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Title:
MIXING AND CONVEYING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/166772
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a mixing and conveying device which essentially consists of a chassis (10), which has a tow bar (14) pointing in a towing direction (12), and a plurality of functional units from the group comprising a mixing vessel (18) having a rotating mixer (20), a cooler (24), a cooling-air fan (26), and a drive motor (16). The drive motor (16) is designed as an internal combustion engine, preferably as a diesel engine, which has a crankshaft (38). Furthermore, a housing (32) for accommodating the functional units is provided. The housing is fixed with respect to the chassis, cooling air (48) can flow through the housing, and the housing has an air inlet (28) and an air outlet (30) for the cooling air (48). The mixing vessel (18) having the mixer (20) is arranged on the side of the chassis (10) opposite the side of the tow bar (14). In order to achieve optimal cooling for a given cooling-air flow, the air inlet is arranged in front of the drive motor (16) and the compressor (22) in the towing direction (12), on the side of the tow bar (14). The cooler (24) and the cooling-air fan (26) are located behind the drive motor (16) in the compressor (22) in the towing direction (12). The air outlet (30) is arranged between the cooler (24) and the mixing vessel (18) at a distance above the mixing vessel (18), the air outlet pointing upward. It is especially advantageous if the cooling-air fan (26) has a fan shaft (54) that is arranged at a lateral offset and height offset from the cooler-side end (36) of the crankshaft (38), which fan shaft can be driven by means of a second belt drive (56) coupled to the cooler-side end (36) of the crankshaft (38).

Inventors:
TREYZ, Ulrich (Uhlbergweg 14, Neckartailfingen, 72666, DE)
HÖRZ, Matthias (Teckstraße 1, Fellbach-Schmieden, 70736, DE)
TAUSCH, Werner (Unterdorfstrasse 73/1, Köngen, 73257, DE)
Application Number:
EP2014/056402
Publication Date:
October 16, 2014
Filing Date:
March 31, 2014
Export Citation:
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Assignee:
PUTZMEISTER MÖRTELMASCHINEN GMBH (Max-Eyth-Strasse 10, Aichtal, 72631, DE)
International Classes:
B28C5/12; E04F21/12; F01P5/06
Foreign References:
EP2052824A2
US5718563A
DE3240369A1
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
WOLF, Eckhard et al. (Hauptmannsreute 93, Stuttgart, 70193, DE)
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Claims:
Misch- und Fördergerät insbesondere für Flüssigmörtel oder Flüssigbeton als Misch- und Fördergut, mit einem Fahrgestell (10), das eine in Zugrichtung (12) weisende Zugdeichsel (14) aufweist, und mit einer Mehrzahl Funktionseinheiten aus der Gruppe Mischkessel (18) mit rotierendem Rührwerk (20), Flüssigkeitskühler (24), Kühlluftventilator (26) und Antriebsmotor (16), wobei der Antriebsmotor (16) als Verbrennungsmotor mit einer Kurbelwelle (38) ausgebildet ist, wobei ein fahrgestellfest angeordnetes, mit Kühlluft (48) durchströmtes Gehäuse (32) zur Aufnahme von Funktionseinheiten vorgesehen ist, das einen Lufteinlass (28) und einen Luftauslass (30) für die Kühlluft (48) aufweist, wobei der Verdichter (22) über ein erstes Untersetzungsgetriebe (34) mit dem einen Ende (36) der Kurbelwelle (38) und das Rührwerk (20) über einen Riementrieb (40) und ein zweites Untersetzungsgetriebe (42) mit dem anderen Ende (44) der Kurbelwelle (38) gekoppelt ist und wobei der Mischkessel (18) mit Rührwerk (20) auf der der Seite der Zugdeichsel (14) gegenüberliegenden Seite des Fahrgestells (10) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lufteinlass (28) auf der Seite der Zugdeichsel (14) in Zugrichtung (12) vor dem Antriebsmotor (16) und dem Verdichter (22) angeordnet ist, dass der Kühler (24) und der Kühlluftventilator (26) sich in Zugrichtung (12) hinter dem Antriebsmotor (16) und dem Verdichter (22) befinden, dass der Luftauslass (30) nach oben weisend zwischen dem Kühler (24) und dem Mischkessel (18) im Abstand oberhalb des Mischkessels (18) angeordnet ist, und dass der Kühlluftventilator (26) mittels eines Hydromotors (60) oder eines Elektromotors angetrieben ist und der Hydro- oder Elektromotor über eine durch den Antriebsmotor (16) angetriebene Hydraulikpumpe oder Lichtmaschine gespeist ist.

