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Patent Searching and Data


Title:
MODULAR FILM UNIT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/074571
Kind Code:
A1
Abstract:
In order to transfer an image coating from a carrier film to a printed sheet, an adhesive image layer is applied to the printed sheet. The carrier film comprising the image coating is then guided past the printed sheet while being pressed thereagainst in a film transfer module (2) such that the coating adheres at the joints and an image is generated. In order to improve the function, simplify the device, and increase flexibility, a holder for reels of the transfer film (5) is provided for easier handling.

Inventors:
PÜSCHEL, Uwe (Berndes-Allee 42, Heidesheim, 55262, DE)
RESCHKE, Guido (Drosselweg 11, Hünfelden-Ohren, 65597, DE)
SCHÖLZIG, Jürgen (Am Eiskeller 3, Mainz, 55126, DE)
Application Number:
EP2008/067104
Publication Date:
June 18, 2009
Filing Date:
December 09, 2008
Export Citation:
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Assignee:
MANROLAND AG (Mühlheimer Strasse 341, Offenbach, 63075, DE)
PÜSCHEL, Uwe (Berndes-Allee 42, Heidesheim, 55262, DE)
RESCHKE, Guido (Drosselweg 11, Hünfelden-Ohren, 65597, DE)
SCHÖLZIG, Jürgen (Am Eiskeller 3, Mainz, 55126, DE)
International Classes:
B41F16/00; B41F19/06; B65H37/00
Attorney, Agent or Firm:
MANROLAND AG (Mühlheimer Strasse 341, Offenbach, 63075, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Vorrichtung zum Transfer von bildgebenden Schichten von einer Trägerfolie, die gemeinsam eine Transferfolie (5) bilden, auf Druckbogen nach dem KaIt- folientransferverfahren in einer Bogen verarbeitenden Maschine mit wenigstens einem Folientransfermodul (2, FA), in dem ein Transferzylinder (5) einem Bogen führenden Gegendruckzylinder (4) einen Transferspalt (6) bildend zugeordnet ist, wobei die Transferfolie (5) an dem Transferzylinder (3) anliegend und gemeinsam mit zu beschichtenden Druckbogen durch den Transferspalt (6) führbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass dem Folientransfermodul (2 / FA) ein Aufnahmemodul (19, 26) für Folienrollen (20, 21 , 27, 28) mit zwei oder mehr Achsen (22, 23; 33, 34) zugeordnet ist und dass eine oder mehrere der Achsen (22, 23; 33, 34) als Spanndorn oder Friktionswelle ausgebildet sind..

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass einer dem Folientransfermodul (2) / (FA) nachgeordneten Verarbei- tungseinheit (32) der Bogen verarbeitenden Maschine ein weiteres Aufnahmemodul (29) für Folienrollen (30, 31 ) mit zwei oder mehr Achsen (35, 36) zugeordnet ist und dass eine oder mehrere der Achsen (35, 36) als Spanndorn oder Friktionswelle ausgebildet sind.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (22, 23; 33, 34, 35, 36) zur Aufnahme von Folienrollen (20, 21 , 27, 28, 20, 31 ) in dem ersten Aufnahmemodul (19, 26) und / oder dem zweiten Aufnahmemodul (29) in verschiedenen Ebenen übereinander und / oder in horizontaler Richtung zueinander versetzt angeordnet sind.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (22, 23; 33, 34, 35, 36) in dem ersten Aufnahmemodul (19, 26) und / oder dem zweiten Aufnahmemodul (29) zur Aufnahme von Folien- rollen (20, 21 , 27, 28, 20, 31 ) für eine oder mehrere nebeneinander liegende

Verarbeitungsspuren ausgebildet sind.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Achsen (22, 23; 33, 34, 35, 36) in dem ersten Aufnahmemodul (19, 26) und / oder dem zweiten Aufnahmemodul (29) mit einer einseitigen Lagerung eines Spannelementes zur drehbaren Halterung von Folienrollen(20, 21 , 27, 28, 20, 31 ) für eine oder mehrere nebeneinander liegende Verarbeitungsspuren ausgebildet sind.

6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Achsen (22, 23; 33, 34, 35, 36) in dem ersten Aufnahmemodul (19, 26) und / oder dem zweiten Aufnahmemodul (29) in Achs- richtung und/oder quer zur Achsrichtung verschiebbar ausgebildet sind.

7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der unteren Achse (22, 33) des ersten Aufnahmemoduls (19, 26) we- nigstens ein Modul (24, 37) zur Bahnführung und zur Steuerung oder Regelung der Bahnspannung zugeordnet ist.

8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der unteren Achse (22, 33) und der oberen Achse (23, 34) und jeder weiteren Achse des ersten Aufnahmemoduls (19, 26) jeweils wenigstens ein Modul (24, 37, 38) zur Bahnführung und zur Steuerung oder Regelung der

Bahnspannung zugeordnet sind.

9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Module (24, 37, 38) zur Bahnführung und zur Steuerung oder Regelung der Bahnspannung über die gesamte oder eine Teilbreite des Folientransfermodules (8, FA) reichend und / oder für jede Verarbeitungsspur separat wirkend ausgebildet sind.

10. Vorrichtung nach Anspruch 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Module (24, 37, 38) zur Bahnführung und zur Steuerung oder Regelung der Bahnspannung als austauschbare Module ausgebildet sind.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Module (24, 37, 38) zur Bahnführung und zur Steuerung oder Regelung der Bahnspannung als Folien- bahnspeicher ausgebildet sind.

12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass den Achsen (22, 23; 33, 34, 35, 36) in einem oder allen Aufnahmemodulen (26, 29) zur Aufnahme von jeweils wenigstens einer Folienrolle oder Teilfolienrolle jeweils eine Aufnahmewelle (60, 62, 62, 63) zugeordnet ist.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmewellen (60, 62, 62, 63) den Achsen (22, 23; 33, 34, 35, 36) jeweils austauschbar zugeordnet sind.

14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass Aufnahmewellen (60, 61 , 62, 63) gegenüber dem Antrieb (80) in dem oder den Aufnahmemodulen (26, 29) mit einander

kombinierbar oder verbindbar angeordnet sind.

15. Vorrichtung nach Anspruch 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmewellen (60, 61 , 62, 63) einzeln, gruppenweise oder gemeinsam antreibbar mittels eines oder mehrerer Antriebe (80) in dem oder den Aufnahmemodulen (26, 29) angeordnet sind.

16. Vorrichtung nach Anspruch 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme der Folienrollen auf den Aufnahmewellen (60 bis 63) eine Koppeleinrichtung zu dem Antrieb (80) aufweist, die eine gegenüber einer durch den Antrieb (80) vorgegebenen Geschwindigkeit abweichende Geschwindigkeit der/den Folienrolle/-n bzw. von der/den Folienrolle/-n abgezogenen Folienbahn/-en oder Teilfolienbahn/-en erlaubt.

17. Vorrichtung nach Anspruch 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmewellen (60 bis 63) als Friktionswellen ausgebildet sind, wobei eine reibschlüssige Verbindung zwischen einer Achse einer Friktionswelle und einer auf dieser umlaufend angeordneten Folienrollenaufnahme vorgesehen ist.

