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Title:
MOBILE WORK APPLIANCE WITH A SUPPORTING STRUCTURE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/065795
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a mobile work appliance, in particular to an automatic concrete pump. The work appliance substantially comprises a chassis (12), two front and two rear supporting jibs (38, 40) which are extendable relative to the chassis (12) from a transport position into at least one working position and are each supportable by a supporting leg (42) on a base, with the chassis being raised, and a drive unit (47) for controlling working assemblies and/or the supporting jibs. A particular characteristic of the invention is that at least one of the supporting jibs (40) having a support or hollow chamber profile has a transverse aperture (48) which can be designed, for example, as a housing for an auxiliary assembly (52) of the drive unit.

Inventors:
FÜGEL, Dietmar (Winkelwiesen 17, Wolfschlugen, 72649, DE)
Application Number:
EP2011/068068
Publication Date:
May 24, 2012
Filing Date:
October 17, 2011
Export Citation:
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Assignee:
PUTZMEISTER ENGINEERING GMBH (Max-Eyth-Strasse 10, Aichtal, 72631, DE)
FÜGEL, Dietmar (Winkelwiesen 17, Wolfschlugen, 72649, DE)
International Classes:
E04G21/04; B66C23/78
Attorney, Agent or Firm:
WOLF, Eckhard et al. (Hauptmannsreute 93, Stuttgart, 70193, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Mobiles Arbeitsgerät, insbesondere Autobetonpumpe mit einem Fahrgestell (12), mit zwei vorderen und zwei rückwärtigen, von einer Transportstellung in mindestens eine Arbeitsstellung relativ zum Fahrgestell (12) ausfahrbaren und mit jeweils einem Stützbein (42) auf einem Untergrund unter Anhebung des Fahrgestells (12) abstützbaren Stützauslegern (38,40) und mit einer Antriebseinheit (47) zur Ansteuerung von Arbeitsaggregaten und/oder der Stützausleger (38,40), dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der ein Träger- oder Hohlkammerprofil aufweisenden Stützausleger (40) einen Querdurchbruch (48) aufweist.

Arbeitsgerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Querdurchbruch (48) einseitig oder beidseitig offen ist.

Arbeitsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Querdurchbruch (48) als mittels einer Abdeckung (54) verschließbares Gehäuse ausgebildet ist.

Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem der rückwärtigen Stützausleger (40) mindestens ein Querdurchbruch (48) angeordnet ist.

Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der als Hohlkammerprofil ausgebildeten und einen Querdurchbruch (48) aufweisenden Stützausleger (40) einen durch die Hohlkammer gebildeten Flüssigkeitstank aufweist. 6. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Querdurchbruch (48) in dem Stützausleger mit sei- nen Durchbruchwänden (50) als Aussteifungsmittel ausgebildet ist.

7. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Querdurchbruch (48) mindestens eines der Stützausleger (40) als Gehäuse für ein Hilfsaggregat (52) der Antriebseinheit ausgebildet ist.

8. Arbeitsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsaggregat (52) als Hydraulikkühler ausgebildet ist.

9. Arbeitsgerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsaggregat (52) über Hydraulikleitungen, Hydraulikschläuche und/oder Elektrokabel mit einer fahrgestellfest angeordneten Zentralsteuerung oder mit der Antriebseinheit (47) verbunden ist.

10. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest teilweise mit einem Querdurchbruch (48) versehenen Stützausleger (38,40) und die Arbeitsaggregate (24,36) an einem fahrgestellfest montierten Aufbaurahmen (22) angeordnet sind.

Description:
Mobiles Arbeitsgerät mit Abstützkonstruktion Beschreibung Die Erfindung betrifft ein mobiles Arbeitsgerät, insbesondere eine Autobeton- pumpe, mit einem Fahrgestell, mit zwei vorderen und zwei rückwärtigen, von einer Transportstellung in mindestens eine Arbeitsstellung relativ zum Fahrgestell ausfahrbaren und mit jeweils einem Stützbein auf einem Untergrund unter Anhebung des Fahrgestells abstützbaren Stützauslegern und mit einer Antriebseinheit zur Ansteuerung von Arbeitsaggregaten und/oder der Stützausleger.

