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Patent Searching and Data


Title:
MOBILE CONVEYOR BRIDGE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/112018
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a mobile conveyor bridge (2) as a connection between a mobile crusher (1) used on a plurality of mining benches and a subsequent dump bench conveyor (3). The mobile conveyor bridge (2) consists of a lattice frame structure (20) with a conveyor belt (21). The lattice frame structure (20) has a plurality of kinked sections in the center and allows the conveyor belt (21) to be guided on an arcuate path. The mobile conveyor bridge (2) has a supporting carriage (22) on the side of the material dump and a second supporting carriage (23) on the side of the material pick-up. The first supporting carriage (22) consists of a three-caterpillar chassis having a frame that projects over the dump bench conveyor (3) like a portal. The second supporting carriage (23) has a two-caterpillar chassis, a roller support and a roller carriage below the receiving chute (24). The lattice frame structure (20) thus has a statically determined three-point support without constraining forces. The arcuate shape of the lattice frame structure (20) is necessary so that the structure can extend beyond the operating ramps (6). The arrangement of the supporting chassis (23, 22) directly below the receiving chute (24) and directly above the dump bench conveyor (3) is advantageous as no caterpillar chassis is in the way in the region of the ramps (6) or slopes. The conveyor bridge (2) can have a very acute angle with respect to the dump bench conveyor (3) when seen from the top.

Inventors:
HUBRICH, Frank (Sonnenleite 15, OT Cossebaude, Dresden, 01462, DE)
HOFFMANN, Dieter (Alfred Kästner Strasse 22b, Leipzig, 04257, DE)
Application Number:
DE2010/000386
Publication Date:
October 07, 2010
Filing Date:
April 03, 2010
Export Citation:
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Assignee:
TAKRAF GMBH (Torgauer Strasse 336, Leipzig, 04347, DE)
HUBRICH, Frank (Sonnenleite 15, OT Cossebaude, Dresden, 01462, DE)
HOFFMANN, Dieter (Alfred Kästner Strasse 22b, Leipzig, 04257, DE)
International Classes:
B02C21/02; B65G41/00; B65G65/28
Attorney, Agent or Firm:
HOFMANN, Rolf (Patentanwalt, Kreuzstrasse 7B, Leipzig, 04103, DE)
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Claims:
Patentanspruch

1. Mobile Förderbrücke (2) als Verbindungselement zwischen einem mobilen Brecher (1) und einer nachgeschalteten Strossenbandanlage (3), gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:

- die Fachwerkskonstruktion (20) der Förderbrücke (2) ist einerseits direkt unter der Übergabe vom Mobilbrecher (1) und andererseits direkt über der Strossenbandanlage (3) abgestützt,

- die Förderbrücke (2) ist so gestaltet, dass die mobile Brecheranlage (1) sowohl auf einer großen Hochstufe (4) als auch auf einer großen

Tiefstufe (5) stehen kann,

- die Brückentragkonstruktion (20) ist durch einen Bogen so ausgebildet, dass sie sowohl bei Hochstufe (4) als auch bei Tiefstufe (5) in einem ausreichenden Abstand über die Betriebsrampen (6) hinweg führt, - der erste Stützwagen (22) steht portalmäßig über der

Strossenbandanlage (3), ist mit drei Raupen ausgerüstet und fungiert für die Brücke (2) als Zweipunktseite,

- von den drei Raupen des ersten Stützwagens (22) sind zwei Raupen (24) steuerbar und eine Raupe (25) ist nicht steuerbar, - der Stützwagen (23) weist zwei baugleiche Raupen (26) auf, stützt die

Brückentragkonstruktion (20) über eine Kugel (24) und einen Rollenwagen (25) ab und fungiert für die Brücke als Einpunktseite;

- der Stützwagen (23) ist direkt unter der Aufnahmeschurre (26) angeordnet und hält die Oberkante der Schurre (26) auch bei der unterschiedlichen Brückenneigung in Hoch- und Tiefstufe konstant;

- der Stützwagen (22) fährt portalförmig über dem Trichterwagen auf Schienen und kann über die Heckstation aus dem Strossenband (3) herausfahren;

- der Raupenstützwagen (22) wird automatisch an der vorhandenen Rückschiene für das Strossenband (3) entlang geführt und ist dadurch immer automatisch zentriert.