Misch- und Fördergerät insbesondere für Flüssigmörtel oder Flüssigbeton als Misch- und Fördergut, mit einem Fahrgestell (10), das eine in Zugrichtung (12) weisende Zugdeichsel (14) aufweist, und mit einer Mehrzahl Funktionseinheiten aus der Gruppe Mischkessel (18) mit rotierendem Rührwerk (20), Flüssigkeitskühler (24), Kühlluftventilator (26) und Antriebsmotor (16), wobei der Antriebsmotor (16) als Verbrennungsmotor mit einer Kurbelwelle (38) ausgebildet ist, wobei ein fahrgestellfest angeordnetes, mit Kühlluft (48) durchströmtes Gehäuse (32) zur Aufnahme von Funktionseinheiten vorgesehen ist, das einen Lufteinlass (28) und einen Luftauslass (30) für die Kühlluft (48) aufweist, wobei der Verdichter (22) über ein erstes Untersetzungsgetriebe (34) mit dem einen Ende (36) der Kurbelwelle (38) und das Rührwerk (20) über einen Riementrieb (40) und ein zweites Untersetzungsgetriebe (42) mit dem anderen Ende (44) der Kurbelwelle (38) gekoppelt ist und wobei der Mischkessel (18) mit Rührwerk (20) auf der der Seite der Zugdeichsel (14) gegenüberliegenden Seite des Fahrgestells (10) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lufteinlass (28) auf der Seite der Zugdeichsel (14) in Zugrichtung (12) vor dem Antriebsmotor (16) und dem Verdichter (22) angeordnet ist, dass der Kühler (24) und der Kühlluftventilator (26) sich in Zugrichtung (12) hinter dem Antriebsmotor (16) und dem Verdichter (22) befinden, dass der Luftauslass (30) nach oben weisend zwischen dem Kühler (24) und dem Mischkessel (18) im Abstand oberhalb des Mischkessels (18) angeordnet ist, und dass der Kühlluftventilator (26) eine gegenüber dem kühler- seitigen Ende (36) der Kurbelwelle (38) seitlich und in der Höhe versetzt angeordnete Ventilatorwelle (54) aufweist, die über einen am kühlersei- tigen Ende (36) der Kurbelwelle (38) angekoppelten zweiten Riementrieb (56) antreibbar ist.

Misch- und Fördergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Riementrieb (56) zugleich eine Lichtmaschine oder eine Hydraulikpumpe antreibt. Misch- und Fördergerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilatorwelle (54) an einer gesteil- oder motorfes- ten Konsole gelagert ist.

Misch- und Fördergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtmaschine auf der Konsole angeordnet ist.

Misch- und Fördergerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikpumpe fliegend auf der Kurbelwelle (38) gelagert und über eine Drehmomentstütze motorfest abgestützt ist.

Misch- und Fördergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydraulikmotor (60) oder der Elektromotor im Abstand vom Verdichter (22) gestellfest montiert ist.

Misch- und Fördergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftauslass (30) oberhalb des Mischkessels (18) so angeordnet ist, dass sich ein den Bereich einer Einfüllöffnung (46) des Mischkessels (18) abschirmender Abluftvorhang (50) bildet.

