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Title:
MOBILE BUILDING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/059947
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention therefore relates to a mobile building which preferably has a firmly connected base section and a cylindrical peripheral wall and which is covered by a roof or a top part. Window or door apertures may be provided in the peripheral wall, and the top part may be designed to be accessible via a staircase or ladders.

Inventors:
FRANZ, Anselm (Metzer Str. 5, Berlin, 10405, DE)
Application Number:
EP2006/011203
Publication Date:
May 31, 2007
Filing Date:
November 22, 2006
Export Citation:
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Assignee:
FRANZ, Anselm (Metzer Str. 5, Berlin, 10405, DE)
International Classes:
E04H1/12
Foreign References:
DE2451399A1
DE9102700U1
FR2108987A1
DE3443938A1
DE2725406A1
DE10211576A1
DE202005018242U1
Attorney, Agent or Firm:
WINTER BRANDL FÜRNISS HÜBNER RÖSS KAISER POLTE PARTNERSCHAFT (Patent- und Rechtsanwaltskanzlei, Bavariaring 10, München, 80336, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Mobiles Bauwerk (1 ) mit zumindest einem Fertigbauteil, das einen Hohlzylinderabschnitt, das eine im Wesentlichen zylindermantelförmige Umfangswandung (7) aufweist, in der zumindest eine Türausnehmung (10) und/oder Fensterausnehmung (20) vorgesehen ist, einen sich an den Hohlzylinderabschnitt (6) einstückig anschließenden Bodenabschnitt (4) hat und einem das eine Fertigbauteil (2) zumindest teilweise bedeckenden

Aufsatzteil (40, 50, 70).

2. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 1 , wobei das Aufsatzteil (40) begehbar ist und über zumindest einen Teil seines Außenumfangs mit einer Begrenzung (42) versehen ist.

3. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Begrenzung einen Betonsockel (42) und/oder ein Geländer (44) aufweist.

4. Mobiles Bauwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer im Aufsatzteil (40) ausgebildeten Durchstiegsöffnung, über die das Aufsatzteil (40) vom Innenraum des Fertigbauteils (2) her zugänglich ist.

5. Mobiles Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer Treppe (54, 60, 78), über die das Aufsatzteil zugänglich ist.

6. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 5, wobei die Treppe (60) verschiebbar ist.

7. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 5, wobei die Treppe eine im

Wesentlichen entlang des Außenumfangs des Fertigbauteils verlaufende Wendeltreppe (78) ist.

8. Mobiles Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Aufsatzteil (50) ein im Wesentlichen aus einer Platte gebildetes Dach (8) und ein an diesem befestigtes Geländer (52) aufweist.

9. Mobiles Bauwerk (1 ) mit

einer im Wesentlichen zumindest abschnittsweise zylindermantelförmigen, an zumindest einem Fertigbauteil (2) ausgebildeten Umfangswandung (7), in der zumindest eine Türausnehmung (10) und/oder Fensterausnehmung (20) vorgesehen ist, und einem das zumindest eine Fertigbauteil (2) bedeckenden Dach (8).

10. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 9, wobei die Umfangswandung (7) an einem Hohlzylinderabschnitt (6) des mobilen Bauwerks ausgebildet ist.

1 1. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 10, das ferner einen Bodenabschnitt

(4) aufweist, der sich an den Hohlzylinderabschnitt (6) einstückig anschließt.

12. Mobiles Bauwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Umfangswandung (7) erhalten wird, indem eine Form für ein Betonfertigbauteil in einer solchen Weise ausgestaltet wird, dass die Türausnehmung (10) und/oder die Fensterausnehmung (20) in der Umfangswandung (7) entstehen.

13. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 12, wobei das Fertigbauteil (2) monolithisch ist.

14. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 12 oder 13, wobei die Umfangswandung (7) erhalten wird, indem eine Form für Abwassersammelbehälter in einer solchen Weise modifiziert wird, dass die Türausnehmung (10) und/oder die Fensterausnehmung (20) in der Umfangswandung (7) entstehen.

15. Mobiles Bauwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich in der Fensterausnehmung (20) ein Rahmen (26) befindet und die Fensterausnehmung (20) durch eine in Umfangsrichtung des

Hohlzylinderabschnitts (6) verschiebbare Tür (28) verschließbar ist.

16. Mobiles Bauwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich in der Türausnehmung (10) ein Rahmen befindet und die Türausnehmung (10) durch eine in Umfangsrichtung des Hohlzylinderabschnitts (6) verschiebbare Tür (18) verschließbar ist.

17. Mobiles Bauwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das auf den Hohlzylinderabschnitt aufgebrachte Dach (8) bezüglich der

Mittelachse (M) des Hohlzylinderabschnitts (6) eine größere Radialausdehnung (R) als der Hohlzylinderabschnitt (6) oder eine im Wesentlichen gleiche Radialausdehnung (R) wie der Hohlzylinderabschnitt (6) aufweist.

18. Mobiles Bauwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wenn dieser von Anspruch 3 abhängt, wobei in den Bodenabschnitt (4) zumindest eine Ausnehmung (5) für elektrische Kabei und/oder Fluidleitungen und/oder Gasleitungen eingebracht ist.

19. Mobiles Bauwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei auf die Umfangswandung ein Grafittischutz aufgebracht ist.

20. Mobiles Bauwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem Sonnen- bzw. Wetterschutz (80), der sich oberhalb der Fenster- bzw.

Türausnehmung (10, 20) befindet und sich radial vom Fertigbauteil (2) aus erstreckt.

21. Mobiles Bauwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in die Fensterausnehmung (20) ein von der Außenseite des Fertigbauteils (2) zugänglicher Schrank (90) eingebaut ist, der in Radialrichtung des Hohlzylinderabschnitts verschiebbar ist.

22. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 21 , wobei der Schrank (90) ein Kühlschrank ist.

23. Mobiles Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 20, wobei in die Fensterausnehmung (20) eine herausschiebbare Theke (94) in einer solchen Weise eingebracht ist, dass über einen Teil des Umfangs des Fertigbauteils (2) eine Fensteröffnung verbleibt.

24. Anordnung aus zumindest zwei nebeneinander angeordneten mobilen Bauwerken (2, 122) entsprechend den vorhergehenden Ansprüchen, die in funktionaler Beziehung zueinander stehen.

25. Anordnung nach Anspruch 24, wobei die Innenräume der zwei mobilen Bauwerke über jeweilige Tür- und/oder Fensterausnehmungen (10, 20) miteinander verbunden sind.

26. Anordnung aus zumindest zwei mobilen Bauwerken entsprechend einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest zwei mobile Bauwerke (2, 212) übereinander angeordnet sind

27. Anordnung nach einem der Ansprüche 24 bis 26, wobei zumindest eines der mobilen Bauwerke einen über eine Treppe oder Leiter zugänglichen Aufsatz aufweist.

28. Anordnung nach Anspruch 24, auf denen ein gemeinsamer, über eine Treppe oder Leiter zugänglicher Aufsatz vorgesehen ist.

29. Anordnung aus zumindest zwei mobilen Bauwerken entsprechend den Ansprüchen 1 bis 23, zwischen denen ein quaderförmiges mobiles Verbindungsbauwerk mit zumindest zwei Ausnehmungen vorgesehen ist, die sich zu einer Tür- oder Fensterausnehmung des jeweiligen mobilen Bauwerks öffnet, so dass Innenräume der zwei mobilen Bauwerke mit einem Innenraum des quaderförmigen Verbindungsbauwerks in Verbindung stehen.

30. Anordnung nach Anspruch 29, wobei zumindest eines der zwei mobilen Bauwerke und das quaderförmige Verbindungsbauwerk ein jeweiliges Aufsatzteil aufweist und wobei die Aufsatzteile in einer solchen Weise verbunden sind, dass eine gemeinsame Fläche entsteht.

31. Mobiles Bauwerk mit einer im Wesentlichen zumindest abschnittsweise zylindermantelförmigen, an zumindest einem Hohlzylinderabschnitt eines Fertigbauteils ausgebildeten Umfangswandung, und einem das zumindest eine Fertigbauteil zumindest teilweise bedeckenden, begehbaren Aufsatzteil.

32. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 31 oder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei in das Aufsatzteil ein Abzug, vorzugsweise ein Rauchabzug mit einer Filtereinrichtung, eingebracht ist.

33. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 32, wobei der Abzug rohrförmig und bevorzugt nahe oder an der Mittelachse des Aufsatzteils ausgebildet ist.

34. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 32, wobei die Länge des rohrförmigen Abzugs größer als 1 ,40 m, bevorzugt größer als 1 ,80 m und stärker bevorzugt

größer als 2m ist, so dass Rauch aus dem mobilen Bauwerk über den Köpfen von auf dem Aufsatzteil befindlichen Personen abziehen kann.

35. Mobiles Bauwerk nach einem der Ansprüche 32 bis 34, wobei der Abzug mit einem Dachabschnitt versehen ist.

36. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 1 oder 31 , wobei das Aufsatzteil einen im Wesentlichen ringförmigen Abschnitt zur Aufnahme von Wasser im Aufsatzteil aufweist und wobei die Umfangswandung des Aufsatzteils im Wesentlichen kontinuierlich zur Umfangswandung des Fertigbauteils verläuft.

37. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 36, wobei an einer Stirnfläche des Aufsatzteils eine Leiter für den Zugang zum Aufsatzteil befestigt ist.

38. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 36 oder 37, wobei ein Abfluss zum

Ablassen des Wassers aus dem Aufsatzteil in einem Bodenabschnitt des Aufsatzteils oder in der Umfangswandung des Aufsatzteils vorgesehen ist.

39. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 1 , 4 oder 31 , wobei am Aufsatzteil und/oder an der Umfangswandung des Fertigbauteils zumindest ein Spielgerät, wie beispielsweise eine Klettereinrichtung, eine Rutsche oder eine Seilanordnung befestigt ist, über die ein Betreten bzw. Verlassen des Aufsatzteils möglich ist.

40. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 39, wobei in der Umfangswandung des Fertigbauteils zumindest eine kreisförmige oder rechteckige Ausnehmung vorgesehen ist.

41. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 1 oder 31 , wobei das Aufsatzteil einen korbartigen Abschnitt hat, über den Bewuchs auf dem Aufsatzteil haltbar ist, an dem eine transparente Abdeckung für die Oberseite des Fertigbauteils anbringbar ist und/oder der eine Ausnehmung zum Betreten des Aufsatzteils aufweist.

42. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 41 , wobei der korbartige Abschnitt ein feuerverzinkter Korb ist, der zumindest abschnittsweise bei der Fertigung des Fertigbauteils verwendet wird.

43. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 41 oder 42, wobei am korbartigen Abschnitt eine Wärmeisolierung und eine Heizung zum Erwärmen eines Innenraums des mobilen Bauwerks vorgesehen ist.

44. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 1 , 9 oder 31 , wobei das Fertigbauteil

Teil einer mehrteiligen Fertigbauteilgruppe ist.

45. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 1 , 9, 31 oder 44, wobei die Fertigbauteilgruppe einen rohrförmigen Abschnitt zur Vergrößerung des Innenraums der Fertigbauteils aufweist.

46. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 45, wobei in den rohrförmigen Abschnitt zumindest eine kreisförmige oder rechteckige Ausnehmung eingebracht ist.

47. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 1 , 9, 31 oder 44, wobei der Innenraum des Fertigbauteils zumindest benachbart zu einem Teilabschnitt des Innenumfangs mehretagig ausgebildet ist.

48. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 47, wobei zumindest zwei übereinander angeordnete Etagenabschnitte in einer solchen Weise ausgebildet sind, dass diese durch Personen zum Schlafen nutzbar sind.

49. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 48, wobei die Etagenabschnitte über eine Leiter miteinander verbunden sind.

50. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 48 oder 49, wobei die Etagenabschnitte am Innenumfang des Fertigbauteils und/oder des Aufsatzteils befestigt sind.

51. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 48, 49 oder 50, wobei jedem Etagenabschnitt zumindest eine Fensterausnehmung zur Beleuchtung zugeordnet ist.

52. Mobiles Bauwerk nach einem der Ansprüche 47 bis 51 , wobei der

Innenraum des mobilen Bauwerks eine Heizung aufweist.

53. Mobiles Bauwerk nach einem der Ansprüche 47 bis 52, wobei das mobile Bauwerk wasserdicht ausgebildet ist.

54. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 1 , 9 oder 31 , wobei das Fertigbauteil einen zylinderartigen Hohlraum aufweist, der mit einem fließfähigen Stoff füllbar ist.

55. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 54, wobei der fließfähige Stoff ein Schüttgut, wie beispielsweise Sand, oder eine Flüssigkeit, vorzugsweise eine wasserhaltige Flüssigkeit, ist.

56. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 54 oder 55, wobei der Hohlraum durch einen inneren und einen äußeren Wandabschnitt begrenzt ist, die im Bereich des Bodenabschnitts und/oder der Türausnehmung und/oder der Fensterausnehmung miteinander verbunden sind.

57. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 56, wobei der innere und/oder äußere

Wandabschnitt Holz, Kunststoff und/oder Stahl aufweist.

58. Mobiles Bauwerk mit einem Fertigbauteil, das einen Hohlzylinderabschnitt hat, der eine im Wesentlichen zylindermantelförmige, Umfangswandung, in der zumindest eine Türausnehmung und/oder Fensterausnehmung vorgesehen ist, und einen sich an den Hohlzylinderabschnitt einstückig anschließenden Stirnabschnitt hat.

59. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 58, wobei der Stirnabschnitt von einem Ring umgeben ist, durch den vom Stirnabschnitt zum Ring strömendes

Regenwasser entlang der Umfangswandung des Fertigbauteils in einem vorbestimmten Abstand zu dieser leitbar ist.

60. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 58 oder 59, wobei im Stirnabschnitt eine Ausnehmung in einer solchen Weise ausgestaltet ist, dass der Innenraum des Fertigbauteils durch Personen zugänglich ist und durch eine nach außen öffnenbare Abdeckeinrichtung verschließbar ist.

61. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 58, 59 oder 60, wobei benachbart zu einer Türausnehmung eine Stützeinrichtung vorgesehen ist, durch die verhinderbar ist, dass bei Druckkräften, beispielsweise durch Lawinen, die von der zur Türausnehmung entgegengesetzten Seite auf die Umfangswandung des Fertigbauteils wirken, das mobile Bauwerk seine Lage verändert bzw. umkippt.

62. Mobiles Bauwerk nach Anspruch 58, 59 oder 60, wobei am Stirnabschnitt eine sich parallel zur Längsachse der Fertigbauteils erstreckende Signalisiereinrichtung vorgesehen ist, die am Stirnabschnitt in einer solchen Weise abgestützt ist, dass diese bei Druckkräften, beispielsweise durch Lawinen, die in Radialrichtung auf das Fertigbauteil wirken, ihre Relativposition zum Stirnabschnitt im Wesentlichen beibehalten.

