ANTUNOVIC, Ante (Senefelderstr. 109, Offenbach, 63069, DE)
JAGUST, Drazen (Hauptstr. 37, Heusenstamm, 63150, DE)
ANTUNOVIC, Ante (Senefelderstr. 109, Offenbach, 63069, DE)
JAGUST, Drazen (Hauptstr. 37, Heusenstamm, 63150, DE)
| Patentansprüche 1 . Modular aufgebauter Halter (1 , 81 , 88, 120, 150) für mindestens einen Schüssel (9, 10, 1 10, 122, 152, 186) und/oder mindestens ein Werkzeug, umfassend 1 .1 mehrere Schlitten (6, 7, 87, 123, 153), an denen je ein Schlüsselbart (8, 89, 124, 154) oder ein Werkzeugrohling angeordnet werden kann, wobei die Schlitten (6, 7, 87, 123, 153) parallel zueinander und drehbar an einem Zylinder (40, 84, 100, 127, 182) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass 1 .2 jedem Schlitten (6, 7, 87, 123, 153) ein Federelement (67, 68, 93, 132, 160) zugeordnet ist und die Schlitten (6, 7, 87, 123, 153) über diese Federelemente (67, 68, 93, 132, 160) mit dem Zylinder (40, 84, 100, 127, 182) verbunden sind, 1 .3 wobei ein stabförmiges Element (44, 86, 135, 158) in dem Zylinder (40, 84, 100, 127, 182) angeordnet ist, wobei jedem Zylinder (40, 84, 100, 127, 182) eine Arretiervorrichtung (170, 171 , 172, 173) zugeordnet ist, die mittels des stabförmigen Elements (44, 86, 135, 158) betätigt werden kann, wodurch die Spannung des entsprechenden Federelements (67, 68, 93, 132 ,160) verändert wird und der dem Federelement (67, 68, 93, 132 ,160) zugeordnete Schlitten (6, 7, 87, 123, 153) bewegt werden kann. 2. Halter nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (67, 68, 93, 132 ,160) zwischen dem Zylinder (40, 84, 100, 127, 182) und dem Schlitten (6, 7, 87, 123, 153) angeordnet ist. 3. Halter nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (67, 68, 93, 132 ,160) zwei Enden aufweist und mit einem dieser Enden in dem Schlitten (6, 7, 87, 123, 153) und mit dem anderen Ende in dem Zylinder (40, 84, 100, 127, 182) angeordnet ist. 4. Halter nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass ein Dreh- und Druckknopf (18, 200) vorgesehen ist, der mit dem stabförmigen Element (44, 86, 135, 158, 183) in Verbindung steht, wobei durch Drehung des Dreh- und Druckknopfes (18, 200) derjenige Schlitten (6, 7, 87, 123, 153) angewählt werden kann, der bewegt werden soll. 5. Halter nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung (170, 171 , 172, 174) ein Mittel (53, 54; 96, 97; 141 , 168) und ein Gegenmittel (51 , 52; 98, 101 , 1 13; 139; 167) aufweist, wobei das Mittel (53, 54; 96, 97; 141 , 168) derart angeordnet ist, dass es mit dem Gegenmittel (51 , 52; 98, 101 , 1 13; 139; 167) wechselwirken kann. 6. Halter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (53, 54) der Arretiervorrichtung (170, 172) eine Kugel (53, 54) und das Gegenmittel (51 , 52) eine in dem stabförmigen Element (44) angeordnete Einkerbung (51 , 52) ist. 7. Halter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (141 ) der Arretiervorrichtung (173) ein an dem Schlitten (123) angeordneter Dorn (141 ) ist, der in eine in einer Platte (126) eingebrachten Vertiefung (142, 143) eingreifen kann, und das Gegenmittel (139) eine an dem stabförmigen Element (135) angeordnete Knacke (139) ist, mit der das Mittel (141 ) in die Vertiefungen (142, 143) hinein oder aus diesen heraus bewegt werden kann. 8. Halter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (96, 97) der Arretiervorrichtung (171 ) ein in einer in dem Zylinder (84) vorgesehenen Öffnung (94, 95) angeordneter Schieber (96, 97) und das Gegenmittel (98, 101 , 1 13) eine an dem stabförmigen Element (86) angeordnete Knacke (101 , 1 13) sowie ein in dem Schlitten (87) federnd angeordneter Stift (98) ist. 9. Halter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (168) der Arretiervorrichtung (174) ein in dem Schlitten (153) federnd angeordneter Stift (168) und das Gegenmittel (167) eine in dem stabförmigen Element (158) angeordnete Knacke (167) ist. 10. Halter nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (6, 7, 87, 123, 153) des Halters (1 , 81 , 88, 120, 150) zumindest teilweise in einer Kammer (4, 5, 80, 121 ,151 , 185) angeordnet ist. 1 1 . Halter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern (4, 5, 80, 121 ,151 , 185) eine obere Platte (12, 13, 82, 126 ,155) und eine parallel dazu angeord- nete untere Platte (1 1 , 12, 83, 125, 156) aufweisen, zwischen denen Abstandshalter (14, 15) angeordnet sind. 12. Halter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Platte (155) Vertiefungen (176, 177) vorgesehen sind, in die das Mittel (168) mittels des Gegenmittels (167) hinein oder heraus bewegt werden kann. |
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen modular aufgebauten Halter für mindestens einen Schlüssel und/oder mindestens ein Werkzeug nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 .
Gegenstände, an denen ein oder mehrere Schlüssel angeordnet werden können, werden als Schlüsselhalter bezeichnet. Ein Schlüsselhalter kann dabei in unterschiedlichster Weise ausgestaltet sein. Bekannt ist aber auch, einen Halter bereitzustellen, an dem ein oder mehrere Werkzeuge angeordnet sind, wie dies beispielsweise bei einem Taschenmesser der Fall sein kann.
Bekannt ist beispielsweise ein Schlüsselhalter, der ein Gehäuse aufweist, in dem mehrere rotierend angeordnete Halter für Schlüssel angeordnet sind (US 2008/0196462 A1 ). An dem Gehäuse sind mehrere Knöpfe angeordnet. Wird einer dieser Knöpfe gedrückt, so kann der angewählte Schlüssel aus dem Gehäuse heraus bewegt und in eine Stellung gefahren werden, in dem der Schlüssel benutzt werden kann, um ein Schloss zu öffnen. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist eine verschiebbare Auswahlmöglichkeit an dem Gehäuse vorgesehen, die einen Knopf aufweist, mit welchem der jeweilige Schlüssel angewählt werden kann.
Bekannt ist ferner ein Schlüsselgehäuse mit mehreren Taschen, in denen rotierend angeordnete Halteelemente für je einen Schlüssel angeordnet sind (US 3,696,649). Die Schlüssel sind dabei jeweils an einem Kopf angeordnet, der in einer Tasche des Schlüsselgehäuses angeordnet ist. Wird ein Schlüssel aus den Taschen herausgefahren, so schwingt dieser aus der Tasche heraus, wobei ein Teil des Kopfes, an dem der Schlüssel angeordnet ist, in der Tasche verbleibt.
Des Weiteren ist ein Schlüsselhalter bekannt, in dem mehrere Schlüsselhalter drehbar in einem Gehäuse angeordnet werden können (US 2005/0103070 A1 ). An diesen Schlüsselhaltern sind die jeweiligen Schlüssel angeordnet. Mittels eines Betätigungselements können die Schlüssel aus dem Gehäuse bewegt werden. Bekannt ist auch eine Aufnahmeeinrichtung zur Aufnahme wenigstens eines Schlüssels, wobei der wenigstens eine Schlüssel in einem Aufnahmegehäuse angeordnet ist (DE 20 2006 016 770 U1 ). Der Schlüssel kann dabei relativ zum Aufnahmegehäuse in einer Bewegungsebene aus einer Aufnahmesteilung in der zugeordneten Aufnahme in wenigstens eine Handhabungsstellung außerhalb der Aufnahme und zurück in die Aufnahmesteilung bewegt werden.
Schließlich ist ein Schlüsselhalter bekannt, der ein Gehäuse umfasst, in dem mehrere Halteelemente für jeweils einen Schlüssel angeordnet werden können (US 3,599,458 A). Auch bei diesem Schlüsselhalter können die Schlüssel aus dem Gehäuse heraus und wieder in das Gehäuse zurück bewegt werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen modular aufgebauten Halter für mindestens einen Schlüssel und/oder mindestens ein Werkzeug bereitzustellen, der einfach aufgebaut und leicht zu bedienen ist.
Diese Aufgabe wird nach den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung betrifft somit einen modular aufgebauten Halter für mindestens einen Schlüssel und/oder mindestens ein Werkzeug, der mehrere Schlitten umfasst. An diesen Schlitten kann je ein Schlüsselbart oder Werkzeug angebracht werden. Die Schlitten sind parallel zueinander und drehbar an einem Zylinder angeordnet, wobei jedem Schlitten ein Federelement zugeordnet ist. Die Schlitten sind über die Federelemente mit dem Zylinder verbunden. In dem Zylinder ist ein im Wesentlichen stabförmiges Element angeordnet. Für jeden Schlitten ist eine Arretiervorrichtung vorgesehen, wobei die Arretiervorrichtung mittels des stabförmigen Elements betätigt werden kann.
Die erfindungsgemäßen Halter für einen Schlüssel oder ein Werkzeug können somit als ein verlängerter Schlüssel oder ein verlängertes Werkzeug angesehen werden, wenn der Schlüssel oder das Werkzeug aus dem Halter herausgefahren ist.
