| WO/2004/017690 | DEVICE FOR THE PLANE-PARALLEL ATTACHMENT OF TWO MODULES |
| WO/2009/067092 | PASSIVE VEHICLE IDENTIFICATION SECURITY UNIT |
| JP2005136090 | CARD-TYPE ELECTRONIC APPARATUS AND ITS MANUFACTURING METHOD |
BAUMANN, Uwe (Bonhoeffer Str. 12, Gütersloh, 33332, DE)
| Ansprüche 1. Modulares Elektronik- Aufbaugehäuse (2), insbesondere zum Befestigen auf einer Tragschiene (1), das ein Basisgehäuse (3) aufweist, welches vorzugs- weise von einer Abdeckhaube (14) verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundfläche des Basisgehäuses (3) veränderlich ist. 2. Modulares Elektronik- Aufbaugehäuse (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisgehäuse (3) wenigstens eine Grundplatte (4) aufweist, an der wenigstens ein Seitenteil (7, 8) angeordnet ist, dessen Lage relativ zur bzw. an der Grundplatte (4) veränderlich ist. 3. Modulares Elektronik- Aufbaugehäuse (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Basisgehäuse (3) zwei der Seitenteile (7, 8) angeord- net sind und dass die Position der Seitenteile (7, 8) an der Grundplatte (4) jeweils senkrecht zur Anreihrichtung verstellbar ist. 4. Modulares Elektronik- Aufbaugehäuse (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (4) und/oder die Sei- tenteile (7, 8) mit korrespondierenden, zusammensteckbaren Rastmitteln (9, 10) versehen sind. 5. Modulares Elektronik- Aufbaugehäuse (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (7, 8) in unterschiedli- chen Positionen senkrecht zur Anreihrichtung an der Grundplatte (4) ver- rastbar sind. 6. Modulares Elektronik- Aufbaugehäuse (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (4) als Rastmittel meh- rere parallel zueinander verlaufende Rastnuten (10) und die Seitenteile als Rastmittel korrespondierende, in die Rastnuten einsteckbare Rastvorsprünge (9) aufweisen. 7. Modulares Elektronik- Aufbaugehäuse (2) nach einem der vorstehenden An- Sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Basisgehäuse mit der Grundplatte (4) und den Seitenteilen (7, 8) die Abdeckhaube (14) aufgesetzt ist. 8. Modulares Elektronik- Aufbaugehäuse (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckhaube (14) aus mehreren relativ zueinander verstellbaren Elementen besteht. 9. Modulares Elektronik- Aufbaugehäuse (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die aus dem Basisgehäuse (4) und der Abdeckhaube (5) gebildete Gehäuseanordnung in Anreihrichtung mit ei- ner Seitenwandanordnung (16) verschließbar ist, die relativ zueinander verstellbare Seitenwandteile aufweist. 10. Modulares Elektronik- Aufbaugehäuse (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandanordnung (16) einer Mittelplatte (17) und zwei Seitenplatten (18, 19) aufweist, die relativ zueinander teleskopartig verstellbar sind. 11. Modulares Elektronik- Aufbaugehäuse (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es einen oder mehrere Befestigungsfü- ße zum Befestigen des Elektronikgehäuses auf einer Tragschiene (2) aufweist. 12. Modulares Elektronik- Aufbaugehäuse (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsfuß als mit der Seitenwandanordnung (16) an das Elektronikgehäuse ansetzbares Element aus- gebildet ist. 13. Anordnung aus anreihbaren Elektronikgehäusen (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines oder sämtliche der sich Anreihrichtung erstreckenden Elemente des Elektronikgehäuses, insbesondere die Grundplatte (4) und die Seitenteile (7, 8), aus Strangpressprofilen gefertigt sind. 14. Anordnung aus anreihbaren Elektronikgehäusen (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinander gereihten Elektronikgehäuse jeweils durch steckbare Kontaktbrücken (23) zur Kontakt- weiterleitung zwischen aneinander gereihten Elektronikgehäusen, die auf korrespondierende Steckverbinder 22 an dem Elektronikgehäuse oder an der Leiterplatte (6) aufsteckbar sind, miteinander verbunden sind. |
Die Erfindung betrifft ein Modulares Elektronik- Aufbaugehäuse nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Elektronik(-Aufbau)gehäuse sind in verschiedensten Bauformen bekannt. Nach dem derzeitigen Stand der Technik ist es notwendig, für verschieden bemessene Elektroniken auch verschieden bemessene Elektronikgehäuse bereitzustellen, was relativ aufwendig ist.
