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Title:
MIXER AND METHOD FOR DISPENSING COLD WATER CONTAINING CO¿2?
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/009264
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention concerns a mixer (1) consisting of a water intake (2) comprising at least one pipe supplying cold water and at least a second pipe supplying cold water (5) connected to a CO¿2? reservoir (6). The latter is connected by a CO¿2? conduit (9) to a proportioning station (10) connected to the second cold water intake (5). The proportioning station is in the form of a nozzle (11) coming out of the second cold water pipe (5) and arranged radial thereto. Between the proportioning station (10) and the water intake (2) is arranged a mixer device (12) in the form of a static mixer. The second cold water pipe (5) is connected to the water main, but can also be connected to the cold water pipe through a by-pass connection (7). The second cold water pipe (5), arranged between the proportioning station (10) and the water intake (2), is in the form of a reaction conduit (13, 13') and can have a helical shape.

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Inventors:
Spiegel, Margret (Kleiner Glinder Berg 16 Glinde, D-21059, DE)
Application Number:
PCT/DE1998/002413
Publication Date:
February 25, 1999
Filing Date:
August 19, 1998
Export Citation:
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Assignee:
Spiegel, Margret (Kleiner Glinder Berg 16 Glinde, D-21059, DE)
International Classes:
A23L2/54; B01F3/04; B67D1/00; E03B7/07; E03C1/04; E03C1/046; (IPC1-7): E03C1/04; E03B7/07
Attorney, Agent or Firm:
Heldt, Gert (Neuer Wall 59 III Hamburg, D-20354, DE)
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Claims:
Patentansprüche :
1. Mischbatterie, bestehend aus einer Wasserzapfstelle mit mindestens einem Kaltwasserzulauf, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Kaltwasserzulauf (5) mit einem C02Vorrat (6) verbunden ist.
2. Mischbatterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der C02Vorrat (6) aber eine C02Leitung (9) mit einer im zweiten Kaltwasserzulauf (5) angeordneten Dosierstation (10) verbunden ist.
3. Mischbatterie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierstation (10) als eine in den zweiten Kaltwas serzulauf (5) hineinragende Düse (11) ausgebildet ist.
4. Mischbatterie nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (11) radial zum zweiten Kaltwasserzulauf (5) angeordnet ist.
5. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Dosierstation (10) und Wasser zapfstelle (2) ein Mischer (12) angeordnet ist.
6. Mischbatterie nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischer (12) als statischer Mischer ausgebildet ist.
7. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kaltwasserzulauf (5) mit der Hauptwasserleitung verbunden ist.
8. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kaltwasserzulauf (5) aber eine Abzweigleitung (7) mit dem Kaltwasserzulauf (3) ver bunden ist.
9. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kaltwasserzulauf (5) zwi schen Dosierstation (10) und Wasserzapfstelle (2,2') als Reaktionsleitung (13,13') ausgebildet ist.
10. Mischbatterie nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionsleitung (13') wendelförmig ausgebildet ist.
11. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da durch gekennzeichnet, daß der zweite Kaltwasserzulauf (5) an der Wasserzapfstelle (2) ein Bedienteil aufweist.
12. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da durch gekennzeichnet, daß die Wasserzapfstelle (2) einen Warmwasserzulauf (4) aufweist.
13. Mischbatterie nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich net, daß die Wasserzapfstelle (2) als ZweigriffMischbatte rieWasserhahn (17) zur Vermischung von Kaltund Warmwas ser mit zusätzlichem Bedienteil für den zweiten Kaltwasser zulauf (5) zum Zapfen mit C02 versetztem Kaltwasser ausge bildet ist.
14. Mischbatterie nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich net, daß die Wasserzapfstelle (2'') als EinhandhebelMisch batterieWasserhahn (19) mit zusätzlicher Funktion für den zweiten Kaltwasserzulauf (5) zum Zapfen von mit C02 ver setztem Kaltwasser ausgebildet ist.
15. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 14, da durch gekennzeichnet, daß der C02Vorrat (6) in einem C02 Vorratsbehälter (8) angeordnet ist.
16. Mischbatterie nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich net, daß der CO2Vorratsbehälter (8) als auswechselbare CO2Flasche ausgebildet ist.
17. Mischbatterie nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich net, daß die CO2Flasche über eine Schnellverschlußkupplung (20) mit der CO2Leitung (9) verbindbar ist.
