KÖRTE, Niels (Up de Schanz 68, Hamburg, 22609, DE)
ZIMMERMANN, Günter (Klosterstrasse 117, Neumünster, 24536, DE)
KÖRTE, Niels (Up de Schanz 68, Hamburg, 22609, DE)
| Mobiles Trennwandelement Patentansprüche 1 . Mobiles, vorzugsweise entlang einer oberseitig an einer Decke befestigbaren Schiene verfahrbares, Trennwandelement (10) mit einem Tragrahmen (12) für wenigstens eine oder zwei Seitenwände oder mit einem, vorzugsweise mit einem oder zwei Seitenwänden ausgebildeten , Wandteil, wobei der Tragrahmen (12) für die Seitenwände oder das Wandteil verschwenkbar an einem Tragrahmenprofil (20) angeordnet ist, wobei das Tragrahmenprofil (20), insbesondere oberseitig, mit zwei voneinander beabstandeten, vorzugsweise entlang einer Schiene verfahrbaren, Transportschlitten (23) verbindbar oder verbunden ist. 2. Mobiles Trennwandelement (1 0) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Transportschlitten (23) jeweils unter Verwendung von, insbesondere längenjustierbaren oder justierbaren, Führungsstangen (24) mit dem Tragrahmenprofil (20) verbunden sind . 3. Mobiles Trennwandelement 1 0) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein oder beide Führungsstangen (24) durch einen oberseitigen Querträger des Tragrahmens (12) oder durch die Oberseite des Wandteils hindurchtreten. Mobiles Trennwandelement (1 0) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass Schrauben (26) an der oder den Führungsstangen (24) unterhalb des Tragrahmenprofils (20) und/oder unterhalb der Querstrebe (1 5) des Tragrahmens (12) angeordnet sind . Mobiles Trennwandelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Dämpfungseinrichtungen (27) an der Oberseite der Querstrebe (15) und/oder an der Unterseite der Querstrebe (15) vorgesehen sind oder dass Dämpfungseinrichtungen (27) an der Oberseite des Wandteils und/oder an der Unterseite des Wandteils vorgesehen sind. Mobiles Trennwandelement (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Dämpfungseinrichtungen (27), vorzugsweise elastische, Schwingungsdämpfer, vorzugsweise Gummipuffer (27), und/oder Federn vorgesehen sind. 7. Mobiles Trennwandelement (1 0) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine oder beide Längsstreben (1 3, 14) des Tragrahmens (12) oberseitig im Bereich des Tragrahmenprofils (20) enden. Mobiles Trennwandelement (1 0) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragrahmenprofil (20) zwischen den Enden der beiden Längsstreben (1 3, 14) des Tragrahmens (12) angeordnet ist. 9. Mobiles Trennwandelement (1 0) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorderseite und/oder an der Rückseite des mobilen Trennwandelements (1 0) wenigstens ein oder mehrere den Tragrahmen (12), insbesondere die Querstrebe (1 5) des Tragrahmens (12), und das Tragrahmenprofil (20) überragende Führungskörper (28, 29) vorgesehen sind . 1 0. Mobiles Trennwandelement (1 0) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (S) des Tragrahmens (12) oder die Schwenkachse des Wandteils parallel zur Oberflächennormale des Tragrahmens (12) oder parallel zur Oberflächennormale des oder der Seitenwände ausgebildet ist. 1 1 . Mobiles Trennwandelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (S) des Tragrahmens (12) oder die Schwenkachse des Wandteils, vorzugsweise mittig oder gewichtsmittig, zwischen den Transportschlitten (23), insbesondere am Tragrahmenprofil (20), ausgebildet ist. 12. Mobiles Trennwandelement (1 0) nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (S) und der Schwerpunkt des mobilen Trennwandelements (10) oder die Schwenkachse (S) und der Schwerpunkt des Tragrahmens (12) oder der Schwerpunkt des Wandteils in einer vertikalen Ebene angeordnet sind. 1 3. Verwendung einer Einpunktaufhängung eines Tragrahmens (12) eines mobilen Trennwandelements (1 0) oder einer Einpunktaufhängung eines, vorzugsweise mit einem oder zwei Seitenwänden ausgebildeten , Wandteils an einem Tragrahmenprofil (20), wobei das Tragrahmenprofil (20) mit zwei voneinander beabstandeten, vorzugsweise entlang einer Schiene verfahrbaren, Transportschlitten (23) verbindbar oder verbunden ist, wobei insbesondere das mobile Trennwandelement (1 0) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet ist. 14. Mobilwandsystem mit einem oder mehreren mobilen Trennwandelementen (1 0) nach einem der Ansprüche 1 bis 12. |
Die Erfindung betrifft ein mobiles, vorzugsweise entlang einer oberseitig an einer Decke befestigbaren Schiene verfahrbares, Trennwandelement mit einem Tragrahmen für wenigstens eine oder zwei Seitenwände oder mit einem, vorzugsweise mit einem oder zwei Seitenwänden ausgebildetes, Wandteil. Außerdem betrifft die Erfindung eine Verwendung einer Einpunktaufhängung eines Tragrahmens eines mobilen Trennwandelements oder eine Verwendung einer Einpunktaufhängung eines, vorzugsweise mit einem oder zwei Seitenwänden ausgebildeten, Wandteils an einem Tragrahmenprofil sowie ein Mobilwandsystem.