63. Anordnung mit einem ersten monolitischen Fertigbauteil, das einen ersten Hohlzylinderabschnitt hat, der eine im Wesentlichen zylindermantelförmige, Umfangswandung und einen sich an den Hohlzylinderabschnitt (6) einstückig anschließenden Bodenabschnitt hat, und zumindest einem zweiten monolitischen Fertigbauteil, das einen zweiten Hohlzylinderabschnitt hat, der eine im Wesentlichen zylindermantelförmige, Umfangswandung und einen sich an den zweiten Hohlzylinderabschnitt einstückig anschließenden zweiten Bodenabschnitt hat, wobei das erste und zweite Fertigbauteil in einer solchen Weise ausgestaltet sind, dass der Innenumfang von diesen begehbar ist, parallel zur Radialrichtung der Hohlzylinderabschnitte mit konstantem Abstand zur Mittelachse des Fertibauteils Aufbewahrungsflächen, vorzugsweise für Flaschen und/oder Fässer, vorgesehen sind und die Bodenabschnitte an entgegengesetzten Seiten der Anordnung vorgesehen sind.

Description:

Beschreibung

Mobiles Bauwerk

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein mobiles Bauwerk, das beispielsweise als Verkaufs- oder Präsentationsstand verwendbar ist.

Bei der Zwischennutzung von zeitweise brachliegenden Geländen gelangen mobile Verkaufsstände, beispielsweise das Bratwurstmobil, wie es unter www.mobiler-verkaufsstand.de gezeigt ist, zum Einsatz. Dabei befinden sich die notwendigen Geräte auf einem Fahrradanhänger oder auf Rollen. Der Vorteil derartiger Lösungen besteht in der Möglichkeit eines schnellen Ortswechsels. Nachteilig macht sich bei diesen mobilen Lösungen die starke Anfälligkeit gegenüber Witterungsschäden bemerkbar. Bei starkem Regen und Wind ist das Verkaufspersonal nur unzureichend geschützt und der gesamte Verkaufsstand wird in starkem Maße in Mitleidenschaft gezogen.

Bei Verkaufsständen in Pkw- und LKW-Anhängern ist aufgrund der Radhöhe eine bestimmte Tresenhöhe nicht unterschreitbar. Ferner gelangen auf Volksfesten aus Einzelteilen zusammengesetzte, auf dem Erdboden befindliche Verkaufsständen zum Einsatz, bei denen ebenfalls eine starke Anfälligkeit bezüglich Zerstörungen bei widriger Witterung, bei Vandalismus und in Bezug auf Diebstahl besteht. Ferner ist der wiederholte Zusammenbau derartiger zusammengesetzter Verkaufsstände zeitaufwändig.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein mobiles Bauwerk zu schaffen, das als Verkaufs- und Präsentationsstand nutzbar ist, das dem Verkäufer einen guten Schutz vor Witterungseinflüssen bietet, das gegenüber Witterungsunbilden in hohem Maße resistent ist, das in einfacher Weise transportierbar ist, so dass ein Einsatz auf kurzzeitig und langfristig nutzbaren privaten und öffentlichen Flächen möglich ist, das in einfacher Weise herstellbar ist, bei dem eine optimale Nutzung des zur Verfügung stehenden Platzes möglich ist, das für verschiedene Verwendungszwecke einsetzbar ist und das modular zusammenstellbar ist.

Ferner soll bei der vorliegenden Erfindung ein ansprechender Rahmen zur Präsentation von hochwertigen Verkaufsgegenständen möglich sein.

Darüber hinaus soll bei diesem mobilen Bauwerk eine erhöhte Einbruchssicherheit vorliegen, damit höherpreisige Waren bei der Nutzung des

mobilen Bauwerks als Verkaufsstand während der Schließzeiten sicher aufbewahrt sind.

Ferner soll ein mobiles Bauwerk für neue Einsatzzwecke geschaffen werden. Dabei soll mit geringem Transportaufwand ein mobiles Bauwerk auf beliebigen Freiflächen aufstellbar sein. Es sollen Nutzungsmöglichkeiten für mobile Bauwerke erschlossen werden, die bisher nur durch feste Gebäude umsetzbar waren. Darüber hinaus soll das Herstellungsverfahren einfach sein.

Das mobile Bauwerk der Erfindung soll an öffentlichen Punkten variabel zum Anbieten von Waren, zu hygienischen Zwecken und als Rettungsstation einsetzbar sein. Dabei soll der Aufwand für die Anpassung an die Funktion niedrig sein.

Diese Aufgabe wird durch ein mobiles Bauwerk nach den unabhängigen

Ansprüchen gelöst.

Durch ein erfindungsgemäßes mobiles Bauwerk sind mobile Verkaufsstände nicht nur kurzzeitig, sondern auch langfristig einsetzbar, beispielsweise über Zeiträume von zehn Jahren und mehr. Ferner ist auch ein Einsatz der mobilen Bauwerke auf erschlossenen Grundstücken möglich.

Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschreiben.

Die vorliegende Erfindung bezieht sich somit auf ein mobiles Bauwerk mit einer Umfangswandung, die durch einen Zylindermantel eines Fertigbauteils gebildet wird, wobei in der Umfangswandung zumindest eine Ausnehmung vorgesehen ist und wobei auf dem Fertigbauteil ein Dach angeordnet ist. Somit kann bei geringer Abwandlung vorhandener Herstellungsverfahren für Fertigbauteile ein massiver Verkaufsstand erhalten werden, der gegenüber Witterungseinflüssen unempfindlich ist.

Wenn die Umfangswandung an einem Hohlzylinderabschnitt ausgebildet wird, ist eine optimale Größe der Bodenfläche im Inneren des mobilen Bauwerks möglich.

Durch das einstückige Ausbilden von Bodenabschnitt und Hohlzylinderabschnitt lässt sich die Witterungsbeständigkeit nochmals verbessern.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn bereits eine Form für ein Betonfertigbauteil zum Vorsehen der zumindest einen Ausnehmung vorbereitet wird. Auf diese Weise ist ohne Nacharbeit eine effiziente Herstellung von mobilen Bauwerken möglich. Dabei ist vorzuziehen, wenn die Form von

Abwassersammelbehältern zum Vorsehen der Ausnehmungen modifiziert wird. Aufgrund der Abmessungen von Abwassersammelbehältern ist die Bereitstellung einer großen Bodenfläche in den mobilen Bauwerken in Verbindung mit einer einfachen Transportierbarkeit ohne Sondergenehmigung möglich.

Vorzugsweise ist das Fertigbauteil aus Beton hergestellt und ist dieses Betonfertigbauteil monolithisch ausgebildet, so dass ein Zusammensetzen von Einzelelementen vor dem Aufstellen des mobilen Bauwerks entfallen kann.

Aufgrund des öffnens einer Fensterausnehmung durch das Aufschieben einer Tür in Umfangsrichtung des Hohlzylinderabschnitts lässt sich bei geringem Platzbedarf der Vorteil der rotationssymmetrischen Ausgestaltung des Hohlzylinderabschnitts nutzen. Auch die Türausnehmung kann sich durch eine in Umfangsrichtung des Hohlzylinderabschnitts verschiebbare Schiebetür öffnen lassen.

Ein über den Hohlzylinderabschnitt in Radialrichtung vorstehendes Dach ermöglicht einerseits ein optisch ansprechendes mobiles Bauwerk und andrerseits einen Regenschutz. Der Außenumfang des Daches kann jedoch alternativ dazu im Wesentlichen bündig mit dem Außenumfang des Hohlzylinderabschnitts abschließen. Bei Anbringen eines ringförmigen Regenschutzes in einem vorbestimmten Abstand zum Außenumfang des Daches und/oder zum Außenumfang des Hohlzylinderabschnitts kann Regen in einem vorbestimmten Abstand zum Außenumfang des Hohlzylinderabschnitts und parallel zu diesem zu Boden fallen.

Im Bodenabschnitt des mobilen Bauwerks sind vorzugsweise Ausnehmungen für Kabel und Leitungen vorgesehen, so dass aus der von außen keine sichtbaren Zuleitungen zum mobilen Bauwerk angebracht werden müssen.

- A -

Das Vorsehen eines Grafittischutzes auf dem Außenumfang des Hohlzylinderabschnitts ermöglicht einen angenehmen optischen Eindruck vom mobilen Bauwerk über einen großen Zeitraum bei geringem Aufwand.

Bei einem Verfahren entsprechend dem Hintergrund der Erfindung wird eine Form für ein Fertigbauteil in einer solchen Weise modifiziert, dass zumindest eine Ausnehmung in einer zylindermantelförmigen Umfangswandung vorhanden ist, wodurch bei geringem Abweichen von bisherigen Herstellungsprozessen, beispielsweise den von Abwassersammeigruben, die kostengünstige Herstellung mobiler Bauwerke umsetzbar ist.

Dieses Verfahren zur Hersteilung eines mobilen Bauwerks entsprechend dem Hintergrund der Erfindung hat den Schritt Modifizieren einer Form für zumindest ein Fertigbauteil, insbesondere für Abwassersammeigruben, zur Ausbildung einer Türausnehmung und einer Fensterausnehmung in einer im Wesentlichen zylindermantelförmigen, an dem zumindest einem Fertigbauteil ausgebildeten Umfangswandung des mobilen Bauwerks.

Vorzugsweise ist das Fertigbauteil ein monolithisches Fertigbauteil, so dass im Herstellungsverfahren der Schritt des Zusammenbaus von Einzelteilen vermeidbar ist.

Entsprechend einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein mobiles Bauwerk mit einer im Wesentlichen zumindest abschnittsweise zylindermantelförmigen Umfangswandung, die an zumindest einem Fertigbauteil vorgesehen ist, und einem Aufsatzteil vorgesehen. In der Umfangswandung ist zumindest eine Türausnehmung und/oder Fensterausnehmung vorgesehen. Das Aufsatzteil ist begehbar und bedeckt das Fertigbauteil zumindest teilweise. Somit lässt sich eine effektive Platznutzung erzielen, wobei der Innenraum des mobilen Bauwerks zum Verkaufen oder Präsentieren nutzbar ist, während auf dem mobilen Bauwerk ein räumlich entfernter, ruhigerer Aufenthaltsbereich für Personen geschaffen ist. In diesem Aufenthaltsbereich können sich beispielsweise Tische und Stühle befinden, was auch eine gastronomische Nutzung ermöglicht.

Durch eine Begrenzung, die über zumindest einen Teil des Außenumfangs des Aufsatzteils vorgesehen ist, wird verhindert, dass Personen von dem Aufsatzteil durch unbedachte Bewegungen herunterfallen. Die Begrenzung hat vorzugsweise einen Betonsockel und/oder ein Geländer. Bei Verwendung eines

Betonsockels lässt sich auch das Aufsatzteil zumindest teilweise als Fertigbauteil herstellen. Die Verwendung eines Geländers, beispielsweise mit Metallstreben und einem Metallhandlauf, über zumindest einen Teil der Höhe des Aufsatzteils ist ein besseres Festhalten der Personen auf dem Aufsatzteil möglich und ist die Abtrennung des abgeschlossenen Bereiches auf dem mobilen Bauwerk in geringerem Maße umgesetzt.

Das Aufsatzteil kann eine Durchstiegsöffnung aufweisen, über die das Aufsatzteil vom Inneren des Fertigbauteils aus zugänglich ist. Damit wird der kompakte Charakter des mobilen Bauwerks bei gleichzeitiger Begehbarkeit erhalten. Diese Durchstiegsöffnung kann eine beliebige Form haben, wobei die Kreisform und die Rechteckform bevorzugt sind.

Das Aufsatzteil kann über eine Treppe zugänglich sein, die entweder am Aufsatzteil befestigt ist, verschiebbar ist oder als Wendeltreppe am

Außenumfang des Fertigbauteils verläuft. Bei einer befestigten Treppe, die vorzugsweise geradlinig verläuft, ist ein sicherer Zugang zum Aufsatzteil möglich. Eine verschiebbare Treppe gestattet das Vorsehen von nur einer Treppe mit dem notwendigen Platz für eine Vielzahl von mobilen Bauwerken. Eine Wendeltreppe ermöglicht eine effektive äußere Raumausnutzung.

Das Aufsatzteil kann ein Dach, das im Wesentlichen aus einer Platte gebildet ist, und ein an dem Dach befestigtes Geländer aufweisen. Damit können mobile Bauwerke aus Fertigbauteil und Dach nach Wunsch nachgerüstet werden, so dass deren obere Flächen begehbar sind.

Das erfindungsgemäße mobile Bauwerk kann oberhalb der Fenster- und Türausnehmung einen Sonnen- und/oder Wetterschutz aufweisen, der sich radial vom Fertigbauteil aus erstreckt. Der Wetterschutz kann dabei beispielsweise aus textiien Materialien oder Kunststoffen gefertigt sein. Im Bedarfsfall ist mit diesem Sonnen- und/oder Wetterschutz eine gezielte Abdeckung von Abschnitten der Tür- und/oder Fensterausnehmung möglich.

Entsprechend einem weiteren Aspekt der Erfindung ist in die Fensterausnehmung ein Schrank eingebaut, der von der äußeren

Umfangswandung des Fertigbauteils aus zugänglich ist. Dieser kann in Radialrichtung des Hohlzylinderabschnitts herausschiebbar sein, um einen einfachen Zugang von außen zu ermöglichen. Damit lässt sich das mobile Bauwerk zur Lagerung verwenden Der Schrank kann ein Kühlschrank sein,

wodurch ein Einsatz im gastronomischen Bereich möglich ist. Die Ausdehnung der Fensterausnehmung in Umfangsrichtung kann größer als die Ausdehnung des Schrankes in Umfangsrichtung sein, so dass ein offener Fensterbereich bei eingebrachtem Schrank verbleibt. Dieser offene Fensterbereich kann beispielsweise mit einer Theke versehen sein und über diese können Waren aus dem Schrank verkauft werden.

In der Fensterausnehmung kann eine herausschiebbare Theke vorgesehen sein. Es ist von Vorteil, wenn bei eingebrachter Theke eine Fensteröffnung oberhalb der Theke verbleibt, so dass die Oberfläche der Theke als Tresen für beispielsweise den Verkauf dient und in einer als Kühltruhe ausgebildeten Theke zu kühlende Lebensmittel verbleiben. Auch die Theke kann herausschiebbar gestaltet sein.

Entsprechend der Erfindung ist ferner eine Anordnung von zumindest zwei nebeneinander angeordneten mobilen Bauwerken vorgesehen, wobei die mobilen Bauwerke in funktionaler Beziehung stehen. Beispielsweise sind diese gemeinsam begehbar oder ihre Fenster- und/oder Türausnehmungen sind miteinander verbunden. Damit lässt sich der in oder an den mobilen Bauwerken zur Verfügung stehende Raum vergrößern, wodurch die Nutzungsmöglichkeiten des mobilen Bauwerks auch in Form von gastronomischen Einrichtungen erweitert sind.

Bei einem Aspekt der Erfindung sind zumindest zwei mobile Bauwerke übereinander angeordnet. Dadurch ist ein Einsatz einer Vielzahl von mobilen

Bauwerken auf geringer Grundfläche möglich. Auf den mobilen Bauwerken kann zumindest ein Aufsatz, beispielsweise in Form einer Brücke, vorgesehen sein, wodurch beispielsweise eine mehrstufige Anordnung von einfach zugänglichen Verkaufsräumen gebildet wird.

Dieser mobile Aufsatz kann entweder einem mobilen Bauwerk zugeordnet sein oder kann auf mehreren mobilen Bauwerken gemeinsam vorgesehen sein.