Die Erfindung hat die Aufgabe, dieses Problem mit einfachen konstruktiven Mitteln zu lösen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1.
Danach ist zumindest die Grundfläche des Basisgehäuses veränderlich ausgelegt. Da die Grundfläche des Basisgehäuses veränderlich ist, kann es in einfacher Weise zur Aufnahme von Elektronikschaltungen - insbesondere Leiterplatten - unterschiedlicher Größe genutzt werden.
Vorzugsweise weist das Basisgehäuse wenigstens eine Grundplatte auf, an der wenigstens ein Seitenteil angeordnet ist, dessen Lage an der Grundplatte veränderlich ist. Derart kann die Verstellbarkeit der Grundfläche mit einfachen konstruktiven Mitteln realisiert werden.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn am Basisgehäuse zwei der Seitenteile angeordnet sind und wenn die Position der Seitenteile an der Grundplatte jeweils senkrecht zur Anreihrichtung verstellbar ist. Dies kann - muß aber nicht - baulich einfach dadurch umgesetzt werden, dass die Grundplatte und/oder die Seitenteile mit korrespondierenden, zusammensteckbaren Rastmitteln versehen sind.
Dabei ist es wiederum besonders vorteilhaft, wenn die Seitenteile in unterschiedlichen Positionen senkrecht zur Anreihrichtung an der Grundplatte verrastbar sind, was wiederum beispielhaft dadurch in einfacher Weise realisierbar ist, dass die Grundplatte als Rastmittel mehrere parallel zueinander verlaufende Rastnuten und die Seitenteile als Rastmittel korrespondierende, in die Rastnuten einsteckbare Rastvorsprünge aufweisen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezug auf die Zeichnung anhand von Aus- führungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eine Anordnung von zwei auf einer Tragschiene aneinander gereihten Elektronikgehäusen; Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung aus Fig. 1; Fig. 3 verschiedene Ansichten eines ersten Elektronikgehäuses in einer auf eine
Trag schiene montierten Position; Fig. 4 verschiedene Ansichten eines weiteren Elektronikgehäuses in einer auf eine Trag schiene montierten Position; und
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eine Anordnung von drei auf einer Trag- schiene aneinander gereihten Elektronikgehäusen;
Fig. 1 bis 5 offenbaren jeweils eine Tragschiene 1 mit einer Haupterstreckungsrich- tung X, auf welcher wenigstens eines oder mehrere modulare Elektronik- Aufbaugehäuse 2 montiert sind, wobei an das wenigstens eine Elektronikgehäuse 2 in Haupter Streckungsrichtung X der Tragschiene weitere Elektronikgehäuse angereiht werden können. Jedes der Elektronikgehäuse 2 weist ein mehrteiliges Basisgehäuse 3 auf, welches von einer Abdeckhaube 14 verschließbar ist.
Das Basisgehäuse 3 weist ferner jeweils eine Grundplatte 4 auf, die oberhalb der Tragschiene angeordnet ist. Diese Grundplatte 4 ist hier mir Befestigungsmitteln, insbesondere Rastmitteln oder einem an der Grundplatte 4 oder an einer Seiten- wandanordnung 17 montierbaren oder montierten Befestigungsfuß 5 zum Festschrauben oder Festrasten an der im Querschnitt hutförmigen Tragschiene 1 versehen.
Bei einem nicht zum Aufrasten auf eine Tragschiene 1 sondern beispielsweise zum Aufschrauben auf eine Unterlage ausgelegten Elektronikgehäuse könnten auch analoge Befestigungsmittel wie Schraubbohrungen oder dgl. z.B. in der Grundplatte 4 vorgesehen sein.
