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Title:
METHOD FOR TREATING A POROUS PIECE OF JEWELLERY AND DEVICE FOR PRODUCING A LIQUID SOLUTION FOR TREATING A POROUS PIECE OF JEWELLERY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/118994
Kind Code:
A1
Abstract:
A method is described for treating a porous piece of jewellery that is impregnated with a liquid solution. In order to achieve individualization, it is proposed that biogenic material of a living being be dissolved in an acid bath (19) and the solution be neutralized before the porous piece of jewellery is impregnated with the neutralized solution.

Inventors:
REITER, Gerald (Bergfeldstraße 9, 4694 Ohlsdorf, 4694, AT)
Application Number:
AT2018/050025
Publication Date:
June 27, 2019
Filing Date:
December 21, 2018
Export Citation:
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Assignee:
INNOTECH HOLDING GMBH (Laizing 10, 4656 Kirchham, 4656, AT)
International Classes:
A44C27/00; A44C15/00
Domestic Patent References:
WO2015138951A12015-09-17
Foreign References:
EP2813158A12014-12-17
Attorney, Agent or Firm:
HÜBSCHER, Helmut et al. (Spittelwiese 4, 4020 Linz, 4020, AT)
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Claims:
Patentansprüche

1. Verfahren zum Behandeln eines porösen Schmuckstücks, das mit einer flüssigen Lösung imprägniert wird, dadurch gekennzeichnet, dass biogenes Material eines Lebewesens in einem Säurebad (19) gelöst und die Lösung neutralisiert wird, bevor das poröse Schmuckstück mit der neutralisierten Lösung imprägniert wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die

Säurekonzentration der Lösung des biogenen Materials vor der Neutralisierung durch Zugabe von Wasser verringert wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lösung ein Carbonat als Neutralisierungsmittel zugegeben wird.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das biogene Material in einem erwärmten Säurebad (19) gelöst wird.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als biogenes Material Haare eingesetzt werden.

6. Vorrichtung zur Herstellung einer flüssigen Lösung zum Behandeln eines porösen Schmuckstücks, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gehäuse (1 )

vorgesehen ist, das eine Reaktionskammer (5), eine ein Säurebehältnis (8) aufnehmende Säurekammer (7) und eine Carbonatkammer (7, 12) bildet und die Reaktionskammer (5) mit der Säure- und der Carbonatkammer (12) verbindende Durchtritte aufweist, dass das Gehäuse (1 ) einen drehbar gelagerten Deckel (2) mit einer Eintragsöffnung (3) für biogenes Material umfasst, die in einer

Ausgangsstellung des Deckels (2) in die Reaktionskammer (5) mündet, dass der Deckel (2) einen in das Gehäuse (1 ) ragenden Schaltansatz (1 1 ) aufweist, der in einer auf die Ausgangsstellung folgenden ersten Drehstellung das Säurebehältnis (6) öffnet und in einer zweiten nachfolgenden Drehstellung den Durchtritt zwischen der Reaktionskammer (5) und der Carbonatkammer (12) freigibt, und dass in einer Endstellung eine Ausgießöffnung (17) des Deckels (2) an einen von der

Reaktionskammer (5) ausgehenden, mit einem Filter (16) versehenen

Austragskanal (14) des Gehäuses (1 ) anschließt.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1 ) eine Wasserkammer (8) aufweist und dass der Schaltansatz (1 1 ) vor Erreichen der zweiten Drehstellung des Deckels (2) einen Strömungsweg zwischen der Wasserkammer (8) und dem Reaktionsraum freigibt. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das

Gehäuse (1 ) einen die einzelnen Drehstellungen des Deckels (2) vorgebenden Schaltnocken (18) aufweist.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionskammer (5) mit einer Heizeinrichtung (20) versehen ist. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Austragskanal (14) eine dem Filter (16) vorgelagerte Carbonataufnahme (15) aufweist.

Description:
Verfahren zum Behandeln eines porösen Schmuckstücks und Vorrichtung zur

Herstellung einer flüssigen Lösung zum Behandeln eines porösen Schmuckstücks

Technisches Gebiet Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Behandeln eines porösen

Schmuckstücks, das mit einer flüssigen Lösung imprägniert wird, sowie auf eine Vorrichtung zur Herstellung einer flüssigen Lösung zum Behandeln eines porösen Schmuckstücks.

