| JP3889215 | LOADER |
| JP58053530 | UNLOADING AIR BAG FOR PULP CHIP |
| JP08156673 | TRANSPORT VEHICLE |
| ANSPRÜCHE 1. Mobiles Trageinrichtungssystem (1), umfassend zumindest eine mobile Trageinrichtung (2), wie beispielsweise einen Wagen oder Schlitten, zum Tragen von Lasten (5) wie bspw. Maschinen oder dergleichen, wobei das Trageinrichtungssystem (1) zumindest ein Fahrzeug (3), insbesondere Kraftfahrzeug oder Anhänger für Kraftfahrzeuge, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug (3) zumindest eine Aufnahmebasis (7) für die Trageinrichtung (2) aufweist und dass das mobile Tragseinrich- tungssystem (1) zumindest ein Podest (4) umfasst, wobei das Podest (4) zumindest eine Aufnahmebasis (9) für die Trageinrichtung (2) aufweist, wobei die mobile Trageinrichtung (2) wahlweise auf dem Podest (4) oder auf dem Fahrzeug (3) aufnehmbar ist, dass an dem Podest (4) Gelenkmittel (18) vorgesehen sind und dass an dem Fahrzeug (3) oder an der Trageinrichtung (2) Gelenkmittel vorgesehen sind, welche mit den Gelenkmitteln (18) an dem Podest (4) ein lösbares Drehgelenk (12) bilden, um welches das Podest (4) in einer Gebrauchsstellung der Trageinrichtung (2), in der die Trageinrichtung (2) unbeladen auf der Aufnahmebasis (7) des Fahrzeugs (3) aufgenommen ist, über eine Podest-Drehstellung, in der eine von der Aufnahmebasis (9) des Podests (4) aufgespannte erste Bezugsebene (11) und eine von der Aufnahmebasis (7) des Fahrzeuges (3) aufgespannte zweite Bezugsebene(15) zueinander senkrecht orientiert sind, hinaus in Richtung zu der Trageinrichtung (2) schwenkbar ist. 2. Mobiles Trageinrichtungssystem nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Podest (4) in der besagten Gebrauchsstellung um das Drehgelenk so weit zu der Trageinrichtung (2) hin schwenkbar ist, bis sich die erste und die zweite Bezugsebene (11, 15) zueinander parallel oder im Wesentlichen parallel erstrecken. Mobiles Trageinrichtungssystem nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Podest (4) über eine Podest-Drehstellung, in der eine von der Aufnahmebasis (9) des Podests (4) aufgespannte erste Bezugsebene (11) und eine von der Aufnahmebasis (7) des Fahrzeuges (3) aufgespannte zweite Bezugsebene (15) zueinander senkrecht orientiert sind, hinaus von der Trageinrichtung (2) weggerichtet so weit schwenkbar ist, dass die Aufnahmebasis (9) des Podests (4) neben der Aufnahmebasis (7) des Fahrzeugs (3) angeordnet ist und die erste und die zweite Bezugsebene (11, 15) sich zumindest im Wesentlichen parallel erstrecken und insbesondere miteinander identisch sind. Mobiles Trageinrichtungssystem nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das lösbare Drehgelenk (12) zumindest einen Gelenkzapfen (22) und zumindest eine an eine drehbare Aufnahme des Gelenkzapfens (22) ange- passte Gelenkbohrung (21) umfasst, wobei insbesondere zumindest der Gelenkzapfen (22) oder die Gelenkbohrung (21) an einem Gelenkhebel (19) ausgebildet ist, der an dem Fahrzeug (3), dem Podest (4) oder der Trageinrichtung (2), insbesondere verdrehsteif, angebracht ist. Mobiles Trageinrichtungssystem nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass ein an dem Fahrzeug (3) angebrachter Gelenkhebel (37) mit seinem Gelenkhebelende über die Bezugsebene (15) der Aufnahmebasis (7) des Fahrzeuges (3) hinausragt und/ oder dass ein an dem Podest (4) angebrachter Gelenkhebel (19) mit seinem Gelenkhebelende (20) über die Bezugsebene (11) der Aufnahmebasis (9) des Podests (4) hinausragt. Mobiles Trageinrichtungssystem nach einem oder mehreren der vorange henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Podest (4) und das Fahrzeug (3) oder das Podest (4) und die Trageinrichtung (2) Schwenkarretiermittel (23) aufweisen, mittels denen das Podest (4) in einer oder mehreren Schwenkstellungen um das Drehge lenk (12) lösbar arretierbar ist. Mobiles Trageinrichtungssystem nach einem oder mehreren der vorange henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Podest (4) an seiner der Aufnahmebasis (9) gegenüberliegenden Unterseite Podestfüße (27) aufweist, welche höhen verstellbar und/ oder ausklappbar an dem Podest (4) angebracht sind. Mobiles Trageinrichtungssystem nach einem oder mehreren der vorange henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass in Bezug auf eine gedachte gemeinsame Aufstellebene (17) für das Fahrzeug (3) und das Podest (4) in zumindest einer Gebrauchsstellung, insbesondere in der in dem vorangehenden Anspruch angegebenen Schwenkstellung, in der die erste und die zweite Bezugsebene (11, 15) i- dentisch sind, eine Stützhöhe (H2) der Aufnahmebasis (7) an dem Fahrzeug (3) für die Trageinrichtung (2) einer Stützhöhe (Hi) der Aufnahmebasis (9) an dem Podest (4) für die Trageinrichtung (2) entspricht oder im Wesentlichen entspricht. Mobiles Trageinrichtungssystem nach einem oder mehreren der vorange henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass Gelenkmittel des Fahrzeugs (3) an dessen Rückseite und/ oder an zumindest dessen einer Längsseite angebracht sind. 10. Mobiles Trageinrichtungssystem nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Trageinrichtung (2) an ihrer Unterseite Verfahr- oder Verschiebehilfsmittel, insbesondere Laufrollen (29) für Schienen (6, 8), aufweist, wo- bei insbesondere vorgesehen ist, dass die Aufnahmebasis (7) an dem Fahrzeug (3) für die Trageinrichtung (2) und / oder die Aufnahmebasis (9) an dem Podest (4) für die Trageinrichtung (2) Verfahr- oder Verschiebehilfsmittel, insbesondere eine oder mehrere zu den Laufrollen (29) der Trageinrichtung passende Schienen (6, 8) aufweist, welche insbesondere eine im Querschnitt hinterschnittene, insbesondere T-profilartige, Nut aufweisen und/ oder in einer umgebenden Oberfläche ganz oder teilweise versenkt eingelassen sind und/ oder aus Leichtmetall hergestellt sind. 11. Mobiles Trageinrichtungssystem nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Trageinrichtung (2) drei oder mehr achsenweise angeordnete Laufrollenpaare aufweist. 12. Mobiles Trageinrichtungssystem nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen (6, 8) je einen Schienenboden (10) aufweisen, der auf seiner einer weiteren, parallelen Schiene (6, 8) zugewandten Seite in einen im Schienenquerschnitt schräg oder gerundet ansteigenden Schienensteg (30) übergeht, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass sich an den Schienensteg (30) und/ oder an die gegenüberliegende Seite des Schienenbodens (10) je eine zu dem Schienenboden (10) senkrechte Schienenwand (31, 32) anschließt. 13. Mobiles Trageinrichtungssystem nach einem oder mehreren der vorange- henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Trageinrichtung (2) einen plattenartigen Grundkörper (33) aufweist, mit dem die Laufrollen (29) drehbar verbunden sind, wobei die Laufrollen (29) an der Ober- und/ oder Unterseite über den plattenartigen Grundkörper (33) überstehen. Mobiles Trageinrichtungssystem (1) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gebrauchszustand, in dem das Podest (4) bis auf die auf dem Fahrzeug (3) aufgenommene Trageinrichtung (2) herabgeschwenkt ist, die Laufrollen (29) von den Schienen (6, 8) des Podests (4) umgriffen werden, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass das Podest (4) auf der Trageinrichtung (2) aufliegt. 15. Mobiles Trageinrichtungssystem (1) nach einem oder mehreren der vo- rangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug (3) im Bereich eines Längsrandes seiner Aufnahmebasis (7) eine Winde mit einem Zugelement , wie bspw. mit einem Seil oder dergleichen, aufweist, wobei an dem freien Ende des Zugelements ein Befestigungselement , wie bspw. ein Haken, angebracht ist, der lösbar an dem Podest (4) oder an der Trageinrichtung (2) befestigt ist, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass das Fahrzeug (3) im Bereich der der Winde gegenüberliegenden Seite der Aufnahmebasis Gelenkmittel aufweist, die mit Gelenkmitteln des Podests (4) das lösbare Drehgelenk (12) ausbilden. 