Umgreift beispielsweise eine Hand einen Halter für einen Schlüssel, haben die Finger einen genügend großen Abstand von dem Schloss, das geöffnet oder verschlossen werden soll. Wird beispielsweise eine Haustür geöffnet, so verhindert dieser Abstand, dass die Finger mit der Türzarge in Kontakt kommen und es zu einer Verletzung der Finger kommt.
Die Halter für einen Schlüssel beziehungsweise ein Werkzeug können auch eine integrierte Beleuchtung besitzen. Damit kann beispielsweise der Bereich des Schlosses, das geöffnet werden soll, beleuchtet werden. Damit ist es möglich, auch bei Dunkelheit ein Schloss bequem zu öffnen. Ist an dem Halter ein Werkzeug angebracht, ist es möglich bei Dunkelheit eine Reparatur durchzuführen, ohne dass eine Taschenlampe benötigt wird.
Vorteilhaft ist auch, dass durch den modularen Aufbau die Art und Anzahl der Schlüssel oder der Werkzeuge, die der Halter enthalten soll, variiert werden können. So können neben Haustürschlüsseln auch Autoschlüssel oder Schlüssel für Schließfächer in dem Halter angeordnet werden. Ferner ist es möglich, neben Schlüsseln auch Werkzeuge in dem Halter anzubringen.
Besonders vorteilhaft ist dabei, wenn die Schlüssel beziehungsweise die Werkzeuge alle dieselbe Größe aufweisen. Dazu können die Schlüssel oder Werkzeuge als
Schlüsselrohlinge oder Werkzeugrohlinge bereitgestellt werden, die dann nach Wunsch bearbeitet werden, um die entsprechenden Schlüssel beziehungsweise Werkzeuge zu erhalten.
Ausführungsbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Halters für mindestens einen Schlüssel und/oder mindestens ein Werkzeug;
Figur 2 eine Explosionszeichnung des in Figur 1 dargestellten Halters;
Figur 3 einen Schnitt A-A durch einen Teil des in Figur 1 gezeigten Halters;
Figur 4 eine erste Ansicht eines Ausschnitts einer Variante des in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Halters;
Figur 5 eine zweite Ansicht des Ausschnitts des in Figur 4 gezeigten Halters;
Figur 6 eine dritte Ansicht des Ausschnitts des in Figur 4 gezeigten Halters; Figur 7 eine erste Ansicht einer Variante des in den Figuren 4 bis 6 gezeigten Halters;
Figur 8 eine zweite Ansicht des in Figur 7 gezeigten Ausschnitts des Halters;
Figur 9 eine erste Ansicht einer Variante des in den Figuren 4 bis 6 gezeigten Halters;
Figur 10 einen Schnitt A-A durch den in Figur 9 gezeigten Ausschnitt des Halters;
Figur 1 1 eine weitere Ansicht des in Figur 9 gezeigten Ausschnitts des Halters;
Figur 12 einen Schnitt A-A durch den in Figur 1 1 gezeigten Ausschnitt des Halters;
Figur 13 eine Variante eines Halters gemäß den Figuren 1 bis 3.
In Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Halters 1 für mindestens einen Schlüssel und/oder mindestens ein Werkzeug dargestellt, der eine erste Seite 20 sowie eine zweite Seite 21 aufweist. Die Seite 21 kann beispielsweise eine Öse aufweisen, an der ein Halteelement angebracht werden kann, so dass der Halter 1 über das Halteelement an einem Hosenbund, an einem Band oder einer Kette angebracht werden kann. Dieser Halter 1 für mindestens einen Schlüssel oder mindestens ein Werkzeug wird im Folgenden als Schlüsselhalter 1 bezeichnet, weil in dem Halter 1 gemäß Figur 1 nur Schlüssel angeordnet sind. Einem Fachmann ist jedoch klar, dass anstelle der Schlüssel auch Werkzeuge in dem Halter 1 angeordnet sein können. In diesem Fall würde es sich bei dem Halter 1 um einen Werkzeughalter handeln. Es ist auch möglich sowohl Schlüssel als auch Werkzeuge in dem Halter 1 anzuordnen.
Der Schlüsselhalter 1 gemäß Figur 1 weist eine untere erste Schale 2 und eine obere zweite Schale 3 auf, zwischen denen mehrere Kammern für jeweils einen Schlitten vorgesehen sind. Diese beiden Schalen 2 und 3 sind an ihrer Außenseite vorzugsweise ergonomisch geformt. Durch diese ergonomisch geformtem Schalen 2, 3 weist der Schlüsselhalter 1 ebenfalls eine ergonomische Form auf, so dass der Schlüsselhalter 1 von einer Person bequem in einer Hand gehalten werden kann. Es versteht sich, dass die beiden Seiten 20 und 21 auch eine andere Form aufweisen können, wodurch der Schlüsselhalter 1 ebenfalls eine andere Form aufweist.
In Figur 1 ist zu erkennen, dass zwischen den beiden Schalen 2, 3 zwei Kammern 4, 5 angeordnet sind. In jeder Kammer 4, 5 ist ein Schlitten 6, 7 angeordnet. Dabei können die Schlitten 6, 7 durch Drehen eines Dreh- und Druckknopfs 18 angewählt werden. Wird der Dreh- und Druckknopf 18 durch Drücken betätigt, so wird der angewählte Schlitten aus seiner Kammer heraus bewegt. An den Schlitten 6, 7 kann jeweils ein Schlüsselbart angeordnet werden. Schlüsselbart und Schlitten ergeben jeweils einen Schlüssel. Wie in Figur 1 zu erkennen, ist der Schlitten 7 mit daran angeordnetem Schlüsselbart 8 aus der Kammer 5 des Schlüsselhalters 1 heraus gedreht worden, so dass auch der Schlüsselbart 8 zu erkennen ist. Auch der Schlitten 6 weist einen Schlüsselbart auf, der jedoch in Figur 1 nicht zu erkennen ist, weil sich der Schlitten 6 in der Kammer 4 befindet. Damit ist ein Schlüssel, nämlich der Schlüssel 9 aus dem Schlüsselhalter 1 herausgefahren worden, während sich der andere Schlüssel 10 noch in der Kammer 4 befindet.
Die Kammern 4, 5 werden von parallel zueinander angeordneten Platten 1 1 , 12, 13 gebildet, die durch Abstandshalter 14 und 15 voneinander beabstandet sind. Dabei umgeben die Abstandshalter 14, 15 die Kammern 4 und 5 zumindest teilweise. Wie in Figur 1 dargestellt, weisen die Kammern 4, 5 jeweils eine Öffnung 16, 17 auf, die groß genug ist, damit die Schlüssel 9, 10 aus der jeweiligen Kammer 4, 5 herausgefahren werden können. Die obere Schale 3 ist dabei auf der obersten Platte 13 angeordnet und die untere Schale 2 auf der untersten Platte 1 1 . Die Platte 12 bildet somit eine Zwischenwand zwischen den zwei benachbarten Kammern 4, 5. Für einen Fachmann ist klar, dass durch Anordnung einer weiteren Platte sowie eines daran angeordneten Abstandshalters eine weitere Kammer geschaffen werden kann, in die dann ein weiterer Schlitten eingebracht werden kann. Somit können durch Anordnung von n Platten und n Abstandshaltern n weitere Kammern geschaffen werden (wobei n > 1 ), in denen jeweils ein weiterer Schlüssel angeordnet werden kann. Verzichtet man auf die mittlere Platte 12 sowie einen der Abstandshalter 14 beziehungsweise 15, so erhält man einen Schlüsselhalter mit nur einer Kammer. Durch diesen modularen Aufbau kann somit ein Schlüsselhalter mit beliebig vielen Kammern geschaffen werden.
In diesem Schlüsselhalter 1 können somit x Schlüssel aufbewahrt werden, wobei x der Anzahl der Schlitten entspricht, die in einer der 2 Kammern (n = 2) angeordnet sind, wobei x > 1 und n > x ist.
Die beiden Schalen 2, 3 bestehen dabei aus einem Kunststoff, beispielsweise einem Hartkunststoff. Die Platten 1 1 bis 13 und die Abstandshalter 14, 15 können aus Kunst- stoff oder einem Metall bestehen. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Metall um ein Leichtmetall, damit das Gewicht des Schlüsselhalters 1 klein gehalten wird. Besonders bevorzugt bestehen die Platten 1 1 bis 13 sowie die Abstandshalter 14, 15 aus Kunststoff. Obwohl in diesem Fall auf die beiden Schalen 2, 3 verzichtet werden kann, werden diese dennoch auf die oberste beziehungsweise unterste Platte 1 1 , 13 angebracht. Diese Schalen 2, 3 dienen nicht nur als Schutzhüllen, sondern können auch dazu dienen, Embleme, wie zum Beispiel Firmenzeichen, auf deren Außenseite sichtbar anzuordnen. Dies ist in Figur 1 jedoch nicht dargestellt.
Die Schlitten 6, 7 bestehen vorzugsweise aus einem Metall, besonders bevorzugt aus einem Leichtmetall. Dadurch, dass das Material des Schlüsselhalters 1 nur eine geringe Dichte aufweist, weist dieser Schlüsselhalter 1 ebenfalls nur ein geringes Gewicht auf.