Stand der Technik Bei Schmuckstücken mit einem porösen Formkörper, insbesondere aus einem keramischen Werkstoff, ist es bekannt (EP 2 813 158 B1 , DE 298 12 379 U1 ), den Formkörper mit flüssigen Duftstoffen zu imprägnieren, um den Duftstoff über eine längere Zeitspanne abgeben zu können. Diese Imprägnierung mit einem Duftstoff lässt zwar eine Unterscheidung dieses Schmuckstücks von formengleichen

Schmuckstücken ohne Imprägnierung oder mit einer unterschiedlichen

Imprägnierung zu, doch kann mit einer solchen Duftstoffimprägnierung keine auf ein bestimmtes Lebewesen bezogene Unverwechselbarkeit hergestellt werden, wie sie für Schmuckstücke häufig gewünscht wird, um mit einem solchen Schmuckstück einen eindeutigen Bezug zu einer Person oder einem Tier sicherstellen zu können. Darstellung der Erfindung Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Schmuckstück derart zu behandeln, dass eine eindeutige Beziehung zur einem Lebewesen hergestellt werden kann, dass also das Schmuckstück mit einer nicht frei wählbare, von der Natur einer Person oder eines Tieres abhängige Kennung versehen werden kann. Ausgehend von einem Verfahren der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass biogenes Material eines Lebewesens in einem Säurebad gelöst und die Lösung neutralisiert wird, bevor das poröse Schmuckstück mit der neutralisierten Lösung imprägniert wird.

Durch den Einsatz biogener Materialien wird ein eindeutiger, unverwechselbarer Bezug zu dem Lebewesen hergestellt, von dem das eingesetzte biogene Material stammt. Es muss lediglich sichergestellt werden, dass zumindest ein Teil der individualisierenden Merkmale in einer für eine Imprägnierung des zu behandelnden Schmuckstücks geeigneten Lösung bereitgestellt werden, und zwar in einer umweltfreundlichen Form. Dies gelingt in einfacher Weise dadurch, dass das biogene Material zunächst in einem Säurebad gelöst wird, bevor die Lösung mit einem geeigneten Neutralisierungsmittel auf einen neutralen pH-Wert eingestellt wird. Mithilfe der gewonnenen, biogene Informationen des Bezuglebewesens enthaltenden, neutralisierten Lösung kann dann das Schmuckstück zur

Individualisierung imprägniert werden, wobei die Kapillarwirkung der porösen Struktur des Schmuckstücks, das vorzugsweise aus einem keramischen Werkstoff, z. B. Porzellan, gefertigt ist, die Imprägnierung erleichtert, selbst bei einer

Emailbeschichtung, weil für die Imprägnierung lediglich eine kleine Bohrung durch die Emailschicht vorhanden sein muss.

Wird die Säurekonzentration der Lösung durch Zugabe von Wasser verringert, ergeben sich verbesserte Ausgangsbedingungen für die nachfolgende

Neutralisierung der Lösung durch die Zugabe eines Neutralisierungsmittels.

Als Neutralisierungsmittel können unterschiedliche, feste wie auch flüssige Stoffe eingesetzt werden. Als feste Neutralisierungsmittel kommen insbesondere Salze mit neutralisierender Wirkung in Frage, beispielsweise (Hydrogen)Carbonate, Acetate, Nitrite, (Hydrogen)Phosphate, Hydrogensulfate, wobei der Einsatz von Carbonaten hierfür besonders geeignet ist.

Als flüssige Neutralisierungsmittel können basische Laugen, insbesondere auf der Basis von NaOH, zum Einsatz kommen.

Um die Reaktionsbedingungen im Säurebad zu verbessern, kann das biogene Material in einem erwärmten Säurebad gelöst werden. Als biogenes Material kommen wegen der einfachen Verfügbarkeit insbesondere Haare in Betracht. Es kann aber selbstverständlich auch anderes biogenes Material zur Bereitstellung individualisierender biogener Informationen zum Einsatz kommen.

Um eine geeignete Lösung biogenen Materials zum Imprägnieren eines porösen Schmuckstücks zu erhalten, kann eine Vorrichtung eingesetzt werden, die sich dadurch auszeichnet, dass ein Gehäuse vorgesehen ist, das eine

Reaktionskammer, eine ein Säurebehältnis aufnehmende Säurekammer und eine Carbonatkammer bildet und die Reaktionskammer mit der Säure- und der

Carbonatkammer verbindende Durchtritte aufweist, dass das Gehäuse einen drehbar gelagerten Deckel mit einer Eintragsöffnung für biogenes Material umfasst, die in einer Ausgangsstellung des Deckels in die Reaktionskammer mündet, dass der Deckel einen in das Gehäuse ragenden Schaltansatz aufweist, der in einer auf die Ausgangsstellung folgenden ersten Drehstellung das Säurebehältnis öffnet und in einer zweiten nachfolgenden Drehstellung den Durchtritt zwischen der

Reaktionskammer und der Carbonatkammer freigibt, und dass in einer Endstellung eine Ausgießöffnung des Deckels an einen von der Reaktionskammer

ausgehenden, mit einem Filter versehenen Austragskanal des Gehäuses

anschließt.