16. Mobiles Trageinrichtungssystem (1) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkmittel des Fahrzeugs (3) oder die Gelenkmittel der Trageinrichtung (2) zumindest einen Gelenkzapfen aufweisen und dass die Gelenkmittel des Podestes (4) zumindest einen, insbesondere zumindest im Wesentlichen U-förmig gebogenen, den Gelenkzapfen umgreifenden Haken aufweisen, dessen Einhaköffnung in einem Gebrauchszustand, in welchem das Podest (4) um das mit dem Fahrzeug (3) oder mit der Trageinrichtung (2) gebildete Drehgelenk nach unten, insbesondere bis auf eine Aufstellebene (17), abgeklappt ist, zu der Aufstellebene (17) hinweist. 17. Mobiles Trageinrichtungssystem (1) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Podest (4) einen Rahmen (39) umfasst, der zwei seitliche, insbesondere voneinander parallel beabstandete, Rahmenlängsabschnitte (40) und zumindest einen ersten damit verbundenen, quer dazu orientierten Rahmenquerabschnitt (41) aufweist, wobei der von den Rahmenlängsabschnitten (40) und von dem Rahmenquerabschnitt (41) beran- dete Zwischenraum teilweise oder vollständig als Durchgangsöffnung (43) ausgebildet ist. 18. Mobiles Trageinrichtungssystem (1) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn- zeichnet, dass sich der erste Rahmenquerabschnitt (41) entlang der der Gelenkdrehachse (13) des Podests (4) zuweisenden Seite des Rahmens (39) erstreckt. 19. Mobiles Trageinrichtungssystem (1) nach einem oder mehreren der vo- rangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass an den Rahmenlängsabschnitten (40, 40') auf deren Oberseite, die in einer Schwenkstellung des Podests (4), in der sich das Podest (4) auf einer Aufstellebene (17) des Fahrzeugs (3) abstützt, nach oben zeigt, in deren Längsrichtung verlaufende Schienen (8) angebracht sind. Mobiles Trageinrichtungssystem (1) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Rahmenquerabschnitt (41) zwei einander gegenüberliegende Längsenden der beiden Rahmenlängsabschnitte (40, 40') verbindet und dass ein zweiter Rahmenquerabschnitt (42) vorgesehen ist, der die beiden anderen einander gegenüberliegenden Längsenden der beiden Rahmenlängsabschnitte (40, 40') verbindet. Mobiles Trageinrichtungssystem (1) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Podest (4) ein zu zumindest einer Seite hin offenes Gehäuse (45) umfasst und dass der Rahmen (39) des Podests (4) an den Rand dieser offenen Seite des Gehäuses (45) anschließt, so dass die offene Seite des Gehäuses (45), wenn das Podest (4) über die auf dem Fahrzeug (3) aufgenommene Trageinrichtung (2) geschwenkt ist, zu der Trageinrichtung (2) nach unten gerichtet ist. Mobiles Trageinrichtungssystem (1) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessung des Gehäuses (45) in zu der offenen Seite senkrechter Richtung so bemessen ist, dass sich in einer Schwenkstellung des Podests (4), in der die Aufnahmebasis (7) des Fahrzeuges (3) und die Aufnahmebasis (9) des Podests (4) in einer gemeinsamen Ebene liegen, das Gehäuse (45) auf seiner dem Rahmen (39) gegenüberliegenden Unterseite (46) auf der Aufstellebene (17) des Fahrzeuges (3) aufstützt. |
Die vorliegende Erfindung betrifft ein mobiles Trageinrichtungssystem, umfassend zumindest eine mobile Trageinrichtung, wie bspw. einen Wagen oder Schlitten, zum Tragen von Lasten wie bspw. Maschinen oder dergleichen, wobei das Trageinrichtungssystem außerdem auch zumindest ein Fahrzeug, vorzugsweise Kraftfahrzeug oder Anhänger für Kraftfahrzeuge, umfasst.
Schwere Lasten, wie bspw. Maschinen (z.B. Generatoren, Pumpen, Klima- und Heizgeräte), oder z. B. Container (bspw. Altglas- oder Papiercontainer oder dergleichen) müssen zum Gebrauch an verschiedenen Orten mit Fahrzeugen transportiert werden. Im Stand der Technik ist bekannt, dass dazu derartige Einrichtungen bzw. Lasten zufolge ihres hohen Gewichts mit schwerem und aufwändigem Hilfsgerät, wie bspw. mittels eines Hubliftes oder eines Kranes, auf das Fahrzeug und von diesem abgeladen werden. Dies bedingt nicht nur durch die oft kostspieligen Hubmittel selbst einen hohen Aufwand, sondern auch dadurch, dass für das Auf- und Abladen oft mehrere Personen erforderlich sind. Hinzu kommt die Schwierigkeit, dass zu transportierende Lasten nach dem Aufladen auf dem Fahrzeug für den Transport gegen ungewollte Bewegung gesichert werden müssen, sich aber voneinander in ihren Abmessungen und Angriffsmöglichkeiten für Fixierungs-Hilfsmittel voneinander unterscheiden. Dies bedeutet, dass der Transport von Lasten, insbesondere von Schwerlasten, in der Praxis herkömmlich im Regelfall eine individuelle Transportlösung und damit einen hohen Aufwand verlangt. Dies gilt im Regelfall auch dann, wenn eine zu transportierende Last, bspw. eine Maschine, bereits auf einer Trageinrichtung, wie bspw. einer Palette, abgestellt wurde.
Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Trageinrichtungssystem der eingangs genannten Art vorteilhaft weiterzubilden, so dass insbesondere die vorgenannten Einschränkungen und Nachteile möglichst weitgehend vermieden werden können.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß zunächst und im Wesentlichen in Verbin- dung mit den Merkmalen gelöst, dass das Fahrzeug zumindest eine Aufnahmebasis für die Trageinrichtung aufweist und dass das mobile Trageinrich- tungssystem zumindest ein Podest umfasst, wobei das Podest zumindest eine Aufnahmebasis für die Trageinrichtung aufweist, wobei die mobile Trageinrichtung wahlweise auf dem Podest oder auf dem Fahrzeug aufnehmbar ist, dass an dem Podest Gelenkmittel vorgesehen sind und dass an dem Fahrzeug oder an der Trageinrichtung Gelenkmittel vorgesehen sind, welche mit den Gelenkmitteln an dem Podest an lösbares Drehgelenk bilden, um welches das Podest in einer Gebrauchsstellung der Trageinrichtung, in der die Trageinrichtung unbeladen, d.h. ohne eine von ihr getragene Last, auf der Aufnahmebasis des Fahrzeuges aufgenommen ist, über eine Podest-Drehstellung, in der eine von der Aufnahmebasis des Podests aufgespannte erste Bezugsebene und eine von der Aufnahmebasis des Fahrzeuges oder von der Trageinrichtung aufgespannte zweite Bezugsebene zueinander senkrecht orientiert sind, hinaus in Richtung zu der Trageinrichtung hin schwenkbar ist. Ein derartiges Trageinrichtungssys- tem erleichtert die Handhabung beim Transport schwerer Lasten. Indem die
Trageinrichtung auf der Aufnahmebasis des Fahrzeugs aufnehmbar ist und das Podest mittels des lösbaren Drehgelenks an dem Fahrzeug oder der Trageinrichtung angebunden ist, lassen sich die Trageinrichtung und das Podest gemeinsam auf das Fahrzeug aufladen und damit transportieren. Um eine Last auf der Trageinrichtung aufzunehmen bzw. anzuordnen, kann das Podest in eine Schwenklage gedreht und darin ggf. fixiert werden, in der für die Last genügend Raum auf der Trageinrichtung zur Verfügung steht. Die Last kann dabei dauerhaft oder vorübergehend auf der Trageinrichtung befestigt, bspw. festgeschraubt, werden. Eine zu transportierende Last und die Trageinrichtung können bspw. zunächst auf das Fahrzeug, bei welchem es sich um ein Kraft- fahrzeug oder um einen Anhänger dafür handeln, kann, für den Transport aufgeladen werden. Nach dem Transport kann das Podest um sein Drehgelenk herabgeschwenkt und auf einem Untergrund, bspw. auf der Aufstellebene des Fahrzeugs, abgestützt werden, woraufhin die Trageinrichtung mit der darauf befindlichen Last unmittelbar (ggf. nach vorherigem Lösen bzw. Öffnen des Drehgelenks) von der Aufnahmebasis an dem Fahrzeug auf die Aufnahmebasis des Podests verlagert werden kann. Insbesondere kann diese Verlagerung, wenn eine Stützhöhe der Aufnahmebasis an dem Fahrzeug für die Trageinrichtung einer Stützhöhe der Aufnahmebasis an dem Podest für die Trageinrich- tung zumindest im Wesentlichen oder genau entspricht, durch kraftarmes Verschieben oder Verfahren der Trageinrichtung, insbesondere in horizontaler Richtung, erfolgen. Die Last, bspw. ein Generator, kann dann zu seinem