Mobilwandsysteme, auch als Trennwandsysteme bekannt, dienen zur variablen Unterteilung von Räumen. Bekannte Mobilwandsysteme weisen eine üblicherweise in der Decke montierte Führungsschiene und gegebenenfalls eine am Boden befestigte Führungsschiene sowie flächige Mobilwandelemente auf, die aus einer Ruheposition herausgefahren und zu einer vollständigen Trennwand zu-
BESTÄTIGUNGS OPIE sammengefügt werden und umgekehrt.
Die einzelnen Mobilwandelemente werden mittels beweglicher Elemente, so genannter Ausfahrdruckschuhe, zwischen Decke und Boden verspannt. Die Ausfahrdruckschuhe sind im nicht betätigten Zustand ganz oder teilweise im Mobilwandelement versenkt. Im ausgefahrenen Zustand ragen sie über das Mobilwandelement hinaus und sind gegen Decke bzw. Boden bzw. Deckenschiene bzw. Bodenschiene gepresst. Im Rahmen der Erfindung kann die Deckenschiene als Bestandteil der Decke angesehen werden und entsprechend die Bodenschiene als Bestandteil des Bodens.
Die als Mobilwandteile ausgebildeten Mobilwandelemente oder mobilen Trennwandelemente bestehen im Allgemeinen aus einem innen liegenden Tragrahmen, an dem die außen liegenden Außenwände befestigt sind. Der Tragrahmen erstreckt sich im Allgemeinen entlang der Begrenzungslinien der Außenwände und kann auch Quer- oder Längsstreben aufweisen, die sich durch das Innere eines mobilen Trennwandelements erstrecken.
Beispielsweise sind mobile Trennwandelemente oder Trennwandteile aus DE 10 2007 019 615 B3 oder DE 10 2008 032 836 A1 bekannt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der Erfindung darin, die Handhabung von mobilen Trennwänden bzw. mobilen Trennwandteilen, insbesondere mit einer Zwei-Punkt- Aufhängung für den Tragrahmen bzw. das Trennwandteil zu erhöhen, wobei der konstruktive Aufwand hierfür möglichst gering gehalten werden soll.
Gelöst wird diese Aufgabe durch ein mobiles, vorzugsweise entlang einer oberseitig an einer Decke befestigbaren Schiene verfahrbares, Trennwandelement bzw. Trennwandteil mit einem Tragrahmen für wenigstens eine oder zwei Seitenwände oder mit einem, vorzugsweise mit einem oder zwei Seitenwänden ausgebildeten, Wandteil, wobei der Tragrahmen für die Seitenwände oder das Wandteil verschwenkbar an einem Tragrahmenprofil angeordnet ist, wobei das Tragrahmenprofil, insbesondere oberseitig, mit zwei voneinander beabstandeten, vorzugsweise entlang einer Schiene verfahrbaren , Transportschlitten verbindbar oder verbunden ist.
Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, dass an einem Tragrahmenprofil mit einer so genannten Zwei-Punkt-Aufhängung, wobei das Tragrahmenprofil mit den beiden , voneinander beabstandeten Transportschlitten verbunden ist, eine Ein-Punkt-Aufhängung für einen Tragrahmen für die daran anzubringenden oder angebrachten Seitenwände bzw. Wände vorgesehen ist.