18. Vorrichtung nach Anspruch 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmewellen (60 bis 63) als Spanndorne ausgebildet sind, wobei jeweils eine Schlupfkupplung im Antriebszug zwischen dem Antrieb (80) und den Spanndornen vorgesehen ist.

19. Vorrichtung nach Anspruch 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die den Aufnahmewellen (60 bis 63) zugeordneten Elemente zur Erzeugung eines Schlupfes oder einer Reibkraft einstellbar sind, derart dass eine Differenzgeschwindigkeit der Folien-/Teilfolierollen gegenüber dem An- trieb (80) und/oder eine Bahnzugkraft der von den Folien- / Teilfolienrollen abgezogenen Folien-/Teilfolienbahnen einstellbar ist.

20. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass Aufnahmewellen für Folienrollen parallel zur Achse der Folienrollen verschiebbar ausgebildet sind und dass eine Registersteuerung zur Ausrichtung der Folienrollen und der von diesen ablaufenden oder auf diese auflaufenden Folienbahn (5) gegenüber einem in der Druckmaschine zu druckenden

Drucksujet, wenigstens aber gegenüber dem in dem Auftragwerk (1 ) gedruckten Klebersujet vorgesehen ist.

21. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass stirnseitig zu Folienmodulen und paarweise endseitig zu jeweiligen Aufnahmeachsen für Folienrollen zugeordnet Auflageschienen (52, 53) für frische oder verbrauchte Folienrollen vorgesehen sind, derart, dass Folienrollen durch Ablage auf den Auflageschienen (52, 53) den jeweiligen Aufnahmeachsen zugeführt oder von diesen Entnommen werden können.

22. Vorrichtung nach Anspruch 21 , dadurch gekennzeichnet, dass stirnseitig zu Folienmodulen und endseitig zu jeder Aufnahmeachsen für Folienrollen je eine Auflageschienen (52, 53) angeordnet ist und dass die Auflageschienen (52, 53) Ablagekonturen für Tragachsen oder Hilfsachsen der Folienrollen aufweisen und dass die Auflageschienen (52, 53) in Richtung zu den Aufnahmeachsen verschiebbar oder von den Aufnahmeachse weg verschiebbar angeordnet sind, derart dass die Folienrollen mittels der Aufnahmeachsen oder Hilfsachsen zum Einbau an oder zur Entnahme von den Aufnahmeachsen (22, 23) direkt auf den Auflageschienen (52, 53) auf- legbar oder von diesen abnehmbar sind..

23. Folienführung in einer Vorrichtung zum Transfer von bildgebenden Schichten nach einem oder allen der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Betriebszustand Transferfolie (5) als frische oder verbrauchte FolienbahnAen für eine oder mehrere Verarbeitungsspuren je eine pro Verarbeitungsspur auf einer ersten Achse (22) gehalterten erste Folien-

rolle (20) und / oder auf einer oder mehreren weiteren Achsen (33, 34) und gehalterten weiteren Folienrollen (27, 28, 39) eines dem Folientransfermodul (2, FA) zugeordneten ersten Aufnahmemoduls (26) angebracht werden, dass Transferfolie (5) nur von eine der Folienrollen (27, 28, 39) pro Verarbeitungs- spur abgerollt, zum Transferspalt (6) geleitet und als verbrauchte Folien- bahn/-en auf je einer pro Verarbeitungsspur auf wenigstens einer ersten und/oder einer oder mehreren weiteren Achsen (35, 36) vorgesehene ersten und/oder einer oder mehreren Folienrollen (30, 31 , 41 ) eines zweiten Aufnahmemoduls (29) aufgerollt wird.

24. Folienführung in einer Vorrichtung zum Transfer von bildgebenden Schichten nach einem oder allen der Ansprüche 1 bis 22 , dadurch gekennzeichnet, dass in einem zweiten Betriebszustand Transferfolie (5) als frische oder ver- brauchte FolienbahnAen für wenigstens eine Verarbeitungsspur je einer pro

Verarbeitungsspur auf entsprechenden Achsen (22, 33, 34; 35, 36) gehalter- ter Folienrollen (20, 27, 28, 39; 30, 31 , 41 ) eines dem Folientransfermodul (2, FA) zugeordneten ersten Aufnahmemoduls (26, 29) angebracht werden, dass Transferfolie (5) nur an einer der Folienrollen (20, 27, 28, 39) pro Ver- arbeitungsspur zum/vom Transferspalt (6) geleitet ab-/aufgerollt wird, und dass Folienrollen (20, 27, 28, 39; 30, 31 , 41 ) mit frischer oder verbrauchter Folienbahn/-en auf je Verarbeitungsspur einzeln austauschbar angebracht sind, so dass die weiteren Folienrollen (20, 27, 28, 39; 30, 31 , 41 ) in ihrer Aufnahmeposition verbleiben.

Description:

Modulare Folieneinheit

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transfer bildgebender Schichten von einer Trägerfolie auf Druckbogen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Es ist bekannt metallische Schichten auf Druckbogen mittels eines Folientransfer- verfahrens herzustellen. So ist in der EP 0 569 520 B1 ein Druckmaterial und eine Druckvorrichtung, die dieses Material verwendet, beschrieben. Dabei ist ein Bogen verarbeitende Maschine gezeigt, die einen Anleger und einen Ausleger aufweist, wobei zwischen beiden Aggregaten Druckwerke und ein Folientransfermodul angeordnet sind. In wenigstens einem der Druckwerke wird ein Klebstoffmuster mittels des Flachdruckverfahrens aufgetragen. Dieses Klebstoffmuster ist in einem kalten Druckverfahren aufgebracht und weist ein bestimmtes bildgebendes Sujet auf. In dem dem Druckwerk folgenden Folientransfermodul mit einem Gegendruckzylinder und einem Transferzylinder ist eine Folienführung vorgesehen. Diese ist in der Art konzipiert, dass von einer Folienvorratsrolle ein Folienstreifen bzw. eine Transferfolie durch den Transferspalt des Folientransfermoduls zwischen dem Gegendruckzylinder und dem Transferzylinder geführt wird. Der Fo- lienstreifen wird auf der Auslaufseite nach dem Verlassen des Folientransfermoduls wieder aufgewickelt. Die Transferfolie weist eine Trägerschicht auf, auf der bildgebende Schichten wie metallische Schichten, beispielsweise aus Aluminium, aufgebracht sein können. Beim Transport von Druckbogen durch das Druckwerk wird jeder Druckbogen mit einem Klebstoffmuster versehen. Danach wird der Druckbogen durch das Folientransfermodul geführt, wobei mittels des Transferzylinders der auf dem Gegendruckzylinder aufliegende Druckbogen mit dem Folienmaterial in Verbindung gebracht wird. Dabei geht die nach unten liegende metallische Schicht eine enge Verbindung mit den mit Klebstoff versehenen Bereichen auf dem Druckbogen ein. Nach dem Weitertransportieren des Druckbogens haftet die metallische Schicht lediglich im Bereich der mit Klebstoff versehenen Muster an. Der Trägerfolie wird also die metallische Schicht im Bereich der Klebstoffmus-

ter entnommen. Die auf diese Weise verbrauchte Transferfolie wird wieder aufgewickelt. Der Druckbogen wird im beschichteten Zustand ausgelegt. Es ist bekannt derartige Folientransfermodule beispielsweise in Druckwerken von Druckmaschinen einzusetzen. Nachteilig an den bekannten Vorrichtungen ist, dass sie nicht flexibel einsetzbar sind und dass der Verbrauch an Transferfolie aufwändig ist.