Der Dreh- und Druckknopf 18 ist drehbar auf der oberen Schale 3 angeordnet und weist eine Zunge 19 auf. Dieser Dreh- und Druckknopf 18 kann mittels der Zunge 19 bequem in Richtung der Pfeile 1 16 beziehungsweise 1 17 gedreht werden. In dem Dreh- und Druckknopf 18 ist ein verschiebbares Verstellelement 24 vorgesehen. Bei diesem Verstellelement 24 kann es sich beispielsweise um einen Stab handeln. Das Verstellelement 24 kann dabei in Richtung des Pfeils 22 beziehungsweise des Pfeils 23 bewegt werden, das heißt, das Verstellelement 24 kann in den Dreh- und Druckknopf 18 hinein oder aus diesem heraus bewegt werden.
Es versteht sich, dass anstelle der Schlüsselbärte auch ein Werkzeugrohling in den jeweiligen Schlitten 6, 7 angeordnet werden kann, womit es sich nicht um einen Schlüsselhalter sondern um einen Halter für ein Werkzeug handeln würde. Möglich ist aber auch, in dem Schlitten 6 ein Werkzeug und in den Schlitten 7 ein Schlüssel anzuordnen oder aber in beiden Schlitten 6, 7 einen Werkzeugrohling anzubringen. Der jeweiligen Schlitten 6 beziehungsweise 7 bildet mit dem entsprechenden Werkzeugrohling ein Werkzeug. Bei diesen Werkzeugen handelt es sich beispielsweise um einen Schraubendreher, ein Messer, eine kleine Säge, einen Vierkantschlüssel oder ähnliche Werkzeuge.
In Figur 2 ist eine Explosionszeichnung des in Figur 1 dargestellten Schlüsselhalters 1 dargestellt. Die untere Schale 2 sowie die obere Schale 3 bilden die Ober- beziehungs- weise Unterseite des Schlüsselhalters 1 . Zwischen den beiden Schalen 2, 3 sind die Platten 1 1 bis 13 angeordnet. Vorzugsweise weisen - wie dies in Figur 2 zu erkennen ist - die direkt an den Schalen 2, 3 angeordneten Platten 1 1 , 13 eine etwas größere Dicke als die zwischen den Platten 1 1 , 13 angeordnete Platte 12 auf. Damit verleihen die obere Platte 13 und die untere Platte 1 1 dem Schlüsselhalter 1 die gewünschte Stabilität. Die Platten 1 1 bis 13 haben jeweils mehrere Öffnungen 25 bis 27; 28 bis 30; 31 bis 33, durch die jeweils ein Verbindungselement, beispielsweise eine Schraube, hindurchgeführt werden kann. Solche Verbindungselemente sind jedoch der Übersicht halber nicht dargestellt. Auch die zwischen den Platten 1 1 bis 13 angeordneten Abstandshalter 14 und 15 weisen Öffnungen 34 bis 36; 37 bis 39 für Verbindungselemente auf. Werden die Abstandshalter 14, 15 zwischen den Platten 1 1 bis 13 angeordnet, so liegen die jeweiligen Öffnungen der Platten 1 1 bis 13 sowie der Abstandhalter 14, 15 übereinander, so dass die Verbindungselemente durch die übereinander angeordneten Öffnungen durchgeführt werden können. Dadurch können die Abstandshalter 14, 15 mit den Platten 1 1 bis 13 fest verbunden werden. Obwohl die Schalen 2, 3 ebenfalls Öffnungen aufweisen können, durch die Verbindungselemente durchgeführt werden können und diese somit mit der oberen beziehungsweise unteren Platte 13, 1 1 verbunden werden können, können diese Schalen 2, 3 auch mit der oberen beziehungsweise der unteren Platte 1 1 , 13 verklebt werden. Auch ist es möglich, dass die obere und die untere Platte 1 1 , 13 Fixierelemente, zum Beispiel Einrastelemente, aufweisen, mit denen die Schalen 2, 3 auf der jeweiligen Platte 1 1 beziehungsweise 13 fixiert werden können. Vorteilhaft bei diesen Fixierelementen ist insbesondere, dass die Schalen 2, 3 sehr einfach von dem Schlüsselhalter 1 entfernt und durch andere Schalen ersetzt werden können. Damit kann sehr einfach die Optik des Schlüsselhalters 1 verändert werden. Fixierelemente sind jedoch in Figur 2 nicht dargestellt.
Der Schlüsselhalter 1 weist einen Zylinder 40 auf, der im unteren Abschnitt ein platten- förmiges Fundament 41 aufweist, mit dem der Zylinder 40 in eine dafür vorgesehene Aussparung 42 eingebracht werden kann, die in der Platte 1 1 angeordnet ist. Der Zylinder 40 besitzt eine Öffnung 43, die in Längsrichtung des Zylinders 40 verläuft und so einen inneren Kanal bildet. In diesen inneren Kanal kann ein im Wesentlichen stabför- miges Element 44 eingebracht werden. Der Zylinder 40 weist an einer Seite zwei Öffnungen auf sich 45, 46, die jeweils mit dem inneren Kanal verbunden sind. Das stabförmige Element 44 weist an seiner Unterseite 47 eine untere Öffnung auf, in der ein Federelement 48 angebracht werden kann. Diese untere Öffnung des stabför- migen Elements 44 ist in Figur 2 jedoch nicht zu sehen. Das stabförmige Element 44 besteht aus einem unteren Abschnitt 49 sowie einem oberen Abschnitt 50, wobei der auf dem unteren Abschnitt 49 angeordnete obere Abschnitt 50 schmaler ausgebildet ist als der untere Abschnitt 49. Dieser schmalere Abschnitt 50 sitzt auf einem Plateau 60 des unteren Abschnitts 49. Wird das stabförmige Element 44 in den Zylinder 40 eingesetzt, so ragt es mit seinem oberen Abschnitt 50 zumindest teilweise aus der Öffnung 43 des Zylinders 40 heraus, so dass auf den oberen Abschnitt 50 der Dreh- und Druckknopf 18 aufgesetzt werden kann. Der untere Abschnitt 49 weist zwei übereinander angeordnete, jedoch zueinander versetzte Einkerbungen 51 , 52 auf. In diesen Einkerbungen 51 , 52 können Mittel 53, 54 zumindest teilweise angebracht werden. Im Falle des in Figur 2 gezeigten Ausführungsbeispiels handelt es sich bei den Mitteln um Kugeln 53, 54. Dabei haben die Öffnungen 45, 46 des Zylinders 40 einen solchen Durchmesser, dass in diese Öffnungen 45, 46 die Mittel 53, 54 eingebracht werden können. Im aufgebauten Zustand sitzen die Mittel 53, 54 somit in den beiden Öffnungen 45, 46 des Zylinders 40.
Die beiden Platten 12, 13, die Schale 3 sowie die beiden Schlitten 6, 7 weisen jeweils eine Öffnung 55, 56, 57, 58, 59 auf, durch die der Zylinder 40 im aufgebauten Zustand hindurchgeführt ist. Zu erkennen ist auch eine Scheibe 61 , die eine Öffnung 62 aufweist, durch die der obere Abschnitt 50 des stabförmigen Elements 44 hindurchgeführt werden kann. Diese Scheibe 61 liegt dabei zumindest teilweise auf dem oberen Bereich 63 des Zylinders 40 auf. Auf der Scheibe 61 wird ein Federelement 64 angeordnet, das den oberen Abschnitt 50 des stabförmigen Elements 44 umgibt und in dem Dreh- und Druckknopf 18 angeordnet ist. Das stabförmige Element 44 ist damit ebenfalls zumindest teilweise in dem Dreh- und Druckknopf 18 angeordnet. Der Dreh- und Druckknopf 18 weist eine Öffnung 65 auf, die einer weiteren, jedoch in Figur 2 nicht zu sehenden Öffnung, gegenüber liegt und durch die das Verstellelement 24 hindurchgeführt ist. Dieses Verstellelement 24 ist auch durch zwei gegenüberliegende Öffnungen des oberen Abschnitts 50 des stabförmigen Elements 44 hindurchgeführt, wobei in Figur 2 nur der Durchgang 66 zu erkennen ist. Damit das Verstellelement 24 durch den oberen Abschnitt 50 hindurchgeführt werden kann, weist der obere Abschnitt 50 einen Durchgang 66 auf. Zu erkennen sind auch zwei Federelemente 67, 68. Ein jedes der beiden Federelemen- te 67, 68 umgibt den Zylinder 40 im Bereich der Öffnungen 45, 46. Die Federelemente 67, 68 sind mit ihren Enden 69, 70 beziehungsweise 71 , 72 in dafür vorgesehenen Öffnungen angeordnet. Mit einem Ende 69, 70 beziehungsweise 71 , 72 sind die Federelemente 67, 68 in einer in den Zylinder 40 eingebrachten Öffnung angeordnet und mit dem anderen Ende 69, 70 beziehungsweise 71 , 72 in einer in dem Schlitten 6, 7 angeordneten Öffnung angebracht. Die Federelemente 67, 68 sind somit zum einen mit dem Zylinder 40 und zum anderen mit dem jeweiligen Schlitten 6, 7 verbunden. Die Federelemente 67, 68 sind dabei derart mit dem Zylinder 40 und dem jeweiligen Schlitten 6, 7 verbunden, dass diese Federelemente 67, 68 unter Spannung stehen, solange der jeweilige Schlitten 6, 7 sich in der entsprechenden Kammer befindet und dort arretiert ist. Die Öffnungen in denen die Federelemente 67, 68 angeordnet sind, sind in der Figur 2 nicht zu erkennen. Der Übersicht halber sind die Schlitten 6, 7 ohne einen Schlüsselbart dargestellt.
