| JP2005021828 | WASTE LIQUID SOLVENT RECOVERY APPARATUS |
| JP06340491 | MASS PRODUCTION TYPE SINGLE CRYSTAL PULLING-UP SYSTEM |
| JP07108243 | CLEANING DEVICE |
HEINZ, Engelbert (Bretthorst-Strasse 272, Vlotho, 32602, DE)
BRINGEWATT, Wilhelm (Füllenkamp 5, Porta Westfalica, 32457, DE)
HEINZ, Engelbert (Bretthorst-Strasse 272, Vlotho, 32602, DE)
| Patentansprüche 1. Verfahren zur Nassbehandlung von Gegenständen mit vorzugsweise einer Reinigungseinrichtung, wobei die Gegenstände mit einer mindestens einen Behandlungszusatz aufweisenden Behandlungsflüssigkeit behandelt werden und die Behandlungsflüssigkeit gemessen wird, dadurch gekennzeichnet, dass von der Behandlungsflüssigkeit eine Probe abgezweigt wird und nur diese Probe gemessen wird. 2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Probe vor dem Messen gefiltert wird, vorzugsweise eine Mikrofiltration der Probe erfolgt. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Probe von der benutzten Behandlungsflüssigkeit, vorzugsweise vor der Wiederverwendung der benutzten Behandlungsflüssigkeit, abgezweigt wird. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Probe von der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit genommen wird, nachdem diese wieder in die Reinigungseinrichtung und/oder einen Vorbereitungstank zur Bereitstellung der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit zurückgeführt worden ist. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Probe während des Betriebs der Reinigungseinrichtung von der benutzten und wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit abgezweigt, gefiltert und danach gemessen wird. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass aus der Probe der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit vor der Messung ausgefilterte Bestandteile der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit, vorzugsweise der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit vor und/oder in der Reinigungseinrichtung, wieder zugeführt werden. 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der verbleibende Anteil des mindestens einen Behandlungszusatzes in der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit ermittelt wird und beim Unterschreiten eines Mindestanteils des wenigstens einen Behandlungs- Zusatzes in der Behandlungsflüssigkeit eine gezielte Nachdosierung des betreffenden Behandlungszusatzes erfolgt. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass nach der oder jeder Nachdosierung von der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssig- keit erneut eine Probe genommen, die Probe gefiltert und anschließend gemessen wird. 9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil der in der benutzten Behandlungsflüssigkeit noch vorhandenen reinigungsaktiven Substanzen, desinfizierenden Substanzen und/ oder bleichaktiven Substanzen durch Messung der vorzugsweise vorher filtrierten Probe ermittelt wird. 10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Probe nach der Messung abgeleitet wird, beispielsweise in einen Abfluss. 1 1. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass bei einer als Durchlaufwaschmaschine ausgebildeten Reinigungseinrichtung die benutzte Behandlungsflüssigkeit zur Vorwäsche und/oder Klarwäsche wiederverwendet wird. 12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass die benutzte Behandlungsflüssigkeit zur Vorwäsche, Klarwäsche und/oder zum Spülen wiederverwendet wird. |
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Nassbehandlung von Gegenständen in vorzugsweise einer Reinigungseinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Vor allem im industriellen Bereich sind verschiedene Gegenstände einer Nassbehandlung zu unterziehen, insbesondere zu reinigen. Die Erfindung bezieht sich auf die Nassbehandlung, insbesondere Reinigung, von Gegenständen aller Art, insbesondere die Nassbehandlung von Wäschestücken, die Behälterreinigung, insbesondere die Reinigung von Behältern für Lebensmittel, die Flaschenreinigung und Waschanlagen für Fahrzeuge aller Art und industrielle Einrichtungen, beispielsweise Förderbänder.
Bei der Nassbehandlung von Gegenständen findet mindestens einen Behandlungszusatz aufweisende Behandlungsflüssigkeit Verwendung. Unter Umweltgesichtspunkten ist man bestrebt, die Behandlungsflüssigkeit mehrfach zu verwenden, weil auch benutzte Behandlungsflüssigkeit noch unverbrauchte Behandlungszusätze aufweist. Voraussetzung für die Wiederverwendung benutzter Waschflüssigkeit ist aber, dass diese noch genügend Behandlungszusätze aufweist, damit die als nächstes zu behandelnden Gegenstände in ausreichendem Maße behandelt, insbesondere gewaschen, werden können.
Es ist bekannt, die Konzentration mindestens eines in der Behandlungsflüssigkeit noch vorhandenen Behandlungszusatzes vor der Wiederverwendung der Behandlungsflüssigkeit zu messen, um feststellen zu können, ob der mindestens eine Behandlungszusatz in der Behandlungsflüssigkeit für die Wiederverwendung derselben ausreicht. Erforderlichenfalls kann aufgrund der Messung der betreffende Behandlungszusatz gezielt vor der Wiederverwendung der Behand-
BESTÄTIGUNGS KOPIE lungsflüssigkeit nachdosiert werden. Die Messung des mindestens einen Behandlungszusatzes erfolgt bisher quasi "online" im Gesamtstrom der Behandlungsflüssigkeit. Das hat sich in der Praxis als ungünstig erwiesen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Nassbehandlung von Gegenständen in vorzugsweise einer Reinigungseinrichtung zu schaffen, womit eine einfachere Messung der Behandlungsflüssigkeit möglich ist.
Ein Verfahren zur Lösung dieser Aufgabe weist die Maßnahmen des Anspruchs 1 auf. Demnach ist vorgesehen, von der benutzten und wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit vorzugsweise eine kleine Menge als Probe abzuzweigen und nur diese Probe zu messen. Es ist so nicht mehr erforderlich, die gesamte Behandlungsflüssigkeit zu messen. Dadurch kann eine einfache Messtechnik verwendet werden, die auf kleine Probenmengen ausgerichtet ist. Nach dem Messen kann die mengenmäßig kleine Probe gegebenenfalls einfach entsorgt werden.