Es wird ferner eine Anordnung aus zumindest zwei der vorstehenden mobilen Bauwerken vorgesehen, zwischen denen ein quaderförmiges mobiles Verbindungsbauwerk mit zumindest zwei Ausnehmungen vorgesehen ist, die sich zu einer Tür- oder Fensterausnehmung des jeweiligen mobilen Bauwerks öffnen, so dass Innenräume der zwei mobilen Bauwerke mit einem Innenraum des quaderförmigen Verbindungsbauwerks in Verbindung stehen. Damit kann

ein großer Innenraum bei unregelmäßiger Konturgestaltung der Anordnung aus mobilen Bauwerken geschaffen werden, Gleichzeitig ist das Aufstellen der Anordnung einfach, da die mobilen Bauwerke einzeln transportierbar sind.

Bei einer derartigen Anordnung weist zumindest eines der zwei mobilen

Bauwerke und das quaderförmige Verbindungsbauwerk ein jeweiliges Aufsatzteil auf und sind die Aufsatzteile in einer solchen Weise verbunden sind, dass eine gemeinsame Fläche entsteht. Dadurch entsteht nicht nur ein gemeinsamer Innenraum sondern eine einheitlich nutzbare Fläche auf dem Aufsatzteil.

Es wird ferner ein mobiles Bauwerk mit einer im Wesentlichen zumindest abschnittsweise zylindermantelförmigen, an zumindest einem Fertigbauteil ausgebildeten Umfangswandung, und einem das zumindest eine Fertigbauteil zumindest teilweise bedeckenden, begehbaren Aufsatzteil vorgesehen. Damit kann das Fertigbauteil als Fuß für das Aufsatzteil eingesetzt werden.

Vorzugsweise ist in das Aufsatzteil ein Abzug, stärker bevorzugt ein Rauchabzug mit einer Filtereinrichtung, ist, so dass das mobile Bauwerk als Raucherinsel nutzbar, ohne dass Schadstoffe in starken Umfang in die Umgebung gelangen. Das mobile Bauwerk kann somit selbst an stark frequentierten Plätzen eine Möglichkeit zum Rauchen schaffen, ohne die Nichtraucher zu beeinträchtigen.

Der Abzug ist rohrförmig und bevorzugt nahe der oder an der Mittelachse des Aufsatzteils ausgebildet. Somit ist mit einfachen Mitteln und kostengünstig ein effektiver Rauchabzug umsetzbar, der auch ästhetischen Gesichtpunkten standhält.

Die Länge des rohrförmigen Abzugs kann größer als 1 ,40 m, bevorzugt größer als 1 ,80 m und stärker bevorzugt größer als 2m sein, so dass Rauch aus dem mobilen Bauwerk über den Köpfen von auf dem Aufsatzteil befindlichen Personen abziehen kann. Auf diese Weise ist auch das Aufsatzteil nutzbar, sogar als Aufenthaltsort für Nichtraucher.

Der Abzug ist bevorzugt mit einem Dachabschnitt versehen, so dass

Regenwasser nicht in das Fertigbauteil gelangt.

Ferner kann das Aufsatzteil einen im Wesentlichen ringförmigen Abschnitt zur Aufnahme von Wasser im Aufsatzteil aufweisen und kann die

Umfangswandung des Aufsatzteils im Wesentlichen kontinuierlich zur Umfangswandung des Fertigbauteils verlaufen. Damit ist ein Schwimmbecken im Aufsatzteil möglich. Von herkömmlichen Schwimmbecken unterscheidet sich dieses in der Höhe über dem Erdboden bei gleichzeitig geringem Aufwand zur Aufstellung.

Darüber hinaus ist an einer Stirnfläche des Aufsatzteils eine Leiter für den Zugang zum Aufsatzteil befestigt, um den Zugang zum Schwimmbecken auf einfache Weise zu ermöglichen.

Ferner kann ein Abfluss zum Ablassen des Wassers aus dem Aufsatzteil in einem Bodenabschnitt des Aufsatzteils oder in der Umfangswandung des Aufsatzteils vorgesehen sein, so dass aus dem Schwimmbecken das Wasser ablassbar ist.

Bei einem erfindungsgemäßen mobilen Bauwerk kann am Aufsatzteil und/oder an der Umfangswandung des Fertigbauteils zumindest ein Spielgerät, wie beispielsweise eine Klettereinrichtung, eine Rutsche oder eine Seilanordnung befestigt ist, über die ein Betreten bzw. Verlassen des Aufsatzteils vorgesehen sein. Auf diese Weise ist das mobile Bauwerk als Spielgerät nutzbar.

In einer bevorzugten Ausführung ist in der Umfangswandung des Fertigbauteils zumindest eine kreisförmige Ausnehmung vorgesehen. Diese kann in einfacher Weise in das Fertigbauteil eingebracht werden, insbesondere im Fall von Betonfertigbauteilen.

Das Aufsatzteil kann darüber hinaus einen korbartigen Abschnitt haben, über den Bewuchs auf dem Aufsatzteil haltbar ist, an dem eine transparente Abdeckung für die Oberseite des Fertigbauteils anbringbar ist und/oder der eine Ausnehmung zum Betreten des Aufsatzteils aufweist. Damit kann das Aufsatzteil für Werbezwecke oder auch als Werbeleuchtträger genutzt werden.

Der korbartige Abschnitt kann ferner ein feuerverzinkter Korb sein, der zumindest abschnittsweise bei der Fertigung des Fertigbauteils verwendet wird. Damit können für das Fertigbauteil und den Korb die gleichen Ausgangsmaterialien verwendet werden, wodurch sich der Herstellungsaufwand insbesondere im Fall von Beton-fertigbauteilen verringert.

Ferner kann am korbartigen Abschnitt eine Wärmeisolierung und eine Heizung zum Erwärmen eines Innenraums des mobilen Bauwerks vorgesehen sein. Damit ist eine Winternutzung des Aufsatzteils möglich.

Auf das eine Fertigbauteil kann ferner ein weiteres Fertigbauteil aufgesetzt sein, bevor das Aufsatzteil auf das weitere Fertigbauteil aufgebracht wird. Diese Fertigbauteilgruppe ist somit mehrteilig ausgebildet, so dass turmartige Bauten möglich sind, mit denen sich auf Freiflächen beispielsweise eine Vielzahl von artistischen Darbietungen realisieren lassen. Auch die Nutzung eines Aufsatzteils auf diesen turmartigen Bauten als Aussichtsplattform ist möglich.

Das weitere Fertigbauteil ist bevorzugt ein rohrförmiger Abschnitt zur Vergrößerung des Innenraums der Fertigbauteilgruppe. Dadurch sind hohe Innenräume umsetzbar.

In den rohrförmigen Abschnitt ist vorzugsweise zumindest eine kreisförmige Ausnehmung eingebracht, wodurch der Fertigungsaufwand gering gestaltet werden kann.

Ferner wird bevorzugt, wenn der Innenraum des Fertigbauteils zumindest benachbart zu einem Teilabschnitt des Innenumfangs mehretagig ausgebildet ist. Damit kann unter Wahrung einer Begehbarkeit von innen eine mehretagige Nutzung beispielsweise mit mehreren Arbeits- oder Schlafplätzen, aber auch mit Aussichtspunkten auf mehreren Etagen umgesetzt werden.

Darüber hinaus können zumindest zwei übereinander angeordnete Etagenabschnitte in einer solchen Weise ausgebildet sein, dass diese durch Personen zum Schlafen nutzbar sind. Dadurch entsteht eine Unterkunft für mehrere Personen, die einfach aufzustellen ist und eine sichere Bleibe bietet.

Die Etagenabschnitte können über eine Leiter miteinander verbunden sein, so dass bei geringem Innendurchmesser alle Etagen einfach zugänglich sind.

Es wird bevorzugt, wenn die Etagenabschnitte am Innenumfang des Fertigbauteils und/oder des Aufsatzteils befestigt sind. Dadurch fallen weitere Befestigungselemente, die am Boden abgestützt sind weg, und es verringert sich der Aufstellaufwand für das mobile Bauwerk.

In einer weiteren Ausführungsform ist jedem Etagenabschnitt zumindest eine Fensterausnehmung zur Beleuchtung zugeordnet. Trotz des geringen Durchmessers des Innenraums ist somit eine ausreichende Beleuchtung der Etagen realisierbar.

Der Innenraum des mobilen Bauwerks kann eine Heizung aufweisen, so dass eine Nutzung an kalten Standorten, beispielsweise als Wanderunterkunft im Gebirge, möglich ist.

Ferner wird bevorzugt, wenn das mobile Bauwerk wasserdicht ausgebildet ist. Damit ist auch bei Regen eine sichere übernachtung von Wanderern oder eine trockene Aufbewahrung von Gegenständen möglich.

Das Fertigbauteil weist bevorzugt einen zylinderartigen Hohlraum auf, der mit einem fließfähigen Stoff füllbar ist. Somit kann erst nach der Aufstellung des Fertigbauteils das Endgewicht erreicht werden, so dass zuvor der Transportaufwand für das Fertigbauteil verringert ist.

Der fließfähige Stoff kann ein Schüttgut, wie beispielsweise Sand, oder eine Flüssigkeit, vorzugsweise eine wasserhaltige Flüssigkeit, sein. Damit sind kostengünstige Materialien einsetzbar, um das mobile Bauwerk ortsfest zu halten.

Der Hohlraum ist bevorzugt durch einen inneren und einen äußeren Wandabschnitt begrenzt, die im Bereich des Bodenabschnitts und/oder der

Türausnehmung und/oder der Fensterausnehmung miteinander verbunden sind. Damit ist das Fertigbauteil mit Innen- und Außenwand umsetzbar, wodurch neben der besseren Transportierbarkeit auch eine bessere Wärmedämmung realisierbar ist.

Der innere und/oder äußere Wandabschnitt weist vorzugsweise Holz, Kunststoff und/oder Stahl auf. Damit lassen sich vortreffliche mechanische Eigenschaften wie gute Stabilität, Witterungsbeständigkeit und ansprechende innere und äußere Gestaltung des mobilen Bauwerks mit kostengünstigen Materialien umsetzen.

Es wird ein mobiles Bauwerk mit einem monolitischen Fertigbauteil vorgesehen, das einen Hohlzylinderabschnitt, der eine im Wesentlichen zylindermantelförmige Umfangswandung, in der zumindest eine

Türausnehmung und/oder Fensterausnehmung vorgesehen ist, und einen sich an den Hohlzylinderabschnitt einstückig anschließenden Stirnabschnitt aufweist.

Bei einem erfindungsgemäßen mobilen Bauwerk ist der Stirnabschnitt von einem Ring umgeben, durch den vom Stimabschnitt zum Ring strömendes Regenwasser entlang der Umfangswandung des Fertigbauteils in einem vorbestimmten Abstand zu dieser ieitbar ist. Damit kann Regenwasser von der Außenwandung abgeleitet werden und kann eine Beeinträchtigung der Außenwandung vermieden werden.

Im Stirnabschnitt kann eine Ausnehmung in einer solchen Weise ausgestaltet sein, dass der Innenraum des Fertigbauteils durch Personen zugänglich ist und durch eine nach außen öffnenbare Abdeckeinrichtung verschließbar ist. Damit kann das mobile Bauwerk als Schutzbauwerk beispielsweise in Lawinengebieten verwendet werden. Durch die nach außen öffnenbare Abdeckeinrichtung kann das Eindringen von Schnee und Eis in den Innenraum verhindert werden.

Es wird ferner bevorzugt, wenn benachbart zu einer Türausnehmung eine Stützeinrichtung vorgesehen ist, durch die verhinderbar ist, dass bei

Druckkräften, beispielsweise durch Lawinen, die von der zur Türausnehmung entgegengesetzten Seite auf die Umfangswandung des Fertigbauteils wirken, das mobile Bauwerk seine Lage verändert bzw. umkippt. Im Ergebnis ist die Standfestigkeit des mobilen Bauwerks hoch. Gleichzeitig lässt sich das mobile Bauwerk in einfacher Weise aufbauen.

Es kann am Stirnabschnitt eine sich parallel zur Längsachse der Fertigbauteils erstreckende Signalisiereinrichtung vorgesehen sein, die am Stirnabschnitt in einer solchen Weise abgestützt ist, dass diese bei Druckkräften, beispielsweise durch Lawinen, die in Radialrichtung auf das Fertigbauteil wirken, ihre Relativposition zum Stirnabschnitt im Wesentlichen beibehalten. Auch bei einer dicken Schneeschicht über dem mobilen Bauwerk ist somit eine einfach Ortung möglich.

Eine erfindungsgemäße Anordnung kann ferner mit einem ersten monolitischen Fertigbauteil, das einen ersten Hohlzylinderabschnitt hat, der eine im Wesentlichen zylindermantelförmige, Umfangswandung und einen sich an den Hohlzylinderabschnitt einstückig anschließenden Bodenabschnitt hat, und zumindest einem zweiten monolitischen Fertigbauteil versehen sein, das einen

zweiten Hohlzylinderabschnitt hat, der eine im Wesentlichen zylindermantelförmige Umfangswandung und einen sich an den zweiten Hohlzylinderabschnitt einstückig anschließenden zweiten Bodenabschnitt hat, wobei das erste und zweite Fertigbauteil in einer solchen Weise ausgestaltet sind, dass der Innenumfang von diesen begehbar ist, parallel zur Radialrichtung der Hohlzylinderabschnitte mit konstantem Abstand zur Mittelachse des Fertibauteils Aufbewahrungsflächen, vorzugsweise für Flaschen und/oder Fässer, vorgesehen sind und die Bodenabschnitte an entgegengesetzten Seiten der Anordnung vorgesehen sind. Damit sind liegende mobile Bauwerke oder in den Erdboden eingebrachte Bauwerke möglich, die in einfacher Weise herstellbar und beispielsweise zu Lagerzwecken nutzbar sind.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen

Fig. 1 eine Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen, mobilen Bauwerks entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel ist,

Fig. 2 eine geschnittene Seitenansicht des mobilen Bauwerks aus Fig. 1 ist,

Fig. 3 eine an der Linie A-A in Fig. 2 geschnittene Ansicht in Radialrichtung des mobilen Bauwerks aus Fig. 1 ist,

die Fig. 4A bis 4D verschiedene Zustände bei der Herrichtung des erfindungsgemäßen mobilen Bauwerks zeigen,

die Fig. 5A und 5B ein mobiles Bauwerk entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel zeigen,

Fig. 6 ein mobiles Bauwerk entsprechend einem dritten

Ausführungsbeispiel zeigt,

Fig. 7 ein mobiles Bauwerk entsprechend einem vierten Ausführungsbeispiel zeigt,

Fig. 8 ein mobiles Bauwerk entsprechend einem fünften Ausführungsbeispiel zeigen,

die Fig. 9A bis 9D ein mobiles Bauwerk entsprechend einem sechsten Ausführungsbeispiel in verschiedenen Abwandlungen zeigen,

Fig. 10 ein mobiles Bauwerk entsprechend einem siebenten Ausführungsbeispiel zeigt,

Fig. 1 1 ein mobiles Bauwerk entsprechend einem achten Ausführungsbeispiel zeigt,

Fig. 12 ein mobiles Bauwerk entsprechend einem neunten

Ausführungsbeispiel zeigt,

Fig. 13 eine Anordnung aus mobilen Bauwerken entsprechend dem zehnten Ausführungsbeispiel zeigt,

Fig. 14 ein mobiles Bauwerk entsprechend dem elften Ausführungsbeispiel zeigt,

Fig. 15 ein mobiles Bauwerk entsprechend dem zwölften Ausführungsbeispiel zeigt,

Fig. 16 ein mobiles Bauwerk entsprechend dem dreizehnten Ausführungsbeispiel zeigt,

Fig. 17 ein mobiles Bauwerk entsprechend dem vierzehnten

Ausführungsbeispiel zeigt,

Fig. 18 ein zylinderförmiges Fertigbauteil für ein mobiles Bauwerk entsprechend dem fünfzehnten Ausführungsbeispiel zeigt,

Fig. 19 ein mobiles Bauwerk entsprechend dem fünfzehnten Ausführungsbeispiel zeigt,

Fig. 20 eine Variante für die Gestaltung eines Fertigbauteils, insbesondere der Wandungen von diesem, zeigt,

Fig. 21 ein mobiles Bauwerk entsprechend dem sechzehnten Ausführungsbeispiel zeigt und

Fig. 22 ein mobiles Bauwerk entsprechend dem siebzehnten Ausführungsbeispiel zeigt.