Weiterhin ist aus der DE 10 2006 015 466 A1 ein Folientransferwerk mit Friktionswelle bekannt. Dort werden die Folien- oder Teilfolienrollen auf einer mittels Reib- Wirkung eine Antriebs- oder Bremskraft übertragenden Welle gehaltert. Die Reibwirkung ist jeweils auf schmale Bereiche begrenzt. Diese ermöglichen unabhängig voneinander eine Drehung der Rollenaufnahme, so dass eine Mehrzahl von Teilfolienrollen nebeneinander auf der Welle aufgenommen werden können. Die aufgenommenen Folienrollen können daher mit unterschiedlichen Umfangsgeschwin- digkeiten bzw. Drehzahlen ablaufen. Die Bahnspannung der von den Folienrollen abgeführten Folienbahnen kann gleichwohl in einem Toleranzbereich gehalten werden. Die mittels Reibwirkung antreibenden Wellen können auf der Abrollseite oder auf der Foliensammelseite angeordnet sein. Nachteilig an dieser Vorrichtung ist die schlechte Handhabung zum Aufsetzen der Folien- oder Teilfolienrollen auf nur einer Achse. Dabei können mittlere Folienrollen erst dann ausgetauscht werden, wenn die Folienrollen wenigstens eines Randbereiches vorher von der Welle entnommen wurden. Weiterhin ist eine unabhängige Regelung der Reib- oder Bremskräfte für unterschiedliche Folien- oder Teilfolienrollen nicht möglich.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen mit der der übertrag einer bildgebenden Schicht z.B. einer Metallisierungsschicht sicher, wirtschaftlich und exakt erfolgen kann, wobei die Vorrichtung einfach handhabbar sein soll.

Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1.

In vorteilhafter Weise wird zur Führung der Transferfolie ein Verfahren verwendet, bei dem die Folienbahn auf einer oder mehreren Folienrollen gespeichert ist und zum Wechseln von Folienrollen mittels einer Klebevorrichtung innerhalb der gleichen Aufnahme eine vorhandene Folienrolle zum Einsatz gebracht werden kann.

In erfindungsgemäßen Vorrichtungen sind in zwei Varianten Aufnahmen für Folienrollen vorgesehen, die einen einfachen Austausch einer oder mehrerer Folienrollen erlauben. In einer ersten Variante können die Aufnahmen in einem Modul vorgesehen sein, wobei wenigstens zwei Achsen zur Aufnahme von Folienrollen übereinander angeordnet sind. Auf jeder Achse können eine oder mehrer Folienrollen angebracht werden. Der oder den Achsen können Antriebe zugeordnet sein. Jeder Halterung einer Folienrolle kann eine Bahnspannungseinheit zugeordnet sein. Auf diese Weise wird eine Verbesserung der Rüstzeiten in Verbindung mit einem Folien- transfermodul erreicht.

In einer zweiten Variante können die Aufnahmen in zwei Modulen vorgesehen sein, wobei in jedem Modul wenigstens zwei Achsen zur Aufnahme von Folienrollen übereinander angeordnet sind. Auf jeder Achse können eine oder mehrer Fo- lienrollen angebracht werden. Der oder den Achsen können Antriebe zugeordnet sein. Wenigstens in einem Modul kann einer oder jeder Halterung von Folienrollen kann eine Bahnspannungseinheit zugeordnet sein. Auf diese Weise wird eine weitere Verbesserung der Rüstzeiten in Verbindung mit einem Folientransfermodul erreicht, indem der Austausch von Folienrollen stark vereinfacht wird.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren näher dargestellt. Dabei zeigt:

Figur 1 eine Druckmaschine mit einer Folientransfereinrichtung, Figur 2 ein erstes erfindungsgemäßes Modul zur Folienaufnahme,

Figur 2.1 eine Variante des ersten Moduls zur Folienaufnahme,

Figur 3 ein zweites erfindungsgemäßes Modul zur Folienaufnahme und

Figur 4 ein drittes erfindungsgemäßes Modul zur Folienaufnahme.

Figur 4.1 eine Variante des dritten Moduls zur Folienaufnahme.

Figur 5 eine andere Ansicht eines Moduls zur Folienaufnahme.

In Figur 1 ist eine Bogen verarbeitende Maschine, hier eine Druckmaschine, gezeigt, die aus wenigstens zwei Druckwerken besteht.

Ein zu beschichtender Druckbogen wird in einem ersten Schritt im Auftragwerk 1 mit einem bildgebenden Klebstoffmuster versehen. Hierzu kann ein Druckwerk einer Offsetdruckmaschine mit Färb- und Feuchtwerken 11 , einer Druckplatte auf einem Plattenzylinder 12, einem Drucktuch- oder Gummizylinder 13 und einem Gegendruckzylinder 4 verwendet werden.

Im zweiten Schritt wird gemeinsam mit dem Druckbogen eine Transferfolie 5 unter Pressung durch einen Transferspalt 6 geführt. Ein hierfür verwendetes Folien- transfermodul 2 kann ein Druckwerk, ein Lackmodul, eine Basiseinheit oder an- dersartige Verarbeitungsstation einer Bogenoffsetdruckmaschine sein.

Der Transferspalt 6 im Folientransfermodul 2 wird durch einen Transferzylinder 3 und einen Gegendruckzylinder 4 gebildet. Der Transferzylinder 3 kann einem Drucktuch- oder Formzylinder eines an sich bekannten Offsetdruckwerkes oder Lackmoduls einer Bogenoffsetdruckmaschine entsprechen. Innerhalb des Folien- transfermoduls 2 ist eine Bahnführung für Transferfolien 5 dargestellt.

Die Einrichtung kann auch als integriertes Folientransfermodul FA innerhalb eines Druckwerks angeordnet sein.

In der grundlegenden Darstellung nach Fig. 1 ist eine Folienvorratsrolle 8 dem Folientransfermodul 2 auf der Seite der Bogenzuführung zugeordnet. Die Folienvorratsrolle 8 weist einen Drehantrieb 7 auf. Der Drehantrieb 7 wird zur kontinuierlichen geregelten Zuführung der Transferfolie 5 zum Folientransfermodul 2 benötigt und ist daher steuerbar. Weiterhin sind im Bereich der Folienzu- und -abführung Leiteinrichtungen 14, wie Umlenk- bzw. Spannwalzen, pneumatisch beaufschlagte Leitmittel, Leitbleche o. ä. vorgesehen. Damit kann die Folienbahn der Transferfo-

Ne 5 immer ohne Verzerrungen eben geführt und in gleicher Spannung gegenüber dem Transferzylinder 3 gehalten werden.

