Die aneinander anliegenden Randkanten oder übereinander liegenden Folienbereiche werden hiernach verbunden, bspw. verschweißt oder bspw. verklebt. [0036] Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figurenbeschreibung, oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zu den bereits vorstehend erläuterten Anspruchskonzepten beschrieben, sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einem oder mehreren einzelnen Merkmalen, wie hier beschrieben sind, insbesondere der bereits abgehandelten Ansprüche, oder un- abhängig oder in einem anderen Gesamtkonzept von Bedeutung sein. Auch ist es möglich, die Maßnahmen der bereits behandelten Ansprüche kombiniert vorzusehen.

[0037] Die Querschnittsform- und Abmaße sind in bevorzugter Ausgestaltung derart an das zu tragende Teil angepasst, dass dieses in der schlauchförmigen Umhüllung bevorzugt nicht verlagerbar aufgenommen ist. So ist der Schlauch mit einem solchen freien inneren Durchmesser ausgebildet, dass die Teile nur in Hintereinanderanordnung aufgenommen sein können.

[0038] Bei einer solchen Hintereinanderanordnung liegt ein Teil in einer Projektion in Längserstreckung des Trägerelementes in zumindest fünfzigprozen- tiger Überdeckung zu dem in Projektionsrichtung betrachteten nächsten Teil, bis hin zu einer hundertprozentigen Überdeckung.

[0039] Die Teile können in dem Schlauch lose angeordnet sein, d.h. ohne eine unmittelbare Fixierung der Teile an dem Schlauchmaterial. Eine mögliche Fixierung in Längsausrichtung des Trägerelementes kann gegeben sein durch eine (spaltfreie) Aneinanderlage der Teile in der Hintereinanderanordnung. Auch können bspw. bei Ausbildung des Trägerelementes in Form eines Schlauches, insbesondere in Form eines Kunststoffschlauches, in vorgegebenen Abständen in Bezug auf die Längserstreckung Quernähte, bspw. in Form von Schweißnähten, vorgesehen sein, wobei in Längserstreckung betrachtet zwischen zwei Schweißnähten eine Vielzahl von Teilen in dem gegebenen Schlauchabschnitt gefangen ist.

[0040] In einer weiteren möglichen Ausgestaltung können die Teile an einer Schlauchwandung auch festgesetzt sein, bspw. zufolge einer Verklebung. Hierzu kann die Schlauchwandung, insbesondere Schlauchinnenwandung, weiter bevorzugt in einem vorgegebenen Kontaktbereich zu den Teilen mit einer Klebeschicht versehen sein. Auch kann eine mechanische Verbindung zwischen dem Trägerelement und den festgesetzten Teilen vorgesehen sein.

[0041] Es kann in Durchsetzungsrichtung der Teile eine Vorbereitungseinrichtung der Montagvorrichtung vorgeordnet sein, mit welcher auf das Trägerelement zum Entnehmen der Teile durch die Montagevorrichtung eingewirkt wird. Eine solche Vorbereitungseinrichtung kann zugleich auch die Einrichtung zur Verlagerung des Trägerelementes mit dem in oder auf dem Trägerelement angeordneten Teilen sein oder diese aufweisen, insbesondere zur Übergabe der Teile aus bspw. einem Verpackungsbehälter in die Montagevorrichtung. [0042] In der Vorbereitungseinrichtung kann in einer Ausgestaltung der

Schlauch in Längsrichtung desselben aufgetrennt werden, um hierdurch die zu montierenden Teile freizulegen. Das Auftrennen kann mit einer üblichen Schneidvorrichtung in Form einer Klinge oder dergleichen erfolgen.

[0043] Bei einer nicht fixierten Anordnung von Teilen in einem schlaucharti- gen Trägerelement liegen die Teile, in einer bevorzugten Ausgestaltung allein durch Aufschneiden des schlauchförmigen Trägerelementes zum Ergreifen frei. Bei einer Anordnung der Teile auf einem Trägerstreifen, insbesondere auf einem, auf welchem die Teile z.B. mittels Verklebung festgesetzt sind, erfolgt bspw. im Bereich der Vorbereitungseinrichtung noch eine (mechanische) Tren- nung der Teile von dem Trägerstreifen. Dies kann bspw. durch eine schaufelartige An- und Abhebung der Teile von dem Trägerelement im Zuge der Verlagerung des mit den Teilen versehenen Trägerelements in Längserstreckung desselben erfolgen.

