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Title:
MODULAR UNIT HAVING A STATOR AND A ONE-WAY CLUTCH FOR A TORQUE CONVERTER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/110020
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention generally comprises a modular unit having a stator and a clutch in a torque converter. The stator has a segment which is arranged in the radial direction between stator blades and a stator axle. The one-way clutch has a disc which is connected to a hub. The segment forms a part of the clutch, and the stator can be moved in the axial direction in order to control the function of the clutch. A movement element presses the stator in a first axial direction. The stator is arranged so as to be moved, as a reaction to the pressure of a liquid in the torque converter, in a second axial direction which is opposite to the first axial direction. According to some aspects, a coil spring or a spring disc is selected as a movement element. According to some aspects, the one-way clutch is arranged so as to decouple when the stator is moved sufficiently far in the first direction, and so as to couple when the stator is moved sufficiently far in the second direction.

Inventors:
HEMPHILL JEFF (US)
VANSICKLE MIKE (US)
HUEGEL CHRISTIAN (DE)
STRUB YANNICK (DE)
BROWN J KEVIN (US)
KENNEDY PETER (US)
Application Number:
DE2007/000355
Publication Date:
October 04, 2007
Filing Date:
February 23, 2007
Export Citation:
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Assignee:
LUK LAMELLEN & KUPPLUNGSBAU (DE)
HEMPHILL JEFF (US)
VANSICKLE MIKE (US)
HUEGEL CHRISTIAN (DE)
STRUB YANNICK (DE)
BROWN J KEVIN (US)
KENNEDY PETER (US)
International Classes:
F16H41/24
Domestic Patent References:
WO1999004177A11999-01-28
Foreign References:
EP0753686A21997-01-15
EP0732527A21996-09-18
USPP710828P
Other References:
US 71082805 P
Attorney, Agent or Firm:
LUK LAMELLEN UND KUPPLUNGSBAU BETEILIGUNGS KG (Bühl, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Baugruppe mit einem Stator und einer Kupplung in einem Drehmomentwandler, wobei die Baugruppe Folgendes umfasst:

einen Stator mit einem in radialer Richtung zwischen den Schaufeln des Stators und einer Längsachse des Stators angeordneten ersten Segment; und

eine Einwegkupplung mit einer ersten Scheibe, die mit einer Nabe verbunden ist, wobei das erste Segment so beschaffen ist, dass es einen Teil der Einwegkupplung bildet und der Stator in axialer Richtung verschoben werden kann, um die Funktion der Kupplung zu steuern.

2. Baugruppe nach Anspruch 1 , die ferner Folgendes umfasst: ein Verschiebungselement, das so angeordnet ist, dass es den Stator in eine erste axiale Richtung verschiebt; und wobei der Drehmomentwandler ferner eine Flüssigkeit umfasst und der Stator so angeordnet ist, dass er als Reaktion auf den durch die Flüssigkeit ausgeübten Druck in eine der ersten axialen Richtung entgegengesetzte zweite Richtung verschoben wird.

3. Baugruppe nach Anspruch 1, bei welcher der Drehmomentwandler so gestaltet ist, dass die Flüssigkeit einen Druck auf die Schaufeln und das erste Segment ausübt.

4. Baugruppe nach Anspruch 2, bei welcher das Verschiebungselement zwischen dem ersten Segment und der ersten Scheibe angeordnet ist.

5. Baugruppe nach Anspruch 2, bei welcher als Verschiebungselement eine Schraubenfeder oder eine Federscheibe ausgewählt wird.

6. Baugruppe nach Anspruch 2, bei welcher die Einwegkupplung so angeordnet ist, dass sie auskuppelt, wenn der Stator weit genug in die erste Richtung verschoben ist, und dass sie einkuppelt, wenn der Stator weit genug in die zweite Richtung verschoben ist.

W

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7. Baugruppe nach Anspruch 1 , bei welcher das erste Segment eine erste im Wesentlichen ringförmige Scheibe mit mindestens einem ersten axialen Vorsprung umfasst und die erste Scheibe mindestens eine erste Vertiefung umfasst, die in axialer Richtung auf den mindestens einen ersten Vorsprung ausgerichtet ist.