Bei fahrbaren Betonpumpen umfassen die Arbeitsaggregate u.a. einen Mastbock mit einem Verteilermast sowie eine Kernpumpe mit Materialaufga- bebehälter. Die Kernpumpe mündet in eine Förderleitung, die über den Verteilermast geführt ist. Je nach Pumpenmodell umfasst die Antriebseinheit eine oder mehrere Hydraulikpumpen sowie weitere Hilfspumpen, beispielsweise für den Antrieb des Rührwerks im Materialaufgabebehälter der Kernpumpe. Die Stützausleger haben vor allem die Aufgabe, das Arbeitsgerät in der Arbeitsstellung auf dem Untergrund in allen Stellungen der Arbeitsaggregate zuverlässig und kippungsfrei abzustützen. Dementsprechend sind die Anforderungen an die Festigkeit der Stützausleger relativ groß. Für ihre Herstellung werden üblicherweise massive Trägerprofile oder Hohlkammerprofile aus Stahl verwendet. Andererseits nehmen die Stützausleger auf dem Fahr- gesteil auf Kosten der effektiven Ladefläche viel Platz in Anspruch.

Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, zumindest einen Teil der Stützausleger unter Beibehaltung ihrer Festigkeit und Stabilität leichter auszubilden und mit einem raumsparenden Zusatznutzen auszustat- ten. Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1 angegebene Merkmalskombination vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen. Die erfindungsgemäße Lösung geht von dem Gedanken aus, dass zumindest einer der ein Träger- oder Hohlkammerprofil aufweisenden Stützausleger mit einem Querdurchbruch versehen werden kann. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn in jedem der rückwärtigen Stützausleger mindestens ein Querdurchbruch angeordnet ist. Durch den Querdurchbruch wird einmal eine Materialersparnis erzielt. Zum anderen hat der Querdurchbruch mit seinen Durchbruchwänden in dem Stützausleger eine Aussteifungsfunktion.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass mindestens ein Querdurchbruch als ein- oder beidseitig offenes, gegebenenfalls mittels einer Abdeckung verschließbares Gehäuse ausgebildet ist. In dem Gehäuse kann beispielsweise ein Hilfsaggregat der Antriebseinheit angeordnet werden. Das Hilfsaggregat ist bevorzugt als Hydraulikkühler der überwiegend hydraulisch betätigten Antriebseinheit ausgebildet. Es kann über Hydraulikleitungen, Hydraulikschläuche und/oder Elektrokabel mit einer fahrgestellfest angeordneten Zentralsteuerung oder mit der Antriebseinheit verbunden sein. Ein weiterer Zusatznutzen kann dadurch erzielt werden, dass zumindest einer der als Hohlkammerprofil ausgebildeten und einen Querdurchbruch aufweisenden Stützausleger einen durch die Hohlkammer gebildeten Flüssigkeitstank aufweist.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die zum Teil mit Querdurchbrüchen versehenen Stützausleger und die Arbeitsaggregate an einem fahrgestellfest montierten Aufbaurahmen angeordnet.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schemati- scher Weise dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 a und b eine schaubildliche Darstellung einer Autobetonpumpe mit eingeklapptem und ausgeklapptem rückwärtigem Stützausleger; Fig. 2 eine schaubildliche Seitenansicht des rückwärtigen Stützauslegers mit in einem Querdurchbruch eingebautem Hilfsaggregat.