Bei der detaillierten Beschreibung der Erfindung wird zu Beginn auf Fig. 1 Bezug genommen, die ein erfindungsgemäßes, mobiles Bauwerk 1 entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel in der Perspektivansicht zeigt. Das mobile Bauwerk 1 weist ein Betonfertigbauteil 2 und ein Dach 8 ebenfalls aus Beton auf. Als Beton für das Betonfertigbauteil 2 und das Dach 8 gelangt vorzugsweise Sichtbeton zum Einsatz, wodurch ein optisch ansprechendes Erscheinungsbild des mobilen Bauwerks ohne weitere Oberflächenbehandlung möglich ist.

Das Fertigbauteil 2 hat einen im Wesentlichen scheibenförmig ausgebildeten Bodenabschnitt 4, an den sich ein Hohlzylinderabschnitt 6 anschließt, wie es Fig. 2 zu entnehmen ist. Der Bodenabschnitt 4 und der Hohlzylinderabschnitt 6 sind einstückig ausgebildet.

In die Umfangswand 7 des Hohlzylinderabschnitts 6, die als Zylindermantel ausgebildet ist, sind eine Türausnehmung 10 und eine Fensterausnehmung 20 mit einem vorbestimmten Abstand zu den axialen Endabschnitten 6a, 6b des Hohlzylinderabschnitts 6 eingebracht.

Vertikale Begrenzungen 12a, 12b der Türausnehmung 10 verlaufen im wesentlichen in Axialrichtung des Hohlzylinderabschnitts 6, während horizontale Begrenzungen 14a, 14b im wesentlichen in Umfangsrichtung des

Hohlzylinderabschnitts 6 ausgebildet sind. Dieses ist in Fig. 4A gezeigt. In die vertikalen Begrenzungen 12a, 12b und in die horizontalen Begrenzungen 14a, 14b ist ein Rahmen 16 aus Edelstahl eingesetzt, durch den die Verletzungsgefahr beim Betreten des mobilen Bauwerks verringert wird und das gesamte mobile Bauwerk optisch ansprechend gestaltet ist.

Die Türausnehmung 10 ist durch eine Schiebetür 18 verschließbar, wie es in Fig. 4A gezeigt ist. Die Führungen für die Schiebetür 18 sind auf die Innenumfangswandung des Hohlzylinderabschnitts 6 aufgebracht und ermöglichen ein Verschieben der Schiebetür 18 im Wesentlichen parallel zur Innenumfangswandung des Hohlzylinderabschnitts 6.

Vertikale Begrenzungen 22a, 22b der Fensterausnehmung 20 verlaufen im wesentlichen in Axialrichtung des Hohlzylinderabschnitts 6, während horizontale

Begrenzungen 24a, 24b im wesentlichen in Umfangsrichtung des Hohlzylinderabschnitts 6 ausgebildet sind, wie es in Fig. 1 gezeigt ist. In die vertikalen Begrenzungen 22a, 22b und in die horizontalen Begrenzungen 24a, 24b ist ein Rahmen 26 aus Edelstahl eingesetzt, durch den einerseits ein gleichmäßiger Abschluss der Ausnehmung nur mit geringer Verletzungsgefahr für Verkaufspersonal in mobilen Bauwerk sichergestellt wird und andrerseits dem mobilen Bauwerk ein hochwertiges Aussehen verliehen wird.

Die Fensterausnehmung 20 ist durch eine Schiebetür 28 verschließbar, wie es in Fig. 4B gezeigt ist. Die Führungen für die Schiebetür 28 sind auf die Innenumfangswandung des Hohlzylinderabschnitts 6 aufgebracht und ermöglichen ein Verschieben der Schiebetür 28 im Wesentlichen parallel zur Innenumfangswandung des Hohlzylinderabschnitts 6.

Vorzugsweise lassen sich die Schiebetür 18 und die Schiebetür 28 in die gleiche Richtung öffnen, d.h. in Fig. 3 entgegen dem Uhrzeigersinn. Vorteilhaft wirkt sich dabei aus, wenn eine Schiene zur Führung der Schiebetüren 18, 28, die in einem Winkel von 360° entlang des Innenumfangs des Hohlzylinderabschnitts verläuft, vorgesehen ist.

Statt rechteckiger Türausnehmung 10 und Fensterausnehmung 20 können diese Ausnehmungen eine beliebige Gestalt haben. So sind beispielsweise auch runde oder ovale Ausnehmungen vorstellbar. Der Durchmesser von diesen kann im Bereich von ungefähr 5 mm bis ungefähr 1 ,2 m liegen.

Benachbart zur Fensterausnehmung 20 ist ein Tresen 30 vorgesehen, der bei geöffneter Schiebetür 28 aus der Fensterausnehmung ausfahrbar ist, wie es in Fig. 4C gezeigt ist. Der Tresen 30 weist eine Mittelplatte 32 und zwei im zusammengefalteten Zustand auf der Mittelplatte 32 angeordnete Randplatten 34a und 34b auf. Nach dem Ausfahren des Tresen, so dass dieser sich oberhalb bzw. auf dem Fensterrahmen 26 befindet, sind die Randplatten 34a, 34b auf den Fensterrahmen 26 klappbar, wie es in Fig. 4D gezeigt ist.

Alternativ dazu muss kein Ausklappen der Randplatten 34a, 34b erfolgen, sondern der Tresen 30 kann in der in Fig. 4C gezeigten Lage verbleiben.

Anschließend kann die Schiebetür 28 der Fensterausnehmung 20 aus der in Fig. 4C gezeigten rechten Richtung und die Schiebetür 18 aus der in Fig. 4C gezeigten linken Richtung an den Tresen 30 herangeschoben werden, so dass bei einer entsprechenden Anpassung der Schiebetür 18, so dass diese auch in

dieser Position geschlossen ist, bei kalten Wetter nur ein kleiner öffnungsquerschnitt der Fensterausnehmung der äußeren Witterung ausgesetzt ist.

Nach dem Ausfahren und Aufklappen des Tresen entsprechend den Fig.

4C und 4D wird der verkaufsbereite Zustand aus Fig. 1 erhalten. Obwohl der Tresen vorzugsweise aus Massivhoiz, insbesondere Buchenholz gefertigt ist, ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt, sondern es kann ein beliebiges Material im Hinblick auf die angestrebte Verwendung des mobilen Bauwerks verwendet werden. Die Verwendung von Massivholz unterstreicht den optisch ansprechenden Charakter des mobilen Bauwerks.

Benachbart zum Tresen 30 sind im Bodenabschnitt 4 Ausnehmungen 5a, 5b in Form eines Leerrohrs für Kabel und/oder Leitungen vorgesehen, durch die beispielsweise Elektrokabel, Wasserleitungen, Abwasserleitungen und

Gasleitungen verlaufen können. Die Anordnung dieser Ausnehmungen 5a, 5b benachbart zum Tresen hat den Vorteil, dass bei einer Verwendung des mobilen Bauwerks als Verkaufsstand, bei dem beispielsweise Wasser benötigt wird, wie im gastronomischen Bereich, nur kurze Leitungen nötig sind und somit mehr Platz im Inneren des mobilen Bauwerks zur Verfügung steht.

Der in Fig. 2 mit A-A gekennzeichnete Schnitt ist in Fig. 3 wiedergegeben. Wird nun eine Bezugslinie L1 durch die Mitte der Fensterausnehmung 20 gelegt, so befinden sich beispielhaft die Verbindungslinien zwischen den Mittelachsen der Ausnehmungen 5a, 5b und der Mittelachse M des Hohlzylinderabschnitts 6 in einem Winkel von jeweils 44° zur Bezugslinie L1 , wie es in Fig. 3 gezeigt ist. In der Ebene A-A von Fig. 2 ist eine Bezugslinie L2 zur Bezugslinie L1 senkrecht angeordnet. Die Mittelinie MT der Türausnehmung 10 ist von der Bezugslinie L2 entgegengesetzt zu den Ausnehmungen 5a, 5b in einem Winkel von 9° vorgesehen. Die Abmessung der Türausnehmung beträgt 800x2000 mm, die der Fensterausnehmung 2000x1000mm, der Innendurchmesser des Hohlzylinderabschnitts 6 2500 mm, der Außendurchmesser 2740 mm, die Höhe des Hohlzylinderabschnitts 2530 mm, die Wandstärke des Bodenabschnitts 150, die Wandstärke des Hohlzylinderabschnitts 6 120 mm, der Durchmesser des Dachs 8 3000 mm und die Dicke des Dachs 140 mm. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausgestaltung beschränkt, sondern es können an die Verwendung des mobilen Bauwerks angepasste Abmessungen zum Einsatz gelangen.

Das Fertigbauteil 2 mit Hohlzylinderabschnitt 6 und Bodenabschnitt 4 wird beispielsweise hergestellt, indem Formen aus der Betonfertigteilherstellung verwendet und modifiziert werden. Insbesondere gelangen Formen für äbwassersammelbehälter zum Einsatz. Am Drahtgeflecht für den Abwassersammelbehälter werden Rahmen für die Fenster- und

Türausnehmungen angebracht, so dass nach dem Einbringen und Aushärten des Betons die Fenster- und Türausnehmung vorliegen. Alternativ dazu sind auch Fertigbauteile von Regenwasserspeichern sowie monolithische Fertigbauteile für die Pelletspeicherung, die Schüttgutspeicher oder für Holzspäne verwendbar.

Als Dach 8 für das Fertigbauteil 2 wird ein abgeflachter Deckel verwendet, der über einen Dichtungsring, die vorzugsweise als Schlauchdichtung ausgeführt ist, mit dem Fertigbauteil 2 verschraubt ist. Damit ist eine gute Abdichtung des Inneren des mobilen Bauwerks in Bezug auf Witterungseinflüsse gegeben.

Das Dach 8 kann jedoch beliebig entsprechend dem gewünschten Einsatz abgewandelt werden. So kann ein asymmetrisches Dach als Regenschutz zur Anwendung gelangen. Von Vorteil ist dabei, wenn eine Abmessung des gesamten mobilen Bauwerks die Breite von ungefähr 3 m nicht überschreitet, um einen Transport des mobilen Bauwerks auf der Straße ohne Sondergenehmigung zu ermöglichen.

Ferner kann das Dach 8 entsprechend den Fig. 1 bis 4 mit einem überstand in Bezug auf den Außenumfang des Hohlzylinderabschnitts des Fertigbauteils 2 versehen sein oder das Dach 8 kann bündig mit dem Außenumfang des Hohlzylinderabschnitts abschließen.

In einer Abwandlung ist das Dach 8 so ausgestaltet, dass diese als Werbe- oder Präsentationsfläche genutzt wird, d.h. dass Aufkleber oder Planen an diesem befestigt sein können, die bei der Betrachtung aus erhöhter Position in der Nähe des mobilen Bauwerks den gewünschten optischen Effekt hervorrufen.

Alternativ oder zusätzlich ist in das Dach zumindest eine Fassung eingelassen, die es ermöglicht, dass Rohre zum Abführen von Abprodukten von Heizanlagen oder von Geräten der Gastronomie in das Dach 8 einbringbar sind. Die Rohre können jedoch auch direkt in das Dach eingelassen sein. Ferner ist es möglich in eine Fassung einen Deckel aus durchscheinendem Material, wie z.B. Glas einzulegen, um ein Oberlicht im mobilen Bauwerk zu ermöglichen. Diese

Glasplatte kann in einer Variante von innen heraushebbar sein, damit eine verbesserte Luftzirkulation erhalten wird.

Ferner ist auch eine Begrünung des Daches umsetzbar.

Zur Verringerung des Witterungseinflusses und zur Erhöhung der Einbruchsicherheit sind mit Bezug auf die Randabschnitte der Fenster- und Türausnehmung Dichtungsgummis vorgesehen. Daher ist das geschlossene mobile Bauwerk vor äußeren Einflüssen in starkem Maße geschützt.

Wenn die Verriegelung für die Tür 28 der Fensterausnehmung in einer solchen Weise angeordnet ist, dass das Fenster nur von innen aufschließbar ist, ist die Einbruchsicherheit nochmals erhöht. Die Tür 18 der Türausnehmung ist vorzugsweise von außen verschließbar.

Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die Verwendung der vorstehend genannten Dichtungen und Verschraubungen beschränkt sondern es kann eine beliebige Verbindung zwischen Fertigbauteil 2 und Dach 8 vorliegen und die Türen 18, 28 können in beliebiger Weise in die Türausnehmung 10 bzw. Fensterausnehmung 20 eingebracht sein.

Statt der vollständigen Erzeugung des Fertigbauteils 2 aus Sichtbeton ist es auch möglich, dass nur die Umfangswandung 7 des Hohlzylinderabschnitts 6 mit Sichtbeton bedeckt ist.

Auf zumindest einen Teil der Umfangswandung 7 kann eine Grafittischutzschicht aufgetragen sein, wodurch das mobile Bauwerk einen Schutz gegen unerwünschte äußere Gestaltung aufweist.

Bei einer weiteren Abwandlung der vorliegenden Erfindung ist das mobile

Bauwerk aus mehreren Fertigbauteilen entweder in Axialrichtung oder Radialhchtung des Hohlzylinderabschnitts 6 zusammengesetzt. Somit können statt der Verwendung eines monolithischen Betonfertigteils mehrere hohlzylinderförmige Ringe in Axialrichtung übereinander angeordnet werden oder es können mehrere Sektoren zusammengesetzt eine Zylinderform ergeben.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die Verwendung von Edelstahlrahmen für die Fensterausnehmung und die Türausnehmung beschränkt, sondern es können beliebige Rahmenmaterialien auch in

Abhängigkeit von der gewünschten Verwendung des mobilen Bauwerks zum Einsatz gelangen.