Die Transferfolie 5 kann um den Transferzylinder 3 herumgeführt werden, wobei die Transferfolie 5 in vorteilhafter Weise nur von einer Seite des Folientransfermo- duls 2 aus zum Transferspalt 6 zu- und abführbar ist (siehe strichlierte Darstellung). Weiterhin kann die Transferfolie 5 auch im Wesentlichen tangential am Transferzylinder 3 bzw. diesen nur in einem kleinen Umfangswinkel umschlingend im Transferspalt 6 geführt werden. Hier wird die Transferfolie 5 an einer Seite des Folientransfermoduls 2 zu- und zur gegenüberliegenden Seite abgeführt. Auslauf- seitig am Druckwerk ist eine Foliensammelrolle 9 dargestellt, mittels derer verbrauchtes Folienmaterial aufgewickelt wird. Auch hier ist ein Drehantrieb 7 vorgesehen, der steuerbar ist.

Weiterhin können in dem Folientransfermodul 2 bzw. FA ergänzend Trockner 16 angeordnet sein, um den Kleber auf dem Bedruckstoff vorzutrocknen und/oder die fertige Beschichtung fertig zu trocknen. Mittels einer Inspektionseinrichtung 17 kann die Beschichtungsqualität beobachtet werden. Schließlich können in dem Folientransfermodul 2 bzw. FA auch Reinigungseinrichtungen R vorgesehen sein, um von der der Folienbahn der Transferfolie 5 abfallende und ggf. an den Zylindern anhaftende Verunreinigungen aus der Maschine zu entfernen.

In den Figuren 2 bis 5 sind erfindungsgemäße Vorrichtungen zur Aufnahme von Folienrollen dargestellt.

In Figur 2 ist eine Einrichtung in der Ausführungsform mit einem einzigen Aufnahmemodul 19 für Folienrollen 20, 21 dargestellt, das auf dem Folientransfermodul 2 bzw. FA aufgesetzt ist. Das Aufnahmemodul 19 ist mit zwei Achsen 22, 23 zur Halterung von Folienrollen 20, 21 versehen. Auf jeder Achse 22, 23 können ent- sprechend in Transportrichtung der zu beschichtenden Druckbogen parallel zueinander liegenden Verarbeitungsspuren eine oder mehrere Folienrollen 20, 21 gehaltert werden.

Die Zuführung der Transferfolie 5 zum Transferspalt 6 erfolgt von einer oder mehreren auf der unteren Achse 22 gehalterten Folienrollen 20 auf der rechten Seite des Folientransfermoduls 2 bzw. FA. Die Rückführung der verbrauchten Transferfolie 5 erfolgt vom Transferspalt 6 aus parallel zum Folientransfermodul 2 bzw. FA bis zu einer oder mehreren auf der oberen Achse 23 gehalterten Folienrollen 21. Alle Achsen 22, 23 können zum antreiben oder bremsen der Folienrollen 20, 21 mit Drehantrieben versehen sein.

Unterhalb der unteren Achse 22 bzw. der dort gehalterten der Folienrollen 20 ist eine Bahnspannungseinheit 24 angeordnet. Die Bahnspannungseinheit 24 kann als einschiebbares Modul ausgeführt sein. Sie weist mehrere Leitwalzen 25 auf, die entsprechend der erforderlichen Bahnspannung der Folienbahn 5 in Bezug auf deren Bahnweg verstellbar sind. Die Verstellung kann in Abhängigkeit von der Bahnspannung regelbar sein. Je nach Anzahl der entsprechend der Verarbeitungsspuren auf der Achse 22 angeordneten Folienrollen 20 können parallel zueinander auch mehrere Bahnspannungseinheiten 24 als Module austauschbar angeordnet sein.

In dieser Anordnung kann also sowohl mit je einer formatbreiten oder mit mehre- ren teilbreiten Folienbahnen gearbeitet werden.

In Figur 2.1 ist die Ausführungsform nach Figur 2 durch eine zusätzliche Bahnspannungseinheit 24.1 im Bereich der Folienabführung ergänzt. So kann die abgeführte Folienbahn 5 auch nach dem Transferspalt 6 und vor Aufwicklung auf der Folienrolle 21 zusätzlich in ihrer Bahnspannung angepasst werden. Dies ist insbesondere bei einer Taktung des Folienvorschubes von Vorteil.

Die Bahnspannungseinheiten 24, 24.1 können alternativ als Speichereinheiten mit mehreren Umlenkrollen vorgesehen sein. Diese Umlenkrollen können in der Art eines Schlaufenspeichers für die Bahnzuführung an Rollenrotationsdruckmaschinen vorgesehen, wobei die Umlenkwalzen paarweise eine Bahnschlaufe bilden, die bei fehlendem Bahnnachschub, z.B. bei Stillstand der zuführenden Bahnrolle,

zur zeitweiligen Bahnzufuhr verkürzt werden kann, bis der Bahnnachschub von einer Abwickelrolle wieder einsetzt. In dieser Ausführungsform werden die Bahnspannungseinheiten 24, 24.1 auch für Funktionen der so genannten Formattak- tung oder Kanaltaktung eingesetzt.

In Figur 3 ist eine Einrichtung mit einem ersten Aufnahmemodul 19 für Folienrollen 27, 28 gemäß Fig. 2 und einem zweiten Aufnahmemodul 26 für Folienrollen 30, 31 dargestellt. Das erste Aufnahmemodul 26 ist auf dem Folientransfermodul 2 bzw. FA und das zweite Aufnahmemodul 29 ist auf einem diesem nachgeordneten Druck- oder Verarbeitungswerk 32 der Bogen verarbeitenden Maschine aufgesetzt. Jedes der Aufnahmemodule 26, 29 ist mit je zwei Achsen 33, 34 bzw. 35, 36 zur Halterung von Folienrollen 27, 28 bzw. 30, 31 versehen. Auf jeder der Achsen 33, 34 bzw. 35, 36 können entsprechend der zu versorgenden Verarbeitungsspuren auf dem zu beschichtenden Druckbogen eine oder mehrere Folienrollen 27, 28 bzw. 30, 31 gehaltert werden.

Alle Achsen 33, 34 bzw. 35, 36 können mit Drehantrieben zum antreiben oder bremsen der Folienrollen 27, 28 bzw. 30, 31 versehen werden.

Ebenso können mehr als zwei Achsen pro Modul angeordnet sein, um weitere Fo- lienrollen zur Ab- oder Aufrollung aufzunehmen. Damit lässt sich eine Vielzahl von Folienrollen für entsprechend viele Verarbeitungsspuren in den Modulen aufnehmen. Die folgenden Ausführungen zum Folienhandling gelten entsprechend auch für Module mit mehr als zwei Achsen zur Aufnahme von Folienrollen.