18. Mischbatterie nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich net, daß der CO2Vorratsbehälter (8) als auffüllbarer CO2 Tank ausgebildet ist.
19. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 15 bis 18, da durch gekennzeichnet, daß dem CO2Vorratsbehälter (8) ein Druckminderer vorgelagert ist.
20. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 15 bis 19, da durch gekennzeichnet, daß dem CO2Vorratsbehälter (8) ein Durchflußmengenregler vorgelagert ist.
21. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 15 bis 20, da durch gekennzeichnet, daß dem C02Vorratsbehälter (8) ein Manometer vorgelagert ist.
22. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 2 bis 21, da durch gekennzeichnet, daß der Dosierstation (10) ein Ver teiler vorgelagert ist, der den zweiten Kaltwasserzulauf (5) über Verteilungsleitungen mit einer Mehrzahl von Was serzapfstellen verbindet.
23. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 22, da durch gekennzeichnet, daß der zweite Kaltwasserzulauf (5) einen Rückflußverhinderer aufweist.
24. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 23, da durch gekennzeichnet, daß die Dosierstation (10) eine vom Kaltwasserzulauf (3,5) trennbare Baueinheit (23) dar stellt.
25. Mischbatterie nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischer (12) in die Baueinheit (23) einbezogen ist.
26. Mischbatterie nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekenn zeichnet, daß die Baueinheit (23) aber Verbindungsteile (24,25) zwischen den Kaltwasserzulauf (3) und den zweiten Kaltwasserzulauf (5) eingefügt ist.
27. Mischbatterie nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile (24,25) als lösbare Verschraubun gen (26,27) ausgebildet sind.
28. Mischbatterie nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß eine in Fließrichtung des Kaltwassers vor der Dosier station (10) vorgesehene erste Verschraubung (26) in der Abzweigleitung (27) liegt.
29. Mischbatterie nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekenn zeichnet, daß eine in Fließrichtung des Kaltwassers hinter der Dosierstation (10) vorgesehene zweite Verschraubung (27) in der Reaktionsleitung (13) liegt.
30. Mischbatterie nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischer (12) in Fließrichtung des Kaltwassers vor der zweiten Verschraubung (27) liegt.
31. Mischbatterie nach Anspruch 29 oder 30, dadurch gekenn zeichnet, daß die zweite Verschraubung (27) als eine Quet schdichtung (28) ausgebildet ist.
32. Mischbatterie nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß in Dichtrichtung der Quetschdichtung (28) eine die Dichtkraft aufbringende Überwurfmutter (29) vorgesehen ist.
33. Mischbatterie nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwurfmutter (29) von außerhalb eines die Zuläufe (3,4,5) umschließenden Gehäuses (30) leicht zugänglich ist.
34. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 33, da durch gekennzeichnet, daß der CO2Vorratsbehälter (8) von der Dosierstation (10) trennbar ist.
35. Mischbatterie nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß in der CO2Leitung (9) eine sie von der Dosierstation (10) trennende lösbare Verbindung (31) vorgesehen ist.
36. Mischbatterie nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Verbindung (31) in Strömungsrichtung des CO2Gases unmittelbar vor der Dosierstation (10) vorgesehen ist.
37. Verfahren zum Zapfen von mit CO2 versetztem Kaltwasser an Wasserzapfstellen (2) von Mischbatterien (1,1', 1'') mit mindestens einem Kaltwasserzulauf (3), dadurch gekenn zeichnet, daß CO2 aus einem C02Vorrat (6) aber eine Do sierstation (10) einem zweiten Kaltwasserzulauf (5) zuge führt, mit Kaltwasser vermischt und über eine zusätzliche Ventilfunktion einem Auslauf (21,21') der Wasserzapfstelle zugeführt wird.
38. Verfahren nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß das Kaltwasser in einem der Dosierstation (10) vorge lagerten Mischer (12) mit dem C02 vermischt wird.
39. Verfahren nach Anspruch 37 oder 38, dadurch gekenn zeichnet, daß zur weiteren Vermischung von Kaltwasser und C02 eine Reaktionszeit eingehalten wird, die durch eine entsprechende Länge einer Reaktionsleitung (13,13') er zielt wird.
40. Verfahren nach Anspruch 37 oder 38, dadurch gekenn zeichnet, daß zur weiteren Vermischung von Kaltwasser und C02 eine Reaktionszeit eingehalten wird, die durch einen entsprechenden Reaktor erzielt wird.
Description:
Mischbatterie und Verfahren zum Zapfen von mit C02 versetz- ten Kaltwasser Beschreibung : Die Erfindung betrifft eine Mischbatterie bestehend aus ei- ner Wasserzapfstelle mit mindestens einem Kaltwasserzulauf.