Die Bewegungsrichtung der Türen 18, 28 ist nicht auf die Umfangsrichtung beschränkt, sondern diese können alternativ dazu zumindest teilweise in

Axialrichtung des Hohlzylinderabschnitts 6 verschiebbar sein. Auf diese Weise lässt sich insbesondere bei der Schiebetür 28 der Fensterausnehmung 20 eine größere Fläche an der Innenumfangswandung des Hohlzylinderabschnitts 6 beispielsweise für Aufbewahrungszwecke nutzen.

Zur weiteren Erhöhung des Komforts des mobilen Bauwerks kann dieses Oberlicht, Innen- und Außenregale, Fußbodenbeleuchtung, Tresenbeleuchtung und/oder einen Fußbodenrost aufweisen.

Bei an der Innenumfangswandung angebrachter Schiebetür 28 für die

Fensterausnehmung 20 kann die nach innen weisende Fläche der Schiebetür 28 als Werbefläche oder zur Präsentation bei geöffneter Schiebetür 28 genutzt werden oder es können dort Regale angebracht sein. Zur Beleuchtung dienen Strahler, die bei geöffneter Schiebetür 28 den gewünschten Beleuchtungseffekt hervorrufen.

Bei der Erfindung muss nicht notwendiger Weise eine Türausnehmung und eine Fensterausnehmung vorgesehen sein. In Abhängigkeit von der Nutzung ist beispielsweise eine Türausnehmung ausreichend, wie z.B. bei der Präsentation von Kunstwerken ohne externe Beleuchtung oder bei der Nutzung als Lager. Auch das alleinige Vorsehen einer Fensterausnehmung ist bei der vorliegenden Erfindung möglich, beispielsweise zur Präsentation unter Nutzung des Innenraums des mobilen Bauswerks. Alternativ dazu ist unter anderem auch bei der Verwendung von Ausnehmungen, die eine von der Rechteckform abweichende Gestalt haben, eine höhere Anzahl von Ausnehmungen möglich, die beispielsweise Betrachtungslöcher in das mobile Bauwerk hinein oder aus diesem heraus bilden.

Die Türen für die Fenster- und Türausnehmungen können entlang der Innenumfangsfläche des Hohlzylinderabschnitts oder entlang der Umfangsfläche von diesem verschiebbar sein.

Aufgrund der großen Fläche der Umfangswandung des Hohlzylinderabschnitts 6 ist eine Nutzung von dieser zu Werbezwecken oder für

Ausstellungen möglich. Aufgrund der kantenlosen Gestaltung ist das Anbringen von großformatigen optischen Elementen möglich. Insbesondere ist bei einer Höhe des Hohlzylinderabschnitts 6 in der Größenordnung von 2530 mm und einem Außendurchmesser des Hohlzylinderabschnitts 6 in der Größenordnung von 2740 mm die Verwendung standardisierter Werbeformate, wie z.B. von City- Light-Postern (CLP) und anderer in der Werbewirtschaft üblicher Standardformate möglich. Auch können an der Umfangswandung Vorrichtungen zur Verwendung als leicht austauschbare Werbefläche vorgesehen sein. Auch UV-beständige Klebefolien und digital bedruckte Planen sind an der Umfangswandung einsetzbar.

Neben Verkaufs- und Präsentationsveranstaltungen, wie auch beispielsweise zum Eintrittskartenverkauf, lässt sich das erfindungsgemäße mobile Bauwerk für Ausstellungen oder als Internet-Cafe nutzen. Auch Schauspieler und Kleinkünstler können das mobile Bauwerk für ihre

Darbietungen nutzen und entsprechend, auch bereits bei der Herstellung, anpassen.

Aufgrund des Gewichts des Betonfertigbauteils ist auch die Befestigung eines Ballons möglich, wodurch die Attraktivität einer zur Zwischennutzung zur Verfügung stehenden Fläche insbesondere bei der Ansiedlung mehrerer mobiler Bauwerke der vorstehend beschriebenen Art erhöht wird.

In dem mobilen Bauwerk oder aus diesem heraus können auch Beratungsgespräche geführt werden, wobei die Ausgestaltung des mobilen Bauwerks an den Gegenstand der Beratung angepasst ist. Aus dem mobilen Bauwerk heraus ist auch die Filmprojektion oder das Aussenden von Lichteffekten möglich, wobei die Abmessungen der Ausnehmungen an die beabsichtigte Verwendung anpasst werden können.

Auch das produzierende Gewerbe kann das mobile Bauwerk hinsichtlich Lage und Größe der einzubringenden öffnungen und der Abmessungen an seine speziellen Belange anpassen.

Durch den kompakten Charakter des mobilen Bauwerks lässt sich dieses mit oder ohne Dach einfach versetzen.

Die Fig. 5A und 5B zeigen das mobile Bauwerk entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Im zweiten Ausführungsbeispiel ist das Dach 8 des ersten Ausführungsbeispiels durch ein Aufsatzteil 40 ersetzt.

Das in Fig. 5A dargestellte Aufsatzteil 40 hat eine Grundplatte 41 , die auf das Fertigbauteil 2, in dem wie beim ersten Ausführungsbeispiel eine Türausnehmung 10 und eine Fensterausnehmung 20 mit Tresen 30 vorgesehen ist, aufgebracht ist. Von der Grundplatte 41 erstrecken sich vom Fertigbauteil 2 weg ein Betonsockel 42 und ein am Betonsockel 42 befestigtes Geländer 44. Sowohl der Betonsockel 42 als auch das Geländer 44 erstrecken sich über den gesamten Umfang der Grundplatte 41. Das Aufsatzteil weist bevorzugt eine zusätzliche Funktion in Ergänzung zur zumindest teilweisen Abdeckung eines offenen Abschnitts des Fertigbauteils auf, wie z.B. das Ermöglichen der Begehbarkeit des mobilen Bauwerks. Das Aufsatzteil kann auch mehrteilig ausgeführt sein.

In die Grundplatte 41 ist ein in den Figuren nicht dargestellte, vorzugsweise kreisförmige oder rechteckige Durchstiegsöffnung eingebracht, über die das Aufsatzteil 40 vom Innenraum der Fertigbauteils 2 zugänglich ist. Im Fertigbauteil 2 kann eine vorzugsweise abnehmbare oder verschwenkbare Leiter angeordnet werden, um die Begehbarkeit des Aufsatzteils 40 über die Durchgangsöffnung umzusetzen.

Fig. 5B zeigt eine Abwandlung des mobilen Bauwerks entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel, bei der auf dem Fertigbauteil 42 das Aufsatzteil 40 mit Betonsockel 42 und Geländer 44 vorgesehen ist sowie bei der auf dem Aufsatzteil 40 ein Sonnenschirm 46 angeordnet ist. Zum Befestigen des Sonnenschirms 46 weist die Grundplatte 41 eine nicht dargestellte Ausnehmung auf, in die der Sonnenschirm steckbar ist. Auf diese Weise ist die Oberfläche der Grundplatte 41 ohne einen störenden Fuß für den Sonneschirm 46 effektiv nutzbar. Auch bei der Abwandlung entsprechend Fig. 5B ist eine über eine Leiter mit Innenraum des Fertigbauteils zugängliche Durchgangsöffnung vorgesehen.

Die Durchgangsöffnung beim zweiten Ausführungsbeispiel und seiner Abwandlung ist durch einen Verschluss beispielsweise in Form eines kreisförmigen oder rechteckigen Deckels abdeckbar, der vorzugsweise von innen zugänglich ist und durch den das Eindringen von Regen oder Schnee in den Innenraum des mobilen Bauwerks sowie ein Eindringen Unbefugter in das mobile Bauwerk verhindert wird.

Das zweite Ausführungsbeispiel ist nicht auf die Verwendung von Betonsockel 42 und Geländer 44 als Elemente des Aufsatzteils 40 beschränkt, sondern der Umfang des Aufsatzteils 40 kann durch einen Sockel bzw. ein Geländer in voller Höhe aus einem beliebigen Material, wie z.B. Holz, Metall, Kunststoff begrenzt sein, wobei auch eine Kombination unterschiedlicher Materialien für Sockel, Streben und Handlauf möglich ist.

In Fig. 6 ist ein mobiles Bauwerk entsprechend einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, bei dem auf dem Fertigbauteil 2 ein Aufsatzteil 50 vorgesehen ist. Das Aufsatzteil 50 besteht aus dem Dach 8 des ersten Ausführungsbeispiels, an dessen Außenumfang Befestigungsstreben eines Geländers 52 montiert sind.

Das Geländer 52 erstreckt sich bis auf eine Aussparung 53 entlang des

Umfangs von Dach 8. In die Aussparung 53 mündet eine auf der Höhe Unterseite des Bodenabschnitts 4 befindliche, geradlinige Treppe 54, über die das Aufsatzteil 50 zugänglich ist. Somit kann auf eine Durchgangsöffnung aus dem zweiten Ausführungsbeispiel verzichtet werden und ist ein sicherer Zugang auf das Aufsatzteil 50 möglich. Die Aussparung 53 kann über eine nicht dargestellte Tür verschließbar sein, um einen unbefugten Zugang auf das Aufsatzteil 50 zu verhindern.

Bei dem in Fig. 7 dargestellten mobilen Bauwerk entsprechend dem vierten Ausführungsbeispiel ist auf dem Fertigbauteil ebenfalls das Aufsatzteil 50 des dritten Ausführungsbeispiels mit der Aussparung 53 vorgesehen. Im Unterschied zum dritten Ausführungsbeispiel ist die Treppe 60 des vierten Ausführungsbeispiels fahrbar, so dass mit einer fahrbaren Treppe der Zugang zu einer Vielzahl von benachbarten mobilen Bauwerken sichergestellt werden kann. Dadurch verringert sich der Platzbedarf der mobilen Bauwerke und ergibt sich eine optische Aufwertung einer Vielzahl von nebeneinander befindlichen mobilen Bauwerken, da nur im Bedarfsfall die fahrbare Treppe 60 heranbewegt werden muss.

In der Aussparung 53 des vierten Ausführungsbeispiels ist eine gut verschließbare Tür vorgesehen, um den Sturz von Personen vom Aufsatzteil 50 bei nicht vorhandener Treppe 60 zu verhindern. Aufgrund der beschränkten Zugänglichkeit bei weggefahrener Treppe 60 lässt sich das mobile Bauwerk

entsprechend des vierten Ausführungsbeispiels noch stärker für die Herstellung einer individuellen Atmosphäre nutzen.

Das in Fig. 8 dargestellte mobile Bauwerk entsprechend dem fünften Ausführungsbeispiel hat auf dem Fertigbauteil 2 ein Aufsatzteil 70, das einen Betonsockel 72 und ein Geländer 74 ähnlich dem zweiten Ausführungsbeispiel aufweist. Sowohl in den Betonsockel 70 als auch in das Geländer 74 ist eine Aussparung über einen kleinen Teil des Umfangs des Aufsatzteils 70 vorgesehen, an den sich ein in gleicher Höhe mit der Oberseite der Grundplatte des Aufsatzteils 70 angeordneter Zugangsvorsprung 73 anschließt, der in eine sich entlang des Außenumfangs des Fertigbauteils 2 erstreckende Wendeltreppe 74 übergeht. Der Zugangsvorsprung 73 bildet vorzugsweise eine Fortsetzung der Oberfläche des Aufsatzteils 70 oberhalb des Fertigbauteils 2 und hat die Funktion, einen ausreichenden Raum zum Begehen des Aufsatzteils über den gesamten Weg von Beginn der Wendeltreppe 78 bis auf das Aufsatzteil 70 sicherzustellen.

Von Vorteil ist bei der Ausgestaltung entsprechend dem fünften Ausführungsbeispiel, dass der Platzbedarf zum Vorsehen der Treppe reduziert wird, da sich vorzugsweise der Beginn der Wendeltreppe in unmittelbarer Nähe des Fertigbauteils 2 befindet.

Das fünfte Ausführungsbeispiel ist nicht auf die Ausgestaltung des Aufsatzteils 70 mit Betonsockel 72 und Geländer 74 beschränkt, sondern kann ähnlich dem dritten und vierten Ausführungsbeispiel ein Geländer aufweisen, das sich an den Außenumfang des Dachs 8 anschließt.

Die Figuren 9A bis 9D zeigen Anordnungen von mobilen Bauwerken entsprechend dem sechsten Ausführungsbeispiel. Bei diesen Anordnungen besteht eine funktionelle Verbindung zwischen den zumindest zwei mobilen Bauwerken.

Bei der in Fig. 9A dargestellten Variante des sechsten

Ausführungsbeispiels ist auf den Dächern 8, 128 von zwei mobilen Bauwerken 2, 122 eine von einem Geländer 125 umgebene Brücke 124 bzw. Terrasse vorgesehen. Die Brücke 124 überdeckt vorzugsweise die Oberfläche des jeweiligen gesamten Daches 8, 128. Das Gelände 125 begrenzt die Brücke und weist eine in Fig. 9A nicht dargestellte Aussparung auf, an die sich eine Wendeltreppe 126 anschließt.

Die Wendeltreppe 126 ist entweder freitragend ausgeführt oder stützt sich in Bezug auf an der Brücke 124 befestigten Halteelementen ab.

Statt der Aussparung im Geländer 125 kann das Geländer den gesamten

Umfang der Brücke 124 begrenzen und ist eine Zugangsöffnung in die Bodenplatte der Brücke 124 eingebracht.

Durch eine Brücke 124 entsprechend dieser Variante aus Fig. 9A ist eine effektive Platznutzung der Oberseite der mobilen Bauwerke, beispielsweise für gastronomische Einrichtungen wie Cafes und Restaurants, bei gleichzeitig ansprechender optischer Gestaltung möglich. Gegenüber den Treppenvarianten des dritte, vierten und fünften Ausführungsbeispiels ist bei einer Brücke, die zumindest zwei mobile Bauwerke überbrückt, eine Treppe optisch ansprechender und mit verringertem Platzbedarf anbringbar.

Die Brücke 124 entsprechend Fig. 9A ist nicht darauf beschränkt, dass deren Grundfläche im Wesentlichen mit dem Dach 8, 128 des mobilen Bauwerks abschließt, sondern die Brücke 124 kann auch zumindest teilweise überhängend ausgebildet werden, sofern für eine sichere Befestigung der Grundplatte der Brücke 128 an den Fertigbauteilen 2, 122 gesorgt ist.

Alternativ zu einer einstückigen Grundplatte der Brücke 124 kann lediglich eine Platte zwischen den Dächern 8, 128 der mobilen Bauwerke 2, 122 vorgesehen sein und auf den mobilen Bauwerken die jeweilige Dachoberfläche als Teil der Brücke verwendet werden, wobei das Geländer dann auch an den Dächern 8, 128 befestigt ist.

Fig. 9B zeigt eine Nebeneinanderanordnung von Fertigbauteilen 2, 122, 132. Diese Fertigbauteile können in unterschiedlicher funktionaler Beziehung zueinander stehen.

Bei einer ersten Ausgestaltung ist auf die Dächer dieser Fertigbauteile 2, 122, 132 eine nicht dargestellte Brücke mit gerader Treppe oder Wendeltreppe und mit Geländer aufgebracht. Dadurch ist gegenüber der Variante aus Fig. 9A eine noch effektivere Platznutzung möglich.