An/in dem Basisgehäuse 3 kann eine Elektronik, beispielsweise eine Leiterplatte 6 befestigt werden, die nach einer bevorzugten Variante parallel zur Grundplatte 4 ausgerichtet wird.
Die Fläche 4 des Basisgehäuses 3 ist veränderlich. Insbesondere kann die Fläche der Grundplatte 4 durch relativ zur Grundplatte verstellbare Seitenteile 7, 8 senkrecht zur Anreihrichtung X erweitert bzw. vergrößert werden, was insbesondere gut aus Fig. 5 ersichtlich ist.
Dabei ist beidseits der Tragschiene jeweils eines der Seitenteile 7, 8 an der Grundplatte 4 angebracht.
Vorzugsweise sind die Grundplatte 4 und die Seitenteile 7, 8 mit korrespondierenden, zusammensteckbaren Rastmitteln 9, 10 versehen. Diese Rastmittel 9, 10 sind nach der in Fig. 3 dargestellten Variante als Vorsprünge 9 an der Oberseite der Seitenteile 7, 8 und als korrespondierende Rastöffnungen, insbesondere Rastnuten 10 an der Unterseite der Grundplatte 4 ausgebildet.
Die Rastnuten 10 erstrecken sich wiederum vorzugsweise parallel zur Tragschiene 1.
Es ist vorteilhaft, wenn die Breite der Baueinheit aus der Grundplatte 4 sowie aus der einen oder den mehreren Seitenteile 7, 8 verstellbar ist.
Dies wird nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 5 dadurch erreicht, dass die Seitenteile 7, 8 senkrecht zur Tragschiene in verschiedenen Rastpositionen ver- rastbar sind.
Um eine derartige Funktionalität mit baulich einfachen Mitteln zu realisieren, kön- nen mehrere unterschiedlich weit von der Tragschiene beabstandete Rastnuten 10 an der Grundplatte 4 vorgesehen bzw. ausgebildet sein.
Um die Breite des Basisgehäuses 2 zu verändern bzw. einzustellen, ist es somit lediglich erforderlich, die Rastvorsprünge 9 der Seitenteile 7, 8 (auch Erweiterungs- platte(n) genannt) in der jeweils passend von der Tragschiene 1 beabstandeten Rastnut 10 zu verrasten.
Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig,. 2 sind rein beispielhaft beidseits der Tragschiene 1 jeweils vier der Rastnuten 10 in der Grundplatte 4 ausgebildet, so dass die Breite des Grundgehäuses 4 unter Einsatz der Seitenteile 7, 8 entsprechend variierbar ist. Es ist vorteilhaft, die Rastnuten 10 in einem vorgegebenen Raster zueinander zu beabstanden.
Wie in Fig. 3a oder insbesondere auch gut in Fig. 5 - die drei verschiedene Elektro- nikgehäuse zeigt - zu erkennen, kann die Breite des Basisgehäuses 3 senkrecht zur
Anreihrichtung bzw. der Trag schiene 1 zu beiden Seiten hin auch unterschiedlich sein, wenn beidseits der Tragschiene unterschiedliche Rastnuten zum Befestigen gewählt werden.
Vorzugsweise weisen die Seitenteile 7, 8 jeweils einen sich parallel zur Grundplatte erstreckenden Abschnitt 7a, 8a und einen hierzu im wesentlichen senkrechten Wandabschnitt 7b, 8b auf, so die Grundplatte 4 und die beiden Seitenteile in ihrem Zusammenspiel eine Art senkrecht zur Tragschiene nach oben hin offene Wanne ausbilden.
In diese Wanne ist die Leiterplatte 6 eingesetzt.
Die sich senkrecht zur Grundplatte 4 erstreckenden Wandabschnitte 7b, 8b können entsprechende Auflagemittel wie Auflagekanten 11 für die Leiterplatte 6 aufweisen (ggf. mit Bohrungen zum Aufschrauben der Leiterplatte versehen), die zudem oder alternativ an Stützen (hier nicht zu erkennen) auf der Grundplatte 4 oder den Seitenteile 7, 8 befestigbar ist.