Wasserzapfstellen, wie sie insbesondere in Küchen und pri- vaten Haushalten benutzt werden, weisen üblicherweise bei einer Verwendung als Mischbatterie einen Kaltwasserzulauf und einen Warmwasserzulauf auf. Über einen Auslauf kann Kalt-, Warm-oder Mischwasser gezapft werden. Eine Bedie- nung der bekannten Wasserzapfstellen erfolgt bei einem Zweigriff-Mischbatterie-Wasserhahn aber zwei getrennte Ven- tile oder bei einem Einhandhebel-Mischbatterie-Wasserhahn aber einen gemeinsamen Einhandhebel.

Zur Eigenerzeugung von mit C02 versetztem Trinkwasser bzw.

Kaltwasser sind Geräte bekannt, die mit Kaltwasser gefüllt werden und bei denen über eine C02-Patrone Kohlendioxyd zu- geführt wird. Die Erzeugung von erheblichen Mengen von koh- lendioxydhaltigem Trinkwasser mit diesen Geräten ist rela- tiv umständlich und teuer.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die be- kannten Mischbatterien so zu modifizieren, daß auf einfache Weise und kostengünstig aus einer normalen Haushaltswasser- zapfstelle kohlendioxydhaltiges Trinkwasser, also mit C02 versetztes Kaltwasser, gezapft werden kann.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein zweiter Kaltwasserzulauf mit einem C02-Vorrat verbunden ist.

Dadurch, daß die Wasserzapfstelle einen zweiten Kaltwasser- zulauf aufweist, der mit einem C02-Vorrat verbunden ist, kann einfach und kostengünstig aus einer Wasserzapfstelle kohlendioxydhaltiges Trinkwasser gezapft werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der C02-Vorrat aber eine C02-Leitung mit einer im zweiten Kaltwasserzulauf angeordneten Dosierstation verbunden. Zwi- schen Dosierstation und Wasserzapfstelle, ist ein statio- närer Mischer angeordnet. Dadurch kann einfach und kosten- günstig eine gute Durchmischung des Kaltwassers mit C02 er- reicht werden.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfin- dung ist zwischen Dosierstation und Wasserzapfstelle der zweite Kaltwasserzulauf als Reaktionsleitung ausgebildet.

Durch eine entsprechende Länge der Reaktionsleitung wird dabei sichergestellt, daß eine ausreichende Reaktionszeit zur optimalen Vermischung von Kaltwasser und C02 erzielt wird.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfin- dung ist die Wasserzapfstelle als Zweigriff-Mischbatterie- Wasserhahn zur Vermischung von Kalt-und Warmwasser mit zu- sätzlichem Bedienteil für den zweiten Kaltwasserzulauf zum Zapfen von mit C02 versetztem Kaltwasser ausgebildet.

