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Title:
MOTOR VEHICLE FASTENING SYSTEM FOR FASTENING A FIRST MOTOR VEHICLE COMPONENT TO A SECOND MOTOR VEHICLE COMPONENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/101423
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a motor vehicle fastening system (1) for fastening a first motor vehicle component (2) to a second motor vehicle component (3) by means of a fastening device (4). Said fastening device comprises a bolt element (5), a screw-on element (14) and a tolerance compensation element (16). The bolt element (5) is connected to the second motor vehicle component (3) in a rotationally fixed manner by screwing the bolt element (5) into the second motor vehicle component (3) up to a contact surface (12) formed on the bolt element (5). The tolerance element (16) is screwed onto the bolt element (5) and also is supported against the first motor vehicle component (2) in such a way that the tolerance element can be moved relative to the first motor vehicle component (2) along a first axis (17) and a second axis (18). A screw-on element (14) is arranged on a side surface of the first motor vehicle component (2) facing away from the second motor vehicle component (3) and is screwed onto the bolt element (5). Furthermore, a spacing element (23) is arranged between the first motor vehicle component (2) and the second motor vehicle component (3), by means of which spacing element the first motor vehicle component (2) is arranged at a predefined distance from the second motor vehicle component (3) when the screw-on element (14) loads the first motor vehicle component (2) against the second motor vehicle component (3) via the spacing element (23).

Inventors:
VELICANIN, Mensur (Wordenbecker Weg 27, Velbert, 42549, DE)
Application Number:
EP2018/077679
Publication Date:
May 31, 2019
Filing Date:
October 11, 2018
Export Citation:
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Assignee:
HUF HÜLSBECK & FÜRST GMBH & CO. KG (Steeger Straße 17, Velbert, 42551, DE)
International Classes:
B62D65/16; F16B5/02; F16B5/06; F16B37/06
Foreign References:
DE10012748A12001-09-20
DE9213169U11993-01-28
DE3513054A11986-11-06
Other References:
None
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Claims:
Patentansprüche

1. Kraftfahrzeug-BefestigungsSystem (1), aufweisend ein erstes Kraftfahrzug-Bauteil (2 ) , ein zweites Kraftfahrzeug- Bauteil (3) mit wenigstens einer Gewindebohrung (11) und wenigstens eine BefestigungsVorrichtung ( 4 ) , welche das erste Kraftfahrzeug-Bauteil (2 ) lösbar an dem zweiten Kraftfahrzeug- Bauteil (3) befestigt,

wobei die wenigstens eine BefestigungsVorrichtung (4) ein Bolzenelement (5) mit einem ersten Längsende ( 6) und einem zweiten Längsende (7) aufweist, und

wobei das erste Längsende (5) des Bolzenelements (5) einen ersten Gewindeabschnitt (8) und das zweite Längsende ( 6) des Bolzenelements (5) einen zweiten Gewindeabschnitt ( 9)

aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Bolzenelement (5) einen dritten Gewindeabschnitt (10), der zwischen dem ersten Gewindeabschnitt (8) und dem zweiten Gewindeabschnitt ( 9) ausgebildet ist, und eine zwischen dem zweiten Gewindeabschnitt (9) und dem dritten Gewindeabschnitt (10) angeordnete Anlagefläche ( 12 ) aufweist,

wobei die wenigstens eine BefestigungsVorrichtung (4) ferner ein Anschraubmittel ( 14 ) mit einem auf den ersten

Gewindeabschnitt (8) aufgeschraubten Innengewinde (15) und ein Toleranzausgleichelernent (16), welches in einer ersten Achse ( 17 ) und einer zweiten Achse (18) relativ zu dem ersten

Kraftfahrzeug-Bauteil (2 ) bewegbar an dem ersten

Kraftfahrzeug-Bauteil (2 ) gelagert ist und eine

Durchgangsöffnung mit einem auf den dritten Gewindeabschnitt (10) aufgeschraubten Innengewinde (19) aufweist, wobei das Bolzenelement (5) durch eine Durchgangsöffnung (21) des ersten Kraftfahrzeug-Bauteils (2 ) verlaufend

angeordnet ist und das Anschraubmittel ( 14 ) auf einer dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil (3) abgewandten Seitenfläche des ersten Kraftfahrzeug-Bauteils (2 ) angeordnet ist,

wobei der zweite Gewindeabschnitt ( 9) des sich in eine dritte Achse (20) erstreckenden Bolzenelements (5) mit seiner Anlagefläche ( 12 ) derart anliegend an dem zweiten

Kraftfahrzeug-Bauteil (3) in die wenigstens eine

Gewindebohrung (11) eingeschraubt ist, dass das Bolzenelement (5) mit dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil (3) drehfest

verbunden ist, und

wobei wenigstens ein Abstandselement (23) zwischen dem ersten Kraftfahrzeug-Bauteil (2) und dem zweiten

Kraftfahrzeug-Bauteil (3) angeordnet ist, durch welches das erste Kraftfahrzeug-Bauteil (2 ) in einem vordefinierten

Abstand zu dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil (3) angeordnet ist, wenn das Anschraubmittel ( 14 ) das erste Kraftfahrzeug- Bauteil (2 ) über das Abstandselement (23) gegen das zweite Kraftfahrzeug-Bauteil (3) verspannt .