8. Baugruppe nach Anspruch 7, bei welcher die mindestens eine erste Vertiefung und der mindestens eine erste axiale Vorsprung so angeordnet sind, dass sie ineinander einrasten.

9. Baugruppe nach Anspruch 1 , bei welcher die erste Scheibe mindestens einen zweiten axialen Vorsprung umfasst und das erste Segment eine zweite im Wesentlichen ringförmige Scheibe mit mindestens einer zweiten Vertiefung umfasst, die in axialer Richtung auf den mindestens einen zweiten Vorsprung ausgerichtet ist.

10. Baugruppe nach Anspruch 9, bei welcher die mindestens eine zweite Vertiefung und der mindestens eine zweite axiale Vorsprung so angeordnet sind, dass sie ineinander einrasten.

11. Baugruppe nach Anspruch 1 , welche ferner ein Verschleißschutzelement umfasst; und wobei der Stator ferner ein zweites zwischen den Schaufeln und der Achse angeordnetes Segment umfasst und das Verschleißschutzelement zwischen dem zweiten Segment und der ersten Scheibe angeordnet ist.

12. Baugruppe nach Anspruch 1 , bei welcher der Stator ferner ein drittes zwischen den Schaufeln und der Achse angeordnetes Segment umfasst und sich das dritte Segment und die erste Scheibe berühren.

13. Baugruppe mit Stator und Kupplung in einem Drehmomentwandler, wobei die Baugruppe Folgendes umfasst:

eine Einwegkupplung mit einer Scheibe, die mit einer Nabe verbunden ist;

einen Stator mit einem in radialer Richtung zwischen Schaufeln des Stators und einer Längsachse des Stators angeordneten Segment, das einen Teil der Kupplung bildet; und

ein Verschiebungselement, das so angeordnet ist, dass es den Stator in eine erste axiale Richtung drückt, wobei der Drehmomentwandler ferner eine Flüssigkeit umfasst und der Stator so angeordnet ist, dass er als Reaktion auf den Druck der Flüssigkeit in eine der ersten axialen Richtung entgegengesetzte zweite axiale Richtung verschoben wird, wobei die Einwegkupplung so angeordnet ist, dass sie in Drehung versetzt wird, wenn der Stator weit genug in die erste Richtung verschoben ist, und wobei die Einwegkupplung so angeordnet ist, dass sie einrastet, wenn der Stator weit genug in die zweite Richtung verschoben ist.

14. Baugruppe mit einem Stator und einer Kupplung in einem Drehmomentwandler, wobei die Baugruppe Folgendes umfasst:

eine Einwegkupplung mit einer Scheibe, die mit einer Nabe verbunden ist;

einen Stator mit einem in radialer Richtung zwischen Schaufeln des Stators und einer Längsachse des Stators angeordneten Segment, das einen Teil der Kupplung bildet; und

ein Verschiebungselement, das so angeordnet ist, dass es den Stator in eine erste axiale Richtung drückt, wobei der Drehmomentwandler ferner eine Flüssigkeit umfasst und der Stator so angeordnet ist, dass er als Reaktion auf den Druck der Flüssigkeit in eine der ersten axialen Richtung entgegengesetzte zweite axiale Richtung verschoben wird, wobei das Segment eine im Wesentlichen ringförmige Scheibe mit mindestens einem axialen Vorsprung umfasst und die Scheibe mindestens eine Vertiefung umfasst, die in axialer Richtung auf den mindestens einen Vorsprung ausgerichtet ist.