Description:
Misch- und Fördergerät Beschreibung Die Erfindung betrifft ein Misch- und Fördergerät für Flüssigmörtel oder Flüssigbeton als Misch- und Fördergut, mit einem Fahrgestell, das eine in Zugrichtung weisende Zugdeichsel aufweist, mit einer Mehrzahl Funktionseinheiten aus der Gruppe Mischkessel mit rotierendem Rührwerk, Flüssigkeitskühler, Kühlluftventilator und Antriebsmotor, wobei der Antriebsmotor als Ver- brennungsmotor mit einer Kurbelwelle ausgebildet ist, wobei ein fahrgestellfest angeordnetes, mit Kühlluft durchstromtes Gehäuse zur Aufnahme der Funktionseinheiten vorgesehen ist, das einen Lufteinlass und einen Luftaus- lass für die Kühlluft aufweist, wobei der Verdichter über ein erstes Untersetzungsgetriebe mit dem einen Ende der Kurbelwelle und das Rührwerk über einen Riementrieb und ein zweites Untersetzungsgetriebe mit dem anderen Ende der Kurbelwelle gekoppelt ist und wobei der Mischkessel mit Rührwerk auf der der Seite der Zugdeichsel gegenüberliegenden Seite des Fahrgestells angeordnet ist. Misch- und Fördergeräte dieser Art dienen in der Bauindustrie zur Mischung und Förderung von Dickstoffen, wie Flüssigmörtel, Flüssigestrich, Flüssigbeton oder dergleichen. Das beispielsweise aus Sand und einem Bindemittel bestehende Misch- und Fördergut wird unter Wasserzugabe über eine Ein- füllöffnung dem Mischkessel zugeführt. Dort wird bei laufendem Rührwerk das Misch- und Fördergut gründlich durchgemischt. Nach Fertigstellung der Mischung wird das Misch- und Fördergut unter Einwirkung von Druckluft durch eine Förderleitung zu einer Ausbringstelle gefördert.

Bekannte Misch- und Fördergeräte dieser Art lassen sowohl hinsichtlich der Wartungsfreundlichkeit als auch hinsichtlich der Kühlluftführung zu wünschen übrig. Um im Wartungsfall an die einzelnen Funktionseinheiten heranzukommen, ist es häufig notwendig, zunächst den Kühler und den Kühlluftventi- lator auszubauen. Was die Kühlluftführung angeht, wurde bislang nicht ausreichend berücksichtigt, dass es auch im Außenraum zu einem thermischen Kurzschluss kommen kann und dass der Wirkungsgrad der Kühlung nicht unwesentlich davon abhängt, in welcher Reihenfolge die einzelnen Funkti- onseinheiten von der Kühlluft innerhalb des Gehäuses angeströmt werden.

Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Misch- und Fördergerät zu entwickeln, das eine verbesserte Wartungsfreundlichkeit und eine verbesserte Kühlluftführung gewährleistet.

Zur Lösung dieser Aufgabe werden die in den Patentansprüchen 1 und 2 angegebene Merkmalskombinationen vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

Der erfindungsgemäßen Lösung liegt der Gedanke zugrunde, dass der Bauraum innerhalb des Gehäuses so aufgegliedert wird, dass die einzelnen Funktionseinheiten zu Wartungszwecken leicht zugänglich sind. Ein weiterer Lösungsgedanke besteht darin, dass eine optimale Kühlluftführung nur dann gewährleistet ist, wenn die folgenden Kriterien erfüllt sind:

Die Kühlluft soll in einem staubfreien Bereich angesaugt werden, der ausreichend weit weg von der Einfüllöffnung des Mischers angeordnet ist. Auch das Ausblasen der Kühlluft soll ausreichend weit entfernt von der Mischeröff- nung erfolgen, damit kein Staub aufgewirbelt wird und die Bedienperson keinem heißen Abluftstrom ausgesetzt ist. Weiter soll die erwärmte Kühlluft möglichst weit vom Ansaugpunkt entfernt ausgeblasen werden, damit ein thermischer Kurzschluss vermieden wird. Die Kühlluftführung innerhalb des Gehäuses sollte so optimiert werden, dass möglichst viel Abwärme aufge- nommen und in die Umgebungsluft abtransportiert werden kann. Um all dies zu erreichen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, dass der Lufteinlass auf der Seite der Zugdeichsel in Zugrichtung vor dem Antriebsmotor und dem Verdichter angeordnet ist, dass der Kühler und der Kühlluftventilator sich in Zugrichtung hinter dem Antriebsmotor und dem Ver- dichter befinden, und dass der Luftauslass nach oben weisend zwischen dem Kühler und dem Mischkessel im Abstand oberhalb des Mischkessels angeordnet ist. Weiter wird gemäß einer ersten Lösungsvariante vorgeschlagen, dass der Kühlluftventilator mittels eines Hydromotors oder eines Elektromotors angetrieben ist und der Hydro- oder Elektromotor über eine durch den Antriebsmotor angetriebene Hydraulikpumpe oder Lichtmaschine gespeist ist. Der Hydraulikmotor oder der Elektromotor sollten in diesem Fall im Abstand vom Verdichter gestellfest montiert werden, um ausreichend Platz für die Unterbringung und die Wartung weiterer Funktionseinheiten freizuhalten.