2. Mobile Förderbrücke (2) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Stützwagen (22) alternativ unter seinem Portal den Aufgabetisch heb- und senkbar trägt und nach Aushängen der Girlanden über die Heckstation aus dem Strossenband (3) herausfahren kann.

Description:
Bezeichnung: Mobile Förderbrücke

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine mobile Förderbrücke als Verbindung zwischen einem auf mehreren Abbaustufen eingesetzten Mobilbrecher und einer nachfolgenden Strossenbandanlage.

Mobile Brecheranlagen nehmen das Fördergut von einem großen Löffelbagger auf, vergleichmäßigen den Förderstrom durch ein Plattenband und zerkleinern das Fördergut bandförderfähig.

Die mobilen Brecheranlagen wurden in den letzten Jahrzehnten immer weiter entwickelt. Sie erreichen heute Förderleistungen von über 10 000 t/h.

Die Abbauhöhe von ca. 15 m, die ein großer Löffelbagger von einem Niveau erreichen kann, ist häufig für einen Tagebau großer Gesamtteufe zu gering.

Fü7 viele Einsatzfälle sind deshalb eine zusätzliche Hochstufe von ca. 15 m und eine zusätzliche Tiefstufe von ca. 15 m erforderlich.

Dieser Dreistufenbetrieb ist grundsätzlich aus Tagebauen mit

Schaufelradbaggern bekannt. Wie beim Schaufelradbagger kann für die Überbrückung eine Kombination aus

Schwenkband am Mobilbrecher und Bandwagen auf Raupen eingesetzt werden. Diese Kombination ist aber aufwendig und teuer. Außerdem ist das

Raupenfahrwerk in der Mitte des Bandwagens häufig störend bezüglich der

Lage der Rampen und Böschungen. Wie beim Schaufelradbagger kann für die Überbrückung auch eine direkt angekoppelte Teleskopförderbrücke mit Beladeanlage eingesetzt werden.

Diese Kombination ist aber auch aufwendig und teuer. Bei allen bisherigen

Ausführungen von Schaufelradbaggern mit Teleskopförderbrücke steht die

Beladeanlage neben dem Strossenband. Dies macht ein weiteres Förderband erforderlich. Alle Teleskopförderbrücken sind ohne Bogen ausgeführt und erlauben deshalb nur eine kleine Hoch- und Tiefstufe.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Verbindung zwischen einem

Mobilbrecher und einer Strossenbandanlage auf einfache und kostengünstige Weise durchzuführen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die mobile Brecheranlage beim Abbau des Materials am Kopfende und Heckende in unterschiedlichen Richtungen steht und deshalb gewendet werden muss. Es ist auch zu berücksichtigen, dass die gesamte Gerätekombination in gewissen Zeitabständen unter voller Last verfahren werden muss.

Es ist ferner zu bedenken, dass die Betriebsrampen für die Hoch- und Tiefstufe im aktiven Teil des Tagebaues liegen und von der Brücke in allen Stellungen überspannt werden müssen. Diese Aufgabe wird grundsätzlich dadurch gelöst, dass die Förderbrücke mit der einen Abstützung unter der Aufnahmeschurre und der portalartig über der Strossenbandanlage ausgeführten zweiten Abstützung alle dazwischen liegenden Böschungen und Rampen überspannt. Die Förderbrücke ist durch einen in der Längsrichtung der Brücke angeordneten Bogen so ausgebildet, dass die mobile Brecheranlage sowohl auf einer Hochstufe als auch auf einer Tiefstufe stehen kann. Die Brückentragkonstruktion wird durch die bogenförmige Ausbildung über die Betriebsrampen hinweg geführt. Auf der Seite der Materialabgabe wird die Förderbrücke von einem ersten Stützwagen aufgenommen, der als Zweipunktseite fungiert. Dieser erste Stützwagen ist auf einem 3-Raupenfahrwerk mit zwei steuerbaren Raupen und einer nicht steuerbare Raupe verfahrbar und steht mit seinem Rahmen portalförmig über der Strossenbandanlage. Auf der Seite der Materialaufnahme wird die Förderbrücke von einem zweiten Stützwagen aufgenommen. Er ist mit zwei baugleichen Raupen ausgerüstet und stützt die Brückentragkonstruktion über eine Kugel sowie einen Rollenwagen ab. Er fungiert für die Förderbrücke als Einpunktseite. Dadurch, dass der Stützwagen direkt unter der