[0044] Die Teile, bspw. Kappenteile, wie insbesondere metallische Tiefziehteile und/ oder Kunststoff -Spritzteile und/ oder Kunststoff -Formteile und/ oder

Gummiteile, werden in bevorzugter Ausgestaltung nach ihrer Herstellung auf oder in das Trägerelement auf- bzw. eingebracht. Hiernach liegt in bevorzugter Ausgestaltung eine Endlos-Einheit bestehend aus Trägerelement und einer Mehrzahl von Teilen vor, die, wie weiter bevorzugt, in einem Verpackungsbe- hälter angeordnet einer Montagevorrichtung zuführbar ist. [0045] Hinsichtlich ergänzender oder alternativer Merkmale im Zusammenhang mit den Teilen und/ oder dem Verpackungsbehälter gilt für deren anspruchsmäßige Zuordnung das Gleiche wie vorbeschrieben bezüglich der verfahrensbezogenen Merkmale ausgeführt.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen [0046] Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung erläutert, die aber lediglich Ausführungsbeispiele darstellt. Ein Teil, das nur bezogen auf eines der Ausführungsbeispiele erläutert ist und bei einem weiteren Ausführungsbeispiel aufgrund der dort herausgestellten Besonderheit nicht durch ein anderes Teil ersetzt ist, ist damit auch für dieses weitere Ausfüh- rungsbeispiel als jedenfalls mögliches vorhandenes Teil beschrieben. Auf der Zeichnung zeigt:

Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine erste Ausführungsform eines Trägerelements in Schlauchform mit darin aufgenommenen

Teilen;

Fig. 2 den Schnitt gemäß der Linie II-II in Figur 1;

Fig. 3 das die Teile aufnehmende Trägerelement der ersten Ausführungsform in Draufsicht, bei langgestreckter Ausrichtung des Trägerelementes ;

Fig. 4 eine weitere Draufsicht auf das Trägerelement gemäß Figur 3, jedoch bei mäanderförmiger Ausrichtung des Trägerelementes; die Anordnung des zeilen- und lagenartig angeordneten, mit Teilen bestückten Trägerelements in einem Verpackungsbehälter; in schematischer Darstellung die Zuführung der Teile aus dem Verpackungsbehälter unter Nutzung des Trägerelementes zu einer Montagevorrichtung; eine schematische Detaildarstellung eines Übergabebereichs der Teile vom Trägerelement in die Montagevorrichtung, weiter insbesondere betreffend eine Vorbereitungseinrichtung zum Auftrennen des schlauchförmigen Tragelementes; eine der Figur 1 entsprechende Darstellung eines Trägerelementes mit aufgebrachten Teilen, eine zweite Ausführungsform betreffend;

Fig. 9 den Schnitt gemäß der Linie IX-IX in Figur 8; Fig. 10 in Draufsicht eine mäanderförmige Anordnung des Trägerelements;

Fig. 11 eine schematische Darstellung, betreffend die Herstellung des

Trägerelements in Schlauchform.

Beschreibung der Ausführungsformen

[0047] Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zur Darstellung in den Figuren 1 und 2 eine erste Ausführungsform eines Trägerelementes 1 mit darin aufgenommenen Teilen 2. [0048] Das in diesen Ausführungsformen schlauchförmige Trägerelement 1 liegt bevorzugt als Endlosprodukt vor. In dem bevorzugten Kunststofffolien- Schlauch 11 sind die Teile 2 in einreihiger Hintereinanderanordnung aufgenommen. [0049] Das Trägerelement 1 kann ein Folienstreifen 13 aus einem thermoplastischen Material sein, der im Falle eines Schlauchs 11 entlang der in Längserstreckung verlaufenden Randbereiche eingeschlagen ist. Durch bspw. Verschweißung ergibt sich eine in Längserstreckung des Schlauches 11 und in Richtung der Hintereinanderanordnung der Teile 2 verlaufende Verbindungsnaht (vgl. Figur 11).