2. Kraftfahrzeug-BefestigungsSystem (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gewindeabschnitt (8), der zweite Gewindeabschnitt ( 9) und der dritte

Gewindeabschnitt (10) als ein durchgängiger

Einzelgewindeabschnitt an dem Bolzenelement (5) ausgebildet sind .

3. Kraftfahrzeug-BefestigungsSystem (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Anschraubmittel ( 14 ) als eine

Überwurfmutter ausgebildet ist, innerhalb welcher ein

elastisch verformbares Klemmelement angeordnet ist, über welches das Bolzenelement (5) mit dem Anschraubmittel (14 bis zu einem vorbestimmten Montagedrehmoment drehtest miteinander verbunden ist, wobei bei Überschreiten des vorbestimmten

Montagedrehmoments die Überwurfmutter relativ zu dem

Bolzenelement (5) verdrehbar ist .

4. Kraftfahrzeug-BefestigungsSystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine

Abstandselement (23) als ein an dem ersten Kraftfahrzeug- Bauteil (2 ) angeformter und sich in Richtung des zweiten

Kraftfahrzeug-Bauteils (3) erstreckender Distanzansatz

und/oder als ein an dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil (3) angeformter und sich in Richtung des ersten Kraftfahrzeug- Bauteils (2 ) erstreckender Abstandsansatz ausgebildet ist .

5. Kraftfahrzeug-BefestigungsSystem (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche ( 12 ) als ein seitlich von dem Bolzenelement (5) abstehender Ansatz oder als ein an dem Bolzenelement (5) lösbar fixierter Sicherungsring ausgebildet ist .

6. Kraftfahrzeug-BefestigungsSystem (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kraftfahrzeug-Bauteil (2 ) einen Aufnähmeraum (22 ) , in welchem das

Toleranzausgleichelernent (16) angeordnet ist, aufweist und die Durchgangsöffnung (21) sich durch das erste Kraftfahrzeug- Bauteil (2 ) hindurch erstreckt und durch den Aufnähmeraum (22 ) verläuft, wobei sich das Bolzenelement (5) durch die

Durchgangsöffnung (21) hindurch erstreckt .

7. Kraftfahrzeug-BefestigungsSystem (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die in dem ersten Kraftfahrzeug- Bauteil (2 ) ausgebildete Durchgangsöffnung (21) derart

dimensioniert ist, dass das Bolzenelement (5) innerhalb der Durchgangsöffnung (21) relativ zu dem ersten Kraftfahrzeug- Bauteil (2 ) in Richtung der ersten Achse ( 17 ) und der zweiten Achse (18) bewegbar ist .

8. Kraftfahrzeug-BefestigungsSystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kraftfahrzeug-Bauteil

(2) als ein zur Lagerung eines Türgriffs dienender Griffträger ausgebildet ist .

9. Kraftfahrzeug-BefestigungsSystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Kraftfahrzeug-Bauteil

(3) als ein Karosserieabschnitt einer Kraftfahrzeugtür

ausgebildet ist .

10. Verfahren zum Befestigen eines ersten Kraftfahrzeug- Bauteils (2 ) an einem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil (3) mit Hilfe eines Kraftfahrzeug-BefestigungsSystems (1) nach

Anspruch 1 ,

wobei der dritte Gewindeabschnitt (10) des Bolzenelements (5) in das Toleranzausgleichelernent (16) eingeschraubt wird, wobei der zweite Gewindeabschnitt ( 9) des Bolzenelements (5) solange in die wenigstens eine Gewindebohrung (11) des zweiten Kraftfahrzeug-Bauteils (3) eingeschraubt wird, bis die Anlagefläche ( 12 ) an dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil (3) anliegt und das Bolzenelement (5) mit dem zweiten

Kraftfahrzeug-Bauteil (3) drehfest verbunden ist, und

wobei das Anschraubmittel ( 14 ) derart auf den ersten

Gewindeabschnitt (8) aufgeschraubt wird, bis das

Anschraubmittel ( 14 ) das erste Kraftfahrzeug-Bauteil (2 ) in Richtung des zweiten Kraftfahrzeug-Bauteils (3) drängt und das Abstandselement (23) sowohl an dem ersten Kraftfahrzeug- Bauteil (2 ) als auch an dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil (3) anliegt .

11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei als das

Anschraubmittel ( 14 ) eine selbstsichernde Überwurfmutter verwendet wird, die spätestens vor dem Einschrauben des zweiten Gewindeabschnitts ( 9) in die Gewindebohrung (11) des zweiten Kraftfahrzeug-Bauteils (3) auf den ersten

Gewindeabschnitt (8) bis zum Erreichen eines vorbestimmten Montagedrehmoments aufgeschraubt wird, so dass das

Anschraubmittel ( 14 ) mit dem Bolzenelement (5) drehfest verbunden ist und durch Drehen des Anschraubmittels ( 14 ) der zweite Gewindeabschnitt ( 9) des Bolzenelements (5) in die Gewindebohrung (11) des zweiten Kraftfahrzeug-Bauteils (3) eingeschraubt wird .