Die Zuführung der Transferfolie 5 zum Transferspalt 6 erfolgt von einer oder mehreren Folienrollen 27, 28 von dem ersten Aufnahmemodul 26 aus. Hierbei kann die Transferfolie 5 je Verarbeitungsspur entweder von auf der unteren Achse 33 gehalterten Folienrollen 27 oder auch von auf der oberen Achse 34 gehalterten Folienrollen 28 aus auf der rechten Seite des Folientransfermoduls 2 bzw. FA dem Transferspalt 6 zugeführt werden.

Die Rückführung der verbrauchten Transferfolie 5 erfolgt vom Transferspalt 6 aus parallel zum Folientransfermodul 2 bzw. FA zu dem zweiten Aufnahmemodul 29 und zu dessen oberen und unteren Achse 35, 36 gehalterten Folienrollen 30, 31.

In dem ersten Aufnahmemodul 26 ist unterhalb der unteren Achse 33 bzw. den dort gehalterten Folienrollen 27 eine Bahnspannungseinheit 37 angeordnet. Die Bahnspannungseinheit 37 kann als einschiebbares Modul ausgeführt sein. Sie weist mehrere Leitwalzen auf, die entsprechend der erforderlichen Bahnspannung der Folienbahn in Bezug auf deren Bahnweg verstellbar sind. Die Verstellung kann in Abhängigkeit von der Bahnspannung regelbar sein.

Je nach Anzahl der entsprechend der erforderlichen Verarbeitungsspuren auf den Achsen 33, 34 angeordneten Folienrollen 27, 28 können parallel zueinander auch mehrere Bahnspannungseinheiten 37 als Module austauschbar angeordnet sein. Weiterhin sind der oberen Achse 34 bzw. den darauf gehalterten Folienrollen 28 eine oder mehrere einsprechende Bahnspannungseinheiten 38 zugeordnet.

Auch in der zuletzt beschriebenen Anordnung kann sowohl mit je einer formatbreiten oder mit mehreren teilbreiten Folienbahnen bzw. entsprechend erforderlichen Verarbeitungsspuren angeordneten Transferfolien gearbeitet werden.

Die Anordnung erlaubt auch eine Betriebsweise nach einem Quick-Change- Konzept, bei dem mehrere Folienrollen pro Verarbeitungsspur einsetzbar sind. Weiterhin wird eine innerhalb der Druckmaschine mit Folienrollen bestückbare Einrichtung geschaffen, die in der Art eines Rollenwechslers betreibbar ist.

Hierzu kann in dem nach Figur 3 beschriebenen Aufnahmemodul 26 eine Vorratsrolle 28 für Transferfolie 5 bereits auf einer freien Achse 34 vorgesehen sein, während die aktive Folienrolle 27 verarbeitet wird. Bei oder kurz vor dem vollständigen Verbrauch der Transferfolie 5 kann die Vorratsrolle 28 mittels Verklebung mit der aktiven Folienrolle 27 im Stillstand verbunden werden. Dies kann manuell oder mit Hilfsmitteln halbautomatisch geschehen. Damit kann die neue Transferfolie von

der neuen Folienrolle 28 direkt mittels der gerade verarbeiteten Transferfolie in das Folientransfermodul 2 eingezogen werden.

In Verbindung hiermit kann das beschriebene System auch automatisiert werden. Hierzu kann in einem Magazin, z.B. in Verbindung mit einer Bahnspannungseinheit 37 bzw. 38 für die ablaufende Transferfolie von der aktiven Folienrolle 27 eine ausreichende Menge Transferfolie 7 gespeichert werden. Dann kann eine Klebung zwischen der aktiven Folienrolle 27 und der neu in Gebrauch zu nehmenden Folienrolle 28 erfolgen. Mit entsprechender Beschleunigung der nachfolgend zu nut- zenden Folienrolle 28, evtl. bis auf Maschinengeschwindigkeit reduziert sich der Wechselvorgang zwischen alter und neuer Folienrolle 27 bzw. 28 so stark, dass quasi ein kontinuierlicher Rollenwechsel stattfindet. Hier ist auch eine Vollautomatisierung möglich, wie sie in automatischen Rollenwechslern in Bahnen verarbeitenden Druckmaschinen üblich ist.

In diesem Fall bleibt die konventionelle Anordnung des Folientransfermoduls über zwei Drucktürme, wie in Figur 1 gezeigt, erhalten.

Dabei können die aufwickelnden Folienrollen 30, 31 ebenfalls doppelt angeordnet werden. Wenn auch dort ein automatisierter Rollenwechsel von einer vollen auf eine leere Aufwickelrolle realisiert wird, können die Abläufe für das auf- und abrüsten während Nebenzeiten oder per Hilfskraft mit minimaler oder sogar ohne Produktionsunterbrechungen ausgeführt werden.

Weiterhin kann die Anordnung verbessert werden, indem eine Be- und Entladung der Achsen 22 bzw. 33, 34 und 23 bzw. 35 und 36 der Aufnahmemodule 19 bzw. 26 und 29 über deren Stirnseiten, z.B. von der Rückseite der Druckmaschine her erfolgt. Hierbei werden die Folienrollen auf als Spanndorn ausgeführte Achsen z.B. in Sleeve-Technologie aufgeschoben. Dies kann mittels einfachster Transportmittel, z.B. mit Hubwagen erfolgen.

In vorteilhafter weise sind nach Fig. 3 in die Aufnahmemodule 26, 29 integrierte Hebezeuge 50, 51 vorhanden. Damit ergibt sich ein noch geringerer Platzbedarf

zum Rollenwechsel. Die Hebezeuge 50, 51 sind jeweils auf einem der Aufnahmemodule 26, 29 der Beschichtungseinrichtung 2 angeordnet. Sie sind dem jeweiligen Einbauort der Folienrollen in die Aufnahmemodule 26, 29 so nahe, dass eine sehr kompakte Anordnung entsteht. Daher kann mit dem Hebezeug 50 der Einbau der frischen Folienrollen auf der Abrollseite in das Aufnahmemodul 26 erfolgen. Weiterhin kann mittels des Hebezeuges 51 der Ausbau der gefüllten Sammelrollen auf der Aufrollseite aus dem Aufnahmemodul 29 erfolgen.

Hierbei können Achsen 22 bzw. 33, 34 und 23 bzw. 35 und 36 verwendet werden, deren Lagerung einseitig und somit freitragend erfolgt. Die geringeren Gewichte der schmalen Folienrollen machen dies möglich. Hierzu sind bevorzugt die jeweils seitlich endseitigen Aufnahmen als freitragende Achsen ausgeführt. Alle Vorrichtungsvarianten mit mehr als eine Aufnahme für Folienrollen sind hierzu geeignet. Die freitragenden Achsen können, wenn deren freie Enden zueinander zeigen, auch gemeinsam zur Aufnahme von formatbreiten Folienrollen genutzt werden.

Eine hierzu verwendbare Einrichtung ist in Figur 4 gezeigt. Diese ist besonders geeignet über Breite der Einrichtung versetzt zueinander angeordnete Teilfolienbahnen aufzunehmen. Damit kann auf den Druckbogen partiell ein Folientransfer erfolgen. Dies ist in Teilbereichen oder in einander benachbarten Bereichen mit unterschiedlichen Folienarten möglich.

