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Patent Searching and Data


Title:
METHOD FOR TAMPING A TRACK
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/023257
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to selectively tamping a single sleeper (8) by lowering only one of the two tamping units (5), the squeezing drives (15) of the tamping unit (4) not to be lowered are activated, said squeezing drives being associated with inner tamping tools (12). Thus, a spacing of the inner tamping picks (17) associated with the inner tamping tools (12) from the adjacent inner tamping picks (17) to be lowered of the tamping unit (5) to be lowered is achieved. Thus, the tamping unit (5) can be lowered without obstruction.

Inventors:
PEITL, Friedrich (Am Langen Zaun 17, Linz, A-4020, AT)
Application Number:
EP2010/003939
Publication Date:
March 03, 2011
Filing Date:
June 29, 2010
Export Citation:
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Assignee:
FRANZ PLASSER BAHNBAUMSCHINEN-INDUSTRIEGESELLSCHAFT MBH (Johannesgasse 3, Wien, A-1010, AT)
PEITL, Friedrich (Am Langen Zaun 17, Linz, A-4020, AT)
International Classes:
E01B27/16
Attorney, Agent or Firm:
MANN Johann (Johannesgasse 3, Wien, A-1010, AT)
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Claims:
P a t e n t a n s p r u c h

Verfahren zum wahlweisen Unterstopfen von Schwellen (8) eines Gleises (2), mit einem ersten und einem zweiten, Beistellantriebe (15) aufweisenden Stopfaggregat (4, 5), die unabhängig voneinander höhenverstellbar ausgebildet und in einer Gleislängsrichtung (3) hintereinander angeordnet sind, wobei jedes Stopfaggregat (4, 5) aneinander grenzende und in ein gemeinsames Schwellenfach (11 ) eintauchbare innere Stopfpickel (17) und davon in Gleislängsrichtung (3) distanzierte äußere Stopfpickel (18) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass bei wahlweiser Unterstopfung einer einzigen Schwelle (8) unter Absenkung lediglich eines der beiden Stopfaggregate (5) die inneren Stopfwerkzeugen (12) zugeordneten Beistellantriebe (15) des nicht abzusenkenden Stopf aggregates (4) - für eine Distanzierung der den inneren Stopfwerkzeugen (12) zugeordneten inneren Stopfpickel (17) von den angrenzenden und abzusenkenden inneren Stopfpickeln (17) des abzusenkenden Stopfaggregates (5) - aktiviert werden.

Description:
VERFAHREN ZUM UNTERSTOPFEN EINES GLEISES.

[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum wahlweisen Unterstopfen von Schwellen eines Gleises, mit einem ersten und einem zweiten, Beistellantriebe aufweisenden Stopfaggregat, die unabhängig voneinander höhenverstellbar ausgebildet und in einer Gleislängsrichtung hintereinander angeordnet sind, wobei jedes Stopfaggregat aneinander grenzende und in ein gemeinsames Schwellenfach eintauchbare innere Stopfpickel und davon in Gleislängsrichtung distanzierte äußere Stopfpickel aufweist.

[0002] Ein derartiges Stopfaggregat ist beispielsweise durch EP 0 564 433 (Fig. 6) bekannt. Die beiden Stopfaggregate können für eine gleichzeitige Unterstopfung zweier benachbarter Schwellen gemeinsam abgesenkt werden. Für den Fall eines Gleishindernisses kann bedarfsweise auch nur eines der beiden Stopfaggregate eingesetzt werden, um in dieser speziellen Situation wenigstens eine einzige Schwelle unterstopfen zu können. Eine derartige Ausbildung hat allerdings den Nachteil, dass die inneren, aneinander grenzenden Stopfwerkzeuge relativ weit voneinander distanziert werden müssen, um die Beistellbewegung ausführen zu können. Daher sind derartige Stopfaggregate für Gleise mit unregelmäßigem Schwellenabstand nicht geeignet. Für diese Gleise müssen die inneren Stopfpickel dicht aneinander liegend positioniert werden (s. Fig. 5).

[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung eines Verfahrens der eingangs genannten Art, mit dem bei wahlweiser Unter- stopfung einer oder zweier Schwellen auch Gleise mit unregelmäßigem Schwellenabstand unterstopfbar sind.

[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren der gattungsgemäßen Art dadurch gelöst, dass bei wahlweiser Unterstopfung einer einzigen Schwelle unter Absenkung lediglich eines der beiden Stopfaggregate die inneren Stopfwerkzeugen zugeordneten Beistellantriebe des nicht abzusenkenden Stopfaggregates - für eine Distanzierung der den inneren Stopfwerkzeugen zugeordneten inneren Stopfpickel von den angrenzenden und abzusenkenden inneren Stopfpickeln des abzusenkenden Stopfaggregates - aktiviert werden.

[0005] Mit einer derartigen Aktivierung des Beistellantriebes des nicht zur Unterstopfung eingesetzten Stopfaggregates ist das angrenzende Stopfaggregat trotz der eng benachbarten inneren Stopfpickel ungehindert zur Unterstopfung einer einzigen Schwelle höhenverstellbar.