Gebrauch mit der Trageinrichtung auf dem Podest an dem Abladeort verbleiben, während das Fahrzeug unmittelbar wieder für andere Zwecke verwendet werden kann. Abhängig davon, ob das Podest drehgelenkig an dem Fahrzeug oder an der Trageinrichtung lösbar angebunden ist, kann das Drehgelenk entweder vor oder nach dem Verschieben bzw. Verfahren der Trageinrichtung gelöst werden. Aus dem Vorangehenden wird deutlich, dass für das Abladen der Last (im Beispiel ein Generator) von dem Fahrzeug keine gesonderten Hub- oder Hebemittel (wie bspw. ein Kran) erforderlich sind, so dass dies kosten- und zeitsparend, insbesondere von nur einer Person, ausgeführt werden kann. Wenn die Last wieder auf das Fahrzeug verladen werden soll, kann dies mit den zuvor beschriebenen Verfahrensschritten in umgekehrter Reihenfolge erfolgen. Dazu kann das Fahrzeug mit seiner Aufnahmebasis für die Trageinrich- tung neben das Podest mit der darauf aufgenommenen Trageinrichtung und Last gestellt werden, woran anschließend die Trageinrichtung mit der Last, insbesondere wieder durch eine horizontale Verschiebe- bzw. Verfahrbewegung, unmittelbar von dem Podest auf das Fahrzeug verlagert werden kann. Das Drehgelenk kann (je nach gewählter Ausgestaltung) vor oder nach dieser Ver- lagerung geschlossen bzw. wieder hergestellt und das Podest dann um das Drehgelenk bis in eine gewünschte Drehlage nach oben geschwenkt werden, wobei das Drehgelenk dazu geeignet bzw. daran angepasst ist, dass das Podest über eine Podest-Drehstellung, in der die erste und die zweite Bezugsebene zueinander quer verlaufen, hinaus in Richtung zu der Trageinrichtung bzw. zu der Aufnahmebasis des Fahrzeugs hin gerichtet verschwenkbar ist. Dabei hängt der mögliche Schwenkwinkel des Podests auch von Form und Abmessungen der Last und von deren Position auf der Trageinrichtung bzw. auf dem Fahrzeug ab. Insbesondere bei kleinen bzw. bei flachen Lasten muss das Podest für Transportzwecke nicht in senkrechter Orientierung verbleiben, sondern kann vorteilhaft weit zu der Last abgeschwenkt werden. Bevorzugt ist vorgesehen, dass das Drehgelenk dazu geeignet bzw. daran angepasst ist, dass das Podest in einer Gebrauchsstellung der Trageinrichtung, in der die Trageinrichtung unbe- laden auf der Aufnahmebasis des Fahrzeugs aufgenommen ist, um das Drehgelenk so weit zu der Trageinrichtung hin herabschwenkbar ist, bis sich die erste und die zweite Bezugsebene zueinander parallel oder im Wesentlichen parallel erstrecken. Dies ermöglicht insbesondere bei Leerfahrten des Fahrzeugs eine besonders platzsparende und während des Transports zufolge des geringen Strömungswiderstandes energiesparende Aufnahme des Podests auf dem Fahrzeug, wobei zudem die Trageinrichtung sandwichartig platzsparend und geschützt zwischen der Aufnahmebasis des Fahrzeuges und der Aufnahmebasis des Podestes aufgenommen werden kann. Das mobile Trageinrichtungssys- tem ermöglicht mit anderen Worten, dass sich in der besagten Gebrauchsstellung (ohne Last) das Podest in Richtung zu der Trageinrichtung bzw. zu dem Fahrzeug so weit schwenken lässt, dass der Winkel zwischen der Ebene der Aufnahmebasis des Podests und der Ebene der Aufnahmebasis des Fahrzeuges kleiner als 90° ist, insbesondere bis der Winkel gleich oder etwa gleich 0° wird; es besteht so die Möglichkeit, dass sich das Podest in einer Projektionsbetrachtung ganz oder teilweise über die Aufnahmebasis des Fahrzeuges und damit über die Trageinrichtung schwenken lässt. Im Rahmen der Erfindung wird der Begriff Trageinrichtung in weitem Sinn verstanden. Insbesondere kann es sich dabei um einen rahmen- oder plattenartigen Grundkörper handeln, von dem eine darauf aufgenommene bzw. angeordnete Last getragen werden kann. Auch der Begriff Aufnahmebasis ist hin- sichtlich seiner möglichen Bedeutungen weit gefasst. Beispielsweise kann es sich dabei um eine, bevorzugt ebene, Aufnahmefläche für Lasten handeln; bevorzugt kann die Aufnahmebasis Aufnahmehilfsmittel und Verfahr- bzw. Verschiebehilfsmittel wie bspw. Schienen, aufweisen oder von diesen gebildet werden. Bei der angesprochenen Bezugsebene handelt es sich um eine gedachte geometrische Ebene, die von den Verfahr- bzw. Verschiebeflächen der Aufnahmebasis für die Trageinrichtung, bspw. von einem Schienenpaar, bzw. von Schienenlaufflächen, aufgespannt werden kann. Da es sich um eine geometrische Bezugsebene handelt, ist die Erstreckung nicht auf die Abmessungen der Aufnahmebasis an dem Fahrzeug bzw. an dem Podest beschränkt. Das mobile Trageinrichtungssystem kann bedarfsweise dadurch erweitert werden, dass mehrere Trageinrichtungen und / oder mehrere Fahrzeuge und / oder mehrere Podeste vorhanden sind.
Bei einer zweckmäßigen Weiterbildung besteht die Möglichkeit, dass das Po- dest über eine Podest-Drehstellung, in der die von der Aufnahmebasis des Po- dests aufgespannte erste Bezugsebene und die von der Aufnahmebasis des Fahrzeuges aufgespannte zweite Bezugsebene zueinander senkrecht orientiert sind, hinaus von der Trageinrichtung weg gerichtet so weit schwenkbar ist, dass die Aufnahmebasis des Podests neben der Aufnahmebasis des Fahrzeuges angeordnet ist und die erste und die zweite Bezugsebene sich zumindest im Wesentlichen parallel erstrecken und insbesondere miteinander identisch sind. Dies ermöglicht es, das Podest zum Umladen der Trageinrichtung in eine Drehlage zu verschwenken, in der die Aufnahmebasis an dem Podest mit der Aufnahmebasis an dem Fahrzeug fluchtet, wodurch das Umladen vereinfacht wird. Eine bevorzugte Weiterbildung wird auch darin gesehen, dass das lösbare Drehgelenk zumindest einen Gelenkzapfen und zumindest eine an eine drehbare Aufnahme des Gelenkzapfens angepasste Gelenkbohrung umfasst, wobei zumindest der Gelenkzapfen oder die Gelenkbohrung an einem Gelenkhebel ausgebildet ist, der an dem Fahrzeug, dem Podest oder der Trageinrichtung, insbesondere verdrehsteif, angebracht ist. Diese Ausführung begünstigt insbesondere eine Verdrehbarkeit des Podest bis zu einer sandwichartigen Aufnahme der Trageinrichtung zwischen dem Fahrzeug und dem Podest. Dies kann außerdem dadurch begünstigt werden, dass ein an dem Fahrzeug angebrachter Gelenkhebel mit seinem Gelenkende quer bzw. senkrecht über die Bezugsebene der Aufnahmebasis des Fahrzeuges hinausragt und / oder dass ein an dem Podest angebrachter Gelenkhebel mit seinem Gelenkende quer bzw. senkrecht über die Bezugsebene der Aufnahmebasis des Podestes hinausragt. Der Gelenkzapfen und die Gelenkbohrung oder zueinander fluchtende Gelenkbohrungen können auch jeweils an einem freien Gelenkende von verschiedenen Gelenkhebeln ausgebildet sein, von denen je ein Gelenkhebel bspw. mit dem
Fahrzeug und mit dem Podest fest verbunden ist. Auch besteht die Möglichkeit, dass an den beiden Gelenkenden ein oder mehrere Zwischengelenkhebel angeschlossen sind, so dass ein Doppel- oder Mehrfachgelenk vorliegt. Je nach konstruktiven Anforderungen kann so das Drehgelenk mit einem oder mehreren Gelenkpunkten und Gelenkhebeln daran angepasst sein, um eine gewünschte Schwenkbarkeit des Podests zu ermöglichen. Das Drehgelenk kann auch dadurch an eine gewünschte Verschwenkbarkeit angepasst sein, dass ein an dem Podest angebrachter Gelenkhebel seitlich über das Podest übersteht und / oder dass ein an der Trageinrichtung angebrachter Gelenkhebel seitlich über die Trageinrichtung übersteht und / oder dass ein an dem Fahrzeug angebrachter Gelenkhebel seitlich über dessen Aufnahmebasis übersteht. Als zweckmäßig wird angesehen, dass das Podest und das Fahrzeug oder dass das Podest und die Trageinrichtung Schwenkarretiermittel aufweisen, mittels denen das Podest in einer oder mehreren Schwenkstellungen um das Drehgelenk lösbar arretier- bar ist. Beispielsweise kann eine oder mehrere Stangen vorgesehen sein, die an dem Podest und / oder an dem Fahrzeug bzw. der Trageinrichtung lösbar anbringbar ist. Das Podest kann an seiner der Aufnahmebasis gegenüberliegenden Unterseite Podestfüße aufweisen, welche höhenverstellbar und / oder ausklappbar an dem Podest angebracht sind. Auf diese Weise kann das Podest bspw. einen Grundkörper von geringer Stärke aufweisen und dennoch die Höhe seiner Aufnahmebasis an die Höhe der Aufnahmebasis des Fahrzeuges über einer gemeinsamen Aufstellebene angepasst werden.