Description:

Baugruppe mit einem Stator und einer Einweαkupplunq für einen Drehmomentwandler

GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft Verbesserungen an einer Vorrichtung zur Kraftübertragung zwischen einer rotatorischen Antriebseinheit (zum Beispiel dem Motor in einem Motorfahrzeug) und einer rotatorisch angetriebenen Einheit (zum Beispiel dem Automatikgetriebe in dem Motorfahrzeug). Insbesondere betrifft die Erfindung eine Baugruppe für einen Drehmomentwandler, die einen Stator und eine Einwegkupplung in sich vereint. Speziell beinhaltet die Baugruppe Teile oder Komponenten, die dem Stator und der Kupplung gemeinsam sind.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Ein axial ein- und auskuppelnder Einwegkupplungsmechanismus für einen Drehmomentwandler wird in der an denselben Anmelder abgetretenen US- Patentanmeldung Nr. 60/710 828 mit dem Titel „Stator Having an Axially Engaging and Disengaging One-Way Clutch Mechanism for a Torque Converter" von Brees et al., eingereicht am 24. August 2005, gezeigt, die hier durch Bezugnahme als Hintergrundinformation einbezogen ist. Die in der obigen Patentanmeldung gezeigte Anordnung könnte verbessert werden, wenn dem Stator und der Kupplung Teile oder Komponenten gemeinsam sind. Durch eine solche gemeinsame Nutzung könnten die Anzahl der Teile, die Komplexität und die Kosten für den Drehmomentwandler verringert werden.

Somit besteht seit langem ein Bedarf, Komponenten für einen Stator und eine Einwegkupplung in einem Drehmomentwandler zu vereinen, um die Anzahl der Teile, die Komplexität und die Kosten für den Stator und die Einwegkupplung zu verringern.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung umfasst im Allgemeinen einen Stator und eine Kupplungsbaugruppe in einem Drehmomentwandler, die einen Stator mit einem in radialer Richtung zwischen den Schaufeln des Stators und einer Längsachse des Stators

angeordneten ersten Segment und eine Einwegkupplung mit einer ersten Scheibe beinhaltet, die an einer Nabe befestigt ist. Das erste Segment ist so gestaltet, dass es einen Teil der Einwegkupplung bildet, und der Stator kann zur Steuerung der Funktion der Kupplung in axialer Richtung verschoben werden. Ferner beinhaltet die Baugruppe ein Verschiebungselement, das den Stator in eine erste axiale Richtung drückt. Ferner umfasst der Drehmomentwandler eine Flüssigkeit, und der Stator ist so angeordnet, dass er als Reaktion auf den Flüssigkeitsdruck in einer der ersten axialen Richtung entgegengesetzten zweiten axialen Richtung verschoben wird. Gemäß einigen Aspekten ist das Verschiebungselement zwischen dem ersten Segment und der ersten Scheibe angeordnet. Gemäß einigen Aspekten wird als Verschiebungselement eine Schraubenfeder oder eine Federscheibe ausgewählt. Gemäß einigen Aspekten ist die Einwegkupplung so angeordnet, dass sie auskuppelt, wenn der Stator weit genug in der ersten Richtung verschoben wird, und dass sie einkuppelt, wenn der Stator weit genug in der zweiten Richtung verschoben wird.

Gemäß einigen Aspekten umfasst das erste Segment eine im. Wesentlichen ringförmige Scheibe mit mindestens einem axialen Vorsprung, wobei die erste Scheibe mindestens eine in axialer Richtung auf den mindestens einen Vorsprung ausgerichtete Vertiefung umfasst. Die mindestens eine Vertiefung und der mindestens eine erste axiale Vorsprung sind so angeordnet, dass sie ineinander einrasten. Gemäß einigen Aspekten umfasst die erste Scheibe mindestens einen axialen Vorsprung, und das erste Segment umfasst eine im Wesentlichen ringförmige Scheibe mit mindestens einer in axialer Richtung auf den mindestens einen Vorsprung ausgerichteten Vertiefung. Die mindestens eine Vertiefung und der mindestens eine erste axiale Vorsprung sind so angeordnet, dass sie ineinander einrasten.

Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Baugruppe ein Verschleißschutzelement, und der Stator umfasst ferner ein zwischen den Schaufeln und der Achse angeordnetes zweites Segment. Das Verschleißschutzelement ist zwischen dem ersten Segment und der ersten Scheibe angeordnet. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Baugruppe ein zwischen den Schaufeln und der Achse angeordnetes drittes Segment, wobei sich das dritte Segment und die erste Scheibe berühren.