Zu erkennen sind auch die in den Schlitten 6, 7 angeordneten Öffnungen 73, 74 beziehungsweise 75, 76. in diese Öffnungen 73 bis 76 können die als Kugeln ausgebildeten Mittel 53 beziehungsweise 54 zumindest teilweise angeordnet werden. Ist der Schlitten 7 beispielsweise aus der Kammer herausgefahren worden, so ist das Mittel 54 teilweise in der Öffnung 46 des Zylinders 40 und teilweise in der Öffnung 75 des Schlittens 7 angeordnet. Wird der Schlitten 7 wieder in die Kammer zurückgefahren, so ist das Mittel 54 teilweise in der Öffnung 46 des Zylinders und teilweise in der Öffnung 76 des Schlittens 7 angeordnet. Entsprechendes gilt auch für die Anordnung des Mittels 53.
Erst wenn das stabförmige Element 44 gedreht wird und dieses eine Stellung erreicht, bei der eine der Einkerbungen 51 , 52 gegenüber der entsprechenden Öffnung 45 beziehungsweise 46 des Zylinders 40 angeordnet ist, bewegt sich das Mittel 53 beziehungsweise 54 zumindest teilweise in die Einkerbung 51 beziehungsweise 52. Sobald das Mittel 53 beziehungsweise 54 teilweise in den entsprechenden Einkerbungen 51 , 52 angeordnet sind, wird die Arretierung gelöst. Damit wird der entsprechenden Schlitten 6, 7 durch das unter Spannung stehende Federelement 67, 68 aus der jeweiligen Kammer heraus bewegt. Die Scheibe 61 weist drei Einkerbungen 77 bis 79 auf. Jede dieser Einkerbungen 77 bis 79 entspricht einer bestimmten Position. Durch Drehen des Dreh- und Druckknopfs 18 können diese Positionen angewählt werden. Wird die mittlere Einkerbung 78 angewählt, so befindet sich der Dreh- und Druckknopf 18 in einer Nullstellung. Wird der Dreh- und Druckknopf 18 zur Einkerbung 77 bewegt, so kann der Schlitten 7 angewählt werden. Wird hingegen der Dreh- und Druckknopf 18 zur Einkerbung 79 bewegt, so wird der Schlitten 6 angewählt. Für einen Fachmann ist klar, dass für x Schlitten die Scheibe 61 eine Einkerbung mehr als Schlitten aufweisen muss. Es müssen also für x Schlitten x+1 Einkerbungen vorhanden sein. Die Einkerbungen 77 bis 79 dienen somit dazu, dass der Dreh- und Druckknopf 18 einrastet, sobald der Dreh- und Druckknopf 18 die Position einer Einkerbung erreicht hat.
Es versteht sich, dass, wenn ein oder mehrere zusätzliche Schlüssel oder Werkzeuge in dem Halter 1 angeordnet werden sollen, nicht nur zusätzliche Platten und Abstandshalter vorgesehen werden müssen, sondern dass auch ein gegenüber dem Zylinder 40 in Längsrichtung verlängerter Zylinder und damit auch ein gegenüber dem Element 44 in Längsrichtung verlängertes Element vorgesehen werden muss.
In Figur 3 ist ein Schnitt A-A durch den in Figur 1 dargestellten Schlüsselhalter 1 gezeigt. Der Schnitt A-A ist jedoch nicht durch den gesamten Schlüsselhalter 1 durchgeführt worden, so dass die erste Seite 20 vollständig dargestellt ist. In dem Zylinder 40 ist das stabförmige Element 44 angeordnet, wobei der obere Abschnitt 50 des stabförmi- gen Elements 44 in den Dreh- und Druckknopf 18 hineinragt. Das Verstellelement 24 ist durch den Dreh- und Druckknopf 18 sowie den darin angeordneten oberen Abschnitt 50 hindurchgeführt. Der Dreh- und Druckknopf 18 liegt dabei in der Öffnung 59 der Schale 3 und umgibt die Scheibe 61 vollständig. Die Stellung der Zunge 19 des Dreh- und Druckknopfs 18 zeigt, dass sich der Dreh- und Druckknopf 18 nicht in der Nullstellung befindet, da die Mitte der Zunge 19 eine gedachte Verlängerungslinie mit der Einkerbung 77 bildet. Die Feder 63, die den oberen Abschnitt 50 des stabförmigen Elements 44 umgibt, ist in Figur 3 der Übersicht halber nicht dargestellt.
In Figur 3 ist ferner zu erkennen, dass der Zylinder 40 in die Öffnung 59 der Schale 2 hineinragt und von dem Dreh- und Druckknopf 18 umgeben ist. Die Scheibe 61 liegt dabei auf dem Zylinder 40 auf. In dem Zylinder 40 ist der untere Abschnitt 49 des stab- förmigen Elements 44 angeordnet. Die beiden Mittel 53, 54 sind in den Öffnungen 45, 46 des Zylinders 40 angeordnet. Da sich der Dreh- und Druckknopf 18 nicht in der Nullstellung befindet, sondern die Einkerbung 77 angewählt worden ist, sitzt das Mittel 54 in der entsprechenden Einkerbung 52 des unteren Abschnitts 50. Während der Schlüssel 9 aus der Kammer 5 herausgefahren worden ist, befindet sich der Schlüssel 10 noch in der Kammer 4.
Das Anwählen und Herausfahren eines Schlüssels 9, 10 erfolgt dabei wie folgt.
Auf der oberen Schale 3 ist der drehbare Dreh- und Druckknopf 18 mit seiner Zunge 19 angeordnet. Durch die Zunge 19 lässt sich der Dreh- und Druckknopf 18 bequem in Richtung des Pfeils 1 16 oder des Pfeils 1 17 drehen. Ist die Zunge 19 des Dreh- und Druckknopfs 18 in Richtung der Längsachse des Schlüsselhalters 1 , das heißt in Richtung der Seite 21 des Schlüsselhalters 1 ausgerichtet, wie dies in Figur 1 der Fall ist, so befindet sich der Dreh- und Druckknopf 18 in der Nullstellung. In der Nullstellung bildet die Zunge 19 somit eine Verlängerung der Einkerbung 78. In dieser Nullstellung kann der Dreh- und Druckknopf 18 nicht gedrückt werden. Zudem ist in dieser Nullstellung keiner der in dem Schlüsselhalter 1 angeordneten Schlitten 6, 7 angewählt. In der Nullstellung können somit die Schlitten 6, 7 nicht bewegt werden. Soll nun einer der Schlitten 6, 7 angewählt werden, so muss der Dreh- und Druckknopf 18 gedreht werden. Dazu weist der Dreh- und Druckknopf 18 das verschiebbare Verstellelement 24 auf, das in Richtung der Pfeile 22 beziehungsweise 23 bewegt werden kann. Das Verstellelement 24 kann somit in den Dreh- und Druckknopf 18 hinein oder aus diesem heraus bewegt werden. Durch Bewegen des Verstellelements 24 in Richtung des Pfeils 22 beziehungsweise des Pfeils 23 erreicht das Verstellelement 24 eine andere Position, das heißt, eine der Einkerbungen 77, 78, 79. Wird diese andere Position 77 bis 79 erreicht, so arretiert das Verstellelement 24 in dieser Position. Sobald das Verstellelement 24 die Position 77 oder 79 erreicht hat, ist einer der Schlitten 6 oder 7 angewählt. Ist die Position 77 erreicht, so befindet sich die Einkerbung 52 gegenüber der Öffnung 46 des Zylinders 40, in der sich das Mittel 54 befindet. Dadurch rutscht das Mittel 54 zumindest teilweise in die Einkerbung 52, wodurch die Arretierung des Schlittens 7 gelöst wird, weil das Mittel 54 nicht mehr zumindest teilweise in der entsprechenden Öffnung des Schlittens 7 angeordnet ist. Durch das unter Spannung stehende Federelement 67 wird dann der Schlitten 7 solange aus der Kammer 5 bewegt, bis der Schlitten 7 seine endgültige Position erreicht hat (vergleiche Figur 3).
Wird nun der Dreh- und Druckknopf 18 gedrückt, so wird das Mittel 54 aus der Einkerbung 52 des Elements 44 und in die Öffnung 46 geschoben, weil die Einkerbung 52 nicht mehr gegenüber der Öffnung 46 des Zylinders 40 angeordnet ist. Ist das Mittel 54 schließlich zumindest teilweise in der Öffnung 46 angeordnet, so ist der Schlitten 7 wieder arretiert.
Ist der Schlüssel 9 einmal herausgefahren worden und hat er seine endgültige Position erreicht, so lässt sich der Dreh- und Druckknopf 18 nicht mehr drehen, sondern nur noch drücken. Will man den Schlüssel 9 wieder in die Kammer 5 zurückfahren, so hält man den Dreh- und Druckknopf 18 gedrückt und schiebt den Schüssel 9 manuell in die Kammer 5 zurück. Hat der Schlüssel 9 seine endgültige Position in der Kammer 5 erreicht, so wird der Schlüssel 9 in dieser Position arretiert. Das Federelement 67 wird dabei wieder unter Spannung gesetzt, das heißt das Federelement 67 wird vorgespannt. Ist der Schlüssel 9 in der Kammer 5 arretiert worden, so lässt sich der Dreh- und Druckknopf 18 wieder in eine andere Position drehen, zum Beispiel in die Nullstellung, das heißt die Zunge 19 wird oberhalb der der Einkerbung 78 angeordnet.