Eine zweite Lösungsvariante sieht vor, dass der Kühlluftventilator eine gegenüber dem kühlerseitigen Kurbelwellenende seitlich und in der Höhe versetzt angeordnete Ventilatorwelle aufweist, die über einen am kühlerseitigen Kurbelwellenende angekoppelten zweiten Riementrieb antreibbar ist.

Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen wird zum einen erreicht, dass die Kühlluft innerhalb des Gehäuses nach dem Eintritt am Lufteinlass zunächst an den Oberflächen des Antriebsmotors und des Verdichters vorbei geleitet wird, um trotz der niedrigen Temperaturdifferenz ausreichend Wärme auf- nehmen zu können. Erst danach wird die vorgeheizte Kühlluft mit Hilfe des Kühlluftventilators durch die Wärmetauscherflächen des Kühlers hindurchgedrückt, bevor sie über den Luftauslass in den Außenraum abgegeben wird. Temperaturmessungen haben gezeigt, dass mit einer solchen Kühlluftführung der Abtransport von Wärme optimiert werden kann. Weiter wird auf- grund der erfindungsgemäßen Maßnahmen eine erhöhte Wartungsfreundlichkeit dadurch erreicht, dass die Zugänglichkeit der Funktionseinheiten insbesondere durch den Kühlluftventilator und dessen Antriebsmechanismus nicht gestört wird. Dies gilt sowohl für den Fall des elektrischen oder hydraulischen Antriebs des Kühlluftventilators als auch für den Fall, dass der Kühlluftventilator eine gegenüber dem kühlerseitigen Kurbelwellenende seitlich und in der Höhe versetzt angeordnete Ventilatorwelle aufweist, die über ei- nen zweiten Riementrieb antreibbar ist.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der zweite Riementrieb zugleich eine Lichtmaschine oder eine Hydraulikpumpe antreiben kann, die für die Speisung weiterer Funktionseinheiten erforderlich sein kön- nen. Die Ventilatorwelle kann dabei an einer gesteil- oder motorfesten Konsole gelagert sein, auf der auch die Lichtmaschine angeordnet werden kann. Andererseits kann die Hydraulikpumpe in besonders einfacher Weise fliegend auf der Kurbelwelle gelagert und über eine Drehmomentstütze motorfest abgestützt werden. Der Luftauslass wird zweckmäßig so oberhalb des Misch kessels angeordnet, dass sich ein den Bereich der Einfüllöffnung des Mischkessels abschirmender Abluftvorhang bildet.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand der in der Zeichnung in schemati- scher Weise dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen

Fig. 1 eine schematische Blockdarstellung einer ersten Ausführungsvariante eines Misch- und Fördergeräts in einer Seitenansicht;

Fig. 2 eine schematische Blockdarstellung entsprechend Fig. 1 für eine zweite Ausführungsvariante.