Das Verfahren kann so weitergebildet sein, dass die Probe vor dem Messen gefiltert wird, beispielsweise eine Mikrofiltration der Probe erfolgt. Die Filtration der Probe kann aber auf andere Weise und gegebenenfalls auch mehrstufig erfolgen. Durch die Filtration nur der kleinen Probenmenge kann das Verfahren vereinfacht werden. Insbesondere ist so die Messung zuverlässig und genauer möglich. Weil die Probe nur eine kleine Menge der Behandlungsflüssigkeit enthält, braucht nicht die gesamte Behandlungsflüssigkeit vor dem Messen filtriert zu werden. Die Filtration der nur eine kleine Flüssigkeitsmenge enthaltenden Probe kann rasch und wirtschaftlich durchgeführt werden. Die Probe lässt sich auch mit Fitrationsverfahren filtern, die verhältnismäßig langsam, aber zuverlässig arbeiten. Bevorzugt ist verfahrensmäßig vorgesehen, die Probe von der benutzten Behandlungsflüssigkeit, vorzugsweise vor der Wiederverwendung derselben, abzuzweigen. Das kann "in situ" erfolgen. Da die Behandlungsflüssigkeit vor der Wiederverwendung von den zu behandelnden Gegenständen getrennt wird, lässt sich die Probe von der Behandlungsflüssigkeit außerhalb der Reinigungs- einrichtung einfach messen. Dadurch, dass die Probe von der Behandlungsflüssigkeit vor der Wiederverwendung abgezweigt wird, liefert die Messung rechtzeitig vor der Wiederverwendung der Behandlungsflüssigkeit den Zustand derselben wiedergebende Messergebnisse. Dadurch kann die Behandlungs- flüssigkeit beeinflusst werden, beispielsweise durch Zugabe von mindestens einem Behandlungszusatz, bevor die Behandlungsflüssigkeit erneut zur Nassbehandlung von Gegenständen dient.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Verfahrens sieht es vor, dass die Probe von der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit genommen wird, nachdem diese wiederjn die Reinigungseinrichtung und/oder einen Vorbereitungstank zur Bereitstellung der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit zur Verwendung in der Reinigungseinrichtung zurückgeführt worden ist. Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass die Behandlungsflüssigkeit im Zustand, in dem sie wiederverwendet wird, hinsichtlich der gewünschten Eigenschaften gemessen wird. Insbesondere dann, wenn die wiederzuverwendende Behandlungsflüssigkeit aus unterschiedlich benutzten Behandlungsflüssigkeiten oder sowohl benutzten als auch unbenutzten Behandlungsflüssigkeiten gemischt wird, kann das dadurch entstehende Gemisch unmittelbar vor der Behandlung zu reinigender Gegenstände durch die zuvor beschriebene Messung auf ihre Eignung überprüft wird.
Weiterhin ist es bevorzugt vorgesehen, dass die Probe während des Betriebs der Reinigungseinrichtung von der Behandlungsflüssigkeit abgezweigt und/oder gemessen wird. Es ist so zu einem geeigneten Zeitpunkt möglich, den Zustand der Behandlungsflüssigkeit festzustellen. Beispielsweise kann so ermittelt werden, ob in der benutzten Behandlungsflüssigkeit noch genügend waschaktive Substanzen vorhanden sind. Eine bevorzugte Ausgestaltung des Verfahrens sieht es vor, den verbleibenden Anteil des mindestens einen Behandlungszusatzes in der benutzten Behandlungsflüssigkeit zu ermitteln und beim Unterschreiten eines Mindestanteils des wenigstens einen Behandlungszusatzes in der Behandlungsflüssigkeit den betreffenden Behandlungszusatz gezielt nachzudosieren. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass auch die wiederbenutzte Behandlungsflüssigkeit noch einen ausreichenden Anteil des mindestens einen Behandlungszusatzes aufweist, der zur Reinigung der Gegenstände mit der wiederverwendeten Behandlungsflüssigkeit ausreicht.
Es wird vorzugsweise auch nach der einzigen oder nach jeder Nachdosierung der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit erneut hiervon eine kleine Probe genommen und gemessen. Es kann so festgestellt werden, ob die Zudosierung ausreichend war. Gegebenenfalls kann durch mehrere gezielte Nachdosierungen sukzessiv bzw. iterativ ermittelt werden, ob die Nachdosierung ausreichend ist, und so die Nachdosierung gezielt vorgenommen wird, ohne dass es zu einer übermäßigen Nachdosierung kommt.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Vorrichtung sieht es vor, den Anteil der in der benutzten Behandlungsflüssigkeit noch vorhandenen reinigungsaktiven Substanzen, desinfizierenden Substanzen und/oder bleichaktiven Substanzen beim laufenden Behandlungsvorgang zu ermitteln. Hierbei handelt es sich um die wesentlichen Behandlungszusätze, die in der Behandlungsflüssigkeit in einer ausreichenden Konzentration vorhanden sein müssen, damit die Behandlungs- flüssigkeit wiederverwendet werden kann.
Die Probe wird nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung nach der Messung insbesondere des Anteils mindestens eines in der Behandlungsflüssigkeit noch vorhandenen Behandlungszusatzes abgeleitet, beispiels- weise in einen Abfluss.
Besonders vorteilhaft eignet sich das Verfahren bei einer als Durchlaufwaschmaschine ausgebildeten Reinigungsvorrichtung, um benutzte Behandlungsflüssigkeit aus der Durchlaufwaschmaschine zur Vorwäsche und/oder Klar- Wäsche wiederzuverwenden. Bei der Vorwäsche und gegebenenfalls der Klarwäsche lässt sich benutzte Behandlungsflüssigkeit besonders wirksam wiederholt einsetzen. Vorzugsweise wird bei einer Durchlaufwaschmaschine die Behandlungsflüssigkeit aus der Vorwäsche, der Klarwäsche und/oder aus dem Spülvorgang, mindestens teilweise wiederverwendet. Behandlungsflüssigkeiten aus diesen Behandlungsstufen der Durchlaufwaschmaschine eignen sich besonders zur Wiederverwendung, weil sie in der Regel noch einen großen Anteil unverbrauchter waschaktiver Substanzen enthalten.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine Durchlaufwaschmaschine mit einer nachfolgenden Entwässerungseinrichtung, in der die gewaschene Wäsche gespült und entwässert wird, Fig. 2 ein alternatives Ausführungsbeispiel einer Durchlaufwaschmaschine mit einer nachfolgenden Entwässerungseinrichtung zum Spülen und Entwässern gewaschener Wäsche,
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel einer Durchlaufwaschmaschine mit einer nachfolgenden Entwässerungseinrichtung zum Spülen und
Entwässern gewaschener Wäsche,
Fig. 4 eine Durchlaufwaschmaschine, in der Wäsche gewaschen und gespült wird,
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Durchlaufwaschmaschine zum
Waschen und Spülen der Wäsche, und
Fig. 6 ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel einer Durchlaufwaschmaschine zum Waschen und Spülen von Wäsche.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit der Nassbehandlung von Wäsche in gewerblichen Wäschereien mit einer Durchlaufwaschmaschine 10 und einer Entwässerungseinrichtung 11 (Fig. 1 bis 3) beschrieben. Die in der Fig. 1 gezeigte Durchlaufwaschmaschine 10 verfügt über eine um eine vorzugsweise horizontale Drehachse drehend antreibbare Trommel 12. Die zu waschende Wäsche wird postenweise (bezogen auf die Fig. 1 ) von links nach rechts in Behandlungsrichtung 13 durch die drehend angetriebene Trommel 12 transportiert. In der Trommel 12 sind durch quergerichtete Trennwände 14 mehrere in Behandlungsrichtung aufeinanderfolgende Kammern 15 gebildet. Die Kammern 15 können gleich groß sein, aber auch unterschiedlich groß sein. Die in der Fig. 1 gezeigte Durchlaufwaschmaschine 10 verfügt über vier aufeinander- folgende Kammern 15, wobei eine in Behandlungsrichtung 13 gesehen erste bzw. vordere Kammer 15 eine Vorwaschzone 16 bildet. Die drei darauffolgenden Kammern 15 bilden eine Klarwaschzone 17.