An der für das Tragrahmenprofil vorgesehenen bzw. ausgebildeten Zwei-Punkt-Aufhängung ist der Tragrahmen für die Seitenwände oder Wände, die an der Vorder- und Rückseite des Tragrahmens angeordnet bzw. befestigt werden, mittels einer Ein-Punkt- Aufhängung frei pendelnd angeordnet, so dass unter Ausnutzung der Schwerkraft der Tragrahmen bzw. der Tragrahmen mit den Seitenwänden selbstausrichtend am Tragrahmenprofil gelagert ist. Hierbei ist das Tragrahmenprofil, das an zwei Punkten oder Schlitten aufgehängt ist, als Trageinheit oder Träger für den Tragrahmen ausgebildet.
Durch die Ein-Punkt-Aufhängung und selbsttätige Ausrichtung des Tragrahmens am Tragprofilkörper erfolgt eine vertikale Justierung der Trennwand, wobei der Tragrahmen mit den Seitenwänden über eine Ein-Punkt-Mittelaufhängung gewichtsmittig an dem Tragrah- menprofil der Zwei-Punkt-Aufhängung angeordnet ist.
Durch das mobile Trennwandelement wird ein Trennwandteil eines Mobilwandsystems bereitgestellt, wobei der Tragrahmen für die Seitenwände oder die Wände an der Oberseite und an der Unterseite über horizontal ausgerichtete Querstreben und an den Längsseiten über vertikale Längsstreben verfügt. Die Zwei-Punkt-Aufhängungen sind mit den beiden Transportschlitten oder Rollwagen verbunden, die in einer oberseitigen und deckenseitigen Schiene verfahrbar sind.
In einer alternativen Ausgestaltung ist an einem Tragrahmenprofil ein verschwenkbares Wandteil ein, vorzugsweise Tragrahmen freies und, selbsttragendes Wandteil mit einer montierten Vorderwand und/oder Rückwand als Seitenwände ausgebildet, wobei insbesondere die Vorderwand und die Rückwand miteinander verbunden sind und/oder an der Außenseite Rahmenteile zwischen der Vorderwand und der Rückwand vorgesehen sind. Hierbei ist das komplette Wandteil oder Wandteilelement schwenkbar an einem Tragrahmenprofil für das Wandteil angeordnet, so dass das gesamte Wandteil mittels einer Einpunktaufhängung mit der durch die (beiden) Transportschlitten am Tragrahmenprofil ausgebildeten Zweipunktaufhängung am Tragrahmenprofil (frei) pendelnd und selbstausrichtend angeordnet ist.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist weiterhin vorgesehen, dass die Transportschlitten jeweils unter Verwendung von, insbesondere längenjustierbaren oder justierbaren, Führungsstangen mit dem Tragrahmenprofil verbunden sind. Dadurch ist es möglich, dass das Tragrahmenprofil in Bezug auf die Transportschlitten bzw. Rollwagen höhenverstellbar und nivellierbar ausgebildet ist. Ferner ist für eine sichere Handhabung der mobilen Trennwand vorgesehen, dass wenigstens ein oder beide Führungsstangen durch einen oberseitigen Querträger des Tragrahmens oder durch die Oberseite des, vorzugsweise selbsttragenden, Wandteils hindurchtreten, wodurch der Tragrahmen für die Seitenwände verdrehsicher am Tragrahmenprofil angeordnet bzw. positioniert ist, so dass der Tragrahmen um eine horizontale Verschwenkachse verschwenkbar gelagert ist.
Darüber hinaus ist in einer bevorzugten Ausgestaltung vorgesehen, dass an der oder an den Führungsstangen unterhalb des Tragrahmenprofils und/oder unterhalb der Querstrebe des Tragrahmens Schrauben bzw. Befestigungsschrauben angeordnet sind , wobei vorgesehen ist, dass die Führungsstangen die Verschwenkbarkeit und Selbstausrichtung des Tragrahmens um die im Bereich des Tragrahmenprofils ausgebildete Schwenkachse ermöglichen , wobei die Befestigungsschrauben somit die Verschwenkbewegung bzw. Pendelbewegung um die Schwenkachse begrenzen. Hierbei sind die Führungsstangen in einem vorbestimmten Abstand zueinander und außerhalb der Schwenkachse des Tragrahmens angeordnet.