Entsprechend einer zweiten Ausgestaltung weist das Fertigbauteil 132 drei Türöffnungen auf, von denen eine in Fig. 9B zum Betrachter weisen kann und

von denen die zwei anderen zu gegenüber angeordneten Türöffnungen der Fertigbauteile 2, 122 weisen. Jeweils einander gegenüber angeordnete Türöffnungen der Fertigbauteile 2 und 132 bzw. 122 und 132 sind durch einen Verbindungsgang miteinander verbunden. An den Rückseiten in Fig. 9B vom Betrachter weg weisend sind an den Fertigbauteilen 2, 122

Fensterausnehmungen ausgebildet. Auf diese Weise bilden die drei Fertigbauteile 2, 122, 132 einen zusammenhängenden Raum, wodurch sich die Verkaufs- bzw. Veranstaltungsfläche unter Verwendung des Konzepts des mobilen Bauwerks vergrößern lässt.

Bei einer dritten Ausgestaltung sind auf die jeweiligen Dächer der mobilen Bauwerke aus Fig. 9B jeweilige Geländer mit Umfangsaussparungen beispielsweise entsprechend dem dritten oder vierten Ausführungsbeispiel aufgebracht. Dabei sind in die Geländer auf den Fertigbauteilen 2 und 122 jeweils eine Aussparung eingebracht und in das Geländer auf dem Fertigbauteil 132 drei Aussparungen eingebracht, wobei durch gegenüberliegende Aussparungen auf den Fertigbauteilen 2 und 132 eine Zugangsmöglichkeiten von Fertigbauteil 132 zum Fertigbauteil 2 geschaffen wird, durch gegenüberliegende Aussparungen auf den Fertigbauteilen 122 und 132 eine Zugangsmöglichkeiten von Fertigbauteil 132 zum Fertigbauteil 122 geschaffen wird und der Zugang zum Dach bzw. Aufsatzteil des Fertigbauteils 132 über eine gerade Treppe oder Wendeltreppe über die verbleibende Aussparung im Geländer auf dem Fertigbauteil 132 möglich ist.

Bei der Variante des sechsten Ausführungsbeispiels entsprechend Fig. 9C sind fünf Fertigbauteile 2, 122, 132, 142, 152 im Wesentlichen kreisförmig aufgestellt.

Entsprechend einer ersten Ausgestaltung von Fig. 9C ist auf die Dächer eine kreisförmige oder ringförmige Brücke aufgebracht, die durch ein Geländer begrenzt ist und die über eine zugeordnete Treppe zugänglich ist. Die kreisförmige Brücke hat den Vorteil einer effektiven Platznutzung. Bei der ringförmigen Brücke besteht die Möglichkeit, dass Besucher der Brücke in den durch die Fertigbauteile begrenzten Platz Einsicht haben, so dass dort individuelle Veranstaltungen stattfinden können.

Wie auch bei der zweiten und dritten Ausgestaltung der Anordnung von Fig. 9B ist es auch bei der Anordnung entsprechend Fig. 9C möglich, Tür- oder Fensteröffnungen in den Fertigbauteilen bzw. um die Dächer der jeweiligen

Fertigbauteile 2, 122, 132, 142, 152 vorgesehene Geländer miteinander zu verbinden, um den durch die mobilen Bauwerke zur Verfügung gestellten Platz zu vergrößern.

Bei der Variante des sechsten Ausführungsbeispiels entsprechend Fig. 9D sind auf den Dächern von fünf Fertigbauteilen 2, 122, 132, 142, 152 entsprechend der Variante aus Fig. 9C drei obere Fertigbauteile 212, 222, 223 in einer Fig.9B vergleichbaren Anordnung vorgesehen.

Bei der Variante nach Fig. 9D kann sich auf den Dächern der fünf

Fertigbauteile 2, 122, 132, 142, 152 benachbart zu Außenwänden der Fertigbauteile 212, 222, 223 eine im Wesentlichen kreisförmige, mittlere Brücke befinden, durch die Fenster in den Fertigbauteilen 212, 222, 223 zugänglich sind. Eine derartige, mittlere Brücke ist über eine zugeordnete Leiter oder Treppe zugänglich. Zusätzlich kann auf den oberen Fertigbauteilen 212, 222, 223 in Fig. 9D eine obere Brücke in Kreis- oder Ringform vorgesehen sein, die von der mittleren Brücke über eine Treppe oder Leiter zugänglich ist. Das Ergebnis ist eine maximale Platznutzung der Anordnung von mobilen Bauwerken.

Entsprechend Abwandlungen der Variante des sechsten Ausführungsbeispiels nach Fig. 9D können individuelle Aufsatzteile auf den Fertigbauteilen vorgesehen und miteinander verbunden sein. Ferner können in der Anordnung nach Fig. 9D wie auch bei den Varianten nach Fig. 9B und 9C zumindest einige der Tür- und/oder Fensterausnehmungen der einzelnen Fertigbauteile miteinander verbunden sein, um zusammenhängende Räume oder einen zusammenhängenden Raum je Etage zu bilden.

Die Anordnung nach Fig. 9D kann in einer solchen Weise abgewandelt sein, dass sich auf den drei oberen Fertigbauteilen 212, 222, 223 ein oberstes Fertigbauteil befindet, das ebenfalls mit einem Aufsatzteil versehen ist, so dass die Gesamtanordnung als Aussichtspunkt nutzbar ist.

Das sechste Ausführungsbeispiel ist nicht auf die in den Fig. 9A bis 9D aufgeführte Anzahl an Fertigbauteilen und Anzahl an Etagen beschränkt, sondern es kann eine beliebige Anzahl an Fertigbauteilen je Etage verwendet werden, solange ein sicherer Stand jedes Fertigbauteils sichergestellt ist.

Fig. 10 zeigt ein mobiles Bauwerk entsprechend einem siebenten Ausführungsbeispiel, bei dem oberhalb der Fenster- und Türausnehmung 10, 20 ein Sonnenschutz 80 vorgesehen ist. Dieser Sonnenschutz 80 ist vorzugsweise abnehmbar gestaltet, hat einen Ringabschnitt 82 unterhalb des Daches 8 des mobilen Bauwerks und verhindert eine direkte Sonneneinstrahlung auf die Fensterausnehmung 20. Somit können wärmeempfindliche Waren in der Fensterausnehmung 20 über einen längeren Zeitraum präsentiert werden.

An den Ringabschnitt 82 des Sonnenschutzes 80 schließt sich benachbart zur Türausnehmung 10 in Fig. 10 vom Ringabschnitt 82 abwärts weisend ein türnaher Endabschnitt 84 und benachbart zur Fensterausnehmung 20 von der entgegengesetzten Seite des Ringabschnitts 82 abwärts weisend ein fensternaher Endabschnitt 86 an. Die Endabschnitte 84, 86 haben im Wesentlichen Dreiecksform und dienen zum Halten der Endabschnitte des Sonnenschutzes 80 sowie zum Schutz der Sonneneinstrahlung auf die Türausnehmung 10 und die Fensterausnehmung 20 von der Seite.

Der Sonnenschutz 80 entsprechend dem siebenten Ausführungsbeispiel kann an einem beliebigen mobilen Bauwerk entsprechend dem ersten bis sechsten Ausführungsbeispiel vorgesehen sein.

Fig. 1 1 zeigt ein mobiles Bauwerk entsprechend dem achten Ausführungsbeispiel, bei dem in die Fensterausnehmung 20 ein von außen zugänglicher Schrank 90 eingebracht ist. Der Schrank 90 hat in Fig. 1 1 L-Form. Es kann jedoch eine beliebige andere Schrankform zum Einsatz gelangen, beispielsweise mit herkömmlicher Hochkantform. Im letztgenannten Fall verbleibt Platz auf der linken Seite in Fig. 1 1 oberhalb eines Tresens, beispielsweise zum Verkauf und Ausschank von Getränken. Das mobile Bauwerk entsprechend Fig. 11 wird bevorzugt zur Lagerung eingesetzt, wobei der Lagerraum über die in Fig. 11 nicht dargestellte Türausnehmung zugänglich ist. Der von außen zugängliche Schrank 90 ist vorzugsweise ein Kühlschrank, wodurch ein Einsatz von mobilen Bauwerken im gastronomischen Bereich sowohl zur Lagerung (Fig. 11 ) als auch zum Verkauf (z.B. Fig. 1 ) und zum Aufenthalt (z.B. Fig. 5B) möglich ist.

Bei dem in Fig. 12 dargestellten mobilen Bauwerk entsprechend dem neunten Ausführungsbeispiel ist die Fensterausnehmung 20 mit solchen Abmessungen ausgebildet, dass eine verschiebbare Theke 94 in diese einbringbar ist. Die Theke 94 kann beispielsweise eine Kühltruhe aufweisen und aus Glas gefertigt sein. Zum Schließen der Fensterausnehmung kann wie auch

im ersten bis achten Ausführungsbeispiel eine an die Abmessungen der Fenster- und/oder Türausnehmung angepasste Schiebetür verwendet werden.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die aufgezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf Ausführungsformen, bei denen Einzelmerkmale der Vielzahl von Ausführungsbeispielen untereinander kombiniert sind. So kann unter anderem ein Schrank 90 bzw. eine Theke 94 des achten und neunten Ausführungsbeispiels bei mobilen Bauwerken des ersten bis siebenten Ausführungsbeispiels zum Einsatz gelangen. Ferner kann in einem mobilen Bauwerk eine Vielzahl von Fensterausnehmungen und/oder eine Vielzahl von Türausnehmungen entsprechend dem beabsichtigten Einsatz verwendet werden.

Die vorliegende Erfindung betrifft somit ein mobiles Bauwerk, bei dem in einer Umfangswandung zumindest eines Fertigbauteils vorzugsweise eine Türausnehmung und eine Fensterausnehmung vorgesehen ist und bei dem das Fertigbauteil durch ein Dach bedeckt ist. Durch die zylindrische Ausgestaltung des Fertigbauteils lassen sich die Ausnehmungen durch Schiebetüren verschließen, die nur eine geringe Raumbeschränkung im Inneren des mobilen Bauwerks zur Folge haben.

Fig. 13 zeigt eine Anordnung mobiler Bauwerke 2, 122, 230 entsprechend dem zehnten Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Bei der Anordnung mobiler Bauwerke entsprechend dem sechsten Ausführungsbeispiel, wie es in den Figuren 9b bis 9d gezeigt ist, sind eine Vielzahl zylinderförmiger Fertigbauteile mit aufgesetztem Aufsatzteil beschrieben. Bei der Anordnung mobiler Bauwerke entsprechend dem zehnten Ausführungsbeispiel ist zwischen zwei zylinderförmigen Fertigbauteilen 2, 122 mit zugeordnetem Aufsatzteil 50, 150 ein quaderförmiges, mobiles Verbindungsbauwerk 230 eingefügt. Dieses Verbindungsbauwerk 230 ist bevorzugt aus Fertigbauteilen zusammengesetzt und hat bevorzugt eine Höhe Hv die der Höhe H B entspricht, bzw. der Höhe des Dachbereiches der Aufsatzteile 50, 150, die höher als die Höhe H 6 ist.

In das quaderförmige, mobile Verbindungsbauwerk 230 ist eine Fensterausnehmung 231 mit bevorzugt Rechteckform eingebracht. Um ein vergleichbares Aussehen zwischen den fertigen Bauteilen 2, 122 und dem

Verbindungsbauwerk 230 sicherzustellen, wird bevorzugt, dass die Fensteröffnung 231 ebenfalls durch einen Rahmen 226, vorzugsweise einen Edelstahlrahmen, eingefasst ist. An den zwei Seitenflächen, die die Fläche des Verbindungsbauwerkes 230 mit der Fensterausnehmung 231 begrenzen, sind zwei Türausnehmungen 232, 233 eingebracht. Die Abmessung dieser Fensterausnehmungen 232, 233 entsprechen im Wesentlichen den Abmessungen der Türausnehmungen 10, 210 in den Fertigbauteilen 2, 122.

Wenn die Türausnehmung 10 des Fertigbauteils 2 benachbart zur Türausnehmung 232 der Verbindungsbauwerks 230 gebracht ist und die Türausnehmung 210 benachbart zur Türausnehmung 233 des Verbindungsbauwerks 230 eingebracht ist, bilden die Innenräume in den Fertigbauteilen 122, 2 und im Verbindungsbauwerk 230 einen gemeinsamen Raum, der durch den Dachabschnitt des Verbindungsbauwerks 230 und die Aufsatzteile 50, 150 vor Witterungseinflüssen geschützt ist.

Die Fensterausnehmung 231 des Verbindungsbauwerks 230 ist durch eine nicht dargestellte Tür verschließbar, die beispielsweise als Schiebetür in Vertikalrichtung ausgeführt sein kann, so dass bei geöffneter Fensterausnehmung der untere Abschnitt der Schiebetür für die Fensterausnehmung 230 benachbart zum Bodenabschnitt des Verbindungsbauwerks 230 angeordnet ist. Die Aufsatzteile 50, 150 weisen einen jeweiligen Sockel 236, 238 mit im Wesentlichen Ringform, der sich auf einer jeweiligen Grundplatte 240, 242 befindet, und in den eine jeweilige Türausnehmung 244, 246 eingelassen ist, auf.

Oberhalb des Sockels 236, 238 sind in ähnlicher Weise wie beim zweiten und dritten Ausführungsbeispiel aus den Figuren 5 und 6 Geländer vorgesehen. Die Türausnehmungen 244, 246 weisen zur Dachfläche 248 des mobilen Verbindungsbauwerkes 230, so dass die Dachfläche 248, die ebenfalls durch einen Sockel mit Geländer eingefasst sein kann, von den Grundplatten 240, 242 der Aufsatzteile 50, 150 aus begehbar ist.

Eine Treppe zum Begehen dieser gemeinsamen Fläche auf den Fertigbauteilen 2, 122 und auf dem Verbindungsbauwerk 230 kann entweder am Verbindungsbauwerk 230 oder an einem der Fertigbauteile 2, 122 vorgesehen sein oder an zwei oder drei von diesen Bauwerken ausgebildet sein. Die Treppe kann eine entsprechend den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen sein.

Fig. 14 zeigt ein mobiles Bauwerk 250 entsprechend dem elften Ausführungsbeispiel. Ein Aufsatzteil 252, das entsprechend dem zweiten bis sechsten Ausführungsbeispiel gestaltet sein kann, weist beim elften Ausführungsbeispiel einen Rauchabzug 256 auf, der in die Grundplatte 258, vorzugsweise mittig in Bezug auf die zylinderförmige Ausgestaltung des Fertigbauteils 254 und des Aufsatzteiis 252 eingebracht ist. Der Rauchabzug 256 ist rohrförmig ausgebildet, beispielsweise aus einem Metallrohr, und an seinem oberen Endabschnitt mit einer Abdeckung 260 versehen, die sich in einem vorbestimmten Abstand oberhalb der ringförmigen Stirnfläche des

Rauchabzugs 256 befindet. Die Abdeckung 260 weist in Fig. 14 eine Kegelfläche auf und ermöglicht, dass aus dem Rauchabzug 256 aufsteigender Rauch entweichen kann, jedoch Witterungseinflüsse, wie Regen und Schnee am Eindringen in den Rauchabzug 256 gehindert werden.