Aufnahmeschurre angeordnet ist, wird die Oberkante der Schurre auch bei der unterschiedlichen Brückenneigung in Hoch- und Tiefstufe konstant gehalten. Der Stützwagen fährt portalförmig über dem Trichterwagen auf Schienen und kann über die Heckstation aus dem Strossenband herausfahren. Der erste Stützwagen kann alternativ unter dem Portal den Aufgabetisch heb- und senkbar aufnehmen und nach Aushängen der Girlanden über die Heckstation aus dem Strossenband herausfahren. Er wird beim Verfahren automatisch an der Rückschiene für das Strossenband entlang geführt und ist dadurch immer automatisch zentriert.

Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den dazugehörigen Zeichnungen, in denen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Die Zeichnungen zeigen die einer mobilen Brecheranlage in Förderrichtung nachfolgende mobile Förderbrücke in drei Arbeitsstellungen in Seitenansichten, wobei: Fig. 1 die Förderung des gebrochenen Materials von einer Hochstufe,

Fig. 2 die Förderung des gebrochenen Materials auf gleichem Niveau und

Fig. 3 die Förderung des gebrochenen Materials von einer Tiefstufe zu einem Strossenband wiedergibt.

Die nur in Fig. 2 dargestellte mobile Brecheranlage 1 übergibt das gebrochene Material nach allen drei Figuren kontinuierlich auf die mobile" Förderbrücke 2 und fördert es weiter auf das nachgeschaltete Strossenband 3. Dabei bewegt sich der mobile Brecher 1 mit dem Abbaufortschritt. Der Löffelbagger, von dem in der Zeichnung nach Fig. 2 nur der Löffel 7 dargestellt ist, trägt nacheinander das Material in Schichten streifenförmig ab und führt es der mobilen Brecheranlage 1 zu. Durch dieses Abtragen senkt sich das Niveau, auf dem der Löffelbagger, der Brecher 1 und die Förderbrücke 2 mit ihrer Materialaufgabenseite stehen, stufenweise immer mehr ab. Dies geben die Darstellungen nach den Fig. 1 bis 3 chronologisch wieder. Fig. 1 zeigt die Förderung des gebrochenen Materials durch die mobile Förderbrücke 2 zum Strossenband 3 abwärts von der Hochstufe (high step) 4 aus. In Fig. 2 ist die Förderung auf gleicher Höhe dargestellt. Fig. 3 hingegen zeigt die Förderung des gebrochenen Materials durch die mobile Förderbrücke 2 aufwärts zum Strossenband 3 von der inzwischen erreichten Tiefstufe (low step) 4 aus. Diesen möglichen Veränderungen der Lage der Aufgabe- und Abgabeseite für das Fördergut muss die Förderbrücke 2 konstruktiv und angepasst werden. Dazu besteht die mobile Brücke 2 aus einer Fachwerkskonstruktion 20 mit Förderband 21 , einem Dreiraupenstützwagen 22 portalmäßig über dem - A -

Strossenband 3 und einem Zweiraupenstützwagen 23 mit Kugelabstützung 220 und Rollenwagen 221 unter der Aufnahmeschurre 24.