[0006] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnungsbeschreibung. [0007] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen:

[0008] Fig. 1 eine Seitenansicht einer Stopfmaschine mit zwei unabhängig voneinander höhenverstellbaren Stopfaggregaten, Fig. 2 und 3 je eine vergrößerte Seitenansicht der beiden Stopfaggregate, Fig. 4 eine schematisierte Darstellung der Stopfpickelpositionen, Fig. 5 und 6 eine Darstellung der beiden Stopfaggregate zur Unterstopfung einer einzelnen Schwelle.

[0009] Eine in Fig. 1 dargestellte Stopfmaschine 1 weist zur Unterstopfung eines Gleises 2 ein - bezüglich einer Arbeitsrichtung 3 - vorderes erstes Stopfaggregat 4 sowie ein unmittelbar dahinter angeordnetes zweites Stopfaggregat 5 auf. Beide Stopfaggregate 4, 5 sind auf einem Satellitenrahmen 6 angeordnet und durch Antriebe 7 (s. Fig. 2) für eine Unterstopfung von Schwellen 8 unabhängig voneinander höhenverstellbar.

[0010] Um die Leistungsfähigkeit der Stopfmaschine 1 zu erhöhen, ist der Satellitenrahmen 6 durch einen Antrieb 9 relativ zu einem Maschinenrahmen 10 verschiebbar. Damit kann dieser während der Unterstopfung des Gleises 2 kontinuierlich in der durch den Pfeil 3 dargestellten Arbeitsrichtung verfahren werden. Für eine erhöhte Leistung werden bei jedem Stopfvorgang nach Möglichkeit beide Stopfaggregate 4, 5 eingesetzt, um damit zwei benachbarte Schwellen 2 gleichzeitig zu unterstopfen.

[0011] Bei den vergrößert dargestellten Stopfaggregaten 4, 5 gemäß Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, dass in ein gemeinsames Schwellenfach 11 eintauchbare innere Stopfpickel 17 von inneren Stopfwerkzeugen 12 in minimalem Abstand voneinander angeordnet sind. Dazu müssen diese inneren Stopfpickel 17 in einer Schwellenlängsrichtung 13 zueinander versetzt positioniert werden (s. Fig. 4, in der lediglich die unteren Enden der Stopfpickel dargestellt sind). Damit wird ein in Gleislängsrichtung 3 verlaufender Abstand (A) der gesamten Reihe von inneren Stopfpickel 17 zueinander praktisch auf die Breite eines einzigen Stopfpickels 17 reduziert. Diese Ausbildung ermöglicht auch eine problemlose Unterstopfung eines Gleises 2 mit unregelmäßigem Schwellenabstand bzw. auch schräg liegender Schwellen 8.

[0012] Jedem inneren Stopfwerkzeug 12 ist ein in Arbeits- bzw. Gleislängsrichtung 3 gegenüberliegendes äußeres Stopfwerkzeug 14 mit äußeren Stopfpickeln 18 zugeordnet. Zwei je ein Paar zur Unterstopfung einer Schwelle 8 bildende Stopfwerkzeuge 12, 14 sind über Beistellantriebe 15 mit einem Vibrationsantrieb 16 verbunden.

[0013] Im Folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren näher beschrieben.

Die gesamte Stopfarbeit erfolgt aus wirtschaftlichen Gründen größtenteils durch ein gemeinsames Absenken beider Stopfaggregate 4, 5 (gemäß Fig. 2 und 3), um zwei benachbarte Schwellen 8 gleichzeitig unterstopfen zu können. Dabei tauchen die inneren Stopfpickel 17 der beiden inneren Stopfwerkzeuge 12 beider Stopfaggregate 4, 5 innerhalb eines gemeinsamen Schwellenfaches 11 in den Schotter ein. Durch gleichzeitige Beta- tigung der Beistellantriebe 15 kommt es jeweils zu einer zangenförmigen Stopfbewegung der - bezüglich der Gleislängsrichtung 3 - einander gegenüberliegenden Stopfpickel 17, 18.

Sobald nun ein Hindernis 19 (s. Fig. 5 und 6) in Form beispielsweise eines Schaltkastens vorliegt, kann in diesem Bereich das zugeordnete erste Stopfaggregat 4 nicht abgesenkt werden. Zur Unterstopfung der benachbarten und hindernisfreien Schwelle 8 wird daher lediglich das zweite Stopfaggregat 5 unter Aktivierung des zugeordneten Antriebes 7 abgesenkt. Gleichzeitig werden die Beistellantriebe 15 des inneren Stopfwerkzeuges 12 des in angehobener Position verbleibenden ersten Stopfaggregates 4 derart aktiviert, dass die den inneren Stopfwerkzeugen 12 zugeordneten inneren Stopfpickel 17 von den angrenzenden inneren Stopfpickeln 17 der dem zweiten Stopfaggregat 5 zugeordneten Stopfwerkzeuge 12 distanziert werden (s. Pfeil 20 in Fig. 5). Erst damit kann das zweite Stopfaggregat 5 ungehindert zur Unterstopfung der darunter liegenden Schwelle 8 abgesenkt und angehoben werden.