Der Rauchabzug 256 stellt einer Verbindung zwischen dem Innenraum des Fertigbauteils 254 und der Umgebung des mobilen Bauwerkes 250 her, damit im Innenraum des Fertigbauteils 254 entstehender Rauch oder entstehendes Gas aus dem mobilen Bauwerk 250 entweichen kann. Es wird bevorzugt, wenn sich im Rauchabzug 256 ein Filter befindet, durch den Partikel im Rauch oder Gasanteile des Rauches herausfilterbar sind.

In Fig. 14 ist das Aufsatzteil 252 ähnlich dem Aufsatzteil 70 beim fünften Ausführungsbeispiel in Fig. 8 gestaltet. Somit ist die Oberfläche der Grundplatte 258 begehbar. Um eine Belästigung der sich auf dem Aufsatzteil 252 befindlichen Nutzer zu verhindern, wird es bevorzugt, dass die Länge des Rauchabzuges 256 zumindest höher als eine durchschnittliche Sitzhöhe des Nutzers ist, beispielsweise größer als 1 , 40m. Stärker bevorzugt ist, dass der Rauch aus dem Rauchabzug 256 über den Köpfen des auf dem Aufsatzteil befindlichen Nutzers abziehen kann. Zu diesem Zweck wird eine Länge des Rauchabzugs von größer 1 , 80m oder größer als 2m bevorzugt.

Mit dem mobilen Bauwerk entsprechend dem elften Ausführungsbeispiel lässt sich eine Raucherinsel umsetzen, bei der aus dem Innenraum des mobilen Bauwerks 250 entweichender Rauch gereinigt werden kann und somit keine Belästigung für die Umwelt auftritt. Aber auch ohne Filtereinrichtung im Rauchabzug 256 ist des mobile Bauwerk 250 als Raucherinsel nutzbar, da in diesem Fall der Rauch umgefiltert über den Rauchabzug 256 entweichen kann und auf dem Aufsatzteil 252 befindliche Benutzer in der Höhe der Grundplatte

258 über dem Erdboden Rauch erzeugen, so dass eine Rauchbelästigung in der Höhe des Fertigbauteils 254 nicht stattfindet. Damit der Rauch über den Rauchabzug abzieht, wird bevorzugt, dass Türöffnungen und Fensteröffnungen während der Nutzung des mobilen Bauwerks 250 geschlossen sind. Im Unterschied zum fünften Ausführungsbeispiel aus Fig. 8a ist bei elftem

Ausführungsbeispiel die Fensteröffnung 262 kreisförmig ausgebildet. Diese stellt nicht nur einen Vorteil bei der Herstellung des Fertigbauteils, wenn Beton als Material verwendet wird, dar, sondern ermöglicht bei in der Fensterausnehmung 262 vorgesehene Fenster das Eindringen von Licht in den Innenraum des Fertigbauteils 254.

Das mobile Bauwerk entsprechend dem neunten Ausführungsbeispiel ist nicht darauf beschränkt, dass der Rauchabzug 256 im Aufsatzteil 252 vorgesehen ist, sondern der Rauchabzug kann auch in dem Dach entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, wobei in diesem Fall eine zweietagige Nutzung des mobilen Bauwerks nicht gegeben ist.

Ferner ist das mobile Bauwerk 250 nicht auf den Zugang per Treppe beschränkt, sondern es kann auch ein Durchstiegsloch in der Grundplatte 258 vorgesehen sein, durch die die obere Seite des Aufsatzbauteils 252 vom Innenraum des Fertigbauteils 254 aus zugänglich ist.

Fig. 15 zeigt ein mobiles Bauwerk entsprechend dem zwölften Ausführungsbeispiel. Dieses weist ein Fertigbauteil 272 auf, auf das ein Aufsatzteil 274 aufgesetzt ist. Das Fertigbauteil 272 kann eines entsprechend den vorstehenden genannten Ausführungsbeispielen sein. Das Aufsatzteil 274 weist einen ringförmigen Abschnitt 276 auf, der fluiddicht mit der Grundplatte 280 verbunden ist, bzw. einstückig mit dieser ausgebildet ist. Eine Leiter 282 ist an einer ringförmigen Stirnseite 284 des ringförmigen Anschnitts 276 befestigt und erstreckt sich vom Aufsatzteil zur Grundfläche des Fertigbauteils 272 hin. Diese Leiter kann über eine oder mehrere Befestigungseinrichtungen auch am Fertigbauteil 272 befestigt sein. Die Holme der Leiter 282 sind bevorzugt rohrförmig ausgebildet und in ihrem oberen Abschnitt 286 gebogen, so dass ein bequemer Einstieg von der Leiter in das Innere des ringförmigen Abschnitts 276 erfolgen kann. Das Innere des ringförmigen Abschnitts 276 kann mit Wasser gefüllt werden, so dass das mobile Bauwerk mit einem Innenraum für die trockene Nutzung in der ersten Etage und in der zweiten Etage als Schwimmbecken verwendbar ist. Ein nicht gezeigter Abfluss ist entweder in der Grundplatte 280 oder im ringförmigen Abschnitt 276 vorgesehen und mit einem

Leitungsabschnitt verbunden, wodurch die Entleerung des im ringförmigen Abschnitt vorgesehenen Wassers ermöglicht wird.

Die Umfangswandung des ringförmigen Abschnitts 276 verläuft bevorzugt zur Umfangswandung des Fertigbauteils 272 parallel, sodass ein homogenes Erscheinungsbild von Fertigbauteilen mit aufgesetztem Ausatzteil vorgesehen wird.

Bei den mobilen Bauwerken des zehnten, elften und zwölften Ausführungsbeispiels ist benachbart zur Grundplatte des Aufsatzteils ein

Regenablauf 288 vorgesehen. Dieser ist bevorzugt ringförmig ausgestaltet und hat die Funktion, dass von der Oberseite des Aufsatzteils gegen den Regenablauf geleitetes Wasser vom dem Regenablauf 288 in einem vorbestimmten Abstand zur Umfangswandlung des jeweiligen Fertigbauteils zu Boden fällt. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Umfangswandlung des Fertigbauteils mit dem gesamten vom Aufsatzteil stammenden Regenwasser benetzt wird. Im Ergebnis ist die Belastung beispielsweise vom auf die Umfangswandlung des Fertigbauteils aufgebrachte Aufschrift geringer. Der Regen geht vom Regenablauf 288 somit als ein Art Vorhang parallel zur Umfangswandlung des Fertigbauteils 272 zu Boden.

In einer Abwandlung des zwölften Ausführungsbeispiels ist im Aufsatzteil 274 keine Grundplatte 280 vorgesehen, sondern der Innenraum des ringförmigen Abschnitts 276 steht über seinen gesamten Durchmesser mit dem Innenraum des Fertigbauteils 272 in Verbindung. Ferner ist das Fertigbauteil wasserdicht ausgeführt. Zu diesem Zweck sind entweder Fenster- und/ oder Türausnehmungen wasserdicht abgeschlossen, vorzugsweise durch das Vorsehen eines transparenten Materials, oder das Fertigbauteil weist keine Türoder Fensterausnehmungen auf. Mit dieser Art vom mobilen Bauwerk kann bei geringem Platzbedarf ein Schwimmbecken mit großer Wassertiefe vorgesehen werden.

Das Aufsatzteil ist nicht darauf beschränkt, dass lediglich ein ringförmiger Abschnitt vorgesehen ist. In Abhängigkeit von der gewünschten Wassertiefe kann eine Vielzahl von ringförmigen Abschnitten mit beliebiger Höhe beispielsweise auch mit der Höhe des Fertigbauteils auf dem Fertigbauteil vorgesehen werden.

Entsprechend einer weiteren Alternative ist die Grundplatte 280 mit einer Ausnehmung, vorzugsweise mit einer mittleren Ausnehmung, bevorzugt in Kreisform versehen. Bei eine Befüllung des wasserdicht ausgeführten Fertigbauteils 272 mit Wasser ist dieses somit über die genannte Ausnehmung zugänglich. Die Grundplatte ist in diesem Fall bevorzugt transparent ausgeführt, damit eine Ausleuchtung des im Fertigbauteil 272 befindlichen Wassers sicherstellbar ist. Der ringförmige Abschnitt 276 kann in diesem Fall an seiner Innenseite mit Sitzgelegenheiten versehen sein, um Aktivitäts- und Ruhephasen bei der Nutzung des Schwimmbeckens sicherzustellen.

Fig. 16 stellt ein mobiles Bauwerk 300 mit einem Fertigbauteil 302 und einem Aufsatzteil 304 entsprechend dem dreizehnten Ausführungsbeispiel dar. In die Umfangswandlung des Fertigbauteils 302 sind kreisförmige Ausnehmungen 306 und 308 in Axialrichtung des Fertigbauteils 302 eingebracht. In der Fensterausnehmung 308 ist eine Kinderrutsche 308 befestigt. Das

Aufsatzteil 304 ist ringförmig ausgebildet und weist eine mittlere kreisförmige Ausnehmung 312 auf, durch die die obere Fläche des Aufsatzteils 304 vom Inneren des Fertigbauteils 302 her, beispielsweise über eine Leiter, zugänglich ist. Radial außerhalb der Umfangswandlung des Fertigbauteils 301 und des Aufsatzbauteils 304 ist am Fertigbauteil 302 und/ oder am Ausatzbauteil 304 eine ringförmige Befestigungseinrichtung 314 mit Rohrprofil befestigt. An dieser Befestigungseinrichtung 314 können eine Vielzahl weiterer Spielgeräte befestigt werden, wie z.B. eine mit Bezugszeichen 316 bezeichnete Seilanordnung. Im Fertigbauteil 302 können außer den Fenstern 306 und 308 noch weitere Ausnehmungen beispielsweise weitere Fensterausnehmungen oder

Türausnehmungen vorgesehen sein, oder es ist eine Fensterausnehmung vorgesehen. Alternativ dazu kann auf eine Fensteröffnung und Türöffnung im Fertigbauteil verzichtet werden, so dass der innenraum des Fertigbauteils nur über die Ausnehmung 312 im Aufsatzteil 304 zugänglich ist.

Die vorliegende Erfindung ist nicht darauf beschränkt, dass lediglich ein Fertigbauteil mit Bodenabschnitt vorgesehen wird, sondern es können eine Vielzahl an Fertigbauteilen mit Bodenabschnitt übereinander vorgesehen werden und auf diesen ein Aufsatzteil angebracht sein, wobei die Innenräume der einzelnen Fertigbauteile durch Ausnehmungen im Bodenabschnitt zugänglich sind und Spielgeräte an Fensterausnehmungen in den Umfangswandlungen der Fertigbauteile angebracht sein können. Ferner kann nicht nur eine Befestigungseinrichtung 314 benachbart zum Aufsatzteil vorgesehen sein,

sondern eine ringförmige Befestigungseinrichtung kann in beliebiger Höhe am Fertigbauteil vorgesehen sein, um Spielgeräte zu befestigen.

in einer weiteren Abwandlung ist das mobile Bauwerk aus Fig. 16 in einer solchen Weise ausgestaltet, dass das Fertigbauteil 302 lediglich rohrförmig geformt ist und mit 304 der Bodenabschnitt mit der Ausnehmung 312 vorgesehen ist. Die Befestigungseinrichtung 314 ist in diesem Fall benachbart zum Bodenabschnitt des mobilen Bauwerks vorgesehen.

Fig. 17 zeigt einen Teilabschnitt des Aufsatzteils entsprechen einem der vorstehenden Ausführungsbeispiele. Der kopfartige Abschnitt 320 ist bevorzugt des Bewehrungsmaterial, das bei der Herstellung des Fertigbauteils als Betonfertigbauteil verwendet wird. Es handelt sich um feuerfestes Material mit ringförmigen Abschnitten und in Axialrichtung verlaufenden Streben sowie Bodenstreben.

In die Umfangswandlung des korbförmigen Abschnitts 320 ist eine Zugangausnehmung 322 eingebracht, über die der Innenraum des korbartigen Abschnitts 320 zugänglich ist. Dieser korbartiger Abschnitt kann entweder auf einen ringförmigen Sockel des Aufsatzteils aufgebracht sein und von der

Bodenfläche 324 vom Fertigbauteil weg weisen, oder alternativ dazu direkt auf ein Dach entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel aufgesetzt sein.

Der korbartige Abschnitt dient als Halterung für einen Bewuchs, so dass ein mobiles Bauwerk ein einem der vorgehenden Ausführungsbeispiele mit einer grünen Abdeckung versehen ist und der Innenraum dieser Abdeckung zugänglich ist. Beispielsweise kann der korbartige Abschnitt 320 auf das Aufsatzteil entsprechend dem zwölften Ausführungsbeispiel aufgesetzt sein, so dass eine abgeschirmte Nutzung des Schwimmbeckens möglich ist, jedoch über die Zugangsausnehmung 322 der Zugang abgesichert ist. Statt des Bewuchses oder als Ergänzung zu diesem kann eine dünnwandige Abdeckung des korbartigen Abschnitts 320 aufgebracht sein, beispielsweise aus transparentem Material. Wird nun die Zugangsausnehmung 322 verschließbar gestaltet, so ist der Innenraum des korbartigen Abschnitts 320 mit einer Heizung versehen auch im Winter nutzbar. Neben einer Plane kann am korbartigen Abschnitt auch Plexiglas vorgesehen sein. In einer weiteren Abwandlung ist der korbartige Abschnitt ohne Zugangsausnehmung 322 vorgesehen oder kann dieser eine Vielzahl an öffnung aufweisen. Im vorstehend genannten ersten Fall kann dann

der Zugang durch eine Ausnehmung im Dach bzw. Aufsatzteil vom Innenraum des Fertigbauteils aus erfolgen.

Mit dem korbartigen Abschnitt 320 entsprechend dem vierzehnten Ausführungsbeispiel ist eine Winternutzung des Aufsatzteils entsprechend einem der vorstehend genannten Ausführungsbeispiele möglich.

Fig. 18 zeigt ein rohrförmiges Fertigbauteil 330 entsprechend dem fünfzehnten Ausführungsbeispiel. In die Umfangswandlung des rohrförmiges Fertigbauteils 330 sind an entgegengesetzten Seiten und in Axialrichtung beabstandet Fensterausnehmungen 332, 334 sowie 336, 338 bevorzugt in Kreisform vorgesehen. Durch ein derartiges rohrförmiges Fertigbauteil kann ein Fertigbauteil entsprechend einem der vorstehenden Ausführungsbeispiele verlängert sein. In das rohrförmige Fertigbauteil 330 kann alternativ dazu keine Fensterausnehmung und keine Türausnehmung oder eine beliebige Anzahl an Fenster- und/oder Türausnehmungen eingebracht sein. Bevorzugt ist das rohrförmige Fertigbauteil aus dem gleichen Material wie das Fertigbauteil eines der vorsehenden Ausführungsbeispiele, z. B. aus Beton.