Eine solche Vorrichtung erlaubt eine weitgehend automatisierte Bereitstellung einer Lösung aus biogenem Material zum Imprägnieren eines porösen Schmuckstücks, weil nach dem Einbringen des biogenen Materials in einer vorgegebenen Menge der Deckel des Gehäuses lediglich schrittweise gedreht werden muss, um zunächst das in die Reaktionskammer eingebrachte biogene Material in einem Säurebad zu lösen, das aus der Säurekammer zufolge eines Öffnens des Säurebehältnisses durch den Schaltansatz beim Drehen des Deckels in die Reaktionskammer gelangt. Nach dem Lösen des biogenen Materials wird durch ein Weiterdrehen des Deckels in der zweiten Drehstellung der Weg zwischen der Carbonatkammer und der Reaktionskammer freigegeben, sodass das in der Carbonatkammer gespeicherte Carbonat in die Lösung gelangt und für eine Neutralisierung der Lösung sorgt. Die neutralisierte Lösung des biogenen Materials kann dann in einer Endstellung des Deckels durch einen Austragskanal in die Ausgießöffnung des Deckels gelangen, wobei durch ein vorgeschaltetes Filter allfällige Feststoffanteile zurückgehalten werden.

Weist das Gehäuse eine Wasserkammer auf, wobei der Schaltansatz vor Erreichen der zweiten Drehstellung des Deckels einen Strömungsweg zwischen der

Wasserkammer und dem Reaktionsraum freigibt, so kann die Säurekonzentration der Lösung des biogenen Materials verringert und die anschließende

Neutralisierung erleichtert werden.

Damit die Drehung des Deckels zwischen den einzelnen vorgegebenen

Drehstellungen konstruktiv festgelegt werden kann, kann das Gehäuse einen die einzelnen Drehstellungen des Deckels vorgebenden Schaltnocken aufweisen. Nach jedem Drehschritt muss demnach der Schaltnocken betätigt werden, um den Deckel in die nächste Drehstellung drehen zu können, wodurch die vorgegebene Abfolge der einzelnen Arbeitsschritte gesichert werden kann.

Damit die Reaktionsvoraussetzungen zum Lösen des biogenen Materials im

Säurebad verbessert werden können, kann die Reaktionskammer mit einer

Heizeinrichtung versehen werden. Schließlich kann zur Sicherung der Neutralisation der Lösung der Austragskanal eine dem Filter vorgelagerte Carbonataufnahme aufweisen, sodass beim Ausgießen der gewonnenen Lösung des biogenen Materials diese Lösung noch einmal über ein Neutralisierungsmittel fließt. Kurze Beschreibung der Erfindung

In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen

Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur

Herstellung einer flüssigen Lösung in der Ausgangsstellung,

Fig. 2 diese Vorrichtung in einer Draufsicht bei abgenommenem Deckel,

Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie lll-lll der Fig. 1 , jedoch in einer Drehstellung des Deckels zwischen der Ausgangsstellung und einer ersten Drehstellung,

Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2, jedoch in einer zweiten

Drehstellung des Deckels und

Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 2 mit dem in der Endstellung

befindlichen Deckel.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Die dargestellte Vorrichtung weist ein Gehäuse 1 mit einem drehbar im Gehäuse 1 gehaltenen Deckel 2 auf, der mit einer Eintragsöffnung 3 für ein biogenes Material, insbesondere Haare, versehen ist. In der in der Fig. 1 dargestellten

Ausgangsstellung des Deckels 2 wird die Eintragsöffnung 3 über einen

gehäusefesten Eintragskanal 4 mit einer Reaktionskammer 5 im Bodenbereich des Gehäuses 1 verbunden.