12. Verfahren nach Anspruch 11 , wobei nach dem

Einschrauben des zweiten Gewindeabschnitts (9) eine Kraft zum Drehen des Anschraubmittels ( 14 ) aufgebracht wird, die größer als das vorbestimmte Montagedrehmoment ist, wodurch das Anschraubelement ( 14 ) das erste Kraftfahrzeug-Bauteil (2 ) in Richtung des zweiten Kraftfahrzeug-Bauteils (3) drängt .

Description:
Kraftfahrzeug-BefestigungsSystem zum Befestigen eines ersten Kraftfahrzeug-Bauteils an einem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil

Die Erfindung richtet sich auf ein Kraftfahrzeug- BefestigungsSystem, aufweisend ein erstes Kraftfahrzug-Bautei1 , ein zweites Kraftfahrzeug-Bauteil mit wenigstens einer

Gewindebohrung und wenigstens eine BefestigungsVorrichtung, welche das erste Kraftfahrzeug-Bauteil lösbar an dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil befestigt . Auch richtet sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Befestigen eines ersten Kraftfahrzeug- Bauteils an einem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil mit Hilfe des erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug-BefestigungsSystems .

Kraftfahrzeug-BefestigungsSysteme zum Befestigen eines ersten Kraftfahrzeug-Bauteils an einem zweiten Kraftfahrzeug- Bauteil sind grundsätzlich bekannt . Beispielsweise wird ein Griffträger als ein erstes Kraftfahrzeug-Bauteil an einer

Kraftfahrzeugtür als ein zweites Kraftfahrzeug-Bauteil

angebracht, wobei Türgriffe der Kraftfahrzeugtür zum Zwecke der einfachen Montage üblicherweise an dem Griffträger angeordnet sind . Der Griffträger wird seinerseits innenseitig der

Kraftfahrzeugtür derart befestigt, dass der Türgriff durch eine in der Kraftfahrzeugtür vorhandene Durchgangsöffnung von einem Fahrzeugäußeren zugänglich ist . Die Montage des Griffträgers an der Türinnenseite erfolgt in der Regel unter hohen Anforderungen an die Positionsgenauigkeit des zu montierenden Griffträgers , wobei stets auf einen Toleranzausgleich geachtet werden muss , damit der Türgriff bzw . der Griffträger spielfrei an der

Kraftfahrzeugtür befestigt ist . Für den Toleranzausgleich ist es bekannt , dass mehrere Gewindebohrungen in dem zweiten

Kraftfahrzeug-Bauteil , d.h. der Kraftfahrzeugtür, ausgeformt sind und dass das erste Kraftfahrzeug-Bauteil , d.h. der

Griffträger, verschiedene Schraub- oder Bolzenaufnahmen

aufweist, so dass bei der Montage nach einer geeigneten und fluchtenden Verbindung unter den Gewindebohrungen und den

Schraub- oder Bolzenaufnahmen gesucht wird, durch welche das erste Kraftfahrzeug-Bauteil bzw . der Griffträger spielfrei an dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil bzw . der Kraftfahrzeugtür befestigt werden kann, so dass der an dem Griffträger gelagerte Türgriff einen sicheren und stabilen Sitz aufweist . Dennoch besteht stets das Problem, dass das erste Kraftfahrzeug-Bauteil bzw . der Griffträger nie parallel zu dem zweiten Kraftfahrzeug- Bauteil bzw . der Kraftfahrzeugtür angeordnet ist, so dass immer die Gefahr besteht, dass die Verbindung der beiden

Kraftfahrzeug-Bauteile dennoch ein geringfügiges Spiel aufweist, wodurch beide Kraftfahrzeug-Bauteile relativ zueinander bewegbar sind und beispielsweise der Bediener eines Türgriffs (erstes Kraftfahrzeug-Bauteil ) den Eindruck haben kann, dass dieser gelockert ist . Aufgrund der hohen Anforderungen insbesondere an die Positionsgenauigkeit und die Spie1freiheit ist die Montage eines Türgriffträgers aufwendig und entsprechend zeitintensiv .

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Lösung zu schaffen, die auf konstruktiv einfache Weise ein verbessertes Kraftfahrzeug-BefestigungsSystem bereitstellt, durch welches die vorstehend genannten Nachteile vermieden werden und durch welches eine kostengünstige und universell anwendbare

Möglichkeit geschaffen wird, ein erstes Kraftfahrzeug-Bauteil bzw . einen Griffträger zeiteffizient an einem zweiten

Kraftfahrzeug-Bauteil bzw . an einer Fahrzeugtür zu befestigen und dabei auch höchste Ansprüche an die Positionsgenauigkeit zu erfüllen .