Die in der Fig. 1 gezeigte Durchlaufwaschmaschine 10 verfügt über keine Spülkammer. Das Spülen der Wäsche erfolgt daher in der mindestens einen hinter der Durchlaufwaschmaschine 10 angeordneten Entwässerungseinrichtung 1 1. Bei der hier gezeigten Entwässerungseinrichtung 1 1 handelt es sich um eine Entwässerungszentrifuge. Bei der Entwässerungseinrichtung 11 kann es sich aber auch um eine Entwässerungspresse handeln. Die Entwässerungseinrich- tung 1 1 dient zum Spülen und zum Entwässern der in der Durchlaufwaschmaschine 10 nur gewaschenen Wäsche.
Die Durchlaufwaschmaschine 10 ermöglicht einen sogenannten Badwechsel in der ersten Kammer 15 der Klarwaschzone 17, wozu der in der Behandlungs- richtung 13 gesehen zweiten Kammer 15 eine wasserundurchlässige, stillstehende Außentrommel 19 zugeordnet ist. Die Außentrommel 19 dient dazu, Behandlungsflüssigkeit, im vorliegenden Fall Vorwaschflüssigkeit, abzulassen. Gegebenenfalls kann die Vorwaschflüssigkeit auch schon am Ende der Vorwaschzone 16, also in der ersten Kammer 15, abgelassen werden. Dann ist dieser (ersten) Kammer 15 die Außentrommel 19 zugeordnet. Denkbar ist es auch, einer oder jeder weiteren Kammer 15 der Klarwaschzone 17 eine Außentrommel 19 zuzuordnen. Das gilt insbesondere dann, wenn die Durchlaufwaschmaschine 10 nach dem Gegenstromprinzip arbeitet oder noch eine Ausrüstung in der Durchlaufwaschmaschine 10 stattfinden soll. Dort, wo die Außentrommel 19 vorgesehen ist, verfügt die Trommel 12 über mindestens einen teilweise flüssigkeitsdurchlässigen, beispielsweise perforierten, Trommelmantel.
Die hier gezeigte Entwässerungseinrichtung 11 verfügt über einen vom Sockel der Entwässerungseinrichtung 11 gebildeten Sammeltank 20. Weiterhin sind zwei getrennte Speichertanks 21 und 22 vorgesehen. Jeder Speichertank 21 , 22 ist über eine Zuleitung 23 mit dem Sammeltank 20 der Entwässerungseinrichtung 11 verbunden. Die Zuleitung 23 ist vor jedem Speichertank 21 , 22 durch ein eigenes Ventil 24 absperrbar. Es ist aber auch denkbar, dass die Ent- Wässerungseinrichtung 1 1 keinen Sammeltank 20 aufweist. Dann gelangt die Behandlungsflüssigkeit aus der Entwässerungseinrichtung 11 direkt in den Speichertank 21 und/oder 22.
Vom Speichertank 21 führt eine Abflussleitung 25 zur ersten Kammer 15 der Druchlaufwaschmaschine 10, nämlich zur einzigen Kammer 15 der Vorwasch- zone 16. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Abflussleitung 25 zu einem Zuführtrichter 18 vor der Trommel 12 der Durchlaufwaschmaschine 10 geführt.
Eine zweite Abflussleitung 26 führt vom Speichertank 21 zur ersten Kammer 15 der Klarwaschzone 17.
Vom zweiten Speichertank 22 führt nur die Abflussleitung 25 zum Zuführtrichter 18 am Anfang der Durchlaufwaschmaschine 10. Den Abflussleitungen 25, 26 ist jeweils ein Ventil 27 zugeordnet. Durch entsprechendes Betätigen der Ventile 27 sind die Speichertanks 21 bzw. 22 gezielt entleerbar.
Von der Abflussleitung 25, die zum Zuführtrichter 18 führt, und von der Abflussleitung 26, die zur zweiten Kammer 15 führt, zweigt jeweils eine Bypassleitung 28 ab. Diese führt zu einer Pumpe 33, die Behandlungsflüssigkeit durch die Bypassleitung 28 einer Messeinrichtung 29 zuführt. Von der Messeinrichtung 29 führt eine Ableitung 30 zu einem nicht gezeigten Abfluss. Die Bypassleitung 28 weist an der Stelle, wo sie von der Abflussleitung 25 abzweigt und an der Stelle, wo sie von der Abflussleitung 26 abzweigt jeweils ein Ventil 31 bzw. 32 auf. Durch entsprechendes Öffnen und Schließen der Ventile 31 bzw. 32 kann gezielt Behandlungsflüssigkeit von den Abflussleitungen 25 bzw. 26 als Probe abgezweigt werden. Es ist auch denkbar, die Pumpe 33 als eine Dosierpumpe auszubilden. Dann können die Ventile 31 und 32 entfallen, weil die Dosierpumpe nur dann eine bestimmte Menge Behandlungsflüssigkeit als Probe von den Abflussleitungen 25 bzw. 26 abzweigt, wenn sie in Betrieb ist.
Hinter der Pumpe 33 ist ein Filter 34 angeordnet, womit die die Bypassleitung 28 durchströmende Behandlungsflüssigkeit mit mindestens einem darin enthaltenen Behandlungszusatz gefiltert werden kann. Mit diesem Filter 34 sind die Messung mit der Messeinrichtung 29 beeinträchtigende feine Bestandteile der benutzten Behandlungsflüssigkeit vor der Messeinrichtung 29 ausfilterbar. Das kann beispielsweise durch eine Mikro- und/oder Ultrafiltration geschehen. Es ist auch denkbar, mehrere Filter 34 hintereinander anzuordnen, die unterschiedliche Substanzen, insbesondere unterschiedlich grobe Substanzen, aus der benutzten Behandlungsflüssigkeit ausfiltern. Bei den auszufilternden Substanzen kann es sich um Flusen und sonstige Fremdstoffe, aber auch ungelöste Bestandteile, vorzugsweise verbrauchte Bestandteile, mindestens eines Behandlungszusatzes handeln. Im letztgenannten Falle gelangt zur Messeinrichtung 29 nur Behandlungsflüssigkeit mit unverbrauchten Behandlungszusätzen, die noch zur Behandlung des nachfolgenden Wäschepostens mit der benutzten Behandlungsflüssigkeit wiederverwendbar ist.