Gemäß Figur 4 sind zwei Folienrollen 27 und 39 axial versetzt nebeneinander auf der Achse 33 angeordnet und eine Folienrolle 28 ist auf der Achsen 34 wiederum axial versetzt zu den beiden anderen Folienrollen 27, 39 angeordnet. Die Achse 33 kann dazu zwei Rollenaufnahmen aufweisen oder zweiteilig ausgeführt sein. Die axiale Lage der Folienrollen 27, 39 und 28 bilden in ihrer Lage und Breite bestimmbare Verarbeitungsspuren für die Teilfolienbahnen der Transferfolie 5. Die Teilfolienbahnen von den Folienrollen 27, 39 und 28 können über eine Um- lenkwalze 42 drei übereinander im Aufnahmemodul 26 unterhalb der Rollenhalterungen angeordnete Bahnspannungseinheiten 37, 38 und 40 und von dort dem Transferspalt 6 zugeführt werden.

Die Darstellung in Fig. 4 zeigt den Bahnweg der Teilfolienbahnen der Transferfolie 5 nur in der Abrollung von den Folienrollen 27, 39 und 28 voneinander getrennt. Dies ist dadurch bedingt, dass sich die Bahnwege im Bereich der Zuleitung zu den Bahnspannungseinheiten 37, 38 und 40 und zum Transferspalt 6 überdecken, da die Teilfolienbahnen dann in der dargestellten Sicht hintereinander liegen.

Da sich aber die Bahnwege der Teilfolienbahnen nicht überschneiden, können sie auch nebeneinander liegend direkt in die drei Bahnspannungseinheiten 37, 38 und 40 geleitet und danach dem Transferspalt 6 zugeführt werden. Jede Folienbahn wird dabei nur einer der Bahnspannungseinheiten 37, 38 und 40 zugeleitet und dort prozessgerecht geführt. Vom Transferspalt 6 aus werden die Folienbahnen dann zum Aufwickeln entsprechenden Folienrollen 30, 41 auf der Achse 35 und einer Folienrolle 31 auf der Achse 36 zugeführt.

Bei Einsatz einer Umlenkwalze 42 werden alle Teilfolienbahnen der Transferfolie 5 gemeinsam von dieser geführt und den Bahnspannungseinheiten 37, 38 und 40 mit gleicher Geschwindigkeit zugeleitet. Die Teilfolienbahnen werden demzufolge erst in der jeweiligen Bahnspannungseinheit 37, 38 oder 40 separat geführt und können auch erst dort hinsichtlich eines Bahnrisses geprüft werden. Dazu kann eine der jeweiligen Bahnspannungseinheit 37, 38 und 40 zugeordnete Leitwalze zur überprüfung der Teilfolienbahn auf Bahnriss vorgesehen sein.

In Figur 4.1 ist die Ausführungsform nach Figur 4 durch zusätzliche Bahnspan- nungseinheiten 37.1 , 38.1 und 40.1 im Bereich der Folienabführung ergänzt. So kann jede der abgeführten Teilfolienbahnen von den Folienrollen 27, 28, 39 auch nach dem Transferspalt 6 und vor Aufwicklung auf den Folienrollen 30, 31 , 41 zusätzlich in ihrer Bahnspannung angepasst werden. Dies ist insbesondere bei einer Taktung des Folienvorschubes von Vorteil.

So kann auf einfache Weise in einer kompakten Anordnung eine mehrspurige Fo- lienbeschichtung mit einer Bahnspannungsregelung für jede der Verarbeitungsspuren erfolgen.

Alle in Figur 2 bis 4.1 gezeigten Bahnspannungseinheiten 24, 24.1 , 37, 37.1 , 38, 38.1 , 40 und 40.1 reichen über die gesamte Breite der Einrichtung. Damit ist eine beliebige Anordnung und Breite der Folienbahnen oder Teilfolienbahnen beim Kaltfolientransfer möglich. Die Bahnführung kann deshalb vollkommen variabel hinsichtlich der Lage und Breite der Teilfolienbahnen und deren Anordnung in Be- zug auf die Lage der Verarbeitungsspuren am Bedruckstoff gewählt werden.

Es kann also in der beschriebenen Vorrichtung entsprechend der auf dem zu beschichtenden Druckbogen erforderlichen Verarbeitungsspuren mit einer formatbreiten Folienrolle oder mehreren schmäleren Folienrollen über die Formatbreite gearbeitet werden. Die Verarbeitung kann getaktet oder ungetaktet erfolgen.

Durch die Anordnung der Rollenhalterungen auf verschiebbaren Aufnahmen kann bevorzugt eine so genannte Stammrolle (vollformatige Folienrolle) axial verschiebbar ähnlich einem Seitenregister bei Bahnführungen von Rollendruckma- schinen ausgeführt werden. Diese seitliche Verschiebung der Folienrollen erfolgt gegenüber dem Sujet auf dem Bedruckstoff und dient zur Ausrichtung der Folienkanten auf den Bedruckstoff. Sie kann ohne manuelle Eingriffe und bei geschlossenen Schützen erfolgen. Damit ist ein automatisches Seitenregistern der Folienrollen bzw. der Kante der Folienrollen zum Drucksujet beim Einrichten im Fortdruck für eine vollformatige Folienrolle oder auch für eine oder mehrere schmälere Einzelrollen möglich. Ein teilautomatisiertes Registern kann durch visuelle Kontrolle der Lage der Folienbahn 5 zum Einrichten oder Korrektur im Fortdruck mit Verschieben der Folienbahn 5 bzw. Folienrolle über ein Bedientableau oder den Leitstand erfolgen. Die entsprechend vollautomatische Steuerung von Umfangs- oder Seitenregister mit zugehöriger seitlicher Rollenausrichtung erfolgt etwa in Verbindung mit Inspektionssystemen, die eine Fehllage von Elementen erkennen und aus den gemes-

senen Werten die Fehllage ausregeln können. Hierbei wird die Lage der Folienbahn 5 zum Drucksujet des Klebers oder einem folgenden Druckbild bzw. die Lage der Folienbahn 5 zu einem der Arbeitszylinder erfasst und verarbeitet.

In Verbindung mit einer Folienrisserkennung kann zur Verhinderung von Maschinenschäden dem Folientransfermodul eine Folienkappeinrichtung ggf. mit Folien- fangeinrichtung in der Nähe der Abwickelrolle zugeordnet sein. Die Folienrisserkennung erfolgt aus der Bahnspannungserfassung bzw. -Steuerung und/oder einer Sensorik zur Bahnüberwachung.

In Figur 5 ist eine Anordnung zur Folienaufnahme in Teilfolienrollen in einer Aufnahmeeinheit 26 in dem Beschichtungswerk 2 in der Draufsicht gezeigt. Hierbei sind Aufnahmeachsen 60, 61 , 62, 63 für Teilfolienrollen 27, 27.1 , 28, 39 (Bezugszeichen siehe Fig. 4) vorgesehen. Die Aufnahmeachsen 60, 61 , 62, 63 sind je- weils als freitragende, einseitig gelagerte Achsestummel ausgeführt.