Dadurch kann in üblicher Weise durch Aufdrehen des entspre- chenden Bedienteiles Wasser gezapft werden.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfin- dung ist die Wasserzapfstelle als Einhandhebel-Mischbatte- rie-Wasserhahn mit einer zusätzlichen Funktion für den zweiten Kaltwasserzulauf zum Zapfen von mit C02 versetztem Kaltwasser ausgebildet.

Durch eine zusätzliche Ventilfunktion kann über den Ein- handhebel ohne zusätzliches Bedienelement mit C02 versetz- tes Kaltwasser gezapft werden.

Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Zapfen von mit C02 versetztem Kaltwasser an Wasserzapfstellen von Mischbatterien mit mindestens einem Kaltwasserzulauf.

Weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein kostengünstiges Verfahren zum Zapfen von mit C02 versetztem Wasser an Was- serzapfstellen, wie sie insbesondere in privaten Haushalten verwandt werden, zur Verfügung zu stellen.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß C02 aus einem C02-Vorrat über eine Dosierstation einem zweiten Kaltwasserzulauf zugeführt, mit Kaltwasser vermischt und über eine zusätzliche Ventilfunktion einem Auslauf der Was- serzapfstelle zugeführt wird.

Dadurch ist es auf einfache Weise kostengünstig möglich, aus einer Wasserzapfstelle mit C02 versetztes Kaltwasser zu zapfen.

Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefüg- ten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht sind.

In den Zeichnungen zeigen : Figur 1 : Eine schematische Darstellung einer Mischbatterie als Zweigriff-Mischbatterie-Wasserhahn mit einem zusätzlichen Bedienteil für den zweiten Kaltwas- serzulauf, Figur 2 : eine schematische Darstellung einer Mischbatterie als Zweigriff-Mischbatterie-Wasserhahn mit zu- sätzlichem Bedienteil für den zweiten Kaltwasser- zulauf mit wendelförmiger Reaktionsleitung, Figur 3 : eine schematische Darstellung einer Mischbatterie als Einhandhebel-Mischbatterie-Wasserhahn mit zu- sätzlicher Funktion für den zweiten Kaltwasserzu- lauf, Figur 4 : eine schematische Darstellung einer Mischbatterie als Zweigriff-Mischbatterie-Wasserhahn mit einer an lösbaren Verschraubungen trennbaren Baueinheit und Figur 5 : eine schematische Darstellung einer Mischbatterie als Zweigriff-Mischbatterie-Wasserhahn mit einer im Bereich der Baueinheit vorgesehenen Quetsch- verbindung.

Eine Mischbatterie (1) besteht im wesentlichen aus einer Wasserzapfstelle (2), einem Kaltwasserzulauf (3), einem Warmwasserzulauf (4), einem zweiten Kaltwasserzulauf (5) und einem C02-Vorrat (6).

Der zweite Kaltwasserzulauf (5) wird aber eine Abzweiglei- tung (7) aus dem Kaltwasserzulauf (3) gespeist. Es ist aber auch möglich, den zweiten Kaltwasserzulauf (5) direkt mit der nicht dargestellten Hauptwasserleitung zu verbinden bzw. aus dieser zu speisen.

Der C02-Vorrat (6) ist in einem C02-Vorratsbehälter (8) an- geordnet. Der C02-Vorratsbehälter (8) ist aber eine C02- Leitung (9) mit einer im zweiten Kaltwasserzulauf (5) ange- ordneten Dosierstation (10) verbunden. Die Dosierstation (10) ist als eine in den zweiten Kaltwasserzulauf (5) hin- einragende Düse (11), die radial zum zweiten Kaltwasserzu- lauf (5) angeordnet ist, ausgebildet.