Der Schlüsselhalter 1 weist somit für jeden Schlüssel 9, 10 eine Arretiervorrichtung 170, 172 auf. Diese Arretiervorrichtungen 170, 172 bestehen jeweils aus einer der in dem Zylinder 40 angeordneten Öffnungen 45, 46, einem der Mittel 53, 54 sowie einer in dem stabförmigen Element 44 angebrachten Einkerbung 51 , 52. Das Kernstück der Arretiervorrichtungen 170 beziehungsweise 172 ist dabei das jeweilige Mittel 53, 54 sowie die in dem stabförmigen Element 44 angeordnete Einkerbung 51 , 52, weil durch die Bewegung des Mittels 53 beziehungsweise 54 in die Einkerbung 51 beziehungsweise 52 der jeweilige Schlüssel nicht mehr arretiert ist, da die Mittel 53, 54 dann aus den entsprechenden Öffnungen 45, 46 des Zylinders 40 in die Einkerbungen 51 , 52 rutschen können. Dadurch kann der jeweilige Schlüssel durch die Federkraft des entsprechenden Federelements 67 beziehungsweise 68 aus der Kammer 4 beziehungsweise 5 heraus bewegt werden. Die Einkerbungen 51 und 52 können also auch als Gegenmittel bezeichnet werden, die mit dem entsprechenden Mittel 53, 54 wechselwirken. Mittel 53, 54 und Gegenmittel 51 , 52 sind somit derart angeordnet, dass diese mit einander wechselwirken können.
In Figur 4 ist ein Ausschnitt einer Variante des in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Halters 1 für mindestens einen Schlüssel und/oder mindestens ein Werkzeug gezeigt. Dabei ist in Figur 4 nur ein Schnitt durch eine Kammer 80 des Halters 81 gezeigt. Da bei diesem Ausführungsbeispiel lediglich Schlüssel in dem Halter 81 angeordnet sind, wird dieser Halter 81 im Folgenden auch als Schlüsselhalter 81 bezeichnet. Die Kammer 80 wird durch eine obere Platte 82 und eine untere Platte 83 gebildet. Oberhalb der Platte 82 ist eine weitere Kammer angeordnet, die aber nicht im Detail dargestellt ist. In der Kammer 80 ist ein Schlüssel 1 10 angeordnet, der aus einem Schlitten 87 mit einem daran angeordneten Schlüsselbart 89 besteht. Der Schlitten 87 ist dabei zumindest teilweise auf einem ihm zugeordneten Federelement 93 gelagert. Dieses dem Schlitten 87 zugeordnete Federelement 93 ist in einer Nut 130 eines in dem Schlüsselhalter 81 angeordneten Zylinders 84 gelagert. Dabei ist das Federelement 93 mit einem Ende in dem Schlitten 87 und mit dem anderen Ende in dem Zylinder 84 fixiert. Dazu weisen der Zylinder 84 sowie der Schlitten 87 jeweils eine Öffnung auf, in der die entsprechenden Enden des Federelements 93 gelagert sind. Die Lagerung des Federelements 93 in den Öffnungen des Schlittens 87 beziehungsweise des Zylinders 84 ist allerdings der Übersicht halber in der Figur 4 nicht dargestellt. Das Federelement 93 ist um den Zylinder 84 herum angeordnet und steht unter Spannung, wenn der Schlitten 87 in der Kammer 80 angeordnet ist.
Durch die Kammer 80 verläuft der Zylinder 84, der einen Durchgang 85 aufweist, in dem ein stabförmiges Element 86 angeordnet ist. Das stabförmige Element 86 weist im unteren Bereich ein Federelement 92 auf. An diesem Element 86 sind zwei einander gegenüberliegende Knacken 101 und 1 13 angebracht. Um diesen Zylinder 84 ist der Schlitten 87 angeordnet. Der Zylinder 84 weist - ebenso wie der Zylinder 40 des
Schlüsselhalters 1 - ein Fundament 90 auf, mit dem der Zylinder 84 in einer Aussparung 91 der Platte 83 angeordnet ist.
Der Zylinder 84 besitzt zwei gegenüberliegende Öffnungen 94, 95, in denen jeweils ein Mittel 96 beziehungsweise 97 angeordnet ist. Diese beiden Mittel 96, 97 sind als Schieber in den beiden Öffnungen 94, 95 angeordnet. Die beiden Mittel 96, 97 entsprechen damit den Mitteln 53, 54 des Schlüsselhalters 1 . Der Schlitten 87 weist einen Stift 98 auf, der über ein Federelement 99 in Richtung des Pfeils 1 18 gedrückt ist, so dass der Stift 98 das Mittel 96 an das stabförmige Element 86 presst. Dadurch kann der Schlüssel 1 10 nicht gedreht werden, weil das Mittel 96 zumindest teilweise in dem Durchgang 85 des Zylinders 84 angeordnet ist. Der Schlüssel 1 10 befindet sich damit in einer arretierten Stellung.
Zu erkennen ist auch das Federelement 93, das in der schematisch dargestellten Nut 130 des Schlittens 87 angeordnet ist. Ist der Schlüssel 1 10 in der Kammer 80 angeordnet, so steht das Federelement 93 im arretierten Zustand unter Spannung. Damit wird der Schlüssel 1 10 automatisch aus der Kammer 80 heraus bewegt, sobald sich der Schlüssel 1 10 nicht mehr in dem arretierten Zustand befindet.
In Figur 5 ist wiederum der Ausschnitt des in Figur 4 gezeigten Schlüsselhalters 81 in einem entriegelten Zustand dargestellt. Dabei wurde das Element 86 durch Drücken eines in Figur 5 nicht dargestellten Dreh- und Druckknopfs in Richtung des Pfeils 102 bewegt, so dass das Federelement 92 gestaucht wurde. Das Element 86 wurde dabei in Richtung des Pfeils 102 gedrückt, wodurch die Knacken 101 , 1 13 nach unten, das heißt in Richtung der unteren Platte 83 bewegt wurden. Da die Knacke 101 von dem Element 86 aus gesehen in einem flachen Winkel nach oben zu einem Plateau 104 verläuft, kann sich die Knacke 101 zwischen das Mittel 96 und das Element 86 schieben, wodurch das Mittel 96 in Richtung des Pfeils 105 bewegt wird. Dadurch schiebt das Mittel 96 auch den Stift 98 in Richtung des Pfeils 105, wodurch das Federelement 99 gestaucht wird. Da das Mittel 96 nun nicht mehr zumindest teilweise in dem Durchgang 85 angeordnet ist, befindet sich der Schlüssel 1 10 in einem entriegelten Zustand. Dadurch ist es möglich, dass der Schlüssel 1 10 durch eine Drehung um 180° aus der Kammer 80 heraus bewegt werden kann. Die Drehung um 180° ist durch den Pfeil 106 angedeutet.
Zu erkennen ist auch die Knacke 1 13, die an dem Element 86 angeordnet ist und der Knacke 101 gegenüberliegt.
Dieser Schlüsselhalter 81 unterscheidet sich somit von dem Schlüsselhalter 1 nur durch den Aufbau der Arretiervorrichtung für einen Schlüssel. Die Arretiervorrichtung ist mit der Bezugszahl 171 versehen. Die Arretiervorrichtung 171 für den Schlüssel 1 10 gemäß Figur 5 besteht aus einem in dem Zylinder 84 angeordneten stabformigen Element 86, das zwei einander gegenüberliegende Knacken 101 , 1 13 aufweist. Des Weiteren weist die Arretiervorrichtung 171 zwei in dem Zylinder 84 gegenüberliegende Öffnungen 95, 94 auf, in denen jeweils ein Mittel 96, 97 angeordnet ist. Ferner ist in dem Schlitten 87 des Schlüssels 1 10 ein Stift 98 vorgesehen, der über ein Federelement 99 aus dem Schlitten 87 herausgedrückt werden kann. Dieser Stift 98 sowie die Knacken 101 , 1 13 wechselwirken mit den beiden Mitteln 96 und 97. Deshalb können die Knacken 101 , 1 13 sowie der Stift 98 auch als Gegenmittel 98, 101 , 1 13 bezeichnet werden.