Als zweckmäßig wird angesehen, dass die Trageinrichtung an ihrer Unterseite Verschiebe- oder Verfahr hilfsmittel, vorzugsweise Laufrollen für Schienen, aufweist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Aufnahmebasis an dem Fahrzeug für die Trageinrichtung und / oder die Aufnahmebasis an dem Podest für die Trageinrichtung Verfahr- oder Verschiebehilfsmittel, vorzugsweise eine oder mehrere zu den Laufrollen der Trageinrichtung passende Schienen auf- weist, welche vorzugsweise eine im Querschnitt hinterschnittene, insbesondere T-profilartige, Nut aufweisen und / oder in einer umgebenden Oberfläche ganz oder teilweise versenkt eingelassen sind und / oder aus Leichtmetall hergestellt sind. Derartige Hilfsmittel erleichtern das Verschieben bzw. Verfahren der Trageinrichtung bei der Verlagerung zwischen Fahrzeug und Podest. Es versteht sich, dass zur Begrenzung des Verfahr- bzw. des Verschiebeweges der Trageinrichtung geeignete Anschläge oder dergleichen vorhanden sein können, die bspw. an dem einen Schienenende fest und an dem anderen Schienenende lösbar angebracht sind. Alternativ oder kombinativ können an dem Fahrzeug und / oder an dem Podest Arretiermittel zur lösbaren Befestigung der Trageinrichtung an dem Fahrzeug bzw. an dem Podest vorhanden sein. Diese können bspw. eine f orm- und / oder kraftschlüssige Fixierung bewirken. Betreffend die angesprochenen Laufrollen ist bevorzugt, dass die Tragvorrichtung drei oder mehr achsenweise angeordnete Laufrollenpaare aufweist. Dies bewirkt vorteilhaft, dass die Tragvorrichtung, wenn zwei achsenweise angeordnete Laufrollen über ein Schienen- paar-Ende überstehen oder sich im Bereich einer Schienenlücke zwischen den Schienenpaaren von Fahrzeug und Podest befinden, auch weiterhin ohne zu kippen verfahren bzw. verschoben werden kann. Eine zweckmäßige Weiterbildung wird darin gesehen, dass die Schienen je einen Schienenboden aufweisen, der auf seiner einer weiteren, parallelen Schiene zugewandten Seite in einen im Schienenquerschnitt schräg oder gerundet ansteigenden Schienensteg übergeht, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass sich an dem Schienensteg und / oder an die gegenüberliegende Seite des Schienenbodens je eine zu dem Schienenboden senkrechte Schienenwand anschließt. Eine solche Ausgestaltung der Schienen bewirkt quer zur Verschiebe- bzw. Verfahrrichtung eine Selbstzentrierung der Tragvorrichtung auf dem Fahrzeug oder dem Podest. Die gleiche Wirkung lässt sich erreichen, wenn kein gesonderter Schienenboden vorhanden ist, sondern besagter Schienensteg unmittelbar auf einer Aufnahmefläche angebracht ist oder in diese übergeht. Gemäß einem weiteren Gedanken ist bevorzugt, dass die Trageinrichtung einen plattenartigen Grundkörper aufweist, mit dem Laufrollen drehbar verbunden sind, wobei die Laufrollen an der Ober- und / oder an der Unterseite über den plattenartigen Grundkörper überstehen. Diese Ausgestaltung lässt sich so weiterbilden, dass in einem Gebrauchszustand, in dem das Podest bis auf die auf dem Fahrzeug aufgenommene Trageinrichtung herabgeschwenkt ist, die Laufrollen von den Schienen des Podests umgriffen werden, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass das Podest auf der Trageinrichtung aufliegt. In dieser Gebrauchslage beranden die Schienen des Fahrzeugs und die Schienen des Podests gemeinsam einen Hohlquerschnitt, in welchem die Tragrollen gegen Be- Schädigungen geschützt aufgenommen sind, so dass auch von einem "Nesten" der Laufrollen gesprochen werden kann. Insgesamt resultiert dabei eine besonders flache und für Transportzwecke vorteilhafte, sandwichartige geschützte Aufnahme der Trageinrichtung zwischen dem Fahrzeug und dem darüber geklappten Podest. Um die Handhabung noch weiter zu vereinfachen, besteht die Möglichkeit, dass das Fahrzeug im Bereich eines Längsrandes seiner Aufnahmebasis eine Winde mit einem Zugelement, wie bspw. mit einem Seil oder dergleichen, aufweist, wobei an dem freien Ende des Zugelements ein Befestigungselement, wie bspw. ein Haken, angebracht ist, der lösbar an dem Podest oder an der Trageinrichtung befestigt ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass das Fahrzeug im Bereich der der Winde gegenüberliegenden Seite der Aufnahmebasis Gelenkmittel aufweist, die mit Gelenkmitteln des Podests das lösbare Drehgelenk ausbilden. Eine derartige Winde kann bspw. das Auf- und / oder Abklappen des Podests um das Drehgelenk erleichtern. Betreffend die Ausgestaltung des
Drehgelenks besteht zum Beispiel die Möglichkeit, dass die Gelenkmittel des Fahrzeugs oder die Gelenkmittel der Trageinrichtung zumindest einen Gelenkzapfen aufweisen und dass die Gelenkmittel des Podests zumindest einen, vorzugsweise zumindest im Wesentlichen U-förmig gebogenen, den Gelenkzapfen umgreifenden Haken aufweisen, dessen Haken bzw. Einhaköffnung in einem Gebrauchszustand, in dem das Podest um das mit dem Fahrzeug oder mit der Trageinrichtung gebildete Drehgelenk nach unten, vorzugsweise bis auf eine Aufstellebene, abgeklappt ist, zu der Aufstellebene hinweist. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht das wahlweise Abkuppeln oder Ankuppeln des Fahr- zeugs an die Kombination aus Podest und Trageinrichtung mittels einer vorübergehenden Neigung des Fahrzeugs, bevorzugt um seine Radachse, bei welcher sich das Drehgelenk außer Eingriff befindet. Bevorzugt ist vorgesehen, dass sich die geometrische Gelenkdrehachse des lösbaren Drehgelenks parallel zu der Aufnahmebasis am Fahrzeug und parallel zu der Aufnahmebasis an dem Podest erstreckt. Bevorzugt ist weiter, dass sich die geometrische Gelenkdrehachse auch parallel zu einer Radachse des Fahrzeuges erstreckt, so dass die geometrische Gelenkdrehachse, wenn das Fahrzeug auf einer horizontalen Aufstellebene steht, ebenfalls horizontal verläuft. Das Fahrzeug kann bevorzugt eine offene Bauweise besitzen, bei der seine Aufnahmebasis für die Trageinrichtung freiliegt, d. h. keine die Aufnahmebasis umgebenden Seitenwände und kein Fahrzeugdach vorhanden sind. Alternativ besteht die Möglichkeit, dass ein geschlossener oder teilweise geschlossener Aufbau an dem Fahrzeug vorhanden ist, der vorzugsweise zumindest an den beiden Fahrzeuglängsseiten und an der von dem Drehgelenk entfernt liegenden Fahrzeugquerseite je eine Seitenwand und ein sich an den oberen Rand der Seitenwände anschließendes Fahrzeugdach aufweist. Durch die verbleibende offene Seite kann das Podest aus dem Inneren des Fahrzeugaufbaues um das Dreh- gelenk nach außen geschwenkt und dort auf der Aufstellebene des Fahrzeuges abgestützt werden, woran anschließend die Trageinrichtung aus dem Fahr- zeugaufbau durch die offene Seite auf das Podest verfahren werden kann, wobei jeweils auch die umgekehrten Schritte möglich sind. Die dabei von dem Podest bzw. von der Trageinrichtung durchquerte Seite des Fahrzeuges kann bei Bedarf mittels einer Tür, einer Plane oder dergleichen wahlweise verschließ- oder öffenbar sein. Insofern besteht bspw. die Möglichkeit, dass sich das Podest aus dem bzw. in das Innere eines Transporters bei geöffneter Hecktür verschwenken und die Trageinrichtung zwischen der Aufnahmebasis in dem Fahrzeug und der Aufnahmebasis auf dem Podest hin- und herverfahren lässt.