Hinter der Dosierstation (10) ist in Richtung auf die Was- serzapfstelle (2) ein Mischer (12) angeordnet, der als sta- tischer Mischer ausgebildet ist. Als Mischer kommen Stan- dardmischer, ähnlich wie sie beispielsweise von der SULZER AG in Winterthur, Schweiz, als sogenannte SULZER-Mischer für C02-Eintrag für Großanlagen angeboten werden, in Be- tracht. Die bekannten Mischer müssen allerdings für die hier benötigten Zwecke in ihren Dimensionen verkleinert werden. Der Mischer kann beispielsweise mit fünf Mischele- menten ausgerüstet sein, die in ein Rohr der Nennweite (10) eingebaut worden sind.

Der zweite Kaltwasserzulauf (5) ist zwischen Dosierstation (10) und Wasserzapfstelle (2) als Reaktionsleitung (13) ausgebildet. Die Reaktionsleitung (13) ist in ihrer Länge auf eine Reaktionszeit zur Vermischung von Kaltwasser und C02 abgestimmt. Die Reaktionsleitung (13') kann zur Erzie- lung einer ausreichenden Länge wendelförmig ausgebildet sein. Der zweite Kaltwasserzulauf (5) weist an der Wasser- zapfstelle ein Bedienteil auf. Das Bedienteil kann bei- spielsweise als nicht dargestelltes Hahnoberteil eines Zu- satzventiles (14) für die Entnahme von mit C02 gemischten Kaltwasser ausgebildet sein. Bei dieser Ausstattung ist die Wasserzapfstelle (2) als Zweigriff-Mischbatterie-Wasserhahn (17) zur Vermischung von Kalt-und Warmwasser mit zusätzli- chen Bedienteil für den zweiten Kaltwasserzulauf (5) zum Zapfen von mit C02 versetztem Kaltwasser ausgebildet. Warm- wasser kann dabei in üblicher Weise aber ein Warmwasser- Hahnoberteil (15) und Kaltwasser über ein Kaltwasser-Hahno- berteil (16) bedient werden.

Das Bedienteil des zweiten Kaltwasserzulaufes (5) kann aber auch als Einhandhebel (18) eines Einhandhebel-Mischbatte- rie-Wasserhahnes (19) mit zusätzlicher Funktion für den zweiten Kaltwasserzulauf (5) zum Zapfen von mit C02 ver- setztem Kaltwasser ausgebildet sein (Fig. 3).

Der C02-Vorratsbehälter (8) kann als auswechselbare C02- Flasche ausgebildet sein. Der C02-Vorratsbehälter (8) bzw. die C02-Flasche ist über eine Schnellverschlußkupplung (20) mit der C02-Leitung (9) verbindbar. Der C02-Vorratsbehälter (8) kann aber auch als auffüllbarer C02-Tank ausgebildet sein.

Dem C02-Vorratsbehälter (8) ist in Richtung auf die Wasser- zapfstelle (2) ein nicht dargestellter Druckminderer und Durchflußmengenregler vorgelagert. Weiter kann dem C02-Vor- ratsbehälter (8) ein ebenfalls nicht dargestelltes Manome- ter vorgelagert sein.

Grundsätzlich ist es auch möglich, in Richtung auf jewei- lige Wasserzapfstellen (2) der Dosierstation (10) einen nicht dargestellten Verteiler nachzuschalten, der den zwei- ten Kaltwasserzulauf (5) aber Verteilungsleitungen mit ei- ner Mehrzahl von Wasserzapfstellen (2) verbindet.

Der zweite Kaltwasserzulauf (5) kann einen Rückflußverhin- derer (22) bzw. ein Rückschlagventil aufweisen, das verhin- dert, daß mit C02 versetztes Kaltwasser des zweiten Kalt- wasserzulaufes (5) in den Kaltwasserzulauf (3) eindringt.

Dieser Rückflußverhinderer (22) ist zweckmäßigerweise in der Abzweigleitung (7) vorgesehen.

