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Patent Searching and Data


Title:
MICROMETERING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/025181
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a micrometering device for metering and weighing free-flowing bulk materials, such as, for example, flour, powder or fine-grain granules. According to the invention, a reliable weighing with small batch sizes may be achieved, by arranging a weighing container (3) for the weighing device separate from a reservoir for the product for weighing.

Inventors:
INAUEN, Claude (Zilstrasse 79b, St. Gallen, CH-9016, CH)
BRAND, Heinz (Speicherstrasse 141B, Speicher, CH-9042, CH)
Application Number:
CH2007/000420
Publication Date:
March 06, 2008
Filing Date:
August 23, 2007
Export Citation:
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Assignee:
BÜHLER AG (Bahnhofstrasse, Uzwil, CH-9240, CH)
INAUEN, Claude (Zilstrasse 79b, St. Gallen, CH-9016, CH)
BRAND, Heinz (Speicherstrasse 141B, Speicher, CH-9042, CH)
International Classes:
G01G11/08; G01G13/02; G01G11/00; G01G13/00
Attorney, Agent or Firm:
BÜHLER AG (Bahnhofstrasse, Uzwil, CH-9240, CH)
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Claims:

Patentansprüche

1. Mikrodosiereinrichtung mit einem Vorratsbehälter (Depot) für zu verwiegendes Produkt und einer, diesem nachgeordneten Wägeeinrichtung mit einer Austragseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass Vorratsbehälter und ein Wägebehälter (3) der Wägeeinrichtung wägetechnisch getrennt voneinander angeordnet sind.

2. Mikrodosiereinrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter eine Bodenöffnung über dem Wägebehälter (3) und einen Bodenausräumer aufweist.

3. Mikrodosiereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Vorratsbehälter ein weiteres Element zur Produktumlenkung angeordnet ist.

4. Mikrodosiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wägebehälter (3) im Bereich der Bodenöffnung des Vorratsbehälters mit einer flexiblen Manschette (9) versehen ist, die sich spaltfrei bis zum Boden des Vorratsbehälters erstreckt.

Description:

Mikrodosiereinrichtung

Die Erfindung betrifft eine Mikrodosiereinrichtung zur Dosierung und Verwiegung von freifliessenden und nicht freifliessenden Schüttgütern, wie zum Beispiel Mehle, Pulver, Additive oder feinkörniges Granulat.

Einrichtungen zur Mikrodosierung von sind bekannt. So beschreibt die EP-B-697357 ein Mikrodosiergerät, bei dem eine Dosierwaage aus einem, an Wägeelementen aufgehängten Wägebehälter mit Austraghilfen und Böden mit öffnungen besteht, wobei eine Produktübergabeöffnung in einem Boden direkt über dem Einzugsbereich einer Dosierschnecke angeordnet ist. Bei einem ähnlichen Rührwerk mit integriertem Zwischenboden gemäss JP-A-6118642 wird anstelle eines Rührers ein Hohlkegel mit einer Durchw lassöffnung verwendet. Der Zwischenboden soll eine grosse Produktsäule tragen können, das Verwiegen ist genau.

Bekannt sind weiterhin Dosiereinrichtungen mit einem vertikal angeordneten Förderelement, zum Beispiel mittels drehtellermontierter Vertikalschnecke. Erreicht werden sollen hierbei ein 100%iger Schneckenfü!lungsgrad und ein grosser Verstellbereich, in Verbindung mit einer kompakten Bauweise. Um auch schlecht fliessende Produkte fördern zu können, wird in der GB-A-1601568 zusätzlich die Anordnung eines Rührers vorgeschlagen.

Generell kann es bei vertikaler Anordnung zu einem "Durchschiessen" von Produkt kommen.