Ferner umfasst die Erfindung im Allgemeinen eine Baugruppe mit einem Stator und einer Kupplung in einem Drehmomentwandler, die eine Einwegkupplung mit einer an einer

Nabe befestigten Scheibe, einen Stator mit einem in radialer Richtung zwischen den Schaufeln des Stators und einer Längsachse des Stators angeordneten Segment, das einen Teil der Kupplung bildet, und ein Verschiebungselement beinhaltet, das so angeordnet ist, dass es den Stator in eine erste axiale Richtung drückt. Der Drehmomentwandler beinhaltet eine Flüssigkeit, der Stator ist so angeordnet, dass er als Reaktion auf den Flüssigkeitsdruck in einer der ersten axialen Richtung entgegengesetzten zweiten axialen Richtung verschoben wird, die Einwegkupplung ist so angeordnet, dass sie sich frei drehen kann, wenn der Stator weit genug in der ersten Richtung verschoben wird, und die Einwegkupplung ist so angeordnet, dass sie einrastet, wenn der Stator weit genug in der zweiten Richtung verschoben wird.

Ferner umfasst die Erfindung im Allgemeinen eine Baugruppe mit einem Stator und einer Kupplung in einem Drehmomentwandler, die eine Einwegkupplung mit einer an einer Nabe befestigten Scheibe, einen Stator mit einem in radialer Richtung zwischen den Schaufeln des Stators und einer Längsachse des Stators angeordneten Segment, das einen Teil der Kupplung bildet, und ein Verschiebungselement beinhaltet, das so angeordnet ist, dass es den Stator in eine erste axiale Richtung drückt. Der Drehmomentwandler beinhaltet eine Flüssigkeit, der Stator ist so angeordnet, dass er als Reaktion auf den Flüssigkeitsdruck in einer der ersten axialen Richtung entgegengesetzten zweiten axialen Richtung verschoben wird, das Segment umfasst eine im Wesentlichen ringförmige Scheibe mit mindestens einem radialen Vorsprung und die Scheibe umfasst mindestens eine in axialer Richtung auf den mindestens einen Vorsprung ausgerichtete Vertiefung.

Eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Stator und eine Einwegkupplung für einen Drehmomentwandler bereitzustellen, denen mindestens ein Segment gemeinsam ist.

Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Anzahl der Teile und die Komplexität eines Stators und einer Einwegkupplung in einem Drehmomentwandler zu verringern.

Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Stator und eine Einwegkupplung für einen Drehmomentwandler bereitzustellen, die leichter montiert werden können.

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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Stator und eine Einwegkupplung bereitzustellen, die unter Verwendung kostengünstigerer Fertigungsverfahren hergestellt werden.

Diese sowie weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsarten der Erfindung und den beiliegenden Zeichnungen und Ansprüchen klar.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Im Folgenden werden im Rahmen der folgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen das Wesen und die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung ausführlich beschrieben, wobei:

Fig. 1 eine Teilquerschnittsansicht einer Baugruppe der vorliegenden Erfindung mit einem Stator und einer Kupplung in einem Drehmomentwandler ist, während sich die Kupplung im Freilauf befindet;

Fig. 2 eine Teilquerschnittsansicht der in Fig. 1 gezeigten Baugruppe mit einem Stator und einer Kupplung ist, während die Kupplung eingekuppelt ist;

Fig. 3 eine perspektivische Rückansicht einer in Fig. 1 gezeigten axialen Hälfte und Nabe ist;

Fig. 4 eine perspektivische Vorderansicht der in Fig. 1 gezeigten axialen Hälfte und Nabe ist;

Fig. 5 eine perspektivische Rückansicht der in Fig. 3 gezeigten axialen Hälfte ist;

Fig. 6 eine perspektivische Vorderansicht der in Fig. 3 gezeigten Nabe ist;

Fig. 7 eine perspektivische Rückansicht eines Statorsegments und einer Nabe in einer Baugruppe der vorliegenden Erfindung mit einem Stator und einer Kupplung ist; und

Fig. 8 eine perspektivische Vorderansicht des Segments und der Nabe von Fig. 7 ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Von vornherein sollte klar sein, dass gleiche Bezugsnummern in verschiedenen Zeichnungsansichten identische oder funktionell ähnliche Strukturelement der Erfindung bezeichnen. Obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezug auf die gegenwärtig als bevorzugt angesehenen Aspekte beschrieben wird, sollte klar sein, dass die Erfindung nicht auf die beschriebenen Aspekte beschränkt ist.