In Figur 6 ist eine weitere Ansicht des in den Figuren 4 und 5 gezeigten Ausschnitts des Schlüsselhalters 81 gezeigt. Dabei wurde der Schlüssel 1 10 um 180° gedreht, so dass der Schlüssel 1 10 mit seinem Schlüsselbart 89 aus dem Schlüsselhalter 81 herausragt. Allerdings ist das Element 86 durch Loslassen des Dreh- und Druckknopfs wieder nach oben bewegt worden, weil das gestauchte Federelement 92 wieder entlastet wurde, wodurch es das Element 86 nach oben, das heißt in Richtung des Pfeils 1 12 damit in Richtung der Platte 82 bewegt hat. Die beiden Knacken 101 und 1 13 erreichten dadurch wieder die in Figur 4 gezeigte Ausgangsstellung. Wie in Figur 6 zu sehen, ist das Mittel 96 weiterhin vollständig in der Öffnung 95 angeordnet. Auf der gegenüberliegenden Seite des Zylinders 84 wird das Mittel 97 in Richtung des Pfeils 1 1 1 , das heißt in Richtung des Elements 86 geschoben, weil das Federelement 99 nicht mehr gestaucht ist und dadurch den Stift in Richtung des Pfeils 1 1 1 bewegen kann. Da das Mittel 97 zumindest teilweise in dem Durchgang 85 angeordnet ist, befindet sich der Schlüssel 1 10 in einem arretierten Zustand. Wird nun der Dreh- und Druckknopf wieder gedrückt, so bewegt sich das Element 86 wieder nach unten. Dadurch wird eine Stellung erreicht, bei der die Knacke 1 13 auf das Mittel 97 drückt. Durch den von der Knacke 1 13 ausgeübten Druck bewegt sich das Mittel 97 in Richtung des Schiebers 98, das heißt in Richtung des Pfeils 1 14, wodurch der Schieber 98 entgegen der Federkraft des Federelements 99 ebenfalls in Richtung des Pfeils 1 14 und zurück in den Schlitten 87 bewegt wird. Dadurch wird ein entriegelter Zustand erreicht, so dass der Schlüssel 1 10 manuell durch eine 180°-Drehung, das heißt eine Drehung in Richtung des Pfeils 1 15, wieder zurück in die Kammer 80 des Schlüsselhalters 81 bewegt werden kann. Wird der Dreh- und Druckknopf wieder losgelassen, so wird das Element 86 wieder nach oben, das heißt in Richtung des Pfeils 1 12 bewegt, so dass der Zustand gemäß Figur 4 wieder erreicht wird.
Kernstück der Arretiervorrichtung 171 sind damit die beiden einander gegenüberliegenden Knacken 101 , 1 13, mit denen das entsprechende Mittel 96 beziehungsweise 97 gegen den Stift 98 gedrückt werden kann, womit ein entriegelter Zustand erhalten wird. Steht allerdings die entsprechende Knacke 101 beziehungsweise 1 13 nicht mit dem korrespondierenden Mittel 96, 97 in Kontakt, so drückt das als Stift ausgebildete Gegenmittel 98 das jeweilige Mittel 96, 97 mittels Federkraft in Richtung des stabformigen Elements 86 und der Schlüssel 1 10 befindet sich in einer arretierten Position, weil der Stift 98 zumindest teilweise in dem Zylinder 84 angeordnet ist, wodurch der Schlitten 87 nicht um den Zylinder 84 bewegt werden kann.
Figur 7 zeigt eine Variante des in den Figuren 4 bis 6 gezeigten Halters 81 für mindestens einen Schlüssel und/oder mindestens ein Werkzeug. Der Halter 120 wird im Folgenden als Schlüsselhalter bezeichnet, weil in diesem lediglich Schlüssel angeordnet sind. Der Schlüsselhalter 120 weist wiederum eine Kammer 121 auf, in der ein Schlüssel 122, bestehend aus einem Schlitten 123 und einem Schlüsselbart 124, angeordnet ist. Die Kammer 121 befindet sich zwischen einer unteren Platte 125 und einer parallel dazu angeordneten oberen Platte 126. Oberhalt der oberen Platte 126 ist eine weitere Kammer angeordnet, die jedoch der Übersicht halber nicht im Detail dargestellt ist. In der Kammer 121 ist ein Zylinder 127 zumindest teilweise angeordnet, der mit einem Fundament 128 in einer Aussparung 129 der unteren Platte 125 sitzt. Auf dem Fundament 128 ist ein Federelement 132 zumindest teilweise angeordnet, wobei dieses Federelement 132 in einer Nut 133 des Schlittens 123 angeordnet ist und den Zylinder 127 umgibt. In dem Zylinder 127 ist ein stabförmiges Element 135 angeordnet. In diesem Element 135 ist wiederum ein Federelement 137 gelagert, das dem Federelement 92 des Schlüsselhalters 81 entspricht.
In der Platte 126 ist eine Vertiefung 142 angebracht, die einer weiteren Vertiefung 143 gegenüberliegt. Dabei ist der Abstand zwischen den beiden Vertiefungen 142 und 143 in Bezug auf den Zylinder 127 gleich groß. In dem Zylinder 127 ist eine Öffnung 138 angeordnet, in der eine Knacke 139 sitzt, die an dem Element 135 angeordnet ist. Diese Knacke 139 ist zumindest teilweise oberhalb des Schlittens 123 angeordnet, das heißt die Knacke 139 steht nicht mit dem Schlitten 123 in Kontakt.
Da die Knacke 139 nicht auf den Schlitten 123 drückt, ist der Dorn 141 zumindest teilweise in der Vertiefung 142 der oberen Platte 126 angeordnet. Dadurch ist es nicht möglich, dass der Schlüssel 122 aus der Kammer 121 heraus bewegt wird, weil durch die Anordnung des Dorns 141 in der Vertiefung 142 der Schlüssel 122 arretiert ist.
Der Schlüsselhalter 120 besitzt somit eine Arretiervorrichtung 173, die aus dem Zylinder 127 und dem Element 135 besteht, wobei an dem Element 135 eine Knacke 139 angeordnet ist, die in der Öffnung 138 des Zylinders 127 zumindest teilweise angeordnet ist und mit dem Schlitten 123 des Schlüssels 122 in Kontakt gebracht werden kann. An dem Schlitten 123 ist der Dorn 141 angeordnet, der in die Vertiefung 142 beziehungsweise 143 eingreifen kann, damit der Schlüssel 122 arretiert wird. Damit der Schlüssel 122 sowohl in der Kammer 121 , in der er angeordnet ist, als auch im ausgefahrenen Zustand arretiert werden kann, sind zwei Vertiefungen 142, 143 vorgesehen werden, in denen der Dorn 141 zumindest teilweise angeordnet werden kann.
Kernstück der Arretiervorrichtung 173 sind dabei die Knacke 139, der Dorn 141 sowie die in der Platte 126 angeordneten Vertiefungen 142 und 143. Bewegt nämlich die Knacke 139 den Dorn 141 aus der jeweiligen Vertiefung 142, 143 heraus, so wird ein entriegelter Zustand erhalten, so dass der Schlüssel 122 bewegt werden kann. Der Dorn 141 kann somit als Mittel und die Knacke 139 als Gegenmittel bezeichnet werden, da mit der Knacke 139 der Dorn 141 aus der entsprechenden Vertiefung 142, 143 heraus bewegt werden kann.
In Figur 8 ist der Schlüsselhalter 120 gemäß Figur 7 dargestellt, wobei sich der Schlüssel 122 in einem entriegelten Zustand befindet. Dazu ist der in Figur 8 nicht dargestellte Dreh- und Druckknopf nach unten, das heißt in Richtung der unteren Platte 125 und damit in Richtung des Pfeils 140 gedrückt worden, wodurch auch das Element 135 in Richtung des Pfeils 140, das heißt in Richtung der Platte 125 bewegt wurde. Damit befindet sich in Figur 8 das Federelement 137 in einem gestauchten Zustand. Wie in Figur 8 zu erkennen, drückt die Knacke 139 auf den Schlitten 123, so dass der Schlitten 123 in Richtung der Platte 125, das heißt in Richtung des Pfeils 140, gedrückt wird. Dadurch wird auch der an dem Schlitten 123 angeordnete Dorn 141 in Richtung der Platte 125 bewegt, wodurch der Dorn 141 von der in der oberen Platte 126 angeordneten Vertiefung 142 wegbewegt wird. Somit sitzt der Dorn 141 nicht in der Vertiefung 142, womit sich der Schlüssel 122 in Figur 8 in einem nicht arretierten Zustand befindet. Durch die Federkraft des Federelements 132 wird der Schlüssel 122 damit um 180°, das heißt in Richtung des Pfeils 144, aus der Kammer 121 heraus bewegt. Wird der Dreh- und Druckknopf losgelassen, so bewegt sich das Element 135 aufgrund der Ausdehnung des gestauchten Federelements 137 in Richtung des Pfeils 145. Dadurch bewegt sich auch der Schlitten 123 in Richtung des Pfeils 145, womit der Dorn 141 zumindest teilweise in die Vertiefung 143 eingreift. Der Schlüssel 122 befindet sich somit in einer arretierten Stellung.
Wird der Dreh- und Druckknopf erneut nach unten und damit in Richtung der Platte 125 gedrückt, so wird auch der Dorn 141 aus der Vertiefung 143 bewegt. Die Bewegung des Dorns 141 in Richtung der Platte 125 ist durch den Pfeil 140 angedeutet. Es wird damit ein entriegelter Zustand erhalten, womit der Schlüssel 122 manuell wieder in die Kammer 121 gedreht werden kann, was durch den Pfeil 146 angedeutet ist. Das Federelement 132 wird dadurch wieder gespannt.
In Figur 9 ist eine Variante des in den Figuren 4 bis 6 gezeigten Halters 81 dargestellt. Da in dem Halter 150 gemäß diesem Ausführungsbeispiel lediglich Schlüssel angeordnet sind, wird dieser Halter 150 im Folgenden als Schlüsselhalter 150 bezeichnet. Für einen Fachmann ist jedoch klar, dass in diesem Halter 150 sowohl Schlüssel und Werkzeuge als auch nur Werkzeuge angeordnet werden können.