Die Messeinrichtung 29 verfügt über mindestens einen nicht gezeigten Sensor zur Messung der Konzentration mindestens eines Behandlungszusatzes in der über die Bypassleitung 28 abgezweigten Behandlungsflüssigkeit. Vorzugsweise verfügt die Messeinrichtung 29 über mehrere unterschiedliche Sensoren, womit verschiedene Eigenschaften der benutzten Behandlungsflüssigkeit messbar sind, die mindestens zuverlässige Rückschlüsse auf den Anteil unverbrauchter waschaktiver Substanzen in der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit zulassen. Bei den Sensoren kann es sich beispielsweise um ein Tensiometer zur Ermittlung der Konzentration waschaktiver Substanzen in der Behandlungsflüssigkeit handeln. Alternativ oder zusätzlich kann der Sensor als Aktiv-Chlor- Sensor ausgebildet sein, womit desinfektionsaktive Substanzen in der Behandlungsflüssigkeit bestimmbar sind. Schließlich ist es alternativ oder zusätzlich auch denkbar, einen Sensor als sogenannten H 2 0 2 -Sensor auszubilden. Hiermit kann der Gehalt an bleichaktiven Substanzen in der Behandlungsflüssigkeit festgestellt werden. Es ist auch denkbar, dass die Messeinrichtung 29 zusätzlich oder alternativ Farbsensoren, Trübungsensoren oder Mittel zur Feststellung eines Farbumschlags aufweist, um die Konzentration mindestens eines Behandlungszusatzes in der gebrauchten Behandlungsflüssigkeit zu ermitteln. Nachfolgend wird das erfmdungsgemäße Verfahren im Zusammenhang mit der Vorrichtung der Fig. 1 erläutert:
Mit dem Verfahren wird mindestens ein Behandlungszusatz in der benutzten Behandlungsflüssigkeit während des Betriebs der Durchlaufwaschmaschine 10 und/oder der Entwässerungseinrichtung 1 1 online gemessen. Bevorzugt wird die Menge und/oder Konzentration des jeweiligen Behandlungszusatzes in der Behandlungsflüssigkeit fortlaufend gemessen. Das geschieht gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren somit "in situ". Diese Messung erfolgt vor und/oder nach dem erneuten Zuführen der Behandlungsflüssigkeit zur Durchlauf- Waschmaschine 10, aber vor Beginn der Behandlung eines nachfolgenden Wäschepostens mit der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit.
Bei der hier gezeigten Durchlaufwaschmaschine 10 gelangt die Wäsche mit der Klarwaschflüssigkeit aus der Klarwaschzone 17 in die Entwässerungseinrichtung 1 1. Dabei wird zunächst die Klarwaschflüssigkeit im Sammeltank 20 der Entwässerungseinrichtung 1 1 gesammelt und anschließend einem Speichertank 21 oder 22, vorzugsweise dem Speichertank 21 , zugeführt. Anschließend wird die Wäsche in der Entwässerungseinrichtung 1 1 gespült und entwässert. Die dabei anfallende Spül- und Entwässerungsflüssigkeit wird ebenfalls in einem der Speichertanks 21 oder 22, vorzugsweise im Speichertank 22, gesammelt.
Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren wird nicht die gesamte benutzte Behandlungsflüssigkeit, also Klarwaschflüssigkeit und Spül- bzw. Entwässerungsflüssigkeit, hinsichtlich des Gehalts und der Konzentration der darin noch vorhandenen Behandlungszusätze gemessen, vielmehr wird von der gebrauchten Behandlungsflüssigkeit mit mindestens einem darin enthaltenen Behandlungszusatz ein kleiner Teil als Probe abgezweigt und nur diese einen kleinen Teil der Behandlungsflüssigkeit ausmachende Probe im Filter 34 gefiltert und in der Messeinrichtung 29 gemessen.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 wird zu Beginn des Ablasses der Behandlungsflüssigkeit aus dem jeweiligen Speichertank 21 oder 22 das betreffende Ventil 31 oder 32 kurzfristig geöffnet, bis von der benutzten Behand- lungsflüssigkeit eine zur Bildung der zu messenden Probe ausreichende (kleine) Menge abgezweigt ist. Danach wird das jeweilige Ventil 31 oder 32 wieder geschlossen. Durch die Pumpe 33 wird die Probe durch die Bypassleitung 28 gepumpt, und zwar zunächst durch den Filter 34 zur Mikro- oder Ultrafiltration und anschließend durch die Messeinrichtung 29. Nachdem die Probe gemessen ist, verlässt sie die Messeinrichtung 29 durch die Ableitung 30. Die gemessene Probe kann dann beispielsweise in einen Abfluss abgeführt werden. Die vom Filter 34 aus der Probe ausgefilterte Substanz wird durch die Ableitung 49 abgeführt, und zwar entweder zur Rückführung zur Behandlungsflüssigkeit oder in einen Abfluss.
Bevorzugt erfolgt eine Messung des mindestens einen Behandlungszusatzes in der benutzten Behandlungsflüssigkeit selektiv. Es wird dazu getrennt die Behandlungsflüssigkeit aus dem Speichertank 21 oder dem Speichertank 22 gemessen. In diesem Falle wird durch Öffnen entweder des Ventils 31 oder 32 von der Behandlungsflüssigkeit aus dem Speichertank 21 oder 22 eine Probe abgezweigt und dadurch gezielt die Konzentration bzw. der Anteil mindestens eines unverbrauchten Behandlungszusatzes in der Behandlungsflüssigkeit aus dem Speichertank 21 oder 22 nach dem Filtern von der Messeinrichtung 29 ermittelt.
Ist bei der Messung der Behandlungsflüssigkeit festgestellt worden, dass eine nicht mehr ausreichende Menge des jeweiligen Behandlungszusatzes bzw. eines bestimmten Behandlungszusatzes in der benutzten Behandlungsflüssigkeit enthalten ist, kann eine Zudosierung des jeweiligen Behandlungszusatzes erfolgen. Das geschieht zum Beispiel direkt am Zuführtrichter 18 oder bei der Zuführung der Behandlungsflüssigkeit über die Abflussleitung 26 in die zweite Kammer 15. Es ist aber auch denkbar, mindestens ein Dosiergerät für zuzudosierende Behandlungszusätze in der Abflussleitung 25 und/oder 26 vorzusehen, so dass gezielt beim Zuführen der benutzten Behandlungsflüssigkeit zum Zuführtrichter 18 oder der zweiten Kammer 15 die Konzentration des mindestens einen Behandlungszusatzes oder mehrerer Behandlungszusätze in der benutzten Behandlungsflüssigkeit in der notwendigen oder gewünschten Weise erhöht werden kann.
Die Messeinrichtung 29 verfügt über verschiedene Sensoren, womit mindestens die Grenzflächenspannung, das Oxidations-Reduktions-Potential, die Alkalität, die Trübung, der ph-Wert, der Leitwert, Peressigsäure, Wasserstoffperoxid und/oder Chlor der von der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit genommenen und zuvor gefilterten Probe gemessen wird.
Die Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einer Durchlaufwaschmaschine 10 und einer nachfolgenden Entwässerungseinrichtung 11 , die hier als Entwässerungspresse ausgebildet ist. Die Durchlaufwasch- maschine 10 entspricht prinzipiell derjenigen der Fig. 1 , weswegen für gleiche Teile gleiche Bezugsziffern verwendet werden. Die Durchlaufwaschmaschine 10 der Fig. 2 verfügt über insgesamt neun Kammern 15. Die vierte Kammer 15, der eine Außentrommel 19 zugeordnet ist, definiert sogleich das Ende der Vorwaschzone 16 und den Anfang der Klarwaschzone 17. Es ist aber denkbar, dass hier zwei Kammern 15 mit jeweils einer Außentrommel 19 vorgesehen sind, so dass die letzte Kammer der Vorwaschzone 16 und die erste Kammer der Klarwaschzone 17 eigene Außentrommeln 19 aufweisen.