Außerdem ist klar, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die bestimmten beschriebenen Verfahren, Materialien und Modifikationen beschränkt ist und insofern natürlich variieren kann. Ferner ist klar, dass die hier verwendete Terminologie lediglich zur Beschreibung bestimmter Aspekte dient und nicht als Einschränkung des Geltungsbereichs der vorliegenden Erfindung zu verstehen ist, der nur durch die angehängten Ansprüche eingeschränkt wird.

Wenn nicht anders erwähnt, haben alle hier benutzten technischen und wissenschaftlichen Begriffe dieselbe Bedeutung wie sie einem Fachmann, an den diese Erfindung gerichtet ist, geläufig sind. Obwohl zur Realisierung oder zum Testen der Erfindung beliebige Verfahren oder Materialien verwendet werden können, die den hier beschriebenen ähnlich oder gleichwertig sind, werden im Folgenden die bevorzugten Verfahren, Einrichtungen und Materialien beschrieben.

Fig. 1 ist eine Teilquerschnittsansicht einer Baugruppe der vorliegenden Erfindung mit einem Stator und einer Kupplung gemäß der vorliegenden Erfindung in einem Drehmomentwandler 10, während sich die Kupplung im Leerlauf befindet.

Fig. 2 ist eine Teilquerschnittsansicht der in Fig. 1 gezeigten Baugruppe mit Stator und Kupplung, während die Kupplung eingekuppelt ist. Die folgende Beschreibung ist in Verbindung mit den Figuren 1 und 2 zusehen. Der Drehmomentwandler 10 beinhaltet eine Kupplungsbaugruppe 12. Die Baugruppe 12 ist durch die entsprechenden in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausschnitte in groben Zügen dargestellt. Es sollte jedoch klar sein, dass die Baugruppe 12 durch die Beschreibung und die Ansprüche definiert ist. Die Baugruppe 12 beinhaltet einen Stator 14 und eine Einwegkupplung 16. Der Stator 14 beinhaltet ein in

radialer Richtung zwischen den Schaufeln 20 des Stators und der Längsachse 22 angeordnetes Segment 18. Gemäß einigen Aspekten bilden die Scheibe 24 und die Nabe 26 ein Teil, das heißt, sie sind aus einem Stück Material gebildet. Gemäß der folgenden Beschreibung sind das Segment 18 und die Scheibe 24 so beschaffen, dass sie einen Teil der Einwegkupplung 16 bilden, und der Stator 14 kann in axialer Richtung, d.h. parallel zur Achse 22, verschoben werden, um die Funktion der Kupplung zu steuern.

Die Schaufeln 20 können unter Verwendung eines in der Technik bekannten Mittels gebildet werden. Gemäß einigen (nicht gezeigten) Aspekten werden einteilige Schaufeln verwendet. Zweiteilige Schaufeln werden beispielsweise in den Figuren der an denselben Anmelder abgetretenen US-Patentanmeldung mit dem Titel „Two-Part Stator Blade" von Brees et al., angemeldet am selben Tag wie die vorliegende Erfindung, gezeigt und dort beschrieben.

Die Baugruppe 12 beinhaltet auch ein Verschiebungselement 28, das die Scheibe 24 und das Segment 18 berührt. Die Nabe 26 und die Scheibe 24 stehen in axialer Richtung fest. Der Stator 14 und das Segment 18 können in axialer Richtung verschoben werden. Deshalb reagiert das Verschiebungselement 28 mit der Scheibe und drückt das Segment 18 und den Stator in eine axiale Richtung 30. Zum Beispiel wird in Fig. 1 der Stator 14 in Richtung 30 verschoben. Für das Element 28 kann ein beliebiges in der Technik bekanntes Mittel verwendet, darunter, aber nicht ausschließlich, eine Schraubenfeder oder eine Federscheibe.