Die Halterungen der Aufnahmeachsen 60, 61 sind jeweils an einer Seitenwand der Aufnahmeeinheit 26 vorgesehen und dort in Führungen 70, 71 an der Seitenwand verschiebbar gehaltert. Die Verschiebbarkeit kann in verschiedenen Richtungen in der Ebene der Seitenwand vorgesehen sein. Die Halterungen der Aufnahmeach- sen 62, 63 sind jeweils im freien Bereich zwischen den Seitenwänden der Aufnahmeeinheit 26 vorgesehen und dort in parallel zu den Aufnahmeachsen 62, 63 ausgerichteten Führungen 72, 73 verschiebbar gehaltert.

Die Achsstummel der Aufnahmeachsen 60, 61 , 62, 63 können austauschbar sein, um Teilfolienrollen verschiedener Breite aufzunehmen. Weiterhin können so Aufnahmeachsen 60, 61 , 62, 63 unterschiedlicher Bauart, wie Friktionswellen oder Spanndorne aufgenommen werden. Außerdem können so wenigstens die Aufnahmeachsen 60, 61 bei entsprechender Positionierung zu einer durchgehenden Aufnahmeachse kombiniert werden.

Von den Teilfolienrollen, 27, 27.1 , 28 und 39 werden Folienbahnen 5.1 bis 5.4 abgezogen und zu einer jeweils eigenen Bahnspannungseinheit 64 bis 66 geleitet.

Dort wird jede Folienbahn 5.1 bis 5.4 in einer Schlaufe um eine verstellbare Tänzerwalze geleitet, um Bahnspannungsunterschiede individuell ausgleichen zu können. Die Teilfolienbahn 5.1 durchläuft die Bahnspannungseinheit 64 und Teilfolienbahnen 5.2 bzw. 5.3 bzw. 5.4 durchlaufen die Bahnspannungseinheiten 65 bzw. 66 bzw. 67. Die Folienrollen können mittels eines Hebezeuges 50 in die Aufnahmewellen 60 bis 63 eingesetzt werden.

Der Antrieb der Aufnahmewellen 60 bis 63 erfolgt von einer Antriebseinheit 80 aus. Die angedeuteten Antriebswege sollen lediglich zeigen, dass für jede der Auf- nahmewellen 60 bis 63 ein eigener Antrieb vorgesehen ist.

Die Antriebsführung erfolgt in entweder in direkter Koppelung zwischen Aufnahmewelle und Motor. Oder der Antrieb wird von außen über die jeweilige Führung 70 bis 73 über ein Getriebe innerhalb der Halterung zur Aufnahmewelle geleitet.

Es gibt verschieden Antriebsmöglichkeiten, um die bei der Produktion auftretenden Geschwindigkeitsunterschiede der Teilfolienrollen auszugleichen.

A. Jede Aufnahmewelle 60 bis 63 wird von einem eigenen regelbaren Motor aus angetrieben, um die Abrollgeschwindigkeit individuell einzustellen.

B. Alle oder wenigstens je zwei der Aufnahmewellen 60 bis 63 werden gemeinsam oder paarweise von einem Motor angetrieben. Dann sind die Aufnahmewellen 60 bis 63 als so genannte Friktionswellen ausgebildet, um Geschwindigkeitsunterschiede beim Abrollen auszugleichen. In Friktions- wellen ist die äußere Aufnahme für die Folienrollen (kann formschlüssig sein) gegenüber einer inneren Welle verdrehbar. Zwischen äußerer Aufnahme und Welle ist eine einstellbare Reibverbindung angeordnet.

C. Alle Aufnahmewellen 60 bis 63 werden gemeinsam von einem Motor ange- trieben. Dann können im Antriebsstrang vom Motor zu den Aufnahmewellen

60 bis 63 Schlupfelemente vorgesehen sein, um Geschwindigkeitsunter-

schiede zwischen den Aufnahmewellen beim Abrollen auszugleichen.

D. Alle oder wenigstens je zwei der Aufnahmewellen 60 bis 63 werden seitenweise bzgl. der Halterung am Aufnahmemodul 26 gemeinsam von einem Motor angetrieben. Die Aufnahmewellen 60 bis 63 können als Friktionswellen ausgebildet sein oder mittels Schlupfkupplungen angetrieben werden.

Die Ausbildung von Schlupfkupplungen im Antrieb der Achsen für die Folienrollen erlaubt die Verwendung je einer Folien- oder Teilfolienrolle auf je einer der Schlupfkupplung zugeordneten Aufnahmewelle 60, 61 , 62, 63. Bei Friktionswellen könnten pro Welle mehrere Teilfolienrollen verwendet werden. Dies ist aber erfindungsgemäß nicht vorgesehen, da das Handling des Rollenaustausches sich dadurch verschlechtern würde.

Sowohl Friktionswellen als auch Schlupfkupplungen im Antriebsstrang zu den Aufnahmewellen 60 bis 63 dienen dazu, um Geschwindigkeitsunterschiede beim Abrollen zwischen den Teilfolienrollen auszugleichen. Die Aufnahmewellen 60 bis 63 werden von dem gemeinsamen Antrieb 80 langsamer angetrieben, als die Folienbahnen tatsächlich abgezogen werden. Dadurch ist ständig eine Schlupfbewe- gung im Antrieb 80 oder in der Friktionswelle vorhanden.

Diese Seh lupf beweg ung ist bei der erfindungsgemäßen Lösung einheitlich, da für jede der Aufnahmewellen 60 bis 63 nur eine Teilfolienrolle vorgesehen ist. Daher kann als Aufnahmewelle auch in Spanndorn verwendet werden.

Die Anordnung kann selbstverständlich auch in einem Aufnahmemodul 29 für die Aufwicklung der verbrauchten Teilfolienbahnen vorsehen sein.

Weiterhin können auch die Halterungen der Aufnahmewellen 62 und 63 miteinander kombiniert werden. Dazu sind die Halterungen als Tragarme mit Antriebsein- richtungen ausgebildet, in die eine Aufnahmewelle eingelegt werden kann. So kann die Folienrolle mit der Aufnahmewelle außerhalb der Maschine gerüstet und

nach automatischer Positionierung der Tragarme (siehe Führungen 72, 73) nur noch in die Antriebseinrichtungen der Tragarme eingelegt zu werden.

Die Bedienung insbesondere beim Beladen ist also sehr ergonomisch. Einerseits sind Wellen kombinierbar, weiterhin können die Halterungen frei positioniert werden, jede Aufnahmewelle ist individuell beladbar, die Teilfolienrollen können vollkommen flexibel ausgetauscht werden und es ist eine sehr flexible Antriebkonfiguration gegeben, die weitestgehend auf die Bedürfnisse bei der Führung der Folienbahnen in unterschiedlichen Qualitäten, Breiten und Dicken abstimmbar ist.