Bei einem Kraftfahrzeug-BefestigungsSystem der eingangs bezeichneten Art wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Bolzenelement einen dritten Gewindeabschnitt, der zwischen dem ersten Gewindeabschnitt und dem zweiten

Gewindeabschnitt ausgebildet ist, und eine zwischen dem zweiten Gewindeabschnitt und dem dritten Gewindeabschnitt angeordnete Anlagefläche aufweist, wobei die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung ferner ein Anschraubmittel mit einem auf den ersten Gewindeabschnitt aufgeschraubten Innengewinde und ein Toleranzausgleichelernent, welches in einer ersten Achse und einer zweiten Achse relativ zu dem ersten Kraftfahrzeug-Bauteil bewegbar an dem ersten Kraftfahrzeug-Bauteil gelagert ist und eine Durchgangsöffnung mit einem auf den dritten

Gewindeabschnitt aufgeschraubten Innengewinde aufweist, wobei das Bolzenelement durch eine Durchgangsöffnung des ersten

Kraftfahrzeug-Bauteils verlaufend angeordnet ist und das

Anschraubmittel auf einer dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil abgewandten Seitenfläche des ersten Kraftfahrzeug-Bauteils angeordnet ist, wobei der zweite Gewindeabschnitt des sich in eine dritte Achse erstreckenden Bolzenelements mit seiner

Anlagefläche derart anliegend an dem zweiten Kraftfahrzeug- Bauteil in die wenigstens eine Gewindebohrung eingeschraubt ist, dass das Bolzenelement mit dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil drehfest verbunden ist, und wobei wenigstens ein Abstandselement zwischen dem ersten Kraftfahrzeug-Bauteil und dem zweiten

Kraftfahrzeug-Bauteil angeordnet ist, durch welches das erste Kraftfahrzeug-Bauteil in einem vordefinierten Abstand zu dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil angeordnet ist, wenn das

Anschraubmittel das erste Kraftfahrzeug-Bauteil über das

Abstandselement gegen das zweite Kraftfahrzeug-Bauteil

verspannt .

Ebenso wird die Aufgabe erfindungsgemäß durch ein Verfahren der eingangs bezeichneten Art gelöst, wobei der dritte

Gewindeabschnitt des Bolzenelements in das

Toleranzausgleichelernent eingeschraubt wird, wobei der zweite Gewindeabschnitt des Bolzenelements solange in die wenigstens eine Gewindebohrung des zweiten Kraftfahrzeug-Bauteils

eingeschraubt wird, bis die Anlagefläche an dem zweiten

Kraftfahrzeug-Bauteil anliegt und das Bolzenelement mit dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil drehfest verbunden ist, und wobei das Anschraubmittel derart auf den ersten Gewindeabschnitt aufgeschraubt wird, bis das Anschraubmittel das erste Kraftfahrzeug-Bauteil in Richtung des zweiten Kraftfahrzeug- Bauteils drängt und das Abstandselement sowohl an dem ersten Kraftfahrzeug-Bauteil als auch an dem zweiten Kraftfahrzeug- Bauteil anliegt .

Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen und

Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den

Unteransprüchen .

Durch die Erfindung wird ein Kraftfahrzeug- BefestigungsSystem zur Verfügung gestellt, welche sich durch eine einfache Konstruktion auszeichnet und dennoch eine höchst effektive Möglichkeit bietet, Toleranzen bei der Montage eines ersten Kraftfahrzeug-Bauteils an einem zweiten Kraftfahrzeug- Bauteil auszugleichen, so dass auch dann, wenn die beiden

Kraftfahrzeug-Bauteile nicht genau parallel zueinander

ausgerichtet sind, dennoch eine sichere und feste Fixierung der beiden Kraftfahrzeug-Bauteile mit Hilfe der Erfindung erzielt wird . Erreicht wird dies erfindungsgemäß unter anderem durch das Toleranzausgleichselernent, welches dafür sorgt, dass das

Bolzenelement in einer Ebene der ersten und zweiten Achse, was beispielsweise eine x-y-Ebene im Raum sein kann, bewegbar ist, so dass die Gewindebohrung in dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil immer fluchtend zu dem Innengewinde des

Toleranzausgleichselernent angeordnet werden kann, wodurch eine spielfreie Verbindung der beiden Kraftfahrzeug-Bauteile erreicht wird .

Im Hinblick auf einen einfachen Herstellungsprozess mit geringen Kosten für die Anfertigung der einzelnen Teile des Kraftfahrzeug-BefestigungsSystems sieht die Erfindung in

Ausgestaltung vor, dass der erste Gewindeabschnitt, der zweite Gewindeabschnitt und der dritte Gewindeabschnitt als ein

durchgängiger Einzelgewindeabschnitt an dem Bolzenelement ausgebildet sind . Zur Erleichterung der Montage ist in Ausgestaltung der

Erfindung ferner vorgesehen, dass das Anschraubmittel als eine Überwurfmutter ausgebildet ist, innerhalb welcher ein elastisch verformbares Klemmelement angeordnet ist, über welches das Bolzenelement mit dem Anschraubmittel bis zu einem vorbestimmten Montagedrehmoment drehfest miteinander verbunden ist, wobei bei Überschreiten des vorbestimmten Montagedrehmoments die

Überwurfmutter relativ zu dem Bolzenelement verdrehbar ist .