Insbesondere wird bei einer Ausgestaltung des mobilen Trennwandelements vorgeschlagen, dass an der Oberseite der Querstrebe des Tragrahmens und/oder an der Unterseite der Querstrebe des Tragrahmens Dämpfungseinrichtungen, insbesondere wenigstens eine Dämpfungseinrichtung, vorgesehen sind, um die selbstausrichtenden Bewegungen des Tragrahmens um die Schwenkachse der Ein-Punkt-Aufhängung zu ermöglichen, wobei durch die Dämpfungseinrichtungen die Schwenkbewegungen eine sichere Handhabung des gesamten Trennwandelements bzw. des Trennwandteils ermöglichen. Insgesamt wird durch die Dämpfungseinrichtungen eine zu abrupte Auslenkbewegung des Tragrahmens verhindert. Alternativ sind bei einer Ausgestaltung des mobilen Trennwandelements an der Oberseite des Wandteils und/oder an der Unterseite des Wandteils Dämpfungseinrichtungen, insbesondere wenigstens eine Dämpfungseinrichtung, vorgesehen, um die selbstausrichtenden Bewegungen des Wandteils um die Schwenkachse der EinPunkt-Aufhängung zu ermöglichen.
Dazu ist weiterhin vorgesehen, dass als Dämpfungseinrichtungen, vorzugsweise elastische, Schwingungsdämpfer, vorzugsweise Gummipuffer oder dergleichen, und/oder Federn vorgesehen sind.
Darüber hinaus wird die Handhabung des mobilen Trennwandelements dadurch verbessert, dass wenigstens ein oder beide Längsstreben des Tragrahmens oberseitig im Bereich des Tragrahmenprofils seitlich enden, wodurch die abstehenden Enden der vertikalen Längsstreben des Tragrahmens zusätzlich die Pendel- bzw. Ausrichtungsbewegung um die Schwenkachse der Ein-Punkt- Aufhängung des Tragrahmens begrenzen, da die nach oben überstehenden Längsstreben des Tragrahmens als weitere mechanische Anschläge zur Begrenzung der Schwenkbewegungen ausgebildet sind.
Bevorzugterweise ist dabei vorgesehen, dass das Tragrahmenprofil zwischen den Enden der beiden Längsstreben des Tragrahmens angeordnet ist.
Überdies ist in einer Ausgestaltung des Trennwandelements bzw. des Trennwandteils bevorzugt, wenn an der Vorderseite und/oder an der Rückseite des mobilen Trennwandteils wenigstens ein oder mehrere den Tragrahmen, insbesondere die Querstrebe des Tragrahmens, und das Tragrahmenprofil überragende Führungskör- per seitlich vorgesehen sind , so dass durch die Führungskörper die selbsttätige Verschwenkbewegung des Tragrahmens gegenüber dem Tragrahmenprofil sicher ausgeführt wird, wobei durch die Führungskörper erreicht wird , dass ein Verdrehen des Tragrahmens beispielsweise um eine vertikale Achse verhindert wird .
Dazu ist weiterhin vorgesehen, dass zwei Führungskörper an dem Tragrahmen oder an der Querstrebe des Tragrahmens angeordnet sind , wobei die Führungskörper zusammen mit dem Tragrahmen das Tragrahmenprofil oder mit der Querstrebe U-förmig umgeben.
In einer weiteren Ausführungsform ist außerdem vorgesehen, dass zwei seitliche Führungskörper an dem Tragrahmen angeordnet sind , wobei die Führungskörper zusammen mit dem Tragrahmenprofil den Tragrahmen oder die oberseitige Querstrebe des Tragrahmens U- förmig umgeben. Hierbei umgeben die Führungskörper und das Tragrahmenprofil die Querstrebe des Tragrahmens nach Form eines umgekehrten„U".
Außerdem ist gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung die Schwenkachse des Tragrahmens oder die Schwenkachse des Wandteils parallel zur Oberflächennormale des Tragrahmens oder parallel zur Oberflächennormale des oder der Seitenwände ausgebildet.