Weiterhin ist beispielhaft entsprechend Figur 2.1 eine Rollenauflage 52 als Einführhilfe für frische Folienrollen 20 bzw. eine Rollenauflage 53 als Entnahmehilfe für verbrauchte Folienrollen 21 vorgesehen. Die Ausführung ist bevorzugt für voll- formatige Folienrollen 20, 21 geeignet, die über die volle Arbeitsbreite des Folien- moduls 19 reichen Die Rollenauflagen 52, 53 sind als Schienen mit Rastkonturen für Achsen der Folienrollen 20, 21 ausgeführt. Die Rollenauflagen 52, 53 sind paarweise stirnseitig zum Folienmodul 19 im seitlichen Endbereich der Achsen 22, 23 für die Rollenaufnahme angeordnet. Zur Beladung können die Rollenauflagen 52, 53 stirnseitig zum Folienmodul 19 bewegt, also gegenüber den Achsen 22, 23 aus dem Folienmodul 19 herausgezogen oder in das Folienmodul 19 hineingeschoben werden.

Zum Wechseln einer verbrauchten Folienrolle 20 wird deren Achse 22 aus dem Folienmodul 19 entnommen. Dann kann eine neue Folienrolle 20 durch Ablage mittels einer Transportachse auf der Rollenauflage 52 vor dem Folienmodul 19 abgesetzt werden. Wenn die Rollenauflagen 52 längs verschiebbar sind, kann die Folienrolle 20 direkt mittels der Rollenauflage 52 ins Folienmodul 19 eingeschoben. Andernfalls wird die Folienrolle 20 über die Rollenauflage 52 bis zur Achse 22 ins Folienmodul 19 vorgeschoben und dort mit der Achse 22 für die Halterung der frischen Transferfolie 5 verbunden.

Weiterhin kann eine verbrauchte Folienrolle 21 durch Trennung von der Achse 23 für die Halterung der verbrauchten Transferfolie 5 zur Ablage mittels einer Transportachse auf der Rollenauflage 52 im Folienmodul 19 abgesetzt und über die Rollenauflage 53 oder auch mittels der Rollenauflage 52 durch Herausziehen aus dem Folienmodul 19 heraushoben werden. Danach kann eine neue leere Achse zur Aufnahme weiterer verbrauchter Transferfolie 5 im Folienmodul 19 angebracht werden und das Folienmodul 19 ist wieder betriebsbereit.

Insgesamt enthält also die Erfindung folgende Merkmale für die Folienbehandlung in einem Transfermodul:

a) Die Abwickelseite der Folienführung ist motorisch angetrieben b) bei Aufnahme nur einer Folienrolle 8, 9, 20, 21 , 27, 28, 30, 31 kann eine durchgehende Achse vorgesehen sein, die in Achsrichtung verfahrbar ist. c) Tragarme für oben liegenden Folienrollen sind für Einzelrolleneinsatz geeignet d) Spanndorne als Wechselsatz für verschiedene Folienrollen vorgesehen e) Spanndorne sind in allen Richtungen positionierbar, da sie in Verbindung mit durchgehenden Antriebswellen vorgesehen sind f) In Tragarmen sind Zahnradstufen für die Antriebswellen enthalten g) Unterhalb der Rollenaufnahmen liegen mehrere Tänzerwalzengruppen h) Jeder Tänzer der Tänzergruppen ist mittels eines kolbenstangenlosen Pneumatikzylinders verfahrbar i) Die Funktion der Bahnrisskontrolle ist für jede Folienbahn separat über eine Umlenkwalze und/oder über Tänzerwalzen vorgesehen j) Sowohl auf der Auf- als auch wahlweise auf der Abwickelseite können eine oder mehrere Friktionswellen mit Zentralantrieb angeordnet sein k) Sowohl auf der Auf- als auch wahlweise auf der Abwickelseite können eine oder mehrere Friktionswellen mit Einzelantriebe für jede einzelne Ab- /Aufwickelwelle vorgesehen sein

I) Pro Aufwickelrolle ein Paar Bordscheiben zur Führung der Folienbahn 5 vorgesehen

m) Laufkontrolle für Abwickel- und Aufwickelrolle durch Durchmessererfassung mittels Lasersensorik oder Lichtvorhang, erlaubt Laufmeterberechnung n) An jedem Turm der Aufwickel- und Abwickelseite ist eine Beladeeinrichtung 50 zugeordnet, die manuell oder motorisch bedienbare Hebezeuge aufweist o) Einzelrolle mit vollem Format wird auf der Auf- oder Abwickelseite in ggf. verfahrbarer Auflageschiene 52, 53 gelagert und von dort in Spannposition gefahren und verriegelt p) Schaltschrank ist integriert auf einer Seite auf dem Druckwerk incl. Schaltschrankkühlung, d.h. es entsteht kein separater Platzbedarf q) Auf- und Abwickelseite sind im Bereich der Rollenzuführung mittels ferngesteuerten Rollläden abgedeckt (gesichert) r) Stammrolle axial verschiebbar (ähnlich Seitenregister) ohne manuelle Eingriffe und bei geschlossenen Schützen s) automatisches Seitenregistern der Folienrolle (Kante) zum Drucksujet beim Einrichten im Fortdruck für eine vollformatige Stammrolle oder Einzelrollen) t) teilautomatisiertes Registern durch visuelle Kontrolle zum Einrichten oder Korrektur im Fortdruck mit Verschieben der Bahn / Rolle über ein Bedien- tableau oder den Leitstand u) automatische Steuerung von Umfangs- oder Seitenregister (seitliche Rollen- aushchtung); z.B. in Verbindung mit Inspektionssystemen erkennen und ausregeln (Lage der Folie zum Sujet bzw. Zylinder)

Bezugszeichenliste

1 Auftragwerk

2 Folientransfermodul

3 Transferzylinder

4 Gegendruckzylinder

5 Transferfolie / Folienbahn

6 Transferspalt

7 Rollenantrieb

8 Folienvorratsrolle

9 Foliensammelrolle

10 Pressbespannung

11 Farb-/Feuchtwerk

12 Plattenzylinder

13 Drucktuchzylinder

14 Leitvorrichtung

15 Verschutzung

16 UV-Trockner

17 überwachungssystem

18 Tänzerwalze

19 Aufnahmemodul

20 Folienrolle (Aufwickeln)

21 Folienrolle

22 Achse

23 Achse

24 Bahnspannungsmodul

25 Leitwalze

26 Aufnahmemodul

27 Folienrolle

28 Folienrolle

29 Aufnahmemodul

30 Folienrolle (Aufwickeln)

31 Folienrolle (Aufwickeln)

32 Druck- oder Verarbeitungswerk

33 Achse

34 Achse

35 Achse

36 Achse

37 Bahnspannungseinheit

38 Bahnspannungseinheit

39 Folienrolle

40 Bahnspannungseinheit

41 Folienrolle (Aufwickeln)

42 Umlenkwalze

5.1 Teilfolienbahn

5.2 Teilfolienbahn

5.3 Teilfolienbahn

5.4 Teilfolienbahn

27.1 Teilfolienrolle

50 Hebezeug

51 Hebezeug

52 Rollenauflage

53 Rollenauflage

60/61 Aufnahmewelle

62/63 Aufnahmewelle

64/65 Bahnspannungseinheit

66/67 Bahnspannungseinheit

70/71 Führung

72/73 Führung

80 Antrieb

FA Folientransfermodul