Die in Fig. 1 a und b dargestellte fahrbare Betonpumpe weist ein LKW- Chassis 10 mit einem motorgetriebenen Fahrgestell 12 und einem Führer- haus 14 auf. Das Chassis 10 trägt eine Betonpumpe 20, die über einen Aufbaurahmen 22 mit dem Fahrgestell 12 verbunden ist. Der Betonpumpenaufbau umfasst im Wesentlichen eine Kernpumpe 24 mit zwei hydraulisch angetriebenen Förderzylindern 30 und einem am freien Ende der Förderzylinder 30 starr angeordneten Materialaufgabebehälter 32. Weiter umfasst der Auf- bau eine Druckförderleitung 34, die über einen als Knickmast ausgebildeten Verteilermast 36 geführt ist. Der Verteilermast 36 ist auf einem in der Nähe des Führerhauses 14 mit dem Aufbaurahmen 22 starr verbundenen Mastdrehlagerbock 44 um eine vertikale Achse drehbar gelagert. Am rückwärtigen Ende des Aufbaurahmens 22 ist ein Mastauflager 46 angeordnet, auf wel- chem der Verteilermast 36 in dem dargestellten eingeklappten Fahrzustand aufliegt. Weiter ist eine Abstützvorrichtung mit ausstellbaren vorderen und rückwärtigen Stützauslegern 38,40 vorgesehen. Beim Betonierbetrieb werden die Stützausleger im Sinne der Fig. 1 b ausgestellt und unter Anhebung des Fahrgestells 12 mit ihren teleskopierbaren Stützbeinen 42 auf dem Erd- boden abgestützt. Der hydraulische Antrieb der Kernpumpe 24, des Vertei- lermasts 36 und der Stützausleger 38,40 erfolgt über eine Antriebseinheit 47 im Wesentlichen bestehend aus Hydraulikpumpen, die über einen vom Fahrzeugmotor kommenden Antriebsstrang antreibbar sind. Eine Besonderheit der Erfindung besteht darin, dass die beiden rückwärtigen Stützausleger 40 als Hohlkammerprofilteile ausgebildet sind, die in ihrem vorderen Bereich einen Querdurchbruch 48 mit einer umlaufenden Durch- bruchwand 50 aufweisen. Dem Querdurchbruch 48 kommt dabei sowohl eine gewichtsmindernde als auch eine aussteifende Funktion zu. Im rechten rückwärtigen Stützausleger 40 bildet der Querdurchbruch 48 ein Gehäuse, in welchem ein Hilfsaggregat 52 angeordnet ist, das beispielsweise über Hyd- raulikleitungen, Hydraulikschläuche und/oder Elektrokabel mit der Antriebseinheit 47 verbunden ist. Das Hilfsaggregat 52 ist beispielsweise als Hydraulikkühler ausgebildet. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der den Hydraulikkühler aufweisende Querdurchbruch 48 einseitig nach innen offen und auf der Außenseite durch eine Abdeckung 54 verschlossen. Grundsätz- lieh kann einer der Querdurchbrüche 48 auch als Stauraum beispielsweise zur Aufnahme von Werkzeugkästen, Kupplungen, Kanthölzern oder dergleichen verwendet werden.

Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten: Die Erfindung bezieht sich auf ein mobiles Arbeitsgerät, insbesondere eine Autobetonpumpe. Das Arbeitsgerät umfasst im Wesentlichen ein Fahrgestell 12, zwei vordere und zwei rückwärtige, von einer Transportstellung in mindestens eine Arbeitsstellung relativ zum Fahrgestell 12 ausfahrbare und mit jeweils einem Stützbein 42 auf einem Untergrund unter Anhebung des Fahrgestells abstützbare Stützausleger 38,40 sowie eine Antriebseinheit 47 zur Ansteuerung von Arbeitsaggregaten und/oder der Stützausleger. Eine Besonderheit der Erfindung besteht darin, dass zumindest einer der ein Träger- oder Hohlkammerprofil aufweisenden Stützausleger 40 einen Querdurchbruch 48 aufweist, der beispielsweise als Gehäuse für ein Hilfsaggregat 52 der Antriebseinheit aus- gebildet sein kann. Bezugszeichenliste:

10 Chassis

12 Fahrgestell

14 Führerhaus

20 Betonpumpe

22 Aufbaurahmen

24 Kernpumpe

30 Förderzylinder

32 Materialaufgabebehälter

34 Druckförderleitung

36 Verteilermast

38,40 Stützausleger

42 Stützbein

44 Mastdrehlagerbock

46 Mastauflagerbock

47 Antriebseinheit

48 Querdurchbruch

50 Durchbruchwände

52 Hilfsaggregat

54 Abdeckung