In den Fig. 1 und 2 sind zwei Ausführungsvarianten eines als Estrichmaschine ausgebildeten Misch- und Fördergeräts dargestellt, das für Flüssigmörtel als Misch- und Fördergut bestimmt ist. Das Misch- und Fördergerät umfasst bei beiden Ausführungsvarianten ein Fahrgestell 10, das eine in Zugrichtung 12 weisende Zugdeichsel 14 aufweist. Die Funktionseinheiten des Misch- und Fördergeräts sind ein als Verbrennungsmotor ausgebildeter Antriebsmo- tor 16, ein Mischkessel 18 mit einem rotierenden Rührwerk 20 zum Durchmischen des Misch- und Förderguts, ein Verdichter 22 zur Erzeugung von Druckluft für den Abtransport des Misch- und Förderguts aus dem Mischkessel 18, ein Kühler 24 für die Flüssigkeitskühlung des Antriebsmotors 16 und des Verdichters 22, ein Kühlluftventilator 26 sowie ein mit einem Lufteinlass 28 und einem Luftauslass 30 versehenes, am Fahrgestell 10 angeordnetes Gehäuse 32 zur Aufnahme eines überwiegenden Teils der vorstehend beschriebenen Funktionseinheiten. Der Verdichter 22 ist über ein erstes Untersetzungsgetriebe 34 mit dem einen Ende 36 der Kurbelwelle 38 des An- triebsmotors 16 verbunden, während das Rührwerk 20 im Mischkessel 18 über einen Riementrieb 40 und ein zweites Untersetzungsgetriebe 42 mit dem anderen Ende 44 der Kurbelwelle 38 gekoppelt ist. Bei beiden Ausführungsvarianten befindet sich der Mischkessel 18 mit dem Rührwerk 20 auf der der Seite der Zugdeichsel 14 gegenüberliegenden Seite des Fahrgestells 10. Der Lufteinlass 28 befindet sich auf der Zugdeichselseite des Gehäuses 32 in Zugrichtung 12 vor dem Antriebsmotor 16 und dem Verdichter 22. Weiter befindet sich der Kühler 24 und der Kühlluftventilator 26 in Zugrichtung 12 hinter dem Antriebsmotor 16 und dem Verdichter 22, während der Luftauslass 30 am Gehäuse 32 nach oben weisend zwischen dem Kühler 24 und dem Mischkessel 18 oberhalb des Mischkessels angeordnet ist. Mit diesen Maßnahmen wird erreicht, dass die noch kalte Kühlluft 48 zunächst die auf einer erhöhten Betriebstemperatur befindlichen Funktionseinheiten des Verdichters 22 und des Antriebsmotors 16 umströmt und erst dann über den Kühlluftventilator 26 durch den Wärmeaustauscher des Kühlers 24 hindurch- gedrückt wird. Der Lufteinlass 28 ist ausreichend weit vom Mischkessel 18 und dessen Einfüllöffnung 46 entfernt, so dass eine Staubbelastung der in das Gehäuse 32 gelangenden Kühlluft 48 vermieden wird. Auf der anderen Seite erzeugt der oberhalb des Mischkessels angeordnete, nach oben weisende Luftauslass einen Luftvorhang 50, der verhindert, dass der beim Fül- len des Mischkessels 18 zwangsläufig auftretende Staub aufgewirbelt wird. Die in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausfuhrungsvananten unterscheiden sich vor allem in der Positionierung des Antriebsmotors 16 und des Verdichters 22. Bei der Ausführungsvariante nach Fig. 1 ist der Verdichter 22 in Zugrichtung 12 vor dem Antriebsmotor 16 angeordnet. Dementsprechend ist das entge- gengesetzt zur Zugrichtung 12 über den Antriebsmotor 16 überstehende Kurbelwellenende 44 frei für die Anbringung der Riemenscheibe 40' des Riementriebs 40, der mit seiner zweiten Riemenscheibe 40" über eine kurze Antriebswelle 52 an das Untersetzungsgetriebe 42 des Rührwerks 20 anschließbar ist. Eine weitere Besonderheit dieser Anordnung besteht darin, dass der Kühlluftventilator 26 eine gegenüber dem kühlerseitigen Kurbelwellenende 44 seitlich und in der Höhe versetzt angeordnete Ventilatorwelle 54 aufweist, die über einen am kühlerseitigen Kurbelwellenende 44 angekoppelten zweiten Riementrieb 56 antreibbar ist. Die Ventilatorwelle 54 kann dabei an einer gesteil- oder motorfesten Konsole gelagert werden. Der zweite Rie- mentrieb 56 kann zugleich eine nicht dargestellte Lichtmaschine oder Hydraulikpumpe antreiben, die ebenfalls auf der Konsole angeordnet sein kann. Der versetzt angeordnete Kühlluftventilator 26 lässt im Bereich des betreffenden Kurbelwellenendes 44 genügend Platz frei, um Wartungsarbeiten an den dort befindlichen Funktionseinheiten durchzuführen.

Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel befindet sich der Antriebsmotor 16 in Zugrichtung 12 vor dem Verdichter 22 auf dem Fahrgestell 10. Das freie Kurbelwellenende 44 des Antriebsmotors 16 befindet sich hier in Zugrichtung 12 vorne. Dementsprechend ist der Rührwerksantrieb über den zugdeichselseitig angeordneten Riementrieb 40 und eine Kardanwelle 58 etwas aufwändiger als im Falle des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 . Eine weitere Besonderheit der Ausführungsvariante nach Fig. 2 besteht darin, dass der Kühlluftventilator 26 mittels eines Hydromotors 60 oder eines Elektromotors angetrieben ist. Der Hydromotor 60 oder Elektromotor ist da- bei im Abstand vom Verdichter 22 gestellfest montiert. Er kann beispielsweise über eine durch den Antriebsmotor 16 angetriebene, in der Zeichnung nicht dargestellte Hydraulikpumpe oder Lichtmaschine gespeist werden. Die Hydraulikpumpe kann beispielsweise fliegend auf der Kurbelwelle 38 des Antriebsmotors 16 gelagert und über eine Drehmomentstütze motorfest abgestützt sein. Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten: Das vorstehend beschriebene Misch- und Fördergerät besteht im Wesentlichen aus einem Fahrgestell 10, das eine in Zugrichtung 12 weisende Zugdeichsel 14 aufweist, und aus einer Mehrzahl Funktionseinheiten aus der Gruppe Mischkessel 16 mit rotierendem Rührwerk 20, Kühler 24, Kühlluftventilator 26 und Antriebsmotor 16. Der Antriebsmotor 16 ist als Verbrennungsmotor, vorzugsweise als Dieselmotor ausgebildet, der eine Kurbelwelle 38 aufweist. Weiter ist ein fahrgestellfest angeordnetes, mit Kühlluft 48 durchstromtes Gehäuse 32 zur Aufnahme der Funktionseinheiten vorgesehen, das einen Lufteinlass 28 und einen Luftaus- lass 30 für die Kühlluft 48 aufweist. Der Mischkessel 18 mit dem Rührwerk 20 ist auf der der Seite der Zugdeichsel 14 gegenüberliegenden Seite des Fahrgestells 10 angeordnet. Um eine optimale Abkühlung bei gegebenem Kühlluftstrom zu erzielen, ist der Lufteinlass auf der Seite der Zugdeichsel 14 in Zugrichtung 12 vor dem Antriebsmotor 16 und dem Verdichter 22 angeordnet. Der Kühler 24 und der Kühlluftventilator 26 befinden sich in Zugrichtung 12 hinter dem Antriebsmotor 16 in dem Verdichter 22. Der Luftauslass 30 ist nach oben weisend zwischen dem Kühler 24 und dem Mischkessel 18 im Abstand oberhalb des Mischkessels 18 angeordnet. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Kühlluftventilator 26 eine gegenüber dem kühlerseitigen Ende 36 der Kurbelwelle 38 seitlich und in der Höhe versetzt angeordnete Ventila- torwelle 54 aufweist, die über einen am kühlerseitigen Ende 36 der Kurbelwelle 38 angekoppelten zweiten Riementrieb 56 antreibbar ist. Bezugszeichenliste:

10 Fahrgestell

12 Zugrichtung

14 Zugdeichsel

16 Antriebsmotor

18 Mischkessel

20 Rührwerk

22 Verdichter

24 Kühler

26 Kühlluftventilator

28 Lufteinlass

30 Luftauslass

32 Gehäuse

34 Untersetzungsgetriebe

36 Ende

38 Kurbelwelle

40 Riementrieb

40' erste Riemenscheibe

40" zweite Riemenscheibe

42 Untersetzungsgetriebe

44 Ende

46 Einfüllöffnung (18)

48 Kühlluft

50 Luftvorhang

52 Antriebswelle

54 Ventilatorwelle

56 Riementrieb

58 Kardanwelle

60 Hydromotor