Auf das Basisgehäuse mit der Grundplatte 4 und den Seitenteile 7, 8 ist die Abdeckhaube 14 aufgesetzt.
Auf der Leiterplatte 6 sind Bauelemente wie Anschlussbuchsen oder Anschlussleisten 13a und/oder andere elektrische oder elektronische Bauteile montiert, die mit korrespondierenden Anschlusssteckern oder -leisten kontaktierbar sind (siehe insbesondere Fig. 5). Dabei ist es vorteilhaft, wenn diese Anschlussbuchen seitlich der Abdeckhaube 14 z.B. an der Leiterplatte 6 zugänglich sind.
Die Abdeckhaube 14 kann Öffnungen für Verbinder oder dgl. aufweisen, welche mit den Anschlussbuchsen auf der Leiterplatte 6 koppelbar sind.
Die Abdeckhaube 14 kann als auf die Basiseinheit aufrastbare oder an dieser z.B. an Beinen 15 festklemmbare Abdeckhaube ausgebildet sein. Es ist denkbar, für jede Baubreite des Basisgehäuses jeweils passend bemessene Abdeckhauben 14 bereit zu stellen bzw. anzufertigen. Alternativ ist es auch denkbar, die Abdeckhaube 14 analog zum Basisgehäuse 3 als eine aus mehreren relativ zueinander verstellbaren Elementen zusammengestellte Einheit bereit zu stellen (hier nicht dargestellt).
Die Abdeckhaube 14 ist nach der in Fig. 3 dargestellten Variante des Elektronikgehäuses derart ausgestaltet, dass sie das Elektronikgehäuse zwar senkrecht zur Tragschiene 1 nach oben hin sowie ggf. an den Seiten in Verlängerung der Seitenwand- abschnitte 7b, 8b abschließt, nicht aber in Anreihrichtung X.
Um die aus dem Basisgehäuse 4 und der Abdeckhaube 5 gebildete Gehäuseanordnung auch in Anreihrichtung zu verschließen, ist es vorteilhaft, diese offenen Seiten mit Hilfe einer Seitenwandanordnung 16 zu verschließen, die vorzugsweise aus ei- ner Mittelplatte 17 und zwei Seitenplatten 18, 19 aufweist, die relativ zueinander teleskopartig verschiebbar sind und vorzugsweise Rastmittel 21 aufweisen, die wiederum an korrespondierenden Rastmitteln oder Geometrien des Basisgehäuses festrastbar oder feststeckbar sind.
Es ist auch denkbar, den Befestigungsfuß 5, beispielsweise einen Schraubfuß, direkt mit der Seitenwandanordnung 16 als Baueinheit bereit zu stellen.
Sinnvoll ergänzt werden die Elektronikgehäuse durch steckbare Kontaktbrücken 22 zur Kontaktweiterleitung zwischen aneinander gereihten Elektronikgehäusen, die auf korrespondierende Steckverbinder 23 an dem Elektronikgehäuse oder an der Leiterplatte 6 aufsteckbar sind.
Es ist vorteilhaft insbesondere eine oder sämtliche der sich Anreihrichtung erstreckenden Elemente Grundplatte 4 und Seitenteile 7, 8 als aus Strangpreßprofilen ab- gelängte Elemente auszugestalten. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, können derart auf einfache Weise verschieden lange Elektronikgehäuse bereit gestellt werden. Bezugszeichen
Tragschiene 1
Elektronikgehäuse 2 Basisgehäuse 3
Grundplatte 4
Befestigungsfuß 5
Leiterplatte 6
Seitenteile 7, 8 Rastmittel 9, 10
Auflagekanten 11
Verbinder 13 a, b
Abdeckhaube 14
Beine 15 Seitenwandanordnung 16
Mittelplatte 17
Seitenplatten 18, 19
Rastmittel 21
Kontaktbrücken 22 Steckverbinder 23
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