Dieser Schlüsselhalter 150 weist wiederum eine Kammer 151 auf, in der ein Schlüssel 152, bestehend aus einem Schlitten 153 und einem Schlüsselbart 154, angeordnet ist. Die Kammer 151 wird durch eine obere Platte 155 und eine parallel dazu angeordnete untere Platte 156 gebildet, wobei oberhalb der Platte 155 eine weitere Kammer angeordnet ist, die jedoch nicht im Detail dargestellt ist. In der Kammer 151 ist ein Zylinder 100 angeordnet, der eine Durchführung 157 aufweist, in der ein stabförmiges Element 158 angeordnet ist. Der Zylinder 100 weist ein Fundament 163 auf, das in einer Aussparung 164 der Platte 156 ruht. Im unteren Abschnitt des Elements 158 ist ein Federelement 159 angeordnet, das zumindest teilweise auf der unteren Platte 156 sitzt.
Der Schlitten 153 ist dabei auf einem Federelement 160 angeordnet, das sich in einer vorgespannten Stellung befindet. Dieses Federelement 160 ist ebenfalls mit einem seiner beiden Enden in dem Zylinder 100 und mit dem anderen Ende in dem Schlitten 153 angeordnet. Dies ist jedoch in Figur 9 der Übersicht halber nicht dargestellt. Der Aufbau des Schlüsselhalters 150 entspricht somit im Wesentlichen dem Aufbau der Schlüsselhalter 1 , 81 beziehungsweise 120.
Für jeden Schlüssel weist der Schlüsselhalter 150 eine Arretiervorrichtung auf, die aus folgenden Bestandteilen besteht, was anhand der in Figur 9 dargestellten Arretiervorrichtung 174 erläutert werden soll.
Die Arretiervorrichtung 174 weist den Zylinder 100 mit dem Durchgang 157 auf, in dem das im Wesentlichen stabförmige Element 158 angeordnet ist. An dem Element 158 ist eine Knacke 167 angeordnet, die durch die Öffnung 166 des Zylinders 100 hindurchgeführt und mit einem beweglichen Mittel 168, zum Beispiel einen beweglichen Stift, in Kontakt bringbar ist. Dieses Mittel 168 ist in einer Vertiefung 169 des Schlittens 153 des Schlüssels 152 angeordnet und kann mittels eines Federelements 175 aus dieser Vertiefung 169 heraus bewegt werden. Das Mittel 168 ist somit beweglich in der Vertiefung 169 des Schlittens 153 angeordnet. Damit der Schlüssel 152 in der Kammer 151 arretiert werden kann, ist eine Vertiefung 176 vorgesehen, die der Vertiefung 169 des Schlittens 153 gegenüberliegt, womit ermöglicht wird, dass das Mittel 168 zumindest teilweise in diese Vertiefung 176 eingreifen kann. Um auch eine Arretierung des
Schlüssels 152 zu ermöglichen, wenn der Schlüssel 152 aus der Kammer 151 ausgefahren ist, ist eine weitere Vertiefung 177 vorgesehen, die der in dem Schlitten 153 angeordneten Vertiefung 169 gegenüberliegt, wenn der Schlüssel 152 aus der Kammer 151 herausgefahren wurde. Damit kann das Mittel 168 zumindest teilweise in die Vertiefung 177 eingreifen, wenn der Schlüssel 152 aus der Kammer 151 herausgefahren wurde. Auch bei der Arretiervorrichtung 174 besteht das Kernstück aus der Knacke 167, dem beweglichen Mittel 168 sowie den beiden in der Platte 155 angeordneten Vertiefungen 176 und 177. Die Knacke 167 kann somit in Hinblick auf das Mittel 168 als Gegenmittel angesehen werden. Die Funktion dieser Arretiervorrichtung 174 unterscheidet sich im Prinzip nicht von der Arretiervorrichtung 174 des Schlüsselhalters 120. Auch bei der Arretiervorrichtung 174 wird mittels der Knacke 167 das Mittel 168 aus der jeweiligen Vertiefung 176 beziehungsweise 177 herausbewegt, wenn die Knacke 167 in Richtung des Schlittens 153 bewegt wird. Befindet sich das Mittel 168 in der Vertiefung 176, so kann mittels der Knacke 167 das Mittel 168 direkt nach unten bewegt werden, wodurch der Schlüssel 152 entriegelt wird. Ist hingegen das Mittel 168 in der Vertiefung 177 angeordnet, so kann durch Bewegen des Mittels 168 in Richtung des Schlittens 153 der Schlitten 153 nach unten, das heißt in Richtung der unteren Platte 156 bewegt werden, wodurch auch das Mittel 168 aus der Vertiefung 177 bewegt wird.
Wie auch bei dem Schlüsselhalter 120 kann die Knacke 167 des Schlüsselhalters 150 als Bolzen oder Stab ausgeführt sein.
In Figur 9 befindet sich der Schlüssel 152 innerhalb der Kammer 151 in einem arretierten Zustand. So ist nämlich das Mittel 168 aus der Vertiefung 169 des Schlittens 153 heraus bewegt worden und befindet sich in der Vertiefung 176 der oberen Platte 155. Die Vertiefung 176 weist im Wesentlichen den Durchmesser des Mittels 168 auf, so dass der Schlüssel 152 nicht aus der Kammer 151 heraus bewegt werden kann, weil der Schlüssel 152 über das Mittel 168 fixiert ist, da das Federelement 175 das Mittel 168 in die Vertiefung 176 der Platte 155 presst, das heißt, dass das Mittel 168 durch die Federkraft des Federelements 175 in Richtung des Pfeils 178 bewegt wird.
Figur 10 zeigt einen Schnitt A-A durch den in Figur 9 dargestellten Ausschnitt des Schlüsselhalters 150. In der Kammer 151 ist der Schlitten 153 zu erkennen, der um den Zylinder 100 mit dem darin sitzenden stabförmigen Element 158 angeordnet ist. Der Zylinder 100 ist jedoch der Übersicht halber nicht dargestellt. In der Vertiefung 169 des Schlittens 153 ist das Federelement 175 zu erkennen, das das keilförmige Mittel 168 mittels der Federkraft zumindest teilweise in die Vertiefung 176 der Platte 155 schiebt. Das Federelement 175 ist zwischen dem Schlitten 153 und dem Mittel 168 angeordnet und mit dem Schlitten 153 und dem Mittel 168 verbunden. Das Federelement 175 sitzt dabei in einer Aussparung 179 des Mittels 168 und ist in dieser Aussparung 179 fixiert.
Figur 1 1 zeigt eine weitere Ansicht des in Figur 9 gezeigten Ausschnitts des Schlüsselhalters 150. Durch Drücken des Dreh- und Druckknopfs, der in Figur 1 1 aufgrund der Darstellung nicht zu erkennen ist, wurde das Element 158 nach unten bewegt. Damit wird auch die an dem Element 158 angeordnete Knacke 167 nach unten bewegt, das heißt in Richtung der Platte 156 bewegt, was durch den Pfeil 180 angedeutet ist. Wie in dieser Ansicht zu erkennen, wurde auch das Mittel 168 mittels des Bolzens 167 nach unten gedrückt, das heißt weiter in die Vertiefung 169 des Schlittens 153 bewegt. Dies ist ebenfalls durch den Pfeil 180 angedeutet.
Durch das Drücken des Dreh- und Druckknopfs wird das Mittel 168 über die Knacke 167 somit aus der Vertiefung 176 der Platte 155 heraus und in die Vertiefung 169 des Schlittens 153 hinein bewegt. Damit befindet sich das Mittel 168 unterhalb der Platte 155. Der Schlitten 153 ist damit nicht mehr in der Vertiefung 176 der Platte 155 fixiert, womit der Schlüssel 152 aus der Kammer 151 herausfahren wird. Dies geschieht durch das vorgespannte Federelement 160, das den Schlüssel 152 durch die auf ihr ruhende Federkraft aus der Kammer 151 heraus bewegt.
In Figur 12 ist ein Schnitt A-A durch den in Figur 1 1 dargestellten Schlüsselhalter 150 gezeigt, bei dem sich der Schlüssel 152 in dem entriegelten Zustand befindet. Da das Element 158 mit der daran angeordneten Knacke 167 in Richtung des keilförmigen Mittels 168, das heißt in Richtung des Pfeils 180 bewegt wurde, drückte die Knacke 167 auf das keilförmige Mittel 168. Damit übt die Knacke 167 entgegen der Federkraft der Feder 175 eine Kraft aus, die größer ist als die Federkraft der Feder 175. Dadurch wird das keilförmige Mittel 168 aus der Vertiefung 176 heraus und in die Vertiefung 169 des Schlittens 153 hinein bewegt. Da sich das Mittel 168 nicht mehr in der Vertiefung 176 der Platte 155 befindet, wird ein entriegelter Zustand erreicht, wodurch der Schlüssel 152 aus der Kammer 151 heraus bewegt werden kann.
Somit unterscheiden sich die Halter für einen Schlüssel oder ein Werkzeug 81 , 120 und 150 nur im Aufbau der jeweiligen Arretiervorrichtungen. Dabei sind die Halter 81 , 120 und 150 auch ergonomisch geformt, womit diese bequem in der Hand gehalten werden können.
In Figur 13 ist ein Schnitt durch eine Variante des in Figur 3 gezeigten Halters für mindestens einen Schlüssel und/oder mindestens ein Werkzeug dargestellt. Dieser Halter 88 unterscheidet sich von dem in Figur 3 gezeigten Halter 1 dadurch, dass anstelle der Scheibe 61 eine andere Auswahlvorrichtung 181 vorgesehen ist. Da sich die Halter 88 von dem in Figur 3 gezeigten Halter 1 nur durch einen anderen Aufbau des oberen Bereichs unterscheidet, ist auch in Figur 13 nur der obere Bereich des Halters 88 dargestellt.