Eine zweckmäßige Weiterbildung wird auch darin gesehen, dass das Podest eine Rahmen umfasst, der zwei seitliche, vorzugsweise voneinander parallel beabstandete, Rahmenlängsabschnitte und zumindest einen ersten damit verbundenen, quer dazu orientierten Rahmenquerabschnitt aufweist, wobei der von den Rahmenlängsabschnitten und von dem Rahmenquerabschnitt berande- te innere Zwischenraum teilweise oder vollständig als Durchgangsöffnung bzw. als Hohlquerschnitt ausgebildet ist. Dies ermöglicht, dass sich das Podest in einer Gebrauchsstellung, bei der sich die Trageinrichtung mit einer nicht zu groß gewählten, auf ihr angeordneten Last auf der Aufnahmebasis des Fahr- zeugs befindet, um die Gelenkdrehachse über die senkrechte Podestorientie- rung hinaus so weit zu der Trageinrichtung hinabschwenken lässt, dass die Last (bspw. einer Maschine) in die Durchgangsöffnung des Rahmens eintritt bzw. von dem Rahmen umgriffen wird. Bei einer nicht zu groß gewählten Last kann das als Hohlrahmen gestaltete Podest trotz der auf der Trageinrichtung vorhandenen Last so weit an die Trageinrichtung herangeschwenkt werden, dass eine parallele Ausrichtung und ggf. Abstützung resultiert. Als zweckmäßig wird dabei angesehen, dass die Gelenkmittel des Podests mit dem ersten Rahmenquerabschnitt verbunden sind. Um das Verschieben der Trageinrichtung zu erleichtern, besteht die Möglichkeit, dass an den Rahmenlängsabschnit- ten auf deren Oberseite, die in einer Schwenkstellung des Podests, in der sich das Podest auf einer Aufstellebene des Fahrzeuges abstützt, nach oben zeigt, in deren Längsrichtung verlaufende Schienen angebracht sind. Bevorzugt ist auch vorgesehen, dass der erste Rahmenquerabschnitt zwei einander gegenüberliegende Längsenden, speziell die beiden gelenknäheren Längsenden, der beiden Rahmenlängsabschnitte verbindet. Wenn die beiden gegenüberliegenden Längsenden der Rahmenlängsabschnitte nicht miteinander verbunden sind, kann von einem in seinem Verlauf im Wesentlichen U-profilartigen Rahmen des Podests gesprochen werden. Dieser ermöglicht, dass auch noch auf der Trageinrichtung aufgenommene Lasten mit vergleichsweise großer vertikaler Erstreckung beim Zuschwenken des Podests von diesem umgriffen werden können. Alternativ kann, um die Stabilität des Rahmens zu erhöhen, ein zweiter Rahmenquerabschnitt vorgesehen sind, der die beiden anderen, einander gegenüberliegenden Längsenden der beiden Rahmenlängsabschnitte verbindet. Gemäß einem weiteren Aspekt ist bevorzugt, dass das Podest ein zu zumindest einer Seite hin offenes Gehäuse umfasst und dass der Rahmen des Podests an den Rand dieser offenen Seite des Gehäuses anschließt, so dass die offene Seite des Gehäuses, wenn das Podest über die auf dem Fahrzeug aufgenommene Trageinrichtung geschwenkt ist, zu der Trageinrichtung nach unten weist. Dies bietet den Vorteil, dass das Podest, wenn es auf die auf dem Fahrzeug aufge- nommene Trageinrichtung geschwenkt ist, eine auf der Trageinrichtung vorhandene Last mit dem Gehäuse schützend umgeben kann. Als zweckmäßig wird angesehen, dass die Abmessung des Gehäuses in zu der offenen Seite senkrechter Richtung so bemessen ist, dass sich in einer Schwenkstellung des Podests, in der die Aufnahmebasis des Fahrzeuges und die Aufnahmebasis des Podests in einer gemeinsamen Ebene liegen, das Gehäuse auf seiner dem Rahmen gegenüberliegenden Unterseite auf der Aufstellebene des Fahrzeuges aufstützt. Bei entsprechenden Abmessungen des Gehäuses kann dieses zugleich als Podestfuß dienen. Ein weiterer Vorteil des Gehäuses ist, dass sich dadurch die Steifigkeit des Podestrahmens noch weiter verbessern lässt.
Das erfindungsgemäße Trageinrichtungssystem und das zu seinem Gebrauch erläuterte Verfahren wird nachfolgend anhand der Figuren weiter beschrieben. Darin zeigt:
Fig. 1 perspektivisch ein erfindungsgemäßes mobiles Trageinrichtungssystem gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel, in einer bevorzugten Transportstellung, Fig. 2 eine Seitenansicht der Situation aus Fig. 1 in Blickrichtung II,
Fig. 3 eine Heckansicht der in Fig. 1 gezeigten Situation in Blickrichtung III,
Fig. 4 das Trageinrichtungssystem gemäß Fig. 1, wobei in einer weiteren
Gebrauchsstellung eine gestrichelt angedeutete Last aufgenommen ist,
Fig. 5 die in Fig. 4 gezeigte Situation in einer Seitenansicht gemäß Blickrichtung V, Fig. 6 das in den Figuren 1 - 5 gezeigte Trageinrichtungssystem, wobei das Podest in einer weiteren Gebrauchsstellung auf die Aufstellebene heruntergeschwenkt wurde, Fig. 7 die in Fig. 6 gezeigte Situation in einer Seitenansicht gemäß Blickrichtung VII,
Fig. 8 das in den Figuren 1 - 7 gezeigte Trageinrichtungssystem in einer weiteren bevorzugten Gebrauchsstellung, wobei das Drehgelenk zwischen Trageinrichtung und Podest gelöst und die Trageinrichtung mit der
Last von dem Fahrzeug auf das Podest verfahren worden ist,
Fig. 9 perspektivisch das erfindungsgemäße mobile Trageinrichtungssystem gemäß einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel, in einer für den Transport bevorzugten Gebrauchsstellung,
Fig. 10 das in Fig. 9 gezeigte Trageinrichtungssystem in einer Seitenansicht gemäß Blickrichtung X, Fig. 11 das in Fig. 9 gezeigte Trageinrichtungssystem in einer Heckansicht in Blickrichtung XI,
Fig. 12 das in den Figuren 9 - 11 gezeigte Trageinrichtungssystem, wobei in einer abweichenden Gebrauchsstellung eine angedeutete Last darauf aufgeladen wurde,
Fig. 13 die Situation aus Fig. 12 in Blickrichtung XIII, Fig. 14 das in den Figuren 9 - 13 gezeigte Trageinrichtungssystem in einer weiteren Gebrauchsstellung, in welcher das Podest auf eine Aufstellebene des Fahrzeugs herunter geschwenkt wurde,
Fig. 15 die in Fig. 14 gezeigte Situation in Blickrichtung XV,
Fig. 16 das in den Figuren 9 - 15 gezeigte Trageinrichtungssystem in einer weiteren bevorzugten Gebrauchsstellung, in welcher die Trageinrichtung mit der Last von dem Fahrzeug auf das Podest verschoben und das Fahrzeug von dem Podest abgelöst worden ist,
Fig. 17 eine Seitenansicht eines erfindungs gemäßen Trageinrichtungssystems gemäß einem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel in einem bevorzugten Gebrauchszustand,
Fig. 18 perspektivisch ein erfindungsgemäßes Trageinrichtungssystem gemäß einem vierten bevorzugten Ausführungsbeispiel, aufweisend ein als am Umfang geschlossener Rahmen ausgestaltetes Podest, das an der Trageinrichtung lösbar angelenkt ist, in einer ersten Gebrauchsstellung,
Fig. 19 die Anordnung gemäß Figur 18 in einem Längsschnitt entlang der
Schnittebene XIX - XIX,
Fig. 20 das Trageinrichtungssystem gemäß Fig. 18, in einer abweichenden
Gebrauchsstellung,
Fig. 21 perspektivisch ein erfindungsgemäßes Trageinrichtungssystem gemäß einem fünften bevorzugten Ausführungsbeispiel, aufweisend ein als am Umfang einseitig offener Rahmen ausgebildetes Podest, das an dem Fahrzeug lösbar angelenkt ist, in einer ersten Gebrauchsstellung, . 22 die Anordnung gemäß Fig. 21 in einem Längsschnitt entlang
Schnittebene XXII - XXII, Fig. 23 das Trageinrichtungssystem gemäß Fig. 21, in einer abweichenden
Gebrauchsstellung,
. 24 perspektivisch ein erfindungsgemäßes Trageinrichtungssystem gemäß einem sechsten bevorzugten Ausführungsbeispiel, aufweisend ein Podest mit einem haubenartigen Gehäuse, in einer ersten Gebrauchsstellung,
25 einen Längsschnitt durch die Anordnung gemäß Fig. 24 entlang der Schnittebene XXV - XXV und
26 das Trageinrichtungssystem gemäß Fig. 25, in einer abweichenden
Gebrauchsstellung.
Ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen mobilen Trageinrichtungssystems 1 wird mit Bezug auf die Figuren 1 bis 8 vorgestellt. Dieses umfasst eine in dem Beispiel als Wagen ausgebildete Trageinrichtung 2, ein in dem Beispiel als einachsiger Anhänger ausgebildetes Fahrzeug 3 und ein Podest 4. Die im Wesentlichen plattenartig ausgebildete Trageinrichtung 2 kann wahlweise auf dem Fahrzeug 3 oder auf dem Podest 4 aufgenommen werden und auf ihrer Oberseite eine in den Figuren nur schematisch mit strichpunktierter Linie angedeutete Last 5 tragen. Um die Last 5 an der Trageinrichtung 2 lösbar zu fixieren, besitzt die Trageinrichtung 2 in dem Beispiel an ihrer Oberseite eine Vielzahl paralleler T-profilartiger Nuten, in welche für eine lösbare Befestigung der Last 5 (in für sich genommen bekannter Art und Weise) bspw.
Schrauben, Haken oder dergleichen eingesetzt werden können. Zur Aufnahme der Trageinrichtung 2 auf dem Fahrzeug 3 besitzt das Fahrzeug 3 eine in dem Beispiel aus zwei parallel beabstandeten Schienen 6 gebildete Aufnahmebasis 7 (vgl. Fig. 8). Zur Verlagerung der Trageinrichtung 2 von dem Fahrzeug 3 auf das Podest 4 besitzt das Podest 4 zwei zu dem Fahrzeug 3 baugleiche, wieder zueinander parallel beabstandete Schienen 8, welche gemeinsam eine Aufnahmebasis 9 an dem Podest 4 für die Trageinrichtung 2 bilden (vgl. Fig. 6). Von dem in Verfahr- bzw. Verschieberichtung orientierten Schienenboden 10 der beiden Schienen 8 bzw. von der Aufnahmebasis 9 wird eine erste geometrische Bezugsebene 11 aufgespannt, deren Orientierung von der Schwenklage des Po- dests 4 um ein Drehgelenk 12 bzw. um dessen geometrische Gelenkdrehachse 13 abhängt. Die Schienen 6 an dem Fahrzeug 3 besitzen jeweils einen in Verfahr- bzw. Verschieberichtung verlaufenden Schienenboden 14. Die beiden Schienenböden 14 spannen gemeinsam eine zweite geometrische Bezugsebene 15 auf, deren Orientierung von der Neigung des Fahrzeugs 3 um dessen Rad- achse abhängt. Das Fahrzeug 3 besitzt an seiner Unterseite zwei Stützen 16, die während des Transports des Anhängers gegen dessen Unterseite angeklappt werden können und die, wenn der Anhänger von einem Zugfahrzeug abgetrennt wurde, nach unten geklappt werden können und die nicht näher dargestellte Verstellmittel aufweisen, um die zweite Bezugsebene 15 horizontal, ins- besondere parallel zu einer Aufstellebene 17 des Fahrzeuges auszurichten. Alternativ oder kombinativ kann der Stützfuß 28 höhenverstellbar ausgestaltet sein. Bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist das Podest 4 mittels des lösbaren Drehgelenkes 12 schwenkbar an der Trageinrichtung 2 angelenkt. Das Drehgelenk 12 umfasst zwei als Gelenkmittel 18 an dem Podest 4 angebrachte Gelenk- hebel 19, von den je einer an je einer Seite des Podests 4 drehsteif angebracht ist. An dem jeweils freien Gelenkhebelende 20 befindet sich eine Gelenkbohrung 21, durch welche ein Gelenkzapfen 22 hindurch bis in eine in den Figuren verdeckte Gelenkbohrung im Rahmen der Trageinrichtung 2 gesteckt ist. Die beiden Gelenkzapfen 22 lassen sich gegen unbeabsichtigtes Lösen sichern, um das Drehgelenk 12 in seinem geschlossenen Dreheingriff zu halten, bzw. um das Podest 4 schwenkbar an der Trageinrichtung 2 zu montieren. Andererseits lassen sich die Gelenkzapfen 22 entfernen, um das Drehgelenk 12 zu lösen und um das Podest 4 von der Trageinrichtung 2 abzulösen und bspw. verfahren zu können. Figur 2 zeigt das Podest 4 in zwei alternativen Schwenklagen. Mit durchgezogener Linie ist die auch bspw. in Figur 1 gezeigte Schwenkstellung angegeben, in welcher die Bezugsebenen 11, 15 parallel beabstandet verlaufen. Mit strichpunktierter Linie ist eine Schwenkstellung angezeigt, in der sich die Bezugsebene 11 des Podests 4 senkrecht bzw. rechtwinklig zu der Bezugsebene 15 des Fahrzeugs 3 erstreckt. Figur 4 zeigt insofern eine Schwenk-Zwischen- Stellung. Die Figuren 6, 7 zeigen eine weitere Schwenkstellung, in welcher die beiden Bezugsebenen 11, 15 in einer gemeinsamen geometrischen Ebene liegen. Es wird somit deutlich, dass das Podest 4 in der in den Figuren 1 - 3 gezeigten Gebrauchsstellung der Trageinrichtung 2, in welcher diese unbeladen auf der Aufnahmebasis 7 des Fahrzeugs 3 aufgenommen ist, über eine Podest- Drehstellung, in der die Bezugsebene 11 und die Bezugsebene 15 zueinander senkrecht orientiert sind, hinaus in Richtung zu der Trageinrichtung 2 bzw. zu dem Fahrzeug 3 schwenkbar ist. Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel endet diese zu der Trageinrichtung 2 hin gerichtete Schwenkmöglichkeit erst bei der in Figur 1 gezeigten Schwenkstellung, in der die erste und die zweite Bezugs- ebene 11, 15 zueinander parallel beabstandet verlaufen. In der in den Figuren 1 - 3 gezeigten Gebrauchsstellung ist die Trageinrichtung 2 sandwichartig zwischen der Aufnahmebasis 7 des Fahrzeuges 3 und der Aufnahmebasis 9 des Podestes 4 aufgenommen. Um diese Schwenkstellung des Podests 4 zu fixieren, kann bspw. das Podest mittels (in den Zeichnungen nicht gezeigter) Hilfsmittel lösbar an dem Fahrzeugrahmen angebracht werden; geeignet sind bspw.
Klemm- oder Schnappverbindungen. Um das Podest in einer Zwischen- Schwenkstellung, welche bspw. wie in Figur 4 angedeutet von einer Last 5 vorgegeben wird, zu arretieren, besitzt das Trageinrichtungssystem 1 Schwenkarretiermittel 23. Dabei handelt es sich um Arretierstangen 24, welche mittels Drehgelenken 25 an dem Podest 4 angebracht sind und deren gegenüberliegen- des freies Ende mittels eines nicht näher gezeigten Zapfens in eine Arretierbohrung 26 der Trageinrichtung 2 einrasten kann. Das Podest 4 ist mit dem Drehgelenk 12 schwenkbar an der Trageinrichtung 2 angelenkt, und eine gewünschte Zwischen-Drehstellung kann durch Auswahl einer dazu passenden Arretier- bohrung 26 aus mehreren voneinander in einer Reihe beabstandeten Arretierbohrungen 26 fixiert werden. An seiner der Aufnahmebasis 9 gegenüberliegenden Unterseite weist das Podest 4 Podestfüße 27 auf, welche in dem Beispiel ausklappbar sind. Nachfolgend wird ein im Rahmen der Erfindung bevorzugtes Verfahren zum Gebrauch des in den Figuren 1 - 8 beschriebenen Trageinrichtungssystems 1 vorgestellt. Ausgehend von der in Figur 1 gezeigten Gebrauchsstellung kann das Podest 4 um das Drehgelenk 12 nach oben geschwenkt werden, so dass sich zunächst eine Last 5 auf der Trageinrichtung 2 anordnen und darauf ggf. zu Transportzwecken fixieren lässt. Das Podest 4 kann dann über seine in Figur 2 mit strichpunktierter Linie gezeigte senkrechte Orientierung hinaus in Richtung zu der Last 5 geschwenkt werden, insbesondere bis die von der Aufnahmebasis 9 aufgespannte Bezugsebene 11 des Podests 4 in die Nähe der Last 5 gelangt oder das Podest 4 gegen die Last 5 sogar anliegt. In dieser Schwenkposition kann das Podest 4 mittels der Schwenk- Arretiermittel 23 gehalten werden, so dass der in Figur 4 gezeigte Gebrauchszustand entsteht. Davon ausgehend kann der Anhänger an ein Zugfahrzeug angehängt werden und die Stützen 16 (sofern vorhanden) und ggf. ein an der Deichsel vorhandener Stützfuß 28 angehoben und das Fahrzeug mit der Last an einen gewünschten Ort transportiert werden. Dort können, je nach Bedarf, die Stützen 16 und der Stützfuß 28 wieder auf der Aufstellebene 17 (vgl. auch Figur 7) abgestützt werden, um das Fahrzeug 3 um seine Radachse zu stabilisieren und insbesondere um die Bezugsebene 15 des