Der Drehmomentwandler 10 ist zumindest teilweise mit einer (nicht gezeigten) Flüssigkeit gefüllt. Der Druck und die Strömungsrichtung der Flüssigkeit im Drehmomentwandler 10 ändert sich in Abhängigkeit vom Betriebsmodus des Drehmomentwandlers. In einigen Betriebsmodi bewirkt der Flüssigkeitsdruck gegen den Stator 14, insbesondere gegen die Schaufeln 20 und das Segment 18, dass der Stator und das Segment 18 in eine der Richtung 30 entgegengesetzte axiale Richtung 32 verschoben werden.

Die Verschiebung des Stators 14 in die Richtungen 30 und 32 dient zur Steuerung der Funktion der Kupplung 16. Das heißt, in einer Richtung wird die Kupplung 16 eingekuppelt, und in der anderen Richtung wird die Kupplung ausgekuppelt (Leerlauf). Gemäß einigen Aspekten ist die Einwegkupplung so angeordnet, dass sie auskuppelt, wenn der Stator weit genug in Richtung 30 verschoben ist, und dass sie einkuppelt, wenn

der Stator weit genug in Richtung 32 verschoben ist. Es sollte jedoch klar sein, dass gemäß einigen Aspekten die Anordnung der Kupplung und somit die Funktion der Kupplung in Bezug auf die Richtungen 30 und 32 umgekehrt werden kann. Unter ausreichend eingekuppelt ist zu verstehen, dass der Stator weit genug in die entsprechende Richtung verschoben ist, um den im Folgenden beschriebenen Kupplungsmechanismus zu aktivieren oder zu deaktivieren.

Das Segment 18 und die Scheibe 24 sind wie oben bemerkt so gestaltet, dass sie einen Teil der Einwegkupplung 16 bilden. Im Allgemeinen sind das Segment 18 und die Scheibe 24 so gestaltet, dass wirksame Teile des Segments und der Scheibe eingekuppelt werden und einrasten, wenn der Stator im Kupplungsmodus arbeitet, d.h., wenn Rotationsenergie vom Stator auf die Nabe 26 übertragen werden soll. Ferner sind die wirksamen Teile so angeordnet, dass sich das Segment und die Scheibe unabhängig voneinander drehen, indem sie beispielsweise ohne einzurasten aneinander vorbei gleiten, wenn der Stator im Freilaufmodus arbeitet, d.h., wenn der Stator und die Nabe in Drehrichtung ausgekuppelt sind. Gemäß einigen Aspekten besteht das Segment 18 aus einer im Wesentlichen ringförmigen Scheibe mit mindestens einem axialen Vorsprung 34, und die Scheibe 24 beinhaltet mindestens eine auf die Vorsprünge 34ausgerichtete Vertiefung 36. Unter axialer Ausrichtung ist zu verstehen, dass die Vorsprünge und die Vertiefungen parallel zu einer Längsachse oder Rotationsachse des Drehmomentwandlers ausgerichtet sind. Im Allgemeinen beinhaltet die Baugruppe 12 gleiche Anzahlen von Vorsprüngen und Vertiefungen. Gemäß einigen (nicht gezeigten) Aspekten beinhaltet die Scheibe 24 Vorsprünge, und das Segment 18 beinhaltet in axialer Richtung ausgerichtete Vertiefungen.

Zur Bildung der wirksamen Teile der Einwegkupplung im Segment 18 und in der Scheibe 24 kann ein beliebiges in der Technik bekanntes Mittel verwendet werden. Außerdem kann gemäß einigen Aspekten eine Baugruppe mit Anschrägungen und Schlitzen verwendet werden, die in der an denselben Anmelder abgetretenen US-Patentanmeldung 60/710 828 mit dem Titel „Stator Having an Axially Engaging and Disengaging One-Way Clutch Mechanism for a Torque Converter" von Brees et al., eingereicht am 24. August 2005 beschrieben wird. Es sollte klar sein, dass andere und zusätzliche Komponenten für die Kupplung 16 in Geist und Geltungsbereich der beanspruchten Erfindung enthalten sind.

Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Baugruppe 12 ein Verschleißschutzelement 38, das zwischen dem Segment 40 und der Scheibe 24 angeordnet ist. Das Segment 40 ist zwischen den Schaufeln 20 und der Achse 22 angeordnet. Als Element 38 Kommunikation eine beliebige in der Technik bekannte Verschleißschutzeinrichtung infrage, darunter, aber nicht ausschließlich, eine Laufbuchse. Gemäß einigen (nicht gezeigten) Aspekten liegt das Segment 40 direkt an der Scheibe 24 an. üblicherweise ist das Segment 40 weicher als die Scheibe 24, was diesen direkten Kontakt ermöglicht.

Die Scheibe 24 ist in axialer Richtung durch Lager 42 und 44 fixiert. Gemäß einigen Aspekten liegen die Innenflächen 46 bzw. 48 des Lagers 42 und 44 direkt an der Scheibe 24 an. Das heißt, die normalerweise zwischen den Lagern und der Scheibe angeordneten (nicht gezeigten) Unterlegscheiben werden weggelassen, und die Scheibe 24 dient jeweils als Laufring für die Lager. Durch das Weglassen der Unterlegscheiben verringert sich die axiale Länge 50 des Drehmomentwandlers 10. im Allgemeinen wird diese Anordnung durch die Härtung der Nabe 26 und der Scheibe 24 ermöglicht, um die Nabe mit einer (nicht gezeigten) Statorwelle einzukuppeln.

Gemäß einigen Aspekten ist der Stator 14 aus zwei axial voneinander getrennten Segmenten gebildet, die in der an denselben Anmelder abgetretenen US- Patentanmeldung mit dem Titel „Integral Stator and One-Way Clutch" von George et al., eingereicht am selben Tag wie die vorliegende Erfindung, beschrieben werden. Zum Beispiel beinhaltet der Stator 14 Segmente oder axiale Hälften 52 und 54. In den Figuren 1 und 2 ist das Segment 18 integraler Bestandteil des Segments 52, und das Segment 40 ist integraler Bestandteil des Segments 54. Gemäß einigen Aspekten ist der Stator 14 durch Stanzen gebildet. Zum Beispiel sind die Segmente 52 und 54 jeweils aus gestanzten Metallteilen gebildet.

Fig. 3 ist eine perspektivische Rückansicht der in Fig. 1 gezeigten axialen Hälfte 52 und der Nabe 26.

Fig. 4 ist eine perspektivische Vorderansicht der in Fig. 1 gezeigten axialen Hälfte 52 und der Nabe 26.

Fig. 5 ist eine perspektivische Rückansicht der in Fig. 3 gezeigten axialen Hälfte 52.

Fig. 6 ist eine perspektivische Vorderansicht der in Fig. 3 gezeigten Nabe 26. Die folgende Beschreibung ist in Verbindung mit den Figuren 1 bis 6 zu sehen. Das Segment 18 kann auf eine beliebige in der Technik bekannte Weise gebildet werden. In den Figuren 1 und 2 ist das Segment 18 als integraler Bestandteil des Stators 14 gebildet. Die Figuren 3 bis 6 zeigen weitere Details, insbesondere bezüglich der Vorsprünge 34 und der Vertiefungen 36.

Das Segment 18 beinhaltet schräg ansteigende Vorsprünge 34, und die Nabe 26 beinhaltet Vertiefungen 36. Die Vertiefungen weisen im Wesentlichen die Form von Kerben auf, und die Vorsprünge und Vertiefungen ergänzen einander so, dass die Vorsprünge und die Vertiefungen ineinander gleiten, wenn sich das Segment 18 in Richtung 60 dreht, wie zum Beispiel in Fig. 3 zu sehen ist. Die einzelnen Anordnungen von Vorsprüngen 34 und Vertiefungen 36 sind in den Figuren 5 bzw. 6 dargestellt. Es sollte klar sein, dass die Baugruppe 12 nicht auf eine bestimmte Form, Größe oder Anordnung von Vorsprüngen und Vertiefungen beschränkt ist.