Bei einem Dosiermodul gemäss DE-A-3617200 soll die Dosiereinheit vom Wägebehälter entkoppelt werden. Dadurch wird der Wägebehälter leichter und das Verhältnis zwischen zu verwiegendem Produkt und Tara wird verbessert.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mikrodosiereinrichtung zur Dosierung und Verwiegung von fliessfähigen Schüttgütern, wie zum Beispiel Mehle, Pulver oder feinkörniges Granulat zu entwickeln, die sowohl ein genaues Verwiegen kleiner Produktmengen (Batches) als auch ein hochgenaues Regulieren von kontinuierlichen Produktströmen ermöglicht.

Die Aufgabe ist mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Kennzeichnend ist eine Entkopplung von Depot und Waage, wobei im Gegensatz zum Stand der Technik ein wesentlich vereinfachter Aufbau bei höherer Wägegenauigkeit erreicht wird. Insbesondere werden Druckschwankungen im Wägebehälter vermieden.

Bevorzugte Ausführungsformen sind in Unteransprüchen offenbart.

Erreichbar ist ein einfacher, modularer Aufbau und es kann neben volumetrischer Verwiegung auch auf eine gravimetrische Verwiegung erweitert werden.

Die Mikrodosiereinrichtung ist sanitationsfreundlich gestaltet, ein Leerfahren mit sehr kleinen Restmengen ist möglich. Brückenbildungen und Produktunterschiede im Depot werden vermieden. Das Bruttogewicht der Mikrodosiereinrichtung ist gering. Durch die Entkopplung kann das Depot automatisch nachbefüllt werden.

Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand einer Zeichnung näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt die Mikrodosiereinrichtung in einer Schnittdarstellung.

Depot 1 , Wägebehälter 3 und Austragsschnecke 4 sowie übrige Bauelemente der Mikrodosiereinrichtung sind in einem Gestell 1 aufgenommen.

Das oberhalb des Wägebehälters 3 als Vorratsbehälter angeordnete Depot 2 weist einen Bodenausräumer 5 mit Antriebseinrichtung 6 auf. Das im Depot 2 befindliche Produkt wird so aufgelockert und durch eine öffnung 7 im Boden des Depots in den Wägebehälter 3 ausgetragen. Eine an der Wand des Depots 2 und die öffnung 7 abdeckend angeordnete und räumlich ausgebildete Nase 8 lenkt das auszutragende Produkt um,

so dass der Produktdruck entlastet wird und ein unkontrolliertes Nachbefüllen des Wägebehälters 3 verhindert wird. Zudem wird die Konstanz der Nachbefüllung auch bei Schüttdichtestreuungen verbessert. Der Bodenausräumer 5 kann weiterhin mit einem nicht dargestellten Abstreifer versehen sein.

Das Depot ist vom unter diesem angeordneten Wägebehälter 3 wägetechnisch getrennt, wobei lediglich im Bereich der öffnung 7 zum Wägebehälter 3 eine flexible Manschette 9 angeordnet ist um den Sanitationsanforderungen zu genügen und um Druckschwankungen zu minimieren. Die Manschette 9 erstreckt sich zumindest spaltfrei bis zum Boden des Depots 2 und ist mittels Halterung gegen Beschädigung gesichert.

Der Wägebehälter 3 ist auf nur einer überlastgesicherten Messzelle 11 angeordnet und verfügt über einen Rührer 10 mit Antriebseinheit 12.

Der Wägebehälter 3 kann auch als Negativkonus gestaltet sein um Brückenbildungen zu vermeiden.

Die Austragsschnecke 4 ist als Doppelspiralschnecke ohne Seele ausgebildet und wird ebenfalls von der Antriebseinheit 12 angetrieben. Ein Riemenübertrieb ermöglicht einen grossen Leistungsbereich.

Das Depot 2 ist wesentlich grösser als der Wägebehälter 3 und ermöglicht das Verwiegen mehrerer Batches ohne Nachbefüllung.

Bezugszeichen

Gestell Depot Wägebehälter Austragsschnecke Bodenausräumer Antriebseinrichtung öffnung Nase Manschette Rührer Messzelle Antriebseinheit




 
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