Daher ist weiterhin vorgesehen, dass die Schwenkachse des Tragrahmens oder die Schwenkachse des Wandteils, vorzugsweise mittig oder gewichtsmittig, zwischen den Transportschlitten, insbesondere am Tragrahmenprofil, ausgebildet ist. Im Rahmen der Erfindung wird unter gewichtsmittig die Mitte der Gewichtsmasse eines Wandteils oder eines kompletten Trennwandelements verstanden. Dadurch wird erreicht, dass der Tragrahmen oder das am Tragrahmenprofil angeordnete Wandteil im Gleichgewicht hängt.
Vorzugsweise sind die Schwenkachse und der Schwerpunkt des mobilen Trennwandelements oder die Schwenkachse und der Schwerpunkt des Tragrahmens oder der Schwerpunkt des Wandteils in einer vertikalen Ebene angeordnet.
Darüber hinaus wird die Aufgabe gelöst durch eine Verwendung einer Ein-Punkt-Aufhängung eines Tragrahmens eines mobilen Trennwandelements oder durch eine Verwendung eines, vorzugsweise mit einem oder zwei Seitenwänden ausgebildeten, Wandteils an einem Tragrahmenprofil, wobei das Tragrahmenprofil mit zwei voneinander beabstandeten, vorzugsweise entlang einer Schiene verfahrbaren, Transportschlitten verbindbar oder verbunden ist, wobei das mobile Trennwandelement wie voranstehend beschrieben ausgebildet ist. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf die obigen Ausführungen ausdrücklich verwiesen.
Überdies wird ferner die Aufgabe gelöst durch ein Mobilwandsystem mit einem oder mehreren mobilen Trennwandelementen oder Trennwandteilen, wie voranstehend beschrieben. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird ebenfalls auf die obigen Ausführungen ausdrücklich verwiesen.
Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung erfindungsgemäßer Ausführungsformen zusammen mit den Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen ersichtlich. Erfindungsgemäße Ausführungsformen können einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale erfüllen.
Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, wobei bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten ausdrücklich auf die Zeichnungen verwiesen wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Raums mit einer mobilen Trennwand,
Fig. 2 schematisch im Ausschnitt eine Ansicht einer
Oberseite eines Tragrahmens eines mobilen Trennwandelements;
Fig. 3 schematisch einen Querschnitt durch ein
Tragrahmenprofil und eine Querstrebe eines Tragrahmens eines mobilen Trennwandelements und
Fig. 4 schematisch einen Querschnitt durch eine Querstrebe eines Tragrahmens und ein Tragrahmenprofil.
In den folgenden Figuren sind jeweils gleiche oder gleichartige Elemente bzw. entsprechende Teile mit denselben Bezugsziffern versehen, so dass von einer entsprechenden erneuten Vorstellung abgesehen wird.
In Fig. 1 ist ein Raum mit einem Mobilwandsystem bzw. einer mobilen Trennwand perspektivisch dargestellt. Vor der Mobilwand sind der Boden 50, Seitenwände 51 , 52 und die Decke 53 des unterteilten Raums dargestellt. Durch Lücken in der Mobilwand ist die Hinterwand 54 zu erkennen.
Die Mobilwand besteht aus Mobilwandelementen 61 , 62, 63, 64, 65, die an Führungsschienen 55 aufgehängt sind. Die Elemente 61 und 62 sind bereits in ihren vorbestimmten Positionen in der Mobilwand zwischen Boden 50 und Decke 53 verspannt. Das Mobilwandelement 63 mit Kurbel 1 1 befindet sich in einer Position kurz vor der Verbindung mit dem Mobilwandelement 62. Mittels der Kurbel 1 1 wird das Mobilwandelement 63, vertikal zwischen Boden 50 und Decke 53 verspannt.
Die Mobilwandelemente 64 und 65 befinden sich an der rechten Seite in einer Parkposition. Sie sind in der Parkposition nicht zwischen Decke 53 und Boden 50 verspannt, ihre Ausfahrdruckschuhe sind in den Mobilwandelementen 64, 65 versenkt.