Das Gehäuse 1 weist eine ein Säurebehältnis 6 aufnehmende Säurekammer 7 und eine dieser Säurekammer 7 gegenüber winkelversetzte Wasserkammer 8 auf, in die ein Wasserbehältnis 9 eingesetzt ist, das wie das Säurebehältnis 6 durch einen Brechansatz 10 geöffnet werden kann, der an einem in das Gehäuse 1 ragenden Schaltansatz 1 1 des Deckels 2 vorgesehen ist, wie dies insbesondere die Fig. 3 zeigt. Den Säure- und Wasserkammern 7 und 8 liegt in Bezug auf die Drehachse des Deckels 2 eine Carbonatkammer 12 gegenüber, die eine Carbonattablette 13 aufnimmt. Die Säurekammer 7, die Wasserkammer 8 sowie die Carbonatkammer 12 sind jeweils über entsprechende Durchtritte mit der Reaktionskammer 5 verbunden. Von der Reaktionskammer 5 des Gehäuses 1 führt ein Austragskanal 14 zu einer Carbonataufnahme 15, die ausgangsseitig gegenüber dem Deckel 2 durch ein Filter 16 abgeschlossen ist. In der in der Fig. 5 dargestellten Endstellung des Deckels 2 schließt die mit einer Ausgießöffnung 17 des Deckels 2 zusammenfallende

Eintragsöffnung 3 an das Filter 16 an.

Die Drehstellungen des Deckels 2 sind konstruktiv durch einen Schaltnocken 18 vorgegeben, der für die einzelnen Drehstellungen des Deckels 2 Anschläge bildet.

In der Ausgangsstellung gemäß den Fig. 1 und 2 kann somit biogenes Material durch den Eintragskanal 4 in die Reaktionskammer 5 eingebracht werden. Der Schaltansatz 1 1 des Deckels 2 schließt in dieser Drehstellung die Carbonatkammer 12 gegenüber der Reaktionskammer 5 ab. Wird der Deckel 2 und damit der

Schaltansatz 1 1 nach einer Betätigung des Schaltnockens 18 um 90 °C in eine erste Drehstellung gedreht, so wird gemäß der Fig. 3 das gläserne Säurebehältnis 6 durch den Brechansatz 10 vor dem Erreichen der ersten Drehstellung gebrochen, sodass die Säure aus dem Säurebehältnis 6 in die Reaktionskammer 5 fließt.

Das sich in der Reaktionskammer 5 sammelnde Säurebad 19 kann über eine im Bodenbereich der Reaktionskammer 5 vorgesehene Fleizeinrichtung 20 beheizt werden, die von einer Batterie 21 gespeist wird. Einer der beiden Batteriekontakte

22 ist gemäß der Fig. 1 durch einen elektrisch isolierenden Abzugsstreifen 23 abgedeckt, sodass die Fleizeinrichtung 20 durch ein Abziehen des Abzugstreifens

23 eingeschaltet wird.

Nach dem Lösen des biogenen Materials im Säurebad 19, was durch eine

Temperaturanzeige ersichtlich gemacht werden kann, wird nach einem

Weiterschalten des Schaltnockens 18 der Deckel 2 in eine zweite Drehstellung um 90 °C gedreht, die in der Fig. 4 veranschaulicht ist. Während dieser Drehverstellung wird das Wasserbehältnis 9 durch den Brechansatz 10 des Schaltansatzes 1 1 geöffnet, sodass dem Säurebad 19 Wasser zugegeben wird, bevor in der zweiten Drehstellung die Carbonatkammer 12 durch den Schaltansatz 1 1 freigegeben wird und die in der Carbonatkammer 12 aufgenommene Carbonattablette 13 in das Säurebad 19 fällt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass durch die Drehung des Deckels 2 in die zweite Drehstellung die Carbonattablette 13 zerkleinert wird, um die Neutralisierungsreaktion zu beschleunigen.

Nach der Neutralisierung der Lösung des biogenen Materials wird nach einer neuerlichen Drehung des Deckels 2 in die Endstellung nach der Fig. 5 der

Austragskanal 14 mit der Ausgießöffnung 17 des Deckels 2 verbunden, sodass bei einem Kippen des Gehäuses 1 die neutralisierte Lösung des biogenen Materials über die in der Carbonataufnahme 15 gehaltene Carbonattablette 13 durch das Filter 16 in die Ausgießöffnung 17 fließt und zum Imprägnieren eines porösen Schmuckstücks bereitsteht.

Zur Lösung einer Flaarlocke wird beispielsweise eine 32%ige Salpetersäure in einer Menge von 0,7 ml eingesetzt, wobei dem auf 85 °C erwärmten Säurebad 19 Wasser in einer Menge von 4 ml zur Verdünnung der Säurekonzentration zugeführt wird.

Zur Neutralisierung wird vorzugsweise ein Calziumcarbonat eingesetzt, und zwar in Form einer Tablette von 1000 mg. Mithilfe der auf diese Weise gewonnenen biogenen Lösung kann beispielsweise eine Porzellanperle imprägniert werden, indem die neutralisierte Lösung in die für das Fädeln der Perle vorgesehene

Durchgangsöffnung eingebracht wird. Durch Kapillarwirkung verteilt sich die Lösung über das Perlenvolumen.