Der Entwässerungspresse 11 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Speichertanks 50, 51 nachgeordnet. Der Speichertank 50 nimmt Behandlungsflüssigkeit aus der Klarwaschzone 17 auf, die zusammen mit der Wäsche von der Durchlaufwaschmaschine 10 in die Entwässerungspresse 1 überführt und erst hier von der Wäsche getrennt wird. Der Speichertank 51 nimmt Spülflüssigkeit auf, die beim Spülen der Wäsche in der Entwässerungspresse 11 anfällt. Nach dem Spülen der Wäsche erfolgt in der Entwässerungspresse 1 1 ein Entwässern derselben, wobei auch ein Großteil der in der Wäsche gebundenen Flotte aus der Wäsche herausgepresst wird. Die dabei angefallene Entwässerungsflüssigkeit wird über einen Ablauf 52 abgeleitet, beispielsweise zu einem Abfluss. Gegebenenfalls kann auch die Entwässerungsflüssigkeit in einem der Speichertanks 50 oder 51 bzw. einem separaten Speichertank aufgefangen werden. Der Speichertank 51 ist über eine Zuleitung 53 mit einem Vorbereitungstank 54 verbunden. Aus dem Vorbereitungstank 54 kann durch einen verschließbaren Ablauf 55 wiederzuverwendende Behandlungsflüssigkeit über einen Einlauf- trichter 56 zusammen mit einem neuen Wäscheposten der ersten Kammer 15 der Vorwaschzone 16 zugeführt werden. Der Tank 50 ist über eine Zuleitung 57 mit der vierten Kammer 15 am Anfang der Klarwaschzone 17 verbunden. Außerdem ist der Speichertank 50 mit einer absperrbaren Bypassleitung 58 mit der Zuleitung 53 zum Vorbereitungstank 54 verbunden.
Der Außentrommel 19 der vierten Kammer 15 am Ende der Vorwaschzone 16 und am Anfang der Klarwaschzone 17 ist eine mit einem Ventil versehene Probenentnahmeleitung 59 zugeordnet, die zu einer Pumpe 33 führt. Auf die Pumpe 33 folgt ein Grobfilter 60 und danach ein Filter 34 zur ikro- bzw. Ultrafiltration der Probe der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit. Der am Filter 34 ausgefilterte Filterrückstand wird über eine Nebenleitung 61 an der Messeinrichtung 29 vorbei zu einer zur vierten Kammer 15 der Durchlaufwaschmaschine 10 führenden Rücklaufleitung 62 geführt. Der auf den Filter 34 folgenden Messeinrichtung 29 wird die gefilterte Probe der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit zugeführt. Die Messeinrichtung 29 führt verschiedene Messungen an der gefilterten Probe durch, insbesondere ermittelt sie den Restgehalt unverbrauchter waschaktiver Substanzen in der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit. Vorzugsweise führt die Messein- richtung 29 die gleichen Messungen durch wie im Zusammenhang mit der vorhergehende Beschreibung der Durchlaufwaschmaschine 10 der Fig. 1 erwähnt. Vom Vorbereitungstank 54 führt eine weitere Probenentnahmeleitung 63 zu einer zweiten Pumpe 33 mit einem darauffolgenden Grobfilter 60, einem Filter 34 zur Mikro- bzw. Ultrafiltration und einer darauffolgenden Messeinrichtung 29, die die gleichen Messungen durchführen kann wie die Messeinrichtung 29 für die Probe aus der vierten Kammer 15. Die gemessene Probe ist durch eine Rücklaufleitung 81 zum Vorbereitungstank 54 zurückführbar. In die Rücklaufleitung 81 mündet eine Nebenleitung 64, worüber am Filter 34 anfallender Filterrückstand über die Nebenleitung 64 zum Vorbereitungstank 54 zurückführbar ist. Während im gezeigten Ausführungsbeispiel einer Probe aus der vierten Kammer 15 der Durchlaufwaschmaschine 10 und aus dem Vorbereitungstank 54 jeweils eine eigene Pumpe 33 mit einem Grobfilter 60, einem Filter 34 und einer Messeinrichtung 29 zugeordnet ist, ist es auch denkbar, nur eine Pumpe 33, einen Grobfilter 60, einen Filter 34 und eine Messeinrichtung 29 vorzusehen, um abwechselnd eine Probe aus der vierten Kammer 15 der Durchlaufwaschmaschine 10 oder dem Vorbereitungstank 54 zu messen bzw. zu untersuchen.
Das erfindungsgemäße Verfahren läuft im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 folgendermaßen ab:
Prinzipiell entspricht das Verfahren des Ausführungsbeispiels der Fig. 2 dem im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 beschriebenen Verfahren. Das gilt insbesondere für den Aufbau der Messeinrichtung 29 und die damit durchführbaren Messungen.
Das Verfahren der in der Fig. 2 gezeigten Durchlaufwaschmaschine 10 mit der Entwässerungspresse 11 unterscheidet sich von demjenigen der Fig. 1 hauptsächlich dadurch, dass die wiederzuverwendende Behandlungsflüssigkeit entweder der vierten Kammer 15 am Anfang der Klarwaschzone 17 der Durchlaufwaschmaschine 10 oder dem Vorbereitungstank 54 zugeführt wird. Alternativ oder zusätzlich können Klarwaschflüssigkeit und/oder Spülflüssigkeit als wiederzuverwendende Behandlungsflüssigkeit dem Vorbereitungstank 54 oder der vierten Kammer aus dem betreffenden Speichertank 50, 51 zugeführt werden. Somit können im Vorbereitungstank 54 bzw. der vierten Kammer 15 bedarfsweise Klarwaschflüssigkeit und Spülflüssigkeit gemischt werden, bevor sie als wiederzuverwendende Behandlungsflüssigkeit über den Einlauftrichter 56 der Vorwaschzone 16 oder über die vierte Kammer 15 der Klarwaschzone zugeführt werden.