Fig. 2 zeigt schematisch eine Ansicht einer Oberseite eines Tragrahmens 12 eines mobilen Trennwandelements 10 unter Weglassung der Außenwände bzw. Vorderwand sowie Rückwand. Das Trennwandelement 10 verfügt über einen aus Profilrohren, vorzugsweise aus Rechteckhohlprofilen, ausgebildeten Tragrahmen 12, der an den Längsseiten jeweils eine Längsstrebe 13, 14 aufweist, wobei die Längsstreben 13, 14 im oberen Bereich mit einer dazwischen angeordneten horizontalen Querstrebe 15 des Tragrahmens 12 verbunden sind. Insbesondere bestehen die Rahmenteile des Tragrahmens 12 aus Metall, insbesondere aus Stahl. Darüber hinaus können weitere Verstrebungen oder Versteifungen oder dergleichen im Inneren des Tragrahmens 12 vorgesehen sein.
Im Bereich der oberseitigen Querstrebe 15 des Tragrahmens 12 sind an der Vorder- und Rückseite (vgl. Fig. 3) Verbindungskörper bzw. Verbindungsbleche 21 , 22 angeordnet und mit der Querstrebe 15 beispielsweise durch Verschweißen, verbunden. Die Verbindungskörper 21 , 22 ragen nach oben über die Querstrebe 15 hinaus und umgeben ein über der Querstrebe 15 angeordnetes Tragrah- menprofil 20.
Das Tragrahmenprofil 20 ist seitlich über zwei in einem vorbestimmten Abstand zueinander angeordnete Führungsstangen 24 mit jeweils einem Transportschlitten 23 oder Rollwagen des mobilen Trennwandelements 10 verbunden. Die Rollwagen sind dabei in einem deckenseitigen Schienensystem verfahrbar und positionierbar.
Das Tragrahmenprofil 20 bildet zusammen mit den Führungsstangen 24 und den Transportschlitten 23 eine Zwei-Punkt-Aufhängung für das Tragrahmenprofil 20. Der Tragrahmen 12 bzw. die Querstrebe 15 ist über die Verbindungskörper 21 , 22 (vgl. Fig. 3) und einen die Verbindungskörper 21 , 22 sowie das Tragrahmenprofil 20 durchdringenden Bolzen 25 an einem Punkt mit der Zwei-Punkt- Aufhängung für das Tragrahmenprofil 20 verbunden, wobei der Tragrahmen 12 aufgrund der Ein-Punkt-Aufhängung des Tragrahmens 12 am Tragrahmenprofil 20 um eine schematisch eingezeichnete Schwenkachse S verschwenkbar gelagert ist.
Ferner ist im Innern des Tragrahmens 12 eine vertikal angeordnete Betätigungsstange 19 mit einer schematisch bezeichneten Befestigungseinrichtung 18 für einen (hier nicht dargestellten) bewegbaren Ausfahrdruckschuh oberhalb des Tragrahmenprofils 20 vorgesehen.
In Fig. 3 ist schematisch ein Querschnitt durch eine Querstrebe 15 und das Tragrahmenprofil 20 schematisch dargestellt. Insbesondere ist die Schwenkachse S parallel zur Oberflächennormalen des Tragrahmens 12 bzw. der an dem Tragrahmen 12 angeordneten Wände, Türen oder dergleichen ausgebildet. Ferner ist der Bolzen 25 unterhalb der Mitte der Höhe des Tragrahmenprofils 20 bzw. im unteren Bereich des Tragrahmenprofils 20 angeordnet. Aufgrund der Ein-Punkt-Aufhängung des Tragrahmens 12 an dem an zwei Punkten bzw. Transportschlitten 23 aufgehängten Tragrahmenprofil 20 ist der Tragrahmen 12 stets in einer vertikalen Position gehalten, wobei hierdurch geringe Neigungen des Tragrahmenprofils 20 aufgrund von Unebenheiten oder Nachgiebigkeiten des Schienensystems auf einfache Weise ausgeglichen werden, so dass die Längsseiten 1 3, 14 des Tragrahmens 12 unabhängig von der Neigung des an zwei Punkten aufgehängten Tragrahmenprofils 20 in einer senkrechten Position angeordnet sind bzw. bleiben. Hierdurch wird eine selbsttätige Ausrichtung des Tragrahmens 1 2 bzw. der gesamten Trennwand auf einfache Weise erreicht.