[0050] Die Teile 2 sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel Kappen, insbesondere Kunststoffkappen für bspw. Ampullen 3 (vgl. Figur 6).

[0051] Die in Hintereinanderanordnung in dem Trägerelement 1 aufgenommenen Teile 2 können, wie insbesondere aus der Darstellung in Figur 3 zu er- kennen, gruppenweise angeordnet sein, so bspw. in Gruppen von fünf, zehn oder zwanzig Teilen 2, die jeweils zueinander einen in Längserstreckung des Trägerelementes 1 betrachteten geringeren Abstand aufweisen als die Gruppen von Teilen zueinander. In einer Ausführungsform können die Teile 2 einer Gruppe unmittelbar aneinander liegen. [0052] Der zwischen den Gruppen von Teilen 2 vergrößerte Abstand A belässt entsprechend einen teilefreien Bereich des Trägerelementes 1. In diesem teilefreien Bereich kann bei Herstellung des Trägerelementes 1 als Schlauch 11 eine quer zur Längserstreckung ausgerichtete Schweißnaht 4 vorgesehen sein. [0053] Das schlauchfolienförmige Trägerelement 1 umfasst mit Bezug auf einen Querschnitt gemäß Figur 2 das Teil 2 derart, dass das Teil 2 in dem Trägerelement 1 im Wesentlichen festgesetzt ist. Die umhüllende Folie umfasst das Teil 2 in einer Ausführungsform im gedehnten Zustand. [0054] In weiterer Ausführungsform können die Teile 2, insbesondere die Teile 2 einer Gruppe, die sich bspw. zwischen zwei in Längserstreckung des Trägerelementes 1 beabstandeten Schweißnähten 4 ergibt, lose in dem Trägerelement 1 eingebracht sein.

[0055] In dem möglichen Abstandbereich zwischen den Gruppen von Teilen 2 sind bevorzugt keine Teile 2 vorgesehen, so dass in diesem Bereich allein das Material des Trägerelementes 1 vorliegt. Zufolge des bevorzugt vorgesehenen Folienmaterials als Trägerelement 1 ist dieser Abstandbereich als Umlenkabschnitt U nutzbar. Dies bietet die Möglichkeit einer bevorzugt sowohl zeilen- als auch lagenmäßigen Anordnung des quasi endlos gestalteten Trägerelemen- tes 1 vorzunehmen, so beispielsweise in einem Verpackungsbehälter 5, in welchem die Teile 2 in bzw. auf dem Trägerelement 1 gehaltert transportiert werden können (vgl. Figur 5).

[0056] Über die Umlenkabschnitte U ist entsprechend auch eine einteilige Überleitung zwischen zwei Lagen erreichbar. [0057] Die Einstellung des Abstandes der Teile 2 zueinander, insbesondere im Bereich des zur Bildung des Umlenkabschnittes U gegebenen Abstandes A, kann durch unterschiedliche Geschwindigkeiten beim Bestücken des Trägerelementes 1 mit den Teilen 2 erreicht werden, bspw. unterschiedliche Vorlaufgeschwindigkeiten des zu bestückenden Trägerelementes 1 bei gleicher Tak- tung zum Auf- bzw. Einsetzen der Teile 2. [0058] Zur Zuführung von Teilen 2 zu einer Montagevorrichtung 6 gemäß der Darstellung in Figur 6 kann, wie auch bevorzugt, allein das Erfassen des Trägerelementes 1 gegeben sein, über welches Trägerelement 1 die Teile 2 bspw. unmittelbar aus dem Verpackungsbehälter 5 der Montagevorrichtung 6 zuge- führt werden.

[0059] Um bei schlauchförmiger Ausgestaltung des Trägerelements 11 die Teile 2 freizulegen und somit der Montagevorrichtung 6 unmittelbar zuzuführen, ist in Zuführrichtung der Teile 2 der Montagevorrichtung 6 vorgelagert eine Vorbereitungseinrichtung 7 vorgesehen. Diese kann eine bspw. elektromoto- risch angetriebene Auf Wickelvorrichtung 8 aufweisen, zum Aufwickeln des schlauchfolienartigen Trägerelementes 1, so dass das Trägerelement 1 die Montagevorrichtung 6 nicht durchsetzt.