Fig. 19 zeigt ein mobiles Bauwerk 340, bei dem das rohrförmige

Fertigbauteil 330 zum Einsatz gelangt. Auf ein Fertigbauteil 340, das entsprechend einem der vorstehenden Ausführungsbeispiele gestaltet sein kann, in Fig. 19 beispielhaft jedoch an entgegengesetzten Enden der Umfangswandung eingebrachten kreisförmigen Fensterausnehmungen versehen ist, ist das rohrförmige Fertigbauteil 330 aufgebracht und durch einen Aufsatz 344 mit angesetztem Ringablauf 346 verschlossen. Die Fensterausnehmungen 332, 334 des rohrförmigen Fertigbauteils 330 sind mit der Fensterausnehmung 338 des Fertigbauteils 342 in Axialrichtung der Fertigbauteils ausgerichtet, während die Fensterausnehmungen 336, 338 des Fertigbauteils 342 mit der Fensterausnehmung 350 des Fertigbauteils 342 ausgerichtet sind. In das Fertigbauteil 342 sind in Axialrichtung versetzt Etagenabschnitte 352a, 352b und 32c eingebracht, während in das rohrförmige Bauteil 330 Etagenabschnitt 352d und 352e eingebracht sind.

Die Etagenabschnitte sind bevorzugt so ausgebildet, dass diese im in das mobile Bauwerk 340 eingebrachten Zustand durch den Innenumfangsabschnitt des mobilen Bauwerkes begrenzt sind. Die Etagenabschnitte sind bevorzugt aus Holz ausgebildet, so dass die Wärmeleitung von der Außenwand des mobilen Bauwerkes zur Mitte des Fertigbauteils erschwert ist. Die Etagenabschnitte 352a

bis e sind so bemessen, dass diese durch Personen zum Schlafen nutzbar sind, d.h. dass diese vorzugsweise eine Länge von zumindest 2 m und eine Breite von zumindest 70 cm am mittleren Abschnitt, vorzugsweise einem 1 m am mittleren Abschnitt haben. Beispielsweise ist hierbei der Außendurchmesser des Hohlzylinderabschnitts ungefähr 2,5 m. Die Etagenabschnitte sind über eine Leiter 354, die sich in einer Axialrichtung der beiden Fertigbauteile 342, 330 erstreckt, miteinander verbunden. Die Fensterausnehmungen 332, 334, 336, 338, 348, 350 der Fertigbauteile 330, 342 sind an den entgegengesetzten Seiten der Fertigbauteile bevorzugt in einer solchen Weise eingebracht, dass sich diese an den beiden Enden der jeweiligen Etagenabschnitten befinden.

Das fünfzehnte Ausführungsbeispiel ist nicht auf das Einbringen von fünf Etagenabschnitten beschränkt, sondern es kann eine beliebige Anzahl an Etagenabschnitten vorgesehen werden, beispielsweise nur zwei Abschnitte, ohne dass das rohrförmige Fertigbauteil 330 zum Einsatz gelangt, wobei das Aufsatzteil 344 in diesem Fall direkt auf das Fertigbauteil 342 aufgebracht ist.

Entsprechend einer weiteren Abwandlung kann eine Vielzahl an rohrförmigen Fertigbauteilen 330 zum Einsatz gelangen, so dass eine turmartige Ausgestaltung des mobilen Bauwerks 340 mit mehr als fünf Etagenabschnitten umsetzbar ist.

Beim mobilen Bauwerk 340 entsprechend dem fünfzehnten Ausführungsbeispiel ist die Türausnehmung 356 entgegengesetzt zum Anbringungsort der Etagenabschnitte 352a-e eingebracht. Auf diese Weise ist eine effiziente Platznutzung innerhalb des mobilen Bauwerks 340 möglich.

Für die Fensterausnehmungen gelangen vorzugsweise kreisförmige Querschnitte zum Einsatz, da diese insbesondere bei der Herstellung des Fertigbauteils aus Beton in einfacher Weise einbringbar sind und eine hohe mechanische Stabilität des fertiggestellten mobilen Bauwerks gestatten.

Im Innenraum des mobilen Bauwerks kann eine Heizung vorgesehen sein, so dass das mobile Bauwerk als Wanderunterkunft im Hochgebirge einsetzbar ist.

Ferner wird bevorzugt, dass das mobile Bauwerk mit Fenstern in den Fensteröffnungen versehen ist und insgesamt wasserdicht ausgebildet ist, so

dass auch bei widrigen Witterungsbedingungen eine sichere Unterkunft sichergestellt werden kann.

Fig. 20 zeigt eine alternative Ausgestaltung des Fertigbauteils entsprechend der vorliegenden Erfindung. Während in den vorstehenden Ausführungsbeispielen bevorzugt ein einstöckiges massives Fertigbauteil verwendet wurde, das beispielsweise aus Beton, Holz, Stahl oder Kunststoff bestehen kann, ist die Ausgestaltung des Fertigbauteils nicht darauf beschränkt.

Das Fertigbauteil 360 aus Fig. 20 ist doppelwandig mit einem inneren

Wandabschnitt 362 und einem äußeren Wandabschnitt 364 ausgebildet. Die Wanddicke kann bei derartigen Wandabschnitten im Verhältnis zu den Ausgestaltungen entsprechend einem der vorgehenden Ausführungsbeispiele verringert sein. Um die Masse eines derartigen Fertigbauteils so zu gestalten, dass ein ortsfestes Verbleiben des mobilen Bauwerks ermöglicht wird, wird in den Zwischenraum zwischen den Wandabschnitten 362 und 364 Material eingebracht, dass zum Zeitpunkt des Eindringens fließfähig ist, beispielsweise Sand oder eine Flüssigkeit wie Wasser, wobei aufgrund der Anomalie des Wassers vorzugsweise ein Zusatzstoff zugegeben wird, um ein Zerbersten des doppelwandig ausgeführten mobilen Bauwerks zu verhindern.

In einer weiteren Alternative kann als fließfähiger Stoff auch Flüssigbeton zum Einsatz gelangen. Im letztgenannten Anwendungsfall ist jedoch nur eine einmalige Befüllung der Wandabschnitte 362, 364 möglich. Bei der Verwendung von Materialien, die wieder in ihren fließfähigen Zustand zu versetzen sind, oder die im fließfähigen Zustand verbleiben, kann das fließfähige Material aus dem mobilen Bauwerk entfernt werden und somit ein vereinfachter erneuter Transport der Wandabschnitte 362, 364 ermöglicht werden. Entsprechend einer ersten Ausführung setzten sich die Wandabschnitte 362, 364 im Bodenabschnitt 368 des mobilen Bauwerks fort, wobei zwischen diesen Verstrebungen vorgesehen sind, um bei einer Druckbelastung des Innenraums einen konstanten Abstand zwischen den Wandabschnitten 362, 364 zu halten. In einer alternativen Ausführung ist der Bodenabschnitt aus dem gleichen Material wie die Wandabschnitte 362, 364 ausgestaltet und massiv ausgebildet. Ferner kann der Bodenabschnitt auch aus einem von den Wandabschnitten 362, 364 verschiedenen Material sein. Auch das Material der Wandabschnitte 362, 364 kann sich unterscheiden, wobei aufgrund der höheren Witterungsbeständigkeit der äußere Wandabschnitt 364 beispielsweise aus Edelstahl sein kann und der innere Wandabschnitt 362 aus Kunststoff.

Alternativ zum fließfähigen Material ist der Zwischenraum zwischen den Wandabschnitten 362 und 364 auch mit einem Dämmmaterial befüllbar, um eine Wärmedämmung vorzunehmen. Der Aspekt der ausreichenden Gewichtes kann z. B. durch eine massive Gestaltung des Bodenabschnitts 368 wie beispielsweise aus Beton berücksichtigt werden. Die in Fig. 20 gezeigt Fensterausnehmung 370 und die in Fig. 20 gezeigt Türausnehmung 372 in den Wandabschnitten 362, 364 sind in einer solchen Weise ausgebildet, dass diese Inneneinfassungen 374 und 376 aufweisen, die beispielsweise aus dem in Fig. 1 beschriebenen Edelstahl bestehen, jedoch alternativ auch aus einem beliebigen anderen Material, beispielsweise aus dem gleichen Material wie die Wandabschnitte oder einstückig mit diesen ausgebildet sein können. Durch diese Inneneinfassung 374, 376 wird verhindert, dass das fließfähige Material 366 oder das Dämmmaterial zwischen den Wandabschnitten 362, 364 herausgelangt.

Die Ausgestaltung des Fertigbauteils entsprechend Fig. 20 ist auf jede der vorstehend beschriebenen Ausgestaltungen des Fertigbauteils anwendbar, ferner ist auch das rohrförmige Fertigbauteil aus dem fünfzehnten Ausführungsbeispiel entsprechend Fig. 18 in der vorstehend beschriebenen Weise herstellbar. Auch der Sockelabschnitt des Aufsatzteils kann in der vorstehend beschriebenen Weise doppelwandig mit oder ohne Füllmaterial ausgefüllt sein.

Diese doppelwandige Ausgestaltung des Fertigbauteils ermöglicht einen einfachen Transport zum Ort der Aufstellung des mobilen Bauwerks und eine anschließende Gewichtserhöhung aufgrund der Befüllung mit dem fließfähigen Material. Bei der Verwendung von Dämmmaterial kann beispielsweise der Bodenabschnitt 368 getrennt vom Rohrzylinderabschnitt mit den Wandlungsabschnitten 362, 364 geliefert werden, so dass Einzeltransporte mit geringerem Gewicht als bei Transport von Fertigbauteilen möglich sind.

Während bei der Verwendung von Fertigbauteilen das übereinanderbringen von fünf Fertigbauteilen bzw. rohrförmigen Abschnitten aufgrund der Stabilität des Betons eine Obergrenze darstellt, ist bei der doppelwandigen Ausgestaltung des Fertigbauteils oder des rohrförmigen Abschnitts eine beliebige Anzahl übereinander gestapelter Fertigbauteile bzw. rohrförmige Abschnitte möglich, wobei jedoch die Witterungseinflüsse und die Windgegebenheiten zu berücksichtigen sind und dementsprechend eine

Verankerung höherer Fertigbauteile bzw. rohrförmiger Abschnitte bzw. eine angepasste Befüllung mit Dämmmaterial bzw. fließfähigem Material zu bedenken ist. Ferner ist zu beachten, dass doppelwandig ausgeführte Fertigbauteile eine geringere Tragfähigkeit haben als Fertigbauteile aus Beton, so dass dadurch die Stapelbarkeit begrenzt ist.

Fig. 21 zeigt ein mobiles Bauwerk 380 entsprechend dem sechzehnten Ausführungsbeispiel. Das mobile Bauwerk 380 weist ein Fertigbauteil 382 entsprechend einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele und ein Aufsatzteil 384 auf. Benachbart zum Aufsatzteil 384 ist ein Regenablauf 386 wie vorstehend beschrieben vorgesehen. In das Aufsatzteil 384 ist eine in Fig. 21 rechteckig ausgebildete Ausnehmung 388 eingebracht. Diese befindet sich bevorzugt außermittig im Bezug auf das Aufsatzteil 384 und dient dem Zugang zum Innenraum des Fertigbauteils 382.

Das mobile Bauwerk 380 entsprechend dem sechzehnten Ausführungsbeispiel dient dem Schutz bei beispielsweise Lawinen. Obwohl eine Türausnehmung 390 in Fig. 21 dargestellt ist, kann auf diese verzichtet werden, da im Falle des Schutzes von Menschenleben durch den Innenraum des Fertigbauteils 382 ein Zugang über die Ausnehmung 388 ausreichend ist. Diese Ausnehmung 388 ist so bemessen, dass eine Hindurchbewegung des menschlichen Körpers durch diese möglich ist, beispielsweise mit einer Abmessung von 60 x60 cm. Ferner ist das mobile Bauwerk 380 mit Stützabschnitten 392, 394 versehen, die bevorzugt an einer Seite vorgesehen sind, entgegengesetzt zu der Seite, aus der eine Druckkraft auf das mobile Bauwerk, beispielsweise durch Lawinen, erwartet wird. In Fig. 21 sind die Stützeinrichtungen 392, 394 als Verstrebungen ausgeführt, die sich benachbart zur Türausnehmung 390 befinden. Alternativ dazu ist jedoch eine beliebige Stützeinrichtung einsetzbar, durch die Abschnitte des Fertigbauteils 382 benachbart zum Aufsatzteil 384 abstützbar sind.

Als Stützeinrichtung sind alternativ dazu jedoch auch die Verankerungen unterhalb des Bodenabschnitts 396 des Fertigbauteils 382 einsetzbar.

Auf dem Aufsatzteil 384 ist eine Signalisiereinrichtung 398 vorgesehen, die in Fig. 21 aus einer Mittelstrebe und drei Stützstreben, die benachbart zum Umfang des Aufsatzteils 384 vorgesehen sind, ausgebildet sind. Durch eine derartige Signalisiereinrichtung soll die Ortung des mobilen Bauwerks erleichtert

werden, wenn dieses beispielsweise durch Schnee und Eis einer Lawine bedeckt ist.

Das mobile Bauwerk 380 weist eine nicht dargestellte Abdeckeinrichtung für die Ausnehmung 388 auf, die vorzugsweise nach außen klappbar ist, damit ein auf die Oberfläche des Aufsatzteils 384 einwirkendes Gewicht kein Nach- innen-Drücken der Abdeckeinrichtung bewirkt, sondern die Abdeckeinrichtung des Fertigbauteils 382 vom Außenraum isoliert. Durch die im Innenraum des Fertigbauteils 382 befindliche Luft wird sichergestellt, dass eine überlebenschance für Menschen unter einer Lawine in dem mobilen Bauwerk besteht.

Beim sechzehnten Ausführungsbeispiel kann das Fertigbauteil ringförmig ausgestaltet sein und das Aufsatzteil darauf aufgesetzt sein oder mit 384 ist eine Fläche eines mit dem Fertigbauteil einstückig verbundenen Stirnabschnitts bezeichnet.

Fig. 22 zeigt ein mobiles Bauwerk 400 entsprechend dem siebzehnten Ausführungsbeispiel. Dieses mobile Bauwerk weist ein Fertigbauteil 402 mit einem Bodenabschnitt 404 auf. Im Unterschied zu den vorhergehenden

Ausführungsbeispielen ist jedoch die liegende Verwendung des Fertigbauteils 402 beabsichtigt. Auf diese Weise lässt sich eine Vielzahl an Fertigbauteilen 402 in Hintereinanderanordnung nutzen. Dabei wird bevorzugt, dass in den Bodenabschnitten 404 zwischen den Zylinderabschnitten der Fertigbauteile Türausnehmungen vorgesehen sind, durch die der Zugang zu einer Vielzahl an Fertigbauteilen ohne ein Verlassen der Fertigbauteile sichergestellt wird. An der Innenwand des Fertigbauteils 402 sind Aufbewahrungseinrichtungen 406a, 406b vorgesehen, in denen beispielsweise Flaschen und/oder Fässer für Getränke lagerbar sind. Derartige mobile Bauwerke lassen sich entweder mit der Umfangswand auf den Erdboden oder in den Erdboden einbringen, wobei im letztgenannten Fall eine angemessene Temperierung der Getränke ohne zusätzliche Kühleinrichtungen möglich ist.

Die vorliegende Erfindung betrifft somit ein mobiles Bauwerk, dass bevorzugt einen fest verbunden Bodenabschnitt und eine zylinderförmige

Umfangswandung aufweist und das durch ein Dach oder ein Aufsatzteil bedeckt ist. In der Umfangswandung können Fenster- bzw. Türausnehmungen vorgesehen sein, und das Aufsatzteil kann über eine Treppe oder Leiter begehbar ausgestaltet sein.