Dementsprechend kann in Ausgestaltung der Erfindung das

Anschraubmittel als eine selbstsichernde Überwurfmutter

ausgebildet sein .

Konstruktiv besonders günstig und die Montage erleichternd ist es in Ausgestaltung der Erfindung, wenn das wenigstens eine Abstandselement als ein an dem ersten Kraftfahrzeug-Bauteil angeformter und sich in Richtung des zweiten Kraftfahrzeug- Bauteils erstreckender Distanzansatz und/oder als ein an dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil angeformter und sich in Richtung des ersten Kraftfahrzeug-Bauteils erstreckender Abstandsansatz ausgebildet ist . Selbstverständlich kann das wenigstens eine Abstandselement auch als ein separates Teil ausgebildet sein, welches weder an dem ersten noch an dem zweiten Kraftfahrzeug- Bauteil angeformt ist . Allerdings erleichtert es deutlich die Montage des ersten Kraftfahrzeug-Bauteils an dem zweiten

Kraftfahrzeug-Bauteil , wenn das Abstandselement an einem der beiden Kraftfahrzeug-Bauteile befestigt bzw . ausgebildet ist .

Die Erfindung sieht in weiterer, vorteilhafter Ausgestaltung vor, dass die Anlagefläche als ein seitlich von dem

Bolzenelement abstehender Ansatz oder als ein an dem

Bolzenelement lösbar fixierter Sicherungsring ausgebildet ist . Bei der Ausgestaltung als abstehender Ansatz muss dieser nicht zwingend vollumfänglich um das Bolzenelement herum ausgebildet sein .

Eine Möglichkeit einer besonders kompakten Ausbildung des erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug-BefestigungsSystems ist in Ausgestaltung der Erfindung dadurch gegeben, dass das erste Kraftfahrzeug-Bauteil einen Aufnähmeraum, in welchem das

Toleranzausgleichelernent angeordnet ist, und eine

Durchgangsöffnung, die sich durch das erste Kraftfahrzeug- Bauteil hindurch erstreckt und durch den Aufnähmeraum verläuft, aufweist, wobei sich das Bolzenelement durch die

Durchgangsöffnung hindurch erstreckt .

Zur Positionierung des Bolzenelements in einer Ebene sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, dass die in dem ersten Kraftfahrzeug-Bauteil ausgebildete Durchgangsöffnung derart dimensioniert ist, dass das Bolzenelement innerhalb der Durchgangsöffnung relativ zu dem ersten Kraftfahrzeug-Bauteil in Richtung der ersten Achse und der zweiten Achse bewegbar ist . Dabei erstreckt sich das Bolzenelement in Richtung der dritten Achse und ist in Richtung der dritten Achse mit der

Gewindebohrung des zweiten Kraftfahrzeug-Bauteils verschraubbar, wobei die dritte Achse senkrecht zu der ersten Achse und der zweiten Achse verläuft und die drei Achsen gleichbedeutend mit den drei Raumrichtungen sind .

Als besondere Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, dass das erste Kraftfahrzeug-Bauteil als ein zur Lagerung eines

Türgriffs dienender Griffträger ausgebildet ist . Als zusätzliche Ausgestaltung ist es dann denkbar, dass das zweite

Kraftfahrzeug-Bauteil als ein Karosserieabschnitt einer

Kraftfahrzeugtür ausgebildet ist .

Für das erfindungsgemäße Verfahren sieht die Erfindung in Ausgestaltung vor, dass als das Anschraubmittel eine

selbstsichernde Überwurfmutter verwendet wird, die spätestens vor dem Einschrauben des zweiten Gewindeabschnitts in die

Gewindebohrung des zweiten Kraftfahrzeug-Bauteils auf den ersten Gewindeabschnitt bis zum Erreichen eines vorbestimmten

Montagedrehmoments aufgeschraubt wird, so dass das

Anschraubmittel mit dem Bolzenelement drehfest verbunden ist und durch Drehen des Anschraubmittels der zweite Gewindeabschnitt des Bolzenelements in die Gewindebohrung des zweiten

Kraftfahrzeug-Bauteils eingeschraubt wird . Somit kann die

Überwurfmutter in einem ersten Schritt der Montage dazu

verwendet werden, dass Bolzenelement in die Gewindebohrung des zweiten Kraftfahrzeug-Bauteils einzuschrauben .

Das erfindungsgemäße Verfahren sieht in vorteilhafter

Ausgestaltung schließlich vor, dass nach dem Einschrauben des zweiten Gewindeabschnitts eine Kraft zum Drehen des

Anschraubmittels aufgebracht wird, die größer als das

vorbestimmte Montagedrehmoment ist, wodurch das Anschraubelement das erste Kraftfahrzeug-Bauteil in Richtung des zweiten

Kraftfahrzeug-Bauteils drängt .

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und

nachstehenden noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der j eweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen

Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen . Der Rahmen der Erfindung ist nur durch die Ansprüche definiert .