Gemäß der obigen Beschreibung bewirkt der Flüssigkeitsdruck gegen den Stator, dass dieser in axialer Richtung verschoben und diese Verschiebung zur Betätigung der Einwegkupplung genutzt wird. Gemäß einigen Aspekten verläuft das Segment 18 durchgehend in radialer Richtung von einem inneren zu einem äußeren Umfang. Zum Beispiel verläuft das Segment 18 in den Figuren 1 bis 5 durchgehend vom inneren Umfang 62 zum äußeren Umfang 64. Das heißt, das Segment bietet eine durchgehende Fläche, auf weiche die Flüssigkeit im Stator 14 eine Kraft ausüben kann. Somit übt der Druck gegen das Segment 18 eine zusätzliche axiale Kraft auf den Stator aus und ermöglicht die axiale Verschiebung des Stators und anschließend die Betätigung der Kupplung 16.

Fig. 7 ist eine perspektivische Rückansicht einer axialen Hälfte und der Nabe in einer Baugruppe mit Stator und Kupplung gemäß der vorliegenden Erfindung.

Fig. 8 ist eine perspektivische Vorderansicht der in Fig. 7 gezeigten axialen Hälfte und der Nabe. Die folgende Beschreibung ist in Verbindung mit den Figuren 1 bis 8 zu sehen. In den Figuren 7 und 8 stellt das Segment 18 ein separates Teil dar, das durch ein beliebiges in der Technik bekanntes Mittel mit dem Rest den Stators 14, zum Beispiel mit der Hälfte

52, verbunden ist. Die Figuren 7 und 8 zeigen weitere Details zu diesem Aspekt. Die Erörterung zu den Figuren 3 bis 6 gilt gleichermaßen für die Figuren 7 und 8.

Die Segmente 18 und 40 in den Figuren 1 und 2 bilden ebenfalls auf vorteilhafte Weise einen Teil der Kupplung 16. zum Beispiel bildet das Segment 18 einen Teil eines axialen Endteils der Kupplung, und gemäß der obigen Beschreibung bildet das Segment 18 auch einen Teil des Rast- oder Einkuppelmechanismus für die Kupplung. Das Segment 40 bildet einen Teil eines axialen Endteils der Kupplung. Das heißt, die Kupplung 16 ist in axialer Richtung zumindest teilweise zwischen den Segmenten 18 und 40 eingeschlossen. Somit können der Stator 14 und die Kupplung 16 zusammen hergestellt und montiert werden, was die Anzahl der Teile und die Komplexität verringert. Zum Beispiel kann die Baugruppe 12 (Segment 54, Element 38, Scheibe 24/Nabe 26, Element 28 und Segment 52) im Drehmomentwandler 10 übereinander gestapelt werden.

Ferner bildet die Baugruppe 12 eine „in sich geschlossene" Einheit. Das heißt, sobald die Komponenten der Kupplung 16 zwischen den Segmenten 18 und 40 eingeschlossen sind, halten die Segmente die Komponenten an Ort und Stelle, und die Baugruppe 12 kann als Einheit eingebaut werden. Zum Beispiel könnte die Baugruppe an einem Ort montiert und dann zum Einbauen in einen Drehmomentwandler irgendwohin transportiert werden. Es sollte klar sein, dass die Baugruppe 12 nicht auf die in den Figuren gezeigten Anordnungen beschränkt ist. Zum Beispiel sind andere Größen, Formen, Kombinationen, Anordnungen und Ausrichtungen von Komponenten der Baugruppe in Geist und Geltungsbereich der beanspruchten Erfindung enthalten.

Somit ist zu erkennen, dass die Aufgaben der vorliegenden Erfindung wirksam gelöst werden, obwohl sich der Fachmann Modifikationen und änderungen der Erfindung vorstellen kann, die in Geist und Geltungsbereich der beanspruchten Erfindung enthalten sind. Ferner ist klar, dass die vorhergehende Beschreibung zur Veranschaulichung der vorliegenden Erfindung dient und nicht als Einschränkung zu verstehen ist. Deshalb sind andere Ausführungsarten der vorliegenden Erfindung möglich, ohne von Geist und Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.