Darüber hinaus ist in Fig. 2 zu erkennen, dass die Längsstreben 1 3, 14 im Bereich der oberseitigen Querstrebe 1 5 die Querstrebe 1 5 überragen und im Bereich der Enden des Tragrahmenprofils 20 seitlich enden, wobei die freien Enden der Längsstreben 1 3, 14 nicht mit dem Tragrahmenprofil 20 endseitig verbunden sind. Vielmehr ist das Tragrahmenprofil 20 ohne stoffschlüssigen Kontakt zwischen den Enden der Längsträger 1 3, 14 angeordnet.
Wie aus Fig. 2 weiter hervorgeht, durchdringen die senkrecht angeordneten Führungsstangen 24 mit Gewinde an ihrer Unterseite die Querstrebe 15, wobei an der Unterseite die Führungsstangen 24 als Bewegungsbegrenzungseinrichtungen Muttern 26 aufweisen. Hierdurch wird die Verschwenkbewegung bzw. Pendelbewegung des Tragrahmens 12 um die horizontale Schwenkachse S seitlich begrenzt.
Darüber hinaus können in einer Ausgestaltung auch (weitere) Dämpfungseinrichtungen vorgesehen sein, um eine gesteuerte und einfache Ausrichtung des Tragrahmens 12 zu erreichen. Beispielsweise sind zwischen der Unterseite des Tragrahmenprofils 20 und der Oberseite der Querstrebe 1 5 Gummipuffer 27 angeordnet, wodurch ebenfalls die Pendelbewegung des Tragrahmens bzw. des Wandteils bei zu großen Auslenkungen um die Schwenkachse S gedämpft wird .
Darüber hinaus sind zwischen den Verbindungskörpern 21 , 22 (vgl. Fig. 2) und den Führungsstangen 24 für die Transportschlitten 23 des mobilen Trennwandelements 10 Führungskörper 28, 29 auf der Vorder- und Rückseite des Tragrahmenprofils 20 oder der Querstrebe 1 5 angeordnet.
In Fig. 4 ist ein schematischer Querschnitt durch ein Tragrahmenprofil 20 und die darunter angeordnete Querstrebe 15 mit daran angeordneten Führungskörpern 28, 29 schematisch dargestellt. Die Führungskörper 28 überragen dabei den Bereich zwischen der Unterseite des Tragrahmenprofils 20 und der Oberseite der Querstrebe 15, wobei die Führungskörper 28, 29 an beiden Seiten der Querstrebe 1 5 mit der Querstrebe 1 5 verbunden sind , so dass die Führungskörper 28, 29 zusammen mit der Querstrebe 15 das Tragrahmenprofil 20 U-förmig umgeben.
Durch die auf der Vorderseite und Rückseite angeordneten Führungskörper 28, 29 wird eine sichere Führung und Ausrichtung des Tragrahmens 12 ermöglicht. Dabei ist weiter im Rahmen der Erfindung vorgesehen, dass die Schwenkachse S mittig und weiter vorzugsweise insbesondere gewichtsmittig zwischen den Führungsstangen 24 des Tragrahmenprofils 20 ausgebildet oder angeordnet ist.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden sowie auch einzelne Merkmale, die in Kombination mit anderen Merkmalen offenbart sind , werden allein und in Kombinati- on als erfindungswesentlich angesehen. Erfindungsgemäße Ausführungsformen können durch einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale erfüllt sein.
Bezuqszeichen liste
10 mobiles Trennwandelement
1 1 Kurbel
12 Tragrahmen
13 Längsstrebe
14 Längsstrebe
15 Querstrebe
18 Befestigungseinrichtung
19 Betätigungsstange
20 Tragrahmenprofil
21 Verbindungskörper
22 Verbindungskörper
23 Transportschlitten
24 Führungsstange
25 Verbindungsbolzen
26 Mutter
27 Gummipuffer
28 Führungskörper
29 Führungskörper
50 Boden
51 , 52 Wand
53 Decke
54 Rückwand
55 Führungsschienen
61 , 62 Mobilwandelement in Endposition
63 Mobilwandelement in Zwischenstellung
64, 65 Mobilwandelement in Parkposition
S Schwenkachse
Next Patent: RECHARGEABLE BATTERY UNIT AND CHARGING METHOD