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung, in der ein beispielhaftes und bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist .

In der Zeichnung zeigt :

Figur 1 eine perspektivische Ansicht auf ein Kraftfahrzeug- Befestigungssystem zum Befestigen eines ersten Kraftfahrzeug- Bauteils an einem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil ,

Figur 2 Seitenansicht auf das in Figur 1 dargestellte

Kraftfahrzeug-Befestigungssystem,

Figur 3 eine Schnittansicht der Darstellung aus Figur 2 , und Figur 4 eine Schnittansicht auf das erfindungsgemäße

Kraftfahrzeug-Befestigungssystem.

In den Figuren 1 bis 4 ist ein Kraftfahrzeug- Befestigungssystem 1 gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, wobei Figur 1 eine perspektivische Ansicht des Kraftfahrzeug- BefestigungsSystems 1 zeigt . Das Kraftfahrzeug- BefestigungsSystem 1 dient dazu, ein erstes Kraftfahrzeug- Bauteil 2 an einem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 lösbar zu befestigen . Bei dem in den Figuren 1 bis 4 dargestellten

Ausführungsbeispiel ist das erste Kraftfahrzeug-Bauteil 2 als ein Griffträger ausgebildet, der bekanntermaßen dazu dient, einen Türgriff einer Türgriffanordnung schwenkbar zu lagern . Dementsprechend ist das zweite Kraftfahrzeug-Bauteil 3 als ein Karosserieabschnitt einer Kraftfahrzeugtür oder als

Kraftfahrzeugtür selbst ausgebildet, an welchem das erste

Kraftfahrzeug-Bauteil 2 bzw . der Griffträger mit dem Türgriff befestigt ist . Das erste Kraftfahrzeug-Bauteil 2 ist mit Hilfe einer BefestigungsVorrichtung 4 an dem zweiten Kraftfahrzeug- Bauteil 3 lösbar befestigt . In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine einzige BefestigungsVorrichtung 4 vorgesehen, wobei in Abhängigkeit der baulichen Größe des ersten Kraftfahrzeug- Bauteils 2 auch mehrere Befestigungs V orrichtungen 4 vorgesehen sein können, um das erste Kraftfahrzeug-Bauteil 2 spielfrei an dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 lösbar zu befestigen .

Die Befestigungs V orrichtung 4 weist ein Bolzenelement 5 mit einem ersten Längsende 6 und einem zweiten Längsende 7 auf, wie es beispielsweise in Figur 3 gezeigt ist, die eine seitliche Schnittansicht der Figur 2 ist . An dem ersten Längsende 6 des Bolzenelements 5 ist ein erster Gewindeabschnitt 8 und an dem zweiten Längsende 7 des Bolzenelements 5 ein zweiter

Gewindeabschnitt 9 ausgebildet, wobei zwischen dem ersten

Gewindeabschnitt 8 und dem zweiten Gewindeabschnitt 9 ein dritter Gewindeabschnitt 10 an dem Bolzenelement 5 ausgebildet ist . Die drei Gewindeabschnitte 8 , 9 und 10 des Bolzenelements 5 sind aus Gründen der Übersichtlichkeit nur in der Figur 3 gezeigt und mit Bezugs Z eichen versehen . Das zweite

Kraftfahrzeug-Bauteil 3 weist eine Gewindebohrung 11 (siehe zum Beispiel Figur 3 ) auf, in welche der zweite Gewindeabschnitt 9 des Bolzenelements 5 im befestigten Zustand des ersten Kraftfahrzeug-Bauteils 2 an dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 angeschraubt ist . Das Bolzenelement 5 ist dabei soweit mit seinem zweiten Gewindeabschnitt 9 in die Gewindebohrung 11 eingeschraubt, bis eine an dem Bolzenelement 5 angeordnete

Anlagefläche 12 an dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 anliegt, so dass das Bolzenelement 5 nicht weiter in die Gewindebohrung 11 eingeschraubt werden kann . Vielmehr ist in dieser

eingeschraubten Stellung das Bolzenelement 5 mit dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 drehfest verbunden . Die Anlagefläche 12 des Bolzenelements 5 ist zwischen dem zweiten Gewindeabschnitt 9 und dem dritten Gewindeabschnitt 10 angeordnet und ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als ein umlaufender Ansatz ausgebildet, wobei alternativ der Ansatz nicht umlaufend sein muss . In einer anderen Alternative kann die Anlagefläche 12 von einem Sicherungsring gebildet sein .