Gemessen wird erfindungsgemäß die wiederzuverwendende Flüssigkeit im Vorbereitungstank 54 oder in der vierten Kammer am Anfang der Klarwaschzone 17. Es handelt sich hierbei um die Behandlungsflüssigkeit, die unmittelbar der Wiederverwendung zugeführt wird und auf die benötigte Temperatur aufgewärmt bzw. aufgeheizt worden ist. Gemessen wird dadurch die Behandlungsflüssigkeit in einem Zustand bzw. Stadium, in dem sie sich befindet, bevor mit der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit dem nächsten Wäscheposten in Kontakt gebracht wird. Es wird die in die vierte Kammer 15 am Anfang der Klarwaschzone 17 eingefüllte wiederzuverwendende Behandlungsflüssigkeit genauso wie die Behandlungsflüssigkeit im Vorbereitungstank 54 als eine kleine Probe direkt aus der vierten Kammer 15 oder dem Vorbereitungstank 54 abgezweigt und anschließend nach der Grob- und Mikrofiltration von der Messeinrichtung 29 der gewünschten Analyse bzw. Messung unterzogen. Dabei werden die Behandlungsflüssigkeiten aus der ersten Kammer 15 der Klarwasch- zone 17 und dem Vorbereitungstank 54 getrennt von jeweils einer eigenen Messeinrichtung 29 gemessen, so dass die Messungen gleichzeitig nebeneinander (parallel) stattfinden können. Denkbar sind aber auch aufeinanderfolgende, getrennte Messungen, wozu nur eine einzige Messeinrichtung 29 erforderlich ist. Auch beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2 dient die Messung unter anderem dazu, festzustellen, ob die gebrauchte Behandlungsflüssigkeit noch genügend restliche waschaktive Substanzen aufweist, um wiederverwendet zu werden. Falls das der Fall sein sollte, erfolgt eine entsprechende Zudosierung und anschließend eine erneute Messung des Gehalts waschaktiver Substanzen in der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit, um zu überprüfen, ob die Zudosierung frischer Behandlungsflüssigkeit in ausreichendem Maße erfolgt ist. Gegebenenfalls erfolgt eine nochmalige Nachdosierung und eine wiederholte Messung zur Überprüfung, ob die Nachdosierung ausreichend ist. Die Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Dieses unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel der Fig. 2 nur dadurch, dass die gesamte wiederzuverwendende Behandlungsflüssigkeit gefiltert wird und nicht nur ein kleiner Teil der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit, der von der jeweiligen Messeinrichtung 29 insbesondere hinsichtlich des Gehalts unverbrauchter waschaktiver Substanzen geprüft wird.
Es wird durch eine Zuleitung 65 gebrauchte Behandlungsflüssigkeit aus der Vorwaschzone 16 am Außenmantel 19 der vierten Kammer 15 zu einem Puffertank 66 geleitet. Ebenso gelangt die als Behandlungsflüssigkeit wiederzuverwendende Klarwaschflüssigkeit und gegebenenfalls die Spülflüssigkeit von der Entwässerungseinrichtung 11 über eine Zuleitung 67 in einen Puffertank 68. Beiden Puffertanks 66, 68 ist eine gemeinsame Pumpe 69 nachgeordnet. Die Behandlungsflüssigkeit kann selektiv vom Puffertank 66 oder 68 der Pumpe 69 zugeführt werden. Die Pumpe 69 pumpt die Behandlungsflüssigkeit durch einen Grobfilter 60. Von dort wird die grob gefilterte wiederzuverwendende Behandlungsflüssigkeit von einer Pumpe 33 durch den Filter 34 zur Mikro- und/oder Ultrafiltration der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit gepumpt. Die von den Filtern 60 und 34 grob und fein gefilterte Behandlungs- flüssigkeit wird dann entweder in einen darauffolgenden Puffertank 70 oder in einen Puffertank 71 geleitet. In den Puffertank 70 gelangt gefilterte Behandlungsflüssigkeit aus dem Puffertank 66, während im Puffertank 71 gefilterte Behandlungsflüssigkeit aus dem Puffertank 68 gepuffert wird. Über eine Zuleitung 72 gelangt gefilterte wiederzuverwendende Behandlungsflüssigkeit aus dem Puffertank 70 in den Vorbereitungstank 54. Über eine weitere Zuleitung 73 wird wiederzuverwendende, gefilterte Behandlungsflüssigkeit aus dem Puffertank 71 zur vierten Kammer 15 der Durchlaufwaschmaschine 10 an den Anfang der Klarwaschzone 17 geleitet, vorzugsweise gepumpt. Das erfindungsgemäße Verfahren läuft beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 genauso wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ab. Das Verfahren der Fig. 3 unterscheidet sich vom Verfahren der Fig. 2 nur dadurch, dass die gesamte wiederzuverwendende Behandlungsflüssigkeit, und zwar benutzte Behandlungsflüssigkeit aus der Vorwaschzone 16 bzw. Behandlungsflüssigkeit aus der Entwässerungseinrichtung 1 1 vom Grobfilter 60 grob gefiltert und vom darauffolgenden Filter 34 einer Mikro- bzw. Ultrafiltration unterzogen wird.
Die Fig. 4 zeigt eine Durchlaufwaschmaschine 35, von der nur die drei aufeinanderfolgenden Behandlungszonen, nämlich die Vorwaschzone 36, die Klarwaschzone 37 und die Spülzone 38 symbolisch dargestellt sind. Prinzipiell ist die Durchlaufwaschmaschine 35 so aufgebaut wie die Durchlaufwaschmaschine 10, weist insbesondere eine um eine horizontale Drehachse drehend antreibbare Trommel auf.
Weil die Durchlaufwaschmaschine 35 eine Spülzone 38 aufweist, findet in der in der Fig. 4 nicht gezeigten Entwässerungseinrichtung hinter der Durchlaufwaschmaschine 35 nur eine Entwässerung der in der Durchlaufwaschmaschine 35 gewaschenen und gespülten Wäsche statt. Die Entwässerungseinrichtung kann nach Art einer Zentrifuge oder einer Wäschepresse ausgebildet sein.
Bei der hier gezeigten Durchlaufwaschmaschine 35 ist durch entsprechend platzierte (in der Fig. 4 nicht gezeigte) feststehende Außentrommeln die Behandlungsflüssigkeit aus der jeweiligen Zone durch eine Abflussleitung 39 von der Wäsche trennbar. Durch Ventile 40 kann gezielt von einer oder mehreren Zonen stammende benutzte Behandlungsflüssigkeit einer Rückführleitung 41 zugeführt werden. Die Rückführleitung 41 ermöglicht es, die benutzte Behandlungsflüssigkeit mit dem mindestens einen darin noch vorhandenen Behandlungszusatz zurückzuleiten zu einer Zone der Durchlaufwaschmaschine 35. Durch Ventile 32 am Ende der Rückführleitung 41 ist eine gezielte Zuführung benutzter Behandlungsflüssigkeit mit mindestens einem Behandlungszusatz zur Vorwaschzone 36, der Klarwaschzone 37 oder Spülzone 38 möglich.
Bei der hier gezeigten Durchlaufwaschmaschine 35 kann gegebenenfalls von allen Zonen benutzte Behandlungsflüssigkeit mit mindestens einem Behandlungszusatz abgeleitet und gezielt zum nachfolgenden Nassbehandlungsvorgang mindestens einer ausgewählten Zone wieder zugeführt werden. Es ist aber auch denkbar, am Ende der Vorwaschzone 36, also in der letzten Kammer derselben oder am Anfang der Klarwaschzone, nämlich der ersten Kammer derselben, durch eine Außentrommel benutzte Vorwaschflüssigkeit mit mindestens einem darin noch vorhandenen Behandlungszusatz zurückzuführen, vorzugsweise zum Anfang der Vorwaschzone 36. Ebenso ist es denkbar, nur die Klarwaschflüssigkeit und/oder die Spülflüssigkeit wiederzuverwenden durch erneute Zuführung zur Durchlaufwaschmaschine 35, insbesondere der Vorwaschzone 36, über die Abflussleitung 39 und die Rückführleitung 41.