Aus Gründen einer einfachen Wartung kann die Mischbatterie (1) mit einer Dosierstation (10) versehen sein, die eine vom Kaltwasserzulauf (3,5) trennbare Baueinheit (23) dar- stellt. In diese Baueinheit (23) kann insbesondere auch der Mischer (12) und auch der Rückflußverhinderer (22) mit ein- bezogen sein. Diese Baueinheit (23) ist über Verbindungs- teile (24,25) zwischen den Kaltwasserzulauf (3) und dem zweiten Kaltwasserzulauf (5) eingefügt. Sie dient dazu, die für die Mischung von Kaltwasser und C02 notwendigen Teile, beispielsweise den Mischer (12) und den C02-Vorratsbehälter (8) einschließlich der C02-Leitung (9) auf einfache Weise von der Mischbatterie (1) zu trennen, um sie gegebenenfalls instandsetzen oder säubern zu können.

Die Verbindungsteile (24,25) können als lösbare Verschrau- bungen ausgebildet sein. Eine erste Verschraubung (26) liegt zweckmäßigerweise in Fließrichtung des Kaltwassers vor der Dosierstation (10) in der Abzweigleitung (7). Eine zweite Verschraubung (27) bildet das Verbindungsteil (24) und ist in der Reaktionsleitung (13) angeordnet. Der Mi- scher (12) liegt in Fließrichtung des Kaltwassers vor der zweiten Verschraubung (27) innerhalb der Baueinheit (23).

Besonders einfach können die Verschraubungen (26,27) als Quetschdichtung (28) ausgebildet sein (vgl. Fig. 5). Diese Quetschdichtung (28) wird mit Hilfe einer Überwurfmutter (29) hergestellt, mit deren Hilfe die in Dichtrichtung der Quetschdichtung (28) wirkende Dichtkraft auf die Quetsch- dichtung (28) aufgebracht wird.

Zweckmäßigerweise ist die Überwurfmutter (29) von außerhalb eines Gehäuses (30) zu bedienen. Dieses Gehäuse (30) umgibt die Zuläufe (3,4,5).

Zur weiteren Vereinfachung der Bedienung besitzt die Misch- batterie (1) noch eine weitere lösbare Verbindung (31), die in der C02-Leitung (9) vorgesehen ist. Mit Hilfe dieser lösbaren Verbindung (31) kann der C02-Vorratsbehälter (8) und die C02-Leitung (9) von der Dosierstation (10) getrennt werden. Zu diesem Zwecke ist die lösbare Verbindung (31) relativ nahe an der Dosierstation (10) vorgesehen. Sie ge- stattet eine einfache Abnahme des C02-Vorratsbehälters (8) und der C02-Leitung (9) von der Dosierstation (10), so daß diese Dosierstation (10) nach Abnahme der C02-Leitung (9) und des C02-Vorratsbehälters (8) leicht einer eingehenden Inspektion unterworfen werden kann.

Durch Öffnen des Zusatzventiles (14) bzw. durch Bewegen des Einhandhebels (18) in seine Zusatzfunktionsstellung zum Zapfen aus dem zweiten Kaltwasserzulauf (5) fließt mit C02 vermischtes Kaltwasser aus dem Auslauf (21). Dadurch tritt Kaltwasser aus dem Kaltwasserzulauf (3) aber die Ab- zweigleitung (7) in die Dosierstation (10) ein. In dieses Kaltwasser tritt C02 aus dem C02-Vorrat (6) bzw. dem C02- Vorratsbehälter (8) aber die Düse (11) der Dosierstation (10) ein, während es durch den zweiten Kaltwasserzulauf (5) strömt, und wird in dem Mischer (12) mit dem Kaltwasser vermischt. Nach dem Verlassen des Mischers (12) reagiert das C02 in der Reaktionsleitung (13,13') weiter mit dem Kaltwasser und tritt an dem Auslauf (21,21') der Mischbat- terie (1,1') als Tafelwasser aus.