Die Befestigungs V orrichtung 4 umfasst ferner ein

Anschraubmittel 14 mit einem Innengewinde 15, wobei das

Anschraubmittel 14 auf den ersten Gewindeabschnitt 8 des

Bolzenelements 5 aufgeschraubt ist . Damit ist das

Anschraubmittel 14 auf einer dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 abgewandten Seitenfläche des ersten Kraftfahrzeug-Bauteils 2 angeordnet und drückt bei Verschraubung das erste Kraftfahrzeug- Bauteil 2 in Richtung des zweiten Kraftfahrzeug-Bauteils 3. Das Anschraubmittel 14 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel als eine Überwurfmutter ausgebildet, innerhalb welcher ein elastisch verformbares Klemmelement angeordnet ist, über welches das

Bolzenelement 5 mit dem Anschraubmittel 14 bis zu einem

vorbestimmten Montagedrehmoment drehfest verbunden ist, wobei bei Überschreiten des vorbestimmten Montagedrehmoments das

Anschraubmittel 14 bzw . die Überwurfmutter relativ zu dem

Bolzenelement 5 verdrehbar ist, um das erste Kraftfahrzeug- Bauteil 2 in Richtung des zweiten Kraftfahrzeug-Bauteils 3 zu drängen . Insbesondere kann das Anschraubmittel 14 als eine selbstsichernde Überwurfmutter ausgebildet sein . Ferner weist die Befestigungsvorrichtung 4 ein

Toleranzausgleichelement 16 auf, welches in einer ersten Achse 17 und einer zweiten Achse 18 relativ zu dem ersten

Kraftfahrzeug-Bauteil 2 bewegbar an dem ersten Kraftfahrzeug- Bauteil 2 gelagert ist und eine Durchgangsöffnung mit einem auf den dritten Gewindeabschnitt 10 aufgeschraubten Innengewinde 19 aufweist . Das sich in eine dritte Achse 20 erstreckende

Bolzenelement 5 ist durch eine Durchgangsöffnung 21 des ersten Kraftfahrzeug-Bauteils 2 verlaufend angeordnet, wobei das

Anschraubmittel 14 auf der dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 abgewandten Seitenfläche des ersten Kraftfahrzeug-Bauteils 2 angeordnet ist . Die dritte Achse 20 verläuft senkrecht zu der ersten Achse 17 und der zweiten Achse 18 (siehe zum Beispiel Figur 1), wobei sich die drei Achsen 17 , 18 und 20 an Achsen eines x-y-z-Koordinatensystems orientieren . Das erste

Kraftfahrzeug-Bauteil 2 weist einen Aufnähmeraum 22 (siehe zum Beispiel Figuren 1 , 3 und 4 ) auf, in welchem das

Toleranzausgleichelernent 16 angeordnet ist, weshalb das

Toleranzausgleichselernent 16 in der Figur 2 nicht zu erkennen ist . In dem ersten Kraftfahrzeug-Bauteil 2 ist eine seitliche Öffnung ausgebildet, die mit dem Aufnähmeraum 22 in Verbindung steht und durch die das Toleranzausgleichselernent 16 in den Aufnähmeraum 22 einbringbar ist . Ferner ist in dem ersten

Kraftfahrzeug-Bauteil 2 die vorstehend angesprochene

Durchgangsöffnung 21 ausgeformt, die sich durch das erste

Kraftfahrzeug-Bauteil 2 hindurch erstreckt und durch den

Aufnähmeraum 22 verläuft . Das Bolzenelement 5 erstreckt sich dabei durch die Durchgangsöffnung 21 und durch den Aufnähmeraum 22 hindurch, wobei der dritte Gewindeabschnitt 10 des

Bolzenelements 5 in das Innengewinde 19 des

Toleranzausgleichselernent 16 eingeschraubt ist . Die in dem ersten Kraftfahrzeug-Bauteil 2 ausgebildete Durchgangsöffnung 21 ist derart dimensioniert, dass das Bolzenelement 5 innerhalb der Durchgangsöffnung 21 relativ zu dem ersten Kraftfahrzeug-Bauteil 2 in Richtung der ersten Achse 17 und der zweiten Achse 18 bewegbar ist.

Für das erfindungsgemäße Kraftfahrzeug-BefestigungsSystem 1 ist es wesentlich, dass der zweite Gewindeabschnitt 9 des

Bolzenelements 5 mit seiner Anlagefläche 12 derart anliegend an dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 in die Gewindebohrung 11 eingeschraubt ist, dass das Bolzenelement 5 mit dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 drehfest verbunden ist . Denn nur dann drückt das Anschraubmittel 14 bei seiner Drehung während der Montage das erste Kraftfahrzeug-Bauteil 2 in Richtung des zweiten Kraftfahrzeug-Bauteils 3. Um das erste Kraftfahrzeug- Bauteil 2 gegen das zweite Kraftfahrzeug-Bauteil 3 wackelfrei und spielfrei zu verspannen, ist ein Abstandselement 23 (siehe Figuren 1 bis 3 ) zwischen dem ersten Kraftfahrzeug-Bauteil 2 und dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 angeordnet . In dem

dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Abstandselement 23 als ein an dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 angeformter und sich in Richtung des ersten Kraftfahrzeug-Bauteils 2 erstreckender Abstandsansatz ausgebildet . Alternativ könnte das

Abstandselement 23 auch als ein an dem ersten Kraftfahrzeug- Bauteil 2 angeformter und sich in Richtung des zweiten

Kraftfahrzeug-Bauteils 3 erstreckender Distanzansatz

ausgebildet sein . Durch das Abstandselement 23 wird das erste Kraftfahrzeug-Bauteil 2 in einem vorbestimmten Abstand zu dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 gegen dieses verspannt, indem das Anschraubmittel 14 soweit entlang des ersten