Fahrzeugs 3 horizontal auszurichten, so dass eine selbstständige Verfahrbewegung der Trageinrichtung 2 auf den Schienen 6 zufolge der Ge- wichtskraft vermieden wird. Davon ausgehend können die Arretiermittel 23 gelöst werden, das Podest 4 aus der bspw. in Figur 4 gezeigten Zwischen- Schwenkposition in Richtung zu der in Figur 2 gezeigten strichpunktierten vertikalen Orientierung und darüber hinaus um eine Vierteldrehung geschwenkt werden, bis die in Figur 6 gezeigte Schwenklage resultiert, in welcher die Po- destfüße 27 zur Abstützung auf der Aufstellebene 17 dienen können. Bevorzugt ist dabei, dass in Bezug auf die in Figur 7 gezeigte gemeinsame Aufstellebene 17 für das Fahrzeug 3 und das Podest 4 in dieser Gebrauchsstellung eine Stützhöhe H 2 der Aufnahmebasis 7 an dem Fahrzeug 3 für die Trageinrichtung 2 der Stützhöhe Hi der Aufnahmebasis 9 an dem Podest 4 für die Trageinrichtung 2 entspricht und dass die Bezugsebenen 11 und 15 übereinstimmend bzw. gemäß Figuren 6, 7 identisch sind. Als Stützhöhe wurde dabei in dem Beispiel von Figur 7 jeweils die Höhe des Schienenbodens über der Aufstellebene angegeben. Dies ermöglicht ein weitgehend kraftarmes Verfahren bzw. Verschieben der Last 5 mit der Trageinrichtung 2 von dem Fahrzeug 3 auf das Podest 4, nach- dem das Drehgelenk 12 durch Entnahme der beiden Gelenkzapfen 22 gelöst wurde und ggf. vorhandene Haltemittel gelöst wurden, die eine Relativbewegung der Trageinrichtung 2 relativ zu dem Fahrzeug 3 verhindern. Wenn auch die Bezugsebene 11 horizontal ausgerichtet ist, verbleibt die Trageinrichtung auf dem Podest auf der gewählten Zielposition. Es versteht sich, dass ggf. vor- handene Haltemittel (in den Figuren nicht dargestellt), welche zur lösbaren
Halterung der Trageinrichtung 2 an dem Fahrzeug 3 geeignet sind, vor der Verlagerung auf das Podest 4 gelöst werden können und dass dort ggf. vorhandene Haltemittel zur Fixierung der Trageinrichtung 2 an dem Podest 4 geschlossen werden können. Auch versteht sich, dass die Podestfüße 27 längen- und/ oder neigungsverstellbar sein können, um, auch abhängig von dem jeweiligen Untergrund, eine bevorzugte horizontale Ausrichtung zu ermöglichen. Bevor die Trageinrichtung 2 mit der Last 5 auf das Podest 4 verfahren wird, werden die Gelenkbolzen 22 entnommen und dadurch das Drehgelenk 12 gelöst. Wenn bzw. während eine Fixierung zwischen Trageinrichtung 2 und Fahrzeug 3 be- steht, wird dabei das Fahrzeug 3 auch mittelbar von dem Podest 4 abgelöst. Das Fahrzeug 3 kann dann nach der Verlagerung der Trageinrichtung 2 von der auf dem Podest 4 aufgenommenen Trageinrichtung 2 weggezogen werden (vgl. Figur 8) und für andere Zwecke eingesetzt werden. Die Last 5, bei welcher es sich bspw. um einen Generator handeln könnte, kann auf der Trageinrichtung 2 und auf dem Podest 4 an dem gewählten Einsatzort bleiben und dort verwendet werden. Um die Last 5 zu einem gewünschten späteren Zeitpunkt an einen anderen Ort zu transportieren, kann zunächst ein Fahrzeug 3 an das Podest 4 herangefahren und bspw. mittels Stützen 16 abgestützt werden, so dass die Bezugsebenen 11, 15 miteinander fluchten, dann die Trageinrichtung 2 mit der Last 5 auf das Fahrzeug 3 verfahren, dann das Drehgelenk 12 zwischen der
Trageinrichtung 2 und dem Podest 4 durch Einsetzen der Gelenkzapfen 22 geschlossen und anschließend das Podest 4 um das Drehgelenk 12 empor geschwenkt werden. Nach dem Transport der Last 5 zu einem gewünschten anderen Einsatzort kann auf die zuvor beschriebene Weise das Podest 4 wieder herabgeschwenkt und die Trageinrichtung 2 mit der Last 5 darauf angeordnet werden, usw.
Um das Verfahren bzw. Verschieben der Trageinrichtung 2 zu erleichtern, besitzt diese in dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel an ihrer Un- terseite als Verschiebehilfsmittel mehrere Laufrollen 29. Insgesamt sind acht Laufrollen 29 auf vier Achsen verteilt. Figur 3 veranschaulicht, dass die Schienen 6, 8 je einen horizontalen Schienenboden 10, 14 aufweisen, der auf seiner der parallel beabstandeten Schiene 6, 8 zugewandten Seite in einen im Schienenquerschnitt schräg ansteigenden Schienensteg 30 übergeht. An diesen Schienensteg 30 und an die gegenüberliegende Seite des Schienenbodens 10, 14 schließt sich je eine zu dem Schienenboden 10, 14 senkrechte Schienenwand 31, 32 an. Figur 3 zeigt auch, dass die Gelenkhebel 19 des Podests 4 seitlich über dessen plattenartigen Grundkörper 34 überstehen. Figur 6 zeigt noch exemplarisch, dass der Verfahr- bzw. Verschiebeweg in den Schienen 6, 8 mittels An- Schlägen 35 begrenzt werden kann, die entweder fest oder lösbar an einem oder an beiden Schienenlängsenden angebracht sein können. Es versteht sich, dass es sich bei dem beschriebenen Fahrzeug 3 anstelle eines Anhängers auch unmittelbar um ein Kraftfahrzeug handeln könnte. Gemäß der vorangehenden Beschreibung der Funktionsweise kommt der Trageinrichtung 2 gleichermaßen auch die Bedeutung eines Adapters für die Last 5 zu, um diese wahlweise abwechselnd auf einem Fahrzeug 3 und einem Podest 4 aufnehmen zu können.
In den Figuren 9 - 16 ist ein mobiles Trageinrichtungssystem 1 gemäß einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel dargestellt. Zur besseren Übersicht bzw. Vergleichbarkeit werden darin Elemente, die den gleichen Aufbau bzw. die entsprechende Funktion besitzen, auch mit dem gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Abweichend von den Figuren 1 - 8 ist bei dem zweiten Ausführungsbeispiel das Podest 4 mittels des Drehgelenks 12 nicht an der Trageinrichtung 2, sondern an dem Fahrzeug 3 schwenkbar angebracht. Das Drehgelenk 12 umfasst je zwei an dem Podest 4 drehsteif angebrachte Gelenkhebel 19, die seitlich über dessen Grundkörper 34 überstehen. Das Gelenkhebelende 20, das eine Gelenkbohrung aufnimmt, steht quer über die Bezugsebene 11 über. An dem Fahrzeug 3 sind zwei Gelenkhebel 37 drehsteif angebracht, deren freies Gelenkhebelende quer über die Bezugsebene 15 übersteht und ebenfalls eine Ge- lenkbohrung aufnimmt. In die zueinander fluchtenden Gelenkbohrungen kann zum Herstellen des Drehgelenks 12 ein Gelenkzapfen 22 (bzw. je Fahrzeugseite ein Gelenkzapfen 22) eingesetzt werden bzw. zum Lösen des Drehgelenks 12 entnommen werden. Funktionsmäßig resultiert als Unterschied zu dem in den Figuren 1 - 9 beschriebenen Ausführungsbeispiel, dass die Gelenkzapfen 22 noch während der Verlagerung bzw. Verfahrbewegung der Trageinrichtung 2 von dem Fahrzeug 3 auf das Podest 4 (oder entgegengesetzt) in den Gelenkbohrungen verbleiben können bzw. auch noch anschließend entnommen werden können. Mittels Entnahme der Gelenkbolzen 22 kann das Fahrzeug 3 von dem Podest abgelöst werden. Bei dem in Figur 17 gezeigten dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Trageinrichtungssystems 1 ist ein halboffenes Drehgelenk 12 gewählt, mittels welchem das Podest 4 schwenkbar an dem Fahrzeug 3 angelenkt ist. Die Gelenkzapfen 22 sind fest an den drehsteif mit dem Podest 4 ver- bundenen Gelenkhebeln 19 angebracht. Sie greifen drehbar in eine am Umfang offene Gelenkbohrung 22 in je einem drehsteif an dem Fahrzeug 3 angebrachten Gelenkhebel 37 ein. Um das Fahrzeug 3 von dem Podest 4 abzulösen, werden die Gelenkzapfen 22 nicht gelöst, sondern das Fahrzeug 3 in Pfeilrichtung 38 geneigt, so dass die Gelenkzapfen 22 aus der Gelenkbohrung 21 heraustreten und das Fahrzeug 3 von dem Podest 4 weggezogen werden kann.