Zur Umwälzung der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit mit mindestens einem darin vorhandenen Behandlungszusatz dient eine Umwälz- pumpe 43 in der Rückführleitung 41. In der Fig. 4 sind keine Speichertanks für benutzte Behandlungsflüssigkeit dargestellt. Es ist aber durchaus denkbar, wie bei den vorherigen Ausführungsbeispielen mindestens einen Speichertank vorzusehen, und zwar bevorzugt so, dass in den Speichertank die Abflussleitung 39 mündet und die Rückführleitung 41 vom Boden des mindestens einen Speichertanks ausgeht.
Auch im Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist eine Bypassleitung 44 vorgesehen. Diese zweigt von der Abflussleitung 39 bzw. der Rückführleitung 41 ab, und zwar an einer Abzweigung 48. In der Bypassleitung 44 sind auch hier eine Pumpe 45, ein darauffolgender Filter 46 und eine Messeinrichtung 47 angeordnet. Die Pumpe 45 ist hier als Dosierpumpe ausgebildet, so dass an der Abzweigung 48 der Bypassleitung 44 von der Rückführleitung 41 kein Ventil vorhanden zu sein braucht. Nur wenn die Dosierpumpe in Betrieb ist, zweigt sie von der zurückgeführten Behandlungsflüssigkeit in der Rückführleitung 41 eine Probe der benutzten Behandlungsflüssigkeit des mindestens einen darin noch vorhandenen Behandlungszusatzes ab. Durch eine entsprechende Laufzeit der Dosierpumpe wird die Menge des vom Hauptstrom der benutzten Behandlungsflüssigkeit abgezweigten kleinen Teilstroms, nämlich der Probe, bestimmt. Der Filter 46 und die Messeinrichtung 47 arbeiten genauso wie der Filter 34 und die Messeinrichtung 29 der vorherigen Ausführungsbeispiele.
Das Verfahren läuft bei der Anordnung der Fig. 4 prinzipiell genauso ab wie im Zusammenhang mit insbesondere dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 beschrieben. Die als Dosierpumpe ausgebildete Pumpe 45 zweigt vom Hauptstrom der gebrauchten Behandlungsflüssigkeit eine als Probe dienende kleine Menge ab, die zunächst gefiltert und anschließend in der Messeinrichtung 47 auf den hierin noch vorhandenen mindestens einen aktiven Behandlungszusatz untersucht wird, und zwar "in situ" während des Betriebs der Durchlauf- Waschmaschine 35.
Bei der zu untersuchenden gebrauchten Behandlungsflüssigkeit mit mindestens einem Behandlungszusatz insbesondere waschaktiver Substanzen, kann es sich um Vorwaschflüssigkeit, Klarwaschflüssigkeit oder Spülflüssigkeit, aber auch um eine Kombination mehrerer der genannten Behandlungsflüssigkeiten oder aller genannten Behandlungsflüssigkeiten handeln.
Die Fig. 5 zeigt wie die Fig. 4 eine Durchlaufwaschmaschine 35 zum Vorwäschen, Klarwaschen, Spülen und gegebenenfalls Ausrüsten der Wäsche. In der Fig. 5 sind alle im gezeigten Ausführungsbeispiel dreizehn Kammern 15 der Durchlaufwaschmaschine 35 dargestellt. Auf die Durchlaufwaschmaschine 35 folgt eine Entwässerungseinrichtung 74, bei der es sich in der Fig. 5 um eine Entwässerungspresse handelt. Die in Behandlungsrichtung der Durchlaufwaschmaschine 35 gesehen ersten vier Kammern 15 bilden die Vorwaschzone 36. Die darauffolgenden Kammern 15 fünf bis neun bilden die Klarwaschzone 37. Die Kammern 15 zehn bis zwölf umfassen die Spülzone 38. Die letzte, dreizehnte Kammer 15 der in der Fig. 5 gezeigten Durchlaufwaschmaschine 35 bildet eine Ausrüstzone 75.
Die vierte, fünfte, neunte, zehnte, zwölfte und dreizehnte Kammer 15 der Durchlaufwaschmaschine 35 der Fig. 5 sind mit Außentrommeln 19 versehen zum Ablassen von benutzten Behandlungsflüssigkeiten. Spülflüssigkeit aus der Spülzone 38 wird am Ende derselben über die Außentrommel 19 der zwölften Kammer 15 abgelassen in einen Speichertank 76. Die von der Entwässerungseinrichtung 74 von der entwässerten Wäsche abgetrennte Flüssigkeit wird im separaten Speichertank 77 aufgefangen. Vom Speichertank 76 führt eine Zulaufleitung 78 zur fünften Kammer 15 am Anfang der Klarwaschzone 37. Vom Speichertank 77 führt eine separate Zulaufleitung 79 zum Vorbereitungstank 54 am Einlauftrichter 56 der Durchlaufwaschmaschine 35. Eine absperrbare Bypassleitung 80 verbindet den Speicher- tank 76 mit der Zulaufleitung 79, so dass alternativ vom Speichertank 76 benutzte Spülflüssigkeit dem Vorbereitungstank 54 zuführbar ist.