[0060] Mit dem Aufwickeln des Trägerelementes 1 erfolgt zugleich der Transport der Teile 2 über das Trägerelement 1 aus dem Verpackungsbehälter 5 in die Montagevorrichtung 6.

[0061] Die Vorbereitungseinrichtung 7 weist weiter im Falle eines Trägerelementes 1 in Form eines Schlauches 11 eine Auftrennvorrichtung 9 auf, bspw. in Form eines Messers, welche Auftrennvorrichtung 9 das schlauchförmige Trägerelement 1 in Längserstreckung des Trägerelementes 1 im Zuge der Bewe- gung des Trägerelementes 1 in Richtung auf die Montagevorrichtung 6 bzw. in Richtung auf die Aufwickelvorrichtung 8 auftrennt.

[0062] Die hiernach freigelegten Teile 2 werden im Bereich der Vorbereitungseinrichtung 7 an die Montagevorrichtung 6 übergeben. Bspw. kann eine nicht dargestellte Greifvorrichtung das Teil 2 der weiteren Montage zuführen, bspw. bei Ausgestaltung des Teiles 2 als Kappe den zugleich in die Montagevorrichtung 6 einlaufenden Ampullen 3.

[0063] Der Verpackungsbehälter 5 kann nur ein Trägerelement 1 aufweisen, welches durch die zeilen- und lagenartige Anordnung das Behältervolumen bevorzugt gänzlich nutzt. Entsprechend können alle in einem Verpackungsbehälter 5 vorgesehenen Teile 2 durch ledigliches Aufwickeln des einen Trägerelementes 1 an die Montagevorrichtung 6 übertragen werden.

[0064] Die Teile 2 werden in der Reihenfolge an die Montagevorrichtung 6 übergeben, wie diese Teile 2 auch auf dem bzw. in dem Trägerelement 1 hinter- einander angeordnet sind. So können entsprechend auch in Hintereinanderano- rdnung bspw. abwechselnd zwei unterschiedliche Teile 2 in dem Trägerelement 1 vorgesehen sein, die entsprechend abwechselnd in der Montagevorrichtung 6 montiert bzw. weiter verarbeitet werden.

[0065] In weiterer Ausgestaltung können die Teile 2 auch bei Ausgestaltung des Trägerelementes 1 als Schlauch 11 im Bereich einer Schlauchwandung festgesetzt sein, dies bspw. zufolge einer vorgesehenen Klebeschicht oder dergleichen.

[0066] Darüber hinaus kann das Trägerelement 1 auch allein streifenartig ausgebildet sein. Die Figuren 8 bis 10 zeigen eine solche Ausführungsform. [0067] Das Trägerelement 1 ist hier bevorzugt als Kunststoffstreifen, insbesondere Folienstreifen 13, ausgebildet, der zugewandt den zu halternden Teilen 2 bspw. mit einer Selbstklebeschicht 10 versehen ist. [0068] Auf diese Selbstklebeschicht 10 sind die Teile 2 aufgesetzt und somit an dem Trägerstreifen 12 angehaftet.

[0069] Auch ein solches Trägerelement 1 ist im Wesentlichen als Endlosstreifen vorgesehen, ggf. mit über die Länge betrachtet gleichmäßig zueinander be- abstandeten Umlenkabschnitten U, die nicht mit Teilen 2 versehen sind und gegenüber den mit Teilen 2 versehenen Abschnitten quer zur Längserstreckung verjüngt ausgebildet sein können. Mittels dieser ggf. verjüngten Umlenkabschnitte U kann auch ein solches Trägerelement 1 zeilen- und lagenartig in einem Verpackungsbehälter 5 aufgenommen sein. [0070] Auch hier kann, wie bevorzugt, das folienstreifenartige Trägerelement 1 im Bereich der Vorbereitungseinrichtung 7 aufgewickelt werden, wobei insgesamt über die Aufwickelvorrichtung 8 ein Transport der Teile 2 über das Trägerelement 1 erreicht werden kann.