Die Figuren 18 bis 21 betreffen ein erfindungsgemäßes mobiles Trageinrich- tungssystem 1 gemäß einem vierten bevorzugten Ausführungsbeispiel. Das Podest 4 besitzt hier einen besonders in Figur 20 erkennbaren Rahmen 39, der zwei seitliche, zueinander parallel beabstandete Rahmenlängsabschnitte 40, 40' und zwei damit verbundene, quer dazu orientierte Rahmenquerabschnitte 41, 42 aufweist. Der erste Rahmenquerabschnitt 41 verbindet die beiden gelenknahen Längsenden der beiden Rahmenlängsabschnitte 40, 40' miteinander, und der zweite Rahmenquerabschnitt 42 verbindet die beiden jeweils gelenkfernen Längsenden der Rahmenlängsabschnitte 40, 40' miteinander, so dass ein am
Umfang geschlossener Rahmen gebildet ist. Der von den Rahmenlängsabschnitten 40, 40' und den beiden Rahmenquerabschnitten 41, 42 berandete Zwischenraum ist vollständig als Rahmendurchgangsöffnung 43 ausgebildet, so dass in der Blickrichtung von oben gemäß Figur 20 der Blick durch das Podest 4 auf die darunter befindliche Aufstellebene 17 des Fahrzeugs 2 fällt. Der erste Rahmenquerabschnitt 41 erstreckt sich entlang der der Gelenkdrehachse 13 des Podests 4 zuweisenden Seite des Rahmens 39. Die Gelenkmittel 18 des Podests 4 umfassen auf beiden Podestseiten je einen Gelenkhebel 19 mit je einer an dem Gelenkhebelende 20 durchgehenden Gelenkbohrung 21. In dem Beispiel bilden diese ein Drehgelenk 12 zu der Trageinrichtung 2, welche dazu als Gelenkmittel am hinteren Ende ihrer beiden Seiten je einen senkrecht daraus hervorstehenden Gelenkzapfen 22 aufweist, der durch je eine Gelenkbohrung 21 hindurchtritt. Der Gelenkzapfen 22 kann entnommen werden, um das Drehgelenk 12 zu lösen, so dass die Trageinrichtung 2 aus der in Figur 20 gezeigten Gebrauchs- Stellung auf das Podest 4 verfahren werden kann. Um dies zu erleichtern, sind an den beiden Rahmenlängsabschnitten 40, 41 auf deren in der in Figur 20 nach oben weisenden Oberseite in deren Längsrichtung verlaufende Schienen 8 angebracht. In dieser Gebrauchsstellung stimmt die Stützhöhe der Schienen 8 mit der Stützhöhe der an dem Fahrzeug vorhandenen Schienen 6 überein. Auch der seitliche Abstand ist identisch. Die Schienen 8 fluchten somit in Längsrichtung zu je einer der Schienen 6, so dass eine nahezu durchgehende Schienenstrecke entsteht. Figur 18 zeigt eine Gebrauchsstellung, bei der zu Transportzwecken die Trageinrichtung 2 mit einer darauf auf nicht näher gezeigte Weise befestigten Last 5 auf dem Fahrzeug 3 aufgenommen ist und das als geschlossener Hohlrahmen ausgebildete Podest 4 um seine geometrische Gelenkdrehachse 13 so weit über die senkrechte Podestausrichtung hinaus in Richtung zu der Trageinrichtung 2 geschwenkt ist, dass das Podest 4 bzw. dessen Rahmen 39 wieder parallel zu der Trageinrichtung 2 ausgerichtet ist und der Rahmen 39 die Last 5 umgreift. In Figur 19 ist gestrichelt ein Bogen 44 eingetragen, der den Verlauf des Rahmeninnenrandes an dem ersten Rahmenquerabschnitt während der Schwenkbewegung beschreibt. Es wird deutlich, dass der Rahmen 39 beim Herabschwenken des Podests 4 nicht gegen die Last 5 stößt. Bei der in Figur 20 gezeigten abweichenden Gebrauchsstellung wurde das Podest 4 um das Drehgelenk 12 so weit aus der in Figur 18 gezeigten Position verschwenkt, dass sich die Podestfüße 27 auf der Aufstellebene 17 abstützen. Werden nun die Gelenkzapfen 22 entnommen, kann die Trageinrichtung 2 mit der darauf befindlichen Last 5 von den Schienen 6 auf die dazu fluchtenden Schienen 8 des Podests 4 verschoben und das Fahrzeug 3 für andere Zwecke eingesetzt werden. Die Figuren 21 bis 23 zeigen ein fünftes bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines mobilen Trageinrichtungssystems 1, wobei die Figuren zu den Figuren 18 bis 20 vergleichbare Gebrauchsstellungen angeben. Die Unterschiede zu dem vorangehenden Ausführungsbeispiel werden besonders aus Figur 23 deutlich. Der Rahmen 39 des Podests 4 ist hier U-profilartig bzw. gabelartig ausgebildet, indem die beiden Rahmenlängsabschnitte 40, 41 nur an ihren beiden gelenknahen Längsenden mittels eines Rahmenquerabschnittes 41 verbunden sind. Die beiden gegenüberliegenden, also gelenkfernen Längsenden sind nicht miteinander verbunden. Wie bei dem vorangehenden Ausführungsbeispiel stützt sich jeder Rahmenlängsabschnitt 40, 41 auf zwei an den Längsenden angebrachten Podestfüßen 27 auf der Aufstellebene 17 des Fahrzeuges ab. Ein weiterer Unterschied zu dem vierten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass die Gelenkmittel 18 des Rahmens 39 das Drehgelenk 12 nicht mit der Trageinrichtung 2, sondern mit dem Fahrzeug 3 ausbilden, wozu die beiden Gelenkzapfen 22 nun an Gelenkhebeln einsteckbar sind, die mit der Fahrzeugbasis verbunden sind.
Die Figuren 24 bis 26 zeigen ein sechstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungs gemäßen mobilen Trageinrichtungssystems 1. Die Besonderheit liegt dort darin, dass das Podest 4 ein in der Gebrauchsstellung von Figur 26 nach oben offenes Gehäuse 45 umfasst und dass der Rahmen 39 des Podests 4 an den Rand dieser offenen Seite des Gehäuses 45 anschließt, bspw. daran angeschweißt ist, so dass ein besonders stabiler Rahmen 39 resultiert. An den übrigen Seiten ist das Gehäuse 45 geschlossen. In der in Figur 24 gezeigten
Gebrauchsstellung, bei der das Podest 4 über die auf dem Fahrzeug 3 aufge- nommene Trageinrichtung geschwenkt ist, zeigt die offene Seite nach unten, so dass die Last 5 in dem inneren Hohlraum des Gehäuses 45 sicher aufgenommen ist. In der abweichenden Gebrauchsstellung gemäß Figur 26 zeigt die offene Seite des Gehäuses 45 nach oben und die der Öffnung gegenüberliegende Unterseite 46 stützt sich auf der Aufstellebene 17 ab, so dass keine gesonderten Podestfüße 27 benötigt werden. Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollin- haltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren in ihrer fakultativ nebengeordneten Fassung eigenständige erfinderische Weiterbildung des Standes der Technik, insbesondere um auf Basis dieser Ansprüche Teilanmeldungen vorzunehmen.
Bezugszeichenliste
1 Mobiles Trageinrichtungssystem 28 Stützfuß
2 Trageinrichtung 29 Laufrollen
3 Fahrzeug 30 Schienensteg
4 Podest 31 Schienenwand
5 Last 32 Schienenwand
6 Schienen 33 Grundkörper
7 Aufnahmebasis 34 Grundkörper
8 Schienen 35 Anschlag
9 Aufnahmebasis 36 Deichsel
10 Schienenboden 37 Gelenkhebel
11 erste Bezugsebene 38 Pfeilrichtung
12 Drehgelenk 39 Rahmen
13 geometrische Gelenkdrehachse 40 Rahmenlängsabschnitt
14 Schienenboden 40' Rahmenlängsabschnitt
15 zweite Bezugsebene 41 Rahmenquerabschnitt
16 Stützen 42 Rahmenquerabschnitt
17 Aufstellebene 43 Rahmendurchgangsöffnung
18 Gelenkmittel 44 Bogen
19 Gelenkhebel 45 Gehäuse
20 Gelenkhebelende 46 Unterseite
21 Gelenkbohrung
22 Gelenkzapfen
23 Schwenk- Arretiermittel
24 Arretierstangen
25 Drehgelenk
26 Arretierbohrung
27 Podestfüße
Next Patent: ELECTROMECHANICAL GENERATOR CELL AND PROCESS FOR OBTAINING THE SAME