Bei der Durchlaufwaschmaschine 35 können aus der ersten Kammer 15 der Klarwaschzone 37 (das ist die fünfte Kammer der in der Fig. 5 gezeigten Durchlaufwaschmaschine 35) und aus dem Vorbereitungstank 54 kleine Mengen der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit als Probe abgezweigt und nach dem Grobfilter 60 und anschließendem Mikro- bzw. Ultrafilter 34 einer Messeinrichtung 29 zugeführt werden. Dazu ist wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2 und 3 von der fünften Kammer 15 der Durchlaufwaschmaschine 35 eine Probenentnahmeleitung 59 zur Pumpe 33 geführt. Gleiches gilt für die vom Vorbereitungstank 54 abzweigende Probenentnahmeleitung 63. Weil hinsichtlich der Probenentnahme, Probenfiltration und Messung das Ausführungsbeispiel der Fig. 5 mit dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 übereinstimmt, werden gleiche Bezugsziffern für gleiche Teile verwendet. Auch das Verfahren der Proben- entnähme, Filtration und Messung ist beim Ausführungsbeispiel der Fig. 5 das gleiche wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2, so dass wiederum auf die Erläuterungen zum Verfahren des Ausführungsbeispiels der Fig. 2 Bezug genommen wird. Die wiederzuverwendende Behandlungsflüssigkeit aus der Spülzone 38 und aus der Entwässerungseinrichtung 74 wird beim Ausführungsbeispiel der Fig. 5 nicht gefiltert und auch nicht hinsichtlich insbesondere des Gehalts nicht verbrauchter waschaktiver Substanzen untersucht bzw. gemessen. Diesbezüglich werden beim Ausführungsbeispiel der Fig. 5 nur kleine Proben der wiederzuverwenden Behandlungsflüssigkeit aus der ersten Kammer 15 der Klarwaschzone 37, also der fünften Kammer 15 hinter dem Einlauftrichter 56, bzw. Vorbereitungstank 54 nach dem mehrfachen Filtern mit unterschiedlichen Filtergüten gemessen und gegebenenfalls Behandlungszusätze wie insbesondere waschaktive Substanzen nachdosiert. Die Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das sich von demjenigen der Fig. 5 nur dadurch unterscheidet, dass eine Grobfilterung und anschließend eine ikrofilterung bzw. Ultrafilterung der gesamten gebrauchten Behandlungs- flüssigkeit vor der Wiederverwendung und vor dem Zurückführen in den Vorbereitungstank 54 bzw. die erste Kammer 15 der Klarwaschzone 37 erfolgt. Im Übrigen entspricht das Ausführungsbeispiel der Fig. 6 demjenigen der Fig. 5, wobei für gleiche Teile wiederum gleiche Bezugsziffern verwendet werden. Die Grobfiltration und anschließende Mikro- bzw. Ultrafiltration der gebrauchten Behandlungsflüssigkeit aus der Vorwaschzone 36 und aus der Klarwaschzone 37 geschieht genauso wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3. Für gleiche Teile werden gleiche Bezugsziffern aus der Fig. 3 verwendet. Demnach wird im Puffertank 66 gebrauchte Behandlungsflüssigkeit aus der Vorwaschzone 36 gespeichert, während der Puffertank 68 gebrauchte Spülflüssigkeit aus der Spülzone 38 aufnimmt. Demnach wird auch hier selektiv bzw. abwechselnd gebrauchte Behandlungsflüssigkeit, und zwar Vorwaschflüssigkeit, aus dem Puffertank 66 bzw. Spülflüssigkeit aus dem Puffertank 68, der Pumpe 69 zugeführt und von dieser durch den Grobfilter 60 gepumpt. Von der anschließenden Pumpe 33 wird die grobfiltrierte gebrauchte Behandlungsflüssigkeit durch den Filter 34 zur Mikro- bzw. Ultrafiltration gepumpt. Die grob und fein gefilterte gebrauchte Behandlungsflüssigkeit wird dann entweder im Puffertank 70 oder im Puffertank 71 zwischengelagert. Im Puffertank 70 erfolgt die Zwischenlagerung von gefilterter Vorwaschflüssigkeit und im Puffertank 71 wird gefilterte Spülflüssigkeit gepuffert. Über die Zuleitung 72 wird grobgefilterte und mikrogefilterte Behandlungsflüssigkeit aus dem Puffertank 70 zum Vorbereitungstank 54 am Anfang der Durchlaufwaschmaschine 35 gepumpt. Aus dem Puffertank 71 wird grobgefilterte und mikrogefilterte Behandlungsflüssigkeit, insbesondere_Spülflüssigkeit, über die Zuleitung 73 zur fünften Kammer 15, nämlich der ersten Kammer der Klarwaschzone 37, gepumpt.
Die Entnahme kleiner Proben aus der wiederzuverwendenden Klarwaschflüssigkeit am Anfang der Klarwaschzone 17 und die wiederzuverwendende Behandlungsflüssigkeit im Vorbereitungstank 54 wird wie beim Ausführungs- beispiel der Fig. 5 entnommen, grob gefiltert und nach einer Mikrofiltration verschiedenen Messungen unterzogen. Insbesondere wird der Anteil unverbrauchter waschaktiver Substanzen in der wiederzuverwendenden Behandlungsflüssigkeit ermittelt. Die Messeinrichtung 29 verfügt vorzugsweise über verschiedene Sensoren, womit die Grenzflächenspannung, das Oxidations- Reduktions-Potential, die Alkalität, die Trübung, der pH-Wert, der Leitwert, der Peressigsäuregehalt, Wasserstoffperoxid und/oder Chlor der aus der Durchlaufwaschmaschine 35 entnommenen wiederzuverwendenden Probe ermittelt werden. Die Probe wird vorzugsweise von der zu messenden bzw. zu analysierenden Behandlungsflüssigkeit genommen, wenn diese die zur jeweiligen Behandlung der Wäschestücke erforderliche Temperatur aufweist, also entsprechend aufgeheizt bzw. aufgewärmt worden ist. Dadurch kann die Messung der Probe in einem Zustand erfolgen, den die Probe zur Behandlung der Wäschestücke aufweist. Wenn die Messung der filtrierten Probe ergeben hat, dass eine Nachdosierung von wenigstens einem Behandlungszusatz erforderlich ist, erfolgt mindestens einmal eine Nachdosierung und eine anschließende neue Probenentnahme mit einer wiederholten Messung dieser neuen Probe.
Die Erfindung ist vorstehend im Zusammenhang mit der Nassbehandlung, nämlich dem Waschen und Entwässern von Wäsche in gewerblichen Wäschereien, beschrieben worden. Die Erfindung eignet sich aber auch zum Waschen von Wäsche in Haushaltswaschmaschinen und zur Reinigung beliebiger anderer Gegenstände, beispielsweise für Spülmaschinen, zur Behälterreinigung, insbesondere Flaschenreinigung, für Waschanlagen, Wasch- Straßen, zur Reinigung von Anlagen, beispielsweise Förderern, in der Lebensmitteltechnik und ähnlichen Zwecken. Die Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist somit nicht auf die beschriebenen Einsatzzwecke, insbesondere nicht auf die Nassbehandlung von Wäsche, beschränkt. Bezugszeichenliste
10 Durchlaufwaschmaschine 48 Abzweigung
11 Entwässerungseinrichtung 49 Ableitung
12 Trommel 50 Speichertank
13 Behandlungsrichtung 51 Speichertank
14 Trennwand 52 Ablauf
15 Kammer 53 Zuleitung
16 Vorwaschzone 54 Vorbereitungstank
17 Klarwaschzone 55 Ablauf
18 Zuführtrichter 56 Einlauftrichter
19 Außentrommel 57 Zuleitung
20 Sammeltank 58 Bypassleitung
21 Speichertank 59 Probenentnahmeleitung
22 Speichertank 60 Grobfilter
23 Zuleitung 61 Nebenleitung
24 Ventil 62 Rücklaufieitung
25 Abflussleitung 63 Probenentnahmeleitung
26 Abflussleitung 64 Nebenleitung
27 Ventil 65 Zuleitung
28 Bypassleitung 66 Puffertank
29 Messeinrichtung 67 Zuleitung
30 Ableitung 68 Puffertank
31 Ventil 69 Pumpe
32 Ventil 70 Puffertank
33 Pumpe 71 Puffertank
34 Filter 72 Zuleitung
35 Durchlaufwaschmaschine 73 Zuleitung
36 Vorwaschzone 74 Entwässerungseinrichtung
37 Klarwaschzone 75 Ausrüstzone
38 Spülzone 76 Speichertank
39 Abflussleitung
KAN-513-WO
40 Ventil 23. März 2011
41 Rückführleitung
77 Speichertank
42 Ventil 78 Zulaufleitung
43 Umwälzpumpe
79 Zulaufleitung
44 Bypassleitung
80 Bypassleitung
45 Pumpe
81 Rücklaufleitung
46 Filter
47 Messeinrichtung