Der Halter 88 weist ein in einem Zylinder 182 angeordnetes stabförmiges Element 183 auf, auf dem ein Dreh- und Druckknopf 200 angeordnet ist. Dieser Dreh- und Druckknopf 200 weist eine Zunge 187 auf, mit der sich der Dreh- und Druckknopf 200 in Richtung der Pfeile 188 beziehungsweise 189 drehen lässt. Zu erkennen sind auch eine obere Platte 184 sowie ein Ausschnitt einer Kammer 185, in der ein Schlüssel 186 angeordnet ist. Es versteht sich, dass anstelle des Schlüssels 186 auch ein Werkzeug in der Kammer 185 angeordnet sein kann.
Das stabformige Element 183 weist mehrere in einer Ebene angeordnete Einkerbungen auf, von denen in Figur 13 die Einkerbungen 190 bis 192 zu sehen sind. Diese Einkerbungen 190 bis 192 ersetzen die Einkerbungen 77 bis 79 der Scheibe 61 des in Figur 3 gezeigten Halters 1 . Das stabformige Element 183 weist somit ebenfalls eine Einkerbung mehr auf, als der Halter 88 Kammern besitzt.
In der oberen Platte 184 ist in einer Kammer 193 ein Federelement 199 angeordnet, das mit einem Element 195 in Kontakt steht. Bei diesem Element 195 kann es sich beispielsweise um eine Kugel handeln, wie dies in Figur 13 zu erkennen ist. Dieses Element 195 sitzt zumindest teilweise in einer in dem Zylinder 182 eingebrachten Öffnung 196. Das Element 195 ist dabei zumindest teilweise in der Einkerbung 192 angeordnet, womit das stabformige Element 183 in dieser Position arretiert ist. Durch die Federkraft des Federelements 199 wird das Element 195 in die Einkerbungen 192 gedrückt. Damit das Element 195 in der entsprechenden Einkerbung verbleibt, ist jede der Einkerbungen 190 bis 192 in Längsrichtung des stabförmigen Elements 183 lang gezogen, wodurch die Einkerbungen 190 bis 192 eine im Wesentlichen ovale Form aufweisen. Wird der Dreh- und Druckknopf 200 in Richtung des Pfeils 188 oder 189 gedreht, so wird das Element 195 entgegen der Federkraft des Federelements 199 aus der Einkerbung 192 heraus, das heißt in Richtung des Pfeils 197, bewegt. Sobald sich eine andere Einkerbung benachbart zur Kammer 193 befindet, rutscht das Element 195 in diese Einkerbung.
Weil sich bei dem in Figur 3 gezeigten Halter 1 bei häufiger Benutzung die Stellung der Scheibe 61 und damit auch die Position der Einkerbungen verändern können, ist die Variante mit einer Scheibe störanfälliger als die Variante, bei der sich die Einkerbungen 190 bis 192 direkt in dem stabförmigen Element 183 befinden.
Die Halter für mindestens einen Schlüssel und/oder ein Werkzeug können somit als ein verlängerter Schlüssel (vergleiche Figur 1 ) oder ein verlängertes Werkzeug angesehen werden, wenn der Schlüssel oder das Werkzeug aus dem Halter herausgefahren ist.
Weil die Hand den Halter für mindestens einen Schlüssel, das heißt den Schlüsselhalter umgreift, haben die Finger einen genügend großen Abstand von dem Schloss, das geöffnet oder verschlossen werden soll. Wird beispielsweise eine Haustür geöffnet, so verhindert dieser Abstand, dass die Finger zu nahe an die Türzarge kommen und es zu einer Verletzung der Finger kommt. Entsprechendes gilt auch für einen Werkzeughalter, weil das Werkzeug einen genügend großen Abstand zu dem zu reparierenden Gegenstand aufweist, wenn der der Werkzeughalter in der Hand gehalten wird.
Vorteilhaft ist auch, dass durch den modularen Aufbau die Art und Anzahl der Schlüssel beziehungsweise Werkzeuge, die der Halter enthalten soll, variiert werden können. So können neben Haustürschlüsseln auch Autoschlüssel oder Schlüssel für Schließfächer in dem Schlüsselhalter angeordnet werden. Auch ist es möglich, zusätzlich noch Werkzeuge in diesem Halter anzuordnen. Damit handelt es sich um einen kombinierten Schlüssel-/Werkzeughalter. Sind in dem Halter lediglich Werkzeuge angeordnet, so handelt es sich um einen Werkzeughalter. Besonders vorteilhaft ist dabei, wenn die Schlüssel beziehungsweise die Werkzeuge alle dieselbe Größe aufweisen. Dazu können die Schlüssel beziehungsweise die Werkzeuge als Schlüsselrohlinge beziehungsweise Werkzeugrohling bereitgestellt werden, die dann nach Wunsch bearbeitet werden, um diese Rohlinge in die dafür vorgesehenen Schlitten einzubringen, um dann die gewünschten Schlüssel beziehungsweise Werkzeuge zu erhalten.
Obwohl nicht näher erläutert, so können die erfindungsgemäßen Halter auch eine integrierte Beleuchtung besitzen. Mit dieser integrierten Beleuchtung kann der Bereich des Schlosses, das geöffnet werden soll, beleuchtet werden. Damit ist es möglich, auch bei Dunkelheit ein Schloss bequem zu öffnen. Handelt es sich um einen Halter, der auch Werkzeuge umfasst, so können damit auch bei Dunkelheit Reparaturen durchgeführt werden. Bei diesen Werkzeugen kann es sich beispielsweise um einen Schraubendreher, ein Schneidwerkzeug, einen Vierkantschlüssel oder ähnliche Werkzeuge handeln.
Obwohl die Ausführungsbeispiele der Erfindung oben detailliert beschrieben wurden, ist die Erfindung nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt. Ein Fachmann versteht, dass die Erfindung verschiedene Varianten mit umfasst, mit denen dasselbe Ergebnis erzielt wird wie mit den hier beschriebenen Ausführungsbeispielen. Es ist deshalb für den Fachmann klar, dass mit den hier beschriebenen Ausführungsbeispielen der Schutzumfang der Ansprüche nicht eingeschränkt wird und dass es weitere Varianten, Modifikationen und Alternativen gibt, die unter den Schutzumfang der Ansprüche fallen.
Bezugszeichen
1 Schlüsselhalter
2 untere Schale
3 obere Schale
4 Kammer
5 Kammer
6 Schlitten
7 Schlitten
8 Schlüsselbart
9 Schlüssel
10 Schlüssel
1 1 Platte
12 Platte
13 Platte
14 Abstandshalter
15 Abstandshalter
16 Öffnung
17 Öffnung
18 Dreh- und Druckknopf
19 Zunge
20 Seite
21 Seite
22 Pfeil
23 Pfeil
24 Verstellelement
25 Öffnung
26 Öffnung
27 Öffnung
28 Öffnung
29 Öffnung
30 Öffnung
31 Öffnung
32 Öffnung Öffnung
Öffnung
Öffnung
Öffnung
Öffnung
Öffnung
Öffnung
Zylinder
plattenförmiges Fundament
Aussparung
Öffnung
stabförmiges Element
Öffnung
Öffnung
Unterseite
Federelement
unterer Abschnitt
oberer Abschnitt
Einkerbung
Einkerbung
Mittel
Mittel
Öffnung
Öffnung
Öffnung
Öffnung
Öffnung
Plateau
Scheibe
Öffnung
oberer Bereich des Zylinders 40
Federelement
Öffnung
Durchgang Federelement
Federelement
Ende von 68
Ende von 68
Ende von 67
Ende von 67
Öffnung
Öffnung
Öffnung
Öffnung
Einkerbung
Einkerbung
Einkerbung
Kammer
Schlüsselhalter obere Platte untere Platte
Zylinder
Durchgang
stabförmiges Element
Schlitten
Halter
Schlüsselbart
Fundament
Aussparung
Federelement
Federelement
Öffnung
Öffnung
Mittel
Mittel
Stift
Federelement
Zylinder Knacke
Pfeil Plateau
Pfeil
Pfeil Schlüssel Pfeil
Pfeil
Knacke
Pfeil
Pfeil
Pfeil
Pfeil
Pfeil Schlüsselhalter Kammer Schlüssel Schlitten Schlüsselbart untere Platte obere Platte Zylinder Fundament Aussparung Nut Federelement Nut Element Durchführung Federelement
Öffnung
Knacke
Pfeil
Dorn
Vertiefung
Vertiefung
Pfeil
Pfeil
Pfeil
Schlüsselhalter
Kammer
Schlüssel
Schlitten
Schlüsselbart obere Platte untere Platte
Durchgang
stabförmiges Element
Federelement
Federelement
Nut
Fundament
Aussparung
Öffnung
Knacke
bewegliches Mittel
Vertiefung
Arretiervorrichtung
Arretiervorrichtung
Arretiervorrichtung Arretiervorrichtung
Arretiervorrichtung
Federelement
Vertiefung
Vertiefung
Pfeil
Aussparung
Pfeil
Auswahlvorrichtung
Zylinder
stabförmiges Element obere Platte
Dreh- und Druckknopf / Kammer
Schlüssel
Zunge
Pfeil
Pfeil
Einkerbung
Einkerbung
Einkerbung
Kammer
Element
Öffnung
Pfeil
Federelement
Druck- und Drehknopf
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