Gewindeabschnitts 8 bewegt wird, bis das Abstandselement 23 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel an dem ersten

Kraftfahrzeug-Bauteil 2 anliegt . Mit anderen Worten ist durch das Abstandselement 23 das erste Kraftfahrzeug-Bauteil 2 in einem vordefinierten Abstand zu dem zweiten Kraftfahrzeug- Bauteil 3 angeordnet, wenn das Anschraubmittel 14 das erste Kraftfahrzeug-Bauteil 2 über das Abstandselement 23 gegen das zweite Kraftfahrzeug-Bauteil 3 verspannt . Es sei angemerkt, dass der erste Gewindeabschnitt 8, der zweite Gewindeabschnitt 9 und der dritte Gewindeabschnitt 10 als ein durchgängiger

Einzelgewindeabschnitt an dem Bolzenelement 5 ausgebildet sein können . In Figur 4 ist eine Schnittansicht gezeigt, welche den Aufnähmeraum 22 und das innerhalb des Aufnähmeraumes 22

angeordnete Toleranzausgleichselernent 16 zeigt . Das

Toleranzausgleichelernent 16 ist scheibenförmig ausgebildet und weist eine Bewegungsnase 24 auf, die ein Verkanten des

Toleranzausgleichelernents 16 innerhalb des Aufnähmeraumes 22 verhindert . Ferner ist das Toleranzausgleichselernent 16

beabstandet zu der Wandung des Aufnähmeraumes 22 angeordnet, so dass sich das mit dem Toleranzausgleichselernent 16 verbundene Bolzenelement 5 innerhalb der Durchgangsöffnung 21 in Richtung der ersten Achse 17 und der zweiten Achse 18 bewegen kann, um Toleranzen bei der Anbringung des ersten Kraftfahrzeug-Bauteils 2 an dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 auszugleichen .

Das erfindungsgemäße Verfahren verwendet das vorstehend beschriebene Kraftfahrzeug-BefestigungsSystem 1 , um das erste Kraftfahrzeug-Bauteil 2 an dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 zu befestigen . Gemäß dem Verfahren wird in einem ersten Schritt der dritte Gewindeabschnitt 10 des Bolzenelements 5 in das

Toleranzausgleichelernent 16 eingeschraubt . Im Anschluss daran wird in einem zweiten Schritt der zweite Gewindeabschnitt 9 des Bolzenelements 5 solange in die wenigstens eine Gewindebohrung 11 des zweiten Kraftfahrzeug-Bauteils 3 eingeschraubt, bis die Anlagefläche 12 an dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 anliegt, wodurch das Bolzenelement 5 mit dem zweiten Kraftfahrzeug- Bauteil 3 drehfest verbunden ist . In einem vierten Schritt wird dann das Anschraubmittel 14 derart auf den ersten

Gewindeabschnitt 8 aufgeschraubt, bis das Anschraubmittel 14 das erste Kraftfahrzeug-Bauteil 2 in Richtung des zweiten

Kraftfahrzeug-Bauteils 3 drängt und das Abstandselement 23 sowohl an dem ersten Kraftfahrzeug-Bauteil 2 als auch an dem zweiten Kraftfahrzeug-Bauteil 3 anliegt . Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann als das

Anschraubmittel 14 eine selbstsichernde Überwurfmutter verwendet werden, die spätestens vor dem Einschrauben des zweiten

Gewindeabschnitts 9 in die Gewindebohrung 11 des zweiten

Kraftfahrzeug-Bauteils 3 auf den ersten Gewindeabschnitt 8 bis zum Erreichen eines vorbestimmten Montagedrehmoments

aufgeschraubt wird, so dass das Anschraubmittel 14 mit dem

Bolzenelement 5 drehfest verbunden ist und durch Drehen des Anschraubmittels 14 der zweite Gewindeabschnitt 9 des

Bolzenelements 5 in die Gewindebohrung 11 des zweiten

Kraftfahrzeug-Bauteils 3 eingeschraubt wird .

Ferner kann bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nach dem Einschrauben des zweiten Gewindeabschnitts 9 eine Kraft zum Drehen des Anschraubmittels 14 aufgebracht werden, die größer als das vorbestimmte Montagedrehmoment ist, wodurch das

Anschraubelement 14 das erste Kraftfahrzeug-Bauteil 2 in

Richtung des zweiten Kraftfahrzeug-Bauteils 3 drängt .

Die beschriebene Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die beschriebene und dargestellte Ausführungsform beschränkt . An der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform können zahlreiche, dem Fachmann entsprechend der beabsichtigten

Anwendung naheliegende Abänderungen vorgenommen werden, ohne dass dadurch der Bereich der Erfindung verlassen wird . Zur

Erfindung gehört alles dasjenige, was in der Beschreibung enthalten und/oder in der Zeichnung dargestellt ist,

einschließlich dessen, was abweichend von dem konkreten

Ausführungsbeispiel für den Fachmann naheliegt .