Auf diese Weise entsteht für die Fachwerkskonstruktion 20 der Förderbrücke 2, eine statisch bestimmte Dreipunktabstützung ohne Zwangskräfte. Die Fachwerkkonstruktion 20 ist bei größeren Längen im Querschnitt dreiecksförmig ausgebildet mit einem oben liegenden geschweißten Vierkantrohr als Druckstab. Die Fachwerkkonstruktion 20 weist in der Mitte mehrere Knickstellen auf und erlaubt damit eine bogenförmige Führung des Förderbandes 21. Dieser Bogen ist erforderlich, um auch bei großen Stufenhöhen über die Betriebsrampen (ramp) 6 hinweg zu reichen. Dies ist in der Zeichnung in den Fig. 1 und 3 mit der oberen und der unteren Stellung wiedergegeben.

Die Anordnung der Stützfahrwerke 22, 23 direkt unter der Aufnahmeschurre 26 und direkt über der Strossenbandanlage 3 ist vorteilhaft, weil so kein

Raupenfahrwerk 22, 23 im Bereich von Rampen 6 oder Böschungen liegt. Außerdem kann die Brücke 2 im Verhältnis zum Strossenband 3 einen in der Draufsicht sehr spitzen Winkel einnehmen. Dadurch ist die Realisierung vielseitiger Förderwege möglich, was die Einsatzmöglichkeiten der mobilen Förderbrücke 2 erweitert.

Der Stützwagen 22 über dem Strossenband 3 ist portalförmig ausgeführt mit zwei steuerbaren Raupen 220 auf einer Seite und einer nicht steuerbaren Raupe 221 auf der anderen Seite des Strossenbandes 3. Dadurch ergibt sich eine optimale Lastverteilung mit bezüglich der Stabilität günstigen Kippkanten.

Auf dem portalartigen Unterbau 222 des Stützwagens 22 ist über eine Drehverbindung eine Drehscheibe aufgesetzt, an die die Fachwerkskonstruktion 20 der Förderbrücke 2 beidseitig angekoppelt ist. Das von dem Förderband 21 der Förderbrücke 2 abgeworfene Material fällt durch die ringförmige Drehscheibe und das ringförmige Portal auf den darunter fahrenden Trichterwagen. Alternativ zum Trichterwagen, der auf Schienen am Strossenband 2 verfahrbar ist, kann ein Aufgabetisch heb- und senkbar an das Portal 222 angehängt werden.

Dies gestattet ein Strossenband 3 mit nur einer Rückschiene, was das Rücken erleichtert und an Bandgerüsten/Schienen Kosten spart.

Das Portal 22 trägt an der Zweiraupenseite die Elektro-Anlage 223 für die Förderbrücke 2 und in der Mitte einen nicht dargestellten Ringlaufsteg, der den Übergang zur Förderbrücke 2 in jeder Stellung gestattet. Das Zweiraupenfahrwerk 23 stützt die Förderbrücke 2 auf der Materialaufnahmeseite über eine Stützkugel 220 ab, so dass keine

Torsionskräfte eingeleitet werden. Über der Stützkugel 220 befindet sich ein Rollenwagen 221 mit vier Stützrädern, die einen Längenausgleich bewirken. Die Anordnung des Zweiraupenfahrwerkes 23 direkt unter der Aufnahmeschurre 24 ist mit dem Vorteil verbunden, dass die Aufgabehöhe auch bei Hochstufe 4 nach Fig. 1 und bei Tiefstufe 5 nach Fig. 3 mit unterschiedlicher Brückenneigung ohne eine zusätzliche Höhenanpassung konstant bleibt und somit keine weiteren Hilfskonstruktionen erforderlich sind, um günstige Übergabebedingung des Materials vom Brecher 1 auf die Förderbrücke 2 zu gewährleisten. Der portalförmige Stützwagen 22 wird im Betrieb automatisch an der

Rückschiene für das Strossenband 3 entlang geführt und ist immer automatisch zentriert.

Während des Bandrückens fährt der Stützwagen 22 über die Heckstation aus dem Strossenband 3 heraus und erleichtert so den Rückvorgang.