[0071] Die Teile 2 werden im Bereich der Vorbereitungseinrichtung 7 an die Montagevorrichtung 6 übergeben, bspw. durch einen schwertartigen Ausleger, der im Bereich der Auf wickel Vorrichtung 8 die Teile 2 von der Klebeschicht 10 abhebt, zufolge Unterfahren der Teile 2 bei Verlagerung derselben in Richtung auf die Auslegerspitze.

[0072] Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zumindest durch die folgenden Merkmalskombinationen jeweils auch eigenständig weiterbilden, nämlich:

[0073] Ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass als Trägerelement 1 ein Folienstreifen 13, auf dem die Teile 2 freistehend haftverbunden und in Hin- tereinanderanordnung angeordnet werden, oder ein zu einem Schlauch 11 verbundener Folienstreifen 13, in dem Teile 2 in Hintereinanderanordnung aufgenommen sind, verwendet wird.

[0074] Ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Schlauch 11 einen solchen freien Durchmesser aufweist, dass die Teile 2 nur in Hintereinanderanordnung aufgenommen sein können.

[0075] Ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Teile 2 in dem Schlauch 11 lose angeordnet werden.

[0076] Ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Teile 2 an einer Schlauchwandung festgesetzt werden.

[0077] Ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Montagvorrichtung 6 in Durchsetzungsrichtung der Teile 2 eine Vorbereitungseinrichtung 7 vorgeordnet ist, mit welcher auf das Trägerelement 1 zum Entnehmen der Teile 2 durch die Montagevorrichtung 6 eingewirkt wird. [0078] Ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Schlauch 11 in der Vorbereitungseinrichtung 7 in Längsrichtung des Schlauchs 11 aufgetrennt wird.

[0079] Ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Trägerelement 1 ein Träger streifen 12 ist, auf welchem die Teile 2 festgesetzt werden. [0080] Ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Teile 2 in der Vorbereitungseinrichtung 7 von dem Trägerstreifen 12 getrennt werden. [0081] Ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Teile 2 nach ihrer Herstellung auf oder in das Trägerelement 1 auf- oder eingebracht werden.

[0082] Ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die auf oder in dem Trägerelement 1 befindlichen Teile 2 in einer Endlosanordnung in einen Verpackungsbehälter 5 eingebracht werden.

[0083] Ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Teile in dem Verpackungsbehälter 5 mit dem Trägerelement 1 in zeilenartiger und/ oder lagenartiger Anordnung ausgerichtet werden. [0084] Ein Teil, das dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement 1 ein

Folienstreifen 13 ist, auf dem die Teile 2 freistehend und haftverbunden in Hin- tereinanderanordnung angeordnet sind, oder ein aus einem Folienstreifen 13 gebildeter Schlauch 11, der eine Verbindungsnaht 14 aufweist, in dem die Teile 2 in Hintereinanderanordnung aufgenommen sind. [0085] Ein Teil, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Schlauch 11 einen solchen freien Durchmesser aufweist, dass die Teile 2 nur in Hintereinanderanordnung aufgenommen sind.

[0086] Ein Teil, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Teile 2 in dem Schlauch 11 lose angeordnet sind. [0087] Ein Teil, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Teile 2 an einer Schlauchwandung festgesetzt sind. [0088] Ein Verpackungsbehälter, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Teile 2 mittels eines Trägerelements 1 in zeilenartiger und/ oder lagenartiger Anordnung ausgerichtet aufgenommen sind.

[0089] Ein Verpackungsbehälter, der dadurch gekennzeichnet ist, dass alle Teile 2 in einem Verpackungsbehälter 5 auf oder in einem durchgehenden Trägerelement 1 aufgenommen sind.

[0090] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich, aber auch in Kombination untereinander) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritäts- unterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren mit ihren Merkmalen eigenständige erfinderische Weiterbildungen des Standes der Technik, insbesondere um auf Basis dieser Ansprüche Teilanmeldungen vorzu- nehmen.

Liste der Bezugszeichen

1 Trägerelement A Abstand

2 Teil U Umlenkabschnitt

3 Ampulle

4 Schweißnaht

5 Verpackungsbehälter

6 Montagevorrichtung

7 Vorbereitungseinrichtung

8 Aufwickelvorrichtung

9 Auftrennvorrichtung

10 Selbstklebeschicht

11 Schlauch

12 Träger streifen

13 Folienstreifen

14 Verbindungsnaht